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Buch der Götter #1

Gold und Schatten

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Teil 1 einer spannenden Dilogie rund um die griechische Götterwelt mitten in Paris.Paris die Stadt der ... Götter!

Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall...

Lesen Sie auch das kostenlose Prequel "Träume und Hoffnung", das Maéls Ankunft im Paris der Zwanziger Jahre beschreibt.

545 pages, Kindle Edition

First published February 28, 2019

18 people are currently reading
892 people want to read

About the author

Kira Licht

40 books70 followers
Kira Licht was born in 1980 in Bochum. She grew up in Germany and Japan, where she attended an international school. Kira Licht studied biology and human medicine, but then turned to writing. When she's not reading, she likes to go for a walk in her spare time, to the cinema or the theater.

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Community Reviews

5 stars
338 (38%)
4 stars
325 (36%)
3 stars
170 (19%)
2 stars
37 (4%)
1 star
9 (1%)
Displaying 1 - 30 of 131 reviews
Profile Image for Meli  .
1,315 reviews243 followers
November 6, 2019
Bei Livia ist einiges los, der neue Wohnort, neue Freunde - eine neue Liebe? Und dann noch diese Pflanzen, die mit ihr reden - ganz klar, bei ihr stimmt etwas nicht. Nach und nach gibt es schon ein paar Erkenntnisse, doch ich hab da auch das Gefühl, dass man da hingehalten wird und vieles hinausgezögert wird.

Abgesehen davon mochte ich das Buch doch sehr gern. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch die Liebesgeschichte hat mir meistens gut gefallen, wenn auch ein paar Klischees enthalten waren. Maél ist einfach der total mysteriöse Typ, der Geheimnisse hat, um Livia zu beschützen, und so weiter. Die Charaktere sind aber alle sehr sympathisch und authentisch.

Die neuen Ideen zur griechischen Mythologie waren schon interessant, aber einigen Ideen stehe ich doch etwas skeptisch gegenüber, zum Beispiel wie die Unsterblichkeit bei den Halbgöttern funktioniert und wie diese dann ihr Leben verbringen. Ansonsten fand ich die Welt der Götter schon sehr interessant, aber ich hätte gern noch mehr davon gesehen.

Ich hatte auch oft das Gefühl, dass es sich hier mehr um ein "Cataphile"-Roman als um Fantasy. Die Ausführungen waren immer sehr ausführlich, aber auch atmosphärisch, sodass es mich auch nicht gestört hat. Aber warum muss es in Paris immer um die Katakomben gehen?

Letztendlich war es eher eine Suche mit magischer Kulisse. Dabei kommt man eher langsam voran, aber immer mit einem Ziel vor Augen. Wenn man sich davon nicht entmutigen lässt, erwartet einen hier eine Liebesgeschichte, umgeben von Göttern und Monstern.

Fazit
"Gold und Schatten" hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen, auch wenn es nicht perfekt war. Eine süße Liebesgeschichte mit den Pariser Katakomben und griechischer Mythologie als Kulisse.
Profile Image for Steffi.
889 reviews48 followers
October 5, 2019
Schon seit Jahren habe ich eine Schwäche für Bücher, in denen es um Götter geht. Genau aus diesem Grund bin ich auch auf Gold & Schatten aufmerksam geworden. Nun habe ich das Buch in den letzten Monaten zweimal begonnen und immer wieder zur Seite gelegt, da ich einfach nicht in die Geschichte hineingefunden habe. Doch jetzt endlich habe ich es geschafft und ich bin ehrlich froh, da die Geschichte doch um einiges besser wurde als ich Anfangs vermutet hätte...

Was passiert in diesem Buch?

Als Tochter eines Diplomaten ist Livia es gewohnt, nicht lange an einem Ort Zuhause zu sein. Deswegen ist der neuste Umzug nach Paris auch keine wirkliche Überraschung für Livia. Auch, wenn sie sich erst einmal einleben muss. Viel überraschender ist allerdings, dass die Stadt der Liebe seinem Namen ziemlich schnell alle Ehre macht, als Livia auf Maél trifft und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Doch nicht nur ihre Gefühle für Maél bringen Livias Welt durcheinander. Plötzlich passieren merkwürdige Dinge, Livia scheint eine ungewöhnliche Gabe zu entwickeln und auch Maél scheint etwas Mysteriöses zu umgeben. War möglicherweise ihr zusammentreffen kein Zufall und kann er helfen, alle Rätsel zu lösen?

Konnten mich die Protagonisten überzeugen?

Trotz einiger kleiner Schwierigkeiten, kann ich diese Frage mit Ja beantworten.

Nun aber erst zu Livia. Auf den ersten Blick ist sie eine sehr selbstständige und sympathische Protagonistin, die ihre weiblichen Kurven nicht versteckt und einen sehr eigenwilligen Kleidungsstil hat. Das bleibt natürlich auch auf den zweiten Blick so, doch man merkt auch schnell, dass Livia noch andere Seiten hat. So kann sie zum Beispiel manchmal ziemlich naiv und unbeholfen sein, dann doch aber auch wieder mutig und stark. Diese absoluten Gegensätze machten sie als Protagonistin wirklich interessant und ich fand es toll zusehen zu können, wie sie sich im Laufe der Geschichte noch weiter entwickelt hat.

Maél war da weniger durchsichtig wie Livia. Er war (und ist eigentlich weiterhin) der große Unbekannte der Geschichte, bei dem man nie so recht weiß, an was man bei ihm ist. Denn auf der einen Seite ist er stur, geheimnisvoll, verschlossen und manchmal auch etwas angsteinflößend. Auf der anderen Seite hat er auch eine charmante, fürsorgliche Seite, die einem die Knie weich werden lässt. Insgesamt mochte ich sein forsches Auftreten und seinen Bad Boy Charme in Verbindung mit seinem Herzen aus Gold wirklich gerne, auch wenn man als Leser wohl noch nicht alles an ihm entdeckt hat. Genau deswegen bin ich so gespannt, wie es mit ihm weitergeht.

Auch die Liebesgeschichte der beiden mochte ich wirklich gerne. Diese war geprägt von Neckereien und Sticheleien, die manchmal wirklich unheimlich amüsant waren. Aber nicht nur das macht die Beziehung der beiden aus, sondern auch die Chemie die zwischen ihnen von Anfang an zu spüren war. Auch wenn die Romanze zwischen Livia und Maél das gesamte Buch hinweg ein Wechselbad der Gefühle, durch das ständige heiß und kalt, war.

Gab es etwas, was mir nicht gefallen hat?

Nicht unbedingt etwas, was mir nicht gefallen hat, sondern eher ein paar Kleinigkeiten, die mir besonders den Einstieg in die Geschichte, schwer gemacht haben.

Zum einen war es der Schreibstil. Irgendwie bin ich damit nicht wirklich warm geworden. Zumindest zu Beginn. Die Sätze und Dialoge haben sich manchmal etwas abgehackt angefühlt und waren dadurch nicht richtig flüssig zu lesen. Das in Verbindung damit, dass die Kapitel unheimlich lang waren, haben mich ehrlich immer wieder daran gehindert weiterzulesen. Einfach, weil ich gerne Kapitel beende, bevor ich eine Lesepause mache. Aber bei gerade einmal 13 Kapiteln in über 500 Seiten ist das etwas schwer gewesen.

Und dann hat mich noch ein wenig gestört, dass die gesamte Thematik mit den Göttern extrem spät in der Geschichte aufgetaucht sind. Man weiß schon durch den Titel, das Götter eine große Rolle in der Geschichte spielen, doch wirkliche Auftritte und Zusammenhänge mit der griechischen Mythologie gab es erst weit nach der Hälfte des Buches. Sodass, für mich zumindest, die Götter gerne schon früher eine Rolle hätten spielen dürfen.

Gab es etwas, was ich noch erwähnen muss?

Oh ja und das ist das Setting. Ich kann ja gar nicht oft genug erwähnen, wie sehr ich Paris liebe und das Gold und Schatten ausgerechnet in meiner Herzensstadt spielt, war mit ein Grund, warum ich das Buch lesen wollte. Und die Autorin hat es wirklich geschafft, diese ganz besondere Atmosphäre der Stadt mit ihren versteckten Ecken, den malerischen kleinen Cafés und den historischen Bauwerken einzufangen. Schon alleine deswegen liebe ich dieses Buch.

Wie ist meine abschließende Meinung zum Buch?

Ich liebe gute Göttergeschichten, ich liebe Paris und ich liebe Rätsel und Gold und Schatten verbindet genau diese drei Dinge. Sodass ich, trotz kleinerer Startschwierigkeiten, wirklich froh bin am Ball geblieben zu sein und der Geschichte noch eine Chance gegeben zu haben. Denn ansonsten, wäre mir eine ziemlich gute und mitreißende Story entgangen, die nach einem wirklich fiesen Cliffhanger, wirklich neugierig auf das zweite Buch der Reihe macht.
Profile Image for Pineapples BookNook.
68 reviews4 followers
May 2, 2019
Inhalt:

Livia ist nirgends wirklich zu Hause, denn als Tochter eines Diplomaten muss sie ständig umziehen. Ihre neue Heimat heißt dieses Mal Paris. Die Stadt der Liebe wird ihrem Namen schnell gerecht als Livia den mysteriösen Maél kennenlernt und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Doch nicht nur ihre Gefühle spielen in Paris verrückt. Livia hört plötzlich die Stimmen von Pflanzen und kann sogar mit ihnen sprechen. Sie fürchtet den Verstand zu verlieren, doch mit Hilfe ihrer Freundinnen kommt sie langsam hinter das Geheimnis ihrer ungewöhnlichen Gabe. Aber auch Maél scheint etwas vor ihr zu verbergen. Je mehr Livia recherchiert, umso klarer wird ihr, dass ihr Zusammentreffen mit Maél kein Zufall war.

Cover:

Das Cover von „Gold und Schatten“ besticht mit seiner schlichten Eleganz. Die Farbgestaltung wurde harmonisch auf den Titel des Buches abgestimmt und repräsentiert gut die beiden Protagonisten. Livia nimmt die obere, helle Hälfte ein und Maéls dunkle Seite füllt den unteren Bereich des Covers aus. Obwohl es so einfach gehalten ist, erregt das Cover die Aufmerksamkeit des Betrachters und macht neugierig auf die Story.

Meinung:

Percy Jackson meets Paris – das war das Erste, was mir in den Sinn kam als ich den Titel und den Klappentext gelesen habe. Denn wie der Titel „Gold und Schatten – Das erste Buch der Götter“ schon verrät, spielen die Götter in diesem Dilogieauftakt von Kira Licht eine zentrale Rolle. Zu Beginn des Buches merkt man davon aber noch nichts, weil das Hauptaugenmerk auf Livia und ihrer Ankunft in Paris liegt. Somit fällt der Einstieg in die Handlung sehr leicht und man bekommt als Leser einen ersten Eindruck von der Protagonistin und dem Setting. Und dann war ich eigentlich schon in das Buch verliebt. Kira Licht schafft mit ihrem flüssigen und lockeren Schreibstil eine äußerst angenehme Leseatmosphäre und die Seiten fliegen förmlich dahin. Innerhalb kürzester Zeit baut die Autorin einen starken Spannungsbogen um ihre unvorhersehbare und fesselnde Storyline auf. Es gab so viele geniale Plottwists, sodass ich bis zum Schluss im Dunkeln getappt und vom finalen Cliffhanger sprachlos zurückgelassen worden bin.

Nicht nur die Handlung, sondern auch die Charaktere des Buches haben es mir angetan – allen voran natürlich unsere Heldin Livia. Sie ist ein ruhiges, fast schüchternes Mädchen und wird erst durch Maél richtig aus der Reserve gelockt. Man kann über die ganze Handlung hinweg miterleben, wie sie förmlich aufblüht und langsam ihre Gabe kennenlernt und akzeptiert. Auch ihr gutes Verhältnis zu ihren Eltern und ihren Freundinnen wurde authentisch dargestellt und macht sie nur noch sympathischer.

Maél ist der mysteriöse Unbekannte der Geschichte. Kira Licht lüftet nur nach und nach das Geheimnis um seine Herkunft und man rätselt als Leser zusammen mit Livia, was sich hinter der Bad Boy Fassade verbirgt. Obwohl Maél manchmal forsch und draufgängerisch wirkt, hat er doch ein gutes Herz. Ich hoffe sehr, dass man im zweiten Band noch etwas mehr über ihn und sein Leben erfährt.

Das große Highlight sind für mich jedoch die griechischen Götter. Leider tauchen sie erst ungefähr nach der Hälfte des Buches auf, aber das Warten lohnt sich definitiv. Natürlich hat die Autorin so manche Eigenheiten der Götter etwa überspitzt dargestellt, aber sie sorgen für eine Menge Lacher und die nötige Prise Spannung.

Fazit:

„Gold und Schatten – Das erste Buch der Götter“ ist eine fesselnde Urban Fantasy Story, die zunächst ruhig beginnt, aber dann schnell den Leser in ihren Bann zieht. Die Darstellung der Protagonisten, sowie der griechischen Götter ist hervorragend gelungen. Abgerundet wird das Buch durch das traumhafte Setting von Paris mit seinen malerischen Cafés und den düsteren Katakomben. Ich freue mich schon auf den finalen Band der Dilogie und vergebe wohl verdiente 5 Ananas.
Profile Image for Lisa.
53 reviews2 followers
March 5, 2019
Was eine tolle Geschichte, die viel griechische Mythologie mit sich bringt! Gerade die Liebesgeschichte in diesem Roman hat es mir sehr angetan und ich freue mich auf den zweiten Band!
Freut euch auf lustige Götter!
Profile Image for Sue_reads_books.
511 reviews41 followers
April 1, 2019
An diesem Buch kommt man zur Zeit ja nicht wirklich vorbei, und da ich griechische Mythologie in Geschichten grundsätzlich mag, habe ich es direkt lesen wollen. Der Schreibstil gefiel mir schon in dem Prequel total gut, und auch Mael schien da schon ein sehr interessanter Charakter zu sein. Soviel also zu meiner Motivation, dieses Buch zu lesen 😉

Ich sag es gleich vorweg: die Kapitel sind verhältnismäßig lang. Sehr lang. Das war extrem gewöhnungsbedürftig für mich, weil ich gern das aktuelle Kapitel beende, bevor ich eine Lesepause mache.

Die Handlung selbst hat mir ganz gut gefallen, sie war spannend und nicht so sehr vorhersehbar, zumindest für mich, und ich habe immer noch eine Menge Fragen, die hoffentlich in Band 2 beantwortet werden. Insgesamt hätten es aber gern ein paar mehr Götter und ein bisschen weniger Beziehungsdrama sein dürfen. 😉

Im Prinzip war das Buch für mich zweigeteilt. Deshalb ziehe ich auch mindestens einen Stern ab. 🙈
In die erste Hälfte des Buches bin ich nicht richtig reingekommen. Irgendwie hatte ich permanent das Gefühl, beim Lesen nicht richtig voran zu kommen. Der Einstieg war vielleicht auch deshalb etwas holprig, weil ich mit Livia so gar nicht warm geworden bin. Auch wenn sie erst 16 ist, ist sie stellenweise unglaublich naiv und unreif. Da sie sehr überbehütet aufwächst, ist das eigentlich kein Wunder, weshalb ich da mal ein Auge zudrücke. Trotzdem hätte ich erwartet, dass jemand, der schon in so vielen Ländern gelebt hat, Schulen gewechselt hat, immer wieder neue Freunde gefunden hat, irgendwie selbstständiger und reifer ist.
Ihre Beziehung zu Mael ist erst ziemlich verworren, und da erst sehr spät Licht ins Dunkel kommt, war dieses Hin und Her zwischenzeitlich etwas anstrengend.
Die zweite Hälfte des Buches war dann wirklich gut und spannend, und ließ sich viel flüssiger lesen. Livia gefiel mir besser, auch wenn ich gern mehr über ihre Gabe erfahren hätte, so richtig weiß ich nämlich immer noch nicht, was an ihr so extrem besonders ist. Die meisten Fäden laufen tatsächlich erst am Ende zusammen, nur ging es dann doch etwas schnell. Da hätte ich mir tatsächlich noch ein paar Seiten mehr gewünscht. ☺️
Profile Image for  Ela's Welt der Bücher.
1,833 reviews
May 28, 2019
Ich hab schon gehört, dass dieses Buch toll ist, doch das es mir so gut gefallen wird habe ich nicht vermutet. Doch nach dem Ende, kann ich den zweiten Teil kaum erwarten.
4 Sterne
Profile Image for Denise.
639 reviews
March 28, 2020
3.5

Dieses Buch ist etwas schwer zu bewerten 😅. Am Anfang hatte ich wirklich Probleme reinzukommen und bis zur Hälfte habe ich immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt es abzubrechen 🙈.
Danach konnte es mich zum Glück trotzdem noch packen und ich habe heute sogar schon mit Band 2 begonnen 🙈
Profile Image for Norwyn Schäfer.
773 reviews14 followers
March 13, 2019
5/5 Sterne
Gold und Schatten
Das erste Buch der Götter
von Kira Licht
One
"Teil 1 einer spannenden Dilogie rund um die griechische Götterwelt mitten in Paris.
Paris die Stadt der ... Götter!
Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall...
Lesen Sie auch das kostenlose Prequel "Träume und Hoffnung", das Maéls Ankunft im Paris der Zwanziger Jahre beschreibt."
Ich bedanke mich bei Netgalley und dem One Verlag für das Rezensionsexemplar des Buches.
Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine schöne Romantasy von einer Autorin, die einen wirklich erfrischenden Schreibstil beherrscht ohne zu sehr ins blumige und übertriebene abzuschweifen. Die bildhafte Ausdrucksweise der Schriftstellerin schafft es, dass man Szenen bildlich vor Augen hat und durch ihren eingebauten Witz und Humor, hat der Leser hin und wieder ein Lächeln auf den Lippen oder kichert verstohlen hinter vorgehaltener Hand. Wunderbar gewählt wurde auch der Ort des Geschehens mit Paris, einer Stadt die eigentlich viel zu selten in Geschichten eine Rolle spielt. Hier wurden besonders auch die Katakomben zu einem der Schauplätze gewählt, was ich persönlich als sehr interessant empfunden habe. Genauso beeindruckt hat mich die 16 Jahre alte Protagonistin, die alles andere als ein perfektes Püppchen ist. Sie ist ein ganz normal aussehendes Durchschnittsmädchen, mit ein paar Pfunden zu viel auf den Rippen, wie der Grossteil der realen weiblichen Bevölkerung. Endlich mal keine Modellmaße. Da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, nimmt der Leser automatisch auch sowas wie ihre Position im Buch ein und steckt mittendrin in ihrer Gefühls- und Gedankenwelt. Doch auch für ein wenig Herzklopfen ist gesorgt, durch den mysteriösen und beeindruckenden Maél.
Die Vielzahl der im Buch enthaltenen Charaktere und Götter schafft eine Geschichte, die spannend und fesselnd ist, ausserdem bekommt man einen guten Eindruck, wie genau und intensiv die Autorin die Götterwelt recherchiert hat.
Würde man aus dem Buch eine Serie machen, könnte man sie guten Gewissens "Gods of Paris" nennen. Das sollte einem schon einen kleinen Vorgeschmack darauf geben worum es in diesem Buch geht. Es wird spannend, actionreich, verworren und endet.... in einem Cliffhanger!!!! Wie gemein, aber das heizt die Vorfreude auf den finalen Band erst recht an. Dennoch ein Cliffhanger!!!!
Ich kann dieses Buch voller Gefühl, Fantasy, Spannung, Mystik und Romantik wirklich nur empfehlen. Es war mir ein grosses Vergnügen es zu lesen und ich gebe dem Buch gern 5/5 Sterne.
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Profile Image for Fernwehwelten.
390 reviews242 followers
May 12, 2019
Liebe auf den ersten Blick ist wohl der einzige Ausdruck, um zu beschreiben, was Livia empfindet, als sie dem unberechenbaren Maél zufällig begegnet. Obwohl… zufällig? Je näher sich die beiden kommen, desto weniger glaubt Livia, dass die Begegnung dem Zufall geschuldet war. Und ehe sie sich versieht befindet sie sich mitten in einer halsbrecherischen Geschichte rund um griechische Götter und einen Jungen, der ihr immer wieder das Herz bricht.
Ich bin ein Fan der griechischen Mythologie. „Percy Jackson“, „Helden des Olymp“ und „GötterFunke“ habe ich schon verschlungen. Dementsprechend hatte ich, was das angeht, hohe Erwartungen an „Gold & Schatten“ – welche nicht ganz erfüllt wurden. An manchen Stellen erschien mir der Einfluss der griechischen Mythologie variabel. Es war nett eingearbeitet, aber für die Geschichte nicht zwingend. Ich hätte mir ein stärkeres Augenmerk auf das Thema Götter gewünscht, um nicht das Gefühl zu bekommen, dass die Charaktere auch durch andere hätten ersetzt werden können. Allerdings legt das Buch vielleicht absichtlich einen anderen Fokus, was nur meinen Geschmack nicht immer getroffen hat. Auch erschien mir manches unlogisch. Anfangs scheint die Existenz von Göttern ein Geheimnis zu sein – doch im Laufe des Buchs werden dann immer wieder leichtfertig Personen eingeweiht, als wäre das plötzlich kein Problem mehr. Vor allem zum Ende hin ist mir das nochmal aufgefallen.
Jetzt habe ich eiskalt mit den Kritikpunkten angefangen. Vielleicht, damit ich das Lenkrad herumreißen und in die Welt herausschreien kann: ABER ALL DAS WAR NACHHER EGAL, WEIL DAS BUCH SO TOLL IST! Ich habe es inhaliert. Die Charaktere waren ungemein sympathisch, haben einen zwischendurch in den Wahnsinn getrieben, aber nur, um direkt wieder ein begeistertes Quietschen über des Lesers Lippen zu locken. Der Schreibstil war locker und flüssig, hat einen trotz der langen Kapitel über die Seiten rasen lassen. Langeweile kam nie auf. Das Ende war dann der absolute Schock. Ich meine, wie soll man so bis August überleben?!
4,5 Sterne gibt es von mir, die negativen Aspekt werden fast gänzlich von all den positiven Sachen überrannt.
Profile Image for Sabrina.
153 reviews7 followers
January 9, 2020
Das zweite mal lesen war sooooo viel grandioser!
Profile Image for Chaptersofjacky .
95 reviews10 followers
May 23, 2019
Livia ist ein Diplomatenkind. Alle 3 Jahre zieht sie in ein neues Land und muss dort von vorne beginnen. Doch bei ihrem Umzug nach Paris, mit 16 Jahre, ist es nicht das Einzige, was ihr passiert. Plötzlich wird sie von Pflanzen angesprochen. Nur zu Recht fragt Livia sich, ob sie durchdreht. Dann trifft bei einem Museumsbesuch in den Katakomben noch den geheimnisvollen Maél. Nach diesem Treffen wird ihre Welt so auf den Kopf gestellt, dass Livia sich wünscht, es wären nur die sprechenden Pflanzen, um die sie sich einen Kopf machen muss.
Zuerst: Das Cover. Es ist so schön. Ich bin eigentlich kein Fan davon, wenn „echte“ Menschen auf Covern zu sehen sind, aber hier stört es mich überhaupt nicht. Das Cover ist einfach total schön und stimmig.
Kiras Schreibstil ist sehr flüssig. Sie erzählt die Geschichte einfach gerade raus, ohne viele blumigen Umschreibungen, was sehr gut zu unserer Hauptcharakterin Livia passt. Aus ihrer Sicht ist die Geschichte auch erzählt. Livia, hat nicht nur einen wunderschönen Namen, sie ist auch sehr selbstbewusst, schlagfertig, loyal und stark. Ein sehr sympathisches Mädchen und wenn sie zu mir auf die Schule gekommen wäre, hätte ich auch sofort versucht mich mit ihr anzufreunden.
Auch Maél war mir von Anfang an sympathisch, trotz seiner undurchdringlichen Art, die Livia (und auch mich) manchmal zur Verzweiflung getrieben hat.
Die Verarbeitung der griechischen Mythologie fand ich sehr gut. Man merkt, dass Kira sich damit beschäftigt hat, wie alles zusammenhängt und was die einzelnen Götter ausmacht. Ich habe immer Sorge, dass bei Adaptionen von alten Mythen in unsere Zeit alles etwas überzogen wird, aber hier durfte ich definitiv vom Gegenteil überzeugt werden. Allein die Ideen für de Berufe der Götter, wundervoll!
Es wurde alles mit so viel Charme und Witz erzählt, ohne übertrieben zu wirken.
Auch wenn das Ende nicht ganz unerwartet kam, hat es mich doch total mitgerissen und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen.
Profile Image for Hej__jessica .
209 reviews10 followers
March 23, 2019
Gib mir ein Buch über Götter und ich werde es lieben.

So mein erster Gedanke als ich von dem Buch Gold und Schatten von Kira Licht erfahren habe. Ich wusste, ich muss es einfach lesen. Ich liebe Bücher in denen Götter jeglicher Art vorkommen und kann gar nicht genug bekommen von griechischer Mythologie. Kira Licht hat ihre göttlichen Helden ins Paris des 21. Jahrhunderts katapultiert und erschafft so eine ganz neue und vor allem sehr intensive Atmosphäre innerhalb einer gut durchdachten und vor allem sehr modern angelegten Geschichte.

Verzaubert werden wir von Maél, der uns und Livia in seine Welt, die düsteren Katakomben unter den Straßen von Paris entführt. Er zeigt uns eine Welt außerhalb von Licht und Glanz, eine Welt der Dunkelheit und Schatten, eine Welt der Groteske und Angst, eine Welt so berauschend und beklemmend zugleich. Zusammen mit ihm und Livia begeben wir uns auf eine Reise zu unbekannten Orten, Geschichten, Mythen und einer ganzen Reihe von Geheimnissen.

Geheimnisse ist das große Stichwort des Buches. Livia hütet seit ihrem 16. Geburtstag ein Geheimnis das sie bis nach Paris verfolgt. Sie kann mit Pflanzen kommunizieren und wird auf einmal verfolgt von Stimmen, Halluzinationen, düsteren Träumen und einem Mann, der mehr zu wissen scheint als Livia anfangs glaubt. Auch Maél hat Geheimnisse vor Livia. Warum taucht er urplötzlich in ihrem Leben auf? Warum sind sie sich so vertraut? Warum ist er in der einen Minute abweisend und in ihr der Nächsten so nah wie nie jemand zuvor? Was hat er zu verbergen? Woher kommt er und warum sind die Katakomben wie eine zweite Heimat für ihn?

So wie Livia zu Beginn im Dunkeln tappt so können auch wir Leser nur Schemenhaft erraten wie die Geschichte weitergesponnen werden könnte. Es geht Häppchenweise weiter, nie wird zu viel verraten oder ein Rätsel zu schnell gelöst. Kira Licht lässt uns im Schatten wandeln und verrät nur das Nötigste um uns Leser und die Protagonisten bei der Stange zu halten. Sie schafft damit eine ganz eigene Bühne für ihr atemberaubendes Stück und spinnt so immer und immer weiter ihr Netz aus Geheimnissen, Liebschaften und Freundschaft.

Gold und Schatten ist ein Buch mit gut durchdachten Charakteren die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Auch wenn manche Charaktere mir zu schnell geglaubt, zu schnell akzeptiert haben was sich vor ihrer Nase abspielte, konnte ich ihnen das nicht übel nehmen. Durch die liebevolle Art wie Kira Licht ihre Charaktere agieren lässt, sind auch solch kleinen "Logik Abschweifungen" absolut zu verzeihen. Die beiden Hauptprotagonisten sind logischerweise wieder sehr gut aussehend. Er ist ein Bild von einem jungen Mann, athletisch, gut aussehend und schlagfertig wie herzerweichend zugleich. Sie ist hübsch, mit ihrem blonden Haaren, ihrer niedlichen Figur und ihrem kecken und vor allem sehr selbstsicheren Auftreten. Beide passen gut zusammen und ich habe ihnen schnell abgekauft, das sie Sympathien für einander entwickeln, bzw. entwickelt haben.

Durchweg konnte ich die Begeisterung für diese Geschichte halten und war am Ende einfach nur glücklich und traurig zugleich. Glücklich weil ich weiß das es einen zweiten Teil geben muss und traurig weil ich nicht will das es jemals endet. Diese Idee hat definitiv Potenzial für mehr und ich glaube hier könnte ich durchaus mehrere Bücher lesen. Außerdem will ich noch so einiges über die anderen Götter erfahren. Also Kira, hau in die Tasten, ich will ein neues Buch ;)
Profile Image for Nina‘s Bücherbasar.
299 reviews22 followers
May 3, 2019

Meine Meinung

Seien wir mal ehrlich: Als ich Gold & Schatten begonnen habe, war ich voller Vorurteile und hatte schon eine Liste an Dingen, die ich zu beanstanden hatte. Erstmal hasse ich alle Bücher, die in Paris spielen, weil sie die Stadt fast immer als super romantisch und schön darstellen. Wer einmal in Paris gewesen ist weiß: Die Stadt hat auch schmutzige Seiten. Außerdem war ich sehr besorgt, dass auch hier eine kitschige und unrealisitsche Liebesgeschichte verkauft wird und dass der Fantasyanteil schwindend gering ist und mehr die Liebe als eine gut durchdachte und kreative Welt im Vordergrund steht. Leider haben sich diese Vorurteile auch bald bestätigt. Gereizt haben mich dann aber auch das Götter-Thema und die vielen positiven Meinungen zum Erscheinungstermin des Buches. Die Leseprobe und auch der Schreibstil der Autorin konnten mich schließlich dazu bewegen, es doch mit Gold & Schatten zu probieren. Denn Kira Licht schreibt wirklich sehr humorvoll und vielseitig, sodass man nie ins Stocken kommt oder an unnatürlich klingenden Formulierungen hängen bleibt. Ich persönlich kann bei einem guten Schreibstil auch gerne mal über den ein oder anderen flachen Handlungsstrang hinwegsehen.
So gemischt wie meine Gefühle zu Beginn des Buches waren, so sind sie auch jetzt noch. Kira Licht hat eine Story enwickelt, die voller üblicher Genreklischees ist und leider wenig Neues mit sich bringt. Ein junges Mädchen mit großen Selbstzweifeln entwickelt plötzlich magische Kräfte, verliebt sich in einen sexy Typen der voll den Plan von allem hat. Es gibt natürlich eine Gruppe die parallel und geheim zur Gesellschaft existiert, sie lernt diese Welt kennen und wird plötzlich ein ganz anderer Mensch. Dann folgt noch ganz viel Drama und Liebe. Es gibt viele lustige und unterhaltsame Szenen, aber obwohl das Buch mit fast 550 Seiten doch recht dick ist, passiert relativ wenig und viele Szenen erschienen mit zu lang oder komplett überflüssig. Der Weltenaufbau war okay, die Grundidee mit den Göttern gefiel mir auch echt gut, aber leider fehlt es hier an Tiefe. Livia war zwar sehr sympathisch, hätte für meinen Geschmack aber auch etwas stärker und unabhängiger von ihrem Lover Maél sein können. Es gibt also noch mehr Potenzial nach oben. Dadurch, dass es noch einen zweiten Band geben wird, vermute ich, dass noch viele der ungeklärten Fragen geklärt werden. Denn ich hatte nach dem Beenden noch einige Fragezeichen im Kopf.
Fazit

Ein solider Auftakt einer Reihe, dessen Potenzial aber nicht ausgeschöpft wurde. Sofern der Charakterentwicklung und dem Plotten etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass Gold & Schatten in seiner Fortsetzung richtig gut werden kann. So fällt mein Fazit aber eher mittelmäßig aus.

3/5 Sterne

*Vielen Dank an Bastei Lübbe und den ONE Verlag für das Rezensionsexemplar*
Profile Image for Jessi.
1,245 reviews42 followers
July 17, 2019
Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall…
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Wasser … bitte!

Das Cover finde ich persönlich klasse. Es ist wunderschön, zeigt kein ganzes Gesicht und doch sieht man, dass die Geschichte magisch ist. Ich mag die Farben, es strahlt etwas Warmes aus und ist auch passend zum Titel gestaltet. Die Pünktchen ziehen sich auch durchs ganze Buch, das finde ich super.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich angenehm zu lesen. Ich kam schnell weiter und dadurch, dass man die Gedanken von Livia liest, wird alles ein bisschen witzig. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive. Es waren viele Beschreibungen in dem Buch, was ich gut finde, hin und wieder fielen sie dann doch recht lange aus.

Zu Beginn lernt man Livia kennen. Sie ist neu in Paris und will sich die Katakomben anschauen. Dort trifft sie auf Mael, aber wie es der Zufall will ist er nicht ganz menschlich.

Wieso lese ich Jugendbücher überhaupt noch? Manchmal frage ich mich das schon, sie verlaufen immer nach dem gleichen Schema und es gibt keine Spannungsbögen, die man nicht schon kennt. Trotzdem habe ich Gold und Schatten gelesen und ich muss sagen, dass ich es doch erstaunlich gut fand. Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe, hatte ich absolut keine Lust auf das Buch, es wirkte langatmig und nicht spannend auf mich, trotzdem habe ich es gegen Bonuspunkte eingetauscht.

Der Einstieg in die Geschichte war, wie schon gesagt, langatmig. Was dauert eine Weile, bis endlich einmal etwas passiert, obwohl schon Beginn an klar ist, dass Livia anders ist. Sie spricht schon auf den ersten Seiten mit Pflanzen und man weiß auch gleich, dass Mael nicht ganz normal ist. Alles sehr klischeehaft, aber dann wurde es besser. Livia ist endlich kein Gott, Halbgott, Teufel oder sonst was, sie ist ein anderes Wesen, und ich finde es super, dass hier eine nicht so bekannte, wie soll ich es nennen, Rasse?, genutzt wurde. Man weiß noch nicht, was Mael mit allem zu tun hat, aber das war für mich in Ordnung, denn ich mochte den Kerl nicht. Immer wieder versucht er fies zu Livia zu sein, so richtig Bad Boy, dann ist er wieder total lieb. Seine Stimmungsschwankungen konnte ich nicht mit ansehen und dadurch verlor er schon recht bald seinen Reiz für mich.

Bevor dann die Geschichte aber voll durchstartet, gibt es sehr viele Alltagsszenen. Manchmal wirkte es, als wären diese blos Lückenfüller, da sie doch sehr lang waren. Hier haben wir Telefonate mit Livias neuen Freunden, Parties, Jungs und viele Cafeteria-Szenen. Hin und wieder eine solche Szene wäre ok gewesen, aber das fiel mir dann doch negativ auf. Dadurch lernt man aber die Freundinnen von Livia besser kennen, die beiden mochte ich wirklich gern. Sie sind so echt und fröhlich, haben aber trotzdem ihre eigenen Probleme. Was mich dann aber doch sehr irritiert hat war, dass die beiden es einfach hin nehmen, als Livia ihnen erzählt, was sie ist. Sie hinterfragen nichts, sie sagen einfach wie cool das ist und weiter gehts. Jeder Mensch würde da ausrasten und 100 Fragen stellen, aber die beiden nicht. Das war mir dann doch zu schnell.

Was mir allerdings gut gefallen hat, war die Zusammenarbeit von Livia und Mael. Der Weg dahin war nicht leicht, aber als er ihr dann alles erzählt hat, hat man auch als Leser mehr Einblick bekommen und plötzlich so viel verstanden. Eben diese Auflösung hat mir am besten an dem ganzen Buch gefallen, danach wurde es dann immer besser. Die Götter spielen immer eine größere Rolle und zusammen mit Livia lernt man alte Geschichte kennen. Endlich verstand ich auch, was es mit ihren Träumen auf sich hatte und wie Mael da rein passt.

Mit der Zeit bekommen auch einige Götter ihre Auftritte, diese fallen für meinen Geschmack leider zu kurz aus und sie wurden mir auch viel zu modern dargestellt. Wenn man ewig lebt entwickelt man sich mit der Zeit weiter, aber das war dann doch schon übertrieben und hat mir mein tolles Bild zerstört. So arg war das nicht einmal bei Percy Jackson.

Gegen Ende hin wurde es dann immer spannender. Mael und Livia kommen ihrem Ziel näher und es spielt sich auch viel in der Unterwelt ab. Ach, ich liebe den Teufel, Hades, den Styx, einfach alles was man mit der Unterwelt, egal ob mythologisch oder nicht, in Verbindung bringen kann. In dem Buch hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht, die Szenen die dort spielten wurden alle sehr schnell abgehandelt. Trotzdem bekommt Hades seinen großen Auftritt und kreiert somit einen kleinen Cliffhanger vor dem großen Cliffhanger.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es einige Dinge gab, die einfach zu lang gezogen waren oder auch zu unrealistisch waren. Ich weiß nicht, ob ich den zweiten Teil lesen werde, aber für jeden, der Jugendbücher mag, ist das auf jeden Fall was. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sterne, da mir der Großteil doch sehr gut gefallen hat.
Profile Image for Tintentraumwelt.
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April 14, 2019
Ein super gutes Jugendfantasybuch. Livia, Maél und auch die Nebencharaktere waren mir total sympathisch und die Geschichte war durchgehend spannend und interessant, sowie logisch und durchdacht. Einzig gestört hat mich, dass die Kapitel teilweise sehr lang waren (Kapitel 11 ist ganze 100!! Seiten lang).
Profile Image for Zeilenmoment.
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April 10, 2019
Meine Meinung:
Schon als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich verzaubert davon. Das Cover hat mich sofort in seinen Bahn gezogen. Es strahlt etwas mystisches aus. Vor allem gefällt mir die Schriftart und die Farben des Titels sehr gut. Das Gold auf dem dunklen Untergrund und die schwarze Schrift auf dem hellen Untergrund heben sich ab und stechen einem somit direkt ins Auge. Zudem passt der Titel sehr gut zu der Geschichte, da die beiden Protagonisten, Livia und Maél, diese beiden Gegensätzer verkörpern. Als ich erfahren habe, worum es in diesem Buch gehen würde, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich liebe Bücher über Götter und war schon sehr gespannt, wie Kira Licht ihre Idee umgesetzt hatte. Der Klappentext umschreibt kurz den Inhalt, lässt einen aber mit einigen Fragen zurück, die einen sehr neugierig auf das gesamte Buch machen. Schon hier wird bereits eine Spannung aufgebaut, die es einem schwer macht das Buch wegzulegen und nicht sofort zu lesen. Die Spannung zieht sich weiter durch. Von Anfang an ist eine Spannung greifbar und lässt die Seiten nur so fliegen. Zum Glück hielt diese Spannung dann auch bis zum Ende hin an, weil man unbedingt wissen wollte wie es weiter geht, denn es hätte alles geschehen können und somit war es unvorhersehbar. Man hat mit den Charakteren im Dunkeln getappt und die ganzen Informationen mit ihnen zusammen herausgefunden. Zudem gefällt mir die Thematik der Götter sehr gern, weshalb ich keinen Bogen um dieses Buch machen konnte, was sich im Ende ausgezahlt hat. Doch besonders gut hat mir die Tatsache gefallen, dass unsere Protagonistin Livia eine Nymphe ist und kein normaler Mensch, wie es in den sonst so typischen Göttergeschichten der Fall ist. Mein Herz ist aus dem Galopp gar nicht mehr heraus gekommen. Es ist in tausend Teile zersprungen, wurde wieder zusammen gesetzt nur um dann wieder in Einzelteile zerlegt zu werden. Man hatte das Gefühl ein Teil der Geschichte zu sein und das Abenteuer mit den Figuren zusammen zu erleben.
Der Schreibstil von Kira Licht ist einfach nur klasse. Er trieft vor Humor und Sarkasmus, zwei Dinge mit denen man mich immer überzeugen kann. Es gab so viele Momente bei denen ich einfach nur lachen, weinen oder schreien wollte. In diesem Zusammenhang gab es einige Momente in denen ich das Buch aus Frust fast aus dem Fenster geworfen hätte. Schon lange hat mich kein Buch mehr so mitgenommen und mich auf eine Gefühlsachterbahn geschickt aus der ich nicht mehr aussteigen wollte. Man konnte nicht anders als mit den Charakteren mitzufiebern und mit ihnen zu leiden. Selten habe ich Charaktere, die mir so ans Herz gewachsen sind. Livia ist eine starke Protaginistin, die sich nicht auf irgendwen verlässt und hilflos durch die Geschichte irrt. Sie besitzt einen tiefgründigen Charakter, der sich sogar traut den Göttern die Stirn zu bieten und sich für die Personen einsetzt, die sie liebt. Auch Maél hat Züge, die ihn sofort sympathisch machen, obwohl er auf den ersten Blick wie der typische Stereotyp eines Badboys wirkt. Auch er versucht jemanden zu helfen, der ihm viel bedeutet und nimmt dafür viel in Kauf. Des Öfteren möchte man ihm einfach gegen das Schienenbein treten, kann ihm aber gleichzeitig nicht lange böse sein. Man verfällt ihm einfach, weil er einen so leicht um den Finger wickeln kann. Auch andere Charaktere sind einem positiv und negativ ans Herz geachsen.

Fazit:
Ein Mix aus Shadowhunters und griechischer Mythologie. Ein absolutes Jahreshighlight für mich und zu 100% an jeden zu empfehlen. Das Buch erhält 4/5⭐.
Profile Image for Klaudia.
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May 31, 2019
Inhalt

Nach ihrem Umzug in die Stadt der Liebe, Paris, wird die behütet aufgewachsene Livia immer wieder von Krankheiten und seltsamen Vorkommnissen geplagt. Wieso fangen Pflanzen an, mit ihr zu sprechen? Und wer ist der attraktive Maél, der sie in die Katakomben unter Paris entführt? Dass sie ihn getroffen hat, ist alles andere als Zufall, doch als mitten in Paris die geheime Welt der griechischen Götter zum Leben erwacht, muss Livia ihren Platz zwischen den Sagengestalten finden. Doch dunkle Mächte sind bereits auf dem Vormarsch und sie machen nicht vor Livia und Maél Halt …

Meine Bewertung

Achtung: Diese Rezension enthält kleine Spoiler zur Geschichte!

Griechische Götter in Paris? Count me in! „Gold und Schatten“ von Kira Licht war für mich auf mehreren Ebenen eine Must Read, weshalb ich mich umso schwerer getan habe, diese Rezension zu schreiben. So gut der Aufhänger mit Livias Kräften, der Traumstadt Paris und der Mythologie in diesem Buch war, so langatmig und schwierig war dann die Geschichte selbst. Tatsächlich musste ich es sehr lange sacken lassen und meine Gedanken dazu aufschreiben, denn ich bin wahnsinnig zwiegespalten, was diese Geschichte angeht.

Fangen wir mit den guten Seiten an: Tatsächlich fand ich Kira Lichts Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen, auch wenn es zwischendurch sehr viele Längen gab, die man im Lektorat noch gut und gern hätte zusammenkürzen können. Der Spannungsbogen war für mich etwas schwierig aufgebaut, vieles ging in Alltagsszenen und Livias Schwärmereien für den gutaussehenden Hottie Maél unter. Was an sich für die Altersstufe auch kein Problem ist, denn mit 14 Jahren sind diese Schwärmereien auch völlig in Ordnung – nur war Livia schon älters als 14-jährige Leser. Dafür wirkte sie auf mich an vielen Stellen sehr naiv und zu schüchtern, hatte aber manchmal Anfälle von Waghalsigkeit und Mut, die ich dann wiederum unterhaltsam fand. Ich hoffe, dass der Teil ihrer Persönlichkeit im zweiten Band weiter ausgebaut wird und sie sich nicht mehr so stark unterbuttern lässt. Sie hat nämlich einige coole Fähigkeiten!

Diese war für mich vor allem ihre Begabung, mit Pflanzen zu sprechen. Für Bewanderte in der griechischen Mythologie ist schnell klar: Livia gehört den Nymphen an. Und obwohl sie das auch recht früh im Buch feststellt, wird daraus kaum ein richtiges Thema gemacht, ihre Kräfte nicht weiter beleuchtet. Sie wirken eher wie ein Mittel zum Zweck, wenn es gerade gebraucht wird. Hier wurde meiner Meinung nach viel Potenzial verschenkt und auch in dem Punkt hoffe ich, dass der zweite Band noch ordentlicher reinhaut.

Schön fand ich außerdem Livias Beziehung zu ihren zwei neuen besten Freundinnen. Gigi und Jemma hätten für mich straight aus „Mean Girls“ kommen können, sie waren aber super unterhaltsam und mit Livia zusammen ein tolles Trio. Mancher sarkastischer Spruch zwischen ihnen hat mich zum Lachen gebracht. Gleichzeitig waren sie mir fast etwas zu stereotyp gezeichnet, was auch daran liegen könnte, dass sie in vielen Bereichen Plot Devices blieben – nur da, um die Story voranzutreiben, aber eigene Einflüsse hatten sie kaum. Trotzdem fand ich sie sehr liebenswert und die Szenen mit ihnen haben das Buch gut aufgelockert. Ebenso verhielt es sich mit der Motte Evangeline – sie war eine so süße, treue Begleiterin, die Livia zur Seite stand! Sie mochte ich ganz besonders und ihre Fähigkeiten waren auch nicht ohne. Das hat mir sehr gut gefallen und in dem Moment habe ich auch festgestellt, dass Kira Licht wirklich sehr interessante Ideen hineingebracht hat.

Aber leider war nicht alles so positiv. Denn während ich mich auf den mythologischen Teil sehr gefreut habe, kam mir dieser an einigen Stellen so verdreht und unangenehm vor, dass ich das Buch gern weggelegt hätte. Die Beziehung zwischen Hades und Persephone und ihre Darstellung als Charaktere war mir echt richtig unangenehm, denn sie war unglaublich vorhersehbar und passte nicht mit meiner Vorstellung von ihnen zusammen. Das ist nun natürlich die Interpretation der Autorin und hierfür möchte ich auch ganz klar sagen: Das ist rein persönlicher Geschmack. Mir hat dieser Punkt einfach nicht gefallen, vor allem Persephones Darstellung als kratzbürstige, zickige Luxus-Ehefrau, die Aphrodite auch noch Adonis ausspannt. Das war für mich echt zu viel des Guten.

Dafür waren andere Charaktere wie Aphrodite und Hermes super gemeistert! Beide haben mir viel Freude bereitet, und auch die Irrungen und Wirrungen des wie eine Droge wirkenden Ambrosia waren sehr unterhaltsam geschildert. Die hat Maéls und Livias Beziehung vorangebracht, auch wenn ich von dieser überhaupt nicht angetan war.

Denn seien wir mal ehrlich: Maél ist kein Bookboyfriend. Es tut mir hier sehr leid der Autorin gegenüber, die sich viel Mühe gegeben hat, seinen Charakter verständlich zu machen, aber die zwei führen eine solch toxische, unangenehme Beziehung, dass mir regelmäßig die Galle hochstieg. Maél prügelt sich, weil Livia nicht mit ihm reden will, und eine Woche später ist alles vergessen? Seine mysteriöse Art ist höchst übergriffig und nicht so liebevoll, wie es dargestellt werden sollte. Sein Benehmen Livia gegenüber ist oftmals respektlos, soll dann aber mit kleinen Geschenken und Aufmerksamkeiten wiedergutgemacht werden. Am Ende erfährt man zwar, was dahintersteckt, aber dieses Trope des armen Jungen, der seine einzig wahre Liebe vor sich selbst schützen muss und sie deshalb immer wieder wegstößt, ist übelst toxisch. Entweder willst du eine Beziehung oder du willst sie nicht, aber wenn Letzteres der Fall ist, ist es ein Unding, mit Livias Gefühlen zu spielen, sie immer wieder näher zu dir zu ziehen und sie dann doch wieder wegzustoßen unter dem Vorwand, sie schützen zu wollen. Das ist keine Liebe. Das ist bloße Spielerei und jedes Mädchen, das so was bereits erlebt hat, ist mit verletzten Gefühlen und viel Trauer herausgegangen.

Neben all diesen Punkten fand ich wie gesagt den Spannungsaufbau nicht ganz plausibel gestaltet. Es gab unnötige Längen im Buch, die man zum Beispiel mit mehr Bedeutung der Katakomben hätte füllen können, oder mit mehr Begegnungen zwischen Livia und den Göttern/anderen mythischen Wesen. Das Nymphen-Thema wurde kaum aufgegriffen, nur wenn es notwendig war. Hier blieb noch viel Luft nach oben, und wo es dann Erklärungen gab, arteten sie schnell in Info-Dumps aus. Ich hoffe sehr, dass Kira Licht das Pacing im zweiten Band besser gelingt (und bitte, wie auch andere Rezensenten, um etwas kürzere Kapitel).

Werde ich also den zweiten Teil noch lesen? Ich musste wirklich überlegen, aber ja, ich werde es tun. Kira Licht hat mit mit „Gold und Schatten“ zwar nicht vollständig überzeugen können, aber ich hoffe sehr darauf, dass es im zweiten Teil „Staub und Flammen“ besser wird. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben mit dem Ende des ersten Buches, ich hoffe, dass die Autorin es besser umsetzen wird und der Beziehung zwischen Livia und Maél den richtigen Schubs gibt.
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March 12, 2019
Cover:

Als ich das Cover in der Lesejury sah wusste ich gleich dies muss etwas für mich sein. Ich finde das Cover wirklich sehr gut gelungen. Das Gesicht ist verborgen und somit kann man mit seiner eigenen Fantasy spielen wie Livia wohl aussieht. Auch das Farbenspiel mit dem Gold und dem Schwarz finde ich sehr gut gelungen. Ich denke dass viele zu diesem Buch greifen werden, denn das Cover macht wirklich sehr neugierig.

Schreibstil und Charaktere:

Kira Licht konnte mich sehr mit reißen mit ihrem Schreibstil. Anfangs war alles sehr geheimnisvoll und es fielen immer mehr ungeklärte Fragen auf. Mir fehlte bei der Protagonistin aber etwas die Neugier. Livia lies vieles drauf ankommen und forschte meiner Meinung zu wenig nach. Im Herzen ist sie aber sehr mutig und ein guter Mensch. Mir gefällt diese Eigenschaft an ihr sehr, wir wurden auch schnell zusammen warm und die Kapitel flogen nur so dahin. Es war wirklich schwer aufzuhören zu lesen. Livia hat echt tolle Freundinnen gefunden, die drei haben mich oft zum schmunzeln gebracht. Mein absoluter Liebling ist Maéls Ziehvater, oft hat er mich an Magnus Bane (aus City of Bones von Cassandra Clare) erinnert und die Fürsorge die er für seinen Ziehsohn pflegt ist echt süß. Bei Maél steigt man anfangs echt nicht durch und er entwickelt sich am Ende anders als man denk. Es war wirklich eine harte Trennung für mich als das Buch zu Ende war. Ich war so vertieft in dieses Buch, dass ich gar nicht gemerkt habe das ich eben die letzte Seite gelesen habe..

Meine Meinung:

Fans der griechischen Mythologie sollten auf jeden Fall zu diesem Buch greifen. Der Autorin ist eine tolle Mischung aus Fanatsy und Lovestory gelungen. Auch die Freundschaft steht sehr im Vordergrund. Es gab einige wirklich tolle Momente im Buch die mich sehr begeistert haben. Ich will dazu aber nicht zu viel verraten aber es wird sehr göttlich. Kira Licht hat einen so tollen Humor ich möchte mit ihr unbedingt mal ein Kaffee trinken gehen. Ich wurde wirklich sehr gut unterhalten und habe die Geschichte sehr genossen. Es gibt nicht viele Bücher die in Paris spielen und Kira Licht hat die Atmosphäre sehr toll rüber gebracht. Es tat wirklich sehr gut in diese Geschichte einzutauchen und ich möchte gerne mehr.

Fazit:

Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten und für mich eine klare Leseempfehlung. Es bleiben noch viele Fragen offen und das macht richtig lust auf mehr. Die Autorin weiß wie man seine Leser an der kurzen Stange hält 😉
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March 26, 2019
Livia ist ein Diplomatenkind und wohnt dadurch nie lange an einem Ort. Zuletzt hat sie in Seoul gewohnt bevor sie nun nach Paris gezogen ist. Als Einzelkind ist sie ziemlich überbehütet und gerade ihre Mutter schlägt da schonmal etwas über die Stränge. Dadurch wirkt Livia natürlich oft wie ein kleines Naivchen und das Mauerblümchen. Aber ganz ehrlich? Ich finde sie ist ziemlich schlagkräftig und überhaupt nicht auf den Mund gefallen. Sie hält bei Maèl ziemlich oft dagegen und ich glaube, dass das auch der Grund ist, warum er sie so interessant findet.

Maèl ist ein Bad Boy, wie er im Buche steht. (Ha ha) Er sieht gut aus, hat einen Körper wie ein Fitnessmodell und ist sehr selbstbewusst. Aber er hat ein großes Geheimnis und Livia ist natürlich mehr als neugierig, um zu erfahren, was es ist. Ihn umgibt eine dunkle Aura und ich war mir nicht immer so sicher, ob seine Absichten gut sind oder ob er Livia in den Abgrund reißen wird.

Livia’s Freundinnen fand ich ziemlich erfrischend und sie sind direkt auf einer Wellenlänge. Genauso stelle ich mir eine schöne Dreierclique vor. Ich mochte die beiden wirklich sehr. Aber am allerliebsten mochte ich tatsächlich die kleine Motte Evangelinè. Sie ist so süß und ich fand es irgendwie witzig, dass sie eine Syllektis ist und Evangelinè heißt. Das erinnerte mich an den Fußballer Evangelos Syllektis. Ob das von der Autorin wohl beabsichtigt war?

Die Story brauchte für mich recht lang, um Fahrt aufzunehmen. Die ersten 200 Seiten sind irgendwie nur Geplänkel und ich habe mich gefragt, wann es denn endlich los geht. Aber als Maèl Livia dann endlich in sein Geheimnis einweiht, ja dann geht auch die Story richtig los und Kira Licht konnte mich so richtig packen. Ich bin absoluter Fan von Geschichten über die griechische Mythologie und ich finde Kira Licht hat das hier auch gut umgesetzt. Auch wenn ich das Gefühl hatte, dass ich die Götterdarstellungen so irgendwo schonmal gelesen habe. Aber das hat der Geschichte nun wahrlich keinen Abbruch getan. Gerade das Ende hat mich dann völlig von den Socken gehauen und hinterließ mich mit einem Gefühl von: “Ahhhh, wann kommt Band 2?”


“Gold und Schatten” brauchte etwas Anlaufzeit, aber ca. ab S. 200 hat es mich dann total gepackt und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Jetzt sitze ich hier und warte sehnsüchtig auf Band 2.

4 von 5 Punkten
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March 9, 2019
Livia ist gerade 16 geworden und nach Paris gezogen, als sie eigenartige Dinge an sich bemerkt. Pflanzen nehmen Kontakt zu ihr auf und sie kann sogar mit ihnen kommunizieren. Als ihr eines Tages der gutaussehende Maél begegnet und ihr offenbart, was es damit auf sich hat, beginnt eine göttliche Reise.

Ich finde ja der Klappentext des Buches nimmt schon sehr viel zuvor. Das möchte ich nicht. Wir erfahren wer und was unsere Protagonisten sind nämlich nicht schon auf den ersten Seiten. Ich hätte es schöner gefunden, das Geheimnis auch mit aufzudecken. Andererseits ist das auch meckern auf ganz hohem Niveau, denn "Gold & Schatten" ist einfach nur wahnsinnig toll!

Livia ist zwar noch recht jung, dennoch hat sie mich mit ihrer Art sehr beeindruckt. Sie ist schlagfertig und trifft keine blöden Entscheidungen. Sie war wirklich ein ziemlich gute Protagonistin für ihr Alter. Das ist im Fantasy-Jugendbuchbereich ja nicht immer der Fall.

Maèl ist da schon klassisch für das Genre, mysteriöser Schönling mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt und dunkler Seite. Doch das passte in diese Art Roman. Auch an ihm fiel mir nichts negativ auf.

Was zunächst als Geschichte à la: "Mädchen entdeckt, das etwas mit ihr nicht stimmt und wächst in ihre Bestimmung hinein" beginnt, wird im Laufe des Buches zu einem unglaublich witzigen und unterhaltsamen Pageturner.

Dabei muss ich den wahnsinnigen Ideenreichtum der Autorin loben, die es perfekt schaffte, die verschiedensten Elemente der griechischen Mythologie in das moderne Paris zu verlegen. Was das anbelangt, bin ich ja nicht so bewandert und konnte daher viel Neues entdecken. Das war ein wirkliches Highlight in diesem Buch.

Es wurde zu keiner Zeit langweilig, dafür sorgten die tollen Schauplätze und die interessanten Nebenfiguren. So ein tolles und erfrischendes Jugendbuch habe ich wirklich schon lange nicht mehr gelesen.

Liebenswerte Figuren, viel Humor und grandiose Ideen machen "Gold & Schatten" zu einem perfekten Auftakt einer Dilogie. Ich würde am liebsten sofort wissen, wie es weitergeht. Eine göttliche Buchempfehlung also von mir!
Profile Image for Conquer.The.World.With.Books.
182 reviews7 followers
March 20, 2019
*Werbung*
Verlag: One Verlag
Erschienen: 28.02.2019
Seitenzahl: 544
Preis: 17€ (Print), 4,99€ (eBook)
Genre: Jugendbuch, Urban Fantasy
Teil: 1/2

Klappentext:
Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall... 

Über die Autorin:
Kira Licht ist in Japan und Deutschland aufgewachsen und studierte Biologie und Humanmedizin. Sie lebt, liebt und schreibt in Bochum, reist aber gerne um die Welt. 
Quelle: Amazon

Meinung:
Das Cover und der Klappentext von dem Buch haben mich sofort angesprochen. Ich war sehr auf die Umsetzung gespannt und Geschichten mit Göttern mag ich sehr gerne.
Der Schreibstil der Autorin war super toll. Sehr flüssig, gut zu lesen aber dennoch sehr bildlich. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte drin und habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Geschichte wird in der Ich- Perspektive aus der Sicht von Livia erzählt, so bekommt am alles perfekt mit. Die Charaktere waren mir beide sehr sympathisch, auch die beiden Freundinnen von Livia waren sehr gelungen.
In der Story geht es um die 16. jährige Livia, die mit ihren Eltern nach Paris gezogen ist. Von da an hat sie eine seltsame Begabung, denn sie kann die Pflanzen sprechen hören! Als sie dann auch noch auf den gut aussehenden Maél trifft, ist die Welt die Livia kannte nicht mehr so wie sie war. Livia muss erst lernen, was sie für eine Gabe hat und vor allem was hat das alles mit Maél zutun? Livia findet langsam alles raus und tritt in die Welt der Götter ein. Den Rest müsst ihr natürlich selbst lesen, es lohnt sich!
Das es um Götter in diesem Buch geht, verrät natürlich schon der Untertitel und man weiß worauf man sich einlässt. Kira Licht hat die Story richtig toll und authentisch rüber gebracht und es war kein 0815 Götterbuch. In der Geschichte sind eine Menge Plot Twists, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Das Buch war auch ziemlich spannend, hatte aber in der Mitte ein, zwei Längen. Ab und zu wurde die Geschichte ruhiger, dann lag der Fokus eher auf der Liebesgeschichte und dann wiederum gab es super spannende Szenen, wo man nicht mehr auf hören konnte zu lesen, also eine gelungene Mischung. Die Liebesgeschichte war richtig toll und authentisch.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger und ich bin schon super gespannt auf den zweiten und finalen Teil. Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne.
*Vielen Dank an den One Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!*
Profile Image for Sjule.
501 reviews7 followers
October 27, 2019
Hmm ...
Was soll ich sagen ?
Die Idee von Gold und Schatten ist im Grunde sehr interessant. Leider haperte es etwas in der Umsetzung.

Livia kann seit ihrem 16. Geburtstag mit Pflanzen reden. Warum und wofür ... hat sie keine Ahnung. Zudem sieht sie manchmal in einem Menschen etwas anderes. Wie hinter einem Schleier.
Und dann trifft sie auf Mael. Er ist geheimnisvoll und scheint ein Auge auf sie geworfen zu haben.
Von ihm erfährt sie dann auch was sie ist und wird in die Welt der göttischen Mythologie hineingezogen. Und so beginnt ihr Abenteuer.

Der Schreibstil ist leicht und locker und man merkt im Charakteraufbau und den typischen Standard Geschehnissen, dass es auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten ist. Das stört mich nicht unbedingt.

Ich hatte ein Problem damit, dass Livia sehr wankelmütig war. Mal ist sie schüchtern, dann wieder taff, dann wieder ängstlich und im nächsten Moment bietet sie den Göttern die Stirn. Dieses Hin und Her verursacht bei mir Kopfschmerzen. Dass sie die typischen Gedanken zu Mael hatte, wie ein 16 Jähriges Mädchen, welches das erste mal einen interessanten gut aussehenden Jungen sieht, da habe ich ein Auge zu gekniffen.

Aber zum einen fehlte mir ein wenig das was mich an der Geschichte so interessiert hatte, das Sprechen mit Pflanzen und ihre Kräfte. Die gehen in der Schatzsuche sehr unter. Zum anderen eben diese Schatzsuche. Dadurch dauert es ein wenig bis die Geschichte in Gang kommt und das Ende konnte mich dann ja auch gut überraschen.

Trotzdem bin ich neugierig und daher werde ich Band 2 wahrscheinlich hören, da ich doch wissen will, wie die Probleme gelöst werden und ob Livia sich noch entwickelt.
Profile Image for always.booklover.
46 reviews6 followers
April 28, 2019
Angesprochen von diesem wirklich schönen Cover und dem Klappentext habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Leider konnte es meinen Erwartungen so überhaupt nicht gerecht werden. Die Handlung war sprunghaft, verwirrend und nicht nachvollziehbar. Ich habe mich oft gefragt "Was will sie uns damit jetzt sagen?" Bei vielen Szenen hatte ich das Gefühl, sie kamen da jetzt einfach nur, weil die Szenen allein gestellt cool wären, aber ein großes Ganzes hat es leider für mich nicht ergeben. Die Charaktere waren ziemlich launisch und wechselten ihre Ansichten sogar innerhalb eines Absatzes, was ich nicht verstehen konnte. Zudem weiß ich nicht was mit den Männern in diesem Buch passiert ist. Die Beschreibungen kamen mir durch die Bank weg alle ziemlich schwul vor. Wäre super gewesen wenn sie das auch gewesen wären, aber sie waren alle hetero. Die Darstellungen der einzelnen Götter haben mich oft sehr verwirrt zurück gelassen. Diese Figuren gibt es schon seit vielen vielen hundert Jahren. Daher denke ich, wäre es schon nicht schlecht gewesen, sich ein bisschen an die Vorlagen zu halten. Auch die Hauptcharaktere konnten mich nicht überzeugen. Weder der BadBoy Maél, von dem ich in der Shortstory, welche ich zuerst gelesen habe, ein ganz anderes Bild bekommen habe. Wirklich Bad war da nichts. Noch Livia, die für mich einfach nicht greifbar war. Die Aufteilung der Story war auch ziemlich heftig. Das Buch hat über 500 Seiten und gerade mal 13 Kapitel. Und was noch dazu kommt sind Wörter wie "omnipräsent" "suggerieren" und "eloquent", die als doch anstrengendere Worte nicht wirklich in diesen leichten Erzählstil gepasst haben.

Lange Rede kurzer Sinn, ich bin leider sehr enttäuscht von diesem Buch. Und das obwohl gefühlt nur Lobhymnen zu lesen sind.
Profile Image for Eva Hechenberger.
1,337 reviews19 followers
May 1, 2019
Das Buch fand ich auf den ersten Blick ansprechend, denn das Cover ist einfach entzückend, aber auch der Klappentext hat mir sehr gefallen.

Im Mittelpunkt steht Livia. Diese ist seit kurzem in Paris und trifft hier den geheimnisvollen Maél. Seit diesem Zusammentreffen beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen, denn es war kein Zufall, dass die beiden treffen. Allerdings gibt es auch noch so einige Geheimnisse, die sich während des Lesen lüften.

Ich fand das Buch richtig klasse, denn die Geschichte war spannend und zwar durchwegs. Diese ganzen Geheimnisse waren ebenso unterhaltsam, sowie auch richtig interessant. Wie der Titel nämlich schon verrät, kommen noch Götter ins Spiels. Solche Themen gehen bei mir natürlich immer. Ich fand die Idee der Autorin, die griechischen Götter nach Paris zu schicken, gelungen umgesetzt und es war für mich richtig spannend, denn so waren viele Dinge mal anders, wie in den typischen Göttergeschichten. Der Plot hat einige Überraschungen parat, sodass ich das Buch als durchwegs amüsant und vielfältig.

Besonders loben muss ich die Beschreibung von Livia. Diese war mir von Beginn an sympathisch und ich fand sie richtig nett. Was ich an ihr richtig toll fand, war die optische Darstellung, denn sie ist nicht typisch, wie die ganzen Mädchen in den anderen Büchern. Sie hat Kurven und ist eher klein, außerdem scheint sie eine starke Persönlichkeit zu sein, denn sie geht recht gut mit diesen ganzen Änderungen in ihrem Leben um. Wirklich toll.

Mir haben aber auch die Nebencharaktere sehr gut gefallen und ich empfand ebenso auch diese als wirklich authentisch. Ich konnte auch von diesen die Handlungen wirklich gut nachvollziehen.

Das Setting in Paris war wunderbar, denn der Flair dieser Stadt wurde von der Autorin sehr gut rübergebracht und ich habe mich in der Geschichte richtig wohlgefühlt.

Die Schreibweise war bildhaft und locker, sodass das Buch ein Traum war zu lesen. Ich freue mich hier über weitere Geschichten der Autorin, denn alles war richtig toll. Der Handlung konnte man echt toll folgen, denn es war alles sehr gut verständlich.

Das Cover gefällt mir richtig gut und ich finde es entzückend, wie bereits oben geschrieben. Ich finde es passt auch wirklich sehr gut zur Handlung.



Fazit:
Geniale Sache das Buch. Kann ich definitiv weiterempfehlen und es wird nicht mein letztes der Autorin sein.

5 von 5 Sterne
Profile Image for Ceciliasophie.
219 reviews10 followers
May 22, 2019
Die Diplomatentochter Livia zieht mit ihren Eltern um nach Paris. An Umzüge ist sie wirklich gewohnt, doch seit ihrem 16. Geburtstag stimmt etwas nicht mit ihr. Plötzlich sprechen Pflanzen und Blumen zu ihr. Und dann ist da noch Maél, den sie nicht ganz einordnen kann. Was möchte er wirklich von ihr? Ehe sie sich versehen kann, ist Livia mitten in Geheimnisse im Herzen Frankreichs verstrickt und kann kaum glauben, was für eine Welt sich ihr offenbart.

Eigentlich hatte ich das Kapitel „Griechische Götter gepaart mit Liebesdrama um beliebige Jugendliche“ für beendet erklärt, nachdem mir in dem Bereich eine Enttäuschung nach der anderen unter die Finger kam. Aber was soll ich sagen, ich falle immer wieder auf die neusten Hype-Bücher rein, möchte auch mitreden können, wissen, worum es geht, wenn ein Buch auf gefühlt allen Bookstagram-Kanälen in Szene gesetzt wird. Außerdem bin ich insgeheim doch noch immer auf der Suche, nach DEM Buch, das die griechische Mythologie grandios in einem Urban Fantasy Buch behandelt. Ich bin den griechischen Göttern plus unzähligen Nachkommen spätestens seit meinem Alt-Griechisch-Unterricht verfallen (beziehungsweise seit der wunderbaren Vertonung der griechischen Mythen und Sagen für Kinder von Dimiter Inkiow).
Um ehrlich zu sein dachte ich zu Beginn des Buches, dass es sich bei „Gold und Schatten“ um eine weitere Enttäuschung handeln würde. Verstärkt wurde das Gefühl dadurch, dass ich nicht gut in das Buch hineingefunden habe. Ich legte viel zu viele Pausen ein, legte das Buch immer wieder für längere Zeit aus der Hand und folgte dann der Handlung eher mit mäßigem Interesse.
Doch nach circa einem Viertel des Buches setzte die Sogwirkung ein, die viele YA- und NA-Bücher haben. Dieser Drang, einfach immer weiterzulesen, weil man endlich mehr wissen möchte, die Zusammenhänge verstehen will und mehr über die Hintergründe erfahren möchte. Und dann merkte ich Kapitel um Kapitel, wie meine Lesefreude stieg und ich wirklich Spaß an dem Buch fand. Damit hatte ich irgendwann kaum mehr mit gerechnet, doch das Buch gefiel mir immer besser.
Ja, die Geschichte hat ziemlich viele Schwachstellen. Angefangen mit Livia, die in meinen Augen viel zu viel hinnahm, sich nicht interessierte und mir auch leider nicht im Gedächtnis bleiben wird. Eine kleine Besserung gegenüber anderen Büchern des Genres: Livia ist mal (erfrischender Weise und endlich einmal!) nicht das wunderschönste Mädchen des Universums mit kaum erfüllbaren Körpermaßen, sondern eine nette junge Frau, in die man sich gut hineinversetzen konnte. Ihr Desinteresse gegenüber ihren Fähigkeiten hingegen ließ mich ganz schön die Brauen zusammenziehen. Ihr fokus lag leider viel zu sehr auf irgendwelchen Dramen, die im Kapitel selber vielleicht gut gesetzt waren, doch über die Länge des Buches betrachtet eindeutig die Oberhand hatten. Hier kann ich etliche Rezensionen verstehen, die aussagen, dass es zu sehr Teeniedrama als Geschichte um und mit der griechischen Mythologie sei. Dennoch mochte ich Livia, fand sie erfrischend und gut gewählt.
Auch Maél gefiel mir in Auszügen ganz gut, doch wurden in ihm für meinen Geschmack zu viele Klischees gepaart, was in seinem Fall nicht immer förderlich war. Muss es denn immer der Bad Boy sein, der allen Gefahren trotzen kann und nur von einer einzigen Frau „errettet“ werden kann? Hier wäre etwas mehr Innovation echt wünschenswert gewesen. Für mich ist dieser Protagonisten-Typ dermaßen ausgelutscht. Auch wenn ich betonen muss, das Maél nicht der typische Bad Boy ist. Er springt mehr wie ein kleines ADHS-Känguru zwischen verschiedenen Charakteren hin und her, so dass er nicht immer ganz greifbar war. Mal ein bisschen „bad“, mal Kuscheltyp, mal anhänglich, mal unnahbar. Bitte nicht falsch verstehen, jeder Charaktere verfügt über diverse Seiten, doch hatte ich ab und an das Gefühl, dass für Maél zwei Versionen geschrieben wurden, die sich situationsbedingt immer wieder abwechselten. Sie passten einfach nicht immer zusammen.
Richtig gut gefallen haben mir aber die Nebencharaktere und auch die Darstellungen der Götter. Ich fand es klasse, dass die Götter nicht zu romantisierten Vorstellungen ihrer selbst verkommen waren, sondern auch auf ihre eher grausame Ader hingewiesen wurde. Mir persönlich hätte eine noch drastischere Darstellung besser gefallen, aber die Autorin ist nicht wie andere Autoren einmal mit dem Weichzeichner über diese Gestalten gegangen, um aus ihnen eine große, liebevolle Familie zu machen. Nun, nach dem ersten Schreck darf es schon ein bisschen Weichzeichner sein, denn mir hat vor allem die Szene mit Hephaistos gut gefallen. Auch die Einbindung anderer Figuren der griechischen Mythologie hat mir gefallen. Die Autorin hat sich spürbar viel mit dem Thema beschäftigt. Und auch wenn sie ab und an ein paar Sagen etwas für ihre Geschichte zurechtgebogen hat, kann ich ihr das nicht verdenken und verbuchte es als „künstlerische Freiheit“.
Kritisch stand ich von Anfang an dem Thema Paris gegenüber. „Warum ausgerechnet Paris? Warum kann nicht eine der Göttergeschichte endlich einmal da spielen, wo sie ihren Ursprung hat?“ Dies waren meine Gedanken zum Start der Geschichte. Ich bin es wirklich leid noch mehr Bücher der griechischen Mythologie zu lesen, die in den USA oder Buxtehude spielen. Rick Riordan gab eine ganz passable Antwort darauf, die viel zu viele Autoren einfach kopiert haben. Doch Kira Licht lieferte wirklich eine stimmige Erklärung und versöhnte mich etwas mit der Wahl ihres Handlungsortes.
Paris fing sie ganz wunderbar ein und die Settings passten wirklich gut zur Geschichte.
Der Schreibstil ist in Ordnung, ziemlich umgangssprachlich mit sehr vielen Dialogen und eher humoristisch. Er passt gut zu der Geschichte und den Figuren und ließ sich locker-flockig lesen.
Das Ende gefiel mir leider nicht so gut. Plätscherte die Handlung im Verlaufe des Buches eher hin und konzentrierte sich zu sehr auf das sehr künstliche Drama zwischen Livia und Maél, so wurde das Ende wirklich ruckartig auf ein paar Seiten und mit einem vorher nicht vorhandenen Tempo abgehandelt.
Es blieben mir auch viel zu viele Fragen unbeantwortet. Ja, wahrscheinlich werden diese im zweiten Band beantwortet werden, aber dieses Ende fühlte sich mit der Vielzahl an nicht beantworteten Fragen doch sehr unbefriedigend an. Ein bisschen weniger Drama für ein bisschen mehr Input wäre wirklich toll gewesen.
Alles in allem aber bin ich überrascht, wie viel Freude ich an dem Buch hatte, auch wenn ich nicht die vielen Begeisterungsstürme uneingeschränkt teilen kann. Es hat mich abgesehen von dem holprigen Start gut unterhalten können und ich freue mich nun auf den zweiten Band.
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March 19, 2024
ich liebe es!
es war sehr fesselnd und ich kam nicht vom Buch los bis ich es fertig hatte.
für jeden percy jackson fan ein muss. die mischung aus mythologie und liebe ist einfach mitreisend.
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April 27, 2019
Die Autorin Kira Licht hat mit “Gold und Schatten – Das erste Buch der Götter“ den Auftakt einer Dilogie geschrieben. In dieser Fantasy- Reihe wird die griechische Götterwelt in die heutige Zeit versetzt, wodurch sich das ein oder andere Problem ergibt.

Klappentext:
Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall...

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ein Buch über die griechische Götterwelt, welches in Paris spielt. Ich hatte mir vielseitige Geschichten über diese Götter erhofft und spannende Fehden, doch leider wurden meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt.
Der Schreibstil ist bildhaft und recht einfach gehalten, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Auch gibt es diverse humorvolle Stellen, welche die Situationskomik nutzen und mich manchmal zum schmunzeln gebracht haben. Die Geschichte wird aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Livia erzählt, sodass man einen vielseitigen Einblick auf ihre Gedankengänge erhält.
Die Grundidee hat mir persönlich gefallen. Eine spannende Geschichte aus der griechischen Götterwelt, in der diverse bekannte Götternamen verwickelt sind, ist der rote Faden, um den sich alles rankt. Er ist glaubhaft und tragisch zugleich. Die Art und Weise, wie dieser dramatische Zwist in die heutige Welt eingebaut wurde und auch, wie dessen Geschichte und dem damit verbundenen Wandel im Laufe der Zeit vermittelt wird, konnten mich überzeugen. Auch die möglichen Konsequenzen auf die Götterwelt und ihre Schar von Kindern fand ich interessant dargestellt und haben mein Interesse geweckt. Dennoch war dies, sehr zu meinem Bedauern, nicht der eigentliche Schwerpunkt des Buches. Die Umsetzung war daher meiner Meinung nach mangelhaft. Hätte man sich auf diesen Aspekt der Geschichte gestützt, dann hätte mir „Gold&Schatten“ bestimmt besser gefallen. Doch im Mittelpunkt stand die Entwicklung der Beziehung zwischen Livia und Mael. Mir persönlich war es einfach zu viel Teeniedrama. Besonders zu Beginn des Buches. Die Geschichte braucht recht lange, um in Fahrt zu kommen. Die Spannung baut sich recht langsam auf, auf wirklich spannende Szenen muss man recht lange warten. Am Anfang wird das Leben von Livia, welche mit ihren Eltern erst vor Kurzem nach Paris gezogen ist, thematisiert. Sie lernt einen Jungen kennen, den sie sofort anziehend findet. Auch der Junge namens Mael scheint ihre Nähe zu suchen. Oftmals wird das Gedankenkarussell von Livia recht ausgiebig in den Fokus gerückt. Ihre Selbstzweifel in Bezug auf Mael und auch, was es mit ihrer neuen Fähigkeit auf sich haben könnte. Livia ist eine liebenswerte und tollpatschige Person. Dennoch wirkte sie auf mich oftmals recht unreif für ihre sechzehn Jahre, sie gibt sich ganz ihren überspitzten Teenieproblemen hin und vergisst dabei das Wesentliche. Nur um dann, ein paar Seiten weiter, eine viel schwierigere Situation gekonnt zu meistern. Mael ist dagegen reifer und eher Herr über die Situation. Er gibt sich geheimnisvoll und oftmals wird man nicht schlau aus ihm. Am Ende des Buches gibt es eine Erklärung des Buches, die im Nachhinein sein Verhalten ganz gut auflöst.
Besonders überzeugen konnten mich in „Gold&Schatten“ eigentlich die Nebencharaktere. Sie bestechen oftmals durch ihre Art oder auch durch ihren Humor oder Einzigartigkeit. Sie haben das Buch in meinen Augen erst richtig lebendig und vielseitig gemacht. Die Nebencharaktere konnten mich viel leichter in ihren Bann ziehen als die Protagonisten. Vielleicht auch einfach, weil kein ewiges Hin und Her thematisiert werden musste. Man hat sie gleich gut kennengelernt und konnte ihre Eigenarten wertschätzen.
Die Darstellung der Götterwelt hat mir ganz gut gefallen. Wie sie ihren Alltag bewältigen und sich der heutigen Welt angepasst haben, aber dennoch so ihre ganz typischen Probleme haben. Diverse Anekdoten werden in die Handlung mit eingebunden und der ein oder andere lernt dabei vielleicht noch etwas über die griechische Mythologie.
Das Ende fand ich recht gelungen. Dies hat für mich eigentlich den wesentlichen positiven Aspekt des Buches ausgemacht. Er war spannend und dramatisch, actionreich und unvorhersehbar. Erst die letzten Seiten konnten mein Interesse so richtig wecken, sodass ich gerne wissen möchte, wie es weitergeht. Ich hoffe, dass im zweiten Band der Schwerpunkt eher auf der Weiterführung der Handlung liegt und nicht auf der tragischen Liebesgeschichte. Denn die Lovestory konnte mich leider nicht vollständig überzeugen.

Insgesamt konnte Kira Licht mit „Gold und Schatten – Das erste Buch der Götter“ nicht vollständig überzeugen. Meine Erwartungen waren einfach andere – ich hätte mir weniger Teeniedrama gewünscht und dafür mehr griechische Mythologie. Dennoch hat es sich leicht lesen lassen und hatte interessante Aspekte. Dafür möchte ich 3 Sterne vergeben.
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