Sechs Geschichten, die alle ein kleines Schicksal erzählen. Nehmen Sie am Leben der Großmutter des Autors teil und erfahren Sie, wie sie mit dem Kriegstod ihres Mannes umging. Lassen Sie sich entführen in das kleine Dörfchen Betzen und erleben Sie den Lärm des Alltags. Zwischendurch machen Sie Bekanntschaft mit einem Obdachlosen und zum Schluß lernen Sie zwei Brüder kennen, die so stark miteinander verbunden sind, dass man sie besser nicht trennen sollte.
Valerie le Fiery stellt sich häufig die Frage „Wer bin ich – bin ich wer?“ und Frank Böhm ist mit „dem Schreiben der Zeilen, die in seinem Inneren weilen“ beschäftigt – dennoch haben beide genug Elan, gemeinsame Projekte in den Umlauf zu bringen. Zu Beginn der Kooperation im Jahre 2014 wurden mehrere Kurzgeschichten zu einem ersten gemeinsamen Band zusammengefasst. Aufgrund des Erfolges entstand eine weitere kleine Sammlung, der rasch ein erster Roman folgte. Zwischendurch wurde es zudem ab und zu sehr lyrisch. Die Co-Autorenschaft festigte sich und neue Ideen wurden umgesetzt. Neben weiteren kleineren Veröffentlichungen stand die Planung eines zweiten Romans im Raum. Dieser sollte etwas ganz Besonderes werden, was dem Duo mit „Schwarze Rosen für Oliver“ nach Aussagen zufriedener Leser durchaus gelungen ist. Mittlerweile können die Autoren auf unzählige gemeinsame Projekte zurückblicken. Valerie le Fiery und Frank Böhm - diese beiden Namen stehen für das Autorenduo, bei dem es sinnlich-erotisch oder auch besinnlich zugehen kann. Von Liebesgeschichten bis zur Kunst des Reimens ist alles vertreten. Nach wie vor verfolgen beide Autoren auch eigene Projekte, bei denen sie sich natürlich jederzeit nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ tatkräftig unterstützen.
Sechs wunderbare Geschichten, die vom Leben erzählen. Von Begebenheiten die einem passieren können. Seltsame, wundervolle aber auch traurige Momente wurden von Frank Böhm auf sehr einfühlsame Weise aufs Papier gebracht.
Kurzinhalt: -Kazimiroff Der Großvater fiel im Krieg 1944. Ab da musste Oma funktionieren. Als das letzte Kind aus dem Haus war, ging es ihr besser. Sie sparte um sich ihren Wunsch von einer Reise zu erfüllen. Auf eben jener Reise trifft sie auf einen Mann. Er hat diese Augen und erzählt ihr eine unglaubliche Geschichte. -Das Versprechen Opa Mühlstein ist eine Eigenbrötler. Wegen dem vollgelaufenen Keller muss er all seine Kartoffeln wegwerfen. Clara ist ein lustiges Mädchen das am Liebsten draußen herumspringt. Leider stellt man bei ihr ein Aneurysma fest. Die Dorfbewohner zerrissen sich die Mäuler von was das kommt. Doch es gibt eine Lösung. Wird Clara wieder gesund? -Bob Am Bahngleis treffe ich Bob. Seine Kleider sind zerrissen. Er fragt nach eine Zigarette. Erzählt mir seine Geschichte. Er war früher Bauingenieur. Er hatte einen Namen. Nun nennen ihn alle nur noch Bob, obwohl er das nicht mag. Er erzählt mir von der Hamburger Tafel. Da ich im Einzelhandel tätig bin, habe ich eine Idee und setze sie durch. Als ich mich nach Bob erkundige erfahre ich mehr über ihn aber erhalte auch eine Nachricht die ich so nicht erwartet hatte. -Lärm Der Lärm von U-Bahnen, der Verlust seiner Freundin, Dinge die ihn beschäftigen. Der Lärm des Lebens. Doch am Jahrestag ihres Todes ist der Lärm vorbei. Er hat ihn ausgeschaltet. -Das Haus das Abseits stand Ein Haus verrottet am Rande des Dorfes. Der neue Besitzer will es wieder herrichten. Jedoch geschehen seltsame Dinge dort. Die Polizei wird gerufen. Es sei verflucht, sagen die Dorfbewohner. Doch wer steckt wirklich dahinter? -Freiheit Daniel liebt das Wetter. Regen, Wasser den Wind. Stefan sein Bruder ist nicht so. Als sie 8 Jahre alt waren, starben ihre Eltern bei einem Autounfall. Beide kommen ins Heim. Stefan wird adoptiert ohne seinen Bruder. Getrennt von seinem Bruder versucht Daniel den Kontakt aufrecht zu halten. Er entdeckt ein Geheimnis. Wird es ihm helfen?
Fazit: Ein kurzweiliges Buch, das zum Nachdenken anregt. Das einen nicht loslässt. Geschichten die einen berühren.