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Und alles wie aus Pappmaché
Spätsommer 2001 in der badischen Provinz. Im Fernsehen Bilder des einstürzenden World Trade Center. Jian ist sechzehn und in Sarah verliebt, schläft dann aber mit Anna, die sich gerade von Frank getrennt hat. Danach will Sarah nichts mehr von Jian wissen, Jian nichts mehr von Anna, und Frank ist mit sich selbst beschäftigt. Fünfzehn Jahre später steckt Anna in einer Dreiecksbeziehung, Frank verkriecht sich im Wald, und Jian erkennt Sarah auf Paparazzifotos wieder. Sie haben einander längst aus den Augen verloren, und doch erzählt Jian immer wieder von dem, was ihre gemeinsame Geschichte sein könnte.
Yannic Han Biao Federers Debütroman begleitet vier junge Menschen bei ihrer Suche nach Zugehörigkeit, nach Orientierung in einer immer disparater und brüchiger werdenden Welt. Er zeigt das Nebeneinander von Geschichte und Erleben und erzählt hellwach und klug von der Zeit, in der wir leben.
Yannic Han Biao Federers Debütroman begleitet vier junge Menschen bei ihrer Suche nach Zugehörigkeit, nach Orientierung in einer immer disparater und brüchiger werdenden Welt. Er zeigt das Nebeneinander von Geschichte und Erleben und erzählt hellwach und klug von der Zeit, in der wir leben.
203 pages, Paperback
First published February 11, 2019
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Community Reviews
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
May 24, 2019
„[...] und Sarah steht am Brunnen und guckt sich die alten Fassaden an, die einen seltsam unwirklichen Glanz haben, und alles wie aus Pappmaché, meint Sarah, und es sieht nur noch fast aus wie früher, weil alles ist renoviert und strahlt in neuem Putz und wirkt eigenartig verzerrt, [...]“
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Yannic Federer zeichnet ein wirklich spannendes Porträt unserer Gesellschaft, oder nein, eher unserer Generation. Denn es geht vor allem um das Erwachsenwerden der Millennials und dabei lässt Federer einen wirklich kaum zu Atem kommen. Das meine ich wortwörtlich - in komplexen Satzstrukturen, die kein Problem damit haben auch mal über die ganze Seite zu gehen, schildert er typische und weniger typische Dinge, die im Zusammenhang mit dem Erwachsensein und -werden stehen, vor allem in Bezug auf Liebe, Freundschaft und Selbstverwirklichung. So ganz kann ich deswegen auch gar nicht in Worte fassen, worum es in "Alles wie aus Pappmaché" schlussendlich geht - aber vielleicht ist das auch Sinn und Zweck gewesen, einfach ein Mosaik zu schaffen aus Zuneigung, Eifersucht, Sex, Einsamkeit, Depression, Vergangenheit.
Es wird von Ereignis zu Ereignis gesprungen ohne viel Aufhebens zu machen oder irgendeiner Chronologie gerecht zu werden und auch das führt dazu, dass man irgendwann ganz atemlos ist, von dem, was passiert. Es gibt keinen richtigen Anfang, es gibt keinen richtigen Schluss - fast denkt man, es sind nur Fragmente aus dem Leben vier verschiedener Menschen, die irgendwann beschlossen haben, dass sie irgendwie zusammengehören.
Ein richtiges Fazit kann ich deswegen auch gar nicht geben. Es ist ein echt spannend geschriebener und spannender Roman, der - nicht perfekt aber trotzdem auf eindringliche Art und Weise - das Fühlen und Denken unserer Generation einfängt und zugänglich macht. Kurzweilig und fesselnd, manchmal trotzdem etwas zu subtil.
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Yannic Federer zeichnet ein wirklich spannendes Porträt unserer Gesellschaft, oder nein, eher unserer Generation. Denn es geht vor allem um das Erwachsenwerden der Millennials und dabei lässt Federer einen wirklich kaum zu Atem kommen. Das meine ich wortwörtlich - in komplexen Satzstrukturen, die kein Problem damit haben auch mal über die ganze Seite zu gehen, schildert er typische und weniger typische Dinge, die im Zusammenhang mit dem Erwachsensein und -werden stehen, vor allem in Bezug auf Liebe, Freundschaft und Selbstverwirklichung. So ganz kann ich deswegen auch gar nicht in Worte fassen, worum es in "Alles wie aus Pappmaché" schlussendlich geht - aber vielleicht ist das auch Sinn und Zweck gewesen, einfach ein Mosaik zu schaffen aus Zuneigung, Eifersucht, Sex, Einsamkeit, Depression, Vergangenheit.
Es wird von Ereignis zu Ereignis gesprungen ohne viel Aufhebens zu machen oder irgendeiner Chronologie gerecht zu werden und auch das führt dazu, dass man irgendwann ganz atemlos ist, von dem, was passiert. Es gibt keinen richtigen Anfang, es gibt keinen richtigen Schluss - fast denkt man, es sind nur Fragmente aus dem Leben vier verschiedener Menschen, die irgendwann beschlossen haben, dass sie irgendwie zusammengehören.
Ein richtiges Fazit kann ich deswegen auch gar nicht geben. Es ist ein echt spannend geschriebener und spannender Roman, der - nicht perfekt aber trotzdem auf eindringliche Art und Weise - das Fühlen und Denken unserer Generation einfängt und zugänglich macht. Kurzweilig und fesselnd, manchmal trotzdem etwas zu subtil.
April 26, 2026
2.5
Die Sprache hat mir gut gefallen und ich musste einige Male lachen, aber alles in allem hab ich die Geschichte nicht so richtig gecheckt
Die Sprache hat mir gut gefallen und ich musste einige Male lachen, aber alles in allem hab ich die Geschichte nicht so richtig gecheckt
November 8, 2019
Wow, da geht was ab in der badischen Provinz. Jian und Anna, Sarah und Frank, ihre Entwicklung über 15 Jahre, von der Schule über den Abiball bis zu verschiedensten Lebensentwürfen. Ich finde die Sprache des AutorsYannic Han Biao Federer mitreißend.
May 27, 2026
hm war ok und stellenweise sehr gut geschrieben aber dann doch bisschen zu verworren zu viele geschichten auf 200 seiten für mich
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