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Meine Checkliste zum Verlieben

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Kann man dafür sorgen, dass sich jemand in einen verliebt – nur mit einer Handvoll schlauer Fragen? Naomi möchte unbedingt daran glauben. Denn es läuft einfach viel zu viel schief in letzter Zeit: Sie vermisst den weltreisenden Papa, fühlt sich auch nach Monaten in der neuen Klasse immer noch fremd und ihr Schwarm Gustav sieht sie kaum an. Genau deshalb wäre er eigentlich der ideale Kandidat für eine solche Liebes-Checkliste. Doch bevor Naomi Gustav alle 36 Fragen daraus stellt, probt sie mit Adrian, dem Asperger-Genie mit dem IQ von Einstein und der Empathie einer Kaulquappe. Ausgerechnet er zeigt Naomi, dass es keine schlauen Fragen gibt, sondern nur schlaue Antworten, mit denen man dem Glück in den Hintern tritt.

287 pages, Hardcover

First published January 16, 2019

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Anja Janotta

19 books1 follower

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Community Reviews

5 stars
11 (42%)
4 stars
8 (30%)
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2 (7%)
1 star
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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Sonja Lovinbooks.
412 reviews23 followers
January 19, 2019
Naomi ist in Gustav verliebt und bei ihrer Mutter hat sie von den 36 Fragen zum Verlieben erfahren. Eigentlich möchte sie diese gerne an Gustav austesten, aber vorab muss dafür eine Person herhalten, die sich auf keinen Fall in sie verlieben wird. Und wer wäre das besser als Adrian. Adrian hat das Asperger Syndrom und ist so gefühlskalt wie ein Fisch. Da dürfte ja nun wirklich nichts passieren, oder?

Naomi hat es tatsächlich nicht immer leicht. Mit ihren 13 Jahren muss sie öfter mal in der Familie zurückstecken. Ihre Eltern haben sich getrennt und der Vater ist auf Weltreise gegangen. Er meldet sich fast nur bei ihrem 9 jährigen Bruder Tim und das verletzt Naomi natürlich zurecht. Auch ansonsten scheint sich immer nur alles um Tim zu drehen und ich persönlich muss schon sagen, dass mir Naomi zwischendurch richtig leid tat. Tim ist meistens echt nervig und auch wenn mir bewusst ist, dass er nur Aufmerksamkeit haben will, so konnte ich aber verstehen, dass Naomi das nervt und sie auch gerne mal im Mittelpunkt stehen mag. Besonders, weil sie in der Schule schon kaum Freunde hat. Ausser Juli und irgendwann auch Adrian.

Adrian mochte ich total gerne. Er ist natürlich anders als die anderen und versteht einfach nicht die zwischenmenschlichen Beziehungen. Das möchte er gerne von Naomi lernen und dabei passieren ihm auch mal echt komische Dinge.

Alles in allem mochte ich das Buch sehr gerne. Ich mochte es, wie sich Naomi und Adrian langsam anfreunden und auch die Familienproblematik fand ich gut dargestellt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und für 13 jährige wirklich bestens geeignet!

Ein tolles Buch über Freundschaft, Familie und das erste Mal Verliebt sein. Für mich ein absolut schönes Jugendbuch!

5 von 5 Punkten
Profile Image for Weinlachgummi.
1,047 reviews45 followers
January 29, 2019
Naomi ist total in Gustav verliebt, doch sie ist ganz weit hinten in der Hierarchie der Klasse und Gustav ist der coole Musiker. Da kommen ihr die 36 Fragen zum Verlieben die sie bei ihrer Mutter findet gerade Recht, doch wie soll sie das mit Gustav machen? Ganz klar, da muss ein Testobjekt her und wer wäre da besser geeignet als Adrian. Dieser hat das Asperger-Syndrom und wird dadurch in der Klasse ausgeschlossen und gemobbt. Also für Naomi ganz klar keine Gefahr sich zu verlieben, doch ist sich (nicht) verlieben wirklich so einfach?

Nicht nur die erste Liebe beschäftigt Naomi, ihr Vater hat die Familie verlassen um sich selbst zu finden und so schreibt sie ihm E-Mails, und diese lesen wir Leser so zu sagen, deswegen spricht uns Naomi auch oft direkt an bzw. ihren Vater. Ihr kleiner Bruder Tim leidet sehr unter den Verlust des Vaters und stellt den typisch nervenden kleinen Bruder dar und doch kommt im Verlauf der Geschichte auch der Familie zusammenhalt gut raus. Mit Juli wird eine Freundin in die Geschichte eingebracht, die es zu Hause nicht leicht hat und es wird gezeigt, wie eine zunächst zarte Freundschaft entstehen kann.

Besonders mochte ich, wie Adrian dargestellt wurde. Durch ihn wird jungen Lesern, ich finde die Empfehlung ab 12 Jahren passt, aber auch älteren gezeigt, wie sich Menschen mit Asperger-Syndrom fühlen und auch, welcher Umgang wünschenswert wäre z.B. Grenzen respektieren, feste Strukturen etc. Ich fand ihn und seine Art an manchen Stellen unheimlich niedlich, die Mischung aus erwachsener Ernsthaftigkeit aber auch kindlicher Naivität. Der Schreibstil ist sehr locker und leicht zu lesen und das Design des Buches ist wie so oft beim Magellan Verlag einfach toll.

Fazit:
Für klein und groß.
Eine Geschichte über das erste Mal verlieben, Freundschaft und Familie.
Besonders gut fand ich, wie nicht das gängige Klischee des "emotionslosen Aspergers" bedient wurde, sondern wie schön Adrian dargestellt wurde.
Deswegen auch ein wichtiges Buch.
4,5 Sterne

Profile Image for CorniHolmes.
965 reviews43 followers
January 16, 2019
Die Bücher von Anja Janotta lese ich richtig gerne. Als ich entdeckte, dass im Magellan Verlag ein neues Buch von ihr erscheinen wird, stand für mich sofort fest, dass ich es unbedingt lesen muss. In das hübsche Cover hatte ich mich auf den ersten Blick verliebt und auch der Klappentext konnte mich sofort überzeugen. Die Story hörte sich zuckersüß an; hier war ich mir sehr sicher, dass „Meine Checkliste zum Verlieben“ ganz genau das Richtige für mich sein würde.

In Naomis Leben läuft gerade so einiges schief. Da ihr Papa beschlossen hat, auf Weltreise zu gehen und seine Familie verlassen hat, musste Naomi mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder umziehen, da sie sich ihre alte teure Stadtwohnung nicht mehr leisten konnten. Der Vater meldet sich so wie gut wie nie und Naomi fühlt sich noch nach Monaten richtig fremd in ihrer neuen Klasse und hat keine Freunde gefunden. Auch ihr heimlicher Schwarm Gustav schenkt ihr kaum Beachtung. Na ja, er steht auf der Jungen-Rangliste der Klasse ja auch ganz weit oben, klar, dass er sich mit jemand so Uncoolen wie Naomi nicht abgeben möchte. Dann aber stößt sie auf die Liebes-Checkliste. Diese umfasst 36 Fragen, mit denen es einen angeblich gelingen soll, sich zu verlieben. Dafür wäre Gustav doch der perfekte Kandidat! Bevor sie ihm aber die Fragen stellt, probt Naomi lieber erst mal mit Adrian. Adrian ist anders als die Kinder in seinem Alter. Er hat Asperger, besitzt den IQ von Einstein und mit der Empathie sieht es bei ihm eher mau aus. Ironie ist auch ein ziemliches Fremdwort für ihn, genauso wie Spontanität. Bei Adrian sind die Tage stets bis zur allerletzten Sekunde genau durchgeplant. Ausgerechnet mit diesem sonderbaren Jungen wird Naomi sich anfreunden.

Ich bin hier eindeutig nicht mit zu hohen Erwartungen an das Buch herangehen. Mir hat „Meine Checkliste zum Verlieben“ richtig gut gefallen, sogar besser noch, als von mir erhofft. Dies war mal wieder so ein Buch, welches ich für meinen Geschmack viel zu schnell wieder beendet habe. Einmal angefangen mit dem Lesen, flogen die Seiten bei mir nur so dahin. Der Schreibstil von Anja Janotta ist einfach klasse. Er ist herrlich locker-leicht und flüssig und liest sich richtig angenehm.

Unsere Protagonistin Naomi habe ich vom ersten Moment an ganz fest in mein Herz geschlossen. Wir erfahren alles aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive, sodass wir einen sehr guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommen.

Naomis Leben sieht gerade ziemlich chaotisch aus. Nicht nur ihre unerwiderten Gefühle für Gustav machen der 13-jährigen zu schaffen – noch schwerer wiegt eigentlich die Trauer und der Frust darüber, dass ihr Vater einfach so verduftet ist und sich irgendwo in der großen weiten Welt herumtreibt, ohne sich zu melden. Und wenn er es doch mal tut, dann bekommt nur Naomis kleiner neunjähriger Bruder Tim eine Karte, sie nicht. Hallo, was ist das bitte schön für ein Vater? Da konnte ich es absolut verstehen, dass Naomi nicht immer nette Worte für ihn übrig hat.

Die Geschichte, die hier erzählt wird, kann man quasi als eine Sammlung von E-Mails an Naomis Vater bezeichnen. Immer wieder spricht Naomi ihren Vater direkt an, warnt ihn vor, wenn gleich wenig schmeichelhafte Worte über ihn folgen werden oder sagt, dass sie diese ganzen E-Mails vermutlich eh nie abschicken wird. Dass Naomi ihrem Vater die ganze Geschichte erzählt, merkt man aber eigentlich nur an diesen Anreden, die immer mal wieder fallen. Ich persönlich habe es beim Lesen öfters sogar kurz vergessen, dass Naomi die ganze Zeit ihrem Vater von ihrem Leben erzählt.

Mir hat die Idee mit den E-Mails sehr gut gefallen. Ich habe es als sehr authentisch empfunden, dass sich Naomi ihren großen Frust von der Seele schreiben muss und ihrem Vater unbedingt erzählen möchte, wie es ihr geht und wie sich damit fühlt, dass er sie verlassen hat.

Als authentisch habe ich auch alles andere empfunden. Besonders die Charaktere, die erstklassig von der Autorin ausgearbeitet wurden. Vor allem Adrian. Hach Adrian, er war mein persönlicher Liebling in dieser Geschichte. Über ihn musste ich ständig schmunzeln. Eigentlich nicht nett von mir, schließlich hat Adrian durch sein Asperger ein alles andere als einfaches Leben, aber meistens konnte ich einfach nicht anders. Ich habe Adrian vom ersten Moment an ganz fest in mein Herz geschlossen. Ich habe ihn dafür geliebt, dass er immer so direkt und ehrlich ist, dass er Naomis ironische Witze nicht versteht und dass sein Leben komplett durchgeplant ist. Adrian schickt Naomi relativ zu Beginn des Buches einen Plan davon wie ein perfekter Wochenendtag bei ihm aussieht. Da hatte ich beim Lesen wirklich ein richtig breites Grinsen auf dem Gesicht. Adrian ist einfach zuckersüß. :D

Wen ich dafür umso weniger mochte, war Naomis kleiner neunjähriger Bruder Tim. Boah, was habe ich mich stellenweise über ihn aufgeregt. Da wäre ich beim Lesen wirklich manchmal liebend gerne in das Buch hineingekrochen, um Tim mal so richtig durchzuschütteln oder einen kleinen Tritt zu verpassen. Sorry, aber er kann echt nervig sein. Wenn Tim nicht sofort seinen Willen bekommt, lässt er nicht locker, bis sein Gegenüber endlich nachgibt. Mir tat Naomi ziemlich oft echt leid, dass sie so eine kleine Kröte als Bruder hat.

Wer mir dann wiederum wieder deutlich sympathischer war, war Juli. In ihr wird Naomi endlich ihre neue beste Freundin finden. Sie wird sogar so etwas wie eine Schwester für sie und Tim werden, da Juli zu Hause gerade ziemliche Probleme hat und bei Naomi Zuflucht sucht. Der Vater von Juli ist echt krass drauf, da konnte ich die arme Juli absolut verstehen, dass sie sich zu Hause nicht wohl fühlt.

Meine Highlights in dem Buch waren auf jeden Fall die Momente, wenn Naomi und Adrian zusammen waren und die Liebes-Checkliste abgearbeitet haben. Hinten im Buch werden alle 36 Fragen übrigens noch mal aufgelistet. Wer mag, kann also gerne mal selbst das Experiment starten und schauen, ob die Liste einem wirklich dabei helfen wird, sich zu verlieben. Ich warne nur vor, manche Fragen haben es echt in sich. Nicht alle sind leicht zu beantworten und doch sehr persönlich. Die Antworten vom lieben Adrian sind teilweise so lustig. Hach, ich kann mich da nur immer wieder wiederholen: Adrian ist einfach toll. :D

Ich kann das Buch wirklich absolut empfehlen! Die Geschichte ist witzig, sie ist tiefgründig und regt sehr zum Nachdenken an. Sie macht einen glücklich und bringt einen zum Schmunzeln und Lachen. „Meine Checkliste zum Verlieben“ ist ein wundervolles Buch über das Anderssein, über Freundschaft, Liebe und das Finden zu sich selbst. Ich habe hier jede einzelne Seite zutiefst genossen und habe Naomi und Adrian liebend gerne dabei begleitet, wie sie die Liebes-Checkliste Punkt für Punkt abarbeiten. Da würde ich mich ja sehr über ein Wiedersehen freuen. Irgendwie mag ich die beiden einfach noch nicht verlassen, ich möchte so gerne wissen, wie es mit ihnen weitergehen wird. Ich gehe allerdings davon aus, dass es sich hier um einen Einzelband handeln wird. Hoffnung, dass es eine Fortsetzung geben wird, habe ich aber natürlich dennoch. ;)

Fazit: Was für ein wunderschönes, zuckersüßes und zum Schmunzeln schönes Buch! Meine Erwartungen wurden hier komplett erfüllt, ich bin richtig begeistert von „Meine Checkliste zum Verlieben“. Ich kann euch die Geschichte von Naomi und Adrian wirklich nur ans Herz legen, sie zaubert einem beim Lesen ein richtig breites Lächeln aufs Gesicht; stimmt einen zugleich aber auch sehr nachdenklich. In meinen Augen eine tolle Mischung. Von mir gibt es nur zu gerne volle 5 von 5 Sternen!
Profile Image for Mina.
54 reviews3 followers
March 31, 2019
Kann man dafür sorgen, dass sich jemand in einen verliebt – nur mit einer Handvoll schlauer Fragen? Naomi möchte unbedingt daran glauben. Denn es läuft einfach viel zu viel schief in letzter Zeit: Sie vermisst den weltreisenden Papa, fühlt sich auch nach Monaten in der neuen Klasse immer noch fremd und ihr Schwarm Gustav sieht sie kaum an. Genau deshalb wäre er eigentlich der ideale Kandidat für eine solche Liebes-Checkliste. Doch bevor Naomi Gustav alle 36 Fragen daraus stellt, probt sie mit Adrian, dem Asperger-Genie mit dem IQ von Einstein und der Empathie einer Kaulquappe. Ausgerechnet er zeigt Naomi, dass es keine schlauen Fragen gibt, sondern nur schlaue Antworten, mit denen man dem Glück in den Hintern tritt.

Meine Meinung:

Ich habe zu diesem Buch eine Rezension gelesen, die förmlich vor Begeisterung gesprüht hat, was mich sehr neugierig auf das Buch gemacht hat und auch ich wurde überhaupt nicht enttäuscht.

Beginnen wir zunächst mit dem Cover. Bereits das Cover kann mich zu 100% überzeugen. Die Farbkombination von blau, weiß und rot sagt mir sehr zu und auch die geschwungene Schrift des Titels gefällt mir wirklich gut. Sowohl der blau-weiß gestreifte Hintergrund als auch die kleinen Symbole bzw. Zeichnungen runden alles nochmals perfekt ab.

Naomi ist total verliebt in ihren Klassenkameraden Gustav, aber er scheint unerreichbar für sie zu sein. Zu Hause ist ihr auch niemand behilflich. Ihr Vater ist gerade auf einer Weltreise, ihr kleiner Bruder geht ihr sowas von auf den letzten Nerv und ihre Mutter ist auf dem Selbstfindungsstrip. Zum Glück fallen Naomi 36 Fragen in die Hände, mit denen man jemanden in sich verlieben lassen kann und probiert diese zunächst an Adrian, der Asperger hat, aus bevor sie sich damit Gustav widmet.

Hach, wie sehr ich die Szenen zwischen Naomi und Adrian geliebt habe. Jedes Mal, wenn sie die Fragen durchgegangen sind, hat Adrian so verrückte Antworten geben ohne auch nur eine Miene zu verziehen. Ok, natürlich konnte ich sein Gesichtsausdruck nicht sehen, aber er hat es echt ernst gemeint. An manchen Stellen lag ich halb tot vom Lachen auf dem Bett. An Humor fehlt es dem Buch auf jeden Fall nicht.

Da Adrian Asperger hat, kam es zu einigen Missverständnissen, die einen auch zum Lachen beziehungsweise zum Schmunzeln gebracht haben. Ironie ist ihm ein Fremdwort und bei ihm muss alles auf die Sekunde genau durchgeplant sein. Spontanität hat da eher wenig Platz. Er bittet Naomi aber ihm beizubringen wie man besser mit Menschen aus kommt beziehungsweise Menschen lässt und da gab's auch so einige witzige Szenen. Ich könnte hier bestimmt so einige auflisten, aber wir würden hier dann bis nächstes Jahr sitzen.

Naomi ist erst vor sechs Monaten in die Klasse gekommen und hat versucht nicht weiter auf zu fallen, aber trotzdem hat sie noch nicht wirklich Freunde gefunden, was auch teilweise an der Klassenrangliste liegt und sie den vorletzten Platz belegt und wer will schon mit einer Person mit so einem niedrigen Rang abhängen? Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen. Es gibt einige Szenen, wo sie überreagiert, aber wer kennt es nicht? Manchmal muss man einfach die Luft rauslassen. Außerdem hat sie es echt nicht immer einfach, da sie sich kaum an jemanden wenden kann.

Zu Beginn wusste ich nicht wirklich, was ich von Adrian halten soll, da er etwas komisch rüber gekommen ist, aber im Laufe des Buches ist er mir immer mehr ans Herz gewachsen. Ich finde seine Ausdrucksweise sowas von witzig oder wie er manchmal Dinge zu ernst nimmt, jedoch bemüht er sich die Witze zu verstehen und macht dank Naomi sehr viele Fortschritte. Außerdem macht er sich auch viele Gedanken über Naomis Vorlieben und hat einmal sogar von jeder Süßigkeit etwas gekauft, weil er nicht wusste welche sie mag. Das fan ich einfach so süß.

Von den Nebencharakteren mochte ich Juli sehr gerne. Anfangs hatte ich das Gefühl, dass Juli Naomi nur ausnutzt, aber sie öffnet sich langsam Schritt für Schritt und auch sie hat es nicht leicht. Ihre Familiensituation ist alles andere als toll, aber zum Glück steht unsere Protagonistin ihr zur Seite und versucht ihr zu helfen, wo sie kann. Nur von Tim, Naomis kleiner Bruder, war ich oft etwas genervt. Ständig hat er rumgequängelt bis er bekommen hat, was er will und ich kann echt nachvollziehen wie sich Naomi da fühlt. Nicht mal ihre Mutter ist da eine große Hilfe. Arme Naomi.

Das Buch ist aus der Sicht von Naomi geschrieben und das Buch ist sozusagen eine Ansammlung an E-Mails, die an ihren Vater gehen, der gerade um die Welt düst und wahrscheinlich momentan irgendwo in Vietnam ist. Sie spricht ihren Vater auch immer wieder direkt an und man kann an einigen Stellen ihre Frust rauslesen, da er nicht da ist, wenn sie ihn braucht. Dadurch wirkt das Ganze nochmals authentischer.

Übrigens sind hinten im Buch nochmals alle 36 Fragen aufgelistet, also wer das Experiment gerne ausprobieren möchte hat jetzt die Chance dazu. Schade, dass nicht alle Fragen im Buch vorgekommen sind. Ich will Naomi und Adrian noch nicht verlassen *schnief*

Fazit:

Ein wunderbares Buch über Freundschaft, das Verliebtsein und Familie. Es ist sehr humorvoll geschrieben und beinhaltet eine wundervolle Geschichte. Das Buch regt den Leser auch an einigen Stellen zum Nachdenken an. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und habe von vorne bis hinten jede einzelne Seite genossen. Absolut empfehlenswert für Groß und Klein! Von mir gibt es definitiv 5 von 5 Sternen
Profile Image for Corinna | Corinnas World of Books.
2,681 reviews68 followers
February 7, 2019
MEINE MEINUNG

In „Meine Checkliste zum Verlieben“ geht es um Naomi, die unbedingt daran glauben will, dass man durch eine Handvoll Fragen sich dann in jemanden verliebt. Zurzeit läuft es einfach nicht in ihrem Leben und seid, ihr Vater durch die Welt reist und sie sich in der neuen Klasse immer noch nicht so wohlfühlt. Ihr Schwarm Gustav wäre der ideale Kandidat für, die Liebescheckliste. Dieser jedoch scheint sie eher wenig zu beachten. Dann jedoch scheint Adrian ihr zu helfen, als Asperger-Genie mit einem besonderen IQ. Was wird sie herausfinden?

Naomi ist 13 Jahre alt und scheint in ihrer Klasse nicht so weit vorn zu stehen auf der Beliebtheitsskala. Sie ist seit ein paar Monaten in der Klasse und fühlt sie noch nicht richtig angekommen. Seit ihrer Eltern getrennt sind, lebt sie bei ihrer Mutter.

Adrian ist der Junge, der gleichzeitig ein Genie ist mit seinem IQ und an Asperger leidet. Er will von Naomi lernen, wie er sich anderen annähern kann und eine Beziehung aufbauen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Naomi erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Kulisse der Stadt hat mich direkt neugierig gemacht und man will durch die Augen der Protagonistin Naomi mehr kennen lernen. Die Nebenfiguren wie ihr kleiner Bruder haben mir nicht so gut gefallen. Der Vater von beiden also Naomis meldet sich mehr bei ihm und auch sein Charakter scheint eher darauf ausgelegt, wenn er etwas nicht gleich bekommt, tut er alles, damit es sich ändert.

Die Spannung und Handlung haben mich mit langsam in die Geschichte von Naomi gezogen. Sie hat es nicht einfach seit ihr ihre Eltern sich getrennt haben und ihr Vater sich auf einer Art Weltreise befindet. Auch in ihrer neuen Klasse scheint, es nicht gerade einfach und sie wühlt sich eher wie eine Außenseiterin. Ihr Schwarm Gustav scheint sie ebenfalls nicht zu bemerken und sie endlich etwas dagegen machen. Eine Art Fragebogen mit dem sich fremde Menschen stellen soll eine Art Checkliste sein und bevor sie sich traut, ihn deswegen anzusprechen scheint, Adrian eine gute Hilfe dieser leidet am Asperger-Syndrom und es fällt ihm nicht so einfach sich anderen Menschen anzunähern. Was hält, das Schicksal für beide bereit??? Die Handlung ist eine Geschichte, die den Leser mitnimmt und man einfach weiterlesen will.

Das Cover sieht einfach genial aus und macht direkt Lust in diese schöne Geschichte zu lösen.

Fazit

Mit „Meine Checkliste zum Verlieben“ schafft, die Autorin eine besondere Jugendbuch Geschichte, die mich mit jeder Seite mehr mitgenommen hat. Ich bin gespannt auf, das nächste Buch von ihr.
Profile Image for lesemama.
1,663 reviews1 follower
March 31, 2019
Zum Buch:
Naomi ist dreizehn und ein paar zerquetschte Monate, sie ist mit ihrer Mutter und ihrem nervigen Bruder in eine neue Stadt gezogen, denn ihr Papa befindet sich auf einem Weltreiseselbstfindungstrip und hat die Familie verlassen. Ihre Mutter versucht nun sich selbst zu finden und hat ein ganzes Regal voller Ratgeber. Da hat Naomi den Fragekatalog mit den 36 Fragen gefunden, die bei ehrlicher Beantwortung wahre Liebe versprechen. Nun traut sie sich nicht, die Fragen ihrem Schwarm Gustav zu stellen, sondern versucht sie erst bei Adrian, dem Sonderling.

Meine Meinung:
Ich würde durch das wunderschöne Cover auf das Buch aufmerksam. Von Anja Janotta las ich auch schon die Trabbel-Drillinge und der Theorethiker-club. Eine wunderbare Autorin mit einem tollen Schreibstil, der sehr gut für junge Leser geeignet ist.
In der Checkliste zum Verlieben traf sie den Ton richtig gut. Mir gefiel die Geschichte sehr gut, sie ist humorvoll, ehrlich aber auch total lustig geschrieben.
Adrian erinnerte mich sehr an Monk, ist es Zufall mit dem Namen?, aber auch ein wenig an Don vom Rosie Projekt. Ein junger Mann mit Schwierigkeiten sich seinen Mitschülern zu öffnen und daher ein beliebtes Opfer. Naomi hat wohl einen Hang zu Einsiedlern, denn sie freundete sich auch mit Juli an, die ebenfalls ein Einzelgänger war.
Im Endeffekt war es eine ganz tolle Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, auch über Mobbing und über die Liebe. Ob es nun die Fragen sind, die Pheromone oder doch die ähnlich Stellung in der Gesellschaft, die dafür sorgen das man sich mag oder gar verliebt, ist zwar nicht endgültig geklärt, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam.
Ein ganz tolles Buch für junge Mädchen, die sich vielleicht gerade in der Findungsphase befinden, toll geschrieben, sehr ehrlich, aber durchaus auch witzig und unterhaltend.

Meine Tochter (15) hat das Buch verschlungen und auch als sehr gut und absolut empfehlenswert empfunden. Sehr gerne mehr davon.
Profile Image for charis.
5 reviews
June 30, 2022
Ein süsses romance buch mit schöner Geschichte, eher für jüngere (schätze so 12/13 jahre) aber trdm schön :)
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