Die 13-jährige Tinka liebt Bücher über alles. Eines Tages findet sie einen mysteriösen Brief, der sie und ihre Freundin Isabell zum Antiquar Antonius führt. Dort erfahren sie von der Existenz des Reiches Grammaton, dessen Bevölkerung aus lebendigen Buchstaben, den Letterlingen, besteht und davon, dass Grammaton in großer Gefahr ist. Denn Letterlinge schöpfen ihre Energie aus der Fantasie lesender Kinder in der Menschenwelt und die Begeisterung für das Lesen schwindet- Tinka und Isabell müssen das mit einem Fluch behaftete Buch Atnaphias in Grammaton finden und es in die Menschenwelt bringen. Nur so können sie Letterland retten.
I am drawn to plots that involve worlds populated by book characters or, as in this case, letters. Grammaton, the book about a dying world of letters, starts from the same premise as that found in The Neverending Story and the action is quite fine. The characters are ok, nothing special about them, maybe Isabela is a bit more fleshed out, but the book suffers because the author did not take full advantage of the fact that this was supposed to be a world for letters and other symbols. Instead of focusing more on paper, ink and what not, we have fairies, fireflies, flying horses etc. which are nice, but seem completely out of place.
Dass ich im Begriff bin, mir ein Kinderbuch zu kaufen, für das ich wahrscheinlich einfach schon etwas zu alt bin, war mir schon aufgrund des Covers klar. Meine Kritikpunkte sind deswegen natürlich auch teilweise so, weil ich einfach schon etwas "erwachsenere" Literatur gewohnt bin, und mit ganz anderen Augen an das Buch herangegangen bin, als ich es mit 12 getan hätte. (Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob die Alterbeschränkung nicht sogar etwas zu hoch gesetzt ist. Ich glaube, das Buch hätte mir mit 10 oder 11 noch besser gefallen, als mit 13.) Mein größter Kritikpunkt ist eigentlich, dass das Buch irgendwie... unfertig wirkt, oder so, als wäre es von einem Schreibanfänger geschrieben worden. Ich hatte beim Lesen, vor allem am Anfang, irgendwie das Gefühl, dass alles etwas arg schnell und problemlos geht und einfach irgendwie unrealistisch ist. Es treten einfach nie Probleme auf, und wenn doch, dann werden sie ganz schnell und einfach gelöst. Beispiel:
Ich denke, das dass auch für jüngere Leser problematisch wäre, weil ich mich erinnere, gerade solche Dinge als Kind auch doof gefunden zu haben. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Kinderbücher nur dann gut sind, wenn sie auch Erwachsenen gefallen können, weil Kinder eben nicht dümmer sondern nur etwas kleiner und jünger sind, und ich glaube, das dass hier ganz gut zutrifft und meine Kritikpunkte deshalb auch durchaus berechtigt sind.
Nichtsdestotrotz mochte ich das Buch irgendwie. Auch wenn mich einige Sachen ein bisschen genervt haben - Es gab einige Charaktere, die ich sehr liebenswert fand, und das Buch war sehr süß, kurzweilig und unterhaltsam. Natürlich nicht das, was ich mir erhofft hatte, aber man kann es schon lesen - nochmal lesen, oder mir gar einen Folgeband zulegen, würde ich aber eher nicht. Wer aber überlegt, ein Buch für ein Kind so um die 10 Jahre zu kaufen, der sollte sich Letterland zumindest einmal ansehen, da es jüngeren Lesern sicher ganz gut gefallen könnte.
Ich wollte dieses Buch mögen. Die Grundidee ist so nett und interessant. Leider hielt die Umsetzung nicht das, was ich mir erhofft hatte. Sprachlich ist das Buch eher einfach gehalten und viele Szenen sind nur dazu da, die wunderbare Welt Grammaton und die Letterlinge zu zeigen. Ich hätte mir mehr Spannung erhofft.
Da ich das Buch in der Annahme gelesen habe, es sei für Jugendliche geschrieben worden, war ich zunächst enttäuscht. Da ich aber, wie gesagt, dieses Buch unbedingt mögen wollte, habe ich nicht aufgehört, was ich sonst tue, wenn mich ein Buch nicht richtig packt. Ich bin froh, dass ich es zu Ende gelesen habe. Die Geschichte ist zwar nicht besonders wendungsreich, aber liebevoll erzählt. Die Beschreibungen sind stellenweise etwas sehr Adjektiv-lastig, aber Grammaton ist interessant und gut ausgearbeitet.
Ich denke für jüngere LeserInnen (so um die zehn), die sich an ein so dickes Buch trauen, ist es sehr geeignet.