Die Wiedergeburt einer Kultfigur: John Sinclair ist zurück - zeitgenössischer, unheimlicher und düsterer als je zuvor. »Sinclair - Dead Zone« erzählt die Geschichte des berühmten Geisterjägers noch einmal völlig neu und von Anfang an. An einem abgelegenen Kai in London explodiert die Baltimore. Eines der Opfer an Bord: Detective Inspector John Sinclair, der zum Zeitpunkt des Unglücks in einem Serienkiller-Fall ermittelte. Sinclairs Tod wirft Fragen auf: Befand sich der Killer ebenfalls an Bord? Was hat Sinclair auf der Baltimore entdeckt? Sinclairs Partner Detective Sergeant Gan Zuko führt die Ermittlungen fort, zusammen mit Sinclairs Nachfolgerin Shao Sadako. Bald häufen sich die Widersprüche, und die Grenzen der Realität scheinen zu verwischen ... "Verblüffender Neustart für JOHN SINCLAIR - geerdet als okkulter Cop-Thriller!" (Kai Meyer) "Rau, dreckig und tough! Der neue SINCLAIR hat mich rumgekriegt!" (Bernhard Hennen)
Und da war sie, die zweite „Enttäuschung“ des noch jungen Jahres 2019. Wobei nicht direkt, aber dann doch wieder. Ach, ich weiß es selbst nicht so genau. Vielleicht ist alles nicht so schlimm, aber ich war nach der letzten Seite doch etwas stinkig und sauer, auch wenn es jetzt nicht soo schlecht war. Aber der Reihe nach. Doch bevor ich loslege, gibt es heute mal eine kleine Spoiler Warnung. Diese greift aber erst bei meiner Meinung und dem Fazit und ich werde eine Warnung davorsetzen.
Dem Klappentext entnehmen wir Sachen wie „geheimnisvolles Artefakt auf Meeresgrund“ und „Mordserie in London“. Dies steht im Zusammenhang und dann gibt es auch noch die Explosion eines Schiffes. Blöd nur, dass Detective John Sinclair auf genau diesem Schiff war, als es in Fetzen gerissen wird. Sinclairs Partner Zuko und seine Nachfolgerin Sadako nehmen die Ermittlungen auf und stehen bald an den Grenzen der Realität...
Tatsächlich war hier noch kein Spoiler verborgen, alle Infos stammen direkt aus dem Pressetext und dem Bucheinband. Aber ok, zurück zur Geschichte. Diese hat wirklich gute Ansätze, angefangen bei dem mysteriösem Artefakt bis hin zu den 2 wirklich guten Hauptcharakteren, beide auf ihre eigene Weise richtig cool dargestellt! Es macht direkt Spaß mit Zuko und Sadako den Geheimnissen des Falles nachzujagen. Auch fand ich, dass die Geschichte einen netten Lovecraft-Touch hat. Aber da hört sich, zumindest bei mir, der Spaß auf. Denn hier ist dem Autor etwas passiert, das ich zwar nachvollziehen kann, aber persönlich hasse. Zu. Viele. Protagonisten. Genauer genommen zu viele unwichtige Protagonisten, die die Geschichte unnötig kompliziert machen. Wären hier weniger Personen und auch weniger Nebenhandlung vorhanden, wäre das ganze Buch stimmiger. Viel zu oft kommt man aus dem Fluss und findet sich in Fragen wie „wer war das gleich? Wie war das?“
VORSICHT - AB HIER SPOILER!
Was mich aber wirklich zum rasen brachte, war Sinclair. Detective Inspector John Sinclair himself, der Namensgeber der Serie und des Buches und überhaupt,..... stirbt nach einem nicht mal 10seitigen Auftritt? Was zum verf***ten Teufel? Ich wollte ein cooles Büchlein über einen harten Detective mit übersinnlichem Kramburi drumherum. Also was nimmt man? SINCLAIR! Weil Geisterjäger John Sinclair, und so weiter und dann diese Mogelpackung? JA, das Buch hatte coole Momente, und die beiden Hauptprotagonisten sind wirklich toll und mir ans Herz gewachsen, aber es war nicht das, was ich erwartet hatte. Einzig die Danksagung erklärt das Warum. Aber das war mir dann doch zu wenig. In dieser wird auch ein Nachfolgeroman angekündigt, der an das erste Buch anschließen und einige offene Fragen beantworten soll. Ich werde die Fortsetzung lesen, höchst wahrscheinlich, denn es kann nur besser werden und ich hätte gerne die offen gebliebenen Fragen beantwortet.
Trotzdem, hier reichte es mit viel Müh und Not nur für 3 von 5 Sternen, und einen davon gebe ich dem grandiosen Cover!
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Düstere Atmosphäre, raue Dialoge und ein komplett neuer John Sinclair
Anfangs war ich etwas skeptisch, was "Sinclair - Dead Zone" angeht. Ich habe mich ehrlich gesagt, zuerst nicht herangetraut. Die Kritiken, dass dieser John Sinclair komplett anders ist, als der, mit dem man sozusagen aufgewachsen ist, haben mich doch abgeschreckt. Aber neugierig war ich dennoch... Das Sinclair-Universum wird hier völlig neu aufgerollt und erfunden. Die Charaktere sind meist um gefühlt 180 Grad gedreht und das genaue Gegenteil zu dem, wie man sie kennengelernt hat. Ich werde nichts darüber verraten, wer sich wie "verändert" hat, aber es herauszufinden, war sehr überraschend und hat auch Spaß gemacht. Einige Charaktere habe ich aber in dieser Version überhaupt nicht ausstehen können, sogar eine Art Abneigung entwickelt. Aber gerade dieses bunt zusammen gewürfelte Durcheinander bisher bekannter Personen in einem vollkommen neuen Setting und Outfit, macht "Dead Zone" zu einer spannenden Abenteuerfahrt in dunkle unbekannte Gefilde. Die düstere Atmosphäre, die derben Sprüche und Ausdrücke, machen es noch zusätzlich aufregend und lassen einen nicht mehr los. Nachdem dann auch noch John Sinclair direkt am Anfang bei dem Anschlag stirbt, scheint die Story eine ungeahnte Wendung nach der anderen zu nehmen. Suko und Shao ermitteln nun nicht nur, wer hinter dem Anschlag steckt, bei dem John getötet wurde, sondern auch, was es mit eine Art Virus infizierten Menschen auf sich hat und vor allem, was sich tief unter den Straßen Londons zu verstecken scheint. Was dann auch noch die neue Designerdroge Harmony und eine alte Abtei damit zu tun haben, ist natürlich auch nicht ohne. Ich habe mir zusätzlich auch noch das dazugehörige Hörspiel angehört und war sogar noch mehr begeistert. Das lohnt sich nun wirklich! Alles in allem finde ich "Sinclair - Dead Zone" gelungen und ein klasse Leseabenteuer. Man muss sich als John-Sinclair-Fan darauf einlassen können, aber es lohnt sich. Ich bin schon auf die nächste Staffel bzw. Band 2 gespannt!
Hmm. Qualitativ auf jeden Fall um Welten besser als gewohnt. Anfangs aufgrund vieler Charaktere und Namen durchaus fordernd, das gibt sich aber.
Etwas seltsam fand ich, dass John Sinclair nur eine Nebenrolle spielt. Die völlig unnötigen Sexszenen wirkten unfreiwillig komisch, aber sicher nicht erwachsen. Trotzdem hätte ich bis dahin mindestens drei, eher vier Sterne für das Genre, vergeben. Dass die Story nicht ansatzweise abgeschlossen ist, stört mich aber sehr. Das Buch hört einfach auf und nichts wird aufgelöst. Absolut gar nichts! WTF?
Ich würde gern gut bewerten, weil vieles wirklich gut ist. Aber so ist es eine reine Mogelpackung. Fans der Hefte dürfte die Rolle von Sinclair stören. Neueinsteiger werden sich fragen, warum das Buch überhaupt nach ihm benannt ist. Aber wirklich jeder Leser muss sich nach der letzten Seite fragen, wie man so eine Geschichte als abgeschlossenes Buch verkaufen kann. Ein Stern, auch wenn im nächsten Buch sicher manches aufgelöst wird und die Geschichte insgesamt dann locker drei verdient. Aber nicht so.
Sinclair mal ganz anders. Hat sehr gut gefallen und es war schwierig, das Buch aus der Hand zu legen. Die bekannten Figuren aus der Dark'schen Serie haben mehr oder weniger große Auftritte und endlich mal reale Probleme, wenn man will.
Sinclair verschwindet zwar schon relativ früh, doch man bekommt eine doppelte Ladung von Shao und Zuko verpasst, die sehr gut erzählt wird. Auch haben die beiden endlich mal Nachnahmen, was das ganze wesentlich plausibler macht. Was besonders gut gefiel, war der Aufbau der Geschichte. Man sieht, daß die Protagnisten ihre Probleme im Alltag und auch auf der Arbeit haben. Kein Kommissar Zufall, der dauernd aushilft, und auch die Wunderwaffen, wie beispielsweise ein Kreuz, Bumerang oder Stab gibt es hier nicht. Nur ein gewisser Würfel kommt vor, der Lust auf mehr macht.
Eine sehr große Verbesserung ist die Schreibweise, insbesondere die Dialoge, die Ehrhardt einfach gut einfängt und glaubwürdig übermittelt.
Rasant erzählt, auch wenn das Ende mehr oder weniger offen ist, kann ich diesess Buch nur empfehlen.
Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Für mich ganz klar eine Leseempfehlung nicht nur für alle John Sinclair Fans.
Dead Zone ist der vielversprechende Auftakt einer sehr spannend zu werdenden Reihe um den Geisterjäger John Sinclair. Dennis Erhardt beleuchtet die Entstehengeschichte oder besser die Werdensgeschichte John Sinclairs - von einem Beamten bei Scotland Yard hin zum Geisterjäger. Im vorliegenden Band wird der geneigte Sinclair Fan auf zahlreiche alte Bekannte treffen und erhält einen Einblick in das Zusammentreffen und die "Formung" der einzelnen Charaktere.
Für diejenigen unter uns, denen John Sinclair bisher eher in hörbarer Form durch die gleichnamigen Hörspiele begegnet ist, dürfen von diesem Roman ebenso angetan sein wie die Fans der bishereigen Romanreihe von Jason Dark. Gleich zu Beginn schafft es Dennis Erhardt eine derart mystisch-verworrenes-sinclairesque Setting zu gestalten, das dieses Buch geradezu nach "page turner" schreit. Die Story hat mich, auch wenn John Sinclair in diesem ersten Band lediglich eine "Nebenrollte" spielt, sofort gepackt.
Jetzt will ich mehr wissen! Mehr erfahren von John, Suko & Co.! Und ich bin mir sicher, dass auch der nachfolgende Band nicht weniger vielversprechend wird als der erste.
Also ich hab mir das Buch gekauft, weil ich die Hörspiele wirklich liebe und hatte dem entsprechenden schon eine gewisse Erwartung an das Buch. Insgesamt ist es aber ein spannendes Buch und ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter lesen.
Was hat mir gefallen: -Das Buch war auf jedem Fall spannend - deutlich gruseliger als die Hörspiele -schön flüssig geschrieben und kurze Kapitel -Das Ende war zwar etwas verwirrend, aber hat mit dem was passiert ist, eben das John gerettet wurde so krass für mich gerettet. Es war ja klar das John noch lebt, aber trotzdem hat mich es sehr gefreut es zu lesen
Was hat mir nicht so gefallen: -es waren sehr sehr viele Namen und obwohl ich schon ein gutes Stück der Namen kannte bin ich manchmal etwas verwirrt gewesen -durch die kurzen Kapitel kam oft an einer spannenden Stelle ein neues Kapitel, so als Gliffhanger quasi
Was mich am meisten gestört hat: (SPOILER!!): Warum war John das ganze Buch durch „tot“?!?!? Klar ist es interessant auch mal was aus anderen Perspektiven zu lesen und ich glaub es hätte mich weniger gestört wenn man dafür sehr viel aus Zukos Sicht gelesen hätte, aber das war nicht so. Sondern aus der Sicht von Shao und das interessiert mich jetzt nicht so mega. Ich hab mich über das Buch hinweg zwar daran gewöhnt und eigentlich ist es auch cool das man dadurch auch einen weiblichen Hauptcharakter hat, aber ich hab mir das Buch ja gekauft um vor allem was von John zu lesen. Dementsprechend hat mich das etwas gestört, was aber glaub nur ein Problem ist wenn man die Hörspiele kennt.
This entire review has been hidden because of spoilers.