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Gendern?!: Gleichberechtigung in der Sprache - ein Für und ein Wider

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Nach Richtig schreiben und Political Correctness ein neues Duden-Debattenbuch zum Thema Sprache: Müssen wir wirklich gendern?
Ist das Recht darauf, in der Sprache vorzukommen, genannt zu werden, stärker als jahrhundertealte grammatische Traditionen? Darf sich Sprache und ihre Sicht auf sie wirklich nicht verändern? Und warum fühlen sich viele von dem Thema und den Konsequenzen so stark persönlich angegriffen?
Zwei Fachleute legen ihre Standpunkte dar.

64 pages, Paperback

First published October 1, 2018

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Anne Wizorek

6 books2 followers

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Isabelle Neumann.
97 reviews28 followers
August 29, 2021
Hmja.
Ich hab ziemlich viel zu kritisieren an einem Werk mit nur 71 Seiten.
Disclaimer:
Ich gendere selbst und nehme daher vermutlich keine neutrale Perspektive bei der Kritik beider Seiten ein.

Kritikpunkt 1: Die Kontra Position ist keine richtige Kontra Position.
Hannah Lühmann gendert selbst manchmal, erachtet es aber nicht als mögliche Problemlösestrategie der fehlenden Gleichberechtigung. Ich hätte mir hier jemand mit einem deutlicheren Standpunkt gewünscht, um gerade mal eine mir gegensetzliche Perspektive einzunehmen. Mit mehr Argumenten als "Das liest sich aber nicht so schön."
Kritikpunkt 2:
Hannah Lühmann philosophiert eigentlich nur vor sich hin, trifft kaum konkrete Aussagen und ignoriert bei ihren Ausführungen die von Anne Wizorek angeführten Studien (z.B. stellen sich Kinder bei geschlechtergerechter Sprache auch diversere Personen vor, als bei Verwendung des generischen Maskulinum).

Dafür ein Lob:
Anne Wizorek formuliert gebündelt und in leichter Sprache die Argumente FÜR eine gendergerechte Sprache. Schön gemacht.

Hat mich aber an sich nicht wirklich weitergebracht.
Okay als Klolektüre.
Profile Image for andusshelf.
21 reviews
March 4, 2022
Warum veröffentlicht der DUDEN VERLAG ein Debatten-Buch über gendergerechte Sprache, das von zwei Leuten, die keinen sprachwissenschaftlichen Hintergrund haben, geschrieben wurde?! Ich kann’s echt nicht verstehen.

Dadurch, dass sich weder Anne Wizorek noch Hannah Lühmann mit Linguistik auskennen, sind die Standpunkte ausschließlich von Soziologie und persönlichen Präferenzen geprägt.

Da es um SPRACHE geht, sind die Argumente deshalb natürlich nicht umfassend genug, um eine ausführliche Debatte über das Gendern führen zu können.
Ich will nicht behaupten, das die gesellschaftlichen Aspekte keine zentrale Rolle spielen, aber es sollte eigentlich auf der Hand liegen, dass eine Debatte über SPRACHE auch einen SPRACHWISSENSCHAFTLICHEN Bezug haben muss.

Was umso fragwürdiger ist: die Haltung der Autorinnen. Wizorek nimmt die Pro-Seite ein und erläutert warum Gendern aus ihrer Sicht wichtig und richtig ist. Alles gut soweit.
Lühmann argumentiert für die Kontra-Seite und äußert sich dem Gendern gegenüber kritisch. Aber dabei gibt sie zu, dass sie selbst manchmal gendert und das eigentlich nicht komplett ablehnt. WHAT?
- nicht falsch verstehen: diese Haltung kann man haben, sie ist durchaus legitim. ABER: warum lässt man dann nicht jemanden für die Kontra-Seite argumentieren, der tatsächlich (sinnvoll begründet, ja das geht [s. Fabian Payr]) GEGEN das Gendern ist und nicht irgendwo in der Mitte, wie Lühmann?
Profile Image for Nadin.
Author 1 book29 followers
November 17, 2018
Anne Wizorek argumentiert gewohnt klar und ruhig (bekannte Argumente). Ihre "Gegnerin" Hannah Lühmann scheint dagegen gar keinen klaren Standpunkt zu haben, verhaspelt sich gelegentlich und muss dann auch noch das N-Wort (ausgeschrieben) unterbringen... Letztlich eindeutig ein Büchlein für das Gendern. Und das ist ja gut so.
Profile Image for D..
9 reviews
May 7, 2020
Die Pro-Seite ist sehr gut und klar geschrieben und hat mir noch ein paar gute Argumente für diese Art der Diskussion gegeben. Enttäuscht bin ich hingegen von der Kontra-Seite, auf die ich fast noch mehr gespannt war. Doch die Autorin verliert sich irgendwie in ihren Gedankengängen und gibt eigentlich nur zwei konkrete Argumente gegen das Gendern (von denen das eine sehr eigenartig ist).
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