Die Toten haben viele Geheimnisse. Katharina kennt zu viele davon.In den Sommerferien zieht sie mit ihrer Familie zurück nach Heidelberg. Sie hofft auf einen Neuanfang, findet sich aber schon nach kurzer Zeit in einem Gebilde aus Lügen wieder. Alles scheint mit dem winzigen Schlüssel zusammenzuhängen, der unverhofft in ihre Hände gelangt ist. Bald erkennt Katharina, dass sie so schnell wie möglich herausfinden muss, wo sie wirklich steht und wem sie vertrauen darf. Als die ominösen Geisterjäger beginnen, sie zu verfolgen, zieht sich die Schlinge immer enger um Katharina und ihre Familie. Inmitten von Chaos und Angst, in einem heraufziehenden Krieg zwischen Diesseits und Jenseits, Himmel und Hölle, findet sie Verbündete und Freunde und eine Liebe, für die es sich zu kämpfen lohnt. Am Ende muss sie eine folgenschwere Entscheidung treffen, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen.
Als ich "Ghost Hunter Academy" lesen wollte, das ja auch von Sarah Short stammt, und ich die Spoilerwarnung las, stand für mich fest, dass ich mich zuvor noch der Dilogie "Hekates Erbe" lesen musste, die ohnehin schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste stand. Und an sich hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, denn das Geisterzeug fand ich wirklich sehr interessant und ich mochte Milan sehr gerne. Ich fand auch die anderen Figuren grundsätzlich wirklich gut angelegt und die Idee war auch wirklich gut. Trotzdem hatte ich auch ein paar Kritikpunkte: Für mich hat sich die Geschichte manchmal bis zu den wichtigen Plotpunkten etwas gezogen, deshalb fiel es mir teilweise echt schwer, mich auf die Geschichte zu konzentrieren und am Ball zu bleiben. Andererseits hatte ich aber manchmal das Gefühl, dass es teilweise zu schnell ging. Teilweise wurden für mich Konversationen oder Ereignisse etwas zu schnell abgehandelt. Aber trotzdem mochte ich die Geschichte an sich und auch die Figuren gefielen mir ganz gut, selbst wenn ich ein paar Kritikpunkte hatte.
Die Toten haben Geheimnisse. Katharina kennt zu viele davon.
In den Sommerferien zieht Katharina zurück nach Heidelberg. Sie erwartet einen Neuanfang, findet sich jedoch nach kurzer Zeit in einem Gebilde aus Lügen wieder. Alles scheint mit dem winzigen Schlüssel zusammenzuhängen, der unverhofft in ihre Hände gelangt ist. Bald erkennt Katharina, dass sie so schnell wie möglich herausfinden muss, wo sie wirklich steht und wem sie vertrauen kann. Als die ominösen Geisterjäger beginnen, sie zu verfolgen, zieht sich die Schlinge immer enger zu. Inmitten von Chaos und Angst, in einem heraufziehenden Krieg zwischen Diesseits und Jenseits, Himmel und Hölle, findet sie Verbündete, Freunde und eine Liebe, für die es sich zu kämpfen lohnt. Am Ende muss sie eine folgenschwere Entscheidung treffen, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen. Quelle: drachenmond.de
Meinung:
Der Wald war in unwirkliches, grünes Dämmerlicht getaucht, als ich mich durch das dichte Unterholz vorwärtskämpfte.
Das Cover verstehe ich jetzt erst richtig. Die linke Gestalt ist ein Geist und die rechte ist Katharina selbst. Ich hab mich immer gewundert, wieso zwei Damen da drauf sind, aber jetzt nach dem Lesen macht es Sinn. Allgemein finde ich das Cover sehr gelungen, es sind alle wichtigen Elemente aus dem Buch darin vertreten.
Der Schreibstil der Autorin war gut und flüssig zu lesen. Etwas zu jugendhaft für mich, aber man kommt schnell weiter. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive wodurch man Katharina besser kennen lernen kann.
Zu Beginn lernt man Katharina und ihre Familie kennen. Sie sind nach Heidelberg gezogen. Dort wird Katharina von einem Geist besucht, der komische Sachen sagt und in der Schule zeigt ihr ein Mitschüler den kalten Rücken. Bald stellt sich heraus, dass das alles zusammen hängt.
Ok, zuerst einmal, ich brauche echt eine Internetseite, die mir sagt, wie alt Charaktere in einem Buch sind. Sind sie 14? 18? 32? Denn dann kann ich mich schon mehr auf das Buch einstellen oder es auch einfach sein lassen. Hier haben wir es mit der 16-jährigen Katharina zu tun, die Geister sehen und mit ihnen sprechen kann.
Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, da es keine großen Erklärungen gab, sondern gleich klar war, dass Katha eine magische Gabe hat. Mit der Zeit erfährt man auch, was sie eigentlich ist und ob es noch mehr von ihrer Sorte gibt. Zuerst weiß man auch nicht so recht, wo die Geschichte hinführen wird, da man nur Katharina, den komischen Fremden und einen Geist hat.
Ich beginne, wie immer, mit den Dingen, die mir nicht so gut gefallen haben. Dadurch, dass Katha noch so jung ist, verhält sie sich auch so. Meiner Meinung nach vertraut sie zu schnell und trifft voreilige Entscheidungen. Besonders am Ende, als sie ihren Plan umsetzen wollte, hat sie einfach gemacht, obwohl es gar keinen richtigen Plan gab. Schnell man bei den Nachbarn den eingesperrten Freund holen? Was kann schief gehen, machen wirs einfach. Solche Aktionen haben sich durchs ganze Buch gezogen und ich konnte nicht verstehen, dass da keiner mehr drüber nachgedacht hat. Das mit Milan, dem komischen Klassenkollegen, war auch sowas. Jeder sagt ihr, dass er komisch ist, sie probiert sich, aus nicht ganz eingenützigen Gründen, trotzdem mit ihm anzufreunden. Soweit so gut. Aber als dann die Rede davon ist, dass er seinen Cousin verprügelt hat und vielleicht jemanden getötet hat, kriegt sie die volle Krise und wird ein bisschen hysterisch. Nur um sich im nächsten Moment wieder zu beruhigen. Ich konnte da manchmal nicht ganz folgen.
Wie es denn in Jugendbüchern oft der Fall ist, ist auch hier einiges einfach zu perfekt. Katharina kommt immer wieder in Situationen, die gefährlich sind, aber ganz ohne irgendwas, löst sich die Situation auf. Sie wird auf dem Fahrrad von einem Auto verfolgt und hängt es ab. Sie brechen in ein Museum ein, nach der Verfolung und sehen sich mal gemütlich um, obwohl sie angeblich so viel zu tun haben. Es sind so die Kleinigkeiten, die mich einfach gestört haben.
Was mir noch ziemlich auf den Keks gegangen sind, waren die ganzen Straßenbezeichnungen. Ich verstehe ja, dass, wenn man da wohnt oder sich gut in der Stadt auskennt, diese Namen einem was sagen. Aber ich, als jemand aus Österreich, der nicht mal wusste, dass es diese Stadt gibt, fange damit gar nichts an. Jede Straße wurde beim Namen genannt und die waren mir ehrlich gesagt piespegal.
Aber das Buch war nicht durch und durch schlecht. Für mich passierte zuerst alles ein bisschen langsam und es war etwas viel von dem Alltag von Katharina eingebaut, aber an sich war die Geschichte gut. Besonders gefallen haben mir die unschuldigen Annäherungen zwischen Katharina und Milan. Sie hat gar keine Erfahrungen mit Jungs und ist daher sehr unschuldig. Wie sie sich zuerst immer nur Küsschen auf die Wange geben und nur Händchen halten fand ich echt süß.
Aber auch die Idee mit den Geistern hat mir sehr gefallen. Ich finde es schön, dass Katha ihre toten Verwandten noch sehen kann und auch ein so gutes Verhältnis mit ihnen hat. Sie spielen auch eine eher große Rolle in dem Buch, wodurch man einige „Familientreffen“ hat. Joshua, der Bruder von Katha, weilt zwar noch unter den Lebenden, aber auch die Beziehung zwischen den beiden mochte ich sehr. Sie streiten eher selten, Joshua lässt den Beschützer raushängen und sie können sich alles sagen. Die perfekte Geschwisterbeziehung.
In der Leserunde meinte einer meiner Mitleserinnen, dass es was von Twilight hat, da Milan zuerst auch der stille Außenseiter ist, den aber jeder anhimmelt, sich aber auch vor ihm fürchtet und Katha das neue Mädchen ohen Freunde, das sich diesen Kerl angelt. Ich würde jetzt nicht sagen, dass das viel mit Twilight, als mit mehr mit Jugendbüchern allgemein zu tun hat.
Das Ende war dann noch spannend. Es kam ein neuer Kerl auf die Bildfläche, von dem man nicht weiß, wer er ist, der aber Katha hilft. Der Kampf war recht spannend und endlich gab es auch einen Bösewicht, der nicht nur doof geredet hat, sondern die Menschen auch verletzt hat. Das Ende macht somit Lust auf mehr, ob ich den zweiten Band aber lesen werde, weiß ich noch nicht.
Fazit:
Ich habe mich richtig auf dieses Buch gefreut, aber durch verschiedene Faktoren war es dann doch nicht so meins. Die Grundidee fand ich gut, manche Teile der Geschichte gefielen mir auch sehr, aber dadurch, dass ich mich mit Katha nicht richtig anfreunden konnte und alles zu perfekt gelaufen ist, konnte ich das Buch nicht so ganz genießen. Ich gebe dem Buch drei Sterne.
Ein Buch, welches viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Ich mochte die Grundidee der Geschichte und vor allem das Setting. Ich mochte mir richtig gut alles vorstellen und in die Geschichte eintauchen, weil es s schön beschrieben wurden ist. In der Mitte hatte die Handlung einen kleinen Hänger, wo ich mir gewünscht hätte mehr von der Haupthandlung zu erfahren und etwas mehr miträtseln zu können. Ich freue mich auf den nächsten Teil.
Cover Ich bin ja absoluter Fan der Cover vom Drachenmond-Verlag - dieses hier ist keine Ausnahme. Ich liebe die Farben, die Schriftart des Titels und ach, einfach alles. Alles harmoniert einfach klasse miteinander.
Erster Satz "Der Wald war in unwirkliches, grünes Dämmerlicht getaucht, als ich mich durch das dichte Unterholz vorwärtskämpfte."
Meinung Ich liebe Bücher, die gruselig sind und in denen Geister eine große Rolle spielen und genau das habe ich hiermit bekommen. Außerdem hat mich dieses Cover magisch angezogen und ich wollte die Geschichte unbedingt erfahren.
Der Schreibstil von Sarah Short ist toll. Er ist flüssig und leicht zu lesen, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Er ist stellenweise emotional und ironisch - ich mochte es. Das Buch ist in viele kurze Kapitel eingeteilt, was ich sehr gerne hab, denn so kann ich vorm Schlafen "nur noch kurz ein Kapitel" lesen. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Unsere Hauptprotagonistin ist Katharina. Sie ist in der Schule schon immer eine Außenseiterin, was sie nicht sonderlich stört - sie hat sich einfach schon daran gewöhnt. Außerdem ist sie mutig, jedoch auch schüchtern. Jedenfalls war sie mir von der ersten Seite an sehr sympathisch und macht im Laufe des Buches auch eine tolle Wandlung durch. Auch die Nebencharaktere waren toll ausgearbeitet. Milán mochte ich sofort. Er ist dieser mysteriöse Kerl, auf den alle Mädchen heimlich stehn und bei dem das Mauerblümchen die harte Schale knackt. Ich hätte auch gern einen Milán :D. Er ist beschützerisch und total lieb - wenn man hinter die Fassade schauen kann. Aber auch die anderen Charaktere wie Katharinas Brüder Joshua und Matthias waren toll ausgearbeitet. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Die ganzen Wendungen, die für mich nicht alle vorauszusehen waren, waren super ausgearbeitet. Es gab ruhige Passagen und auch gruselige oder actionreiche - es war einfach perfekt und es hat super viel Spaß zu lesen gemacht. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und endet zwar nicht mit einem Cliffhanger, jedoch bleiben mir noch viele Fragen unbeantwortet, was sich aber verschmerzen lässt. Ich kann in Ruhe auf Band 2 warten, auch wenn ich hoffe, dass dieser bald erscheint.
Fazit Eine tolle Geschichte, die auch noch super schön verpackt ist. Ich habe jede Seite des Buches genossen und warte nun geduldig auf den nächsten Band der Reihe. Ich mochte die Charaktere und bin gespannt, was sie in ihrem nächsten Abenteuer erleben. Klare Empfehlung!
„Hekates Erbe“ ist das erste Buch welches ich von der Autorin gelesen habe. Als es bei dem Verlag vorgestellt wurde, wusste ich sofort ich muss ich haben. Mal ehrlich dieses Cover ist doch einfach ein Traum, oder?? Die Cover-Designerin hat sich mal wieder selber übertroffen. Es ist auf jeden Fall ein Buch welches man sofort in die Hand nimmt, wenn man es in einem Bücherladen findet. Wenn man dann auch noch den tollen Klapptext liest, ist man sofort in dem Bann des Buches. Auf jeden Fall ging es mir so. Als das Buch bei mir angekommen ist, habe ich es auch sofort gelesen, doch für meine Rezi habe ich ein wenig länger gebraucht, wofür ich mich auch entschuldige. Ich habe dafür dieses Buch aber ganz einfach noch einmal gelesen, was ja auch nicht so schlecht war.
Katharina zieht zusammen mit ihrer Familie nach Heidelberg. Hier versucht sie endlich Freunde zu finden, was ihr bisher immer sehr schwer viel. Das lag zum großen Teil daran, das sie nicht nur Geister sehen kann, sie kann auch mit ihnen reden. Ihre Familie weiß davon anscheinend mehr als sie ihr bisher erzählt haben. Als sie dann auch noch von Geisterjägern verfolgt wird, und ihr ein eigenartiger Schlüssel in die Hand fällt, gerät sie immer mehr zwischen die Fronten von Gut und Böse. Wem kann sie noch vertrauen?
Der Schreibstil der Autorin hat mich auf jeden Fall von der ersten Seite an überzeugt. Ich war sehr schnell in der Geschichte drinnen und habe mit Katharina mitgefiebert. Vielleicht hat mir dieses Buch auch so sehr gefallen, da ich weiß das es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, wie viele vermuten...
4.5 ⭐ Ich liebe dieses Buch, den Schreibstil und die Idee der Geschichte. Es ist nicht perfekt, aber das braucht es auch gar nicht zu sein. Die Kombination aus Geisterwelt sowie Hölle und Himmel finde ich ein bisschen komisch, vllt weil ich es in dieser Form glaube ich noch nie gelesen habe. Mir gefällt sehr gut, dass die Story von einer deutschen Autorin in Deutschland handelt und nicht wie so oft in Amerika oder so. Gut, hauptsächlich weil ich selbst schon in Heidelberg war und man sich deshalb ein bisschen damit verbunden fühlt. Die Charaktere gefallen mir und das Ende ist offen.
Der Umzug nach Heidelberg bedeutet für Katharina viele Veränderungen. Sie hat es immer schwer, neue Kontakte zu knüpfen, denn ihre besonderen Gaben machen ihr den Umgang mit anderen Menschen eher schwierig. Denn sie ist ein Medium. Sie sieht Geister und kann die Gedanken anderer Menschen lesen. Als sie zufällig an einen geheimnisvollen Schlüssel kommt, von dem sie nicht weiß, was sie damit machen muss, gerät sie zwischen die Fronten der Geisterjäger und Geister. Wer ist ihr Feind, wer ihr Freund? Diese Fragen muss sie sich stellen.
Bei diesem Buch handelt es um den ersten Teil einer Reihe. Vom Klappentext her habe ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es hier ausschließlich um Geister und Geisterjäger geht. Mir hat dieser persönlich etwas völlig anderes vermittelt, was ich sehr schade finde. So bin ich mit völlig falschen Erwartungen an das Buch herangegangen. Insgesamt fand ich die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, durchaus interessant. Die Stimmung ist teilweise gruselig, teilweise aber gibt es auch viele ruhige Passagen. Es handelt sich hier um ein Jugendbuch mit jugendlichen Charakteren.
Erzählt wir die Handlung aus der Sicht von Katharina. Katharina ist anders als ihre Mitschüler und hatte es nie leicht in ihrer alten Schule, sie war hier eine Außenseiterin. Über ihre Gabe weiß sie anfangs nicht so viel, aber im Laufe der Handlung erfährt sie immer mehr. Denn es braut sich etwas zusammen im Totenreich und Katharinas Hilfe ist gefragt. In der neuen Schule trifft sie auf Milán, der sich ihr gegenüber sehr seltsam verhält. Natürlich gibt es eine Romanze, wobei diese sich im Laufe der Handlung eher langsam entwickelt. Mir hat die Geschichte insgesamt gut gefallen, auch wenn ich sonst eigentlich keine Geschichten mit Geistern mag. Am Ende gibt es zwar keinen Cliffhanger, aber viele offenen Fragen. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.