"Julia Franck ist eine Meisterin psychologischer Abstraktion." Süddeutschen ZeitungBeyla liebt es, in Kellerwohnungen zu hausen. Von unten läßt sich das Geschehen auf der Straße gut überblicken. Wenn sie sich bis zur Luke unter der Decke streckt, kann sie gerade noch das rote Auto sehen, das mühsam aus einer Parklücke ausrangiert. Aber warum sieht der Fahrer die Frau nicht, die hinter seinem Wagen erschrocken ausweicht und unter die Räder der Straßenbahn gerät? Die Tote auf den Gleisen entpuppt sich als Charlotte, Beylas Nachbarin, doch außer Beyla scheint niemand das Auto bemerkt zu haben, und sie selbst hütet sich, irgend jemand davon zu erzählen, schon gar nicht der Polizei. Raushalten kann sie sich jedoch nicht, denn Charlottes Tante überläßt ihr deren Wohnung inklusive einigen persönlichen Dingen. Widerstrebend zieht Beyla also in den dritten Stock des Mietshauses und findet sich mitten im Leben ihrer toten Vorgängerin wieder. Aus ihrem Küchenfenster kann sie nun auch Albert beobachten, der unter ihr wohnt. In diesen rätselhaften Mann, den sie bereits auf Charlottes Beerdigung gesehen hatte, verliebt sie sich Hals über Kopf. Sie genießt ihr Glück und die Ausflüge in seinem roten Flitzer. Leider weicht Albert ihrem Drängen aus, ihr doch von sich zu erzählen, erfindet statt dessen höchst erotische Geschichten. Zuerst gibt Beyla sich damit ja noch zufrieden, doch dann will sie mehr. Ganz allmählich fügt sich ein Puzzleteil zum anderen, und sie erfährt, wer Albert wirklich ist und welche Rolle Charlotte in seinem Leben gespielt hat.
3,9 * Ja, hat was. Ich habe es gerne gelesen. Sprachlich fand ich es toll. Die Story ist verrückt und führt nirgendwo hin. Muss sie aber vielleicht auch nicht. Das abgebildete Cover geht gar nicht. "Sowas" würde ich nie lesen. Kein Wunder, wenn das Buch nicht die richtigen Leser findet.
More like 2,5 stars. I'm not entirely sure whether to give this two or three stars, but at the moment I'm going with three.
First of all, I think this wasn't my kind of story. It's not bad - I think it would really help to be able to relate to the story, which I couldn't because I have never experienced something like this. I can imagine enjoying this better when you're around twenty five or thirty years old.
Julia Franck has a lot of potential, I think. Her writing is accesible with every now and then a lovely sentence that moves you. However, I feel like this book could do with more of those sentences. I also felt that she wanted to put too much into this book and not all of it seemed really coherent to me. I also thought that the characters could have been developed better.
Since this was only her second book, I'd still like to read "Die Mittagsfrau", because I think it's almost certain that her writing has improved since.
Dit boek kon mij niet echt boeien. Vanaf de eerste pagina had ik neiging om regels over te slaan. Ik kon weinig sympathie voor de hoofdpersoon opbrengen en had al vrij snel door wat er met die Albert aan de hand was. Tegenvaller.
Redelijk verhaal, maar ik heb geen connectie met de vertelster . Waarom is zij overigens clown in een circus? Te Duits, te serieus, maar wel consequent vanuit een labiele persoon verteld.