Mit den »Splitterwelten« führt Michael Peinkofer in eine Welt, die in unzählige Teile zersprungen ist. Menschen, Animale und magisch begabte Gildenmeisterinnen haben die Splitter besiedelt, die so fern voneinander liegen, dass Reisen zwischen den Welten nur mit mächtigen Schiffen möglich ist – und mit Magie. Doch umgibt alle Bewohner der Splitterwelten ein Geheimnis, das das Schicksal aller bestimmt. Und der Panthermensch Croy macht sich gemeinsam mit der abtrünnigen Gildenschülerin Kalliope und dem Krieger Erik auf den Weg, genau dieses Geheimnis zu entschlüsseln ... Gemeinsam mit Michael Peinkofer hat Christoph Dittert den langerwarteten neuen Band der Saga entwickelt und führt die Abenteuer um Croy und seine Gefährten fort.
Der 1969 geborene Michael Peinkofer ist sowohl Autor wie auch Übersetzer und Filmjournalist, außerdem betreibt er an seinem derzeitigen Wohnort Kempten zusammen mit einem weiteren Gesellschafter die Firmen "Dreamagix Studios Leising" und "Peinkofer GbR". Seine Tätigkeiten im Bereich Journalismus orientieren sich an seinem Studium als gelernter Germanist mit den Nebenfächern Geschichte und Kommunikationswissenschaften - abgeschlossen hat er dies als Magister. Geschrieben hat Michael Peinkofer bereits 180 Romane und benutzt dafür sehr unterschiedliche Pseudonyme - auch auf Genre hat er sich nicht festgelegt, wurde aber vor allem für Fantasy-Romane bekannt. Einige seiner Pseudonyme sind beispielsweise "Marc van Allen" oder "Michael J. Parrish". Größere Bekanntheit erlangte er mit dem Roman "Die Bruderschaft der Runen" und der Romanreihe "Die Orks".
Der Versuch die Leser am Gefühlsleben der Protagonisten teilhaben zu lassen und Bilder der Situationen zu malen wirkt oft etwas zwanghaft. Metaphern und Vergleiche sind daher oft übertrieben. Der Text wirkt auch an manchen Stellen nicht ganz harmonisch, vielleicht ist das durch die 2 Autoren bedingt. Nichtsdestotrotz bleibt das Buch recht spannend und wer Teil 1 gelesen hat wird auch hier Spaß haben. Gegen in etwa der Hälfte des Buches fällt der Schreibstil nicht mehr so auf. Vielleicht hatte ich mich auch einfach daran gewöhnt.
Die Welt an sich bleibt interessant und die Charaktere sympathisch, aber die Kontinuitäts-/Logikfehler bestehen leider auch in diesem Buch weiter, wodurch die Charaktere teils dumm erscheinen. Ansonsten lese ich aber trotzdem gern das letzte Buch der Trilogie, wobei ich besonders an den Entwicklungen mit der Gilde interessiert bin. Wer das erste schon nicht mochte, sollte dieses Buch aber besser nicht anfangen.
Hmm, the author had some interesting ideas but at a certain point he got completely lost with the story and probably thought: What the heck! I had started it, I will finish it... It corresponds with my thought: I had started reading it and then I finished it.
Wenig echte Handlung bzw. Entwicklung bei der Geschichte, dafür viel blutige Gewalt und wiederholte Fluchtsituationen. Fühlt sich an wie ein ganz langsames auf den Punkt (bzw. das Finale) kommen, bei dem noch schnell die unwichtigeren Charaktere beseitigt werden.