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Cox vagy az idő múlása

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"A császár fehérarannyal, platinával és vörösarannyal, ezüsttel, briliánsokkal és rubinokkal és minden egyébbel elhalmoztatta angol vendégeit, ami munkaanyagot kívántak, ők pedig, még idegenül ebben a bőségben, azt gondolták, e kincsáradat azzal a kötelességgel jár, hogy minden erejükkel egy legfelső kívánság teljesítésén dolgozzanak. Közben alighanem elkerülte a figyelmüket, hogy valaki, aki mindent birtokolt, a legdrágább kincsekről is könnyen megfeledkezhetett anélkül, hogy bármi hiányérzete lett volna, sőt olykor megfeledkezett még magáról az időről is, amely pedig egy halhatatlan számára is visszahozhatatlanul elmúlik."

A világ leghatalmasabb embere, Qiánlóng kínai császár meghívja udvarába Alister Coxot, kora leghíresebb angol órásmesterét. A birodalmát vaskézzel irányító uralkodó minden reggelt versírással kezd, a Tiltott Városban elszállásolt londoni mestertől pedig olyan óraműveket rendel, amelyek mérni tudják az emberi élet különböző szakaszainak változó időérzeteit, s ekképp a boldog gyerekkor gyorsan röpülő percei és egy halálraítélt kínok közt vánszorgó órái egyaránt leolvashatók róluk. Cox három társával leleményesnél leleményesebb szerkezeteket, a korabeli finommechanika csúcsteljesítményeit találja ki és készíti el, mígnem lehetetlennek tetsző kihívással szembesül: az örökkévalóság mérésére alkalmas órát kell megépítenie. A 2018-ban Kleist-díjjal kitüntetett, világhírű osztrák szerző regénye Adamik Lajos fordításában kerül a magyar olvasók kezébe.

240 pages, Hardcover

First published October 22, 2016

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1044 people want to read

About the author

Christoph Ransmayr

41 books125 followers
Born in Wels, Upper Austria, Ransmayr grew up in Roitham near Gmunden and the Traunsee. From 1972 to 1978 he studied philosophy and ethnology in Vienna. He worked there as cultural editor for the newspaper Extrablatt from 1978 to 1982, also publishing articles and essays in GEO, TransAtlantik and Merian. After his novel Die letzte Welt was published in 1988 he did extensive traveling in Ireland, Asia, North and South America. In 1994 he moved to West Cork, Ireland, as a friend offered him to lease a splendid house at the Atlantic coast for a very affordable rent, and also because of the artists exemption in the Irish income taxation. In 1997 Ransmayr read his short story Die dritte Luft oder Eine Bühne am Meer, written for this occasion, as keynote speech for the Salzburg Festival. After his marriage in the Spring of 2006 Ransmayr returned to live in Vienna.

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42 (3%)
Displaying 1 - 30 of 114 reviews
Profile Image for Meike.
Author 1 book4,977 followers
February 10, 2017
There are two things that rule all of us, but cannot be ruled by any of us: Time and love. This is what this beautifully written, colorful tale is all about.

Protagonist Alister Cox is one of the most famous watchmakers and constructionists of automata of the 18th century. Devastated and unable to work due to the death of his young daughter and the sadness of his wife that drives her to remain silent for years, Cox hopes to find new inspiration and the possibility to save his marriage by accepting an invitation sent to him by the Emperor of China, Quianlong. Among many other names that illustrate his power, the Emperor is referred to as “the master of the 10.000 years”, meaning he rules eternity and time itself. After arriving in the Forbidden City, the Emperor challenges Cox to build two clocks that reify how time is perceived differently by a child and by a dying man. The ingenuity and artistry with which Cox goes about these tasks reflect the philosophical context and the meaning of time just beautifully (and I`m not going to ruin your experience by telling you what exactly Cox does :-)). By contemplating time in a work of art like the highly symbolic mechanical clock, Cox manages to relate to and impact Qianlong – and himself.

But the last task of the Emperor seems to be impossible: He wants Cox to build a clock that never stops and measures eternity. Cox is aware that when he fails to fulfill the god-like Emperor`s wishes, he will be killed. What will Cox do?

In the 18th century, there really was a famous watchmaker by the name of James Cox who delivered clocks to the Chinese Emperor Quianlong, but unfortunately, those two never met. Now, Christoph Ransmayr gives them a second chance to get to know each other in this book. I have not read Ransmayr before, so I had no expectations and was pleasantly surprised. The vivid imagery, exciting story und powerful meditation on the meaning of time, love and art make this book really worth reading.
Profile Image for Semjon.
766 reviews504 followers
July 25, 2022
Die Beurteilung des Buchs fällt mir nicht leicht, denn schon nach wenigen Seiten habe ich bemerkt, dass ich ein sprachliches Meisterwerk in der Hand halte. Ich hatte vom Autor bislang noch nie etwas gelesen und in der Stadtbibliothek einfach mal blind zugegriffen. Skeptisch haben mich eher die Werbeaufkleber des Verlags auf dem Buchdeckel gemacht, die mit Superlativen über Ransmayr glänzten. Aber in diesem Punkt muss ich dem Verlag recht geben, denn ich kann mich an kaum einen zeitgenössischen deutschsprachigen Autor erinnern, der in einem Roman eine derart poetische metaphorische Sprache pflegt. Und so umspielen einen die Beschreibungen des kaiserlichen Hofs in China oder die detailverliebte Darstellung der kunstvollen Uhren des Uhrmachers Cox wie ein langsam dahinfließender Strom im fernen Osten. Das ist schon beeindruckend.

Aber gleichzeitig ist es auch wieder die Schwäche des Buchs, denn immerhin will der Autor ja eine Geschichte erzählen und sich nicht einfach nur in Poesie, Parabeln und Allegorien verlieren. Und diese Geschichte des englischen Uhrmachers, der im 18. Jahrhundert an den Hof des chinesischen Kaisers mit seinen Angestellten gebeten wird, um die Wünsche des Kaisers hinsichtlich besonderer Uhren zu erfüllen, lag für mich immer wieder vernebelt hinter der Sprache Ransmayrs. Oder vielleicht lag es auch daran, dass es ja eigentlich um einen Clash of Cultures in dem Buch geht und diese Spannung treibt nicht auf einen Höhepunkt der Auseinandersetzung zu, sondern die Engländer scheinen sich in ihr Schicksal zu ergeben. Die gottgleiche Verehrung des Kaisers und seine menschenverachtende Staatsführung haben mich regelrecht aggressiv gemacht. Und so entstand keine Faszination über die chinesische Kultur bei mir beim Lesen, sondern nur eine ablehnende Haltung.

Zudem hatte ich das Gefühl, das die philosophische Auseinandersetzung mit dem Thema Zeit ein Anliegen des Autors ist. Aber die immerwährende Zeit, die ja durch das erschaffene Perpetum Mobile von Cox symbolisiert werden soll, geht in der sehr technisch detaillierten Beschreibung des Uhrwerks etwas unter.

Kurzum: Sprache 5 Sterne, Geschichte und Metapher 3 Sterne --> ergibt 4 Sterne. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Profile Image for Daniel.
641 reviews52 followers
December 15, 2016
Interesse kommt von Wissen. Ein merkwürdiger Satz - und er stammt auch nicht von Christoph Ransmayr. Als ich noch zur Schule ging hat einer meiner Professoren ihn einfach so im Raum stehen gelassen. Natürlich war ich erst irritiert; schließlich würde ich niemals damit beginnen über etwas zu lernen, was mich nicht zuvor interessierte. Jahre später allerdings begriff ich, dass mein Professor damals absolut recht hatte. Und dieses Buch ist für mich ein hervorragender Beweis dafür.

"Was interessieren mich Uhren?" - bestimmt wurde diese Frage öfter gestellt als ausgesprochen. Tick. Tack. Es ist nicht viel dabei, wenn sich ein einzelner Zeiger vorwärts und im Kreis bewegt. Dass dafür Unmengen an Zahnrädern sorgen ist auch kein Grund zur ausgelassenen Heiterkeit. Es ist einfach so. Jemand baut es - und das Werk funktioniert. Tick. Tack. Das war's.

So zumindest dachte ich, bevor ich Ransmayrs Roman "Cox oder Der Lauf der Zeit" gelesen hatte. Warum ich das Buch, dessen Einband ich offen gesagt nicht besonders ansprechend finde, in die Hand nahm weiß ich noch weniger als eine Antwort auf die Frage warum ich es zu lesen begonnen habe. Ein Uhrmacher, der dem Kaiser von China seine Aufwartung macht; nichts ist weiter von dem entfernt, was ich normalerweise lese.

Und dann riss es mich doch mit. In langen, durchdachten, ausgeschmückten und verschachtelten; in wunderschön formulierten, meisterlich aneinandergereihten und mit einem nie passender anachronistisch unangepassten Sätzen - verfasst also in alter Rechtschreibung - schildert Christoph Ransmayr in diesem Buch die Erlebnisse eines Londoner Uhrmachers, der in die Dienste des Kaisers von China tritt.

Als Cox, der Uhrmacher, den Boden des Reichs der Mitte betritt, liegt sein Leben in Trümmern: Der Tod der Tochter hatte eine Wunde in sein Seelenleben gerissen, an deren Rand das Verstummen seiner jungen Frau sich wie eine schmerzhafte Entzündung ausbreitet. Was fort ist, ist fort - das begreift er. Den Schmerz aber, verursacht durch die Weigerung seiner Frau weiter an seinem Leben teilzunehmen, den versteht Cox nicht.

Derart zerrüttet betritt Cox also das Land des Kaisers. Seine Größe ist unermesslich, gegen China nimmt sich das heimatliche Groß Britannien aus wie der ordentlich geschmückte Vorhof zu wahrem Reichtum. Seine Gefährten und er folgen dem Tross des Kaisers in die verbotene Stadt, wo endlich ein Wunsch an sie herangetragen wird. Nein. Kein Wunsch. Der Kaiser äußert derlei nicht - denn was immer der Kaiser begehrt ist seinem Volk als Wunsch zu eigen.

Es sind keine gewöhnlichen Uhren, die der "Herr der zehntausend Jahre" wünscht. Denn einem Unsterblichen, einem Ewigen vergeht die Zeit anders als seinem Volk. Wer nicht stirbt, der hat den Charakter der Zeit nicht begriffen; also wird es zu Cox Aufgabe den Puls der Zeit für den Kaiser sichtbar zu machen. Er baut eine Uhr, die den Tod sichtbar macht; seinen Einfluss auf das Wesen der Zeit entlarvt und sein Grauen in ein unbeständiges Ticken übersetzt. Doch damit nicht genug; die Zeit und ihr Vergehen haben viele Formen. Und so kommt es, dass Cox immer tiefer abtaucht, immer mehr von sich in einem Menschen sieht, dessen Macht so grenzenlos ist wie des Uhrmachers Reichtum an Ideen Uhren zu bauen und zu gestalten.

Ja, ich habe mich nicht für Uhren interessiert. Und ich weiß, dass diese Uhren - zumindest so, wie sie im Roman beschrieben werden - auch nicht gebaut wurden. Aber ich habe entdeckt, was die Zeit tatsächlich für unser Leben bedeutet. Ich habe verstanden, dass ihr verticken, der Tod jeder einzelnen Sekunde, etwas wertvolles ist. Jeder Moment ist unwiederbringlich, und nichts ist weiter von uns entfernt als ein Augenblick der in der Vergangenheit liegt. Fort ist eben fort; der Rest ist Schweigen.

Ich war, im Anschluss an die Lektüre, im Wiener Uhren-Museum. Der Charakter der Zeit, von Christoph Ransmayr virtuos für uns offen gelegt, ist faszinierend. Ihre Bedeutung kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.

Lest dieses Buch.
Profile Image for Markus.
277 reviews94 followers
June 8, 2022
Edelkitsch? Nein, das wäre unfair. Ransmayr hat es als archetypischer Märchenerzähler, der seine Leser in imaginäre Welten entführt und verzaubert, mit seinem unverwechselbaren Stil zum Großmeister gebracht. Die Zahnräder der Zeit anzuhalten und der schnöden Welt zu entfliehen war wohl ehemals meine primäre Motivation, auf Bücher abzufahren. Allerdings verschieben sich Geschmack und Bedürfnisse mit den Jahren und meine Begeisterung an Wundern hat sich merklich abgekühlt.

Zurück ins 18. Jahrhundert, da die Welt noch klein war. Das Überschreiten der Grenzen war nur in monatelangen und lebensgefährlichen Reisen möglich. Die Dagebliebenen mussten sich mit Geschichten und ihrer Phantasie behelfen. Was war wohl der Kaiser von China in der Vorstellung eines damaligen Europäers anderes als ein Traum aus Seide und Porzellan? Aus dieser Perspektive hat die Geschichte von dem britischen Uhrmacher Cox, der rund um die Welt reist, um dem Kaiser von China eine Uhr zu bauen, die die Ewigkeit misst, ihre Berechtigung. Selbst wenn diese traumgleichen Bilder und die ziselierte Sprache heute in direkter Konkurrenz mit Disney® stehen.

Misstraue der Idylle! Nicht dass Ransmayr das alte China als Idylle zeichnen würde, ganz im Gegenteil. Es sind vielmehr Sprache und Formen, die mir zu idyllisch scheinen, und die wie für sich selbst im Mittelpunkt stehen. Es ist die Tiefe darunter, die mir abgeht. Auch wenn man über Zeit und Ewigkeit, über den Fortschritt und die Illusion, die Phänomene zu beherrschen, in dem man sie in immer noch kleinere Teile teilt, trefflich philosophieren kann, bleibt die inhaltliche Ausführung dieser Themen wie Lack an der Oberfläche. Die Substanz ist dem schönen Schein geopfert.

Und trotzdem hat es mir gefallen: kunstvoll, perfekt wie eine Vase aus der Qing-Zeit, wunderbares Kunsthandwerk, ein Fall für die Vitrine.
Profile Image for Archibald Tatum.
55 reviews29 followers
November 19, 2019
Felértékelődött szememben az utóbbi időben az osztrák irodalom (Doderer, Bernhard), nem mintha korábban nem értékeltem volna (Musil, Canetti), ez komolyan befolyásolta várakozásaimat, egyáltalán, hogy várakozásaim voltak: sötétségre vágytam, ironikus, intelligens, rendkívüli esztétikummal felruházott sötétségre: ragyogjon sötétséget a szellem.

Így aztán a könyv csalódást okozott. Igazából ez egy mese, nagy tétele az idő múlása (most látom a német címet, laufol az idő), elég elvont tétel, alkalmat adott volna sziporkázó fejtegetésekre, sajnos ezek hiányoznak, de ezt még nem lehetne felróni, ha egyszer R. nem ilyen alkatú (nem)gondolkodó, csak hát, érzésem szerint, ennek a hiánynak következménye az is, hogy legalább két olyan központi szereplő van, akiknek valós filozófiát lehetett volna a írni a fejébe, vagy ha nem oda, hát a narrátoréba, és ha most felhozza az olvasó azt, hogy ez nem a koncepció része, felhozom a bekezdést, melyben R. megemlíti a perpetuum mobile kapcsán, hogy a kor angol és kínai fizikusai miféle paradigmában gondolkodtak, vagyis a narrátornak van rálátása itt mindenre, kívül áll a történet idején és azon magán, és mégis hallgat, és ez a hallgatás sem sugall semmit, nem sugall mélységet, vagyis azért hallgat, mert mesél, a mesélés érdekli: ahogy mondtam, ez egy mese.

A mesélés módja pedig elvezet a harmadik hiányérzetemhez: minden kissé ködbe vész, a jelenetek ebből a ködből sejlenek fel, vagyis a stílus megfojtja az izgalmat – igaz, nem is kalandregénynek szánta R.

Mégis, hiányérzeteim sokasága ellenére nem hagytam félbe a könyvet, és végül is a történet egyik fele – a császári rész – le is záratott, és ha még mondanom kéne valamit – de hát nem kell –, akkor azt mondanám, hogy jó bevezető az időről szóló könyvek felé – és melyek is azok? talán mind – vagyis ez olyan (intelligens) YA-könyv, kissé hangulatában emlékeztetett Bánki Éva rioldás sorozatára, másrészt pl. Darvasira, talán a kínai írásai miatt, esetleg Michael Endére, hát ebből jusson valamire az, aki ajánlóként olvasta mondataim.
Profile Image for Tijana.
866 reviews288 followers
Read
July 24, 2017
Ja volim kako Ransmajer piše, a ovde je na tom planu po običaju dao sve od sebe - svaka rečenica je duga, zamršena, brižljivo sklopljena i zatvorena u sebe jer prikazuje neku srazmerno celovitu sliku ili misao, pa onda još jedna takva i već smo prešli na sledeću stranu. Mislim da se to nekad zvalo perioda i vala zaslužilo je.
Što se tiče radnje, ovo je možda malo neočekivano jer priča o kineskom caru i njegovoj specijalnoj porudžbini za najboljeg engleskog časovničara na momente deluje retko bajkovito i vedro (za Ransmajera zapravo više nego malo neočekivano) ali s druge strane ipak ima i njegovu dobro poznatu težinu (jer ovo je čovek kome se najveći hitovi ipak zovu "Užasi leda i mraka" ili jednako veselo "Poslednji svet"). I tako su i meni na kraju osećanja solidno podvojena.
Profile Image for Sandra Deaconu.
802 reviews128 followers
October 29, 2022
Am citit etichete mai profunde decât romanul acesta. 95% descrieri plictisitoare (deși pot aprecia cumva bogăția lor, tot am agonizat citindu-le), 5% istorie, 0% emoție. Păcat de un subiect așa interesant! Singurele părți care mi-au atras atenția sunt citatele de mai jos.

,,Fiecare era prins în lanțuri de un stâlp față în față cu celălalt și trebuia să asiste pas cu pas la tortura care avea să i se aplice și lui în clipa următoare:
Mai întâi călăul le va tăia cu un foarfece sfârcul stâng, apoi cel drept, apoi cu un cuțit tot pieptul, apoi fibrele mușchilor picioarelor, mai întâi ale coapselor, apoi ale gambelor, fiecare tăietură în fâșii subțiri, până ce oasele se vor vedea lucind prin sângele care curgea. Apoi urma să cadă și carnea brațelor și antebrațelor ca un rumeguș însângerat, până ce mincinoșii aveau să semene cu niște schelete din care picurau, în urletele lor, carne și sânge, cu niște fantome în care fuseseră transformați nu de călău, ci doar de minciunile lor.
Și abia după ce fiecare din cei doi condamnați vedea chinurile celuilalt pe care apoi le suferea imediat și el, da, după ce vedea și suferea și el tot ce se putea vedea și suferi, fără ca din asta să moară..., abia după aceea urma să li se înțepe și scoată ochii cu un dorn de fier înmuiat în acid clorhidric, pentru ca restul jalnic al vieții lor să dispară în cel mai adânc întuneric.
După scurgerea unui număr de ore stabilit de lege ca termen și măsurat de picăturile unui ceas de apă, călăul nu va separa capetele blestemaților cu o sabie de trunchi, ci cu cuțitul folosit de el până atunci și le va trage craniile în țeapă. Acestea vor fi împlântate timp de douăzeci și una de zile și nopți pe fântâna din care țâșnea apă din fața porților Bursei, ca avertisment pentru toți mincinoșii, dar și pentru acei negustori cu hârtii de valoare care speculaseră deja o schimbare a puterii și săltaseră prețurile la orez, ceai și cereale prin cumpărări de mărfuri pentru stocaj.
Țestele în jurul cărora zburau păsări de hoit și bâzâiau muște trezite din somnul hibernal trebuia să le amintească tuturor celor care se pretau, la Bursă, în bănci și în casele de comerț, la niște afaceri dubioase si ostile față de popor că următorul loc de aterizare a unei ciori care își va înfige ciocul în orbita goală a unui ochi putea să fie propriul cap.''

,,Poate că orice om avea parte de o atare lumină, dar ea nu putea fi reținută niciodată și de nimeni, ci rătăcea pe deasupra capetelor și inimilor, se oprea pentru o clipă nemăsurabilă, apoi rătăcea mai departe. Și cine spera că această pâlpâire, această lucire ar rămâne pentru totdeauna legată de o iubită, de o ființă extrem de dragă, urma în realitate numai un drum labirintic. Iar ceea ce găsea la capăt era cenușă.
Dar oare nu oricine era luminat pentru o clipă magică de o asemenea scânteie era legat pentru o pulsație a eternității ca pe vecie de un alt om? Legat și cuprins de certitudinea că tot ce merita în viața omenească numele de iubire se împlinise.''
Profile Image for Anna Carina.
683 reviews346 followers
May 25, 2021
4,5⭐️
Mein erster Ransmayr und ich bin schockverliebt in diese bildgewaltige, poetische Sprache. Er beschreibt Natur, Jahreszeiten, Landschaften wie kein anderer. Er schafft es tatsächlich die Zeit anzuhalten bzw. eine quälende, epische Langsamkeit in das Buch zu legen.
Da es eben um genau dies geht. Uhren und das Empfinden von Zeit.
All zu viel Handlung hat das Buch nicht.
Die Chinesische Kultur um das Jahr 1800 wird anhand der Gepflogenheiten des gottgleichen Kaisers bei Hofe (sagt man das so?), den Formalien und dem Umgang mit Straftätern beleuchtet. Holla, die Strafvollstreckungsszenen sind nix für schwache Gemüter.
Dann geht es natürlich um den Uhrenbau über weite Strecken und die Verarbeitung bzw. Erinnerung gewisser Erlebnisse des Uhrmacher und Automatenbauers Cox.
Die komplette Erzählung überschattete ein für mich etwas nebulöser Zustand, weshalb ich nicht restlos begeistert war und es zu 5⭐️ mehr Handlung , Plot, Erkenntnisgewinn bedurft hätte.
Profile Image for Hendrik.
440 reviews111 followers
April 5, 2018
… das Wissen hat den Glauben übermannt. Die Wissenschaft strebt an, was der Theologie zukam: die Setzung des Jahres eins oder null, also zeitschaffende Macht. Ihr Zeitbegriff dringt in vorgeschichtliche, biologische und astronomische Gebiete ein; er bedient sich physikalischer Messungen. Dieser Zeitbegriff ist abendländisch; Geschichte war das Haus, das der Mensch unter Ausschluß der Götter für sich reserviert hatte. Wenn er es verläßt, strömt ihm Macht zu – »bis an die Sterne weit«. (Ernst Jünger, Siebzig Verweht I)

Wenn der geniale englische Horologe Cox und der absolutistische Kaiser von China Qiánlóng aufeinandertreffen, begegnen sich die Vertreter zweier Welten. Das mystische Zeitalter verkörpert in einem Gottkaiser steht dem anbrechenden Wissenszeitalter in Gestalt eines erfinderischen Feinmechanikers gegenüber. Christoph Ransmayrs konstruiert in seinem Roman einen spannenden Zusammenprall der Kulturen von West und Ost. In einer geradezu überfließenden sprachlichen Pracht, lässt er die unvorstellbaren Reichtümer des chinesischen Kaiserhofs wiederauferstehen. Gegenüber den Tableaus vom höfischen Leben und den beindruckenden Landschaftsbeschreibungen, gerät die eigentliche Geschichte um den Uhrmacher und sein Werk manches Mal fast zur Nebensache. Was allerdings der Dramaturgie keinen Abbruch tut. Im Grunde künden alle diese Darstellungen der Szenerie und die Episoden aus dem Leben der Figuren, von der Vergänglichkeit aller Dinge. Die über alles hinweggehende Zeit ist hier die alles überragende Hauptfigur. Dieser schöne Roman lebt weniger von der Spannung, als von seinen meditativen Qualitäten
Profile Image for Sini.
600 reviews162 followers
March 2, 2019
Al jaren klinkt de naam Christoph Ransmayr mij als nieuwsgierig makende muziek in de oren. Toen twee collega's mij aanspoorden om "Cox, of het verglijden van de tijd" te gaan lezen liet ik mij dus gewillig overhalen. Welnu, dat was voor mij een ultiem leesfeest: "Cox" vond ik een boek van de buitencategorie, zo'n boek dat in zijn eentje mijn leesjaar al geslaagd maakt, en Ransmayr is voor mij een nieuwe favo- auteur van wie ik meteen meer ga lezen. Wat een boek, wat een schrijver: bij zo'n beetje elke zin kreeg ik jubelneigingen, en die werden ook door het cumulatieve effect sterker en sterker en sterker.

Hoofdpersoon is de geniale Engelse klokkenmaker en automatenmaker Alister Cox, die ergens in de achttiende eeuw samen met een paar meesterlijke collega's enkele mysterieuze opdrachten gaat uitvoeren voor de schrikwekkend mysterieuze en machtige keizer van het onmetelijke en overweldigend prachtige China. De verpletterende visuele pracht van dit voor westerlingen als Cox volkomen onbekende oord wordt zin na zin schitterend neergezet: "Dan weer rekten zich lange slierten rode flamingo's langs de route van de vloot of wekte een eindeloze colonne waterdragers, met hun aan bamboestokken bungelende emmers, de indruk dat een baksteenrode oeverheuvel door deze menselijke keten in beweging moest worden gebracht om tot bloei te komen in een trage, met het ritme van de seizoenen verbonden wenteling- mechanische afwikkelingen, geprogrammeerde bewegingen, wijzerplaatprogramma's, waar Cox ook maar keek". Mooi in deze zin vind ik hoe de pracht van het voor Cox onbekende en dus overweldigende China, zich verbindt met zijn passie om esthetische ordeningen en patronen op te leggen aan de overweldigende pracht die hem treft. Dat is ook de motor van zijn genialiteit: "Klokken en automaten waren lichte, fonkelende voorgevoelens en gelijkenissen van de eeuwigheid, maar geen maatstaven van de wanhoop, noch potsierlijke speeldozen van het verdwijnen".

Tijd gaat samen met verglijden, verdwijnen, teloorgang, eindigheid, verval en dood. De ongelofelijke klokken en automaten die Cox ontwerpt zijn echter kunstwerken die de eindigheid temmen door hem exact te meten, en die tijd zelfs beogen te ontstijgen door hun sublieme en zelfs exorbitant-kunstzinnige schoonheid, de sublieme en alle natuurkundige wetten tartende vernuftigheid van hun constructies, en de bijna bovennatuurlijke regelmaat van hun mechaniek en hun tijdweergave. Met zijn klokken en mechanieken temt Cox dus de chaos van het universum, en schept hij bovennatuurlijk ordelijke patronen in de natuurlijke wanorde. Vandaar dat hij, in de hierboven geciteerde zin, "geprogrammeerde bewegingen" ziet waar een ander alleen maar een chaotische wirwar zou zien. Vandaar misschien ook dat hij met oneindige fascinatie kijkt naar eindeloos grote Chinese tuinen die alle wildgroei bezweren met hun maniakale geometrische patronen, naar "De Verboden Stad" die met zijn niet te bevatten visuele pracht ook een niet te bevatten Kosmische Orde uitdrukt, en naar de onbevattelijk grote - en daardoor onbevattelijk symbolische- Chinese Muur. Misschien is dat ook wel wat Cox met de Chinese keizer verbindt: ook die keizer is een symbool van het Goddelijke, in elk geval de representant van een Bovenmenselijke - overigens ook onmenselijk wrede en repressieve- orde, en dus net als Cox iemand die orde en kunst wil scheppen, wetend dat in de ongevormde natuur alleen wanorde en chaos is. En net als Cox is hij uiterst gefascineerd door uurwerken en automaten, die orde opleggen aan het anders zo ongrijpbaar verglijden van de tijd.

Op niet na te vertellen zo prachtige wijze roept Ransmayr zin na zin de ultieme schittering op van de Chinese cultuurlandschappen, wildernissen, gebouwen en kunstvormen. Terwijl hij tegelijk heel navrant de wreedheid evoceert, de repressie, de overal heersende angst voor de dood. De combinatie van die schoonheid en wreedheid had op mij een behoorlijk hallucinant effect. Wat nog vergroot werd door de opmerkelijke afstandelijkheid van de stijl: je leest nergens een directe weergave van wat de mensen denken en voelen, maar steeds de weergave van een zich verhullende alwetende verteller die de gedachten van de personages parafraseert, maar nergens verklaart. Wat hij dan ook nog eens doet in vaak heel lange, meanderende zinnen, vol vragende veronderstellingen die vaak even later worden teruggenomen, en vol formuleringen die tasten naar een kern zonder die kern te willen of kunnen raken. Je kijkt dus alleen heel indirect mee met de door schoonheid overweldigde personages, en je bent nog meer in verwarring over wat zij zien dan zijzelf al zijn. En je ziet nergens een kern, alleen tastende cirkelbewegingen op ruime afstand van die kern. Waardoor alle schoonheid, die door zijn overweldigende kracht al ongrijpbaar was en door alle omringende wreedheid extra ambigue tinten krijgt, NOG ongrijpbaarder en ambiguer wordt. Cox gaat naar mijn gevoel niet over "het schone" dat ons door zijn harmonische - en toegankelijke- welgevormdheid behaagt, maar over "het sublieme" dat ons door zijn onbevattelijkheid overweldigt. En die voor het sublieme zo kenmerkende onbevattelijkheid wordt vergroot door de afstandelijkheid van de stijl en het meanderende en tastende karakter van de zinnen. In zijn mooi mysterieuze nawoord zegt Ransmayr bovendien niet voor niets dat zijn reizen door China hebben geleid tot "de uitvinding van een land": het China in "Cox" is niet het werkelijke China, zelfs niet het historische China, maar een mythisch China dat door Ransmayrs ongebreidelde verbeeldingskracht nog onmetelijker en onbevattelijker gemaakt is dan het werkelijke China al is.

Die sublieme onbevattelijkheid wordt nog vergroot door de mysterieuze, bovendien in raadselachtige woorden en codes overgebrachte opdrachten van de onbenaderbaar mysterieuze Chinese keizer. Die wil dat Cox klokken voor hem maakt, maar dan onbestaanbare klokken die het conventionele meten van de conventionele meetbare tijd ontstijgen. Zo wordt er gemijmerd over een klok die het in rook opgaan van de tijd aangeeft. Of over klokken die de subjectieve beleving van tijd meetbaar maken: de tijd zoals gevoeld door een spelend kind, of juist de krimpende tijd van de in paniek verkerende ter dood veroordeelde die is "als wanneer je in een dichtgespijkerde kist neerstort in een bodemloze leegte" en zelfs geen val meer ervaart, alleen "een stinkende, verstikkende benauwenis en het suizende duister". Maar ook de klok van de eeuwigheid, een perpetuum mobile, dat eeuwen lang de tijd zal meten en zelfs na het vergaan van alle raderen nog tot het eind der tijden het natuurkundig principe van tijd zichtbaar zal blijven maken, "want daar waar de radertjes van dit werk heen draaiden, hadden vormen en gestalten geen betekenis meer en regeerden slechts de onvergankelijke wetten van de natuurkunde". Een onmogelijke klok dus, die ontworpen wordt als open systeem van luchtdruk en wind, die tijd en eindigheid en het vergaan van de materie ontstijgt. Net als overigens een ander klokje, dat Cox in Engeland nog overwoog te maken voor zijn diep betreurde dode dochter Abigail: "Een in de grafsteen ingebouwd klokje, omrankt door bourbonrozen en niet groter dan een aster, zou moeten lopen op aardwarmte en het geluidloos in de diepte voortschrijdende vervalproces, en zou zo een restant van het leven van zijn dochter overbrengen op een wijzerplaat". Maar waar die klok als het ware de tijd van de dode Abigail nog meetbaar en zichtbaar maakt in het hier en nu, maakt het perpetuum mobile zelfs een tijd zichtbaar aan gene zijde van gestalten en vormen. Puur het ons onbekende kernbeginsel van de tijd, dat wij in meetbare kloktijd niet kunnen waarnemen, en dat wij ons ook op geen enkele andere wijze echt kunnen voorstellen. Of: de eeuwigheid aan gene zijde van alles wat voorstelbaar en menselijk is.

Tamelijk briljant nu vind ik hoe Ransmayr mij helemaal doordringt van de onmogelijkheid en onbestaanbaarheid van dit soort klokken, en mij tegelijk toch helemaal in die klokken laat geloven. Dat lukt hem door de ellenlange beschrijvingen van al die klokken, met al hun ongelofelijke vormen en al hun ongelofelijke rijkdom aan ornamenten en details. Beschrijvingen van een zo ongelofelijke rijkdom dat je die klokken, ondanks hun onbestaanbaarheid en hun onbevattelijkheid, toch voor je denkt te zien. Cox is de man die "iets mogelijk maakte wat eigenlijk onmogelijk was, vliegen! Vliegen bijvoorbeeld, en fladderende zilveren vogels, bijvoorbeeld. Tsjilpend, zingend metaal. Tot leven gewekt dood materiaal". En Ransmayr is de man die ons door de magie van zijn taalgebruik voor even laat geloven in die zilveren, vliegende vogels.

Cox is ook de man die "een uurwerk wil bouwen dat in staat zou zijn de glijdende golfbewegingen, het aanzwellende en wegstervende ruisen, de sprongen, de duikvluchten, de glijvluchten en zelfs de stilstand van de levenstijd van een kind zichtbaar en meetbaar te maken". Die klok wordt dan ontworpen als een "in witgoud, platina, sterlingzilver en geborsteld staal uitgevoerd model van een jonk met masten en zijzwaarden", dat is "uitgebouwd tot een windklok om het tijdsverloop van een kind aan te geven: een vaartuig omspeeld door golven van gevlochten zilverdraad en lood, met metaalkleuren die herinneringen moesten oproepen aan schakeringen van ijs en sneeuw, mist en vederwolken, donsveren en onbeschreven papier of simpelweg aan de onschuld". Een klein modelscheepje, dat echt lijkt te kunnen varen, "ja, zelfs opstijgen, gaan vliegen". Cox stelt zich dat scheepje tot in detail voor, en werkt het later ook tot in detail uit: "De vracht van dit modelscheepje moest bestaan uit blinkende mandjes en minikistjes, fonkelende pakketjes, hutkoffertjes, kratjes, Hoopte en verwachtte immers niet ieder kind dat het elke dag pakjesdag zou blijken? Hoeveel rijkdommen, hoeveel verrassingen, hoeveel wonderen konden zich in de loop van één enkele dag of één nacht wel niet voordoen in de wereld van een kind, ongeacht of ze nu het werk waren van goede geesten en sprookjesfiguren of kwaadaardige monsters? Die tijd van verrassingen, wonderen en goede, nare of griezelige ontdekkingen zou in de lading van dit modelscheepje worden uitgebeeld in alle schakeringen van zilver en wit". Dit scheepje is dus vol van pakketjes, die "telkens één ogenblik lang de sensationele gewaarwording openbaren van het verstrijken van de uren". Uit hun openklappende deurtjes en dekseltjes komen namelijk "allerlei felgekleurde figuurtjes tevoorschijn, die van gelakt hout, kleurige edelstenen, leer of papier-maché van rijstpapier waren vervaardigd - pauwen, draken en trollen, ronddraaiende danseresjes en krijgers, demonen, faunen en engelen- , allemaal met elkaar verbonden door een uiterst complex mechaniek dat werd aangedreven door niets anders dan het ritme van de wind, van tochtstromen of van de ademhaling tout court". Zo'n klok kan natuurlijk onmogelijk bestaan. Maar Ransmayr laat mij voor even geloven dat het wel kan, en door de formidabele kracht van zijn schrijfkunst zie ik dit uurwerk zelfs voor mij. En door zijn ultieme pracht is dit uurwerkje te mooi om niet waar te zijn. Bovendien overtuigt Ransmayr mij helemaal van de prangende noodzaak waaruit het voortkomt: dit uurwerkje maakt voor Cox immers niet de levenstijd van om het even welk kind zichtbaar en meetbaar, maar de levenstijd van zijn eigen overleden kind, de eerder al genoemde Abigail. En de ademhaling die het mechaniekje in beweging houdt is deels ook ZIJN ademhaling. Maar vooral die van Abigail, al ademt zij in werkelijkheid niet meer.

Prachtig, die klok, als een scheepje vol kinderlijke verrassingen, aangedreven door wind en adem. Enorm ontroerend ook door zijn fragiliteit, en de onschuld en puurheid van al dat zilverwit. Schitterend, hoe juist zo'n onbestaanbaar fragiel mechaniekje, zo kunstig en fraai en rijk vormgegeven en zo tot in elk detail de kinderwereld symboliserend, de tijd trotseert. Of liever: de dood overwint. Of, nog anders gezegd: met alle inzet van de verbeelding een minuscule wereld vorm geeft waarin een andere tijd heerst en Abigail niet dood is. Een magisch uurwerk, dat niet zoals een gewone klok de gewone meetbare tijd meet, maar het tijdsverloop van een niet meer levend kind. Onwerkelijk, zeker. Maar, zoals ik al eerder zei: ook te mooi om niet waar te zijn.

"Cox" is overvol met thema's, motieven en ideeën, veel voller dan ik hier kan vertellen. Het zegt bijvoorbeeld veel over de openingen die elke ogenschijnlijk gesloten orde biedt, over de irrationele leegte van elke ongebreidelde macht, over de vervreemdende botsing tussen elkaar niet begrijpende culturen. Maar voor mij is het vooral een prachtige parabel over het ondoorgrondelijke verglijden van de tijd, en een formidabele ode aan de verbeeldingskracht. Waarbij die verbeeldingskracht ons in staat stelt ook over verschillende subjectieve vormen van tijd te mijmeren, zoals de tijdbeleving van een kind en de geheel andere tijdbeleving van een ter dood veroordeelde, maar ook om met grote intensiteit te dromen van werkelijkheden aan gene zijde van de meetbare tijd. Zoals Cox, die via een uurwerk de tijd van zijn dode dochter weer meetbaar wil maken. En die later zelfs, in een soort visioen waarin alle grenzen van tijd en ruimte en zintuiglijkheid worden ontstegen, voor even weer verenigd is met die dochter, omdat die dochter in dit even hallucinatoire als overtuigende visioen versmelt in één illusoir maar tastbaar beeld met haar moeder (de vrouw van wie Cox ondanks zijn waanzinnige liefde helemaal vervreemd is geraakt) en met een ongehoord aantrekkelijke en mysterieuze concubine van de keizer. Maar ook zoals de keizer, die door het perpetuum mobile van Cox zijn eigen sterfelijkheid en angst voor de dood transcendeert. En die uiteindelijk niet kiest voor een onwrikbaar vastliggende eeuwige orde, maar voor "slechts een herinnering aan alles wat ooit mogelijk was. En mogelijk bleef". Wat dan, in mijn interpretatie, de keus is voor het mogelijke boven het werkelijke, of wellicht voor het opene van de verbeelding boven de geslotenheid van de orde. En daarmee ook de erkenning van dimensies buiten zijn ogenschijnlijke almacht.

Zowel de keizer als vooral ook Cox ontroeren mij zeer, door hun zo vergeefse maar ook zo begrijpelijke droom om aan de tijd te ontsnappen. En Ransmayr verbluft mij totaal, door mij met zijn ongelofelijke schrijfkunst soms toch te laten geloven dat die ontsnapping hen voor even lukt. Vooral dat laatste maakt "Cox" voor mij een grandioos boek.
Profile Image for Nora Barnacle.
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August 30, 2021
Ako niste čtali ovog pisca, a razmišljate da počnete od ove knjige, znajte da blurb nije netačan, ali vas može navesti na očekivanje uzbudljivog trilera, pa sledno razočaranje.
Ako ste Rajnsmajera već čitali, onda i blurb čitajte kao blurb za Rajnsmajerov roman. I uslediće sasvim solidan Rajnsmajerov roman.

Koliko je on sjajan pisac ovde se vidi jasnije nego u meni dražim Užasima leda i mraka i Poslednjem svetu*. Ovde se, takođe, jasnije vidi zašto Kristofa Rajnsmajera svrstavaju među najbolje (u atar skromnosti: žive) pisce na nemačkom jeziku i sva ta izbrušenost, posvećenost (preciznog mehaničara) i elegancija koje se uz njegovo ime spominju. Iako nisam gledala nijedan original, gotovo sam sigurna da zasluge treba pripisati posvećenosti Tijane Tropin koja čitaoca isto tako elegantno (pre)vodi kroz srpski tekst, konzervirajući ukus nemačkog u toj meri prirodno, a bez interpretacija i veštačenja, da vam je bez dvoumljena jasno koji je jezik originala.
Uzbuđenje u Koksu, dakle, dolazi sa jezičke strane, prvenstveno i mnogo više nego iz fabule, a građeno je od zapetljanih rečenica (al’ ono, baš zapetljanih), krasnih slika i nekako spontane suptilnosti koja svemu navedenom određuje (melahnoličnu) meru.
Fabula mi, međutim, klima, možda zato što je frizirana onim sentimentalnostima koje mom doživljaju Rajnsmajera baš i ne pristaju – kad je Koksu zima to me baš gane, a kad čezne za ženom, onda se pravi Englez – a možda zato što se zapleo u istočnjački ceremonijalan odnos večnosti i nedorečenosti.
Sveukupno, baš tvrda trojka plus.

*o koji sam se nehotice ogrešila i jedva čekam da ga malkice zaboravim pa da čitam opet
Profile Image for Kerstin Herbert.
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February 20, 2017
Christoph Ransmayr verzaubert den Leser durch seine poetische Sprache, die in exotische Länder und ferne Zeiten entführt und der an sich eigentlich recht spröden Mechanik in eine gewisse Magie hüllt.
Leider trägt dieses Konzept aber nicht über 300 Seiten. Ich wurde dieser blumig-künstlerischen Sprache schnell überdrüssig. Und weil sich dahinter dann leider doch nicht allzu viel an Substanz und Story verbirgt, wurde das Lesen irgendwann zäh. Die letzten 5 Kapitel habe ich nur noch gelesen, weil ich es endlich hinter mich bringen wollte.
Am meisten enttäuscht hat mich, dass die so zart angedeutete Liebesgeschichte leider bereits im Keim erstickt wird. Stattdessen muss man seitenlange Beschreibungen mechanischer Konstruktionen ertragen.
Auch die Charaktere bleiben blass und gewinnen in all der blumigen Sprach leider keine klaren Konturen.
Wie so vieles ist auch dieses Buch sicher Geschmackssache. Mein Fall war es nicht.
Profile Image for Елвира .
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December 29, 2021
Безспорно и безапелационно сред първите 10 най-добри романа за 2021 (така де, или колкото излязат, защото са много). Такова велико удоволствие - едно от усещанията, заради които не ми се умира - изобщо не искам да се разделям от хубавите си книги, нито от тези, които все още ми предстои да прочета.
Profile Image for Michael Bohli.
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November 18, 2018
Christoph Ransmayr hat eine Gabe, er erweckt mit wenigen Worten ganze Welten zum Leben. "Cox oder Der Lauf der Zeit" ist nämlich ein Buch, das dank der wunderschönen Sprache sofort fesselt und jedes enthaltene Element wahrhaftig erscheinen lässt. Erstaunlich, wie sich Form und Inhalt hier gegenseitig ergänzen und auch Kniffe, wie keine direkten Dialoge zu verwenden, ein wirkliches Plus darstellen.

So ist es zwar auch faszinierend zu lesen, wie sich die englischen Uhrmacher im 18. Jahrhundert in den Mythen und Gebaren von China zurechtfinden, dort auf neue Wahrheiten stossen, und sogar ihre eigene Weltanschauung überdenken. Wirklich grossartig sind aber die Sätze von Ransmayr, der die deutsche Sprache so nutzt, wie leider selten ein Autor. Was sich auch darin zeigt, dass plötzlich ein Thema unglaublich spannend erscheint, das einem zuvor nie wirklich begeistert hatte.
Profile Image for Ernst.
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February 6, 2024
Literarisch perfekt, kurzweilige Geschichte, philosophisch, fast egal was er schreibt, er veredelt alles mit seiner Sprachkunst
Profile Image for Anna.
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September 2, 2022
The Thousand Autumns of Alister Cox

or the Master of Time meets the master of time measurement

In this luxurious and suffocating meditation on time, Ransmayr takes a simple plot centered on a Westerner commissioned a task in the Far East, a land full of mystery, death, and unanticipated beauty (a combination to make David Mitchell fans’ hearts beat faster), and transforms it into a complex philosophical venture.

The novel creates an opportunity for an encounter that never took place in history, between Chinese emperor Qianlong, and English clock-maker Alister Cox (inspired by 18th century inventor James Cox). In Ransmayr’s version, the latter is struck by grief over the death of his young daughter and the ensuing muteness of his wife. Imperial megalomania and fatherly grief meet in the extraordinary project, when the emperor expects the inventor to create clocks that measure time differently: as it passes for a child, a death-row convict, and lovers.

Ransmayr develops the plot with philosophical finesse. The clock-making project begins with the manufacture of the child-time clock. Works are halted to make time (pun intended) for the second task: the death-row clock. Doesn’t indeed death break the wonder of birth and life? To the fundamental question asked by Cox's assistant as to what made these two clocks different, Cox gives a truly Leibnizian answer: the spectator. Time is indeed no independent substance but an interrelation between things and events. Or, as the Cox novel suggests, it is the way we relate to life and death.

In a terrific crescendo, the second sub-project is put aside, as well, so that the masters can dedicate themselves to the third and greatest of all timepieces: the eternally working clock.

As he starts bringing the extravagant imperial wishes, nay, “inevitable dreams” to life, Cox practices his own grief therapy. He who can bring dead matter to life couldn’t bring the dearest dead matter of all back to life. So everything he puts into his greatest project is now a tribute to his dead daughter.

Cox’s excessive and obsessive grief appears to be just as totalitarian and relentless as the emperor's megalomaniac desire for creating the perpetuum mobile and thus enslaving time. Cox perceives the metaphysical nature of this enterprise, comparing it to alchemy. Just as a newborn’s first breaths are nothing but beats in the rhythm of a journey that leads to inevitable death (quite a Beckettian observation!), starting up the perpetual-motion construction would be the opposite of that, a first step to eternity. Capturing time is a denial of the relative quality of time and a postulation of time as substance.

I would have expected the lovers’ clock to come next. But then, isn’t love the only thing immeasurable par excellence that can miraculously make humans disregard the shadow of death? A non-substance, like time itself? The first person the emperor shows this extraordinary mechanism to is his favorite concubine. In this cathartic scene, Cox experiences a coming of agelessness, as he draws his emotionally charged conclusion: love is an eternal light and even a spark of it, shining for just one second on the beloved, connects lover and beloved – or in dry metaphysical terms, the existants – forever. Gabriel Marcel put this more simply: saying I love you means saying ‘you will not die’.

The narrative and the style are extremely dense. The settings (the clock-maker's workshop, the Chinese channels) and thoughts are described using convoluted attributive and adverbial compounds, which the German language accommodates easily, but are challenging to translation (superbly handled by the Hungarian one!). Unpunctuated dialogs, complex sentences, difficult to absorb imagery, third-person i.e. impersonal narration, and the Pinyin transliteration of names (at the author’s specific request to the translators), transform the text into one great and mysterious flowing mass, exactly like time. Characterization is appropriately scarce: the characters are but figurants in the spectacle of mystery. With introductory paragraphs often followed by streams of detailed description, the novel itself is constructed like an intricate clock action with a lovely face behind which lies a Daedalian mechanism.

In the scene describing the court's and the English guests’ arrival to the summer palace, Ransmayr smartly delivers a criticism of totalitarianism in a superb nature description. Who would have thought that not experiencing aesthetic enjoyment could be liable to capital punishment? Everything serves the preservation of mystery: whatever incident the guests may have witnessed, it is better for them to disregard it. The world in its raw, unprocessed form is harmful to the eye here. This also answers the great question of what power is and how it can be preserved: by preserving the mystery surrounding it.

What have I gained personally from this magnificent read? Even a perpetual measuring device does only what all time-measuring devices, these “merry and glorious allegories of eternity” do: it marks the inexorable passing of time. To flee the terrible grasp of time, you do not need to stop time. Only the anxious measurement of time.
Profile Image for Tihana Knjigožderonja.
349 reviews87 followers
April 14, 2019
http://bit.ly/coxprotokvremena

„Što na kraju ostaje od zvijezde, od Sunca oko kojega se roje planeti, asteroidi, mjeseci ili meteoriti, a čije je svjetlo sinulo prije više od milijardi godina? I što ostaje od svih ostalih nebeskih svjetala što će se upaliti tijekom nadolazećih eona, a u neumoljivome protoku vremena sve će se ponovno raspasti u bezbroj bezimenih čestica, atomskih građevnih elemenata koji će u neshvatljivoj budućnosti i pod pritiskom sila većih od svake sposobnosti predodžbe iznova spojiti u elementarne formacije da bi se postupno, okrećući se i rastući, napuhnuli u tvorevine nikad viđene veličine, ljepote ili ružnoće…, a to sve zato da bi se nakon protoka roka vlastita postojanja one ponovno raspale do nevidljivosti u najdubljem mraku?“

Alister Cox je urar i graditelj automata, gospodar više od 900 preciznih mehaničara, draguljara, zlatara i srebrnara, vlasnik Cox & Co. On je sedam mjeseci putovao iz Southamptona na brodu Sirius kako bi došao u Kinu, u Zabranjeni Grad. On i njegovi suradnici prvi su dobili priliku posjetiti grad i uživati društvo cara.

Car je htio posebno njega i htio je nešto Coxove izrade. Njegovi izaslanici su došli predati mu poziv dok je on bio nad lijesom svoje kćerke Abigail. Kako je nju izgubio, a žena Faye prestala govoriti, Cox je zaključio kako bi bilo najbolje da jednostavno ode. Mislio je kako će Faye dati dovoljno prostora i vremena za oporavak.

„U Zabranjenome gradu, u gradu Uzvišenoga, može se vidjeti, odnosno postati vidljivim samo ono što dvorski zakoni milostivo prepuste očima. No sve ono neočekivano i nepredviđeno pogledu sa strane, posebno onome nekoga stranca, mora ostati uskraćeno tako dugo dok vidljivost ne odobre odgovarajući savjeti u skladu s voljom Najvišega.“

Car je sveprisutan. Uvijek je na svakom mjestu i uvijek sve čuje. Car sve zna. Ali, po njihovu dolasku, car je šutio. Cara nisu vidjeli dugo vremena. Dobili su radionicu na raspolaganje, ali nisu znali što bi točno trebali izrađivati. Cox je htio makar raditi na igračkicama, ali ga je prevoditelj uvjerio kako je car dopremio brod pun igračaka i da za tim nema potrebe. Car će reći što želi.

Naravno, car ih nije pustio da dugo čekaju. Dobili su svoje zadatke. Prvi zadatak je bio napraviti sat koji bi prikazivao kako vrijeme prolazi djeci u njihovu odrastanju. Drugi je zadatak bio napraviti sat koji bi prikazao kako prolazi vrijeme onima koji su na smrtnoj kazni, koji znaju kada će točno umrijeti. Cox nije imao problema s tim zadacima. On je jednostavno imao osjećaj i znao je što to car točno ima na umu.

No, ono što je car na kraju htio, nije bio zadatak već želja. Iako je i Cox htio napraviti tako nešto, nije mogao vjerovati da su njegove i careve želje iste. Naravno, znao je što će napraviti i kako će to napraviti, ali nije bio svjestan da si time možda prostire smrtnu postelju.

Protječe li svima vrijeme na isti način? Prolaze li sati isto ako si dijete u igri ili starac u mirovini? Prolaze li sekunde isto ako čekaš smrtnu kaznu ili ako čekaš u redu?

Može li uopće jedan sat prikazati točno vrijeme? I tko gospodari vremenom?

Gospodar vremena u ovoj knjizi je Car. On određuje sve. Određuje kada počinje ljeto i može odgoditi jesen. Po njemu se sve ravna. Sat mu predstavlja samo izvor zabave. Njemu sat ne predstavlja vrijeme, već složeni skup mehanizama. Zato se i građani Zabranjenoga grada počinju bojati kada shvate što to car zapravo želi od Coxa.

Meni je vrijeme prolazilo jako sporo dok sam čitala ovu knjigu. Iako je radnja sama po sebi zanimljiva, u velikoj je mjeri malo naporna. Ima dosta nepotrebnih likova, koji ne znače previše u radnji i dosta nepotrebnih opisa koji čine radnju zamornom.

U knjizi su opisi Kine u vremenu kada se tamo nije smjelo dolaziti, kada je bila zatvorena. Kina je u to vrijeme bila izrazito bogata i car je bio sve. Koliko god su ti dijelovi bili zanimljivi, nisu donijeli ništa novo što već niste vidjeli u nekom filmu ili pročitali u nekoj knjizi.

Sam proces izrade satova bio je jako detaljan i zanimljiv, nešto o čemu nemate priliku čitati svaki dan. Voljela bih da su satovi bili veći dio radnje, jer je naglasak na protoku vremena, a ne na Zabranjenom gradu i caru Kine.

Mislim da su i moja očekivanja bila velika, jer sam očekivala radnju u Zabranjenom gradu, gdje će se raditi različite vrste satova i gdje neće svi satovi baš biti odobreni od strane cara.

Ono što me je jako smetalo je prijevod. Knjiga je u originalu napisana na njemačkom jeziku, a ako ste ikad učili njemački jezik, onda otprilike imate dojam kako se tvore rečenice. Dakle, u njemačkom jeziku, ako rečenica ima jedan glagol, on uvijek ide na drugo mjesto. A ako ima više od dva glagola, onda prvi glagol ide na drugo mjesto, a drugi glagol ide na kraj rečenice. Ne moram vam ni reći da mi naše rečenice tvorimo puno slobodnije i jednostavnije, ovisno o kontekstu. Ja sam imala dojam kako čitam doslovan prijevod i onda sam neke rečenice čitala nekoliko puta dok shvatim što piše, jer je glagol stajao na zadnjem mjestu. A dok ja dođem do glagola, zaboravim pola rečenice.

Uz koju vam je knjigu vrijeme sporo prolazilo?

Grickajmo knjige zajedno!
1,417 reviews12 followers
July 5, 2021
One of the most pompous and long-winded books I've read for a long tie, Cox oder Der Lauf der Zeit is a novel with some clear positive attributes but, overall, painfully unenjoyable. It tells a flimsy story of Cox, an English clockmaker and clockwork inventor who is conscripted by the Emperor of China to create impossible machines for his enjoyment. Together with a team of three clockmakers, Cox spends a year in the dangerous clutches of this all-powerful ruler, constantly worried by the ruthless disposal of anyone who fails to please him. The setting is immediately awkward - an Austrian writer telling the story of an English clockmaker in historical China - and it has an air of otherness, of orientalism, that makes it hard to stomach. I was reminded, sometimes, of The Last King of Scotland (a good movie) in the way that European sense and rationality are placed in contrast to a foreign rulers megalomania. Ransmayr does attempt to compare and contrast China's Emperor with terrible acts in Europe as well, and the violence and repression are actually some of the most eye-opening and moving scenes in the book, but overall it seems a little taut.

The story Ransmayr wants to tell is the emotional journey of Cox himself, not a historical account. Some of the flashbacks to Cox's grief filled life are rather touching - his daughter dies young and his wife collapses into silence - but the character development is minimal. Worst, the other characters are forgettable and interchangeable (without looking them up, I couldn't tell you what their names were) and when one of them dies, the plot doesn't lose anything. The translator's anxiety is one of the better character portrayals, but the slightly creepy objectivisation of one of the Emperor's concubines (her hands, ridiculously, remind Cox of a perfect mélange of his daughter's and his wife's hands) falls completely flat. The plot itself refuses to take flight. It revolves around the various commissions they receive - a clock that reveals childhood, a clock that counts the hours of those condemned to die, a machine of perpetual motion. Ransmayr attempts to fill the descriptions of their work with musings on the nature and flow of time itself. It's a very difficult topic, of course, but the plot is so static and the characters so stilted that I could not begin to delve into the more detailed debates that Ransmayr tries to inject into the narrative.

Worst of all, the prose is infuriatingly airy and empty. Sentences ramble on for the length of a page, adjectival phrases fill three lines where one tidy adjective would have done the job (or, sometimes, perhaps mercifully no adjective at all) and paragraphs even end openly with seemingly meaningless colons, like the meaning of the sentences are hanging limply over a cliff edge. Ransmayr's style is certainly a question of taste, and it wasn't my taste. Occasionally, he teases moments of beauty out with a thousand words (the arrival of the fleet in China is quiet beautiful) but too frequently the scenes are completely static and overly flowery. He tells and describes so much without really leaving an impact or impression. I was quickly bored, despite the potentially fascinating topic and setting, but without plot, character or a concise style to hold it all together, Der Lauf der Zeit feels like time standing painfully, dully still, a freeze frame where no much happens at all. 3
Profile Image for Ree.
106 reviews52 followers
January 31, 2017
2.5 stars

I tried so very much to like this. And not only because my Dad gave it to me as a Christmas gift, but also because the premise and blurb promised the book to be right up my alley. An English clockmaker invited to the Forbidden City to manufacture an impossible clock for an all-powerful ruler? A 19th century Chinese steampunk vibe? That sounded pretty damn awesome.

Well, it wasn't. And the problem lies mostly with the writing (although the ending was also debatable but I won't get into that). Ransmayr has a distinctive writing style and if you don't like it then the book has little to offer to you. Don't get me wrong, you'll find sharp observations and descriptions that put in words what I never could have expressed or pinpointed in that way. The sentences had a rhythm about them, a melodic stance. However, most of them were also freakishly long and I often needed to reread to grasp all the information of the many subclauses (or go back to the beginning because I had forgotten what it was about when I had reached the end). It was a real chore sometimes to go on.

Beyond that - and so much harder to bear - the content of many sentences was at times unnervingly repetitive. It felt like Ransmayr had carefully constructed and perfected one sentence and then just strung it next to another carefully constructed and perfected sentence, regardless whether they might contain the same information or not. Taken separately, the sentences were fine, they had to be built in the way they were to convey their message, invoke the emotions and associations that they were supposed to. They each formed small entities. But taken together, one sentence repeated parts of other sentences that repeated parts of others that repeated parts of others. Like a pearl necklace: each pearl perfect in itself and beautiful, but, next to another forty pearls on a string, repetitive and boring (okay, not my best metaphor). Some of it might have been intentionally done - like the constant mention of Qianlong's almightiness as a representation of his ubiquitous rule - but that didn't make it any less annoying.

If you can look past the writing style (or enjoy it), the book takes you on a journey of time, exploring its meaning for and impact on human life, the different speeds with which it passes and the "whens" and "whys" of them. It also dedicates a fair amount of pages to the construction of clocks and what designs are apt to embody a certain perception of time (what time feels like to a child, a man awaiting death, ...). That was all rather interesting. But nevertheless (and coming back to my complaint), the book is more about language than story. The plot and characters are like blank canvases for Ransmayr to paint his writing on. Necessary, sure, but secondary.
Profile Image for EpidermaS.
473 reviews16 followers
April 16, 2022
Powieść-wydmuszka.

Narracja piękna, przywodząca na myśl baśnie czy legendy azjatyckie. Ten wzniosły, skomplikowany styl z każdą kolejną stroną stawał się jednak coraz bardziej męczący. Odczuwałam ogromny przesyt, jeśli chodzi o formę, a jednocześnie ogromny niedosyt sensownej treści. Dla mnie historia nie sprawdziła się ani jako opowieść o żałobie, ani o zakazanej fascynacji, ani o pasji, ani o upływającym czasie... Nawet motyw exegi monumentum nie przekonał mnie jakoś specjalnie. Nie jest to beznadziejna książka, ale brak dynamiki i konkretnie zarysowanej problematyki mnie pokonały.

Gdyby nie silne osadzenie powieści w kulturze Orientu, spokojnie można byłoby posądzać Paulo Coelho o napisanie tej książki. A nie jest to najlepsza rekomendacja.
Profile Image for Kuszma.
2,853 reviews288 followers
November 21, 2019
Az angol Cox, korának legnagyobb órásmestere Kínába érkezik, hogy a császár kívánságára elkészítse minden idők legelképesztőbb szerkezetét: az órát, amely legyőzi a múló időt, így igájába hajtja az örökkévalóságot. A szöveg első élménye az idegenség – Cox és három társa európaiként belehullik egy teljesen ismeretlen, felfoghatatlan kultúrába, aminek csúcsán a császár áll. A császár, kinek hatalma végtelen, kegyei és kegyetlensége már-már isteni érthetetlenséggel nehezednek környezetére, és aki (ismét egy isteni attribútum) nem érvekkel, nem logikával, nem politikával, hanem puszta akaratával kormányozza népét. Látszólag el se lehetne képzelni különbözőbb embereket, mint a császár és Cox mester, de végeredményben annyira nem is különböznek: mindketten magányosak – csak amíg a császár önnön határtalan hatalmába van bezárva, addig Cox a gyászba, ami lánya halála óta nem hagyja nyugodni –, és mindketten kényszeres igyekezettel próbálják szolgálólányukká tenni az örökkévalóságot. De ugyan miért? Hiszen aki magányos, annak az örökkévalóság csak örökké tartó magányt tartogat.

Ransmayr könyve épp olyan, mint amilyennek Cox óraműveit elképzelem. Csupa finoman kimunkált fogaskerék, elegáns, halk rugó: egy kiegyensúlyozott, bonyolult, hibátlan szerkezet.
Profile Image for Childerich III.
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March 18, 2017
Ein wunderbares Buch. Bei der Neuauflage des Literarischen Quartetts hat man sich darüber mokiert, dass Ransmayrs Sprache hier zu verschnörkelt, zu ziseliert, ja zu künstlich sei. Die Sprache, die in "Cox oder Der Lauf der Zeit" verwendet wird, ist tatsächlich voller Schnörkel, sehr metaphernreich, fast süßlich. Aber, das haben Maxim Biller und Konsorten eben nicht verstanden, das hat seinen Grund. Wir haben hier ein modernes Märchen und einen allegorischen Text vor uns. In diesem ist ein ständiges Wechselspiel zwischen Künstlichkeit und Natürlichkeit, Sterilität und Urwüchsigkeit zu betrachten. Und dass auch die Sprache in ihrer Form ziseliert und künstlich ist, aber inhaltlich etwas so Urwüchsiges wie die Zeit beschreibt, ist absolut stimmig und folgerichtig. Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass es versteht, Form und Inhalt so gekonnt zu verzahnen. Ein absolutes Vergnügen.
Profile Image for Myriam.
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May 2, 2018
'... wanneer er een geruis zou bestaan dat zo nauw mogelijk overeenkwam met de vlucht van de tijd, dan was dat wel het monotone ruisen van de regen, een ruisen dat de hemel verbond met de aarde. Elk watersnoer was een draad die de wolken en het firmament vastnaaide aan tuinen en rivieren, steden en zeeën, alles wat zich in het duistere binnenste van de aarde omhoogdrong naar het licht.'
Profile Image for Benny.
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December 19, 2018
“Alleen wie de luxe van de traagheid geniet, mag zich wiegen in de droom van het kostbaarste van alle goederen die binnen het bereik van de mens liggen echt te bezitten: tijd.” (zie p.211)

Lezen is traag leven. Genieten van wat voorhanden is ook, omdat je toch nooit alles kan lezen. Het was het mooie praalportret van keizer Qianlong op de kaft dat mijn aandacht trok. Qianlong is de kleinzoon van keizer Kangxi en pronkt op de cover in een ruiterportret “in Italiaanse stijl”. De wisselwerking tussen oost en west was niet gering binnen de Qingdynastie.

Alister Cox is een Britse klokkenmaker die uitgenodigd wordt om te komen werken aan het hof van de Chinese keizer. Omdat zijn dochter zonet gestorven is en de relatie met zijn echtgenote daardoor helemaal bevroren is, neemt hij de uitnodiging aan. Samen met drie kompanen reist hij naar China., waar hij een werkplaats krijgt in de Verboden Stad. Zijn opdrachten zijn niet gering, want de keizer daagt hem uit om klokken te maken die de relativiteit van de tijd weten te vatten: de tijdsbeleving van een kind is immers niet dezelfde als die van een terdoodveroordeelde.

Deze opdrachten blijken echter slechts opwarmertjes voor de ultieme opdracht. Die krijgt hij in Jehol, dat is het zomerpaleis van de Qingkeizers, gelegen in Chengde in de huidige provincie Hebei. Het is een opdracht die torst aan de fundamenten van de tijd én van het keizerrijk zelf. Het is maar de vraag of Cox en zijn kompanen hierin slagen zonder er zelf het hachje bij in te schieten.

Ransmayer heeft gedegen research geleverd voor dit boek en toont inzicht in leven en regeren onder Qianlong. Ook de keizer zelf wordt knap geportretteerd. Verwacht op basis van de bovenstaande samenvatting echter geen spannend boek, want de nadruk ligt vaak meer op de beschouwende passages over de werking van tijd op rouw en macht.

Ondanks het onderwerp dat me erg wist te boeien, ga ik niet helemaal overstag bij dit boek. De uitwerking van de nevenpersonages is vaak erg oppervlakkig en ook de liefdesintrige (soort van) vind ik niet zo overtuigend. Cox of het verglijden van de tijd is wel een must voor wie meer over deze boeiende historische periode wil te weten komen, en ook vallen er onderweg mooie inzichten te rapen.

“In de schaduw van elk wereldwonder ligt een massagraf.” (p.174)

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Opmerking: om ze sterker te maken buiten de context van de roman heb ik beide citaten omgezet van de oorspronkelijke verleden tijd naar de tegenwoordige tijd.
Profile Image for Jürgen Zeller.
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April 23, 2017
Vom Feuilleton letzten Herbst/Winter hoch gelobt hat das Buch auch Einzug bei mir gehalten. Als einfacher Leser aus dem Volke kann ich die Meinungen der studierten Literaturkritiker längst nicht immer nachvollziehen. Dieser Roman hat aber meine Erwartungen erfüllt und ich kann mich den medialen Ovationen, mit ein oder zwei Abstrichen, durchaus anschliessen.

Bereits auf den ersten Seiten macht sich der kultivierte Erzählstil von Ransmayr bemerkbar. Das ist ein ganz anderes Sprachniveau als bei meinen vorherigen Lektüren die zumeist Krimis und somit sprachlich von eher einfacher Natur waren. Dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass mich dieser durchaus anspruchsvolle Stil überfordern würde. Der Einstieg in die Geschichte gelingt problemlos und ich folge zusammen mit dem Uhrmacher Cox und seinen Kompagnons an den chinesischen Hof bzw. in deren erweitertes Umfeld der verbotenen Stadt. Dort müssen sie im Auftrag des göttlichen Kaisers drei höchst ungewöhnliche Zeitmesser konstruieren. Wobei Zeit je nach Situation oder Lebensabschnitt gefühlt langsam oder auch schnell fliessen kann. Die ersten zwei feinmechanischen Kunstwerke mit ungewöhnlichem Antrieb finden Anklang und der dritte Chronograph soll nichts geringeres sein als das Perpetuum Mobile, die ewig laufende Uhr. Aber welche Energiequelle kann das Räderwerk einer nie still stehenden Uhr antreiben und in Gang halten?

Die Kernhandlung wird mit dem höfischen Leben und Sterben des Kaisers von China, dem Herr der zehntausend Jahre ausstaffiert und es wird auf die persönliche Lebenssituation von Cox eingegangen. Die Erzählung endet nach genau 300 Seiten und dies ist der Beleg dafür, dass Ransmayr dieses Werk nicht unnötig ausufern lässt sondern die Geschichte in einer vernünftigen Länge erzählt.

Ich habe gesehen, dass die Lesermeinungen zu diesem Roman weit auseinander gehen. Vom Meisterwerk bis zum entnervten Leseabbruch ist alles vorhanden. Ich persönlich halte es aus dem Grund für kein Meisterwerk, da die Ästhetik der Sprache der Handlung Lebendigkeit entzieht und es wird zu viel Gewicht auf Nebensächlichkeiten gelegt. Dies sind aber zwei ganz persönliche Kritikpunkte für einen ansonsten lesenswerten Roman.
Profile Image for Kiki Landkroon.
32 reviews1 follower
November 27, 2021
3 weken... zolang duurde het om mezelf hier doorheen te slaan.

Toch heb ik het uitgelezen. Dat kwam door het interessante en eigenaardige concept.
Een Engelse klokken bouwer reist naar China om daar een klok te bouwen voor de keizer. Omdat de keizer als onsterfelijk gezien wordt, mag de klok niet langer mee gaan dan de keizer. Maar de opdracht is om een volledig zelfstandig werkende klok te bouwen die voor altijd zal doortikken.

Met gevaar voor marteling en zelfs de dood bouwen Cox en zijn werknemers de klok voor de Chinese keizer.

Wat mij betreft een uniek verhaal, dat trok me ook. Ik was benieuwd hoe het zou aflopen, maar het was een anti climax wat mij betreft.

Dan nog even over het taalgebruik. Dit is een vertaling uit het Duits een het voelde heel onnatuurlijk. Sommige zinnen hadden een ongebruikelijke volgorde en maakte dat ik zo vaak stukken over nieuw moest lezen dat ik bijna niet in het verhaal kwam.

Dus... het concept was voor mij 4 sterren. De uitvoering ervan 1,5 ster. Vandaar de 2 sterren.
Profile Image for Marco.
278 reviews7 followers
January 21, 2020
Großartiges Buch,
Ransmayr ist einer der besten lebenden deutschsprachigen Autoren. Seine Bücher sind nicht einfach zu lesen. Es gibt lange, vielfach verschachtelte Sätze, tlw eine halbe Seite lang. Aber immer wunderbar poetisch und es entsteht ein eigener Lesefluss, an den man sich aber gewöhnen muss.
Zum Inhalt: Der Uhrenmacher Cox bekommt vom chinesischen Kaiser den Auftrag eine Uhr zu fertigen, welche niemals aufhört zu schlagen.
Cox verarbeitet mit der Uhr den Tod seiner Tochter und sieht sich vielen Gefahren und Intrigen entgegen.

Ein Buch über die Zeit, darüber das wir Verluste auch mit der Zeit nicht vergessen.
Gleichzeitig ein Historienroman über das kaiserliche China.
Und ein Porträt zweier sehr ähnlicher Männer: Dem Uhrenmacher Cox und dem Kaiser, auch Herr der zehntausend Jahre genannt. Der mächtigste Mann der Welt.
Der Kaiser bestimmt zum Beispiel, dass immer Sommer ist, auch bei Schnee und Frost. Seine Untergebenen müssen in der kälte sommerlich gekleidet den Winter aufhalten.
Ein schwieriges,vor allem durch die Beschreibungen der Uhrwerke kompliziertes (man macht als Leser quasi eine Uhrmacher Ausbildung), aber zutiefst beeindruckendes Buch
Profile Image for Kiks.
56 reviews
January 11, 2023
3.5*
Interessante Story, manchmal zu tief in Beschreibungen des settings verschwunden
68 reviews2 followers
September 14, 2017
Der englische Uhrmacher Alister Cox wird, nachdem er gerade seine junge Tochter verloren hat und seine Frau durch tiefste Trauer verstummt war, an den Hof des chinesischen Kaisers Qianlong gerufen. Mit drei Gehilfen reist er bis nach China und lebt und arbeitet dort in der Verbotenen Stadt. Nach längerer Zeit des Wartens erhält er vom Kaiser Aufträge zur Verwirklichung von ganz besonderen Uhren. Dazu erwecken die seltenen Begegnungen mit der kaiserlichen Konkubine An bei Cox die Erinnerung an die verlorene Tochter.

Der Bau der besonderen Uhren ist immer wieder mit der Erinnerung an und der Trauer um seine Tochter verbunden. Im Bau der letzten Uhr steckt auch die verborgene Hoffnung, dass auf wundersame Weise mit der Vollendung der Uhr auch seine Frau in der englischen Heimat wieder zu sprechen beginnt.



Interessant sind die Beschreibungen des Kaisers, seiner Unnahbarkeit und seiner Machtfülle. Strengste Regeln bestimmen jeden Kontakt mit dem Kaiser. Je weiter die Uhren verwirklicht werden, desto nahbarer wird der Kaiser in körperlicher Form, zuletzt darf er dem Kaiser sogar in die Augen schauen. Gleichzeitig bleibt der Kaiser als Mensch völlig unnahbar und bleibt ein mystisches Wesen, zumindest aus der Sicht der Protagonisten. Der Erzähler bricht damit stellenweise.

Wenig emotional bewegend ist die Darstellung der Trauer des Uhrmachers. Die Verknüpfung mit der Konkubine An ist wenig nachvollziehbar. Die Verknüpfung der Uhren mit seiner Tochter ist bei einem Uhrmacher schon eher verständlich, aber konnte mich trotzdem nicht bewegen.

Problematisch ist auch der auktoriale Erzähler, den ich zeitlich nicht verorten kann und der sehr inkonsequent oder chaotisch bei seinem Wissen wirkt. Eigentlich scheint er in der Zeit der Handlung (18. Jahrhundert) verwurzelt zu sein. Aber dann weiß er - oder aber sogar Cox selbst, klar ist das nicht - davon, dass das Licht von Sternen Milliarden Jahre alt ist und träumt von Kreisläufen sich zersetzender Moleküle und Atome und ohne es beim Namen zu nennen vom Urknall. Das passt nicht zur Handlung, nicht zum Charakter von Cox, nicht zur Zeit und nicht zum Ort und störte mich beim Lesen.

Und ganz am Ende nimmt der Autor in seinem Nachwort mir auch noch den letzten Spaß am Roman. Es gab zwar einen historischen Uhrmacher namens Cox, aber keinen Alister Cox. Der andere Cox war nie in China, nur eine Uhr aus dem Roman existierte wirklich. Quianlong hat zwar Uhren gesammelt, aber nie mit einem englischen Uhrmacher gesprochen. Die Detailgetreue bei der Darstellung des chinesischen Kaisers und des Hoflebens ist damit auch stark zweifelhaft.
Profile Image for Andy.
931 reviews14 followers
December 13, 2016
Cox oder Der Lauf der Zeit ist ein wirklich phänomenaler Roman mit einem poetischen Schreibstil, der mich doch bis zum Ende gefesselt hat. Die Beschreibungen der Entwürfe der fantastischen Uhren für den Kaiser waren unglaublich und haben perfekt zur Umsetzung der jeweiligen Ideen gepasst. Die Charaktere, insbesondere Cox, sind mir über die Zeit ans Herz gewachsen und haben mich zum scheinbar ausweglosen Ende mitfiebern lassen. Allerdings würde ich sagen, dass die Darstellung von Cox definitiv das alte Sprichwort von der Nähe von Genie und Wahnsinn eindrucksvoll bestätigt.

Der Aspekt, der bei mir wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, ist jedoch die Darstellung der unbegrenzten Macht über Leben und Tod des chinesischen Kaisers und deren Auswirkungen auf das Leben seiner Untertanen und seines Reiches. Der Roman hat es geschafft dies eindrücklich sowohl im Positiven als auch im Negativen darzustellen, da dieser Machtanspruch zu absolutem Gehorsam, aber auch zu lähmender Angst führt, die alles und jeden erstarren lässt und das Praktischste und Naheliegendste unmöglich macht.

Insgesamt würde ich dieses Buch jedem empfehlen und jedem raten sich nicht von der poetischen Sprache abschrecken zu lassen, da dieser Roman wirklich ein Erlebnis ist und einen bleibenden Eindruck einer fremden, vergangenen Kultur hinterlässt.
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