In den wilden neunziger Jahren wurde Ostdeutschland, die ehemalige DDR, in den Sog der Geschichte hineingezogen. Es war eine Zeit der Helden und Legenden, der Dramen und Mythen. Damals wurden Erlebnisse niedergeschrieben, die es vorher und nachher nie wieder geben sollte. Und diese Geschichte gehört dazu. Ein Journalist verliert seine späte Liebe und seinen Job. Er verlässt die Metropole und blickt in seiner Waldhütte nördlich von Berlin zurück. Was fängt er mit dem Rest seines Lebens an? Mit jedem Tag, den er in der karg-schönen Landschaft der Ruppiner Heide verbringt, wird sein Leben reicher. Er erschließt sich neue Schönheiten, die für ihn inmitten seines einstmals hektischen Berufslebens nicht existierten. Und er Das Leben, sein Leben, hält für ihn noch einige Überraschungen bereit. Er fühlt sich eins mit der Natur und lebt die Zeit, die ihm bleibt, mit allen Sinnen aus.