Party in einem verfallenen, geheimnisumwitterten Freizeitpark? Wer kann da schon Nein sagen – Mina jedenfalls nicht! Und die Gerüchte um einen Killer, der seit Jahren nur darauf wartet, dass sich mal wieder jemand auf das Gelände verirrt? Doch dann ist plötzlich der Weg nach draußen versperrt und einer nach dem anderen verschwindet …
Jetzt beginnt für Mina und die verbliebenen Partygäste eine Rätselreise der Extraklasse. Wer steckt hinter dem Ganzen? Das herauszufinden, ist die Aufgabe des Lesers. Er muss die Rätsel lösen, um zu erfahren, auf welcher Seite die Geschichte weitergeht. Hinweise können überall versteckt sein, kreative Lösungen sind gefragt, ausschneiden, zeichnen, knicken – alles ist erlaubt. Und die Zeit läuft ...
Ein halbes Dutzend junger Menschen macht sich auf, an einer crazy Underground Party teilzunehmen. Der Weg dahin birgt schon das ein oder andere Hindernis und der spaßige Abend wird relativ schnell zum stressigen Überlebenskampf.
Ich finde die Geschichte im Allgemeinen sehr stark. Es muss einem natürlich bewusst sein, was für eine Art von Buch man hier in der Hand hält. Ein Rätselbuch, das mich von der Art an die alten Gänsehaut Bücher erinnert hat, in denen man zwar keine Rätsel gelöst hat, aber zumindest Entscheidungen treffen und je nachdem, wie man sich entschied, auf der entsprechenden Seite weiterlesen musste. Der Vorteil hier: Man kann nicht sterben und muss demnach nicht – nach dem Trial-and-Error-Prinzip – die ganze Geschichte nochmal von vorne „durchspielen“. Man kann in dem Sinne also keine „falschen“ Entscheidungen treffen. Hier hat man eine durchgehende Geschichte, während der man immer Mal wieder aufgefordert wird das Gehirn zu benutzend. Insgesamt eine spaßige Angelegenheit.
Und wenn ich jetzt einen Vergleich zu anderen Rätselbüchern ziehe (Viele machen sich um die Story überhaupt keine Gedanken), kommt hier die Geschichte sehr gut weg. Ich habe oft geschmunzelt – die Prolog Szene hat mich direkt abgeholt. Und das obwohl, oder vielleicht auch gerade weil, es wirklich leichte Kost ist. Eine treibende Abenteuergeschichte, deren Story die einzelnen Orte, an denen die Rätsel stattfinden, verbindet und eine kleine, gruselige Welt darum herum spinnt. Ich finde, das klappt sehr gut.
Zuallererst fand ich es sehr angenehm zu lesen, es kommt alles aus einem Guss, die Sprache ist schlicht und passgenau auf das Setting abgestimmt. Die Protagonist*innen sind alle relativ jung – Studierende/Erstis. Ich finde es auch charmant, dass einer der Charaktere aus dem vorherigen Band nun eine Hauptrolle übernimmt.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich mit allen Charakteren warm geworden bin – es sind eben einige - aber die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf. Auch die Spannung steigt, die Probleme, vor die die kleine Truppe junger Menschen gerät, werden zunehmend bedrohlicher und man fiebert mit.
Ich wurde ein wenig an Filme aus den 80ern/90ern erinnert. Eine Gruppe, die irgendwie aus Außenseitern besteht, die aber gerade deshalb einen starken Zusammenhalt haben. Ein bisschen Horror, ein bisschen Coming-of-Age, ein bisschen Slapstick und natürlich eine Prise Romantik. Die Formel funktioniert. Außerdem werden hier einige Charakterbeziehungen sehr clever aufgelöst, das macht Freude. Am Ende war ich absolut zufrieden mit dem Ausgang der Dinge.
Rätsel
Das Rätseln an sich hat gebockt. Ich finde im Rätseldesign steckt viel Fantasie. Generell mochte ich auch den Schwierigkeitsgrad. Im ersten Band waren mir die Rätsel noch zu einfach, hier knobelt man teilweise schon einige Minuten dran. Finde ich super.
Ein Paar Anmerkungen habe ich aber trotzdem und zwar zu ganz bestimmten Rätseln.
Rätsel von Seite 51: Hier kam ich beim besten Willen nicht drauf. Ich habe mir die Auflösung geben lassen und dann verstanden, was die Idee dahinter ist. Ich denke, hier könnte man noch ein bisschen nachbessern, sodass es eindeutiger ist, in welche Richtung das Rätsel einen lenken will. Ich finde die Idee nicht per se schlecht, eigentlich ganz witzig, mir fehlt da noch das letzte Quäntchen Genialität.
Rätsel von Seite 72: Auch hier finde ich das Rätsel an sich absolut in Ordnung. Es ergibt auch Sinn. Allerdings ist es mir hier passiert, dass ich die Vorbereitung zum Rätseln nicht so durchgeführt habe, wie es intendiert war, sondern so, wie ich dachte, das es gemeint ist. Und dann war das Rätsel leider kaputt. Ich weiß nicht, ob ich den Text nicht aufmerksam genug gelesen habe – das ist möglich – aber ich glaube, es passiert ziemlich schnell, dass man es genau so macht, wie ich es gemacht habe. Und dann ist das natürlich schade, wenn man das Rätsel dann nicht lösen kann. Mir fällt da aber ehrlich gesagt auch nichts ein, was man da ändern könnte. Vielleicht war es auch einfach meine Doofheit.
Rätsel von Seite 130: Hier habe ich die einzige wirkliche Kritik anzubringen. Das Rätsel ist total Banane. Es ist mir noch nie passiert, dass ich selbst nachdem ich mir die Lösung reingezogen hatte, nicht verstanden habe, wie das Rätsel funktioniert. Ich habe es anhand der Beschreibung nicht geschafft die Lösungsschritte nachzuvollziehen. Sehr schade.
Alle Rätsel, die ich nicht explizit erwähnt habe, funktionieren, meiner Meinung nach, einwandfrei und sind absolut logisch. Daumen hoch!
Fazit: Das Werk ist eine spaßige Angelegenheit, ich habe es an einem Stück, in ein Paar Stunden, durch geballert und hatte meine Freude damit. Kaufen!
Wenn ich etwas liebe, dann Rätsel, Geheimnisse und knifflige Aufgaben. Egal, ob Wimmelbild, Kreuzworträtsel oder Point& Click-Adventure, ab und an muss es einfach etwas sein, bei dem der Kopf mal richtig ausgelastet wird. Um so mehr freute ich mich auf mein erstes Buch der EXIT-Reihe, welche neben dem Buchformat auch als Spiel zu erhalten ist. Ich versprach mir viel, da es ja nicht nur einfach Rätsel enthielt, sondern auch einen Jugendkrimi.
Schon der Beginn der Geschichte zeigte deutlich, das alles darauf ausgelegt war, von einem Rätsel ins Nächste zu kommen. Trotzdem fing es sehr spannend an, da man sich mit dem Aufbau der Handlung und der Charaktere sehr viel Mühe gegeben hatte. Überrascht war ich schließlich, nachdem ersten Abschnitt, da die Geschichte nicht einfach von vorne nach hinten, sondern stets kreuz und quer gelesen wurde. Entweder stand es direkt da oder das Rätsel führte einen zur nächsten Seitenzahl. Eine tolle Idee, da man so nicht weiß, wie die Handlung weiter geht und man nicht einfach durchblättern kann.
Als ich schließlich zum ersten Rätsel kam, stand mir allerdings die Verwirrung ins Gesicht geschrieben. Ich konnte nur ansatzweise erkennen, was das Rätsel von mir wollte und muss gestehen, das selbst die Tipps nicht besonders hilfreich waren, da sie zwar die Lösung sagten, aber nicht, wie man darauf kommen könnte. Gerade wenn man doch etwas länger braucht, ist es nicht sonderlich hilfreich nur zu sagen, was man tun muss, um auf eine Lösung zu kommen.
Zum Glück ging es mir nicht immer so, denn ansonsten kam ich, bis auf ein oder 2 härtere Brocken gut durchs Buch. Allerdings sah es zu diesem Moment in meinem Wohnzimmer aus, als wäre eine Glitter-Bombe explodiert. Der Grund waren die Tipp-Felder im Codex-Heft, welche stets freigerubbelt werden mussten und dabei dermaßen bröselten. Das fand ich nicht nur sehr umweltbelastend, sondern auch störend. Hier hätte man mit Abziehbildern arbeiten können, die deutlich weniger Dreck gemacht hätten.
Besonders enttäuschend war für mich aber die Aussage auf der Rückseite des Buches, wo man darauf hinwies, das dieses Buch nur einmaligen Rätseln gedacht wäre. Das die Felder freigerubbelt werden mussten, konnte ich noch verkraften, aber ein Buch, das ich nur einmal Rätseln kann, war mir dann zu viel. Ich hatte vor das Buch Freunden auszuleihen, welche ebenfalls gerne rätseln, kann dies aber nicht, da viele Rätsel durch das Schneiden oder Reinschreiben zu offensichtlich sind. Schade, denn ich hätte es spannender gefunden, wenn man ein Buch geschaffen hätte, bei dem es mehr als einen Ausweg gegeben hätte und das man dadurch mehrmals beschreiten könnte.
Mein erster Ausflug in die Welt der „EXIT“-Bücher war leider nicht so gut wie erhofft. Trotz spannendem Jugendkrimi, konnten die Aufmachung und besonders die Rätsel nicht so ganz überzeugen. Ein überaus negativer Aspekt ist für mich aber die angestrebte Einmal-Verwendung des Buches. Hier bedarf es tatsächlich ein wenig Überarbeitung, damit die Bücher auch einen Mehrwert erhalten.
Cool story and exciting riddles. My favorite Escape Book so far!
There were only two riddles in there that I did not like. One I couldn't really solve because I didn't have scissors small enough and the other one was poorly printed. Of course this could have been me but after I read other people were having the same problem I feel like it's more a fault in the book. Either way it didn't work for me even though I knew what to do.
Other than that the riddles were fun to solve especially one of them that was very cheeky causing one of those sudden realization moments I love in Escape Games. But of course I can't go into any detail without spoiling it so let's just leave it at that. Enjoy solving it should you decide to give it a try. If you want a story Escape Book I'd recommend this though of course there are also some with many more riddles this is more for a mixture between story and riddles.
Ich muss mich leider zwei Kritiken meiner Vorredner*innen anschließen.
* Das Rätsel auf Seite 72 ist, meiner Meinung nach, nicht sehr gut durchdacht. Durch einen falschen Schritt konnte ich das Rätsel leider nicht lösen und war auf die Auflösung im Codex angewiesen.
* Das Rätsel auf Seite 130 funktioniert überhaupt nichts. Zwar verstand ich auch ohne Hinweise, was ich tun muss um zur Lösung zu kommen, allerdings funktionierte es einfach nicht. Auch (bzw vor allem) nachdem ich meinen Ansatz mit der Auflösung im Codex verglichen habe, bin ich der festen Überzeugung, dass da ein Produktionsfehler vorliegt.
Abgesehen davon finde ich das Buch und die Geschichte dahinter gut und für Fortgeschrittene geeignet (die Rätsel sind wirklich nicht zu einfach). Allerdings haben mich die Probleme so frustriert, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich dieser Reihe nochmal eine Chance geben möchte.
Die Story ist wirklich großartig, die Rätsel insgesamt gut, an ein, zwei Stellen aber auch schwer zu lösen, da nicht so gut herleitbar oder mechanisch unpräzise. Alles in Allem hat es mir aber wirklich sehr gefallen und ich empfehle es auf jeden Fall weiter. Kann man übrigens so lesen, dass man es noch ganz gut weitergeben kann, auch wenn Dinge geknickt, geschnitten oder beschriftet werden müssen.