Ein furchtbares Verbrechen oder der Bluff des Jahrhunderts?
Das versuchen die ungleichen Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss im siebten Band der beliebten Schwedenkrimiserie herauszufinden. Die Ermittlungen in ihrem bisher kompliziertesten Fall führen sie ins småländische Glasreich. Schweden 1972: Während einer Hochzeitsfeier verschwindet die junge, schöne Braut spurlos. Knapp fünfzig Jahre später taucht bei einer Ausstellungseröffnung ihr skelettierter Leichnam in einem gläsernen Sarkophag wieder auf. Nyström und Forss übernehmen die Untersuchungen und bald schon rücken drei Familienunternehmen, allesamt Glashüttenbesitzer, in den Fokus der Ermittlung. Doch je tiefer Nyström und Forss in der Vergangenheit graben, desto widersprüchlicher und rätselhafter scheinen die Dinge, die sie zu Tage fördern. Ein Fall der von Lüge und Verblendung, Eifersucht und Verrat, doch vor allem einer starken, weiblichen Künstlerpersönlichkeit und ihrem nicht zu zügelnden Lebenshunger handelt.
Die Handlung klang wirklich gut. Und die Story war auch nicht wirklich schlecht, hätte aber meiner Meinung nach doch etwas mehr Drive und Spannung vertragen können. Die Ermittlungen liefen für meinen Geschmack etwas zu bedächtig ab.
Puh, Wahnsinn was für ein Krimi. So zuerst einmal finde ich das Cover sehr passend zur Geschichte. Dann ist der Schreibstil gut gelungen und fesselt mich von der ersten Seite an. Die Protagonisten haben alle Ecken und Kanten, keiner ist rundgelutscht was mir wirklich gefällt. Sie haben am Ende alle ihr Päckchen oder manchmal auch ihr Paket zu Tragen. Ich möchte zu dem Fall nicht zu viel sagen, weil ich nichts verraten möchte aber das Ende hatte ich nicht auf dem Schirm. Beeindruckend und trotzdem einfach nur gruselig. Die langsam Aufklärung und wie alles ans Licht kommt ist spannend gemacht und man kann das Buch kaum zur Seite legen. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen für Leute, die gerne verstrickte Kriminalfälle lesen und wenn man skandinavischen Krimis mag. Es wird nicht mein letztes Buch von den beiden ausdrucksstarken Frauen sein!
Eine verschwundene Braut, ein furchtbares Verbrechen oder der Bluff des Jahrhunderts? Das versuchen die Kommissarinnen Nyström und Forss im siebten Band der beliebten Schwedenkrimiserie herauszufinden. Eine Hochzeitsfeier im småländischen Glasreich endet in einer Katastrophe. Die bildhübsche Braut verschwindet spurlos. Schweden 1971: An einem strahlend schönen Sommertag heiratet der junge Erbe einer Glashütte das schönste Mädchen des Dorfs. Während des rauschenden Fests findet ein Spiel statt: Die Braut wird entführt - doch sie verschwindet für immer. Fünfzig Jahre später eröffnet ihr Ehemann eine Ausstellung mit Glaskunst aus aller Welt - und bricht zusammen. In einem gläsernen Sarkophag taucht der skelettierte Leichnam seiner Frau in Form eines bizarren Kunstwerks wieder auf - mitsamt dem schneeweißen Hochzeitskleid. "Schneewittchen" stammt aus dem Jahr 1982 und ist kunstgeschichtlich ein Meilenstein, einer der Höhepunkte der Ausstellung. Tod hinter Glas. Doch die Knochen in dem Sarg, gehören nicht irgendeinem Schneewittchen, es sind die sterblichen Überreste von Gunnar Gustavssons Ehefrau Berit. Er ist der Vorstandsvorsitzende der Gustavssons Glas AB.. Die ungleichen Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss übernehmen die Untersuchungen und stehen vor einem Rätsel. Ihr bislang kompliziertester Fall führt zurück in ein Jahrzent des Aufbruchs und handelt von Verblendung und Verrat, brennender Eifersucht und unstillbarem Lebenshunger. Bald schon rücken drei Familienunternehmen, allesamt Glashüttenbesitzer, in den Fokus der Ermittlung. Doch je tiefer Nyström und Forss in der Vergangenheit graben, desto widersprüchlicher und rätselhafter scheinen die Dinge, die sie zutage fördern...... Ein hoch spannender Kriminalroman über die verzehrende Gier nach Leben. Dieser neue Fall für Nyström und Forss, ein schwedisch-deutsches weibliches Ermittler-Team, ist ein psychologisch komplexer Krimi, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt und er ist sehr gelungen! Es macht sehr viel Spaß den beiden unterschiedlichen Kommissarinnen bei Ihren Ermittlungen zu folgen. Mit Stina Forss treffen wir auf eine Ermittlerin, die vor sich selbst davon läuft, ihrem Jähzorn, den sie manchmal nicht kontrollieren kann. Aber sie muss sofort ins kalte Wasser springen, denn in Schweden geht es um ein wirklich übles Verbrechen, das uns an verschiedenste Schauplätze und in frühere schwierige Zeiten führt! Mit Ingrid Nyström und Stina Forss gibt es endlich mal ein wenig Frauenpower in der Krimilandschaft. Das Ermittlerduo mit deutscher und schwedischer Kommissarin finde ich reizvoll. Dazu kommt noch der Tatort und ein Fall der weit in die Vergangenheit reicht. Ein brutaler Mord und äußerst befremdliche Umstände versprechen Höchstspannung, es wird eine spannende Story aus der schwedischen Geschichte mit der Gegenwart verknüpft! Die Autoren verstehen es, komplex konstruierte Storys in eine schlüssige Struktur wie auch sprachlich anspruchsvolle Form zu bringen. Es gelingt ihnen erneut ein äußerst erfrischender Skandinavien-Krimi mit modernem Einschlag. Das schwedisch-deutsche Autoren-Duo hat ein schwedisch-deutsches weibliches Ermittler-Team erfunden und es ist sehr gelungen. Dieser Krimi hat es in sich, es schaudert einem beim Lesen schon ein bisschen, ein hochspannender, psychologisch komplexer und gesellschaftlich brisanter Fall. Tolle Teamarbeit und immer auf der Höhe der Zeit. Das macht diesen Krimi so bemerkenswert. Ein raffiniertes Psycho-Puzzle!
Mit Märchen hat das nichts zu tun Krimis aus Schweden stehen in meinem Bücherschrank eine ganze Anzahl. Krimis aus Schweden halten meist , was sie versprechen : Spannung , interessante Informationen zum jeweiligen historischen Kontext und tolle Naturbeschreibungen. Das Buch wäre mir in der Buchhandlung schon wegen seines Covers aufgefallen. Diesmal geht es um das Jahr 1971 und schon der Prolog lässt einen gelungenen Krimi erahnen. Der Krimi beginnt mit einer Szene aus dem Jahr 1971…;ein stark angetrunkener Mann erleichtert sich im Wald und macht eine merkwürdige Beobachtung. Und dann beginnt eine zunächst eher bizarre Story- um ein hinter Glas gebetteten Skelett – ein Schneewittchensarg. Allerdings entpuppt sich das als Kunstwerk in einer Ausstellungseröffnung präsentierte Werk als grausame Realität, denn nicht nur der Sarg ist gefälscht , er enthält auch keine Glasknochen , sondern die Leiche der seit langem – nämlich seit 1971 - vermissten Bertil Gustavssons. Wir begegnen Kommissarin Stina Forss und Hauptkommissarin Ingrid Nyström, über deren Ermittlungen es schon Vorgängerbände gibt. Diese muss man aber nicht gelesen haben, um der Handlung dieses Bandes folgen zu können. Zum besseren Verständnis gibt es Rückblenden. Das sind zwei starke Frauen , zwei starke Persönlichkeiten, die ein unterkühltes Verhältnis zueinander haben. Ich finde es gut , dass auch private Einblicke in das Leben des gesamten Ermittlerteams in den Krimi einfließen. Das schwierige Verhältnis der beiden Ermittlerinnen erleichtert die nötige Zusammenarbeit nicht gerade- gut dass es ein Team um sie herum gibt , die alles zusammenhalten. Zusätzlich erschwert werden die Ermittlungen dadurch, dass die auflösenden Ereignisse schon so lange her sind und damals nur knapp ermittelt wurde. Es war meiner erster Roman um das Team der beiden Kommissarinnen . Die Geschichte ist trotz der recht zahlreichen Handlungsstränge spannend. Die überraschende Auflösung – eigentlich durchaus – hat mich besonders angesprochen.
Bei der Eröffnung einer Glaskunst-Ausstellung werden die Besucher mit einem bizarren Kunstwerk konfrontiert. In einem Glassarg liegen die sterblichen Überreste einer Braut. Es stellt sich heraus, dass es sich um eine junge Frau handelt, die am Tag ihrer Hochzeit vor fast fünfzig Jahren spurlos verschwunden ist. Gunnar Gustavsson, sitzengelassener Bräutigam und nun Firmenchef, möchte endlich mit der Vergangenheit abschließen und wissen, was bei der Brautentführung damals passiert ist. Ingrid Nyström und Stina Forss, die diesen „Cold Case“ bearbeiten, müssen tief in die Vergangenheit abtauchen, um diesen „Cold Case“ aufzuklären.
Verschiedene Zeitebenen, unterschiedliche Orte, wechselnde Perspektiven bestimmen diesen siebte Band der Reihe des deutsch-schwedischen Autorenduos Voosen/Danielsson. Für den Leser keine besonders große Herausforderung, sind die jeweiligen Abschnitte doch immer entsprechend gekennzeichnet. Wie bei einem alten Fall so üblich, werden die Ermittlungen hauptsächlich von intensiver Recherche dominiert. Das zieht sich bisweilen, da der Leser ja immer wieder auf den aktuellen Stand der beiden Kommissarinnen gebracht werden muss. Von daher hält sich das Tempo eher auf einem niedrigen Level, auch wenn zahlreiche unerwartete Wendungen an der Spannungsschraube drehen.
Was mich immens gestört hat, waren die ausufernden Beschreibungen des angespannten Verhältnisses von Nyström und Forss, die keinerlei Bezug zur Handlung hatten und auch die Beziehung der Ermittlerinnen nicht wirklich voran brachten. Das mag ja für all diejenigen Leser interessant sein, die die sechs Vorgängerbände gelesen haben, mir war das zu viel Drumherumgerede. Für die Kenner der Reihe kein Problem, Einsteigern würde ich „Schneewittchensarg“ eher nicht empfehlen und raten, die Romane chronologisch zu lesen.
Während einer Hochzeitsfeier in Schweden 1972 verschwindet die junge Braut spurlos. Knapp fünfzig Jahre später taucht ihr Skelett während einer Ausstellungseröffnung wieder, in einem gläsernen Sarg. Die beiden Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss nehmen die Ermittlungen auf. Je mehr sie in den Fall und die Vergangenheit eintauchen, desto rätselhafter scheint der Fall zu sein.
Auf diesen Krimi war ich sehr gespannt, weil mich das Cover und der Klappentext angesprochen und sehr neugierig gemacht haben. So richtig packen und mitreißen konnte mich das Buch dann jedoch leider nicht. Dies war bereits der siebte Band der Serie um die beiden schwedischen Kommissarinnen. Für mich war es der erste Fall, denn ich kannte die anderen Bände nicht. Dass mir Vorkenntnisse fehlten, habe ich insbesondere bei der Nebenhandlung aus vorherigen Bänden gemerkt. Dieser Erzählstrang war durchaus interessant, konnte mich dadurch aber nicht so richtig packen. Der Kriminalfall war von der Grundidee wirklich super und ich hatte viele Fragen im Kopf und wollte wissen, was dahintersteckt und wie die Autoren dies umgesetzt haben. Die Ermittlungen wurden interessant beschrieben und waren nachvollziehbar aufgebaut. Es gab Rückblicke und Perspektivwechsel, die ich anhand der passenden Überschriften problemlos zuordnen konnte und die Abwechslung schufen. Allerdings fehlte es mir deutlich an Spannung, denn ich war nicht richtig gefesselt und hätte das Buch auch einfach beiseitelegen können, ohne es wirklich zu vermissen.
Der Krimi konnte mich leider nicht richtig packen und war mir nicht spannend genug. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.
Meine Meinung zum Buch: Obwohl ich vom ersten Buch, des schwedisch-deutschen Autorenduos nicht zu 100% begeistert war, so musste ich dennoch zu diesem Buch greifen, da sich die Story in meinen Augen unsagbar gut anhörte. Und so war es dann auch, eine spannende Handlung, die sich auf zwei Zeitebenen eingliedert, begeistert durch atmosphärisch ausgearbeitete Szenen und viele detaillierte Erzählweisen, die eine Stimmung aufkommen lassen, wie in den besten Mankell Krimis.
Das Privatleben der leitenden Ermittler kommt in diesem Band zwar niemals zu kurz, fügt sich aber perfekt in die Handlung des Kriminalfalls und trägt gerade durch melancholische und emotionale Szenen zum süffigen Lesen eines "schmökerhaften" Buches ein .
Was mich ganz besonders begeistern konnte, ist die typische schwedische Kleinstadt-Atmosphäre und die dazugehörige Melancholie, die einem trotz brutaler und spannender Vorkommnisse ein Gefühl von Urlaub und "Nach hause kommen" vermitteln, dabei könnte man beinahe vergessen, dass einem gerade ein wenig der Atem stockt.
Mein Fazit: Ein absolut gelungener Schwedenthriller, der einem spannende Lesestunden beschert und mit einer detaillierten Atmosphäre besticht!
Die Geschichte beginnt geheimnisvoll : sowohl die Hauptstory : mit der Braut , die seit fast 50 Jahren vermisst wird und die im Schneewittchensarg auftaucht, als auch mit dem Familiendrama der Kommissarin . Die Entwicklung der Geschichte ist aber sehr behäbig. Viele einzelne Zeugen der Vermisstenangelegenheit mauern und geben Verwicklungen nur zögernd preis. In der Geschichte um die Kommissarin verwirren den Leser die häppchenartig preisgegebenen Details und fordern Geduld bei ihm . Ich haben die Familienverhältnisse der Kommissarin bis zum Schluss nicht verstanden. Es ist schon einmalig, so alte Fälle zu recherchieren , aber sie fordern ihren Tribut an der Leseflüssigkeit und Spannung.
Für mich war es das erste Buch der beiden Ermittlerinnen Stina und Ingrid. Es beginnt spannend mit dem Auftauchen der sterblichen Überreste, in einem Glassarg, einer seit 50 Jahren verschollenen Braut. Durch die Nachforschungen der beiden Polizistinnen kommen düstere Abgründe und Verstrickungen zu Tage, welche im Zusammenhang mit dem vermeintlichen Witwer und dem Familienerbe, das Glaserimperium stehen. In der Geschichte tauchen immer wieder frühere Fälle aus den vorangegangenen Bänden auf und viel zu viele Charaktere, was mich den Überblick etwas verlieren lies und das Lesevergnügen beeinträchtigt. Aber es ist Spannend geschrieben in leicht verständlicher Sprache und Ausdrucksweise.
Ein solider schwedischer Krimi mit einigen interessanten Wendungen innerhalb der Handlung.
Eine Geschichte über Kunst, Liebe, Eifersucht, Hass und "den Zufall", der das Schicksal der jungen Braut für immer entscheidet... LIEBE - und ihre vielen Gesichter - ist in dieser tragischen Geschichte ein starker Katalysator. SCHNEEWITTCHEN ihr Symbol.
Poctivě vystavěná detektivka bez zbytečně krutých a brutálních vražd, bez kriminalistů oplývajících super schopnostmi (kteří by měli devět životů). Fakt mě bavilo koukat jim přes rameno, jak rozplétají skoro půlstoletí starou záhadu pomocí důvtipu a kriminalistického umu. Škoda, že jsem na tuto autorskou dvojici narazila až u Sněhurčiny rakve, takže soukromí jednotlivých postav nemám tak zmáklé, i když bylo mnoho naznačeno i v tomto dílu série. Možná se někdy k jejich starším případům vrátím.