Die bisher schwächste Novelle Langes, die ich gelesen habe. Auch hier erhält das Unheimliche, das Gegenweltliche Einlass in die Realität. Merten besucht die Witwe seines auf rätselhafte Weise verstorbenen Freundes Achternach und ihren Vater in dessen Berliner Villa. Die Witwe, Gerda, nimmt allerdings ihren toten Ehemann immer noch als lebendig wahr. Nach und nach erfahren wir mehr über diese Ehe und die Ansichten des Vaters, aber es fehlt das kompositorisch Zwingende. Der Vater ignoriert die Anwandlungen seiner Tochter und schließt sich mithilfe seiner preussischen Tugenden in einen Kokon, der ihn gegen derartige Unbilden absichert, Merten akzeptiert irgendwann diese Erscheinungen und gibt seinen Versuch, Gerda für sich zu gewinnen, auf. Was bleibt, ist bloß Atmosphäre ohne Zweck.