Als der über alle Maßen gut aussehende Leander FitzMor an ihrer Schule auftaucht, ist die siebzehnjährige Felicity Morgan wahrscheinlich das einzige Mädchen, das sich nicht für ihn interessiert. Schließlich hat sie wirklich ganz andere Probleme als sich über Frauenschwärme den Kopf zu zerbrechen. Da wäre zum einen die schlecht laufende Kneipe ihrer Mutter, zum anderen der in illegale Machenschaften hineingezogene Bruder und nicht zuletzt ihre blöde Zahnspange. Hätte sie gewusst, dass ausgerechnet sie die Retterin der Elfenwelt sein soll und Leander nicht ohne Grund nicht mehr von ihrer Seite weicht, wäre sie am besagten Tag wahrscheinlich im Bett geblieben. Aber wie gut, dass sie es nicht getan hat, denn damit nimmt die Geschichte erst ihren Lauf … Alle drei Bände der beliebten Pan-Trilogie endlich in einem E-Book! Die ersten tausend Käufer erhalten eine Sonderausgabe mit dem persönlichen Grußwort der Autorin.
Ich bin wirklich sprachlos. Nachdem ich diese Trilogie nun innerhalb von drei! Tagen verschlungen habe, fällt es mir schwer meinen Eindruck in diese begrenze Anzahl an Wörtern zu verfassen. Ich habe ein paar der Anderen Rezensionen gelesen und verstehe nicht, wie man etwas an diesen Büchern bemängeln kann. Vielleicht habe ich auch einfach das falsche Interesse in Büchern. Für mich dient das Lesen der Unterhaltung. Ich tauche in eine andere Welt ab und lasse mich von der Geschichte bezaubern. Doch anscheinend zählen viel mehr die Tatsachen & die Logik. Ich werde niemals ein Fantasy! Buch bewerten, weil manche geschichtlichen Ereignisse vielleicht nicht 100& genauso geschehen sind. Wenn ich so etwas lesen wollen würde, dann hätte ich mir ein Geschichtsbuch gekauft. Aber nun zur eigentlichen Geschichte, denn die hat es verdient, hier ernannt zu werden. Am Anfang war ich dem Buch gegenüber sehr skeptisch, denn die Beschreibung auf der Rückseite hörte sich doch eher nach einem Kinderbuch an. Doch als ich dann angefangen habe zu lesen, wurde ich schnell eines besseren belehrt. Die Charaktere sind so liebevoll entwickelt & beschrieben, dass ich zeitweise dachte, ich würde sie wirklich kennen. Und dabei waren die meisten mir so sympatisch, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte, wer jetzt mein Liebling ist. Von der Storyline will ich gar nicht erst anfangen. Meiner Meinung nach ist es selten eine so ausgeklügelte & spannende Handlung zu finden. Ich bezweifle, dass auch nur eine Person das Ende vorhergesehen hat. So viele Ereignisse passieren in diesen wundervollen Büchern, dass man die ganze Zeit unterhalten ist. Es kommt nie Langeweile auf und auch die Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz. Die ist meiner Meinung nach hier auch als besonderes Highlight zu vermerken. Wer mehr zum Inhalt wissen will, der sollte wohl eher eine andere Rezension lesen, denn ich möchte darauf überhaupt nicht weiter eingehen. Meiner Meinung nach ist diese Geschichte etwas, die man erleben muss, um sie zu verstehen. Für mich ist diese Trilogie nicht nur ein Geheimtipp, sie zählt ab heute auch so meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ich verstehe nicht, warum sie heute noch nicht auf dem internationalen Markt ist. Vielleicht weil die Leser von heute lieber auf Klischees stehen, die vielen gehypten Büchern reichlich bedient werden. Wer aber mal wieder etwas anderes will, als Vampire, Werwölfe und irgendwelche Dystopien, den kann ich diese drei Wunderbücher nur ans Herz legen. Ich bin mir sicher, wenn ihr euch dem Ganzen öffnet, dass ihr dann nicht enttäuscht werdet.
Die Autorin hat einen schönen Flüssigen Schreibstil, allerdings gab es ab und an Begriff die ich nachrecherchieren musste. Besonders gefielen mir aber die, wunderbar veranschaulichten, Emotionen der Neben- sowie auch Haupt-Protagonisten. Außerdem mochte ich den zwischenzeitigen Sichtwechsel aus denen man las.
Die Protagonisten wurden, wie bereits erwähnt, wunderbar herausgearbeitet. Sie hatten alle die unterschiedlichsten Fassetten und bis auf ein-zwei Ausnahmen ein gut verstecktes Geheimnis das nach für nach, ans Licht kam.
Ohne zu Spoilern möchte ich dabei erwähnen, dass einer der Charakter sogar eine so überraschende Wendung hatte, dass ich am Ende der reihe sogar tränen wegen diesen verlor. Ebenso überraschend war auch die Entwicklung eines zweiten Charakters, bei dem ich nie erwartet hätte das dieser mir irgendwann so egal wäre.
PS es handelt sich bei den beiden nicht um die Hauptprotagonisten. . Doch auch trotz der oben erwähnten Sichtwechsel wurde nie zu viel verraten, immer nur so viel, dass ein guter Hauch von Neugierde zurückblieb. Ich nutze hier beabsichtig das Wort Neugierde statt Spannung, denn richtig Spannend wurde es oftmals erst auf den letzten paar Seiten. Die Ausnahme ist hierbei der Letzte Band, dieser hat mich sehr gefesselt und im Gegensatz zu den Vorgängern fand ich hier das Ende nicht so spannend. Dies lag wahrscheinlich daran das mir persönlich zu viel auf einmal geschehen ist. Ich bin mit dem verarbeiten von Informationen kaum hinterhergekommen.
Nun zum großen Ende der Trilogie (Spoilerfrei). Für mich war es nicht sehr befriedigend, ich habe mindestens so viele offene Fragen wie zu Beginn der Reihe. Es gibt zwar ein Happy End, aber wie in einem vorherigen Post schon erwähnt ist ein Happy End nicht unbedingt das perfekte ende. . Alles in allem, sagen ich es ist ein gute reihe für zwischendurch. Ich werde mir auch auf jeden fall noch das Spin-off zulegen. Daher 4/5 ⭐
Klappentext: Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent - denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will...
Kurzrezi: mir gefielen die Bücher richtig gut. Eine gelungene Mischung aus normaler und Anderswelt, mit Zeitreisen und vielen sympathischen Figuren und interessanter Story.
Die Hauptfigur ist sehr gut beschrieben, sympathisch, man kann sich gut mit ihr identifizieren, und auch ihre familiären Umstände sind sehr realistisch. Was mich teils ärgerte, weil ich mir wünschte, sie hätte mal ordentlich auf den Tisch gehauen und gewissen Leuten die Meinung gegeigt. Tatsächlich war aber ihr beschriebenes Verhalten für ihr Alter viel realistischer.
Immer wenn ich fürchtete, nun drifte die Geschichte zu sehr in Richtung Teenie- Herzschmerz- Highschool- Drama ab, kehrte die Story wieder zurück zur Jagd nach den Insignien Pans, die einen Krieg verhindern sollen (hiermit verrate ich nicht zuviel, da die Klappentexte zu Bd 2 und 3 sogar viel mehr verraten).
Einige Dinge wurden mir schnell klar, so die Identitäten vom einen oder andern bösen Buben der Geschichte, andererseits lag ich auch teils voll falsch :).
Das Hüpfen in andere Zeiten und zu bekannten Figuren der Geschichte machte die Lektüre sehr abwechslungsreich und teils Figuren sind echt witzig, wenn auch frech :).
Die Mythologie ergibt ehrlich gesagt teils nicht viel Sinn, und so Zeitsprünge sind natürlich von der Logik her immer ein Riesenproblem (warum kommt keiner auf die Idee, alles mit einem weiteren Zeitsprung ungeschehen zu machen?), aber das ist oft so und hat mich nicht gestört, da die Bücher so unterhaltsam sind.
Einzig am Schluss hätte das eine oder andre etwas ausführlicher beschrieben werden können, aber auch das ist nicht tragisch. Klare Leseempfehlung für alle, die die Anderswelt und Zeitreisen sowie interessante Figuren mögen.
Bei diesem Roman muss man wirklich im Hinterkopf behalten, dass es ein Jugend / Fantasy Roman ab 14 Jahren ist. Besonders in der einfachen Sprache und dem locker leichten Schreibstil macht sich das bemerkbar. Was keines falls negativ gedeutet werden sollte. Allerdings sind mir im Laufe der 3 Bände immer häufiger Fehler aufgefallen, die dann letztendlich den Lesefluss beeinträchtigen.
Felicity Morgan, auch City, Feli oder Fay genannt, ist zu Beginn der Trilogie das typische Moppelchen mit fadem und ungepflegtem Erscheinungsbild. Sie ist gerade 18 Jahre alt, besucht das College und hilft regelmäßig im Pub ihrer Mutter aus. Nachdem Lee (auf den ich später zurückkommen werde) auf der Bildfläche erscheint, entwickelt sich Fay ziemlich rasch und zur Überraschung aller Anderen zum Männermagneten. Die hübschesten Kerle buhlen um ihre Gunst. Von de ein oder anderen lässt sie sich auch gerne umgarnen, jedoch nicht von Lee, der sich ebenfalls um sie bemüht. Im Laufe der Zeit bemerkt Fay einige seltsame Fähigkeiten an sich, die seit Lees Erscheinen immer deutlicher werden. Und kurzerhand wird sie von der gemiedenen und langweiligen Schülerin zur prophezeiten Retterin der Elfenwelt.
Mit dieser weiblichen Hauptfigur bin ich nur schwerlich warm geworden. Sie kommt mit ihrem Verhalten wesentlich jünger rüber als 18 Jahre. Zwar begreift sie recht schnell, dass Lee nicht das ist, was er vorgibt zu sein, doch sie lässt sich mit fadenscheinigen Erklärungen abspeisen. Obwohl sie sich zunächst sichtbar fürchtet, akzeptiert sie viel zu schnell Lees Ausreden und hinterfragt diese kaum. Auch macht sie eine ganze Weile den Eindruck etwas begriffsstutzig zu sein. Erst mit der Weile macht sie eine positive Entwicklung, fordert für sie wichtige Erklärungen ein und lässt nicht mehr gänzlich auf sich rumtrampeln. Trotzdem bleibt sie bis zum Schluss etwas naiv und für mich eine schwache Protagonistin mit vielen Selbstzweifeln und Unsicherheit.
Leander FitzMor oder auch Lee ist ein Halbelf, der laut einer Prophezeiung der Retterin der Elfenwelt versprochen ist. Also macht er sich auf die Suche nach Felicity um seine Zukünftige kennenzulernen. Er gibt sich als neuer Mitschüler am College aus um so die Prophezeite für sich zu gewinnen und sie mit einem Kuss an sich zu binden.
Auch Lee ist nicht der überzeugendste Charakter. Er ist bildhübsch und ein Charmeur wie er im Buche steht. Er lässt kaum einen Flirt aus und dass das nicht gerade gut bei der unsicheren Fay ankommt, bemerkt er meiner Meinung nach erst viel zu spät. Auch als Fay hinter sein Geheimnis kommt und die Veränderungen an sich selbst bemerkt, klärt er das Mädchen nicht auf. Was die Sache insgesamt weniger kompliziert gemacht hätte. Positiv an Lee fand ich allerdings, dass er Fay nichts von der vorherbestimmten Verlobung erzählt. Er verliebt sich wirklich in sie und möchte, dass sie diese Gefühle aus freien Stücken erwidert und nicht weil ein uraltes Buch es vorschreibt.
Neben den beiden Protagonisten tauchen in 3 Bänden natürlich auch viele Nebencharaktere auf. Einige abgrundtief nervig wie beispielsweise Fays Schwester und die Mutter, manche liebenswert wie Fays Freunde und einer, der an dieser Stelle unbedingt Erwähnung finden sollte: Ciaran, Lees Cousin. Nicht nur das er eine recht entscheidende Rolle spielt, er ist dank seiner Art und seiner gesamten Erscheinung zu meinem Lieblingscharakter geworden. Er ist die große Überraschung in der Geschichte, Aber mehr kann ich spoilertechnisch gar nicht dazu sagen.
Jetzt aber zur Geschichte selbst. Grob zusammengefasst, geht es um eine Prophezeiung, die besagt, dass Fay entweder die Rettung oder aber der Untergang der Elfenwelt bedeutet. Mit ihrer Geburt sollen die Insignien Pans verschwunden sein und nur ihr sei es vergönnt diese wieder zu finden. Lee, der zudem noch in der Zeit reisen kann, wird beauftragt die Sicherheit der Elfen durch einen Kuss Fays zu gewähren und die verschollenen Insignien mit ihrer Hilfe aufzuspüren. Im Endeffekt geht es aber um weit mehr als erwartet, nämlich um einen uralten Machtkampf.
Nach Band 1 steht man noch irgendwie auf dem Schlauch. Von der Prophezeiung hat man schon mal gehört, was das alles zu bedeuten hat, bleibt jedoch schleierhaft. Auch Fay ist ein einziges Mysterium. Sie hat typisch elfische Fähigkeiten ohne jeden ersichtlichen Grund und weiß selbst nicht richtig damit umzugehen. Was mich hier arg gestört hat, war, wie die Dinge zwischen Fay und Lee verlaufen. Lee redet dauernd um den heißen Brei, Fay läuft mit Scheuklappen durch die Welt und alles wird dadurch kompliziert. Arrg! Da mag man während des Lesens manchmal nur schreien. Am Ende folgt noch ein Cliffhanger der ganz gemeinen Sorte. Aber man kann ja sofort weiterlesen. Band 2 bietet häppchenweise Aufklärung. Ich war stellenweise echt gefesselt. Hier ist wesentlich mehr Spannung und Handlung vorhanden. Der Ideenreichtum der Autorin hat mich fasziniert. Man darf mit überraschenden Wendungen rechnen und der Fantasie werden kaum Grenzen gesetzt. Trotzdem fand ich diesen Folgeband mitunter langatmig. Was die Insignien Pans sind, weiß man auch noch immer nicht und die Sache zwischen den beiden Protas kommt ebenfalls nicht wirklich in die Gänge. Fay zweifelt noch mehr, was man sogar nachvollziehen kann, da Lee wie wild mit anderen Frauen flirtet. Aber man hat einfach das Gefühl, dass kann so nichts werden mit den Beiden. Ich würde jetzt normalerweise sagen, dass sich die Protas echt kindisch verhalten. Aber behalten wir im Kopf, dass der Roman ab 14 Jahren ist. Dennoch spiegelt das Verhalten der Charaktere nicht deren Alter wieder. Und auch hier am Schluss der fiese Cliffhanger. Band 3 ist mit Abstand der rasanteste. Alles was bis dahin noch unklar war, wird aufgeklärt und oft nicht ganz unspektakulär. Die Teile fügen sich ineinander und einem geht so langsam aber sicher ein Lämpchen auf. Fay und Lee finden endlich kompromisslos zueinander. Auch wenn diese Liebesgeschichte nicht wirklich viel Tiefe besitzt, empfinde ich sie insgesamt als gelungen, da sie nicht die Haupthandlung ausmacht.
Fazit und Bewertung
Es ist mir wirklich schwer gefallen mich mit den beiden Protagonisten anzufreunden. Dafür habe ich den ein oder anderen Nebencharakter richtig lieb gewonnen. Die Geschichte selbst kann als Gesamtes durchaus überzeugen. Ich bin immer noch Hin und Weg von der fantastischen Vielfalt dieser Geschichte und das macht mir die Bewertung auch echt schwer. Zum einen finde ich die Romane für junge Leser sehr ansprechend, zum anderen muss ich aber die Häufigkeit der Schreib- und Satzfehler kritisieren. Insgesamt gibt es von mir gute
Spannende Fantasy-Trilogie Felicity "Fay" Morgan ist eine typische Fettnäpfchenqueen und muss viel im Pub ihrer Mutter in London mithelfen, der nicht besonders gut läuft. Eines Tages taucht der geheimnisvolle Lee FitzMor an ihrer Schule auf und will merkwürdigerweise viel Zeit mit Fay verbringen. Doch dann findet Fay heraus, dass Lee ein Halbelf ist und sie das Elfenreich Pan retten soll, indem sie die Insignien Pans findet. Gemeinsam begeben sie sich auf viele Reisen durch Raum und Zeit auf der Jagd nach den Insignien. Meiner Meinung nach eine wirklich gelungene Fantasy-Trilogie. Trotzdem gibt es von mir nur 4 von 5 Sternen. Denn für mich gab es teils zu wenig Spannung, wo man noch mehr rausholen hätte können. Vor allem im ersten und zweiten Band der Trilogie hätte ich mir noch mehr Spannungsmomente gewünscht. Die Charaktere mochte ich sehr, obwohl Sandra Regnier durchaus mit Klischees arbeitete (Lee: sexy Halbelf, Felicity Stratton: Bitch), was für mich aber keinesfalls negativ ist. Fay ist mir sehr sympathisch und sie ist für mich auch wirklich eine realistische Protagonistin, die ich mir gut vorstellen kann. Zum Lesen mochte ich die Pan-Trilogie wirklich sehr, es war nicht schwer zu lesen. Fazit: Eine sehr gelungene Fantasytrilogie, die angenehm zu lesen ist. Obwohl mir manchmal die Spannungsmomente fehlten, kann ich es sehr empfehlen, vor allem an diejenigen, die gerne Fantasy- und Elfen-Geschichten lesen.
Ich habe dieses Buch bereits vor 9 Jahren schon einmal gelesen und ich mag die Story eigentlich immernoch genauso sehr wie damals. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben, ich liebe den Aufbau der Welt und mir fiel es sehr leicht in die Geschichte und Welt einzutauchen. Die Geschichte hat zwar keine mind-blowing Plottwists, ist aber trotzdem sehr schön zu lesen, da vor allem die Hauptcharakterin sympathisch ist. Das einzige was mich wirklich ein bisschen stört und schon damals als junges Mädchen sehr verletzt hat, ist die doch schon sehr mitschwingende Fatphobia. Ich bin wirklich niemand, der sich wegen Kleinigkeiten beschwert, aber ich finde in einem Buch für junge Menschen, sollte eher Selbstliebe vermittelt werden, anstatt auf alte Schönheitsideale zu pochen. Man kann einen Charakter auch als unattraktiv/ungepflegt beschreiben, ohne das Gewicht auf diese Art und Weise einzubeziehen.
Edit: Ich habe gerade versucht das Buch nochmal zu lesen und dass auf den ersten Seiten wirklich so auf das Gewicht der Charaktere gepocht wird, macht das Buch inzwischen unleserlich. 60kg bei 170cm wird hier als viel zu schwer bezeichnet und über jeden Charakter der etwas mehr wiegt, wird in diesem Buch auf eine ekelhafte Weise geredet. Komplett unnötig und zerstört für mich die Geschichte. Außerdem auch absolut die sexistischen Vorurteile die in dieser Geschichte in gefühlt jedem Kapitel vertreten sind.
Ich habe die Trilogie wegen der guten Bewertungen gelesen, allerdings kann ich die Bewertungen, da ich die Trilogie jetzt komplett gelesen habe, nicht nachvollziehen. Die Regeln der magischen Welt haben für mich keinen Sinn ergeben und die Wendungen kamen aus dem Nichts. Ich mag es zwar von einer interessanten Wendung überrascht zu werden, aber für mich wirkte die Handlung einfach nicht sinnvoll. Abgesehen davon fand ich die meisten Charaktere auch sehr stereotypisch. Hier wurden die Stereotypen aber extrem dargestellt. Die Protagonisten ist zu Beginn der Geschichte ein schwarzes Schaf. Sie achtet nicht auf ihre Hygiene, riecht immer nach Alkohol und kämmt sich nicht die Haare. Nachdem sie aber Leander kennenlernt macht sie eine 180 Grad Entwicklung durch. Sie nimmt ab, worauf in der Trilogie sehr oft verwiesen wird! Ich hatte bei der Erwähnung ihres Gewichts (wenn ich mich richtig erinnere um die 65 kg bei 1,70 m) immer ein komisches Gefühl, als wolle die Autorin jeden überzeugen, dass die Protagonisten übergewichtig wäre, obwohl es ein ganz normales Gewicht ist. Die Familie der Protagonistin ist grauenhaft zu ihr. Zusammen finde ich, die Geschichte wirkt, wie eine erzwungene Cinderella story.
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Ich hab die Trilogie jetzt, glaube ich, schon 5x gelesen und jedesmal bin ich aufs Neue gefesselt. Ich liebe die Charakter, jede einzelne Nebengeschichte und so lästig Cliffhänger auch sind, hat es unheimlich viel Spaß gemacht die Fortsetzungen im Laufe der Geschichte zu erfahren. Wenn man 1x anfängt sind die Geschichten wie eine Sucht.
Zum Inhalt beziehe ich mich nur auf den Anfang im ersten Teil, um nicht zu spoilern.
Lee Fitzmor ist im Auftrag der Elfenwelt unterwegs und sucht die Auserwählte, die Prophezeite, die seine Braut werden soll, doch Felicity Morgan ist alles andere als die umschwärmte Schönheit, die er sich gewünscht hätte. Zu allem Überfluss hat er sie auch noch mit einer anderen Felicity verwechselt, die seit seinem Kuss wie eine Klette an ihm hängt.
Felicity Morgan selbst kann nichts mit der Aufmerksamkeit anfangen, die der attraktive Lee ihr schenkt. Sie wird von allen nur „City“ genannt, ist mollig, hat eine Zahnspange und ihre Klamotten sind mehr zum Wohlfühlen als gut aussehen gedacht. Sie gehört zur „Loser-Clique“ der Schule und kann sich nicht vorstellen, was der umschwärmte Lee von ihr will.
Doch mit der Zeit gewöhnt sie sich daran, im Unterricht ständig neben ihm zu sitzen, fängt an, seine Komplimente und Nettigkeiten zu genießen, doch sie merkt, dass an ihm etwas besonderes ist – etwas, das ihr unheimlich vorkommt. Als sie dann auch noch seltsame Visionen bekommt hängt sie schon mitten in einer Geschichte, deren Handlung mit der Realität nicht mehr viel zu tun hat.
Meine Meinung
Ich bin etwas hin- und hergerissen bei der Beurteilung dieses Dreiteilers - die Idee ist wirklich gut, aber bei der Umsetzung hat es für mich leider etwas gehapert.
Die Geschichte wird bestimmt von einem jugendlichen Schreibstil mit einer leichten, flüssigen Sprache, der mich in relativ kurzer Zeit durch den dicken Wälzer geführt hat. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Felicity erzählt. Der phantastische Teil steht anfangs eher im Hintergrund, nur der Prolog weist darauf hin, dass übersinnliche Kräfte im Hintergrund wirken - erst einmal landet man mitten in einer Highschool Love Story. Das war für mich sehr überraschend, aber ich konnte mich gut damit arrangieren, da ich ohne Erwartungen an das Buch herangegangen bin. Es gibt auch einige kleinere Situationen, die mich an Twilight erinnert haben – trotzdem ist es absolut nicht damit zu vergleichen!
Die Hauptfigur ist Felicity Morgan, von den meisten nur City genannt, von Lee Fitzmor bald liebenswert Fay. Felicity ist alles andere als ein schlankes, modebewusstes Mädchen und gerade das macht sie einem so sympathisch. Sie hat einen witzigen Humor, hält zu ihren Freunden und hat ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein. Die Wandlung, die sie nach der Begegnung mit Lee Fitzmor durchmachen wird, verändert ihr Leben total. Aber auch wenn sich viel von dem Wandel in Äußerlichkeiten zeigt, spiegelt sich das auch in ihrem Inneren wider. Die Solidarität mit all ihren Freunden hat mich sehr beeindruckt und trotz kleinerer Zwistigkeiten halten sie immer zusammen. Auch alle anderen Charaktere haben eine gewisse Tiefe und sind sehr authentisch rüber gekommen. Vor allem natürlich auch Lee – er ist geradezu perfekt, nicht nur in seinem Aussehen und seinem Charme; auch seine unermüdlichen Bemühungen um Felicity und seine Fürsorglichkeit machen die nicht unattraktive Arroganz wieder wett. Es wurde mir oft warm ums Herz, wie sehr er sich um sie bemüht.
„Es hat deinen Rhythmus angenommen“, sagte er leise. „Unsere Herzen schlagen im Gleichklang. Wenn deines stolpert, stolpert auch meins. Wenn deines schmerzt, schmerzt auch meines. Zwei Herzen, verbunden zu einem.“ Pos. 12315 (ebook)
Erst im zweiten Teil des ersten Bandes geht es richtig los mit den phantastischen Elementen. Es war spannend zu verfolgen, wie Felicity immer mehr in diese "andere Welt" gezogen wird und sich heraus kristallisiert, was hinter Lees Auftauchen steckt. Ab dem zweiten Buch war mir dieser Aspekt etwas zu konfus. Der Versuch, viele verschiedene Motive aus der Fantasy zusammen zu bekommen, ist für mich nur teilweise gelungen, denn es wirkte auf mich oft planlos und undurchschaubar.
Sehr kurzweilig und mit viel Humor habe ich den ersten Teil genossen, dagegen war der zweite etwas enttäuschend. Die Handlung war sehr überladen und oberflächlich gehalten, viele Szenen wirkten konstruiert und nicht ausgereift. Hier haben sich doch einige Fehler in der Handlung eingeschlichen, zusätzlich zu Rechtschreibfehlern. Im dritten Buch waren die Ereignisse wieder greifbarer, dafür wirken Felicitys Gefühle etwas diffus und nicht mehr so glaubwürdig. Es wurde nicht alles aufgeklärt, trotzdem war es ein spannendes Finale mit einem passenden Abschluss.
Fazit
Wenn man sich auf eine phantastische Teenie Komödie mit Zeitsprüngen einlassen kann, die kurzweilig, aber ohne große Ansprüche auskommt, kann ich die Trilogie auf jeden Fall empfehlen. Mir persönlich war sie etwas zu seicht, trotzdem hab ich sie gerne gelesen und sie hat mich gut unterhalten.
Vielen Dank an den Carlsen impress Verlag für das Rezensionsexemplar
Genialna książka. Wątek fantastyczny jest wprost genialny, niestety romantyczny nie aż tak dobry ale tez zachwyca. Fajne rozwiązanie akcji, może delikatnie przewidywalne. Polecam każdemu
Zum Inhalt: Leander FitzMor, der nur Lee genannt wird, ist der neue an Felicitys Schule. Er ist gut aussehend, beliebt und jedes Mädchen an der Schule schwärmt für ihn. Felicity Morgan hingegen ist dick, achtzehn und arbeitet nachts im Pub ihrer Mutter, damit beide genügend Geld daheim haben. Sie hat kein Sinn für Kleidung und kommt regelmäßig zu spät in die Schule. Sie hat sich shcon daran gewöhnt zu den "Losern" zu gehören, als plötzlich dieser gut aussehnde Neue in jeder Stunde neben ihr sitzt und zeitweise nicht mehr von ihrer Seite weichen will. Und manchmal scheint es so, als könnte er ihre Gedanken lesen.
Meine Meinung: Die Geschichte beginnt als typische Schulgeschichte. Neuer Typ kommt an der Schule und plötzlich steht das unbeliebteste Mädchen der Klasse ganz oben in der Aufmerksamkeit der Anderen. Die Geschichte kam mir am Anfang ein wenig zu einfach herüber, aber dann wurde es immer mysteriöser und plötzlich änderte sich anscheinend alles. Ich finde die Entwicklung von Felicity in diesem Buch ein wenig merkwürdig. Sie war natürlich nie wirklich selbstbewusst aufgrund ihres in ihren Augen schlechten Äußeres, aber als plötzlich sich drei gut aussehnde Typen, von denen einer ein sehr bekannter Schauspieler ist, sich für sie interessieren und mit ihr ausgehen wollen, doch ein wenig weit hergeholt. Natürlich tritt man anders auf, wenn man sich anfängt sich selbst zu akzeptieren und zu mögen, aber dann passiert gleich sowas? Ich finde es doch ein wenig unrealistisch, vor allem, da mir Felicitys Veränderungen in ihren Gedanken und in dem Buch nicht wirklich sichtbar waren. Es war einfach ein wenig merkwürdig.
Gesamtfazit: Ein mäßiger Auftakt mit interessanter Entwicklung am Ende.
2 Sterne
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Band 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan
Zum Inhalt: Felicity Morgan weiß nun, dass sie die Prophezeite des Elfenreiches ist. Doch anstatt positiv von den Elfen aufgenommen zu werden, steht sie auf einmal unter Mordanklage. Anscheinend soll sie einen Elfen getötet haben, doch Leander FitzMor weiß, dass sie unschuldig ist und versucht dies dem Kronrat zu beweisen und gibt sich dabei selbst in Gefahr.
Meine Meinung: Sowohl die Geschichte als auch die Charaktere haben mir besser als in Band 1 gefallen. Es ist spannender und man fühlt mehr mit den Charakteren mit. Der Schreibstil der Autorin ist nicht wirklich überragend, aber dennoch gut lesbar. Felicity kam mir in dem Buch auch wenigstens symphatischer herüber.
Gesamtfazit: Eine bessere Fortsetzung mit einem Cliff-Hanger. Bin gespannt auf den letzten Teil der Trilogie.
3 Sterne
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Band 3: Die verborgenen Insignien des Pan
Zum Inhalt: Felicity Morgan hat dem Werben von Leander Fitz Mor, einem Halbelfen, zugestimmt, aber ist immer noch unsicher, ob er sie wirklich mag oder ob er das nur tut, weil sie die Prophezeite und seine Verlobte sein soll. Daher lässt sie ihn nicht so recht an sich heran und ist immer noch unsicher. Währendessen spitzt sich die Lage in der Anderswelt zu, denn sowohl die Elfen als auch die Drachen sind hinter Pans Insignien her und nur Felicity kann sie ihnen beschaffen.
Meine Meinung: Ein guter Abschluss der Triloge, in denen alle offenen Fragen geklärt werden. Es gab zwar keine wirklichen Charakterentwicklungen, aber dennoch war das Buch für einige Überraschungen gut. Das Ende war zwar ein wenig vorhersehbar, aber dennoch gelungen.
Gesamtfazit: Ein gelungener Abschluss, der an manchen Stellen nicht spannender hätte sein können.
Zu erst war ich wirklich begeistert. Ich mochte die ersten beiden Bücher, auch wenn mir die Reisen nach Versailles ziemlich schnell auf die Nerven gingen. Aber ich war so besorgt um Lee, dass ich weiterlesen musste, bis Felicity ihn wieder gefunden hat und auch dann konnte und konnte ich nicht aufhören zu lesen.
ABER alles in allem denke ich, dass die Story mehr Potential hatte, als ausgeschöpft wurde. Zum Beispiel hätte ich mir gewünscht, dass dem Plot-Twist um Phillis (den ich wirklich SEHR überraschend und interessant fand!) mehr Aufmerksamkeit geschenkt würde. Das wurde so schnell abgehakt, dass es den tollen Überraschungseffekt leider wieder wet gemacht hat. Und auch der Kampf der Drachen und Elfen wurde viel zu schnell abgefertigt, damit auch ja noch genug über das Happy Ending geschrieben werden kann.
Und was ich extrem störend fand war, dass Lee unter Felicitys Bann stand... auch wenn es angedeutet wurde, dass Lee's Gefühle für sie echt waren - SICHER sein kann man sich nicht. Und das finde ich richtig mies, denn das rückt die ganze Beziehung in ein komplett anderes Licht. Bevor das ans Licht fand mochte ich die beiden richtig gerne, aber das hat es für mich zerstört. Komplett.
Wegen des unausgeschöpften Potentials und dem sehr großen Wermutstropfen bei DER Liebesgeschichte in dieser Trilogie, habe ich nur 2 Sterne gegeben.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Einfach bezaubernd! Ich habe die Bücher in kürzester Zeit verschlungen und nachts in meinen Träumen selbst zur Elfe geworden! Schade gibt es "nur" drei Teile.... Ich könnte wirklich noch mehr vertragen!