Die hochbetagte Lukrezia Maria von Selberg-Broode wird tot in ihrem Zimmer im Darmstädter Senioren-Wohnstift »Goldenstern« aufgefunden. Die nicht sonderlich beliebte Dame wurde offenbar erstickt. Leah Gabriely und Steffen Horndeich von der Mordkommission nehmen die Ermittlungen auf. Schnell gerät die Familie ins Visier sowie eine Pflegerin – denn das Bargeld der Seniorin wurde gestohlen. Kurz darauf wird ein Pfleger des Heims erwürgt aufgefunden. Hängen die beiden Morde zusammen? Welche Motive spielen eine Rolle?
Gänzlich verworren wird der Fall, als die Darmstädter Kommissare erfahren, dass sich im Blut der alten Dame Frostschutzmittel befand. Sie wurde bereits über einen längeren Zeitraum damit vergiftet. Horndeich und Gabriely stecken plötzlich mitten in einem höchst undurchsichtigen Fall.
Michael Kibler wurde 1963 in Heilbronn geboren und lebt in Darmstadt. Er studierte an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt, im Hauptfach Germanistik mit den Nebenfächern Filmwissenschaft und Psychologie.
Aber Kibler schreibt auch Sachbücher und hat schon einige Krimi-Kurzgeschichten veröffentlicht. Neben dem Verfassen von Büchern arbeitet er als Texter und PR-Profi.
Schwerpunkt des Schriftstellers sind Krimis. Deshalb ist er Mitglied des Syndikats – der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.
Gut, dass ich mich vom etwas schleppenden Einstieg nicht abschrecken lassen habe, denn der Krimi wird ab Seite 125 hochspannend ohne blutrünstig zu werden.... Dieser Krimi spielt in Darmstadt und in einem noblen Altersheim kommt es zu einem mysteriösen Todesfall und bald kommt heraus, dass es um viel mehr geht als um den Tod einer wohlhabenden musikalischen Dame.... Schöner Lokalkolorit, der sich wunderbar in die Handlung fügt. Ich werde mehr von Kibler lesen.