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Heimkehr

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Auf einer Brücke über einen Schweizer See kracht Heinrich Übel mit seinem geliehenen amerikanischen Straßenkreuzer ins Geländer. Als er nach dem Unfall wieder zu sich kommt, findet er sich an einem sizilianischen Strand wieder. Er weiß, wer er ist, aber er hat keine Ahnung, wie er da hingekommen ist. Auch behandeln ihn die Menschen in dem kleinen Küstenort ganz anders als die in seinem früheren Leben: Er, der früher eher ein Unglücksrabe war, ist plötzlich ein Held und Frauenschwarm. Aber hat sich die Welt um ihn herum verändert oder ist er selbst ein anderer geworden? Was ist wirklich geschehen bei seinem Unfall auf der Brücke über den See?

528 pages, Hardcover

Published January 1, 2018

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About the author

Thomas Hürlimann

37 books12 followers
Swiss playwright and novelist.

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Community Reviews

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4 (13%)
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8 (26%)
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2 stars
10 (33%)
1 star
1 (3%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Conny.
634 reviews88 followers
November 13, 2018
Sprache, Wortakrobatik und Stil von Hürlimann sind einfach genial. Eigentlich auch die Prämissen, seine Hauptfigur Übel, der einen Gedächtnisverlust erleidet und eine höchst skurrile Suche nach seiner jüngsten Vergangenheit antritt. Im Mittelteil gerät die Sache allerdings etwas zäh und verliert an Tempo, ich musste mich durchbeissen. Hürlimanns Schreibe macht aber vieles wett.
Profile Image for Heinrich.
54 reviews
December 8, 2018
Der Roman beschreibt eine kleine Odysee von Heinrich Übel, dem Sohn des berühmten Gummifabrikanten Übel. Nach einem Autounfall in der Schweiz hat Heinrich allerdings eine gravierende Amnesie, er erwacht in Sizilien. Dank vielen 'zufälligen' Ereignissen und Begegnungen rekonstruiert er allmählich die ganze Geschichte und findet den Weg zurück zum Vater, der ihn einst verächtlich verstossen hatte.
Von Amphigorie kann man nicht sprechen. Trotzdem sagt es einiges aus, dass ich diese Assoziation habe. Hürlimann ist seht sprachbegabt und ein guter Beobachter. Die eigentliche Story aber ist teils lustig, aber auch lächerlich, teils plump, Kopfschütteln erzeugend, aber auch mal wieder ein wenig tiefgründig. Häufiges Wiederholen von Kalauern und Wortspielen ist eher bei volksnahen Komikern verbreitet. 'Luschtig gsi' war ein geflügeltes Wort der Tessiner und Welschen im Militär, aber das hatte einen ironischen oder gar sarkastischen Klang. Es scheint eben der Zeitgeist zu sein, so ein ulkiges Blödeln. Viel Sinnvolles kann ich diesem Roman nichtabgewinnen. Unterhaltung wems gefällt.
Profile Image for Monika Ciem.
205 reviews2 followers
September 23, 2022
Heimkehr beginnt mit abreissender Erinnerung und voll von Mysterien: Wo ist Heinricht, wie ist er dorthin gekommen, und wieso behandeln ihn alle, als sei er der grosse Held der sizilianischen Mafia? Als wir gemeinsam mit ihm durch Amnesie, das Mittelmeer, Afrika und zurück in die Schweiz stolpern, fügen sich immer mehr Teile zu einem ganzen zusammen. Im Zentrum: der Vater, ER, der Senior, sowie "Mimi", die verstorbene/verlorene Mutter. Wo "Heimkehr" in seiner ersten Hälfte noch zu lautem Lachen und Spannung animiert, musste ich später immer mehr mitverfolgen, wie es zu Freuds Fantasietraum wurde. Vater- und Oedipuskomplex würden beide Werke relativ gut beschreiben. Trotz des vielleicht etwas enttäuschenden, vielleicht beinahe als einfacher Ausweg gewählten Endes ein unterhaltsames, spannendes Buch, das es trotz überflüssiger Charaktere und Nebengeschichten versteht, ein Mysterium langsam, witzig und doch schmerzhaft und ehrlich aufzudecken. Vier Sterne für die Nostalgie für den ersten Teil des Romans - mit dem Wissen um das Ende wohl eher drei.
307 reviews
November 1, 2020
The plot, such as it is, follows a son trying to return home to his father, who runs a rubber factory in a remote mountain valley of Switzerland. The first time he tries, he ends up in a car accident and wakes up again in Sicily. He has no recollection of how he got there, but does have a new appearance as well as newfound respect from all those around him for his now somewhat gruesome appearance. He reinvents himself as a mafioso and returns to Switzerland in this role. The rest of the book is him trying to piece together what happened on that first attempt to return, which involves questioning people from his past, remembering brief scenes in bits and pieces, and continuing or restarting a catalog of people, places, and events from his past.
The whole book reads a bit like a fever-dream. There is the East German aphrodite the main character encounters, who is accompanied by party delegates carrying around a wireless telephone inside an old-fashioned armchair, or the cat Dada, who speaks to the main character and guides him at times. It should have been entertaining, and at times it was fun, but there is a sleazy unpleasantness overlaying it all. The main character lusts after every woman he encounters, and the women are reduced to their roles as either sex objects, maternal figures, or both. There is a crassness to the events that unfold, and pivotal events involve bodily functions (or failures thereof). The characters are all caricatures of some sort, many of an outdated kind based on nationality, and reduced to a few salient characteristics. Mostly, the charming touches of previous books by this author that added elements of magical realism are front and center and over the top. Then too there are twists late in the narrative that further confuse and obscure matters to little effect.
After finishing the book, I went to read reviews, and was a bit puzzled by the generally positive reception of this. Looking into it a bit further, I found that this was the book the author wrote after surviving cancer, and that the main character was a self-insert character. That makes some of this more clear, and certainly there are larger themes here, about not being able to return home once you have left and the unreliability of memory, but overall, this was not for me.
Profile Image for Lennart.
23 reviews1 follower
May 7, 2021
Bis auf das zweite Viertel, durch welches mich nur die in diesem Abschnitt harte Sprache getragen hat, ein bemerkenswertes Buch. Kein Buch für Lesende, die sich ungern wundern.
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