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H.O.M.E. #2

Die Mission

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Fremde Welt, vertraute Feinde

Es ist so weit. Die Akademie hat Zoë und ihre Crew auf die Mission geschickt, auf die sie so lange und akribisch vorbereitet wurden. Doch die Vorzeichen könnten schlechter nicht sein: Zoë weiß inzwischen, welche finsteren Motive ihre Ausbilder antreiben und wie sehr sie getäuscht wurde. Auch das lange ersehnte Wiedersehen mit Jonah wird von der Anwesenheit seines Rivalen Kip überschattet und als die Crew am Ziel ihrer Mission ankommt, scheint ihr Scheitern vorprogrammiert.

448 pages, Kindle Edition

Published March 11, 2019

3 people are currently reading
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About the author

Eva Siegmund

12 books5 followers
Ich wurde 1983 im Taunus geboren und wuchs in Limburg an der Lahn auf. Bis zum Abitur verlief mein Leben zwar irgendwie schön und irgendwie aufregend, aber auch irgendwie völlig normal. Allerdings neigte ich schon als Kind dazu, Phantasie und Wirklichkeit miteinander zu verwechseln. Zum Beispiel habe ich ernsthaft versucht, der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen zu geben und bitterlich geweint, als nichts passierte. Meine Erklärung war nicht: »Na gut, ist ja nur ein Buch« sondern: »Oh nein, der falsche Name. Ich habe versagt!!!« Abgesehen von solch kleinen Absonderlichkeiten war ich aber ein recht normales Kind.

Nach dem Abitur bekam mein Lebenslauf einige Kurven. Ich habe in der Hausmeisterei eines Schlosses gearbeitet, einen Dachstuhl gebaut, eine Ausbildung zur Kirchenmalerin im tiefsten Bayern absolviert, Jura studiert, Nudeln und Schulranzen verkauft und zu guter Letzt Hörbücher gemacht. Verwirrender Weise habe ich nie gekellnert.

Ich habe schon immer unheimlich viel gelesen und geschrieben (Tagebücher, Kurzgeschichten, tonnenweise Briefe), aber irgendwo zwischen Gesellenbrief und Nudelverkauf entstand der erste Romanversuch und kurze Zeit später wusste ich: Ich muss schreiben. Ich muss einfach. Ich will von anderen Welten erzählen, von Glück und Zweifel und Liebe. Mich wegträumen und mit meinen Romanfiguren verrückte und gefährliche Abenteuer erleben. Glücklicherweise habe ich die Möglichkeit, genau das zu tun. Nach vielem Suchen und Ausprobieren darf ich nun den tollsten Job der Welt ausüben. Deshalb hoffe ich, dass Euch gefällt, was ich schreibe, damit ich damit immer weitermachen kann.

Sonst noch was? Ich lebe in der wunderschönen Stadt Barcelona, verreise unheimlich gerne, habe großartige Menschen um mich herum, liebe es zu kochen, habe einen Hundetick und kann nicht nähen. Also echt nicht. Tut mir leid.

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Community Reviews

5 stars
85 (32%)
4 stars
99 (37%)
3 stars
58 (21%)
2 stars
22 (8%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 30 of 44 reviews
Profile Image for Anne Goldschrift.
327 reviews413 followers
April 12, 2019
3,5 Sterne

Dieses Ende kann doch wohl nicht ihr Ernst sein??????? 😱🙄
Profile Image for Mira123.
672 reviews9 followers
May 6, 2019
Uff, dieses Buch macht mich fertig. Ehrlich - seit fast einem Monat schiebe ich diese Rezension vor mir her, weil ich einfach wirklich nicht weiß, was ich dazu sagen soll.

Zoe ist dieses Mal nicht mehr so verwirrt, wie das letzte Mal. Im Gegenteil: Sie und Kip sind diesmal diejenigen, die wissen, was zur Hölle hier passiert. Jetzt sind die anderen damit an der Reihe, sich überhaupt nicht auszukennen. Vor allem Jonah hat stark mit dieser Situation zu kämpfen. Wobei der fremde Planet noch das geringste Problem für ihn ist: Neben Kip benimmt er sich wie ein totaler Volldepp. Er ist total eifersüchtig, erkennt Zoe nicht als die wieder, die sie mal war, und nützt jede Möglichkeit, einen Revierstreit anzuzetteln. Wie meine Katze, als uns eine Babykatze zulief! Das war meine erste Assoziation und ich finde, dass die sein Verhalten ganz gut beschreibt.

Tom, Zoes Bruder, war in diesem Band sehr unsichtbar. Das fand ich schade, denn er war im letzten Band einer meiner Lieblingscharaktere. Kip war da schon eher präsent. Er war gleich großartig wie im letzten Band. Darf ich den behalten? Bitte?

[Achtung, Spoiler ab hier!]
Total überrascht war ich von der Besetzung der ersten Mission, die auf dem Planeten zurückgelassen wurde. Ich war begeistert davon! Vor allem, dass die drei Überlebenden wirklich durch das Zurückbleiben beeinflusst werden. Alle sind psychisch angeknackst - oder komplett durchgedreht. Total großartig, Applaus an die Autorin dafür! Viel zu oft wird vergessen, wie sich so eine Situation auf einen Menschen auswirken kann (auch wenn andere Figuren meistens nicht auf einem anderen Planeten festsitzen).

Die Nachtaffen (ich glaube, so wurden sie genannt) fand ich irgendwie süß, aber leider etwas vorhersehbar. Für mich kam es nicht wirklich überraschend, dass sie intelligente Lebensformen sind und sich als gut entpuppen. Ich war froh darüber, denn zwischendurch bekam ich so meine Zweifel ob mein Gefühl wirklich richtig ist, aber wirklich überraschend war das nicht. Trotzdem: nette Idee.

Mit dem Ende war ich absolut unzufrieden. Am liebsten hätte ich das Buch aus dem fahrenden Zug geworfen, ganz ehrlich! Alles wäre super gewesen! Das verdammte Buch hätte sogar den verdammten Approved-Stempel bekommen, wenn nur die letzten drei Seiten gefehlt hätten. Ganz ehrlich: Was zur Hölle hat sich die Autorin dabei gedacht? Alles wäre so toll gewesen! Das Ende wäre perfekt gewesen!
Profile Image for Steffi.
3,282 reviews183 followers
January 3, 2022
Es war bei mir schon einige Zeit her, dass ich den ersten Teil der H.O.M.E. Reihe gelesen habe, aber ich bin dennoch gut und schnell in die Handlung reingekommen.

Vom Setting her konnte mich das Buch sehr schnell begeistern, denn ich mag dystopische und Sci-Fi Settings sehr gerne. Hier sind Zoe und ihre Freunde nach jahrelanger Ausbildung nun endlich auf ihrer Mission unterwegs und hier erwarten sie wirklich interessante und spannende Abenteuer.

Mich konnte das Buch sehr gut unterhalten und man wird immer wieder auf falsche Fährten geführt. Für mich war die Geschichte dadurch sehr abwechslungsreich und die Welt wurde mit vielen interessanten Details gefüllt.

Das Ende sehr ich jedoch mit seiner Wendung ein wenig zwiegespalten und weiß irgendwie nicht so richtig was ich davon halten soll, aber insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich mochte es nicht aus der Hand legen.
Profile Image for Pineapples BookNook.
68 reviews4 followers
March 22, 2019
Inhalt:

Zoë und ihre Crew werden endlich auf die Mission geschickt, für die sie jahrelang an der H.O.M.E. Akademie ausgebildet worden sind. Nur widerwillig beugt sich Zoë nach ihrer Ankunft auf dem Planeten Keto den Vorschriften der Akademie. Sie kennt nun die wahren Hintergründe der Mission und die finsteren Motive ihrer Ausbilder. Aber Zoë kann es sich nicht leisten, sich den Anweisungen der Organisation zu widersetzen, wenn sie das Leben ihrer Mannschaft schützen will. Zudem lauern auf dem Planeten ungeahnte Gefahren und Freunde werden plötzlich zu erbitterten Feinden.

Cover:

Die Covergestaltung ist wie schon beim ersten Band sehr clean gehalten und an die Settings des Buches angepasst. Am oberen Rand erkennt man sofort die Skyline von Berlin, die das exakte Spiegelbild der Skyline auf dem ersten Band ist. Dies schafft einen schönen Bezug zum Vorgängerband und beide Bücher bilden eine Einheit. Im unteren Bereich des Covers findet man den wilden Dschungel von Keto. Ich finde, dass diese Gestaltung sehr clever gewählt wurde und die Handlung passend umrahmt.

Meinung:

Was für ein Buch! Letztes Jahr hat mich schon „H.O.M.E. – Das Erwachen“ extrem begeistert, aber Eva Siegmund legt mit ihrem Dilogiefinale nochmal eine Schippe drauf. „H.O.M.E. – Die Mission“ hat mich wirklich umgehauen.

Der Einstieg gelingt problemlos und man findet sich wieder sehr schnell in der Welt von Zoë und ihren Kameraden zurecht. Im Dilogiefinale wird nun die Erde verlassen und das Setting verlagert sich von Berlin auf den Planeten Keto. Zoë und Co. müssen sich ganz neuen Herausforderungen stellen, um in dieser fremden Umgebung zu überleben. Eva Siegmund erweckt mit ihrem bildhaften und detaillierten Schreibstil Keto zum Leben und lässt den Leser in eine unglaubliche Welt abtauchen. Außerdem wird mit der zunehmenden Erkundung von Keto ein sehr starker Spannungsbogen geschaffen, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Was die Autorin uns im Laufe der Handlung durchleben und erfahren lässt, hat mich überrascht, schockiert und schließlich einfach nur geflasht. Ich hätte nie mit diesem Verlauf der Story gerechnet und der große Plottwist am Ende des Buches hat alles Vorhergehende noch getoppt.

Aber das Buch zeichnet sich nicht nur durch seine actiongeladene Szenerie aus. Eva Siegmund gibt ihren Figuren genügend Raum, um sich zu entfalten und weiterzuentwickeln. Dafür werden einige ruhige Episoden gekonnt in die Handlung eingestreut und man lernt die Charaktere teilweise von einer ganz neuen Seite kennen. Zoë ist mir während des Lesens noch mehr ans Herz gewachsen, denn dieser Band ist für sie ein wahrer Höllenritt. Dennoch meistert sie alle Widrigkeiten mit Bravour und wächst nochmals über sich hinaus. Ich habe sie wirklich gern auf ihrer Mission begleitet.

Fazit:

Eva Siegmund hat mir mit „H.O.M.E. – Die Mission“ viele grandiose Lesestunden beschert. Ich hätte nicht gedacht, dass das Dilogiefinale seinen Vorgängerband nochmals übertreffen könnte. Das Worldbuilding, das Setting und die Charaktere haben mich wieder sehr begeistert und die große Auflösung am Schluss hat mich komplett aus den Socken gehauen. Mit dieser Wendung hätte ich niemals gerechnet. Wer Dystopien mit einem Hauch SciFi mag, sollte bei dieser Dilogie definitiv zugreifen. Ich freue mich, dass ich diese tolle Reihe in meinem Bücherregal stehen habe und vergebe für das grandiose Finale die goldene Ananas.
Profile Image for Caterina (Catas Welt).
164 reviews4 followers
August 12, 2019
Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Eva Siegmund konnte mich mit ihrem Auftakt zu ihrer neuen Dilogie gut unterhalten, so dass ich dem 2. und damit finalen Band von "H.O.M.E" regelrecht entgegen fieberte. Als erstes muss ich hier die Gestaltung erwähnen, die nicht nur perfekt zum ersten Band passt, sondern mir hier sogar noch ein bisschen mehr gefällt. Bereits hier ist festzustellen, dass dieser Abschluss ein ganz anderes Worldbuilding zu bieten hat. Und das steigerte meine Neugier noch mehr.

Einstieg: "H.O.M.E. Die Mission" setzt beinahe unmittelbar nach dem Ende von Band eins an, so dass es für mich ein Leichtes war hier wieder den Anschluss zu finden. Schön fand ich auch, dass der Leser noch einen Einblick davon bekam, was nach dem Start der Mission auf der Erde geschah. So schuf Eva Siegmund gleich wieder die wohlbekannte düstere Stimmung, die mir bereits so vertraut war.

Charaktere: Die Autorin bleibt auch hier ihrer Erzählform aus Sicht der personlaen Ich-Perspektive treu. So wird auch hier beinahe duchweg die Geschichte aus Zoës Sicht erzählt. Zoë bereitete mir im ersten Band noch ein paar Probleme, hier war davon zum Glück nichts mehr zu spüren. Denn ihre Zeit in Berlin hat sie zu einer selbstbewussten und taffen jungen Frau gemacht. Zudem ist die Mission, auf der sie und andere Mitglieder der Akademie jahrelang vorbereitet werden, gar keine Simulation mehr, sondern purer Ernst. Nun steht Zoë neuen Aufgaben und Herausforderungen gegenüber, und muss eine ganze Crew leiten. Verantwortung ist nur eine der Aufgaben, die Zoë hier bewältigen muss. Doch dadurch wurde sie mir noch sympathischer. Zum Glück ist sie auf ihrer Mission nicht allein, sondern wird von ihrem Bruder Tom, ihrer Liebe aus der Akademie Jonah und dem charismatischen Kip begleitet. Schön fand ich es hier, dass Jonah deutlich mehr Raum einnahm. In Form von kleinen Logbuch-Einträgen konnte ich hervorragend in sein Gemütszustand blicken, was mir im Vorgängerband leider zu kurz kam. Es war wirklich sehr toll, auch seine Sichtweise zu erfahren, weil er durchaus ein Charakter mit viel Potenzial ist. Kip hat auch seine Momente und gerade die Szenen mit Zoë mochte ich ganz besonders gern. Leider kam mir aber Zoës Bruder Tom hier viel zu kurz. Ich nahm ihn mehr als Mitläufer und weniger als eigenständige Person wahr, was ich unglaublich schade fand. Hier hätte ich mir gerne etwas mehr gewünscht.

Handlung: Die erste Überraschung ist hier wohl das Setting, was Eva Siegmund für ihren Dilogie-Abschluss wählte. Wir befinden uns nicht mehr länger in dem zerstörten und von Wasserknappheit bedrohtem Berlin, sondern auf einer Mission in eine ungewisse Zukunft. Allein diese Wendung fand ich wahnsinnig interessant. Leider zog sich für mich die Ankunft, das hätte ruhig etwas gestraffter sein können. Als ich jedoch auf dem Planeten mit der Crew ankam, sprang mein Kopfkino an und ich nahm jedes noch so kleinste Detail in mir auf. Genial ist außerdem die Tatsache, dass die Menschheit eine zweite Chance bekommen hat und nun auf dem Planeten Keto eine neue Zivilisation aufbauen soll. Dabei ist durchweg eine greifbare Hoffnung zu spüren, die dem ganzen Buch eine Harmonie und Ruhe verleiht. Dennoch vergisst Eva Siegmund Themen wie Zerstörung der Natur, Umweltkatastrophen und welche Folgen unser Handeln hat, in keinster Weise. Hier ziehe ich meinen imaginären Hut. Denn obwohl das Buch eher harmonisch, ruhig und voller Hoffnung ist, ist der Grad der völligen Zerstörung nicht weit entfernt. Und genau das hat die Autorin für mich absolut großartig dargestellt. Sie lässt das Buch mit einem Ende ausklingen, was wunderbar so hätte für sich stehen bleiben können. Dennoch wählte die Autorin einen anderen Weg. Meine erste Reaktion war absolute Überraschung, weil ich das nicht so hab kommen sehen. Es stellt zwar die gesamte Reihe in ein ganz anderes Licht, trotzdem passt es für mich irgendwie, denn es erweckte gleich das Gefühl in mir, was ich bereits zu Beginn des ersten Bandes hatte. Aber es ist vermutlich ein Ende, bei dem sich die Gemüter absolut streiten werden.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt locker und angenehm zu lesen. Es entstand schon bald ein Lesesog, dem ich nicht entkommen wollte und konnte. So klebte ich förmlich an den Seiten, verfolgte ganz gebannt die Mission auf dem Planeten Keto, wurde überrascht und fühlte mich absolut wohl. Wie bereits gesagt, ist dieser Band deutlich ruhiger als noch der Auftakt und ich spürte von Beginn an die Hoffnung, die über diesem Buch schwebte. Dennoch zeigt Eva Siegmund immer wieder auf, was mit unserem Planeten geschehen könnte, wenn wir alle nicht bald etwas ändern. Und viel fehlt vermutlich nicht mehr.


Mein Urteil

Mit "H.O.M.E. Die Mission" ist Eva Siegmund ein guter Dilogie-Abschluss gelungen. Es ist zwar nicht nur von der Handlung, sondern auch von der Atmosphäre eine ganz andere als im ersten Band, dennoch ein Buch was mich immer wieder zum Nachdenken anregte. Es ist eine Reihe, die für mich viele wichtige Themen wie Wasserknappheit, Zerstörung und Umweltkatastrophen anspricht und dadurch der Gesellschaft einen Spiegel vor das Gesicht hält. Ich fühlte mich auch hier wieder absolut wohl und nahm jedes kleinste Detail in mir auf. Für mich ein würdiger Abschluss. Ich vergebe gute 4 von 5 Welten.
Profile Image for Madame Misc.
67 reviews3 followers
March 17, 2019
Einfach ein geniales Finale!
Super spannend und atmosphärisch.
Meine vollständige Rezension findet ihr unter www.be-nerdy.de
Profile Image for Silke.
355 reviews22 followers
April 2, 2019
Teil 1 der Dilogie konnte mich Anfang des Jahres absolut begeistern und so habe ich dem 2. Teil natürlich total entgegengefiebert. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch der 2. Teil hat mich begeistert und sehr gut unterhalten.

Nach einem dreijährigen Schlaf wacht Zoë zunächst einmal allein in dem riesigen Raumschiff auf. Doch es bleibt ihr kaum Zeit, sich auf die neuen Umstände einzustellen, denn es liegen eine Menge Aufgaben vor ihr und schon bald muss sie mit Jonah das Schiff auf dem Planeten Keto landen. Keto ist das genaue Gegenteil von dem, was von der Erde noch übrig geblieben ist. Und dort gibt es vor allem wieder eins: Wasser. Das Verhältnis zwischen Zoë und Jonah ist ziemlich angespannt und so gibt es eine weitere Hürde, die es zu meistern gilt.

In diesem Teil gibt es auch einige Kapitel aus Jonahs Sicht und auch von der Erde bekommt der Leser noch einige Bruchstücke mit. Dies hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin wartet hier mit tollen Ideen auf und die Geschichte hält einige Überraschungen bereit. Das Ende hat mich, ehrlich gesagt, völlig überrumpelt. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Fazit:
Ein toller Abschluss der Dilogie, spannend und überraschend. Unbedingt Lesen!
4 reviews
October 8, 2020
Die letzten drei Seiten verstehe ich nicht ganz. Sie werfen etwas viele Fragen auf, die nicht mehr beantwortet werden. Allerdings habe ich in der ersten Hälfte des Buches wieder einmal gemerkt, wie sehr ich Geschichten in Raumschiffen mag. Die technischen Details und Probleme aufgrund der widrigen Umstände draussen ziehen mich jedes Mal in ihren Bann.
Ohne die letzten drei Seiten hätte die Geschichte allerdings noch irgendeine Art von Ende gebraucht, deshalb verstehe ich die Autorin in diesem Punkt doch etwas.
4/5 Sternen
12 reviews
July 10, 2020
Dieses Review enthält Spoiler für die gesamte Handlung!

1. Lob
-Keine einzige Harry Potter Reference
- wenige zu oft wiederholte Wörter
-Die "Kalle" Kapitel waren nicht schlecht, auch wenn Kalle Urban sich verdächtig nach Karl Urban, dem neuseeländischen Schauspieler anhört.

2. Die Handlung / Setting

Zu Anfang war ich positiv überrascht, da ich ein großer Fan von Scifi Literatur bin und das wirklich gerne lese. hab mich sogar ein bisschen gefreut auf den Schauplatzwechsel (das letzte Setting im dystopischen Berlin hatte mir nicht sooo gut gefallen. Es war in Ordnung, aber nichts sonderlich Aufregendes.) Dann wurde mir aber langsam klar, dass die Autorin keine Ahnung von Scifi hat...sobald das Schiff gelandet ist, und die Crew aufgewacht ist wurde es ziemlich langweilig.
Hier muss ich auf das generelle Konzept eingehen: insgesamt fand ich das Konzept des ersten Teils etwas besser. Es war zwar vorhersehbar, aber dadurch hatte es auch eine Richtung. Hier wusste Eva offensichtlich nicht so ganz wo sie hinwollte und hat sich vor allem mal wieder großzügig aus der mottigen Klischeekiste bedient. die Geschichte, dass Menschen die Erde verlassen um auf einen anderen Planeten zu siedeln gibt es schon sehr oft, auch wenn das Konzept immer wieder spannend ist und viel Potential hat. Das wurde in diesem Buch leider gar nicht genutzt.
Mein größter Kritikpunkt zum Setting aber ist, dass es völlig, KOMPLETT unterbenutzt war. es hatte Potential, wie das ganze Konzept, wurde aber vollkommen ignoriert. Die Mission, eine kleine Menschengruppe als Hoffnungsträger der Menschheit, die jahrelang durchs All fliegt und dann als erste Menschen überhaupt einen anderen Planeten in einem fremden Sonnensystem betreten, auf dem es auch noch hochentwickelte komplexe Ökosysteme gibt? ein absolutes Wunder! ein Meilenstein!
Leider waren alle Charaktere und v.a die Protagonisten aber zu beschäftigt mit ihrem Teenager Drama, um irgendetwas davon mitzubekommen (mehr dazu in Punkt 4).
Das Setting selbst war nur sehr vage ausgearbeitet hatte ich das Gefühl. Alles wurde nur oberflächlich beschrieben. Bäume und Pflanzen sind fast identisch mit denen auf der Erde, das kreative Design der Tiere ist wirklich nicht gut, (bunte Krokodile, seltsame Einhörner (?) und normale Schlangen).
Dass noch Menschen von der ersten Mission übrig waren war erst mal interessant, aber viel getan oder viele Informationen mitzuteilen hatten die alle nicht.

Die Handlung insgesamt war eigentlich in Ordnung. Vieles davon wurde aber durch unnötiges Drama, das eigentlich immer von Zoë ausging vorangetrieben und das war extrem ermüdend. Einen zusätzlichen Treiber, das PIPER Gerät einzubauen, das die Handlung vorwärts zwingt indem es Aufgaben erteilt ist zum einen sehr bequem, und zum anderen recht einfallslos. es kommt mir vor, als hätte ich diese Art von Handlungskatalysator schon 100 mal gesehen und gelesen.

Nun zu meinem größten Kritikpunkt: das Buch lässt einen nicht selber denken. Es füttert einen immer mit jeder Information und wiederholt sogar oft Dinge die schon mal ausführlich beschrieben wurden. Es gibt kompletter Erklärungen zwei mal wieder, als hätte es Angst, dass der Leser das auf den letzten 200 Seiten vergessen hätte.
Außerdem sagen -wie schon im ersten Buch - alle Charaktere immer laut was sie fühlen, und weshalb sie es fühlen. das Buch lässt keinen Raum für Interpretation, und das macht die ganze Sache sehr uninteressant, oberflächlich und farblos. Die Regel „Show, don’t tell“ war der Autorin wohl leider unbekannt. Ich wurde die ganze Zeit das Gefühl nicht los, dass Eva glaubt ihre Leserschaft wäre etwas dämlich.

Zwischenfazit: YAF dystopian novel Autoren sollten keine Scifi Bücher schreiben, und ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, warum Eva Siegmund dachte, dass das eine gute Idee wäre.

aber wie könnte ich vollendet über die Handlung dieses Buches sprechen, wenn ich nicht...

... 3 das "überraschende" Ende

erwähnen würde!
Oh das Ende....ich könnte stundenlang nur darüber reden, denn das ist ein Thema, das mich schon lange beschäftigt. Aber ich versuch es kurz zu machen:
ein Buch-, Serien- oder Filmende ist nicht gut, nur weil es unvorhersehbar ist. Es muss zu einem gewissen Grad vom Leser erahnt werden, und in den Kontext der Geschichte eingefügt werden können. Nur weil etwas random passiert womit man nicht gerechnet hätte, ist es nicht gut. Wenn man versucht, den "mindblow" Effekt zu erzielen, muss man den Leser auch auf den Weg dorthin mitnehmen. ein Plot Twist ohne Grundlagen ist kein Plot Twist, sondern einfach nur sinnlos.

Aber zu diesem Ende:
Ich habe es schon vorhersehen können trotz seiner Sinnlosigkeit (dafür reichte das Grundthema der Geschichte, das ja Computer Simulationen und virtuelle Realitäten war und sich - wenn auch arg einfach - mit der Frage beschäftigt hat, ob etwas das in deinem Kopf passiert trotzdem real sein kann; UND ein paar spoilerfreie Aussagen anderer Leser die das Ende als "zu überraschend" und "unvorhersehbar" beschrieben haben. Ironischerweise hat es das vorhersehbar gemacht.

Diese "Es war alles nur ein Traum"- Trope kann sehr enttäuschend fürs Publikum sein, wenn sie nicht richtig eingefädelt wird. Gut gemacht kann sie einen super Überraschungseffekt haben und einen lange beschäftigen, und wenn man die Geschichte dann noch mal liest oder ansieht, kann man die eingebauten Hinweise finden und noch mal Spaß daran haben. mit H.O.M.E geht das aber ganz sicher nicht, und zwar, weil Eva einfach vergessen hat, die Hinweise einzubauen! (Außer wenn man all die Kontinuitäts-, Logik- und physikalischen Fehler, und das seltsame Verhalten der Charaktere als Hinweise nimmt.)
Stattdessen wählt die Autorin die Schleichtaktik, sie lässt den Leser überhaupt nicht ahnen, dass nichts in der Geschichte echt ist, und knüppelt ihm dann im letzten Kapitel die "Wahrheit" über den Kopf. Ist auch weniger Aufwand als sich Nuancen auszudenken.
Damit ist das Ende weder originell, noch intelligent, noch notwendig, und vor allem ist es einfach nicht gut.


4. die Charaktere

Die Charaktere sind - wie schon im letzten Buch - überhaupt nicht mein Fall. ich war eigentlich dauergenervt von fast allen. Die einzigen beiden, die ich in Ordnung fand waren Jonah und Nox.
Ein weiterer guter Punkt ist eigentlich, dass die Charaktere aus dem letzten Band recht gleich sind, sie wurden gut in diesem Buch weitergeführt...gleich nervig.

- Zoe: furchtbar. Tut mir leid. Vielleicht die unsympathischste Protagonistin die ich je gelesen habe.
Sie ist irrational, völlig inkompetent als Kapitänin trotz angeblichem jahrelangen Training, völlig gefühlgesteuert und leider schlichtweg etwas dumm.
(Lieblingszene: Zoë sieht Keto, einen Planeten mit einem komplexen Ökosystem, Megafauna und Flora und allem drum und dran und denkt sich "Dieser Planet musste hunderte von Jahren alt sein. Vielleicht sogar tausende" Mädchen, WAS????) hier stellt sich die Frage hinsichtlich des Endes: ist Betatesterin Zoe vielleicht tatsächlich so blöd? Und wenn ja, warum weiß sie dann so viele andere Sachen, die sie ja nicht wissen dürfte eigentlich? Hat die Computersimulation ihr denn einen ganzen Wissensspeicher temporär ins Hirn runtergeladen? Fragen über Fragen. Aber da die Autorin sich darüber anscheinend keine Gedanken gemacht hat, werde ich das jetzt auch einfach nicht tun.
Zoes Verhalten ihrer Crew gegenüber ist von vorne bis hinten furchtbar und sehr frustrierend als Leser. Sie lügt unnötig und zerstört innerhalb weniger Tage ihre langjährige Beziehung komplett durch ihr Verhalten. Sie ist daran ganz alleine Schuld.
Se trifft fortlaufend so dumme Entscheidungen, dass man sich an den Kopf fassen möchte. Ich war des Öfteren versucht, das Buch aus dem Fenster zu werfen.
Sie jammert in einem fort und ist ständig von ihren Gefühlen überwältigt. Ich dachte ja, wenn sie jetzt in "ihrem Element" a.k.a der Mission und der Befehlsposition zurück ist, würde sich was ändern, aber wenn überhaupt, dann ist sie noch nerviger geworden als in Berlin.
Vielleicht können sich ganz junge Teenager ja mit ihr identifizieren, aber das kann ich mir eigentlich nicht richtig vorstellen, sie ist wirklich kein guter Mensch, und macht keine erkennbare Charakterentwicklung in diesem Buch durch.

- Kip: eigentlich in Ordnung. Ist eigentlich vor allem da um von Zoë angeschmachtet zu werden und im Zentrum ihrer egoistischen Entscheidungen zu stehen. Er ist immer noch nett und gibt gleichzeitig den klischeehaften "sadboy uwu"-vibe ab, aber nicht mehr so stark wie im ersten Buch. Absolut inoffensive.

- Johan: nett! Ein bisschen dumm (wie immer sagt uns das das Buch mehrmals ins Gesicht, damit wir es auch verstehen) aber mit ein paar gut ausgearbeiteten Stärken. Ob es so sinnvoll ist jemanden, der von sich selbst sagt, dass er ein schlechter Stratege ist als Spezialisten fürs Militär einzusetzen ist allerdings natürlich fraglich...
Mehr gibt es zu ihm auch nicht zu sagen. Das typische Vanilla-Loveinterest eben.

- Tom: war er überhaupt in diesem Buch?
Da er kein Teil des Liebesdreiecks war, war er wohl nicht mehr weiter erwähnenswert.
Sobald er sich mit Kip oder Jonah eine Szene teilt, verschwindet er mysteriöserweise und wird nicht mehr erwähnt.

Es gibt ca. 20 Charaktere in diesem Buch, aber diese 4 sind die, die noch am meisten ausgearbeitet sind.

6. Logikfehler, Kontinuitätsfehler, gravierende physikalische und astronomische Fehler, Nitpicks

Hier nur die größeren Sachen:

- Logikfehler:
Die Akademie. Was ein stümperhafter Haufen. Warum seine eigene Mission, die man für Milliarden fertiggestellt hat gefährden, indem man alles von einem kleinen Tablet abhängig macht, das Leute umbringt wenn eine Aufgabe nicht erfüllt wird? Wenn das Teil verloren geht oder kaputt, dann ist alles vorbei und es gibt nicht mal ein Ersatzgerät.

Warum ist das Mother Schiff so riesig und nur 14 Leute einer Gesamtcrew von über 30 wurden losgeschickt? Und zwei davon sind einfach mal unausgebildete Zivilpersonen??? Die Frage wurde gestellt, aber nie beantwortet.

Warum sind alle Insassen des Bunkers erstickt weil die Lüftung ausgefallen ist, aber Kalle kann dann MANUELL Lüftungsklappen öffnen und die Computer laufen auch noch mit Strom? Interessant.

-Kontinuitätsfehler: so viele.
Die wichtigsten:
Jonah ist auf ein mal Zoës Verlobter. Im ersten Teil hat sie das - meines Wissens - mit keiner Silbe erwähnt und immer nur von ihrem Freund gesprochen und auch so über ihn gedacht. In diesem Teil erfahren wir schon auf den ersten Seiten, dass sie anscheinend verlobt sind, und später dann auch, dass sie sich verlobt haben, BEVOR Zoë in Berlin aufgewacht ist. Wie kann so etwas passieren? Welcher Lektor hat das bitte so herausgegeben?

Bei der See-Szene: das Seil das Zoë und Cole aneinanderbindet verschwindet einfach und ward nie mehr gesehen.

Sabine befreit sich selbst aus ihrer Kabine und von ihren Klebeband fesseln und schießt Tisha an, doch in einer späteren Szene gibt sich Zoë für Tishas Verletzung die Schuld weil sie "Sabine die Fesseln abgenommen hat"....das hat sie aber nie getan. Oder hab ich da geschlafen?

Das Haustier-Einhorn heißt 2 mal Kali, und ein mal Loki. Mehrere solche kleinen Fehler sind in diesem Buch verteilt, und normalerweise würde mir sowas nicht auffallen, aber da mein Hirn sonst eher wenig zu tun hatte beim Lesen dieses Buchs, hat es mich extrem gestört.

- Die wissenschaftlichen Fehler haben mich besonders aufgeregt und machen ca. 40% meines Hasses auf das Buch aus. Ich möchte hier erwähnen, dass ich wirklich kein Experte für Astronomie, Physik oder ähnliches bin, aber SELBST ICH konnte erkennen, dass da was ganz gewaltig nicht stimmt in diesem Buch. Es liest sich, als hätte die Autorin nur eine Terra X Doku an einem gemütlichen Sonntagabend geschaut, und dann beschlossen, dass das jetzt genug Recherche sei, um ein Science Fiction Buch zu schreiben. Hier nur eine kleine Auswahl:

Sonnen, die keine Sonnensysteme haben und nicht leuchten (reflektieren das Licht des Raumschiffes??) , kurzzeitig zu Planeten werden und dann wieder zu Sonnen (siehe auch: Kontinuität).

Keto ist angeblich kleiner als die Erde. Wie viel kleiner? Halb so groß ? Ein drittel? Nein!! 100 mal kleiner!...Ein Himmelskörper mit einer so geringen Größe ist eher ein Asteroid, und kann sicher keine komplexen Ökosysteme entwickeln.

Die Tag-Nacht-Wechsel nicht nachvollziehbar und äußerst verwirrend.

Das ist nun bei Weitem nicht alles, aber zumindest das Gröbste. Hier ist mein letzter Punkt, passend bezogen auf das letzte Kapitel des Buchs.

7. Ach, Eva.
Sie missbraucht ihre eigenen Charaktere um sich selbst für ihre Leistungen als Autorin zu feiern und zu loben, auf eine Art und Weise die so offensichtlich ist, dass ich das Gefühl hatte, mir würden die Augen mit Zaunpfählen ausgestochen.
Sie hat das Ende so "geschickt" als Simulation konzipiert, dass man die Geschichte eigentlich nicht kritisieren kann, da das ja alles nur ein Spiel war, das noch nicht mal marktreif war und noch getestet wurde. Logik, Kontinuität u.ä werden somit in hohem Bogen aus dem Fenster geworfen. Aber guess what, Eva? Dein Buch IST auf dem Markt, und anscheinend hatte das gar keinen Betatester.

Tl;dr: Ich würde dieses Buch höchstens 8- bis 10-jährigen empfehlen. Es ist schnell durchgelesen, aber zu welchem Preis? Es ist wirklich kein gutes Buch, und man sollte seine Zeit nicht dafür hergeben, wenn man auch interessantere Lektüren lesen könnte (ich hab es für euch getan und kann sagen...das ist es nicht wert). Das Cover sah vielversprechend aus, und das Setting hat mein Interesse geweckt, doch leider hat sich meine positive Einstellung nach spätestens 10 Seiten gelegt, und ab da habe ich es eher gelesen, um zu sehen wie schlecht es noch werden kann...wie bereits hinreichend beschrieben: sehr sehr schlecht.
Ich gebe "H.O.M.E - Die Mission" 1 1/2 Sterne, der halbe Stern ist dafür, dass es nicht das schlechteste Buch war, das ich dieses Jahr gelesen habe (und dafür, dass es keine unpassenden Harry Potter Erwähnungen gab).
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Chillysbuchwelt.
623 reviews10 followers
August 9, 2019
Cover:
Es ist der HAMMER!
Das Cover ist ein richtiger Hingucker, es trifft genau meinen Geschmack und passt zudem perfekt zum Inhalt. 😍

Meinung:
Auf H.O.M.E (2): Die Mission habe ich mich wirklich gefreut, da ich den ersten Teil absolut genial fand.
Eva Siegmund ihren Schreibstil mag ich sehr gern, sie schreib sehr verständlich, sodass man der Handlung immer optimal folgen kann.
Besonders hervorheben möchte ich, dass die Autorin detailreich genug schreibt, um sich optimal in die jeweiligen Situationen hineinversetzen zu können.

Zum größten Teil lesen wir wieder aus der Perspektive von Zoë, die wieder authentisch geschrieben ist.
Zoë mag ich nach wie vor, es gibt zwar immer wieder Situationen, in denen ich Ihr Handeln nicht nachvollziehen konnte, aber das ist OK.
Jonah fand ich zunächst echt ätzend, dieser wurde mir jedoch im Laufe der Geschichte immer sympathischer.
Mein Liebling der Geschichte ist und bleibt Kip.

Die Geschichte an sich ist weiterhin wirklich interessant und ausgesprochen kreativ, jedoch denke ich hätte man ein wenig mehr draus machen können.
Ungefähr die hälfte des Buches fühlte sich ein wenig zäh an, wodurch es hier und da an Spannung verliert.
Ich finde, die Story wurde im Verlauf des Buches immer stärker.

Alles rund um den Planeten Keto fand ich wirklich genial!!
Leider gab es davon meiner Meinung nach viel zu wenig.

Das Ende hat für mich die Geschichte ein wenig kaputt gemacht.
Der ein oder andere wird es wahrscheinlich sehr kreativ finden, ich finde genau das Gegenteil, ist der Fall.
Ich finde, es kommt einfach plump rüber.
Schade.
Den dystopischen Teil der Dilogie, fand ich wirklich toll und auch sehr anregend zum Nachdenken.

Fazit:
H.O.M.E (2): Die Mission hat mich ein wenig enttäuscht.
Die Geschichte an sich fand ich gut, keine frage.
ABER leider hat der große Zähe Anteil und das Ende, welches mir überhaupt nicht gefallen hat, dafür gesorgt, dass dieser Band nicht annähernd mit dem Vorgänger mithalten konnte.
Besonders schön, war der Schreibstil der Autorin und die Beschreibungen rund um Keto.
Wer H.O.M.E. (1) Das Erwachen toll fand, sollte auf jeden Fall auch den zweiten Teil Lesen.
Auch Fans von Dystopien und Sci Fi kann ich H.O.M.E wärmstens empfehlen.💕
Profile Image for Leonie Rother.
2 reviews
August 2, 2019
Der Schreibstil der Autorin macht das Lesen unglaublich einfach, also dafür erstmal ein großes Lob. Das Buch - vor allem die Handlung - konnte mich leider nicht so überzeugen wie der Vorgänger. Vielleicht lag dies auch an der angedeuteten Dreiecksbeziehung zwischen Kip, Zoe und Jona, die mich gestört hat, bevor sie überhaupt richtig anfangen konnte. Kip ist meiner Meinung nach viel zu perfekt und Jona im Gegensatz dazu unglaublich nervig, was man im ersten Buch nicht so vermittelt bekommt. Zoe hat ein großes Problem damit ihrer Crew und allen voran ihrem Verlobten zu vertrauen, was zu den meisten Problemen führt. Von ihrem Bruder bekommt man leider nicht so viel mit und auch der Verbleib ihrer Eltern bleibt bis zum Schluss irgenwie nicht ganz geklärt. Die Nachtaffen waren eine sehr süße Idee und auch die abgestürzte Crew war mehr als interessant. Das Ende hat wohl am meisten enttäuscht. Hätte man die letzten Seiten weggelassen, dann wäre der Schluss vollkommen zufriedenstellend gewesen.
Zusammenfassend konnte man das Buch gut lesen, aber ich persönlich musste einige Male den Kopf schütteln, was wahrscheinlich eher an meiner Abneigung gegenüber stereotypischen Dreiecksbeziehungen liegt.
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October 25, 2023
Die Geschichte war GUT.
Sie hatte ihre Stärken und ein paar kleinere Schwächen.
Manche Dinge hätte ich mir etwas besser erklärt gewünscht, andere wurden mir zu häufig wiederholt.

Insgesamt hat die Geschichte mich aber gut unterhalten.
Und das Ende hat mich schier umgehauen. Es war sehr unerwartet und absolut perfekt!
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March 21, 2019
Die Rezension behandelt Band 2 der „H.O.M.E.“-Reihe, somit können Spoiler zum ersten Teil auftreten.

Sie wurde ihr gesamtes Leben über belogen – alles war nur eine Illusion, ein Computerprogramm. Doch jetzt ist der Tag gekommen, an dem sie ihr gesamtes erlerntes Wissen anwenden muss. Die Mission ist gestartet und Zöe bekommt nicht nur von eben jenen, die sie immer angelogen haben, Steine in den Weg geworfen – sie wird selbst zum Lügen gezwungen. Denn diese Mission – und die Wahrheit – könnte für sie und ihre gesamte Crew den Tod bedeuten.

Der zweite Teil „H.O.M.E. - Die Mission“ schließt unmittelbar an den ersten Teil an. Zöe ist zurück an der Akademie – an dem Ort, an dem alles begann. Doch kurz nach ihrer Ankunft wird um sie herum alles schwarz – bis sie in einer Glasröhre wieder zu sich kommt. Wieder befindet sie sich an einem Ort, der ihr gänzlich fremd ist. Sie ist nicht an der Akademie, nicht in Berlin – sondern auf dem Raumschiff Mother. Denn die Mission, auf die sie ihr gesamtes Leben vorbereitet wurde, beginnt genau jetzt. Sie ist gemeinsam mit ihrer Crew auf dem Weg zum Planeten Keto und was sie dort erwarten wird, hätte sie sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen vorstellen können.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir unglaublich gut. Er hat mich – genauso wie die Geschichte – gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich habe das Buch an jeweils zwei Abenden gelesen und es ist mir wahnsinnig schwer gefallen, es wieder aus der Hand zu legen. Man liest und die Seitenzahlen rasen nur so an einem vorbei und plötzlich hat man die Hälfte des Buches bereits gelesen und denkt sich: aber ich habe doch gerade erst angefangen?! Als hätte ich nur einmal eben Luft geholt, die Geschichte inhaliert und schwupps – da war das Buch auch schon vorbei. Der Planet, der Dschungel, das Raumschiff – alles wurde sehr detailliert und bildlich beschrieben und ich konnte mir richtig gut vorstellen, selbst Teil der Crew und an Bord der Mother zu sein und gemeinsam mit Zöe und den anderen eine völlig neue, faszinierende und gefährliche Welt zu entdecken und zu erforschen.
Überhaupt hat mir die Aufteilung des Buches in 'Zeit auf dem Raumschiff' und 'Zeit auf dem Planeten' wirklich gut gefallen. Zwischenzeitlich hatte ich etwas Sorge, dass sich die Handlung auf der Mother etwas zu sehr ziehen und einfach zu viel sein könnte – aber als mir dieser Gedanke kam, war es dann auch schon vorbei und damit genau richtig.

Die Geschichte hat mich wahnsinnig schnell gepackt und mit sich gerissen. Von der ersten Seite an nahm die Spannung immer mehr zu und hat sich konstant bis zum Schluss gehalten. Die Ereignisse auf dem Raumschiffen waren zudem auch noch sehr interessant und der Planet einfach faszinierend. Eine dunkle Bedrohung, die die ganze Zeit wie eine Sturmwolke über Zöe schwebt, neue Probleme auf dem Planeten, Angst und Sorgen haben die Geschichte abwechslungsreich und fesselnd gehalten. Während mir im ersten Teil anfangs noch etwas Spannung gefehlt hat, wurde das in diesem Teil deutlich besser umgesetzt.

Zur Handlung selbst möchte ich nichts weiter sagen, außer, dass das Ende absolut grandios gemacht war.

Unter den Charakteren finden wir natürlich wieder Zöe als Protagonistin, aus deren Sicht die Geschichte hauptsächlich erzählt wird. Sie hat mir in diesem Teil so viel besser gefallen als in Teil 1. Sie hat auf mich menschlicher, authentischer und dadurch gleichzeitig so viel stärker gewirkt. Ich konnte ihre Handlungen zu 100% nachvollziehen und habe sie im zweiten Teil richtig in mein Herz geschlossen. Sie ist eine tolle Persönlichkeit – stark, mutig und entschlossen, allerdings manchmal auch ängstlich und ratlos. Trotzdem versucht sie ihr Bestes, um die Mission voranzubringen und gleichzeitig ihre Liebsten zu beschützen. Sie ist emotional und liebenswert.
Auch die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen. Anfangs hatte ich doch sehr Angst, dass das Ganze in einer gewaltigen Dreiecksbeziehung endet, wovon ich ab einem gewissen Punkt nur noch genervt wäre. (Ich kann so etwas inzwischen einfach nicht mehr lesen.) Allerdings hat es sich absolut im Rahmen gehalten, worüber ich sehr erleichtert war.
Neben Zöe spielt in diesem Teil Jonah eine ziemlich große und wichtige Rolle. Ich glaube, das hat mir sogar mit am Besten an dem Buch gefallen. Im ersten Teil hat man ihn ja quasi gar nicht kennengelernt und konnte weder eine Bindung zu ihm aufbauen, noch ihn in irgendeiner Weise einschätzen. Die Idee, seine Gedanken und Gefühle zum Geschehen in dem Logbuch festzuhalten, ist absolut gelungen. Dadurch ist er mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen und auch wenn er manchmal durch seine Wut etwas unangemessen reagiert hat – so konnte man auch das sehr gut nachempfinden und ihn verstehen.
Kipp und Tom kamen leider etwas weniger vor, was ich persönlich sehr schade fand, da ich die beiden ja bereits seit Teil 1 total liebe. Die restlichen Crew-Mitglieder haben keine besonders wichtige Rolle gespielt und eventuell hätte man hier noch den ein oder anderen Charakter etwas mehr einbinden können.

Die Idee der Geschichte hat mir von Anfang an bereits wahnsinnig gut gefallen und wurde in Band 2 sehr gut weitergeführt. Spannend, überraschend, packend. Der neue Planet und die Mission, die Charaktere und ihre Konflikte und der tolle Schreibstil haben für mich „H.O.M.E. - Die Mission“ zu einem gelungenen Abschluss der Dilogie gemacht und mir viel Spaß bereitet. Ich kann die Reihe nur empfehlen und vergebe volle 5/5 Sterne. Ich glaube, man konnte mir meine Begeisterung auch etwas anmerken.
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May 11, 2019
Ich mochte den Epilog gar nicht!! Hat in meinen Augen das Buch kaputt gemacht.
Ansonsten war es sehr spannend!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Sunny.
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November 1, 2020


Titel: H.O.M.E. - Die Mission
Reihe: Die H.O.M.E.-Reihe; Band 2
1 Das Erwachen | 2 Die Mission
Autorin: Eva Siegmund
Verlag: cbt
Preis: 9,99 € EBook; 13,- € Broschur
Erscheinungsdatum: 11.03.2019
Seitenzahl: 448

Der Inhalt
Fremde Welt, vertraute Feinde
Es ist so weit. Die Akademie hat Zoë und ihre Crew auf die Mission geschickt, auf die sie so lange und akribisch vorbereitet wurden. Doch die Vorzeichen könnten schlechter nicht sein: Zoë weiß inzwischen, welche finsteren Motive ihre Ausbilder antreiben und wie sehr sie getäuscht wurde. Auch das lange ersehnte Wiedersehen mit Jonah wird von der Anwesenheit seines Rivalen Kip überschattet und als die Crew am Ziel ihrer Mission ankommt, scheint ihr Scheitern vorprogrammiert. [Quelle: cbt Verlag]

Die Autorin
Eva Siegmund, geboren 1983 im Taunus, stellte ihr schriftstellerisches Talent bereits in der 6. Klasse bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter Beweis. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte dann Jura an der FU Berlin. Nachdem sie im Lektorat eines Berliner Hörverlags gearbeitet hat, lebt sie heute als Autorin an immer anderen Orten, um Stoff für ihre Geschichten zu sammeln. [Quelle: Verlagsgruppe Random House]

Der erste Satz
Die Sonne wärmte meine Haut, doch sie brannte nicht.

Meine Meinung
Cover
Das Cover gefällt mir echt gut. Ich mag die Farben total gerne. Alles ist schön stimmig.
Schreibstil
Die Geschichte ist in einem locker leichten und flüssigen Schreibstil aus der Sicht der Protagonistin Zoë geschrieben. Einige Kapitel sind aus der Erzählerperspektive geschrieben und begleiten einmal Dr. Jen und ein andermal Kalle. Zudem gibt es einige Logbuch Einträge von Jonah.
Charaktere
Zoë ist eine sehr tolle Protagonistin. Sie ist intelligent, mutig und stark. Als Kapitän der Home-Mission lastet ein ganz schönes Gewicht auf ihren Schultern. Jonah fand ich zwischendurch echt richtig nervig. Sein Verhalten war einfach total blöd und daher war er mir echt sehr unsympathisch. Aber im Laufe der Zeit wurde es besser und ich mochte ihn dann doch irgendwie. Zoës Bruder Tom ist mir nach wie vor sehr sympathisch. Er ist eher so der Ruhepol, wobei er in diesem Band nicht mehr ganz so eine große Rolle spielt. Kip ist einfach super. Er ist ein echt herzensguter Mensch und unglaublich sympathisch.
Story
Es ist schon echt lange her, dass ich Band 1 gelesen habe und daher fand ich es richtig gut, dass zu Beginn nochmal ein paar Dinge aus dem ersten Band erwähnt worden. Ich hatte viel vergessen und durch die paar Infos konnte ich dann doch recht schnell vollends in der Geschichte eintauchen. Zu Beginn zieht sich die Geschichte noch ein klein wenig, das ändert sich aber sehr schnell, als Zoë und ihre Crew auf Keto ankommen. Mir hat es richtig gut gefallen gemeinsam mit Zoë und dem Rest den Planeten zu erkunden und interessante Entdeckungen zu machen. Auch das Verhalten der Crewmitglieder ist unheimlich interessant zu beobachten. Irgendwann überschlagen sich die Ereignisse und es passieren ein paar Überraschungen und Schocks. Ich habe richtig mit den Charakteren mit gefiebert und gehofft. Es ist echt schwer etwas zur Geschichte zu sagen, ohne zu viel zu verraten, daher belasse ich es mal dabei. Das Ende hat mich auf der einen Seite überrascht und erst war ich damit auch echt zufrieden. Aber als ich dann nochmal darüber nachgedacht habe, war ich tatsächlich doch ein wenig enttäuscht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht so richtig was ich davon halten soll. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte aber gut gefallen und die Reihe ist daher trotzdem echt lesenswert.
Mein Fazit
"H.O.M.E. - Die Mission" ist ein sehr interessantes und spannendes Finale. Anfangs hat sich die Geschichte noch ein wenig gezogen und das Ende konnte mich nicht ganz zufriedenstellen. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte dennoch echt gut gefallen. Ich vergebe hier daher 4 von 5 Punkten.
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May 24, 2019
Inhalt:

Die Zeit ist gekommen um die Mission anzutreten und die akribische Vorbereitung zu testen bzw. in die Tat umzusetzen. Aber die Mission wird von bösen Vorzeichen überschattet, denn Zoë ist im bilde über die wahren Hintergründe und Motive ihrer Ausbilder. Die Enttäuschung lastet schwer auf ihren Schulter, auch wenn es endlich zu dem langersehnten Wiedersehen mit Jonah kommt. Jedoch auch dieses eigentlich positive Ereignis nimmt einen Verlauf an, den sie in diesem Ausmaß nicht kommen gesehen hat. Zwischen Eifersüchteleien, harten Begebenheiten und Konkurrenzkämpfen heißt es für Zoë einen klaren Kopf zu bewahren um die Mission in die rechten Bahnen zu lenken, auch wenn nach der Ankunft alles auf ein Scheitern der Crew hinweist….

Meinung:

Nachdem mich der erste Band schier überwältigt hatte musste ich einfach herausfinden, wie es weitergehen wird.

Sofort war ich wieder Mitten im Geschehen und die Ereignisse überschlagen sich. Zwar baut sich nur allmählich die Spannung auf, doch die mysteriösen Umstände und geheimnisvollen „Nebenaspekte“ feuern den Verlauf und auch die extreme Spannung enorm an.

Leider muss ich gestehen, dass es an manchen Stellen dazu kommt, dass die Handlung erst einmal nur dahinplätschert. Klar es ist spannend auf dem neuen Kontinent zu landen, ihn zu erkunden und hinter die Beweggründe zu gelangen, aber ab und an kommt es dazu, dass man das Gefühl hat etwas auf der Stelle zu treten. Dennoch kommt irgendwann der Punkt an dem man mitgerissen wird. Etliche Wendungen, neue Entdeckungen und auch eine Crew, die den Planeten besiedelt, stellen einige Gründe dafür dar für die es sich lohnt an der Geschichte dran zu bleiben und auszukosten.
Als der Punkt gekommen war an dem endlich die Ereignisse ihren gewohnten schwungvollen und gefährlich Verlauf annehmen, habe ich die Geschichte nur noch zu Ende gesuchtet.

Zoë hat zu Band eins eine enorme Entwicklung durchgemacht. Mir gefiel es, wie sie sich mit den Umständen auseinandersetzt, sich den Katastrophen stellt und sich selbst neu entdeckt. Sie ist eine sehr starke und taffe Protagonistin, die mir sehr mit ihrem Charakter ans Herz gewachsen ist.

Die Dreiecksbeziehung, die irgendwie vorhersehbar war und doch einen ungeplanten Verlauf annimmt, fand ich interessant, keineswegs aufdringlich und überdramatisiert. Selbst mir viel es sehr schwer mich zu entscheiden, ob man lieber an dem alten und doch unbekannten festhält oder sich in eine neue spannende Beziehung stürzt.

Das Setting, einfach nur atemberaubend und faszinierend in Szene gesetzt.

Interessant ist es definitiv Jonah kennenzulernen. Anhand seiner Logbucheinträge kommt man ihm auf besondere Weise näher, lernt ihn auf sentimentale und auch schlagfertige Art kennen und bekommt einen Eindruck davon, was in ihm so vorgeht.

Schade ist, dass Kip irgendwie hinten herunterfällt. Er ist zwar anwesend und hat auch seine Einsätze, dennoch wirkte er sehr blass und nicht gerade greifbar für die Leser. Da hätte ich mir doch einen Ticken mehr von ihm erhofft.

Die Atmosphäre ist sehr stimmig. Ein Wirrwarr an Gefühlen ist vorhanden, mit der Spannung wird auf angenehme Weise gespielt, jedoch verliert sie anfänglich manchmal den roten Faden. Insgesamt wurde ich bestens Unterhalten, auch, wenn mir der erste Band ein klein wenig besser gefallen hat.

Fazit:

Etwas durchwachsen, aber dennoch enorm unterhaltsam. Auch wenn mir persönlich Band eins etwas besser gefallen und mich auch konstant mitgerissen hat, hat mich die Handlung sehr gefesselt und total unterhalten.

Eine Dilogie, die absolut lesenswert ist und ihre Leser/innen auf eine abenteuerliche Reise in die Zukunft unserer Welt mitnimmt!
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April 22, 2019
„H.O.M.E. Die Mission“ ist der durchschnittliche zweite Band der „H.O.M.E.-Reihe“.

Für die Mission haben Zoë und ihre Freunde jahrelang trainiert. Nun ist es so weit, denn sie befinden sich auf dem Weg zum Planeten Keto, dem Ziel ihrer Aufgabe. Zoë ist in ihrer Arbeit schon immer aufgegangen – doch seit sie in Berlin war und gesehen hat, wie das Leben außerhalb der Akademie ist, ist sie nicht mehr dieselbe. Sie konnte hinter die Kulissen ihrer Ausbilder blicken und weiß nun, dass sie die ganze Zeit benutzt wurde. Nichts ist so, wie es ihr erzählt wurde und als wäre das noch nicht genug, wird Zoë unter Druck gesetzt. Dazu kommt, dass die Verbindung von Jonah und ihr Risse bekommen hat. Einige davon wurden von Kip verursacht, Zoës Freund aus Berlin. All diese Ereignisse scheinen ein schlechtes Omen zu sein. Werden Zoë und ihre Crew ihre Mission erfüllen können?

Das Cover zeigt im oberen Teil die Stadt Berlin, wie sie in Zoës Zeit aussieht. Es sind viele hohe Gebäude zu erkennen. Einige sind noch gut erhalten, andere fast nur noch Ruinen. Es sieht sehr futuristisch aus. Im Gegensatz dazu sieht man im unteren Teil eine Dschungellandschaft, in dem ein Holzhaus steht. Im Hintergrund sieht man zwei Monde, die über den Bergen stehen. Das Cover zum zweiten Band passt sehr gut zu dem des ersten Bandes. Es zeigt wieder unglaubliche Gegensätze und hat mein Interesse an der Geschichte nur noch erhöht.

Zoë ist eine starke und mutige Protagonistin. Nachdem sie aber nun erfahren hat, wer hinter ihrer Ausbildung steckt, ist sie wütend und enttäuscht. Alles war eine Lüge und Zoë muss nun schauen, wo sie bleibt und wie sie ihre Aufgabe erfüllen kann. Enttäuscht, von Selbstzweifeln und Ängsten geplagt versucht sie, sich nichts anmerken zu lassen, um die Mission abschließen zu können. Vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen auf dem Raumschiff stellen eine weitere Herausforderung für sie dar. Zoë muss über sich hinauswachsen, damit sie alles in den Griff bekommen kann.

Kip hat sich schon in Band eins langsam in mein Herz geschlichen, weil er einfach eine unglaublich sympathische Art an sich hat. Ich liebe jede Szene mit ihm. Er hat ein großes Talent einen zum Lächeln zu bringen und aus jeder vertrackten Situation das Beste herauszuholen. Wenn er in der Nähe von Zoë ist, wird sein Beschützerinstinkt noch größer, als sonst. Kip ist einfach ein toller Charakter, den man meiner Meinung nach einfach mögen muss.

Jonah hat es mir von Beginn an nicht wirklich leicht gemacht, ihn zu mögen. Auf mich wirkt er eher unsympathisch und stur, vielleicht auch manchmal zu unreif. Natürlich ist die Situation auch für ihn nicht leicht und dafür habe ich auch Verständnis, aber mit seiner Art konnte er einfach nicht zu mir durchdringen.

Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut, vor allem, nachdem mir der erste Band der „H.O.M.E.-Reihe“ so gefallen hat. Leider habe ich schnell gemerkt, dass es nicht wirklich an seinen Vorgänger anknüpfen konnte. Zoës Geschichte ist interessant, doch das erste Viertel ist eher langatmig und zäh. Danach wurde es etwas besser, aber nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Vor allem vom Ende bin ich unglaublich enttäuscht. Ich finde es sehr schade, weil es mir auch nicht so viel Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen, wie ich es gehofft hatte. Alles in allem kann ich sagen, dass die Geschichte nicht schlecht ist, aber für mich einfach nicht das Leseerlebnis, was ich mir gewünscht habe.
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August 1, 2021
Zoe wurde mit ihrer Crew von der Akademie auf Mission geschickt, auf die sie so lange vorbereitet wurden. Jedoch weiß Zoe mittlerweile, was ihre Ausbilder für dunkle Motive antreiben und wie sehr sie getäuscht wurde. Auch das lang ersehnte Wiedersehen mit ihrer großen Liebe Jonah musste mit der Anwesenheit seines Rivalen Kip überschattet werden. Und als die Crew dann am Ziel ihrer Mission ankommt, ist es schon vorprogrammiert, dass sie scheitern werden…

Ich habe dieses Buch damals als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung. Das Cover vom Buch gefällt mir sehr gut. Die grünen Farben und die Stadt bzw. die Insel darauf gefallen mir total gut.

Nachdem ich den ersten Band in kurzer Zeit verschlungen habe, war ich total froh, als ich das Buch endlich in meinen Händen halten konnte. Und ich kann euch sagen, dass ich so dankbar dafür war, dieses Buch zu lesen. Ich habe auch dieses geliebt und war innerhalb weniger Zeit durchgelesen.

Auch im zweiten Band geht es direkt spannend weiter und knüpft nahtlos am ersten Band an. Auch hier stellt man sich wieder einige Fragen zu Beginn, sodass man wieder mit rätseln muss, was mir total gut gefällt. Ich wollte dann selbstverständlich das Rätsel lösen und habe auch dieses Buch innerhalb eines Tages durchgelesen.

Zoe braucht zum Beginn des Buches noch einiges an Zeit, um sich in ihrer Rolle einzufinden und wächst an ihrer Aufgabe. Sie wirkt nicht mehr so kindlich und wird mit jeder weiteren Entscheidung ein kleines Stück Erwachsener. Sie fängt an ihre Gefühle zu verstehen, versucht diese einzuordnen, nimmt diese wahr und versucht zu ihren Gefühlen zu stehen. Da merkt man, dass sie eine deutliche Entwicklung in den zwei Bänden gemacht hat.

Jonah hat in diesem Band viel mehr Raum was mir zwar echt gut gefällt, doch leider rutscht mir Kip ein wenig in den Hintergrund. Man erfährt im Buch zwar warum das so ist, aber ich finde das sehr schade. Jonah ist sehr eifersüchtig auf Kip, was man sehr gut verstehen kann, doch leider schießt er immer wieder über das Ziel hinaus, was vieles kaputt macht. Dennoch konnte ich sehr gut mit ihm fühlen und mich auch sehr gut in ihn hineinversetzen. Es ist auch sehr schön mit anzusehen, dass er noch die Kurve bekommen hat und sich nicht mehr so kindisch verhält.

Der Schreibstil von Eva Siegmund gefällt mir total gut. Sie schreibt locker, leicht und flüssig. Die Kapitel wurden aus der Sicht von Zoe geschrieben, was mir echt gut gefällt. Zwischendurch gibt es auch einige Kapitel von Hannibal und Cleo, die perfekt zur Geschichte passen. Die Autorin hat hier eine tolle Mischung geschaffen.

,,H.O.M.E. – Die Mission‘‘ habe ich innerhalb weniger Stunden verschlungen. Obwohl ich mit Jonah ein paar Probleme hatte und Kip mir etwas gefehlt hat. Dennoch war die Handlung durchweg spannend und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich kann euch beide Bücher empfehlen, gerade an die Menschen, die gerne Sci-Fi und Dystopien lesen!
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November 8, 2024
Das letzte Kapitel hat es etwas kaputt gemacht

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil der Dilogie hat mir so gut gefallen, dass ich wissen musste wie die Story um Zoë, Kip, Tom und Jonah weitergeht und endet.

Cover:
Das Cover passt perfekt zu dem des ersten Teils. Der Urwald deutet darauf hin, dass sich die Crew auf ihrer Mission befinden. Ich finde es sehr gelungen, man erkennt direkt, um welche Art Buch es sich handelt.

Inhalt:
Zoë und ihre Crew befinden sich inmitten ihrer Mission und im Landeanflug auf den Planeten Keto. Doch nicht nur ihre Crew ist an Bord, auch Kip und Tom sind unter ihnen. Zoë hat spezielle Aufträge, die sie geheim halten sollte, um keine schlechte Stimmung an Bord zu riskieren. Doch bereits das erste Zusammentreffen zwischen Kip und Jonah scheint nicht gerade ideal zu laufen.

Handlung und Thematik:
Dieser Teil ging direkt da weiter wo der erste Teil aufhörte und war dennoch ganz anders. Die Gruppe stand anderen Gefahren und Herausforderungen gegenüber und musste ums Überleben auf einem fremden Planenten kämpfen. Die Story war wieder rund und spannend, wenn auch nicht ganz so sehr wie im ersten Teil. Das letzte Kapitel hat mir die Bücher allerdings ein klein wenig kaputt gemacht.

Charaktere:
Zoë’s Selbstbewusstsein und Kampfgeist waren nahezu direkt wieder da und sie kämpfte sich durch die neue Umgebung. Auch diesmal machte sie wieder eine Entwicklung durch. Die Dreiecksbeziehung zwischen ihr, Kip und Jonah war mir stellenweise ein klein wenig zu anstrengend, allerdings wurde es dann gut aufgelöst. Die Nebencharaktere hatten alle die notwendige Tiefe und passten gut ins Buch.

Schreibstil:
Eva Siegmunds Schreibstil war auch dieses Mal wieder leicht zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Das Worldbuilding und der Plot gefielen mir, wenn auch nicht ganz so gut wie im ersten Teil. Durch die bildlichen Beschreibungen konnte man sich super gut hineinversetzen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, allerdings war die Dreiecksbeziehung kurzzeitig ein wenig anstrengend. Was mir allerdings die Dilogie kaputt gemacht hat, war irgendwie das letzte Kapitel. Ich weiß nicht, das hätte für mich nicht sein müssen, aber vielleicht kam die Autorin nicht anders aus der Story raus.

Persönliche Gesamtbewertung:
Konnte leider nicht ganz mit dem ersten Teil mithalten, dennoch bereue ich es nicht das Buch gelesen zu haben.

Serien-Reihenfolge:
1. H.O.M.E. – Das Erwachen
2. H.O.M.E. – Die Mission
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October 27, 2019
Schon der erste Band der Dilogie war einfach begeisterung pur bei mir. Die Idee wurde gut umgesetzt und sie war einfach fesselnd. Nun durfte ich Band 2 lesen und bin einfach wieder total begeistert wie die Story hier weiter geht. Eva Siegmund schaffte es nicht nur einen starken Auftakt zu schreiben – nein – auch der Abschlussband ist einfach großartig und genial!

Schon als ich Band 1 beendet hatte war mir klar, dass ich den zweiten Band auf jeden Fall lesen muss, denn dieser knüpft an Band 1 an und erzählt die Geschichte fesselnd und aufregend zu Ende. Aber schaut euch den Klappentext doch mal an (diesen werde ich hier aus Spoilergefahr nicht posten), denn dieser klingt einfach nach einem spannenden und fesselnden Ende!

Das Cover zum ersten Band hat mir ja schon echt gefallen und nun schauen wir mal das zweite an, denn dies zeigt so viel mehr und ich finde ja das es das erste übertrifft! Mir gefällt dieser Kontrast hier oben die Stadt und unten Wald/Dschungel echt richtig gut und farblich ist es eh so richtig schön geworden!

Wie ich oben bereits sagte, klang der Klappentext zu Band 2 einfach spannend und aufregend und ich wurde auch hier nicht enttäuscht. Eva Siegmund erzählt hier die Story einfach fesselnd und richtig einnehmend, was sich auch in der extrem aufregenden und spannenden Handlung widerspiegelt. Auf jeden Fall ist es eine Story die einfach sehr gut zu verfolgen ist und mit der ich Null Probleme hatte. Selbst die Storyline war klar und deutlich definiert und nahm mich voll und ganz für sich ein.

Die Handlung in diesem zweiten Band war auch wieder richtig aufregend und hat mich vollkommen überzeugen können. Von der ersten Seite an war ich wieder mitten im Geschehen und erlebte diese einfach vollkommen mit. Eva Siegmund baute hier eine Handlung, die einfach mitreißend ist und welche eine erschreckende Welt zeigt, was jedoch sehr gut aufgebaut war.

FAZIT;

Als Fazit ziehe ich, dass es sich hier um einen gelungenen Abschluss dieser Dilogie handelt, welcher, wie sein Vorgänger, von allen Seiten überzeugen konnte. Eva Siegmund schaffte es auch hier, dass ich mich vollkommen auf die Geschichte und den Inhalt einlassen konnte und diesen als Teil der Story miterleben durfte. Deshalb kann ich diesem zweiten Band auch nur 5 von 5 Sterne geben, da er mich auch voll und ganz überzeugte.
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August 20, 2019
Erster Eindruck:

Der erste Teil hört mit einem fiesen Cliffhanger an der Akademie auf, was mich zur Annahme brachte, die Story würde jetzt dort weiter gehen. Natürlich haben wir dann auch ein Liebesdreieck zu erwarten.



Fazit: Was zum Teufel ist da passiert?!



Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.


Das Cover ist genauso aufgebaut, wie das von Band eins. Anstelle von der Akademie ist nun ein Urwald zu sehen und oben drüber das futuristische Berlin. Das rosa und lila Farbschema ist einem grünen gewichen. Ich schätze, dass es wegen dieser Urwaldlandschaft grün gehalten ist.
Insgesamt gefällt mir das Cover aber sehr gut. Es ist passend zur Story ausgewählt worden und ich liebe grün einfach.

Am Erzählstil ändert sich nicht viel, es wird immer noch aus der Perspektive von Zoë in der Ich-Form geschrieben. Was sich im Vergleich zum ersten Teil geändert hat, sind die Log Buch Einträge von Jonah, die ab und an vorkommen. Diese sind durch Schrift und Erzählart deutlich abgehoben und erkennbar für den Lese eingefügt. Am Ende gibt es sowas wie einen Abspann – warum und weshalb wird nicht verraten. Das war der Moment, wo ich einfach nur so geflasht von dieser Story war!
Schreibstil und Wortwahl haben sich zum ersten Teil nicht verändert – gleichbleibend gut bis sehr gut.
Diese neue Welt, die bereist wird, wird sehr anschaulich und gut dargestellt und das Worldbuilding in diesem Teil ist noch ein wesentliches besser, als im vorherigen Teil.
Zusammenfassend hat mich sowohl der Schreibstil, als auch die Erzählweise vollends begeistern können.

Die Story beginnt nach einem Cut in der Aufwachphase von Zoë.
Zoë erkennt die Lage doch recht schnell, denn sie ist der Kapitän des Raumschiffs, in das sie und die anderen gebracht wurden. Wäre diese Situation nicht schon genug, steht sie nach der Erkenntnis, dass alle inklusive sie selbst die ganze Reise „verschlafen“ haben und nun kurz vor der Landung auf einem neuen Planeten stehen, vor ein weitaus größeres Problem. Um ihre Gefühle nicht zu vernachlässigen, sind auch sowohl Kip, als auch Jonah mit dabei und machen das Chaos perfekt. Während mich der erste Teil an die Tribute von Panem oder die Bestimmung erinnert haben, erinnert mich dieser zweite Teil an Geschichten wie Battle Royal oder der Herr der Fliegen. Es geht grundlegend erst mal um das Besiedeln einer neuen Welt und das in einem Team, in dem ziemliche Unruhe herrscht. Ausgelöst durch die Beziehung zwischen Zoë und Jonah.
Gefahren kommen hierbei nicht nur von der Art der neuen Welt, sondern auch von den Bewohnern. Schnell lernen Zoë und die anderen nämlich andere Menschen und menschenähnliche Wesen kennen.
Was die ganze Geschichte umstellt ist das Ende. Mit dem habe ich so etwas von gar nicht gerechnet und bin froh, dass ich meiner Art, ab und an die letzte Seite vom Buch zu lesen, nicht gefolgt bin! Es war so mega überraschend und hat mich in dem Moment einfach weggefegt. Solche Bücher lese ich wirklich selten und dass mich eine Autorin oder ein Autor so an der Nase herum führen kann, so wie es Eva Siegmund hier geschafft hat, passiert selten. Gleichzeitig finde ich auch, dass es einen krassen Ausblick darauf geben kann, was uns in naher Zukunft erwarten könnte.
Diese Dilogie hat nicht nur auf Interessante und erschreckende Möglichkeiten hingewiesen, sondern auch vieles so argumentiert und besprochen, dass es mir einige Wochen später immer noch im Gedächtnis ist.

Charaktere, wie Zoë oder Kip bleiben natürlich erhalten und entwickeln sich weiter.
Zoë, die am Anfang vom Buch durcheinander und aus dem Konzept gekommen war, findet sich in ihrer Rolle ein und wächst mit der Aufgabe. Sie wägt viel mehr ab und wird von Entscheidung zu Entscheidung erwachsener. Sie beginnt zu ihren Gefühlen zu stehen und das ist für mich in diesem Buch eine sehr wichtig Entwicklung.
Kip habe ich in diesem Buch viel zu sehr vermisst, denn er hat zwar eine wichtige Rolle, aber Jonah ist in diesem Buch viel mehr in den Mittelpunkt gerutscht. Im Nachhinein weiß man dann wieso. Dennoch fand ich etwas schade, weil ich Kip als Charakter sehr gern habe.
Jonah ist, wie nicht anders zu vermuten ist, sehr eifersüchtig auf Kip. Seine Eifersucht nimmt zeitweise Oberhand, was ich zwar verstehen kann, aber nur bis zu einer gewissen Grenze, denn sie macht sehr viel kaputt. Dennoch konnte ich gut mit ihm mitfühlen und war froh, dass er doch noch die Kurve gekriegt hat. Es war wirklich schwer, sich ihn nicht als trotziges Kind vorzustellen.
Natürlich hat die Crew weitere Mitglieder, aber da will ich nicht vorgreifen und besonders zum Ende hin, kommt die eine oder andere Geschichte ans Licht, die man so nicht erwartet hätte.

Insgesamt hat mich diese Dilogie einfach SO umgehauen, dass sämtliche Bücher von Eva Siegmund auf meine Wunschliste gelandet sind.



Wem würde ich das Buch empfehlen ?:
Sci-Fi Fans werden hier sicher auf ihre Kosten kommen. Auch Leser, die gerne solche Geschichten wie Battle Royal lesen, werden hier eine Interessante Story finden. Band eins sollte man aber vorab gelesen haben!
Profile Image for Wickie.
269 reviews
September 1, 2019
Sehr sehr gutes Buch, dass ich wirklich jedem empfehlen kann, der auch gerne hin und wieder mal einen Isaac Asimov liest.

Hat von mir aber einen Stern Abzug bekommen aufgrund von mehreren Ungereimtheiten:

1. Von einem Planeten, der mind. 3 Lichtjahre von der Erde entfernt ist kann offensichtlich keine Whatsapp ähnliche Kommunikationsverbindung aufgebaut werden, jedenfalls nicht nach heutigem Wissensstand und sonst möchte ich das gerne erklärt haben (wenigstens ansatzweise). Ansonsten müsste man immer mind. 6 Jahre auf eine Antwort warten (3 Jahre zum senden + 3 Jahre für die Rückkehr der Antwort...).

2. Die Mitglieder einer Organisation, deren Wissenschaftler es gelungen ist sensationelle technische Erfindungen zu machen (Raumschiffe, die mit Close-to-Lichtgeschwindigkeit fliegen können!!!) verrecken alle elendig in einem Bunker, weil es dort einen Kurzschluss gegeben hat? Die bauen so krasse Raumschiffe, aber an sowas denken die nicht? Ernsthaft?

3. Am schlimmsten fand ich es, dass am Ende die gesamt Story dann auch noch in Frage gestellt wird nach dem Motto "Und sie wachte in ihrem Bett auf und musste feststellen, dass alles nur ein Traum gewesen war." Die Autorin hätte diese letzten paar Seiten gerne sein lassen dürfen! Als Autorin darf man zu seinen Ideen stehen, und hier wirklich mit allem Stolz!

Können wir jetzt bitte noch ein weiteres Buch haben? Eines, das etwas später spielt, wenn die Menschheit noch ein paar Planeten mehr besiedelt hat? Ich würde z.B. das Trappist-1 System vorschlagen (7 Planeten!) oder wie wär's mit TW Hydrae (Nette Protoplanetare Disc!)?

Übrigens, ich habe das Buch in ca. 2 Tagen durchgelesen. Ist echt lesenswert ;-).
Profile Image for XJulesx.
16 reviews1 follower
May 30, 2019
Als ich erfahren habe, dass es von H.O.M.E. einen zweiten Teil gibt, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Denn das Ende von Teil eins hat mich sprachlos zurück gelassen und ich musste einfach erfahren, wie es weitergeht.

Also fing ich an, das Buch zu lesen und anfangs war es sehr flüssig. Ich bin schnell durch die Seiten geflogen und konnte einfach nicht aufhören, das Buch zu lesen oder es überhaupt aus der Hand zu legen. Die ersten 50 Seiten waren so spannend.
Zoe ist ein starker Charakter und das konnte man auch lesen. Sie kümmert sich stets um ihr Team und achtet auf alle. Deren Leben ist ihr sogar wichtiger, als ihr eigenes. Und das finde ich so toll an Zoe. Das komplette Buch ist auch ihrer Sicht geschrieben und so kann man sich als Leser richtig in sie hineinersetzen. Zu Beginn des zweiten Teils ist sie alleine auf der „Mother“ und muss sich alleine durchschlagen, wobei sie mit niemandem reden kann. Sie tut dennoch alles für ihr Team und versucht alle Aufgaben zu erfüllen. Und dabei muss sie auch Entscheidungen treffen, die nicht allen gefallen. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen nachvollziehen. Deshalb fand ich die Reaktionen der anderen Teammitglieder nicht verstehen. Sie haben alles in Frage gestellt und ihr misstraut, obwohl Zoe nur das Beste für sie tat. Und sie hat alles auf sich genommen, um ihr ganzes Team zu beschützen.
Und jetzt kommt Jonah ins Spiel. Seit er auf der „Mother“ aufwacht, finde ich ihn einfach nur nervig und anstrengend. Von ihm hätte ich erwartet, dass er hinter Zoe steht und sie bei allem, egal wie, unterstützt. Aber nein, er misstraut ihr total und hinterfragt alles, was sie macht. Und dadurch glauben ihr auch die anderen nicht. Im Buch schreibt oder spricht Jonah einen Logbucheintrag. So kennt man als Leser auch seine Sicht. Dennoch hat mir der Charakter nicht zugesagt. Er sah alles nur negativ und war stets gegen Zoe. Erst zum Ende hin, war er etwas einfühlsamer und hat ihre Handlungen verstanden.
Es gab aber auch zwei, die stets an ihrer Seite waren: Tom und Kip. Die beiden haben alles für sie gemacht und haben keine ihrer Handlungen hinterfragt. Sie haben Zoe immer unterstützt, egal worum es ging. Vor allem Kip habe ich sehr gemocht. Er ist ein einfühlsamer und liebevoller Charakter. Er hat alles für Zoe getan, aber sie nie bedrängt. Deshalb kann ich Zoes Gefühle für Kip total nachvollziehen und habe die beiden sehr geliebt.

Das Buch war an sich sehr spannend. Aber zwischendurch auch leider etwas langatmig, sodass ich manchmal die Lust verloren habe, weiterzulesen. Und ich sogar kurz davor war, das Buch abzubrechen. Dank des flüssigen Schreibstils habe ich weitergelesen. Zum Ende hin, hat die Spannung wieder zu genommen und ich hatte wieder Lust das Buch schnell zu lesen, um zu erfahren, was noch alles passiert. Und das Ende fand ich einfach super. Es kam sehr unerwartet und ich habe damit absolut nicht gerechnet.
Profile Image for Alex.
60 reviews
July 31, 2019
Wahnsinns! Dieses Buch ist extrem spannend und sollte mit einem Warnhinweise versehen sein: Nur am Wochenende oder im Urlaub lesen, wenn man es in einem Rutsch beenden kann. Es zwischendrin aus der Hand zu legen, ist regelrecht qualvoll. Ich konnte das Geschehen gar nicht mehr aus meinem Kopf bringen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Kurz gesagt: Das perfekte Buch, um völlig darin zu versinken. Und von den Pointen wurde ich wirklich überrascht. Dieser Band hat mir sogar noch einen Tick besser gefallen, als der erste Teil. Sprachlich gut geschrieben und intelligent. Ganz klare Empfehlung. Wer Dystopien oder Science Fiction mag, oder einfach nur ein extrem spannendes Buch sucht, der sollte unbedingt zugreifen.
Profile Image for Lea.
339 reviews1 follower
May 18, 2019
Wie erwartete habe ich nicht lange gebraucht bis ich wieder in der Geschichte drin war. Der Schreibstil der Autorin ist für eine Dystopie unglaublich leicht und konnte mich aufs Neue von sich überzeugen. Das Buch ließ sich sehr schnell lesen und es gab einen roten Faden.

Zu diesem roten Faden hat auch der Spannungsverlauf beigetragen. Ich habe mich an keiner Stele gelangweilt und allgemein wirkte die Handlung einfach sehr gut durchdacht und durchgeplant. Im Gegensatz zu Band 1 war dieser Teil etwas abenteuerlustiger, was mir jedoch sehr gut gefallen hat. Allgemein ist diese Reihe voller toller Ideen und überraschenden Wendungen.

Auch die Charaktere aus Band 1 haben ihren Charme beibehalten. Was mir noch besser gefallen hat, war der Fokus auf manche Nebencharaktere wie beispielsweise Jonah. Zu dem gab es viele verschiedene Blickwinkel aus denen man das Buch lesen konnte. So gab es eben nicht nur Zoes Erzählperspektive , sondern auch Logbucheinträge von Jonah und gelegentlich ein paar Informationen über Mitarbeiter der H.O.M.E Foundation.

Besonders diese Logbucheinträge haben mir richtig gut gefallen. So hatte man die Chance, Jonahs wahre und ehrliche Gedankenweise zu verstehen und sich in ihn hinein zuversetzen. An manchen Stellen war er zwar etwas gemein Zoe gegenüber, jedoch konnte man es auch irgendwie nachvollziehen.

Im Gegensatz dazu hätte ich mir etwas mehr Informationen zu Kip gewünscht. Die Szenen mit ihm und Chloe waren wirklich wunderschön, aber mir hat leider etwas Tiefe gefehlt.

Umso besser gelungen fand ich jedoch Zoes Charakterentwicklung. Ich muss zugeben, dass ich ihr Handeln nicht immer nachvollziehen konnte, allerdings sieht sie ihre Fehler ein und steht zu ihnen.

Auch das Ende fand ich gelungen, obwohl ich es wirklich nicht erwartet hätte. Meiner Meinung nach war es ein sehr überraschendes und mutiges Ende, wobei ich auch nachvollziehen kann, wenn jemand sich ein anderes Ende gewünscht hat.


Fazit

Ein in meinen Augen gelungener Abschluss mit einer spannenden Handlung und sympathischen Haupt- und Nebencharakteren. An dieser Stelle möchte ich nochmal jedem sagen, dass sich das Lesen dieser Dystopie wirklich lohnt. Alleine die Idee zu dieser Geschichte ist genial und auch der Schreibstil ist einfach nur perfekt. Aus diesem Grund gebe ich der Reihe und auch Band 2 volle 5 Sterne.

5/5 Sterne!
9 reviews
August 20, 2020
Besser als der Erste. Aber dennoch kein Buch das mich fesseln konnte. Ist natürlich Geschmacksache, aber am Anfang war es mir viel zu langweilig. Anfangs hätte ich nicht gedacht das es zwei Sterne werden, doch zum Glück wurde es zum Schluss hin doch ein wenig unterhaltsamer.
Auch wenn das Buch meiner Meinung nach kein Highlight war muss ich dennoch die Art loben wie die Autorin es geschrieben hat. Ich konnte mich immer gut in die Charaktere hineinversetzen und darüber bin ich sehr froh. Denn im ersten Teil konnte ich Zoës Handeln überhaupt nicht verstehen. Dafür im 2 Teil umso besser weswegen es einen wohlverdienten Stern mehr kassierte.
Profile Image for aross.
30 reviews4 followers
September 9, 2023
*4,5 Sterne für diesen Plottwist!!

Sehr coole Ideen, ich mag diese Art von Bücher total! Es ließ sich auch fast immer sehr flüssig lesen und ich hing teilweise regelrecht am Buch.
Den halben Stern Abzug gibt es für manche Stellen, wo mir die Umsetzung etwas zu flach war und ich mir einfach viel mehr Seiten und somit Tiefgang gewünscht hätte, die noch mehr die Atmosphäre einfangen sowie die Welt und die Technologie erklären, ANDERERSEITS

***ACHTUNG SPOILER***

mit DIESEM Ende macht manche Oberflächlichkeit zum einen Sinn, zum anderen vielleicht gewollt? Who knows
Profile Image for Jennys.Buecherliebe .
3 reviews9 followers
March 16, 2019
Ein tolle Fortsetzung mit einem grandiosen Ende, dass zum Nachdenken anregt. Kann die Dilogie nur empfehlen.
Profile Image for Lese_pirat.
199 reviews6 followers
April 11, 2019
So ein wahnsinnig gutes Buch! Ein Ende, mit dem ich nie gerechnet hätte! Große Herzensempfehlung.
Displaying 1 - 30 of 44 reviews

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