In der beschaulichen Eifel geschieht ein Mord. Der Schamane Jakob Stern wird eines Tages vor seinem Hof in den Bäumen gefunden. Jemand hat ihn vergiftet und auf einem Baum festgebunden. Wer macht so etwas, und warum? Der Journalist Siggi Baumeister und seine Freunde Emma und Rodenstock nehmen Ermittlungen zu dem Fall auf. Es dauert nicht lange, bis es einen zweiten Toten gibt...
* Meine Meinung * Die Handlung ist nachvollziehbar und interessant, und es bleibt bis zum Ende hin spannend. Erst ganz zum Schluss wird aufgeklärt, wer der Mörder ist. Langeweile kommt also beim Lesen von "Mond über der Eifel" nicht auf. Dennoch habe ich mich so manches Mal gewundert, wie auskunftsbereit die Menschen gegenüber Baumeister und Rodenstock doch waren. Immerhin sind die beiden "nur" ein Journalist und ein Kommissar im Ruhestand. Es wäre also niemand verpflichtet gewesen, mit den beiden zu sprechen, und doch öffnet sich ihnen jede Tür. Das war für mich persönlich nicht immer ganz nachvollziehbar. Auch weiß ich ganz ehrlich nicht, ob ich die Protagonisten wirklich sympathisch finden soll. Mit Sicherheit sind sie aber Originale und in keine Schublade zu stecken. Doch das Buch hat mich im großen und ganzen sehr gut unterhalten, es war immer spannend, und somit werde ich wahrscheinlich doch noch einmal ein Buch von Jacques Berndorf lesen!
Dieses Buch hat mir nicht so gut gefallen. Es gab Hexen, Wicca, Sehern, usw. Aber sie waren nicht so glaublich, weil sie einfach Leute das Geld weggenommen hat. Und natuerlich getotet.
• Ein weitere Fall, der das Trio um den Journalisten Siggi Baumeister beschäftigt. Ein junges Mädchen wird tot in einem Eifeldorf aufgefunden. Es gibt allerdings keine Anzeichen für ein Fremdverschulden. Trotzdem möchte die Polizei wissen, was dort geschehen ist, weil auch kurz danach eine weiterer Toter auftaucht. Hier sind Siggi, Emma und Rodenstock wieder gefordert, um die Geschehnisse aufzuklären. • Auch in diesem Eifelkrimi "Mond über der Eifel" gelingt es Jacques Berndorf wieder, den Leser in die Eifel zu locken. Schon das Cover bietet ein typisches Bild, der Vollmond, der der über der Eifel scheint und die Pfeife, die sicherlich, Siggi Baumeister gehört, an der er genüsslichen rauchend, den Fall klärt. Dieses Mal geht der Ausflug in die Welt der Schamanen und Wunderheiler in der es auch zu mysteriösen Todesfällen kommt. Doch dieses Mal nimmt der Autor auch das Alter der Hauptcharaktere unter die Lupe, denn der Infarkt von Rodenstock zeigt deutlich, dass das Trio nicht jünger wird. Ich gestehe, ich bin ein Fan der Eifelkrimis und ich mag die Beschreibung der Eifel ebenso wie die Fälle, die sich dort abspielen und die drei Hauptcharaktere sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Ich mag diese Art der regionalen Krimis.
Es war eindeutig eine schlechte Wahl, mit dem vierten Buch aus der Reihe anzufangen. Die Protagonisten bleiben seltsam blass, ich wußte nicht, wie die drei dazu kommen, überhaupt zu ermitteln. Aber ansonsten hat sich das Buch recht flüssig lesen lassen.
"Schamanen, Hexen, Goths, Esoteriker usw. haben auch die Eifel erobert. Dies ist an sich kein Problem, wären die Morde nicht gewesen. Die Eifeltroika um und mit Siggi Baumeister wird hier stark gefordert, es geht sogar bis zum Zusammenbruch seines Freundes Rodenstock. Dieser, zusammen mit seiner Frau Emma, konnte zuvor Licht in die diversen „Glaubensrichtungen“ bringen. Ein Mädchen, gothicmäßig geschminkt, ist tot. Ein indianischausgebildeter Schamane wird vorschnell durch den leitenden Kriminalbeamten zum Täter erklärt. Wird der Medizinmann deshalb kurze Zeit später, nach einem Indianerbrauch bestattet, auf einem Baum gefunden? All das ist aber nur der Auftakt zu weiteren Morden in seinem ehemaligen Umfeld. Rodenstock und Siggi lassen, obwohl Zweifler, die verschiedenen Deutungsversuche aus dem illustren Kreis der Anhänger und Freunde des Toten über sich ergehen. Rodenstock reduziert den ganzen Mystizismus auf den Begriff „Quatsch“. Zur weiteren Ablenkung tauchen auch immer wieder Hinweise zu dubiosen Geschäftsverbindungen auf. Trotz allem kommt langsam Licht in das Dunkel, und Siggi Baumeister kann schlußendlich die Morde aufklären.
Der 14. Band der Eifel-Krimi-Saga um Siggi Baumeister schwächelt. Fast hat man den Eindruck, Jacques Berndorf mußte aus verschiedenen Versatzstücken ein Buch machen. Es werden Personen eingeführt, Geschäftsverbindungen konstruiert und Fäden verknüpft, auf die wohl besser verzichtet worden wäre. Die heute für einen deutschen Krimi notwendigen Klischees werden zwar alle bedient, vom Umweltschutz im Nationalpark, über Spritpreise, dem karrieregeilen Kriminalbeamten und den Erinnerungen an die deutsche Nazivergangenheit ist alles vertreten, trotzdem kommt nicht das alte Flair der früheren Baumeister-Bände auf. Auch kann der Schluß nach dem ganzen „Mysterien-Brimborium“ nur enttäuschen."
Die Story hat viele der typischen Eifel-Krimi-Elemente: Kater Satchmo, die Pfeifen, eine Reihe von Besuchern, die Baumeister auf die richtige (oder falsche) Spur bringen wollen, Baumeisters Beziehungsschwierigkeiten und seine Liebe zur Eifel, ihren Menschen und Landschaften. Hinzu kommen neue Töne von Vergänglichkeit beim selbstzweifelnden und kranken Rodenstock, die auch Baumeister nicht unberührt lassen - sehr emotional. Der Fall kommt eher sehr langsam voran, ist verzwickt und irgendwie zäh, die Auflösung ist nicht sensationell überraschend, sondern eher lahm. Das tat meiner Freude über das Wiedersehen mit den Charakteren und Berndorfs Erzählstil aber keinen Abbruch. Vermutlich kein Einsteigerwerk, da sollte man eher die früheren Bände lesen.
Erstens kommt es anders, Zweitens als man denkt. Wow das war mal echt nen Knüller. Viel Aktion, viele Variationen und am Ende kommt doch Alles anders. Erinnerte mich stark an A. Christie oder D.L.Sayers, sowas wie Orient Express, Whos Body oder 5 Red Herings.