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Das Millennial-Manifest

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Rare Book

192 pages, Paperback

Published October 23, 2018

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About the author

Bianca Jankovska

8 books4 followers

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Community Reviews

5 stars
21 (12%)
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52 (32%)
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26 (16%)
1 star
11 (6%)
Displaying 1 - 18 of 18 reviews
Profile Image for Lea.
1,114 reviews299 followers
January 28, 2019
I feel a bit bad for only giving this one star, because I feel I picked this book up with the wrong expectations. But as it stands, for me it was mostly a waste of time.

I'd read some of the authors rants about the working conditions of "millennials", that had some feminist and anti-capitalist hints and were written in a snappy and a bit aggressive over-the top tone. I liked that, and I was hoping for a book that delved deeper into these issues.

However, after 100 pages I knew this was not that kind of book. For something that calls itself a "manifest" there are very very few clear ideas and points. Rather it's anecdotal short personal essays about dating in the age of tinder, ghosting, not being appreciated but underpaid for good work, the horrors of social media. It's like fluff "think pieces" without real substance. Some parts I could relate to and others not at all, but most of the time I was just wondering what the whole point of this book was, beside, you know, releasing a book because that's what you do as a writer.

I found most of the thing quite unoffensive in its blandness, but the chapter about how sad it was people just didn't get wasted enough anymore because they're afraid of not being efficient enough the next day was just really stupid. Especially when you put it next to the chapter about why she doesn't like going to concerts anymore, because it's just too much effort now that she's "old" (26 at this point, btw). Her bitter words against women with long-term partners was mostly just kind of sad to read. I did feel bad for the author quite a few times while reading this, which is probably the reason I considered giving this two stars instead of one.

I know this is going to sound mean, but the whole book also had this unsavory air of someone who keeps telling you how unusually smart they are but then writes nothing that would actually indicate that.

On the plus side, it's a very easy and quick read.
Profile Image for Katrin Blomquist.
85 reviews1 follower
February 16, 2019
In Anlehnung an einen Ausspruch von Hannah in der Serie GIRLS: Dies ist nicht gerade die Stimme ihrer Generation, aber EINE Stimme EINER Generation. Die Autorin spricht als Millennial von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Erwachsenwerden. Bei fast jedem der kurzen Kapitel dachte ich jedoch am Ende: Ja ok, so lief das bei dir, aber wen juckt's? Schließlich habe ich das Buch weggelegt mit dem Gefühl, hier nur wieder eine Millennial-Stimme Gehör geschenkt zu haben, die nicht viel zu sagen hat, sondern einfach nur sehr gern über sich selbst redet. In ein paar Punkten konnte ich nachvollziehen, worum es der Autorin ging, fand ich ihre wenigen expliziten Forderungen sogar richtig und wichtig. Außerdem gefiel mir die Erzählsprache, die zu einem einfachen, schnellen Lesefluss beiträgt. Trotzdem würde ich sagen: skip this one!
Profile Image for Cathy .
1,934 reviews294 followers
September 15, 2019
Definition eines Manifests:

„Ein Manifest (lateinisch manifestus ‚handgreiflich gemacht‘) ist eine öffentliche Erklärung von Zielen und Absichten, oftmals politischer Natur. Als Begriff der Kunst- und Literaturgeschichte auch für ästhetische Programme seit 1800 verwendet.“

Danach habe ich hier vergeblich gesucht. Im ersten Teil schreibt die Autorin in verschiedenen Versionen über die Schwierigkeiten von Dating per sozialen Medien und beschwert sich endlos darüber, warum sie damit unzufrieden ist. Im zweiten Teil wird übers Arbeitsleben gemeckert. Es wird hauptsächlich auf kreativ arbeitenden Menschen im Kommunikationsbereich geblickt.

Wenig befriedigendes Leseerlebnis. Ziemlich seichtes Diskutieren über alles und nichts und viel Wiederholung von gängigen Plattitüden. Sehr negativ, sehr anklagend gegenüber allem und jedem. Macht keinen Spaß und ist wenig konstruktiv.
Nach etwa 100 Seiten habe ich noch etwas im Rest rumgeblättert und hier und da mal reingelesen, aber es wurde nicht interessanter oder gehaltvoller.

Generell ist das Buch bei Gleichaltrigen ganz gut angekommen, es war wohl eher nicht das richtige für mich. Bin wohl zu alt und hatte es in meiner Jugend auf jeden Fall zu einfach. Whatever.

Mehr hier:
https://www.deutschlandfunk.de/das-mi...

Hier ist eine gute Rezension von jemandem mehr auf einer Wellenlänge mit der Autorin. Sie hebt ein paar gute Punkte hervor:
http://chapteronemag.com/das-millenni...

Und:
https://www.watson.ch/leben/review/77...
Profile Image for Julia.
206 reviews5 followers
Read
February 4, 2019
Ein sehr unterhaltsames Buch über die Schwierigkeiten und Herausforderungen einer Generation, bzw. auch des allgemeinen Erwachsenwerdens. Obwohl vieles oberflächlich wirken mag, so werden auch ernste und notwendige Dinge angesprochen. Das Level an persönlicher Identifikation schwebt zwischen hoch (Liebe/Beziehungen, Social Media), mittel (Freundschaften, Gesellschaft) und niedrig (Arbeit, Reisen). Seltsam war die sprachliche Mischung von zweierlei Deutschvariationen, die einen teilweise richtig überrollt.
Profile Image for Tomke Dünnhaupt.
9 reviews
March 17, 2019
Ich habe mich in diesem Buch unglaublich oft beschrieben gefühlt. Bianca Jankovska ist unglaublich ehrlich und bringt auch unvorteilhafte und doch so verbreitete Gefühle wie Missgunst mit auf den Tisch. Wer eine wissenschaftliche Arbeit über die Millennial-Generation oder ein How To: Embody a Millennial erwartet, wird sicherlich enttäuscht. Wer jedoch eine neue Perspektive auf [m]eine Generation gewinne möchte, die sich von dem vom Feuilleton oft so zynisch gezeichneten Bild abhebt, wird das Buch vermutlich lieben. So wie ich.
Profile Image for Shawnnnee.
116 reviews21 followers
May 24, 2022
Bianca Jankovska schreibt in ihrem Werk über ihre Generation, allerdings ist sie ihren Altersgenossinnen in vielen Punkten voraus. Denn das MILLENNIAL-MANIFEST ist ein wundervolles Buch, das den Zeitgeist mehr als trifft. Kaum ein anderes Buch mit ähnlicher Thematik wirkt weniger herablassend, im Gegenteil. Der kluge, faszinierende und dabei unterhaltsame Schreibstil tut sein Übriges. Nicht nur die beschriebene Generation wird sich hier wiedererkennen, sondern auch all jene, die meinen nicht zu wissen was ihre Kinder oder Enkel bewegt. Ein tolle sowie unterhaltsame Lektüre!
Profile Image for Anna.
109 reviews20 followers
January 7, 2021
hm. idk what to say about this honestly. i agreed with some of this, but there wasn't really anything new for me? maybe it's bc i'm a millenial, maybe the targed audience of this was supposed to be boomers and gen x'ers who don't seem to get millenials? but yeah there wasn't anything groundbreaking, the style was- okay i guess? i'm really conflicted. i like the first part a lot which is why i'm giving two stars, but i fought myself through the second and then skimmed the third part. this wasn't really a manifest in the end but more personal anecdotes? which i guess is fine if you're writing a compilation of personal anecdotes but not if you're writing something called a manifest? yeah not bad but very much "meh"
Profile Image for Eva.
144 reviews1 follower
April 1, 2019
Obwohl ich in einer komplett anderen Branche tätig bin, kann ich viele der beschriebenen Probleme des Alltags als Millenial auf mich übertragen, finde mich in der überspitzten Beschreibung der Autorin wieder und musste häufige Male grinsen während des Lesens. Vielleicht, weil ich mich hier und da ertappt gefühlt habe. Vielleicht aber auch durch die Erkenntnis, nicht allein mit jenen Problemen/Ärgernissen und sonderbaren Erlebnissen des Alltags zu sein.
Profile Image for Rosamund.
386 reviews20 followers
February 16, 2019
Ich lese Bianca Jankovskas Blog gerne. So hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die jeweiligen Abschnitte zu Arbeit und Social-Media fand ich zum größten Teil hervorragend. Die Autorin hat sich mit Fragen befasst, die regelmäßig meine Freund/innen und mich beschäftigen. Ich denke es hat Mut gebraucht, über ausbeuterische Arbeitgeber usw. zu schreiben, gerade weil die Autorin selbstständig und daher alleine verantwortlich für ihren Ruf ist.

'Statt uns zu unterstützen, als Frauen und Mädchen, hassen wir einander weiterhin für die kleine Macht, die wir uns nach jahrelanger Arbeit verdient haben. Die Freiheit, die wir uns erkämpft haben, ist in Wahrheit gar keine. Nicht, solange Frauenpower eine rare Ressource des Spätkapitalismus bleibt, die linguistisch und strukturell dafür entworfen wurde, um Frauen in lächerlichen Top-30-Frauen-unter-30-Rankings herumzureichen, bis auch dort kein Stück des Kuchens mehr übrig ist. Ich frage mich, ob Rankings wie diese im Endeffekt nicht genau der neoliberalen Logik folgen, die neofeministische Seiten in ihrem Gleichstellungsbestreben zu kritisieren scheinen.' (S. 136)

Der Dating-Abschnitt hingegen hat meine Erwartungen total unterschritten. Auf ihrem Instagram-Account verrät Jankovska absichtlich zwar wenig über ihr Privatleben, aber wir wissen, dass sie einen festen Freund hat. Trotzdem beschwert sie sich in diesem Buch über die Zustände dieser Tinder-Ära, obwohl sie scheinbar eine glückliche Partnerschaft gefunden hat?
In dieser Hinsicht bekam ich das Gefühl, sie würde über die Liebe ein bisschen aus dem Elfenbeinturm aus schreiben. Klar kannst du über deine vergangenen Erfahrungen schreiben, aber das waren zu viele bloße Beobachtungen und weder genug Lehren noch Vorschläge für den Rest von uns, dem es weiterhin schwerfällt, nebst denselben spätkapitalistischen Belastungen, die Jankovska erlebt, eine/n halbwegs gute/n oder nichtbindungängstliche/n Partner/in zu finden. Hat sie ihren Freund über eine dieser vorgenannten höllischen Apps oder doch im mysteriösen Real-Life kennengelernt? Handelt es sich wirklich darum, zunächst eine Menge Scheiß dulden zu müssen, in der Hoffnung, irgendwann den/die Richtige/n zu treffen? Glaubt sie überhaupt an diese Figur und wie geht man mit dem gesellschaftlichen Druck um, sie zu finden? Und wie haben diese stagnierenden Löhne unsere Beziehungen verändert, z.B. früh zusammenziehen, denn nur so wird die Miete bezahlbar?

Alles in allem stellt es dar, womit unsere Generation kämpft… bin mir aber nicht sicher, dass wir uns durch dieses Buch endlich die Abstempelung "entitled" loswerden.
Ich lese gerne Memoirs und das war dies definitiv nicht. Das Buch befand sich vielmehr in einem seltsamen Mittelgrund: Viele autobiographische Elemente doch auch keine ausgearbeiteten, informativen, sachlichen Essays, sondern nahezu ständiges Meckern mit zu wenig Analyse. Dadurch kam jedes Kapitel etwas rotzig rüber. #relatable ist nicht genug… eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, aber mir fehlten schließlich eine härtere, anwendbarere Auseinandersetzung mit diesen Themen sowie eine persönliche Verbindung.
Profile Image for lina.
174 reviews18 followers
October 12, 2025
Wie die meisten nach der Lektüre schon festgestellt haben, ist dieses Buch weniger ein Manifest und eher eine Sammlung von Kommentaren/Kolumnen zu den Themen Liebe/Dating, Beruf/Arbeitswelt und Lifestyle/Sonstiges.

Für mich persönlich waren viele Sätze oder Absätze dabei, die ich so unterschreiben könnte, jedoch auch einiges, was mir zu überspitzt und negativ war – dies betrifft vor allem den dritten und letzten Teil namens "Namaste My Ass". Während die Autorin im zweiten Teil völlig nachvollziehbar anhand eigener Erfahrungen Missstände in der Arbeitswelt kritisiert, geht es im dritten Teil darum, wie doof sie Konzerte, Cliquen, Geburtstagspartys oder ihren Urlaub auf Sri Lanka findet. Ich denke, spätestens hier fungiert sie weniger als Sprachrohr der Millenial-Generation, sondern schreibt einfach über ihre eigene Meinung basierend auf ihren Vorlieben und Erfahrungen. Was völlig legitim ist, aber eben nicht so ganz stellvertretend für ein Millenial-Manifest.

Ich verstehe, wenn man als Autorin Dinge leicht überspitzt und unterhaltsam darstellen möchte, aber mir persönlich wurde die ganze Negativität irgendwann einfach zu anstrengend. Vielleicht hätte ich das Ganze in kleineren Dosen zu mir nehmen sollen.

So oder so dennoch ein gut zu lesendes Buch über die alltäglichen Themen und Gedanken einer Mitte/Ende Zwanzigjährigen.
Profile Image for Melanie.
231 reviews1 follower
January 25, 2019
Wärmste Empfehlung! Es liest sich super leicht und fühlt sich an wie ein lange überfälliges Gespräch mit der besten Freundin über alles, was einen beschäftigt. Es ist als würde Bianca Jankovska alles zu Papier bringen, was mich schon lange unbewusst beschäftigt und ich nun endlich aktiv anfange darüber nachzudenken. Millennials fühlen sich angesprochen und jede andere Generation kann durch das Buch vielleicht etwas Verständnis aufbringen, warum wir eben sind wie wir sind.
Profile Image for Katzi.
155 reviews
June 14, 2020
Ganz nette Texte und in 2-3 konnte ich mich auch wiederfinden. Andere fand ich schrecklich. Ich bin halt kein Millenial. Aber prinzipiell lesenswert. Nur halt nicht überragend.
Profile Image for Kathi.
18 reviews
April 2, 2020
Ein sehr interessantes Buch, das eine ganz bestimmte Sicht einer Person widerspiegelt. Wahrscheinlich können sich manche Personen in einigen Bereichen wiederfinden. So in etwa ging es mir, mit manchen Passagen hat mich die Autorin sehr mitgenommen und ich konnte mich wiederfinden. An anderen Stellen war es jedoch teilweise zäh und ich musste mich durchkämpfen. Persönlich habe ich das bei manchen guten Büchern auch, dass ich mich zum nächsten spannendern Kapitel durchlesen muss. Insgesamt ist das Buch sehr gut geschrieben und zieht einen doch immer wieder, in den Bann zurück. Persönlich war mir das Buch an vielen Stellen sehr negativ und kritisch zu vielen Lebenskonzepten. Man muss aber im Kopf behalten, dass es eine persönliche Sicht ist und ich fand es auch interessant mal eine andere Sichtweise auf "meine eigenen Probleme" zu bekommen, gerade von jemanden, der sich nicht nur in die "feel good" Gesellschaft einreiht.
Profile Image for Nadine.
24 reviews2 followers
August 15, 2019
Nachdem ich Bianca Jankovska schon länger auf diversen Platformen wie Watson und Instagram sowie ihrem Blog folge, stand für mich fest, dass ich auch ihr Buch lesen muss - und ich würde es jeder Mitzwanzigerin empfehlen, die gerade den Berufseinstieg hinter sich hat und sich wegen Dating-Ritualen von Millenials auch regelmässig am Kopf kratzt. Bianca ist ehrlich, sie ist knallhart und sie ist unbequem und es ist grossartig. Dabei haben mir die Kapitel am besten gefallen, in denen sie über Liebe, Beziehungen, Jung-sein und Freundschaft schreibt. Auch wenn ich nicht alles gleich sehe wie sie, sind gerade ihre politischen Äusserungen eine spannende Weltsicht, mit der sich zu kontrontieren es sich lohnt. Das Erstlingswerk hat gerade im mittleren Teil einige Längen und wirkt zeitweise etwas gar negativ. Dennoch fühlte ich mir als Millenial immer wieder aus dem Herzen gesprochen.
Profile Image for Mia Stolina.
34 reviews
October 14, 2024
Toller Schreibstil und sehr leicht zu lesen. Auch wenn ich teilweise finde, dass sich das Buch im letzten Teil ein bisschen zu sehr ins Negative hochgeschaukelt hat, konnte ich mich mit sehr vielem, was die Autorin beschrieben hat, sehr gut identifizieren. Mir gefällt der Blick mit dem sie auf diese Generation schaut und wie sie ihre alltäglichen Probleme beschreibt.
Letztendlich glaube ich, dass man auf der einen Seite das Buch allgemein auch nicht zu ernst sehen darf, aber natürlich trotzdem auch als Kritik an unserer Gesellschaft verstehen sollte.
Profile Image for Ksenia.
22 reviews
February 4, 2021
Ich stimme Bianca in vielen Punkten zu und verschlang die ersten Seiten nur so. Allerdings verlor das Buch spätestens nach der Hälfte seinen Reiz und Bianca fing teilweise an sich zu wiederholen, wie zum Thema gute Bildung und schlecht bezahlte Arbeitsstellen.
Profile Image for theminimalbookclub.
85 reviews
May 29, 2020
Trifft die Millenium Generation und deren Denken, Handeln und Probleme ziemlich gut. War unterhaltsam und interessant zu lesen, dass es uns allen mehr oder wenig gleich ergeht, zumindest wenn man zu der angesprocheben Generation gehört. Gut gelungen.
Displaying 1 - 18 of 18 reviews

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