Erwacht aus einem perfekten Traum?Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …
Ich wurde 1983 im Taunus geboren und wuchs in Limburg an der Lahn auf. Bis zum Abitur verlief mein Leben zwar irgendwie schön und irgendwie aufregend, aber auch irgendwie völlig normal. Allerdings neigte ich schon als Kind dazu, Phantasie und Wirklichkeit miteinander zu verwechseln. Zum Beispiel habe ich ernsthaft versucht, der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen zu geben und bitterlich geweint, als nichts passierte. Meine Erklärung war nicht: »Na gut, ist ja nur ein Buch« sondern: »Oh nein, der falsche Name. Ich habe versagt!!!« Abgesehen von solch kleinen Absonderlichkeiten war ich aber ein recht normales Kind.
Nach dem Abitur bekam mein Lebenslauf einige Kurven. Ich habe in der Hausmeisterei eines Schlosses gearbeitet, einen Dachstuhl gebaut, eine Ausbildung zur Kirchenmalerin im tiefsten Bayern absolviert, Jura studiert, Nudeln und Schulranzen verkauft und zu guter Letzt Hörbücher gemacht. Verwirrender Weise habe ich nie gekellnert.
Ich habe schon immer unheimlich viel gelesen und geschrieben (Tagebücher, Kurzgeschichten, tonnenweise Briefe), aber irgendwo zwischen Gesellenbrief und Nudelverkauf entstand der erste Romanversuch und kurze Zeit später wusste ich: Ich muss schreiben. Ich muss einfach. Ich will von anderen Welten erzählen, von Glück und Zweifel und Liebe. Mich wegträumen und mit meinen Romanfiguren verrückte und gefährliche Abenteuer erleben. Glücklicherweise habe ich die Möglichkeit, genau das zu tun. Nach vielem Suchen und Ausprobieren darf ich nun den tollsten Job der Welt ausüben. Deshalb hoffe ich, dass Euch gefällt, was ich schreibe, damit ich damit immer weitermachen kann.
Sonst noch was? Ich lebe in der wunderschönen Stadt Barcelona, verreise unheimlich gerne, habe großartige Menschen um mich herum, liebe es zu kochen, habe einen Hundetick und kann nicht nähen. Also echt nicht. Tut mir leid.
Anmerkung: Ich habe das Buch als Leserundenexemplar von „Was liest Du?“ bekommen. Danke dafür.
Meinung: Der Schreibstil ist atmosphärisch & hat mich voll rein gezogen. Berlin als Setting mag ich sehr gern. Ich hab oft ein Problem, wenn deutsche Autoren ihre Geschichten in Amerika spielen lassen, weil es für mich schnell unauthentisch wirkt. Das Problem habe ich hier nicht. Wobei ich mich dann eher Frage, wieso es so viele Charaktere mit englischen Namen gibt. Aber gut ... Berlin ist nun mal eine Multikultistadt. Die Idee von dem fehlenden Wasser & dem daraus resultierenden Elend, war echt vielversprechend. Es wirkt realistisch & man kann so viel daraus machen. So ganz ausgeschöpft wurde die Idee allerdings nicht, da Zoe es leicht hatte & immer an Leute mit Geld geraten ist, sodass sie wenig vom Elend mitbekam. Das hat sich alles nach viel Glück angefühlt. Etwas mehr Struggel in dem Sinne hätte nicht geschadet. Ich fand es auch schade, dass hier das Klischee von der perfekten Protagonistin bedient wird, die doch alles kann, aber dann wiederum trotzdem Probleme hat, das offensichtliche zu sehen & sich selber ständig im Weg steht. Die besten Entscheidungen trifft sie auch nicht. Es kam mir zumindest öfter mal unlogisch oder nicht so klug vor, was sie getan hat. Klar, funktioniert eine Jugendgeschichte nicht so gut, wenn die Protagonistin immer perfekt handelt, aber dann sollte auch nicht jeder auf allen paar Seiten behaupten, sie wäre die beste & klügste. Das macht es zum einen etwas unglaubwürdig & zum anderen hält es dem Leser davon ab, sich selbst in ihr zu sehen. Die Charaktere bleiben die ganze Zeit blass. Ich hab nichts wirklich Spezielles an ihnen entdeckt, was sie von anderen Charakteren in ähnlichen Büchern abhebt. Ich glaube nicht, dass mir diese Charas lange im Gedächtnis bleiben. Sie wirken somit wie die typischen Charaktere aus einem typischen Jugendbuch. Auch diese angedeutet Dreiecksgeschichte muss für mich nicht sein, wobei man zugeben muss, dass dem Ganzen in diesem Band noch nicht so viel Zeit gewidmet wurde. Aber dieses ganze Hin & Her habe ich jetzt schon zur genüge gelesen & es nervt mich nur noch. Allerdings: Ich gehöre auch eig nicht im die Zielgruppe dieses Buches. Das habe ich auch in der Vorhersehbarkeit der Geschichte gemerkt. Ich als Vielleserin & Filmliebhaberin (die auch noch zu alt für die Zielgruppe des Buches ist) habe halt auch schon viel gesehen & gelesen, sodass es auch schwer ist was neues oder überraschendes zu finden. Und gerade diese Idee ist absolut nichts Neues, aber durchaus spannend, wenn man es richtig verpackt. Manches gegen Ende war etwas zu gewollt so hin gebogen, dass es irgendwie funktioniert, aber meistens eher schlecht, als recht. Es ergibt schon grob Sinn, aber wieso das alles z.B. nicht früher geschehen ist, kann ich mir nicht wirklich erklären. Und auch, dass die Geschichte einfach mittendrin aufhört & nur einen kleinen Höhepunkt hatte, hat mich etwas enttäuscht. Es hat sich in der Mitte & gegen Ende auch etwas gezogen. Vor allem weil das Finale eben so kurz war. Eine Szene gegen Ende hat mich echt ein bisschen genervt. Wieso wird denn da groß aufgebauscht, dass Zoe es so schockierend findet, was enthüllt wurde? Das hat sie sich alles doch vorher schon zusammen gesetzt. Was war denn dann an der Enthüllung so überraschend? Also entweder ist sie definitiv nicht so schnell im Kopf & hat es erst da so richtig kapiert, oder die Szene wurde schon früher geschrieben & dann ist irgendwie im Nachhinein niemandem mehr aufgefallen, dass das so gar nicht mehr passt. Solche Details haben das Ende davon abgehalten rund & fertig zu wirken.
Fazit: Ich mochte den Anfang gern & hab mir eigentlich auch alles bereits früh zusammen reimen können (bin halt auch eine erfahrene Leserin). Ich war einfach nur gespannt wie genau das hier verpackt wird. Aber irgendwie hat es sich immer mehr wie eine schnelle Zusammenstellung von Ideen angefühlt, ohne das es ganz durchdacht wurde. Daher habe ich 3 Sterne vergeben.
Nach 200 Seiten habe ich das Buch zur Seite gelegt und war kurz davor es abzubrechen. Deshalb ein Stern Abzug. Dann habe ich aber eine 5 Sterne Bewertung hier bei GoodReads gesehen und so dachte ich mir, dass ich das Buch doch beenden sollte. Und so habe ich es getan. 250 Seiten am Stück verschlungen und jaaa. Besser als ich dachte. Wirklich gute Jugenddystopie mit einem Cliffhanger der sich sehen lassen kann.
Ich habe drei Anläufe gebraucht um es zu lesen. Anfangs kam es mir sehr surreal vor, dass die Geschichte in Berlin spielt. Doch ich bin froh, dass ich irgendwann weiter gelesen habe. Man wird definitiv nicht enttäuscht und man gewöhnt sich an die Umgebung und die Vorstellung. Natürlich ein Cliffhanger am Ende 🤷🏽♀️ bin mal gespannt, wie es weiter geht.
Vom Cover und der Inhaltsangabe her, wusste ich nicht, ob mich ein Sci-Fi Abenteuer erwartet. Das Cover zeigt aber unter anderem auch den Berliner Fernsehturm und daneben futuristische Gebäude. Ich hab mich zu Anfang auf eine Zukunftsversion von Berlin eingestellt..
Fazit: Überraschend aktuelle Themen
Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.
Wie oben erwähnt, zeigt das Cover eine mögliche Zukunftsversion von Berlin . Das Cover ist aber wie eine Spielkarte gestaltet, die auf der unteren Seite, richtig herum, Berlin zeigt und oben, falsch herum, ein großes Gebäude, das wie ein Schloss aussieht. Während ich das Buch gelesen habe, ist mir aufgefallen, wie sehr dieses Cover zum Inhalt des Buchs passt.
Uns wird die Geschichte in der Ich- Perspektive vorwiegend aus der Sicht von Zoë erzählt. Ab und an gibt es kurze Kapitel in unregelmäßigen Abständen, die aus der Sicht der „Gegner“ verfasst sind. Der Schreibstil ist sehr dynamisch und flüssig, weswegen sich das Buch recht zügig lesen lässt. Das Worldbuilding ist soweit recht gut, denn ich konnte mir beim lesen alles vorstellen und auch eine Zukunftsversion in der Art und Weise scheint nicht mal wirklich unrealistisch. Insgesamt war ich vor allem am Schluss vom Stil begeistert, denn als man weiter in die Geschichte gezogen wurde, wurde es beim lesen automatisch schneller. Es gibt so viele Bücher, bei denen dies nicht gelingt.
Zoë hat alles in ihrem Leben. Sie ist erfolgreich, bei allen beliebt und Jonah. Doch was, wenn all das keiner Wirklichkeit entspricht ? Was, wenn du aufwachst und plötzlich bist du im Krankenhaus, abgemagert, in einer anderen Stadt und hast plötzlich eine Familie, wovon du nicht ein Mitglied kennst. Ja, genau das ist Zoë passiert. Nicht nur, das sie aufwacht und einem neuen Leben „gefangen“ ist, nein, sie ist auch in einer anderen Welt gefangen. Es herrscht Wasserknappheit und große Armut. Auch ihre Familie ist davon betroffen, selbst wenn es ihnen noch besser geht als den einen oder anderen. Die Geschichte ist sehr kompakt und ich könnte mir gut und gerne vorstellen, dass man sogar noch mehr in diese Welt hätte investieren können. Ich hätte gerne noch viel, viel mehr über die gesellschaftlichen Probleme erfahren. Es gibt einen zweiten Band, wo ich nicht sicher bin, ob dieser in Gänze das aufgreift, was ich darüber lesen wollen würde. Dennoch empfand ich das Buch alles andere als „zu wenig“ oder „überladen“. Es war ein Maß an Informationen, welches mich neugierig zurückgelassen hat. Thematisch gesehen, gibt es zwei Problempunkte, die es auch in unserer jetzigen Gesellschaft gibt. Auf der einen Seite, ganz klar, die Wasserknappheit. Vor ein paar Tagen konnte man überall lesen, das wir jetzt schon auf "Pump" leben. Natürliche Ressourcen werden immer weniger und dennoch treibt es die Menschheit weiter und diese im Buch dargestellte Realität, könnte uns auch treffen, wenn wir Wasser als selbstverständlich nehmen und es so nutzen und verschwenden, wie wir es heute tun. Daher ist der Aspekt, wie sich den Menschheit mit Wasserknappheit entwickelt, sehr interessant gewählt. Der zweite Aspekt ist deutlich schwieriger zu greifen. Wir Leben in einer Zeit, in der wir eine Brille aufsetzen und in eine 3D Welt abtauchen können. Nur wo das alles hinführt, das ist noch nicht ganz absehbar. In diesem Buch wird eine sehr krasse Art und Weise dargestellt, wie ein Gehirn manipuliert werden kann. Ich fand es teilweise erschreckend, dass es durchaus so weit gehen könnte. Ich will euch aber nicht zu viel vorweg nehmen. Es lohnt sich aber zu lesen, wenn man sich für diese Themenschwerpunkte interessiert.
Zoë... Ja, Zoë hat mir am Anfang etwas Probleme bereitet. Sie war nicht ganz einfach. Sie war recht von sich eingenommen und akzeptierte zu Anfang rein gar nichts. Ich konnte aber Verständnis dafür aufbringen, dass sie in eine Situation geraten ist, die sie völlig aus ihrem Leben gerissen hat. Im Verlauf der Geschichte bessert sich ihr Charakter und ich war am Ende wirklich überrascht, dass ich die starke Entwicklung, als völlig natürlich ansehen konnte. Der einzige Kritikpunkt hier, war dieses zwanghafte festhalten an Jonah. Vielleicht hängt das auch mit dem Altersunterschied von ihr und mir zusammen, aber ich konnte an manchen Stellen nur den Kopf schütteln. Tom war der große Bruder, den ich mir immer gewünscht hätte. Jemand der einen beschützt und gleichzeitig genügend Freiraum gibt. Auch wenn er zum Schluss immer weniger einsetze hatte, ist er eine sehr wichtige Person in diesem Buch. Er ist der einzige in der Familie, den Zoë irgendwie erkennt und mit dem eine Bindung aufbaut. Ich empfand ihn als sehr angenehm und bedacht. Kip ist ein Freund von Tom, den Zoë anziehend findet. Seinen Charakter würde ich insgesamt als sehr neugierig bezeichnen. Er ist in manchen Situationen verschlossen, wenn es um seine Familie und Vergangenheit geht. Öffnet sich aber Stückchen für Stückchen Das was mich an ihm gestört hat, war die irgendwie plötzliche Bindung zwischen ihm und Zoë. Nach gefühlt ein paar Stunden, waren die beiden so gut wie die besten Freunde. Das hat mich leider etwas abgeschreckt und ihn als „Boyfriend“- Material anzusehen. Weitere Charakter müsst ihr beim Lesen selber entdecken. Aber alles in allem finde ich die Charaktere gut ausgearbeitet, wenn auch die Welt etwas mehr bietet.
Insgesamt hat mich die Story und das Setting echt umgehauen, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe. Die Charaktere waren dagegen nicht unbedingt etwas neuartig, aber dennoch in Ordnung. Ich werde mir demnächst den zweiten Band bestellen, weil ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht!
Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Fans von Dystopien werden hier auf ihre Kosten kommen. „Die Bestimmung“ oder „Tribute von Panem“ war euer Ding? Dann wird dieses Buch euch wirklich mitreißen, denn es ist eine ähnliche Mischung.
Die Autorin hat mit dem Buch ein erschreckend reales Zukunftsszenario erschaffen. Es geht um Zoé, die auf einer Akademie ist und bald eine wichtige Mission antreten soll. Doch plötzlich wacht sie auf und man erklärt ihr sie habe zwölf Jahre lang im Koma gelegen. Die Akademie sei eine Illusion gewesen und Berlin mit der größten Armut und Wasserknappheit die Realität.
Die Beschreibungen waren sehr eindrucksvoll und haben auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt. Denn so abwegig ist das Szenario ja nicht. Schön fand ich, dass bei dieser Dystopie die emotionale Ebene eine große und recht tragende Rolle gespielt hat. Ich hätte mir allerdings ein bisschen mehr Spannung erhofft auch wenn das Buch natürlich in keinster Weise unspannend war. Das Ende war sehr krass und erschreckend auch wenn der erwartete Plotwist ausblieb.
„Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean that it is not real?“ – Albus Dumbkedore (Seite 5)
Wer die Dystopie „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins und die Trilogie „Die Bestimmung“ von Veronica Roth mochte, wird „H.O.M.E. – Das Erwachen“ von Eva Siegmund lieben. Dabei wirkt kaum etwas in dieser Geschichte geklaut und der fade Beigeschmack von das-habe-ich-schon-tausendmal-gelesen fehlt komplett. Zwar sind die Charaktere etwas stereotyp, doch das Szenario ist neu und interessant und das macht diese kleine Schwachstelle wieder wett. Bei mir punktete der Auftakt einer bis dato zweiteiligen Dystopie vor allem durch seine Spannung und Kreativität sowie Authentizität und dem vertrauten Setting, denn wir befinden uns, wie das Cover bereits verrät, während eines Großteils der Geschichte in Berlin.
Ich mochte die Lebendigkeit, die Tatsache, dass Berlin einen umgab wie ein fühlendes, atmendes Wesen. Beinahe kam es mir so vor, Seite an Seite mit einem gefährlichen Raubtier zu leben, und diese Vorstellung elektrisierte mich. (Seite 175)
Berlin als Setting hätte kaum besser gewählt sein können. Die Stadt hat auch in der Realität schon vieles erlebt, da ist es nicht schwer, sich ein Berlin vorzustellen, das angesichts einer gravierenden, weltweiten Dürre ihr bestes gibt, um durchzukommen. In Berlin zeigen sich die vielen Facetten einer Katastrophe: Es gibt die Nutznießer des neuen Systems, die Geschäfte mit Wasser machen. Es gibt Reiche, die Wasser für horrende Preise kaufen. Und natürlich gibt es auch weniger gut gestellte Menschen, die Wasser horten wie einen Schatz, sowie ganz Arme, die für Wasser auf den Strich gehen. Inmitten dieser vertrackten Welt wacht Zoë auf – sie, die doch ihr gesamtes Leben eigentlich an einer Eliteakademie für eine Mission ausgebildet wurde. Oder war das alles nur ein Traum?
Mir gefielen beide Welten sehr, wenngleich von der Akademie immer nur Bruchstücke bekannt werden. Meist Erinnerungen von Zoë oder Flashbacks, die sie auf die Akademie zurück katapultieren. Besonders interessant ist, wie die Existenz der Akademie plötzlich einen Sinn im realen Berlin ergibt und die Geschichte eine ganz neue Wende nimmt. Bis zum Ende des ersten Bandes hält sich dadurch die Spannung, denn ich hatte lediglich eine vage Vorstellung davon, worum es bei der Ausbildung und der Mission von Zoë wirklich geht. Auch wie es in Band 2 weitergehen wird, steht (vermutlich buchstäblich) in den Sternen.
Es wäre so schön, seine Identität einfach so wechseln zu können. Doch gerade in diesem Augenblick wusste ich auch nicht, wer ich lieber sein würde. Zu diesem Leben gab es keine brauchbare Alternative. (Seite 266)
Recht passend fand ich weiterhin die Beziehung der Charaktere untereinander, auch wenn Eva Siegmund leider mit Stereotypen arbeitet. Geht das in aktuellen Dystopien auch noch anders? Im Klappentext wird Zoës große Liebe Jonah erwähnt, ebenso wie Kip, der sich in Berlin um Zoe kümmert und ihr bei ihren Recherchen unter die Arme greift. Wer eine Dreiecksgeschichte vermutet, liegt hier nicht ganz falsch, denn alles entwickelt sich in diese Richtung. Ebenfalls klischeehaft: Jonah ist der optimistische und humorvolle Counterpart zum düsteren und tätowierten Kip und Zoë steht zwischen beiden und kämpft mit ihren Gefühlen. Meiner Meinung nach hätte man sich das sparen können, doch zugute halten muss ich der Autorin, dass sie es nicht übertreibt. Die Entwicklung der Gefühle bleibt authentisch und wird auch im ersten Band lediglich angedeutet. Aller Wahrscheinlichkeit passiert hier noch einiges im nächsten Band.
Fazit
„H.O.M.E. – Das Erwachen“ von Eva Siegmund ist eine spannende Dystopie und ein sehr vielversprechender Auftakt einer neuen Buchreihe. Das Szenario ist neu und unverbraucht, angesiedelt in einem durch eine weltweite Dürrekatastrophe mitgenommenen Berlin. Wie sich die Stadt und die Gesellschaft angesichts dessen entwickelt hat, war unglaublich interessant und gleichermaßen authentisch. Hinzu kommt eine ominöse Akademie, die Zoë, während sie im Koma lag, für eine geheimnisvolle Mission ausgebildet hat und sie im realen Leben verfolgt. Lediglich die angedeutete Dreiecksgeschichte hat das Lesevergnügen etwas gemindert, zumal absehbar ist, dass sie in Band 2 eine größere Rolle spielen wird.
Das war von Anfang an meine Reaktion. Die Geschichte ist oberflächlich sehr interessant, aber auch nicht mehr. Vielleicht ist das Buch eines der vielen Jugendbücher, bei denen man explizit merkt, dass es für Jugendliche um die 10 bis 14 geschrieben wurde. Gut möglich.
Jedenfalls ist die Geschichte an sich in Ordnung. Nur die Schreibweise und die Protagonisten sind absolut nicht meins.
Viele Phrasen, Sätze und Gedanken sind der einzige cringe. Wie bspw.:
"Ich nahm mir eine Weile, um ihn zu betrachten, und fragte mich nicht das erste Mal, wie dieser Mensch es nur schaffte, die Luft zu sein, die ich atmete, und mir gleichzeitig täglich den Atem zu rauben:" (S. 11)
Solche Phrasen haben wir über den ganzen Part des Buches, der quasi die "Illusion" zeigt, aus der die Protagonisten später aufwachen.
Generell hatte ich am Anfang stark das Gefühl, 'oh, das erinnert mich irgendwie lowkey an Die Tribute von Panem.' Oder jede andere beliebige Science Fiction/Dystopie - Reihe/Serie.
Jedenfalls wurde es im Laufe des Buches nicht besser. Ich habe überhaupt nicht den Bezug zu den Charakteren und dem Geschehen gefunden, sodass mich überhaupts nichts im Laufe der Story interessiert hat. Und wir können uns alle darauf einigen, dass DAS nicht gut ist.
Dennoch war die Idee gut. Deswegen auch zwei Sterne, anstelle von einem. An dieser Stelle bleibt nur zu sagen, dass jeder dazu wahrscheinlich eine andere Meinung hat, die besonders dort auseinander geht, wo auch das Alter mächtige Sprünge macht. Oder ich bin einfach nur eine abgestumpfte Nudel, die zwischen Mord und ganz viel Blut die simplen Gefühle nicht mehr versteht.
War ganz okay, hat mich aber teilweise aufgrund der Charaktere und vorhersehbaren Handlung nicht ganz gepackt. Dennoch werde ich vermutlich Teil 2 noch eine Chance geben, daher noch 3,5 Punkte.
Wow, was für ein Buch. Welche Überraschung. Ich muss zugeben, ich habe den Frontdeckel mit einer kleinen Sammlung an Vorurteilen aufgeschlagen, bereit, mich von einem "Das Juwel"-ähnlichen Buch ablenken zu lassen, und betrat stattdessen eine Welt, deren Atmosphäre wie ein Wiedertreffen mit "Das Licht der letzten Tage" war. Nüchtern, spannend und kein einziges bisschen kitschig erzählt Eva Siegmund die außerordentlich originelle Geschichte einer Protagonistin, die besonders genug ist, um auf ihren eigenen zwei Beinen zu stehen, und normal genug ist, um sich als Leser mit ihr identifizieren zu können. Das Setting Berlin war einer meiner Lieblingselemente, eine erfrischende Abwechslung von dem üblichen London- oder Amerikasetting.
Rezension Ich hatte nach dem Lesen des Klappentexts eine ziemlich genaue Idee, worum es in diesem Buch gehen würde und welches 'atemberaubende Geheimnis' Zoë aufdecken würde. Zugegeben, ich wusste nicht, welchen dystopischen Aspekt sich die Autorin ausgesucht hat, aber auch ohne dieses Detail hatte ich eine ziemlich präzise Vorstellung. Aber manchmal überraschen mich Bücher ja doch und an irgendeinem Punkt ist die im Klappentext getriggerte Handlung dann ja auch vorbei und sie entwickelt sich in unbekannte Gefilde. Nicht so in diesem Buch. Bis auf das Detail, welcher Aspekt unserer Welt dystopisch verändert wurde, konnte ich die gesamte Handlung des Buches mit allen 'überraschenden Enthüllungen' und 'dramatischen Wendungen' vorhersagen, ohne mehr als den Klappentext gelesen zu haben. Deshalb war das Buch für mich sehr langweilig. Natürlich ist mir bewusst, dass Protagonistin Zoë den Klappentext nicht kennt. Sie muss also erst nach und nach herausfinden, was geschehen ist. Hätte das die erste Hälfte des Buches gedauert – geschenkt. Leider braucht sie aber das gesamte Buch dafür, sodass für mich als Leserin absolut gar nichts Überraschendes bei diesen 446 Seiten herumgekommen ist. Zoë selbst fasst dieses Problem gut zusammen: „Vielleicht wollte mir mein Gehirn aber auch etwas sagen, weil ich so grässlich langsam kapierte.“ (S. 416) Nach diesem Zitat folgen nur noch 30 Seiten, aber hätten andere Charaktere ihr nicht die Wahrheit ins Gesicht gesagt, wäre sie wohl bis zum Schluss ahnungslos geblieben.
Doch nicht nur die Gesamtgeschichte, auch viele Details innerhalb der Handlung waren für mich vorhersehbar. Das liegt vor allem anderen, dass die Autorin sich jeder Menge Klischees bedient. Sich persönlich für spät am Abend mit einem Informanten zu verabreden, beispielsweise, geht schließlich nie gut für den Informanten aus. Hinzu kommt die obligatorische Instant-Liebesgeschichte. Meine Hoffnung war, das diesmal umgehen zu können, da Zoë eigentlich bereits einen Freund hat. Leider bedeutet das wohl gar nichts. Hin und wieder hat sie zumindest ein schlechtes Gewissen, aber das hindert sie nicht daran, ab der ersten Begegnung den perfekten Kip anzuhimmeln. Im nächsten Band treffen die beiden Kontrahenten dann das erste Mal aufeinander, sodass sich dafür schon ein ausführliches Liebesdreieck andeutet. Das erhöht meine Motivation, es mit dem zweiten Teil noch einmal zu versuchen, nicht gerade.
Ich muss aber sagen, dass der gute Kip einer der ganz wenigen Charaktere ist, die mir sympathisch sind. Er ist ein ausgeglichener Ruhepol, der nicht auf seiner dramatischen Vergangenheit herumreitet. Im Gegensatz zu ihm ist Zoë aufbrausend, widersprüchlich und sprunghaft wie eine typische Siebzehnjährige. Zwar hat sie mich nicht direkt genervt, aber wirklich warm geworden bin ich mit ihr auch nicht. Daran hat ihre Jammerei wohl genauso großen Anteil wie ihre Begriffsstutzigkeit. Die meisten anderen Charaktere sind relativ flach geblieben, insbesondere Zoës Eltern, aber auch die 'Bösen', aus deren Perspektive ebenfalls Kapitel geschildert werden. Den vermeintlichen Anführer fand ich interessant, weil er mit seiner brutalen Kaltherzigkeit das Geschehen weiter getrieben hat, während seine rechte Hand mit jedem Auftritt immer unfähiger wirkte. Ich weiß, dass die Szenen Zoës herausragendes Talent darstellen sollten, aber die plumpen Angriffsversuche waren für mich einfach nur immer wieder Zeichen für die Inkompetenz der Frau. Möglicherweise waren mir zu dem Zeitpunkt aber auch schon so viele Kritikpunkte ins Auge gefallen, dass der Gesamttenor meiner Beurteilung einfach nur noch in negative Richtung ging.
Fazit Nach den vielen begeisterten Stimmen hatte ich große Hoffnungen für dieses Buch. Leider sind diese vollständig enttäuscht worden. Ich konnte die gesamte Handlung vorhersagen, ohne eine Seite gelesen zu haben. Die da Protagonistin ziemlich begriffsstutzig ist, kommt das Buch über die Erläuterung des Gesamtkonzepts nicht hinaus. Außerdem bedient sich die Autorin einiger Klischees. Hinzu kommen noch eine Instant-Liebesgeschichte und kaum mehr als zwei Charaktere, die ich sympathisch oder zumindest interessant fand. Da für das nächste Buch auch noch ein Liebesdreieck eingeführt wird, wird „Die Mission“ ohne mich stattfinden, da mich schon „Das Erwachen“ nicht überzeugen konnte und nur zwei Schreibfedern bekommt.
Ich bedanke mich beim cbt Verlag und beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.
Der Einstieg ins Buch fiel mir tatsächlich sehr leicht. Man lernt erstmal H.O.M.E Akademie kennen und wie Zoe lebt. Sie ist Kapitän einer Mission und sehr stolz darauf. Sie scheint perfekt zu sein und ihr Leben ebenso. Aber dann passiert etwas sehr merkwürdiges… Sie wacht auf. Die Story ist ziemlich abgedreht und ziemlich spannend. Zoe ist angeblich aus einem 12 jährigen Koma erwacht und kann sich natürlich an nichts erinnern. Ausser an ihren Bruder Tom und das fand ich irgendwie süß. Natürlich ist es für sie sehr schwierig, denn ihre Eltern kennen sie, aber sie kann sich nicht an ihre Eltern erinnern. Sie tat mir eigentlich ziemlich leid, denn es muss schrecklich sein zu wissen, dass diese Menschen die eigene Familie sind, sich aber nicht daran erinnern. Es fehlen damit ja auch jegliche Emotionen für diese Personen. Aber irgendwas ist komisch an Zoe. Sie ist sehr intelligent und hat ein sehr großes Wissen. Doch das dürfte sich nach so einem langen Koma ja nicht haben. Tom ist sehr verwirrt und die beiden suchen verzweifelt nach einer Antwort. Dabei führt Tom Zoe zu Kip und damit nimmt alles seinen Lauf…. Der Schreibstil von Eva Siegmund ist sehr einnehmend. Ich habe mich quasi vom ersten Wort an in ihren Bann gezogen gefühlt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist so wirr und ich hatte echt keine Ahnung, was dahinter stecken könnte. Umso geschockter war ich dann über das Ende, denn es ist einfach so krass. Der Cliffhanger ist ebenfalls verdammt fies und ich kann es kaum erwarten im März Band 2 zu lesen.
Wow, was für eine spannende und aussergewöhnliche Story. Ich mochte Zoe sofort und die Geschichte hat mich absolut in ihren Bann gezogen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird. 5 von 5 Punkten
Tatsächlich spannend. Die Kapitel von Cleo haben allerdings den Spannungsbogen negativ beeinflusst. Außerdem fiel es mir schwer, wie ich mir genau Berlin vorstellen muss. Ist es apokalyptisch? Zerstört? Einerseits ist es verlassen, andererseits nicht. Konnte mir leider kein Bild aufbauen.
Aber sonst sehr gut und spannend und ein interessantes Ende.
[...] Wir befinden uns in Berlin, in einer nicht näher benannten Zukunft. In ganz Europa herrscht eine starke Dürre und Wasser ist zum Luxusgut geworden. Viele Menschen dehydrieren und gerade kleine Kinder, ältere Personen und Kranke fallen der Dürre zum Opfer. Sie sterben oder fallen in ein Koma – so auch die damals 5-Jährige Zoë. Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem wir auf die fünf Jahre alte Zoë treffen. Dieser kurze Prolog hat mir -gerade als Mutter- die Gänsehaut den Rücken runterlaufen lassen und die Tränen in die Augen getrieben. Was für ein Einstieg in das Buch.
[...]
Was mir zuallererst beim Lesen des Buches aufgefallen ist, war die Tatsache, dass die Kapitel rückwärtszählen. Nach dem Prolog beginnt das Buch mit Kapitel 44, zählt runter bis 0, nur um dann mit Kapitel 1 zu enden. Das fand ich schon mal äußerst faszinierend und hat mich gleich von Beginn an an eine Art Countdown erinnert. Das Buch ist äußerst spannend geschrieben. Ich hatte die 445 Seiten in nur drei Tagen beendet und ich komme nur abends, nachdem meine Tochter im Bett ist zum Lesen. Einmal angefangen, konnte und wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
[...]
Die vollständige Rezension findet ihr auf unserem Blog. :)
Ein Buch, das absolut nur zu empfehlen ist. Es ist die ganze Zeit spannend und die Thematik ist sehr gut ausgearbeitet. Der einzige Kritikpunkt für mich ist die Protagonistin, die sehr schwer zufrieden stellend ist. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Kurzbeschreibung: Erwacht aus einem perfekten Traum?
Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …
Meine Meinung: Wow! Das ist das Erste, was mir zu diesem Buch einfällt und ich wünschte wirklich, ich könnte Teil 2 schon in den Händen halten.
Der Schreibstil der Autorin war sehr fesselnd und so war ich von Beginn an in der Geschichte gefangen. Der Leser lernt Zoe in ihrem scheinbar perfekten Leben auf der Akademie kennen und von einem Moment auf den anderen, ist für sie nichts mehr wie es war. Sie kommt zurück zu ihrer Familie, die ihr aber völlig fremd ist. Nur an ihren Bruder Tom kann sie sich erinnern, doch der Rest ist ihr absolut unbekannt. Noch dazu leidet die Welt unter akutem Wassermangel und ihr neues Zuhause ist alles andere als angenehm. Zoe zweifelt permanent und versucht, den Ungereimtheiten zusammen mit Tom und dessen Freund Kip auf den Grund zu gehen. Eine atemberaubende Suche nach Antworten beginnt und was Zoe dabei aufdeckt, ist ungeheuerlich.
Ich habe so sehr mit Zoe mitgefiebert. Sie, Tom und Kip waren mir unglaublich sympathisch. Zoe tat mir unheimlich leid, denn es muss erschütternd sein, wenn man seinen eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen kann. Doch Zoe ist stark und gibt niemals auf.
Die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, wirkte so echt und ich kam beim Lesen oft ins Grübeln, was wäre wenn. So abwegig ist der Gedanke einer Wasserknappheit ja nicht.
Fazit: Ein toller Auftakt, mit wunderbaren Protagonisten in einer düsteren Welt, der einem das Warten auf Band 2 unheimlich schwer macht.
Die Geschichte um Zoe, die nach 12 Jahren aus dem Koma erwacht und sich in der realen Welt zurechtfinden muss, hat mich unerwartet schnell gepackt und mitgenommen. Dass sie während der 12 Jahre im Koma trotzdem ein ganzes Leben erlebt hat, macht die Sache noch viel merkwürdiger. Was ist echt, was ist unecht? Kann sie ihren Erinnerungen trauen? Warum sind plötzlich so viele Menschen hinter ihr her? Warum schafft sie eine Schneise an Tod und Verwüstung? Kann sie es wagen, Gefühle für jemand anderen als ihren geliebten Jonah zuzulassen? Denn Jonah gibt es ja gar nicht wirklich. Oder doch?
Der Auftakt der Dilogie hat mir schon sehr gut gefallen. Jetzt bin ich gespannt darauf, wie die Geschichte beendet wird!
H.O.M.E. fiel mir nicht nur durch das Cover auf, sondern auch durch die Inhaltsangabe. Eva Siegmund, die u.a. Pandora und Cassandra schrieb, ist zudem dafür bekannt, dass ihre Romane in Deutschland vorzüglich Berlin spielen, was auf mich auch einen gewissen Reiz ausübte.
Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.
H.O.M.E. – Das Erwachen von Eva Siegmund
Verlag cbt Genre Jugendbuch/Scifi/Dystopie Erscheinungstermin 10.12.2018 Seitenanzahl 448 (Paperback, Klappenbroschur) ISBN 978-3-570-31230-8 Mehrteiler/Einzelband Dilogie (Band 1) Preis 13,00 € Altersfreigabe ab 14 Jahre
INHALT
Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will … (randomhouse.de)
MEINE MEINUNG
Es war das Cover, das mich als erstes ansprach. Ja, als bekennender Coverfetischist ;D sollte man das zugeben können. Schöne oder faszinierende Cover ziehen mich magisch an, weshalb ich schon so manchen Fehlkauf zu verbuchen hatte. Aber hält mich das ab? Grundsätzlich nicht – obwohl… ein wenig vorsichtiger bin ich schon geworden. Jetzt ziehe ich den Klappentext mit zurate, was meine Chancen auf einen Fehlkauf zumindest etwas gemindert hat. H.O.M.E. ist aber definitiv kein Fehlkauf, keine Fehlentscheidung, sondern ein Highlight. Nicht nur das Cover hat es mir angetan. Auch der Klappentext war mehr als interessant und gerade ich, die Dystopien und Scifi bevorzugt, wurde durch und durch zufrieden gestellt.
Wo fange ich am Besten an… ja, am Anfang halt. 😉 Man wird quasi in die Geschichte hinein gestoßen und auch wenn es zunächst wirkt, als wäre es ein langsamer, bedächtiger Start, ist er es eigentlich gar nicht, da man augenblicklich im Geschehen ist. Eben noch war Zoë mit Jonah an der Akademie und plötzlich ruckartig ist sie im Krankenhaus und scheint ein anderer Mensch zu sein. Besonders hervorgetan hat sich die Tatsache, dass Zoë ganze 12 Jahre im Koma lag, was dem Ganzen einen noch dramatischeren Beigeschmack gibt. Nicht nur das ist schlimm, sondern auch die Umstände der „Realität“, in die sie unvermittelt geschleudert wird. Denn nicht nur, dass sie zu ihrer Familie muss, die sie nicht wirklich kennt, die Welt vor den Toren des Krankenhauses ist eine vermeintlich schreckliche. Es herrscht die größte Dürreperiode der Neuzeit, ganz Europa ist betroffen, am stärksten der Süden und jeder, der was von sich hält, ist gen Norden verschwunden.
Berlin – und das ist noch so ein positiver Punkt dieses Buches, weil man sich so schön mit allem identifizieren kann und endlich mal nicht die USA als Schauplatz dienen – nun also Berlin ist ein Hexenkessel. Nun, aber nicht im normalen Sinne. Die Stadt geht den Bach runter und die Menschen, die noch da sind, versuchen am Leben zu bleiben und zu überleben. Sie stehlen sich schöne Momente oder geben sich geschlagen ihrem Schicksal hin. Es prallen so gegensätzliche Stimmungen aufeinander, dass man förmlich auf die Explosion wartet. All das macht den Roman absolut realistisch. Vielleicht nicht immer, aber man hat das Gefühl dabei zu sein, die Menschen zu verstehen und mitzuleiden oder sich mitzufreuen.
Eva Siegmund schafft es insgesamt ein realistisches Bild von einer düsteren Zukunft zu formen, die gar nicht so weit entfernt zu sein scheint. Zumindest ein Großteil der Szenarien könnte durchaus so passieren.
Der eigentliche Grund für das Koma wird schnell aufgeklärt. Warum sie aber annahm, an der Akademie zu sein und ob diese real ist, erklärt sich erst ziemlich zum Schluss. Bis dahin bleibt es ausnahmslos spannend und so manche Überraschung erwartet den Leser. Insbesondere vom Ende war ich sehr geflasht. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Das macht es für mich umso spannender und den zweiten Band, der zum Glück bereits im März erscheint, kann ich kaum abwarten.
Und wer sich noch folgendes fragt: Jugendbuch? Gibts da nicht auch bestimmt eine Romanze? Ja, die gibt es. Jonah ist der Freund von Zoë, allerdings in der Welt, die sie von ihrem Koma her kennt. Also ist er dann überhaupt real? Und dann gibt es da Kip, der Freund ihres Bruders, der sie mit seiner recht ruhigen Art auffängt, als sie nicht mehr weiß, wie ihr geschiet. Und egal, wer jetzt stöhnt, dass es sich schon wieder um ein Triangle handelt, dem sage ich, hier ist es irgendwie anders und auch gar nicht schlimm. Ich persönlich empfand es nicht als Dreiecksgeschichte und finde, die Autorin hat das bisher wirklich gut gelöst.
FAZIT
Das erste Lese-Highlight diesen Jahres und eine klare Kaufempfehlung von mir. Obwohl das Grundgerüst Dystopie/Jugendroman nicht neu erfunden wurde, hat Eva Siegmund hier doch geschafft, es nach etwas Neuem aussehen zu lassen. Dafür gibt es von mir klare 5 von 5 Sterne.
Die 17-jährige Zoë Baker führt an der H.O.M.E.-Academy ein tolles Leben. Sie ist Teamkapitän für eine ganze Gruppe Jugendlicher und bereitet sich und ihre Freunde auf eine gefährliche Mission vor. Doch plötzlich kommt alles ganz anders, denn sie erwacht in einem Krankenhaus mitten in Berlin. Dort sagt man ihr, dass sie seit zwölf Jahren im Koma gelegen hätte und nun endlich wieder aufgewacht sei. Doch ihr Traum von der Akademie erscheint ihr viel zu realistisch, als dass alles bloß ihrer Fantasie entsprungen sein soll. Außerdem passieren unheimliche Dinge, die ihr weiteren Zweifel einbringen. Kann es sein, dass die Akademie nicht bloß ein Traum war? Und wenn nicht, warum gibt es sie gar nicht? Gemeinsam mit ihrem Bruder und einem Freund macht sich Zoë auf die Suche nach Antworten und kommt dabei einem Geheimnis auf die Spur.
Die deutsche Autorin Eva Siegmund ist vielen Lesern bereits durch ihre „PANDORA-Reihe“ bekannt. Mit ihrer neuen „H.O.M.E.-Reihe“ beschreibt sie einen weiteren fantasievollen Abschnitt und lässt durch ihre Worte die Welt um die smarte Zoë lebendig werden.
Schriftstellerin Eva Siegmund benutzt eine sehr bildliche und moderne Sprache. Ihr Schreibstil ist angenehm fesselnd und flüssig, weshalb es leicht fällt, sich alles vorzustellen und ganz in die Handlung einzutauchen. Zoë ist die Hauptakteurin der Geschichte, die durch eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle schreiten muss. Zu Beginn ist sie dynamisch und stark, doch dann erwacht sie in einem Krankenhaus und muss sich vollkommen neu orientieren. Mit einem Mal ist sie verwirrt und muss erst neu erkennen, was wahr und was Fiktion ist. Sie stellt sich dieser Herausforderung und macht dabei eine glaubwürdige Figur.
Dadurch, dass die Geschichte aus Zoë Sicht erzählt wird, tappt der Leser genauso im Dunkeln und muss sich fragen, was nun tatsächlich geschehen ist. Doch nach und nach wird es immer klarer und so ergibt sich zügig ein Bild, das den Leser in Staunen versetzt. Die Autorin hat sich hier sehr viel Mühe gegeben, eine komplexe Kulisse zu kreieren und der Handlung ordentlich Schwung und Aufregung zu verleihen. Immer wieder bringt sie kleine Überraschungsmomente mit ein und sorgt so für eine spannende und mitreißende Erzählung.
Interessant ist auch der Aufbau des Buches. Es beginnt mit dem letzten Kapitel und zählt praktisch wie ein Countdown zurück. Zum Schluss gibt es ein spannendes Finale, was den Leser wehmütig mit einem Cliffhanger zurücklässt. An dieser Stelle heißt es stark sein, denn erst im nächsten Band werden weitere Fragen beantwortet werden.
Ein gelungener Auftakt, der nach mehr verlangt!
Mein persönliches Fazit: Nicht ganz perfekt, doch dafür unglaublich spannend und unterhaltsam. Die Vorstellung, dass Zoë zwölf Jahre im Koma gewesen sein soll und während dieser Zeit an der Akademie gearbeitet und gelernt hat, ist spektakulär und dramatisch. Zeitglich hat die Autorin die Gefühlswelt der jungen Protagonisten ideal eingefangen und umgesetzt. Es ist zu jeder Zeit spürbar, wie sie zwischen den Stühlen sitzt und sich fragt, was sie nun machen soll. Zudem hat sie ihre große Liebe verloren und weiß nicht recht, ob es diese tatsächlich gegeben hat. Alles ist verwirrend, doch auch realistisch und erschütternd. Zusätzlich hat Eva Siegmund eine traurige Zukunftskulisse erschaffen, die hoffentlich niemals Realität wird. Dürre, Tod, Gewalt und Krankheiten bestimmen nicht nur Deutschland. Nur Reiche haben die Chance auf ausreichend Flüssigkeit. Alle anderen kämpfen um das nackte Überleben. Diese Sequenzen wurden sehr realistisch eingefangen und in Szene gesetzt. Mein einziges Manko bleibt die zweite Liebesgeschichte, die sich für mich übertrieben und unnatürlich anfühlt. Auf das Geplänkel mit Kip hätte die Schriftstellerin lieber verzichten und sich mehr auf die Frage nach Antworten konzentrieren sollen. Aber das ist nur meine ganz eigene Meinung. Denn alles andere ist absolut perfekt und mitreißend. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung „Die Mission“, die voraussichtlich im März 2019 erscheinen soll.
H.O.M.E. – Das Erwachen ist für mich eines meiner Jahreshighlights. Das Buch, welches von Eva Siegmund geschrieben wurde, hat mich von den ersten Seiten an gefesselt und richtig in sich aufgesogen. Immer tiefer wurde man in die zukünftige Materie mit reingezogen. Der erste Band endet hierbei mit einem bösen Cliffhänger der die Spannung auf Band zwei erhöht. In der Story begleiten wir Zoe bei ihrem Abenteuer aus ihrem gewohnten Leben raus in eine neue Welt in der sie nicht weiß, was jetzt Realität war und was nur ein Hirngespinst. Dabei wurde der Spannungsbogen gut aufgebaut und bis zum Schluss aufgebaut. Es kam immer wieder zu kleinen Höhepunkten in der Spannung die zu einem großen Ereignis hinarbeiten. Dabei kommen immer wieder Fragen auf die sich nach und nach beantworten. Nur wenig bleibt unbeantwortet aber das schmälert nicht die Vorfreude auf Band zwei. Vielmehr ist man bei H.O.M.E gespannt, was noch weiterhin passieren kann. Alles in allem war die Spannung und der Aufbau sowie die Geschwindigkeit sehr gut aufeinander abgestimmt wurden. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und es kam zu keinen Unterbrechungen wegen schlechter Sprache oder zu wenige Spannungen tauchten nicht auf. Die Autorin bleibt mir anhand ihres Ideenreichtum und des guten Schreibstils positiv im Kopf. Bei den Charakteren sind mir genau drei Stück in Erinnerung geblieben. Zoe als unsere Protagonistin, ihr Bruder Tom und der gute Freund Kip. Die Charaktere aus der Akademie bringe ich hier eher weniger ein, da über sie doch recht wenig geschrieben wurde wobei ich hierbei auf die Fortsetzung hoffe. Zoe ist eine starke Protagonistin die charakterlich sehr stabil wirkt was wohl an der Ausbildung liegt. Von vorne herein konnte ich mich in Zoe rein empfinden. Ihr Wut, Angst und Trauer aber auch die Neugier sowie die Sorge um andere. Das alles macht Zoe als Charakter aus. Sie ist eine sympathische Jugendliche die nicht von anderen abhängig ist und ihre Probleme bestenfalls alleine löst. Trotzdem kann sie Hilfe annehmen, wenn diese notwendig ist. Alles in allem, scheint sie schon recht Erwachsen zu sein. Vielleicht ein wenig naiv aber insgesamt für ihr Alter recht erwachsen. Tom als ihr großer Bruder und einzige Person, an die sie sich erinnert, ist ein misstrauischer Mensch der erst einmal hinterfragt und nicht hinnimmt, was ihm vorgestellt wird. Er wirkt dabei schon sehr Reif und zeigt deutlich einen Beschützerinstinkt den er bei Zoe nicht so ganz ausleben kann. Als Nebencharakter würde ich ihn nicht beschreiben, da er wie Kip doch recht häufig vorkommt und wir eine Verbindung zu diesem Charakter aufbauen. Tom war mir zunächst unsympathisch entwickelte sich im Laufe der Geschichte zu einem geliebten Charakter um den man sich nach dem Ende auch sorgt. Kip ist mein Lieblingsprotagonist neben Zoe versteht sich. Nachdem ich anfangs noch misstrauisch war, bin ich nun ein riesen Fan von dem Jungen der Zoe so stark unterstützt wie kein anderer. Seine Veränderung war hier zwar gering doch konnte man erkennen, wie Erwachsen und doch kindisch er ist. Die perfekte Mischung aus jung geblieben und alt geworden. Er trug wesentlich dazu bei, dass sich die Geschichte weiter entwickelte. Insgesamt gefielen mir die Charaktere sehr gut. Sowohl die Antagonisten als auch die Protagonisten haben gut miteinander interagiert und es wirkte ausgewogen. Das Buch erhält von mir volle fünf von fünf Sternen da ich wirklich beeindruckt von dieser Geschichte bin. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.
H.O.M.E. - Eva Siegmund Band 1 - Das Erwachen Verlag: cbt Taschenbuch:13,00 € Ebook: 9,99 € ISBN: 978-3-570-31230-8 Erscheinungsdatum: 10. Dezember 2018 Genre: Jugendbuch / Dystopie Seiten: 448 Alter: Ab 14 Jahren Inhalt: Erwacht aus einem perfekten Traum? Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will … Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut, sehen wir im oberen Teil Die H.O.M.E Akademie und im unteren Teil einen Ausschnitt von Berlin. Gerade ich als Berliner mag es ja, wenn ich Bücher lese, die in Berlin spielen. Der obere Teil ist in rot gehalten und der untere in Blau, es harmoniert sehr gut miteinander. Zum Buch: Von einem auf den anderen Moment ist in Zoes Leben nichts mehr wie es war. Sie wacht auf und anstatt sich in der Akademie u befinden, befindet sie sich in einem Krankenhaus, angeblich sei sie gerade aus dem Koma erwacht. Doch Zoe wäre nicht Zoe, wenn sie das so im Raum stehen lassen würde. Sie traut dem ganzen nicht. Und als sie dann auch noch Dr. Jen aus der Akademie auf der Straße sieht, beginnt sie mit Nachforschungen. Das Thema das hier aufgegriffen wird finde ich persönlich sehr spannend und wer weiß, vielleicht arbeiten schon irgendwelche Forscher daran. Eva Siegmund reißt einen hier ab der ersten Seite mit und lässt uns keine Zeit zum verschnaufen, ging mir jedenfalls so und auch wenn noch ein paar kleine Fragen offen blieben, ist das Buch Mega spannend. Ich hoffe dass die Auflösung in Band 2 kommt, dies erscheint übrigens am 11. März 2019. Die Protagonisten sind gut dargestellt und manche sind echt bösartig, aber andere wiederum schließt man sofort ins Herz. So geht es auch Zoe, denn sie hat Feinde und weiß nicht einmal warum, aber dem geht sie auf die Spur und was sie dabei entdeckt, erschüttert sie zutiefst. Auch Kip der im Laufe der Geschichte an Bedeutung gewinnt, ist sehr sympathisch geschrieben und er erwärmt einem das Herz in dieser düsteren Welt. Die Bindung zu ihren Eltern ist gut herausgearbeitet, wie sie mit ihnen umgeht nachdem sie 12 Jahre im Koma lag. Alles sehr realistisch. Könnt ihr euch eine Welt vorstellen, wo das Wasser ein teures Gut ist? Genau das ist hier so perfekt geschrieben, dass man wirklich anfängt darüber nachzudenken, was wäre wenn. So abwegig ist das alles gar nicht. Ich sage ja, es ist alles so realistisch beschrieben, dass ich beim Lesen richtig mitgelitten habe. Ich möchte mir das gar nicht vorstellen, wie es wäre wenn bei uns Wasser Knappheit herrscht. Was ich hier interessant fand, war, dass die Kapitel rückwärtsgehen, so fängt es bei Kapitel 44 an. Die Länge der Kapitel ist für mich perfekt, ich mag nicht so ewig lange kapitel. Erzählt wird das Ganze in der Ich – Form von Zoe selbst. Für mich eine wirklich gute und spannende Dystopie. Ich gebe 5 von 5 Sternen und bedanke mich beim cbt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
Wenn das perfekte Leben zum Albtraum wird, wünscht man sich nie die Augen geöffnet zu haben. So ergeht es Zoë, die gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah eine Eliteakademie besucht und ein perfekte Leben führt. Doch als sie beim nächsten Mal die Augen öffnen wird, wird sich als dies in Luft aufgelöst haben, denn plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. 12 Jahre Koma soll sie auf wundersame Weise überlebt haben und wie ein Wunder daraus erwacht sein. Jedoch hegt Zoë an dieser Geschichte große Zweifel. Sollen all die perfekten Momente und ihre große Liebe wirklich nur ein Traum gewesen sein? In den dunklen Seiten der Gegenwart steht ihr Kip zu Seite, dessen Bruder ein ähnliches Trauma erlebt hat, und gemeinsam mit ihm deckt sie ein atemberaubendes Geheimnis auf, welches sie zu einer Entscheidung zwickt - Ihr neues Leben auskosten und das Beste daraus machen oder ihr perfektes Leben zu führen …
Meine Meinung:
Total gespannt stürzte ich mich in das Abenteuer von Zoë, denn der Klapptext lockte mit Geheimnissen, Abenteuern, Mysterien und einer anscheinend sehr taffen Protagonistin. Was mich jedoch erwartete? -Überraschung pur! -
Selten bin ich von der ersten Seite an so gefesselt von dem Inhalt und gespannt von dessen weiteren Verlauf. Doch noch seltener steht für mich nach den ersten Kapiteln fest, dass ich die Fortsetzung unbedingt lesen muss.
Dieses Buch zeichnet definitiv eine gut durchdachte Grundidee aus, deren Umsetzung absolut fesselnd gelungen ist und mit ihrem authentischen Beigeschmack überzeugen konnte. Schnell konnte ich mich in die Geschichte einfinden, dachte über die Ereignisse nach, malte mir aus, wie ich selbst reagieren konnte und war voll und ganz von der jungen Protagonistin eingenommen.
Zoë´s Geschichte machte mich fassungslos und zugleich lockte mich die Begeisterung über ihr Wesen. Sie ist rastlos, perfekt und ebenso doch nicht, taff und doch schüchtern, gewissenhaft und abenteuerlustig. Sie weckte meine Neugier und schnell identifizierte ich mich mit ihr, auch wenn wir so gesehen absolut gar nicht gemeinsam haben. Ich mochte sie von der ersten Begegnung an und die Sympathie brach bis zum Ende hin nicht ab.
Erschreckend, realistisch und abenteuerlich beschreibt Autorin Eva Siegmund das horrorähnliche Szenario, welches Zoë durchlebt und zieht den Leser in ihren Bann. Teil sprachlos und teils aufgewühlt folgte ich ihren Worten und wollte so gar nicht mehr das Buch aus der Hand legen oder gar das Ende erreichen. Die Spannung machte süchtig und man kommt nicht drumherum um herausfinden zu wollen, welches Geheimnis sich hinter der perfekten Welt und der gruseligen Realität verbirgt!
Überraschender Weise war ich von dem Ende nicht arg überrascht und dennoch ist der Cliffhanger sowas von gemein platziert und hätte einen fieseren Moment nicht wählen können.
Fazit:
Achtung Suchtgefahr! Selten war ich vom ersten Moment an so gefesselt von einem Buch als es hier der Fall ist. Mit einer schwungvollen, sehr realistischen und gut umgesetzten Grundidee, sehr sympathischen Charakteren und einem erschreckenden Geheimnis konnte mich Autorin Eva Siegmund vollkommen flashen und weckte mehr als nur meine Neugier auf die Fortsetzung!
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich hatte vor ein paar Jahren eine Zeit, in der ich gerne Dystopien gelesen habe. In dieser Zeit kam auch dieses Buch raus, dann landete es allerdings auf dem SUB und eine Leseflaute verhinderte, dass ich es schnell gelesen habe.
Cover: Das Cover ist so ein Cover, das man sich immer wieder anschauen muss. Die beiden auf den Kopf gestellten Welten sind wirklich absolut gegensätzlich und sehen cool aus. Mir gefallen auch die Details darin. Sie passen perfekt zum Inhalt.
Inhalt: Zoë hat das perfekte Leben als Kapitänin für eine Sondermission in einer Eliteakademie. Auch ihre große Liebe Jonah hat sie bereits gefunden. Als sie dann plötzlich im Krankenhaus liegt und ihr die Ärzte sagen, sie sei 12 Jahre im Koma gelegen, zweifelt sie an ihrer Vergangenheit. Gemeinsam mit ihrem Bruder Tom und dessen Freund Kip gehen sie den seltsamen Ereignissen rund um ihr Koma auf den Grund.
Handlung und Thematik: Ich dachte eigentlich, dass es die meisten Dystopien schonmal irgendwo gab, aber diese hier ist doch irgendwie besonders. Es erinnert zwar minimal an Matrix, aber dennoch hat Eva Siegmund hier eine komplett neue Welt geschaffen. Der Krieg um das Wasser ist gar nicht so abwegig und auch die Kinder die ins Koma fallen passen gut rein. Die Story ist rund und super spannend. Vielleicht an manchen Stellen nicht ganz realistisch, aber da kann man schonmal ein Auge zudrücken. Der Cliffhanger am Ende ist fies und ich habe mir bereits den zweiten Teil bestellt.
Charaktere: Zoë ist eine starke junge Frau, die alles hatte und nun darum kämpft, sich in einer für sie fremden Welt zurechtzufinden. Sie akzeptiert schnell, dass sie sich an manchen Stellen fügen muss, jedoch kämpft sie weiterhin dafür, sich selbst ein Bild von der Realität zu machen. Tom mochte ich direkt auf Anhieb. Er ist wirklich ein kuscheliger großer Bruder und genau das was Zoë braucht. Kip ist ein bisschen eigen, aber auch nur, weil die Vergangenheit ihn dazu gemacht hat. Er schafft es, sich durchs Leben zu kämpfen und hat durch Zoë mehr Mut dazu gefasst. Ich finde die Dynamik der drei perfekt und bin schon gespannt, wie andere Charaktere aus der Fortsetzung in dieses Bild passen. Auch die Nebencharaktere hatten die notwendige Tiefe.
Schreibstil: Bisher kannte ich noch kein Buch von Eva Siegmund, aber es war sicher nicht das letzte. Ihr Schreibstil ist leicht zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Das Worldbuilding und der Plot gefielen mir auf Anhieb. Wenn überhaupt dann hätte ich nur Ähnlichkeiten zu Matrix erkannt. Es ist wirklich etwas Besonderes. Durch die bildlichen Beschreibungen kann man sich super gut hineinversetzen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht bzw. endet. Ein rundes Gesamtpaket!
Persönliche Gesamtbewertung: Eine überraschend ausgefallene Dystopie die mich direkt gepackt hat. Geniales Worldbuilding und tolle Charaktere. Von mir gibt’s ne Leseempfehlung für Dystopie-Fans.
Serien-Reihenfolge: 1. H.O.M.E. – Das Erwachen 2. H.O.M.E. – Die Mission
Cover: Ist es nicht der Hammer? Ich finde das Cover, sieht nicht nur wahnsinnig gut aus, sondern passt auch einfach PERFEKT zum Inhalt!😍 Meinung: "H.O.M.E. Das Erwachen" ist mein erstes Buch von Eva Siegmund und ich bin wirklich begeistert! Die Autorin hat es geschafft mich von Anfang an zu packen, sodass ich vollkommen gefesselt war. Den Schreibstill finde ich ausgesprochen angenehm und entspannt zu lesen. Eva Siegmund schreibt sehr verständlich, sodass man der Handlung perfekt folgen kann. Auch schreibt sie zum größten Teil recht detailreich, sodass man sich wirklich in die Situationen hineinversetzen kann. Es gab einzelne Stellen wo es mir tatsächlich ein wenig an Beschreibungen gefehlt hat, dies fand ich jedoch nicht dramatisch.
Was ich total cool fand, war die Tatsache das die Kapitel nicht wie gewöhnlich rauf zählen, sondern wie ein Countdown runterzählen.
So etwas habe ich in noch keinem Buch gesehen. Hauptsächlich lesen wir aus der Perspektive von Zoë, die wirklich sehr realistisch und sehr authentisch dargestellt worden ist. Es gab Situation wo ich mit den Augen gerollte habe, aufgrund ihres Denkens oder Verhaltens. Allerdings muss man auch bedenken, dass die Protagonisten junge 17 ist, da ist es, denke ich ziemlich realistisch das eine gewisse Naivität oder Ähnliches da ist. Auch die Nebencharaktere, wie Kip und Tom sind sehr realistisch. Sie hatten alle eine gewisse Tiefe, sodass man diese tatsächlich kennenlernt. Es war echt klasse! Zwischendurch durften wir auch immer mal wieder kurz aus der Perspektive von jemand anderen lesen und hier und da ein Gespräch verfolgen. Dies gibt der Geschichte noch ein wenig Würze, die absolut passend ist. Hier erfahren wir jedoch erst im Verlauf, um wen es sich handelt.
Schon am Cover erkennt man, dass sich der Großteil der Story in Berlin abspielt. Diese Tatsache fand ich sehr interessant, denn häufig ist so ein Ort ja nicht in Dystopien zu finden. Die Darstellung wie die Menschen in Berlin leben aufgrund von Wasser Knappheit, fand ich sehr realistisch und schon fast beängstigend. Wir lesen hier quasi aus zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch gemeinsame Nenner haben. Die Story finde ich wirklich grandios! In jedem Kapitel merkt man, dass sich die Autorin wirklich Gedanken gemacht hat. Ich war zwischenzeitlich immer mal wieder etwas irritiert, was jedoch positiv war, da sich diese Verwirrung im Verlauf der Story immer wieder gelegt hat.
Fazit: "H.O.M.E. Das Erwachen" von Eva Siegmund hat mich vollkommen begeistert und überzeugt, sodass ich hier eine absolute Empfehlung geben kann. Ich war die ganze Zeit total gefesselt und wollte das Buch nie beiseitelegen. An keiner Stelle fehlte es an Spannung, im Gegenteil. Die Dystopie ist nicht nur megaspannend, sondern in vielen Fällen auch sehr realistisch und authentisch, was diese Geschichte ganz besonders macht. Am liebsten würde ich direkt den abschließenden 2. Teil lesen. 💕 Ich bedanke mich recht herzlich bei dem cbt Verlag für das Rezensionsexemplar 💕
Der Einstieg in die Geschichte viel mir sehr leicht. Zunächst lernt man die H.O.M.E. Akademie kennen. Dort lebt Protagonistin Zoe, sie wird dort ausgebildet für eine geheime Mission, ihr Leben dort scheint perfekt. Sie hat gute Freunde und einen Freund, ist Kapitänin ihres Teams. Das Leben an der Akademie ist geprägt von Disziplin, Gehorsam und Lernen, es hat einen leicht militärischen Touch. Die Schüler erlernen verschiedene Kampftechniken und Sprachen.
Doch dann gibt es einen Twist und Zoe wacht plötzlich in einem Krankenhausbett auf und ist völlig überrumpelt. Die Ärzte erzählen ihr, dass sie nach 12 Jahren aus dem Koma erwacht ist, doch sie kann sich an nichts erinnern. Keine Kindheitserinnerungen, ihre Eltern erkennt sie nicht und es ist überaus erstaunlich, was sie alles weiß, obwohl sie im Koma gelegen hat.
Spielen tut die Geschichte in einem dystopischen Berlin, es gibt fast überhaupt kein Wasser mehr, Trinkwasser ist super teuer. In dieser Welt muss Zoe lernen, sich ein Leben aufzubauen, Unterstützung bekommt sie durch ihren Bruder Tom und seinen besten Freund Kip. Zusammen versuchen sie, herauszufinden, was mit Zoe geschehen ist.
Mir fiel zwar der Einstieg in die Geschichte leicht, doch als Zoe dann aufgewacht ist und die Geschichte an einem anderen Ort gespielt hat, musste ich mich erst einmal daran gewöhnen. Der Ortswechsel kam plötzlich – musste auch so für den Verlauf der Geschichte sein – doch ich tat mich sehr schwer damit.
Auch mit Zoe als Protagonistin habe ich mich recht schwergetan, sie verhält sich wie eine typische 17-Jährige, ist aufbrausend, widersprüchlich und sprunghaft, sowohl in ihrem Verhalten als auch ihren Gefühlen.
Kip mochte ich gerne, er ist sympathisch und ein Ruhepol. Er hatte zwar auch keine einfache Vergangenheit, doch er versucht dies so gut es geht hinter sich zu lassen.
Die anderen Charaktere sind leider alle relativ flach geblieben, man bekommt keine Informationen zu ihnen, allen voran Zoes Eltern. So war es nicht so leicht, eine engere Beziehung zu der Geschichte aufzubauen, man hatte immer eine gewisse Distanz.
Die Handlung beschränkt sich größtenteils nur auf die Suche nach Antworten. Die H.O.M.E. Akademie ist ein großes Mysterium für Zoe, sie möchte wissen, was genau dahintersteckt. Für meinen Geschmack hat sich das alles schon ziemlich in die Länge gezogen, bis sie eine endgültige Antwort bekommen hat. Bei der Suche nach Antworten wurde sich auch an sehr vielen Klischees bedient.
Der Schreibstil war recht anschaulich und der Altersgruppe entsprechend. Man konnte die Geschichte einfach lesen und hatte keine Schwierigkeiten, dem Geschehen zu folgen. Geschrieben ist das Buch aus Zoes Sicht, sodass man die Möglichkeit hat, sich besser in sie hineinzuversetzen.
Fazit:
Startete die Geschichte noch mit einer vielversprechenden Idee, ging es doch recht schnell in eine andere Richtung. Die Charaktere sind nicht ganz so stark dargestellt, ich konnte mich nicht so leicht in sie hineinversetzen. Dennoch konnte mich die Idee der Geschichte neugierig machen.
Zoe ist siebzehn Jahre alt und hat ein perfektes Leben. Sie geht gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah auf eine Eliteakademie. Doch auf einmal findet sie sich in einem alten, heruntergekommen Krankenhaus wieder. Anscheinend lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich, ob das alles nur ein Traum war. Auch Kip fragt sich das, dessen Bruder dasselbe erlebt hat. Gemeinsam decken sie ein unfassbares Geheimnis auf…
Ich habe dieses Buch damals als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung. Das Cover vom Buch gefällt mir sehr gut. Die roten Farben und die Städte darauf gefallen mir total gut.
Das Buch hatte ich bereits schon eine Weile auf der Wunschliste und habe mich umso mehr gefreut, als ich das Buch endlich in meinen Händen halten konnte. Und ich kann euch sagen, dass ich so dankbar dafür war, dieses Buch zu lesen. Ich habe es geliebt und war innerhalb weniger Zeit durchgelesen.
Die Geschichte beginnt schon direkt spannend. Natürlich stellt man sich zu Beginn erst einmal einige Fragen, da man direkt ins Geschehen geschmissen wird. Ich wollte dann selbstverständlich das Rätsel lösen und habe dieses Buch innerhalb eines Tages durchgelesen.
Zoe ist unsere Protagonistin in diesem Buch und eine tolle Protagonistin. Sie ist sehr intelligent, stark und mutig. Von außen scheint sie eine harte Schale zu haben, jedoch hat sie einen weichen Kern. Sie gibt niemals auf und ist immer am Kämpfen. In dieser Geschichte macht sie eine starke Entwicklung durch, die ich sehr bewundere. Ich habe Zoe total gerne. Auch ihr Bruder, Tom, ist total nett und einfühlsam. Ich mag ihn unfassbar gerne und er strahlt immer so eine Ruhe aus, was sehr angenehm ist. Auch in stressigen Situationen bleibt er immer ruhig und schafft damit eine entspannte Atmosphäre. Jedoch kann ich mit den Eltern der beiden nicht so warm werden. Ich hoffe sehr, dass sich das vielleicht in Band 2 ändern wird.
Auch Kip finde ich total toll. Er hat das Herz am richtigen Fleck und ist immer für einen da. Er gibt alles und tut was er kann. Er ist charmant, locker und total cool. Ich hätte Kip auch total gerne in meinem Freundeskreis.
Der Schreibstil von Eva Siegmund gefällt mir total gut. Sie schreibt locker, leicht und flüssig. Die Kapitel wurden aus der Sicht von Zoe geschrieben, was mir echt gut gefällt. Zwischendurch gibt es auch einige Kapitel von Hannibal und Cleo, die perfekt zur Geschichte passen. Die Autorin hat hier eine tolle Mischung geschaffen.
,,H.O.M.E. – Das Erwachen‘‘ konnte mich total überzeugen. Ich liebe diese Geschichte die Eva Siegmund hier geschaffen hat und könnte mich immer wieder in dieser verlieren. Gerade Dystopien liebe ich mittlerweile sehr, da durfte diese auch einfach nicht fehlen. In diesem Buch sind tolle Charaktere und auch der Schreibstil hat mich überzeugen können. Wenn ihr diesen Band lesen wollt, solltet ihr unbedingt Band 2 parat haben, denn in Band 1 gibt es einen fiesen Cliffhanger.
Zuerst lernt der Leser Zoë auf der Elite-Akademie kennen. Die 17-jährige ist dort seit ihrem 5. Lebensjahr. Ihr Leben ist ausgefüllt mit Lernen und Training. Sie wird für eine Mission vorbereitet. Zoë ist die Kapitänsanwärterin dieser Mission. Alles ist perfekt inklusive ihrem Freund Jonah.
Doch dann wacht Zoë in einem Krankenhaus auf. Sie soll 12 Jahre im Koma gelegen sein. Ihr Leben an der Elite-Akademie und die Liebe für Jonah fühlen sich aber real an. Zoë soll Menschen, die ihr fremd sind, Mama und Papa nennen und mit ihnen nach Hause gehen. Nur ihren Bruder Tom erkennt sie.
Zoë ist mutig und schlau. Sie ist eine Kämpferin. Sie ist es gewohnt, andere zu führen. Sie hinterfragt nichts, sie folgt Befehlen.
Furcht ist eine Schwäche und Schwäche konnte ich mir nicht erlauben. Seite 164
Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Zoë in der ersten Person erzählt. Die Protagonistin war mir sofort sympathisch. Ich konnte sehr gut in ihre Gedankenwelt eintauchen und mit ihr mitfühlen.
Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gestaltet. Sie wirken alle authentisch.
Eva Siegmund schreibt jugendlich und frisch. Mit ihren bildhaften und detaillierten Beschreibungen konnte ich mir das Berlin der von ihr erdachten Welt gut vorstellen.
Ich war sofort in der Geschichte drinnen. Eva Siegmund lässt gleich nach Zoës Erwachen Spannung aufkommen und wirft einige Fragen auf. Der Leser ist genauso neugierig wie Zoë, was mit ihr passiert ist und wie sie in dem Krankenhaus gelandet ist.
Die Autorin kann die Spannung auch das gesamte Buch über aufrecht erhalten. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Eva Siegmund konnte mich fesseln und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Grundidee hat mir gut gefallen. Die Autorin hat sich viele Gedanken über die Welt gemacht, in der Zoë erwacht. Die Geschichte und das Setting sind gut durchdacht. Die Welt ist erschreckend. Das Wasser ist knapp. Die Menschen kämpfen täglich ums Überleben. Die Protagonistin ist den Luxus und Überfluss der Elite-Akademie gewohnt und muss sich erst anpassen.
Mir haben schon die Bücher Pandora und Cassandra der Autorin sehr gut gefallen. Genauso konnte sie mich auch mit H.O.M.E. 1 - Das Erwachen begeistern. Das Buch zählt für mich zu meinen Lese-Highlights des Jahres. Nach dem Cliffhanger am Ende freue ich mich schon sehr auf den Folgeband.
Fazit:
Großartiger Reihen-Auftakt! Kurzweiliger Lesespaß! Spannend und fesselnd! Leseempfehlung!
Als ich erfahren habe, dass Eva Siegmund ein neues Buch geschrieben hat, wollte ich dieses unbedingt lesen. Allein der Klappentext hörte ich richtig spannend an. Und als ich anfing, das Buch zu lesen, wurde ich defintiv nicht enttäuscht. Ab der ersten Seite wurde es spannend und bis zur letzten Seite blieb es auch dabei. In der Geschichte geht es um die 17 jährige Zoe, die ein perfektes Leben hat. Sie hat einfach alles - einen tollen Freund und zudem ist sie eine wichtige Führungsperson. Doch alles ändert sich als sie in einem Krankenhaus aufwacht. Eva Siegmund hat eine Welt erschaffen, die sehr düster und dystopisch ist. Ich denke jedoch, dass es uns vielleicht auch irgendwann treffen könnte. Zoe erwacht in einer eher dunklen und erschreckenden Welt. Das Problem ist nämlich das fehlende Wasser. Die Menschen auf der Welt haben nicht mehr genug Wasser und müssen auf jede erdenkliche Art sparen. ich fand das alles zum Teil sehr erschreckend. Ich habe sehr gelitten mit den ganzen Menschen, die kein Wasser haben und alles getan haben, um irgendwie an Wasser zu gelangen.
Alle Charaktere in dem Buch haben mir sehr gut gefalen. Sie hatten alles etwas Besonderes und sehr gut ausgearbeitet. Zoe ist ein starker Charakter und lässt sich von nichts und niemandem unterkriegen. Und sie versucht alles um herauszufinden, was passiert ist und wer ihr das alles angetan hat. An ihrer Seite hat sie Kip. Kip habe ich sehr gemocht. Er ist sehr selbstbewusst und hat Zoe immer geholfen, egal wobei. Auch ihre kleine aber zarte Liebesgeschichte fand ich ganz toll. Vor allem hat es bei den beiden nicht sofort gefunkt. Sie mussten sich erst sehr viele Seiten annähern, um zu erkennen, was sie für einander empfinden. Und genau das mochte ich sehr an der Geschichte. Es hat alles seine Zeit gebraucht, wurde aber dennoch nicht langweilig und blieb bis zum Schluss super spannend. Das Ende hat mich einfach umgehauen, obwohl es ein bisschen vorhersehbar war. Es hat trotzdem zu dem Buch gepasst und ein anderes Ende hätte defintiv nicht gepasst.
Der Schreibstil von Eva Siegmund ist so einzigartig, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Ich bin durch jedes Kapitel nur so geflogen. Es gab zwar auch Seiten, die sich etwas gezogen haben, aber dann ging es gleich spannend weiter. Ich wollte einfach wissen, wie es weiter geht und was Zoe noch alles erlebt und erfährt. Besonders an dem Buch waren die Kapitelnummern, die runtergezählt wurden und somit das Ende plötzlich erst der Anfang war. Das Buch war von der ersten Seite an so spannend, dass ich das Buch jedem weiter empfehlen kann. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe und das Beste ist, dass es schon bald erscheint und ich nicht mehr allzu lange warten muss.
Schon alleine der Klappentext verspricht uns eine Dystopie die einfach nur spannend und fesselnd klingt. Als ich dann angefangen habe zu lesen, war ich auch schon mitten im Geschehen und kam damit sehr gut zurecht. Eva Siegmund’s lockerer und leicht zu lesende Schreibstil war unheimlich fesseln und erleichterte den Einstieg in die Geschichte. Eva’s Stil umschmeichelt die Geschichte und macht diese spannender und aufregender und das gefiel mir sehr gut, denn so konnte ich mich einfach richtig auf die Story einlassen und diese auch intensiv und mit voller Hingabe erleben.
In der faszinierenden und atemberaubenden Handlung steht Zoë als Hauptfigur, also Protagonistin, im Mittelpunkt des Geschehens. Wir lernen die 17-jährige einfach so richtig gut kennen und erfahren einiges über sie, dass mich überrascht hat. Für mich ist Zoë eine starke Hauptfigur gewesen. Diese Stärke strahlte sie einfach von Seite zu Seite immer erneut und immer stärker aus, dass ich sie einfach in kurzer Zeit ins Herz geschlossen habe. Eva Siegmund hat aber nicht nur die Protagonistin sehr gut gezeichnet, nein, auch die Nebenfiguren im Buch waren einfach authentisch und einige auch ziemlich sympathisch.
Eva Siegmund erschuf hier ein dystopisches Setting, welches einfach einzigartig und zugleich sehr faszinierend ist. Sei es von der Handlung her oder von der Story, das Setting wurde einfach sehr lebhaft und bildlich dargestellt und das hat mir einfach ausgesprochen gut gefallen. So hatte ich beim lesen den 100%igen Lesespaß und war einfach nur an das alles gebannt und kam nicht davon los. Es ist einfach ein Dystpieauftakt der mir unendlich viel Spaß bereitet hat und den ich so gemocht habe, da hier einfach ein unheimlich starkes Setting und Worldbuilding entstanden ist, dass man es einfach nur mögen muss.
F a z i t
Abschließend muss ich einfach sagen, dass Eva Siegmund hier einen Auftakt erschaffen hat, der mich in allen Punkten abgeholt und gebannt hat. Der Auftakt ist einfach stark, filigran und doch locker und das zog mich regelrecht an. Deshalb kann ich dem Auftakt nur 5 von 5 Punkte geben, da er weniger nicht verdient hat.