In der farbenprächtigen sommerlichen Seelandschaft des Ostseebades Misdroy auf der Insel Wollin erlebt eine kleine Prager Familie um das Jahr 1899 einen fröhlichen Ausnahmezustand. Selbst die strenge Mutter ist hier erträglich, wo die vornehme Atmosphäre des alten Österreich auf die rauhere des Nordens trifft. Das gesellige Leben der Prager deutschsprachigen Juden, hier wird es wieder lebendig, wie auch im zweiten Roman dieses Bandes, »Beinahe ein Vorzugsschüler", einer Reminiszenz an Brods Schulzeit und eine Brücke zur untergegangenen Welt Prags in der Habsburger Monarchie. Die beiden kleinen Romane sind meisterhafte Zeitbilder und gehören zur schönsten Prosa, die Brod geschrieben hat.
Max Brod was a German-speaking Czech Jewish, later Israeli, author, composer, and journalist. Although he was a prolific writer in his own right, he is most famous as the friend and biographer of Franz Kafka. As Kafka's literary executor, Brod refused to follow the writer's instructions to burn his life's work, and had them published instead.
Ich nehm das hier nur als "Der Sommer, den man zurückwünscht", weil ich die beiden nicht zusammen gelesen habe, aber beide sind jeweils 5 Sterne. Lässt mich wünschen, dass es Sommer wäre und ich jung und die Welt mir offen stehend (es ist Sommer und ich bin jung und die Welt steht mir offen) Vor allem die letzten paar Seiten haben mir gefallen, so gut, dass ich überlege das Buch gleich nochmal zu lesen