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Mann Frau Mensch

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Wir nutzen getrennte Toiletten und kaufen unser Duschgel in verschiedenen Regalen. Ganz selbstverständlich ordnen wir Menschen als Frauen oder Männer ein. Aber was unterscheidet die Geschlechter eigentlich? Wäre man eine andere Person, wenn man ein anderes Geschlecht hätte?
Von Kindheit bis Berufswahl beeinflussen andere, was wir tun. Erkennt man die zugrunde liegenden Strukturen, versteht man, wodurch man die Person wird, die man ist. Und wer man sein kann!
Ein Buch über Identität, so vielfältig wie unsere Körper und Persönlichkeiten.

154 pages, Hardcover

Published August 1, 2018

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About the author

Jörg Bernardy

11 books2 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Leselissi.
413 reviews59 followers
March 24, 2019
Wer bin ICH?
Eine der ältesten Fragen der Menschheit, aber versuch mal wirklich eine Antwort darauf zu finden. Gar nicht so einfach.
Wie fühlt ICH sich an?
Oder auch: "Wer kann ich sein?", "Bin ich ein Produkt äußerer Einflüsse?", "Wie verhalte ich mich?", "Wie will ich leben?", "Wo will ich hin?" und "Verändern wir die Welt?"
Diese Fragen stellt Jörg Bernardy in seinem Buch nicht nur, er hilft auch mit den Antworten. Denn da sie schließlich bei jedem anders aussehen, muss sie jeder für sich selbst finden.
Profile Image for WallofText.
829 reviews4 followers
March 13, 2021
Ich habe keine Ahnung an welche Zielgruppe sich dieses Buch richtet, einiges ist sehr vereinfacht und erinnert an ein Kindersachbuch, anderes wirkt fortgeschrittener, vielleicht sogar für junge Erwachsene gedacht. Am Wichtigsten jedoch ist, das hier faktisch einiges falsch oder nur teilweise korrekt ist, insbesondere wenn es um LGBTQ+ Themen geht. Das geht für ein Sachbuch absolut gar nicht und war sehr enttäuschend. Die Kunst insbesondere war super, wenn auch manchmal etwas fehl am Platz, aber die variierende Qualität und Korrektheit der Beiträge resultiert bei mir in dieser negativen Bewertung.
Profile Image for pauli.
1 review
September 8, 2022
Dieses Buch verspricht mehr als es halten kann. Insgesamt ist es maximal eine Einführung in die Themen Gender und Sexualität für Menschen, die in ihrem Leben noch nie irgendetwas davon gehört haben. Zusätzlich zu wirklich oberflächlichem Wissen, das auch noch einige grobe Fehler enthält (Trans-Frauen als Männer, die sich als Frauen fühlen zu bezeichnen zum Beispiel), hatte ich während des Lesens oft das Gefühl, dass der Autor sich in seinen Ausführungen verrennt und so vom Thema abkommt.
Die einzigen Personen, denen ich dieses Buch empfehlen würde, sind Menschen, die nicht wissen, wo sie anfangen sollen, sich zu informieren. Jedoch würde ich auch ihnen einige Anmerkungen und Kommentare an den Rand schreiben wollen, damit sie wenigstens faktisch korrekt informiert werden.
Der einzige Grund für den zweiten Stern ist die wirklich seichte Schreibweise.
Profile Image for Sindy.
390 reviews4 followers
September 28, 2022
Ein wildes Intermezzo aus Informationen, die einen Überblick über zig Themen suggerieren sollen, aber leider vor allem viel zu kurz und an vielen Stellen auch einfach faktisch falsch sind. Schwankt darüber hinaus im Niveau zwischen Kinderbuch und "spannenden" Side-Infos für Erwachsene. Für mich ist in diesem Buch nichts neu und durch die falschen und viel zu flachen Ausführungen der Themen auch wirklich keinerlei Empfehlung. Wäre hier besser gearbeitet wurden, hätte man ja noch von nice-try sprechen können, war's aber nicht.
Profile Image for Diana.
242 reviews6 followers
November 3, 2019
Wichtiges Thema oder Themen besser gesagt. Philosophisch betrachtet. Ja, es wird nicht besonders tief geforscht und ja, Lösungen für die eigene Identität bringt dieses Buch wohl nicht. Aber, es schneidet die wichtigen Themen an und öffnet den Sinn für das "anders sein". Denn eigentlich sollte das alles als normal betrachtet werden. Wenn man es als "Jugendbuch" betrachtet, als das es ja herausgebracht wurde, kann man die fehlende Tiefe wirklich nicht als Schwachpunkt sehen.
Es hat seine langatmigen Stellen, aber diese sind nicht besonders lang und man schafft es trotzdem leicht am Ball zu bleiben. Die künstlerischen Einlagen hätte ich jetzt nicht gebraucht, zum Teil versteh ich auch nicht wirklich was uns damit gesagt werden soll, aber den Rest finde ich gelungen.
1 review1 follower
February 23, 2019
Leider ist der Autor die meiste Zeit sehr oberflächlich geblieben, anstatt sich hinreichend mit dem Thema Geschlecht und Identitätsfindung auseinanderzusetzen. Für junge Leser, die sich einen allerersten Überblick holen wollen, reicht es wahrscheinlich noch, aber wer sich mehr wünscht, sollte zu anderen Werken greifen.
157 reviews2 followers
October 22, 2024
Jörg, das war's echt nicht. Die Idee des Buches fand ich gut, immerhin geht es um Gender und Geschlecht, was mich ja immer interessiert. Weil ich dazu auch gern lese und neue Perspektiven kennenlerne, dachte ich, dieses Buch würde mich voll anholen. Aber nein. Es gab wenig bis nichts Neues, veraltete Narrative und schlichtweg falsche Aussagen. Du weißt, das Buch ist nicht gut, wenn du so verwirrt/entgeistert/sauer wirst, dass die Gedanken zu schnell sind, um Papier zu holen, sodass man auf die Seite des Regals neben dem Bett schreiben muss... (Es war nur Bleistift, okay?) Deswegen müssen die sinnlosen und merkwürdigen Zitate aus dem Buch noch warten, weil ich in der Uni bin und mein Notizregal nicht zur Hand hab. Aber gut war's echt nicht.
Ich würde sagen, der Gedanke hinter diesem Buch war, Menschen, die sich bislang gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben, einen Überblick zu geben. Gerade dann finde ich es aber schwierig, etwa die Aussage zu treffen, dass Trans-Frauen Männer seien, die sich als Frauen verstehen. Das ist whack und falsch, denn diese Frauen sind keine Männer, sondern eben Frauen, als welche sie sich auch verstehen. Insbesondere jemanden, der sich wenig damit auseinandergesetzt hat, fällt so etwas nicht auf, genau wie die wiederholte Verwendung der Bezeichnung "transsexuell" nach einer Erläuterung dazu, weshalb der Begriff von trans Personen häufig abgelehnt wird. Das ist erstens nicht konsequent und zweitens wirkt es auch irgendwie respektlos.
Allgemein hat mir der Fokus des Buches gefehlt. Vielleicht bin ich zu sehr in meinem Uni-Denken drin, aber bei so einem Buch möchte ich konkrete Informationen, die hier leider eher nach Geschwafel klangen. Alles wurde mal kurz erwähnt, aber nichts so richtig vertieft. Selbst bei einem eher philosophischen Ansatz sollte das doch möglich sein. Auch erwähnte Studien als Quelle aufzuführen, ist kein Hexenwerk und bei einem Sachbuch (?) doch wohl angebracht. So war es eher eine fast 200-seitige verworrene Auflistung von scheinbar willkürlichen Ideen zum Thema Gender, die anscheinend wissenschaftlich wirken sollte.
Jetzt die Zitate, bei denen ich echt Puls bekommen habe:
„Pansexuelle Menschen gehen im Gegensatz zu bisexuellen davon aus, dass es mehr als nur zwei Geschlechter gibt.“ (S. 87) Ehrlich jetzt? Der Punkt ist doch nicht, was du kennst, sondern worauf du stehst. Bisexuelle Menschen gehen nicht zwingend davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gibt, sie stehen halt „nur“ auf zwei. Ich raste aus.
„im Antiken Griechenland vor ca. 500 Jahren“ (S. 85) Also das letzte Mal, als ich (Geschichtsstudentin, Modul zur Antike abgeschlossen) nachgeguckt habe, war die Antike vor 500 Jahren lange vorbei und das Mittelalter im Grunde auch. Aber was weiß ich schon.
„[Dass Heterosexualität als Norm verstanden wird,] wird besonders deutlich, wenn man über die sexuelle Orientierung von Personen spricht, die sich als „Transgender“ bezeichnen, also Menschen, die sich dem jeweils anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Das wären zum Beispiel Männer, die sich dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen, oder Frauen, die sich dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen. Wenn beispielsweise jemand, der als Mädchen geboren wurde, sich aber als Mann fühlt, sagt, dass er sich in Männer verliebt, reagieren manche Menschen verwirrt. Sie verstehen nicht, warum er sich als Mann fühlt.“ (S. 84) Der Punkt, nämlich, dass Gender und sexuelle Orientierung voneinander unabhängig zu betrachten sind, wird danach zwar gut erklärt, aber wie sehr willst du Menschen vorleben, es sei okay, eine Person, die trans ist, zu misgendern? In diesem Fall: Ja. Das ist so unglaublich unsensibel und ignorant. Ich frage mich wirklich, ob der Autor da mal eine trans Person drübergucken lassen hat…
„Ein Mann, der sich dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlt, geht eine Beziehung mit einem Mann nicht als Homosexueller ein, sondern als Frau.“ (S. 85) Ich könnte schreien. SIE geht die Beziehung als Frau ein, weil SIE eine Frau IST.
Also das ist es wirklich nicht. Da kann man besser googlen oder Videos wie die von Aljosha oder OKAY gucken. Und für die historischen Epochen kann man auch einfach Wikipedia bemühen, gerade für die Antike steht da viel Gutes drin!
Profile Image for Viri.
10 reviews2 followers
January 6, 2023
Das Buch stellt eine okaye Einführung in die Themen Geschlecht und Identität da, bleibt dabei jedoch oberflächlich und bietet allen, die sich bereits ein wenig mit den Themen befasst haben kaum bis gar nichts neues.
Zudem gibt es einige sprachliche Schnitzer, wenn es um LGBT+ Themen geht und oftmals scheinen sich die einzelnen Punkte immer und immer wieder zu wiederholen.
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