Das vorliegende Werk ist die Fortsetzung des Romans "Krabat oder Die Verwandlung der Welt". Krabat mit seinem Wanderstab, der einmal ein Wunderstab gewesen war, und der Müller mit der Trompete machen sich erneut auf, das Land Glücksland zu suchen. Es liegt hinter den Bergen der Hoffnung und jenseits der Wüste Fata Morgana. Was sie dabei vorfinden, macht Krabat "krank an der Seele". Sein Wanderstab verlernt das Wundern und Jakob Kuschks Trompete vergisst die Fröhlichkeit. Vor dem Hintergrund ökologischer Zerstörung der Umwelt und wirtschaftlicher Machtinteressen entspinnt sich eine philosophische Geschichte, die den Umbruch der Gesellschaft in der Wendezeit und die "Gebrechen der Marktwirtschaft" widerspiegelt.
Beim dritten Anlauf wohl fünf Jahre nach dem ersten endlich geschafft.
Es fängt mit ein bisschen anekdotenhafter Kosmologie an, wird zunehmend wirrer durch die ineinander fließenden Zeiten, Orte, Personen, Handlungen, bis alles, nach und nach, wieder zum Anfang zurückkehrt, aber wohl doch irgendwie verwandelt.
Mein alleiniger Vorwurf bleibt die selbst für den aufmerksamen Leser schwere Überschaubarkeit einiger Handlungsstränge, sowie einige Stellen, die allein für meinen Geschmack etwas zu sehr vor Pathos strotzen.
Dennoch lässt sich Brezans Krabat meiner Meinung nach eindeutig, wenn auch als fehlerhaftes, so doch als Meisterwerk einordnen.
One of the weirdest books I have ever read. I don't even know if it is good or bad. But definitely every interesting to read, if you let yourself entralled into those interlooping stories and images.
I read somewhere you would have to read it twice or thrree times to follow the story. Probably true, but I am not going to do that right now.