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Die Google-Falle

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Die Suchmaschine Google ist jedem von uns ein Begriff. Ganz schnell ist der der Begriff wird eingetippt und einen Sekundenbruchteil später hat man eine lange Trefferliste, die man durchschauen kann. Doch Google ist weit mehr als das, wie uns Gerald Reischl in diesem Werk aufmerksam macht.

Es ist ein Weltkonzern, der sich immer weiter ausbreitet und die totale Kontrolle der Internet-Gemeinde anstrebt. Google will zum größten Händler und Archivar von Informationen werden. Peter Matic zeigt dem Hörer mit Gerald Reischls Worten die Entwicklung Googles von einer Suchmaschine zu einer unkontrollierten Weltmacht im Internet auf spannende Art auf.

Gerald Reischl wurde 1965 in Neunkirchen geboren. Nach seinem Studium in Wien wurde er 1992 Redakteur der österreichischen Tageszeitung Kurier und war von 2002-2009 als Technologie-Experte beim ORF in verschiedenen Sendungen zu sehen, ab dem 1. Oktober 2010 war Reischl Chefredakteur der Futurezone. 2016 wurde er schließlich Geschäftsführer des ORF Mediaservice GmbH und Leiter des ORF Start-up-Campus. Im Dezember selben Jahres wurde bekannt, dass er den ORF verlassen wird. Gerald Reischl ist neben seiner journalistischen Tätigkeit auch Autor mehrerer Bücher.

Hardcover

Published January 1, 2008

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Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Mario the lone bookwolf.
805 reviews5,475 followers
March 23, 2018
Again and again fascinating how quickly hypotheses are caught up in reality.

Please note that I put the original German text at the end of this review. Just if you might be interested.

This work, published a few years ago, provides an excellent example of how rapid developments in the digital age are progressing and how swiftly business scenarios or concepts can become real scenarios. For example, the advent of social media, smartphones, and networking at such a scale was unpredictable at the time of going to print. Many of the abusive projects mentioned in the book are only given an essential status by the increasingly widespread networking.
From the outdated observation point of the author, it was primarily about the use of conventional PCs without the now indispensable option of an always within reach minicomputer. However, the mere idea that "only" the home computer eagerly collects and archived could have been thought-provoking at the time.

Apart from the self-explanatory core business of the Internet search engine, there are business practices such as the manipulation of results by arbitrary influence on the in-house search algorithm, which can find versatile applications. It was repeatedly observed that companies in conflict with Google suddenly found themselves on the last rows of the search results list.
The same is true of unpleasant and potentially discrediting Google reports and reports that are only very far back in the search or even not to be found. This banishing of obnoxious, discredited companies and private individuals, as well as news in the media insignificance and oblivion up to the extreme of disappearance, could be construed in the broadest sense as indirect, passive censorship. Because what you do not find, or only with great effort, has no relevance.
Health applications, as well as free consultancy services for diseases and their treatment, also offer a potential business field. Especially when private health insurers are keenly interested in who has which suffering and whom to refuse to insure. Google Maps and all its facets and location bearings explain themselves.
Some of the conclusions and polemical theses about the future of the author may have come about by accident, but he deserves a place of honor as one of the early reminders of what we now have to experience painfully, quite a disturbing development in privacy and private sphere. Alternatively, once you have read more about what you give your Sanctus to if you accept the terms of use of a program, app, or mobile operating system that is likely to be due to Google's growing monopoly on Android?

Immer wieder faszinierend, wie schnell Hypothesen von der Wirklichkeit eingeholt werden.

Dieses vor über 6 Jahren veröffentlichte Werk liefert ein schönes Beispiel dafür ab, wie rasant die Entwicklung im digitalen Zeitalter vonstatten geht und wie hurtig aus Geschäftsideen oder Konzepten reale Szenarien werden können. So war das Aufkommen von sozialen Medien, Smartphones und Vernetzung in solchem Ausmaß zum Zeitpunkt der Drucklegung nicht vorhersehbar. Viele der im Buch erwähnten Projekte mit Missbrauchspotential bekommen erst durch die immer stärker um sich greifende Vernetzung einen bedeutenden Stellenwert.
Aus dem nicht mehr aktuellen Beobachtungspunkt des Autors heraus ging es primär nur um die Nutzung von konventionellen PCs ohne die heute nicht mehr wegzudenkende Option eines stets in Griffweite liegenden Minicomputers. Aber allein die Vorstellung, dass „nur“ der Heimcomputer eifrig sammelt und archiviert hätte schon damals nachdenklich stimmen können.
Abgesehen von dem sich selbst erklärenden Kerngeschäft der Internetsuchmaschine sind es Geschäftspraktiken wie die Manipulation von Ergebnissen durch willkürliche Einwirkung auf den hauseigenen Suchalgorithmus, die vielseitige Anwendungsmöglichkeiten finden können. So war wiederholt zu beobachten, dass mit Google im Konflikt befindliche Firmen plötzlich auf den letzten Reihen der Suchergebnisliste anzutreffen waren. Ähnlich verhält es sich mit unangenehmen und Google potentiell diskreditierenden Berichten und Reportagen, die auch nur sehr weit hinten in den Suchrängen oder erst gar nicht zu finden sind. Dieses Verbannen von unliebsamen, in Misskredit geratenen Unternehmen und Privatpersonen sowie Nachrichten in die mediale Bedeutungslosigkeit und Vergessenheit bis hin zum Extrem des Verschwindens könnte man im weitesten Sinne auch als indirekte, passive Zensur auslegen. Denn was man nicht oder nur unter großen Mühen findet, hat keine Relevanz.
Gesundheitsapplikationen sowie gratis Beratungsdienstleistungen für Krankheiten und deren Behandlung bieten auch ein potentielles Geschäftsfeld. Vor allem, wenn private Krankenversicherer brennend daran interessiert sind, wer welche Leiden hat und wen zu versichern man sich lieber weigert. Google Maps und all seine Facetten samt Standortpeilung erklären sich von selbst.
Einige der Schlussfolgerungen und polemischen Thesen über die Zukunft von Seiten des Autors mögen durch Zufall Wirklichkeit geworden sein, trotzdem gebührt ihm ein Ehrenplatz als einem der frühen Mahner vor einer, wie wir mittlerweile leidvoll erfahren mussten, durchaus beunruhigenden Entwicklung im Umgang mit Datenschutz und Privatsphäre.
Oder haben Sie sich einmal genauer durchgelesen, zu was allem Sie ihren Sanctus geben, wenn Sie die Nutzungsvereinbarung eines Programms, einer App oder eines Handybetriebssystems, welches aufgrund der wachsenden Monopolstellung von Google Android sein dürfte, akzeptieren?
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