Der Magie verfallen – das ist eine Gay-Fantasy-Reihe um Krieger und Magier, Priester und Diebe. Jeder Roman erzählt die Romanze zweier gegensätzlicher junger Männer – zwischen Gefahren, Abenteuern und großen Gefühlen.
Als der Heiler Tiver nachts aus dem Bett gerufen wird, hat er keine Ahnung, in was er schlaftrunken hineinstolpert. Wenige Stunden später findet er sich in einem Käfig mit kranken Elfensklaven wieder und muss doch erkennen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Denn unerwartete Rettung tritt in Gestalt des Elfenkriegers und vormaligen Arenasklavens Karrikan auf. Wortkarg, vernarbt und den Kopf voller revolutionärer Ideen entspricht Karrikan keinesfalls den Idealen des sanftmütigen Heilers – doch Tiver verliert sein Herz, während rings um ihn und Karrikan ein Sturm entfesselt wird, der das ganze Reich in den Abgrund stürzen kann.
Geboren 1968 als echte Kieler Sprotte im nördlichsten Bundesland, wohne ich mit vielen Tieren auf dem Land. Katzen, Hunde und Pferde beeinflussen Leben, Alltag und natürlich das Schreiben.
Nach zahlreichen Geschichten, die ich rückblickend als „Versuche, das Schreiben zu lernen“ bezeichne, habe ich neben meinen bisherigen und zukünftigen Verlagsveröffentlichungen das Abenteuer Selfpublishing für mich entdeckt.
Ich schreibe Fantasy in allen möglichen Richtungen: Urban, Geistergeschichten, Gay Romance und Heroic Romance („Schmachten & Schlachten“, wie ich dieses Subgenre mit einem Augenzwinkern nenne) und noch viel mehr.
Elfenwolf ist ein typischen Roman der Autorin. Und das ist durchaus ein Lob von mir. Elfen, Menschen, eine Quest, patente Frauen und Männer. Alles was mein Herz begehrt in einem Buch- Und diesmal auch so rund erzählt, dass ich die Kürze nicht schlimm fand. Ich freue mich auf mehr.
Inhalt/Meinung Wisst ihr, was ich am meisten liebe? Geschichten von einer meiner Lieblingsautorinnen zu lesen. Tanja Rast gehört da auf jeden Fall dazu und deswegen hab ich mich sehr auf „Elfenwolf“ gefreut. „Elfenwolf“ gehört zu der „Der Magie verfallen“-Reihe, kann aber unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden. Die Geschichte handelt von dem Heiler Tiver, dem die Heilung anderer Wesen über alles geht. Er macht keinen Unterschied zwischen Menschen und Elfen und das wird ihm zum Verhängnis. Als er nachts aus dem Bett gerufen wird, soll er sich eigentlich um einen Verwundeten kümmern, landet aber in einem Käfig voller Elfenkindern und würde alles tun, um diese zu beschützen. Denn der Verwundete gehörte zu den Elfenjägern, die die freilebenden Elfen einfangen und versklaven. Tiver weiß nicht, wie ihm geschieht und trifft auf einen Elfen, der sich zu wehren weiß. Ich mochte Tiver sehr, denn für ihn sind alle gleich. Wer eine Verletzung hat, muss behandelt werden. Nicht mehr und nicht weniger. Er ist behutsam, einfühlsam und verständnisvoll. Er sieht keine Sklaven in den Elfen, sondern Wesen, mit Rechten wie alle anderen auch. Ich mochte seine Sichtweise sehr und auch, dass er für alle, die er mag einsteht. Egal, wie lange er sie schon kennt. Wenn er der Meinung ist, dass es richtig ist, was er tut, dann steht er auch dahinter. Und er hat eine Menge Geduld, die er auch bei Karrikan dringend braucht. Karrikan hat ganz viel durchgemacht und ist mit jeder Faser seines Herzens misstrauisch. Er hasst die Menschen, er hast Gewalt und Kämpfen, aber wenn es denn sein muss, dann kämpft er, und zwar für den Frieden und für die Elfen. Er vertraut niemandem, am allerwenigsten Tiver. Der Heiler erstaunt ihn, denn er hat offensichtlich das Vertrauen der Elfenkinder. Und er hält ununterbrochen zu Karrikan, egal was passiert und egal wer von ihnen steht. Karrikan wagt kaum zu hoffen, dass Tiver vielleicht ein Zeichen von erstem Frieden ist. Frieden für die freien Elfen und Frieden für ihn selbst. Denn nichts will Karrikan mehr. Frieden und Ruhe. Ich mochte Karrikan auch sehr. Er ist am Anfang aufgrund seiner Vergangenheit ängstlich und neigt dazu, alles und jeden umbringen zu wollen. Es war mir ein Fest dabei zuzusehen, wie er sich entwickelt, wie er aus sich herausgeht und wie ihm bewusst wird, was er wirklich will. Es fällt ihm nicht leicht, über seinen Schatten zu springen, aber nach und nach tut er es. Karrikan ist am Anfang sehr ruppig, aber er hat ein gutes Herz und das merkt man. Die Reise der beiden ist kurz, aber intensiv. Sie kämpfen beide, manchmal gegen unterschiedliche Dinge, manchmal alleine, aber oft genug miteinander, um Vertrauen aufzubauen. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint und nicht alle Menschen sind gleich. „Elfenwolf“ hat mich sehr berührt, weil die beiden Figuren einfach liebenswert sind und mir ihr Wohlergehen wirklich wichtig war. Ich vergoss ein paar Tränen, bis die beiden endlich wussten, was sie wollten.
Fazit „Elfenwolf“ ist meiner Meinung nach bis jetzt die berührendste Geschichte aus der Reihe. Ich hab sie in einem Rutsch gelesen und war sehr tief drin in der Geschichte. Tiver und Karrikan sind zwei sehr sensible und gefühlvolle Figuren, die ich sehr ins Herz geschlossen hab. Klare Empfehlung meinerseits an alle, die gute Fantasy zu schätzen wissen.