Die Zeit fließt oder steht, sie ist, was die Uhren messen, und doch hat jedes Ding seine Zeit, im Moment scheint sie vor allem knapp zu Zeit ist eine grundlegende Dimension des menschlichen Daseins, die in verschiedenen Formen auftritt – als physikalische Zeit, als individuell erlebte Zeit, als gesellschaftlich-intersubjektive und als historische Zeit. Der vorliegende Band nimmt die Zeit als Gegenstand von Metaphysik, Wissenschaftsphilosophie, Philosophie des Geistes und Ethik bis hin zur Philosophiegeschichtsschreibung genauso in den Blick wie als Medium unserer Alltagserfahrung.
Kurz, deutlich und schnell zu lesen, Philosophie der Zeit ist ein guter Ausgangspunkt für Allen, die das Thema der Zeit interessiert, egal warum. Besonders klar und hilfreich sind die Kapitel über die Metaphysischen Positionen (A- und B-Theorie), Husserlschen Phänomenologie des Inneren Zeitbewusstseins, Pathologien der Zeitwahrnehmung und Zeitmetaphern. Definitiv is das Buch nur eine Einführung (wie im Titel angedeutet), aber ziemlich ernst und natürlich gibts es ein Literaturverzeichnis, woraus man weiteren Lesestoff wählen kann.
Relativ kurzweiliges Buch. Im Rahmen der Beck'schen Reihe Wissen auf 120 Seiten begrenzt, werden hier in nicht allzu komplizierter Sprache verschiedene, vielfach stimulierende Betrachtungen über die Zeit vorgestellt. Kann man sich mal eine Aus-Zeit nehmen für das Buch.