Als zijn broer ernstig ziek blijkt te zijn, wordt Louis hals over kop op zomerkamp gestuurd in de Ardennen. Voor de 12-jarige jongen voelt het als een andere wereld. Er wordt stiekem gedronken en geblowd, sommige jongens hebben pornoblaadjes bij zich en er heerst een strenge pikorde. Louis heeft moeite zijn plek te vinden. Hij sjokt met zijn ziel onder de arm door de regen, piekerend over het redden van zijn broer. Maar alles verandert als hij tijdens het grote feest de vos als totemdier krijgt toegewezen. Een verhaal over het einde van de kindertijd, waarin fantasie en werkelijkheid regelmatig met elkaar versmelte
Slordige tekeningen en een slordige vertelling geven uiting aan het moeizame overgangsritueel van Louis. Tijdens een zomerkamp moet de jongen niet alleen volwassen worden, hij moet ook zijn eigen demonen overwinnen en de ziekte van zijn broer een plaats geven. Dat gebeurt allemaal op kamp in de Ardennen, waar seks, drugs en rock-'n-roll welig tieren. Wat een heerlijke knipoog naar de Krab met de Gulden Scharen! En achter elke boom loeren de schaduwen en de wilde beesten. Dat Louis zelf tot vos getotemiseerd wordt biedt de jongen weinig rust. Een bom van een openingsscène (met kinderlijke verbeelding en horror als hoofdingrediënten) en een aantal straffe surreële passages maar te slordig om echt beklijvend te zijn.
Een prachtig getekende, maar nogal warrig vertelde graphic novel met magisch-realistische tintjes. Helaas delven Louis' zorgen over zijn zieke broertje het onderspit in een verhaal over een wel heel rampzalig lopend scoutingskamp. Het helpt niet dat de focus niet bij de hoofdpersoon Louis blijft, maar uitwaaiert naar o.a. de lesbische kampleidster Goudvink. Uiteindelijk is het verhaal te rommelig om goed met Louis en zijn zorgen mee te blijven leven.
It’s not his fault, but Charles Burns has so much to answer for with all these „kind of BLACK HOLE but without the talent“-books. This is one of those.
Wieder eine späte Entdeckung. Mikael Ross ist ein fantastischer, vielseitiger Zeichner, dessen Bilder ich sicher noch oft betrachten werde, jetzt, da er auf meinem Radar aufgetaucht ist. Er hat bereits 2016 TOTEM von Nicolas Wouters in Szene gesetzt, und diese eigenwillige, dunkle, menschliche Pfadfinder-Kindheitsgeschichte drängt sich mir mit so intensiven, emotionalen und lebensbejahenden Illustrationen ins Herz, dass ich meine Begeisterung nicht verhehlen kann und will. Dass ich meine Kindheit selbst bei den Pfadfindern verbracht habe und mir diese vorpubertäre Melange aus Freiheit, Natur und Abenteuer, aber auch Gruppenzwang, Verschrobenheit und Traditionalismus noch immer wohlig wie Waldboden in den Nasenflügeln sitzt, mag dazu beigetragen haben, dass die Geschichte um Louis voll erwischt hat. Louis muss seinen Sommer in einem Zeltlager in den Ardennen verbringen, während sein Bruder mit einer lebensbedrohlichen Krankheit kämpft. Doch irgendwas stimmt nicht mit diesem Wald, und irgendwas stimmt auch nicht mit dieser Gruppe. Erst als er sich unvermittelt in einen Fuchs verwandelt, kann er in die Tiefen seiner Seele und der Natur vorstoßen.
Düster-poetisch schwingende Szenarien: Eine Totemfeier, ein entlaufener Gepard, ein dümmliches Männlichkeitsritual. Dazu eine Art unbestimmte, lichte Traurigkeit. Die Themen, die Wouters in seiner atmosphärischen Geschichte verhandelt, kann Ross in magischen Bildern einfangen. Krakelige Schraffuren ergänzen sich mit präzisen Kompositionen zu hochemotionalen Kunstwerken, jedes Panel eine eigene Welt. Dazu kommt mit der Gruppenleiterin Rotfink eine tolle Figur, die mit Reenie-Look und taffer Selbstsicherheit eine Art Waldläuferin-Vorbild für den verwirrten Louis ist. Und doch so sehr mit ihrem Übergang ins Erwachsensein kämpfen muss wie der Junge mit dem Weg ins Jugendlichenalter. Wie er setzt sie sich selbst auf Spiel, und den entscheidenden Schritt gehen sie gemeinsam.
Danke, Wouters, Ross, und Avant-Verlag, für diese packende Graphic Novel!
Les dessins sont particuliers, pas du tout un style que j'aime, mais ils conviennent bien à l'atmosphère glauque et effrayante de cette BD. J'ai envie de la conseiller à toutes les personnes qui ont été chez les scouts ! Alors que d'ordinaire j'aime les histoires claires et compréhensibles (même avec de la magie), ici, le côté surnaturel très confus m'a plu, ça me transportait vraiment dans l'univers de cette œuvre, et transmettait bien les émotions brouillonnes et douloureuses des personnages.
Si elle n'avait pas été sur le piédestal spécial Pride de ma bibli, je n'aurais pas découvert cette BD, alors merci aux bibliothécaires ! Il y a en effet un personnage saphique important que j'ai beaucoup aimé.
Das Buch ist wunderschön gemalt. Durch die lebendigen Striche und der tollen Farbgebung bin ich sehr in den Wald eingetaucht. Der Stil von Mikael Ross ist wundervoll. Der Mut, die Menschen nicht in jedem Bild detailliert abzubilden oder sie auch mal zu verzerren um Lebendigkeit darzustellen, ist sehr inspirierend. Die Story ist sehr berührend aber war mir teilweise ein bisschen zu düster. Am besten hat mir die Totem Zeremonie am Feuer gefallen, mit den verschiedenen Tiermasken und der spannungsvollen Stimmung. Und wie cool und mystisch ist der Titel 'totem' bitte.
Pas emballé par les dessins crayonnés et notamment les visages justes moche, j'aimais bien l'idée du rite de passage qui provoquerait à la fois la "transformation" du héros et introduirait un doute sur le réel et l'imaginaire désormais imbriqués. Mais finalement je n'ai pas compris grand chose à l'image de cette dernière double page qui m'a clairement laissé sur ma faim. Aussi, le côté "je coche les éléments obligatoires d'une BD 2020s" m'a gavé: le gamin avec un trauma harcelé par ses pairs, la mono homo...
Le coup de crayon est beau et sauvage et sert parfaitement l'histoire de ce jeune garçon un peu perdu qui cherche une réponse dans la nature. Le camp scout est violent, les enfants se cherchent et se mettent au défi, la soirée initiatique a un effet beaucoup plus fort sur Louis et c'est là que la beauté de la bd se voit le plus. Dans le côté sauvage exprimant toutes les frustrations et regrets que ce garçon renferme.
Ik vond het boek niet het beste wat ik ooit gelezen heb omdat ik het verhaal niet helemaal snapte. Ik vind het verwarrend omdat je niet goed weet wat echt en wat fantasie is. Ik vond het nogal hard vooral de manier waarop de jongens met elkaar omgaan. De tekeningen vind ik mooi en ze roepen een sfeer op ook al ze zijn hard, donker en triestig. Dat toont hoe moeilijk het leven in elkaar zit en dat vind ik wel goed gedaan.
Ha sido uno de los cómics más preciosos que he leído nunca... Sin pretender ser de lo más profundo, aunque es drama suave, sin herir. El arte es infinitamente genial, fresco y, para mi, no se acaba nunca. La trama más surrealista se maneja con la historia más mundana de una forma algo diferente: sabemos que hay cosas sobre humanas, pero sabemos de donde vienen. Precioso :)
Die Bilder sind wunderschön, aber die Geschichte nicht so fesselnd. Nachdem ich "Der Umfall" von Ross gelesen habe, hatte ich aber auch seeeeehr hohe Erwartungen an dieses Buch. (Lest lieber "Der Umfall")
Amazingly beautiful story and art work, even though it's quite sad and dark. But became one of my favourites graphic novels. Really suggest you go and read it !
Impressive graphic novel about a boy who is sent to a scouts camp while his brother has to go to the hospital. The drawing style is reminiscent of Brecht Evens.
I found totem after reading Mikaël Ross' Der Umfall (The Thud) and going to a reading event of his. The book is beautiful to look at and excels just as Der Umfall did in showcasing a young person's grief, frustration and confusion and translating that into colorful and dynamic images that you can get lost in. Reality and surrealism are woven together to create a hypnotising story and Nicolas Wouters' writing really shines.
Wieder eine späte Entdeckung. Mikael Ross ist ein fantastischer, vielseitiger Zeichner, dessen Bilder ich sicher noch oft betrachten werde, jetzt, da er auf meinem Radar aufgetaucht ist. Er hat bereits 2016 TOTEM von Nicolas Wouters in Szene gesetzt, und diese eigenwillige, dunkle, menschliche Pfadfinder-Kindheitsgeschichte drängt sich mir mit so intensiven, emotionalen und lebensbejahenden Illustrationen ins Herz, dass ich meine Begeisterung nicht verhehlen kann und will. Dass ich meine Kindheit selbst bei den Pfadfindern verbracht habe und mir diese vorpubertäre Melange aus Freiheit, Natur und Abenteuer, aber auch Gruppenzwang, Verschrobenheit und Traditionalismus noch immer wohlig wie Waldboden in den Nasenflügeln sitzt, mag dazu beigetragen haben, dass die Geschichte um Louis voll erwischt hat. Louis muss seinen Sommer in einem Zeltlager in den Ardennen verbringen, während sein Bruder mit einer lebensbedrohlichen Krankheit kämpft. Doch irgendwas stimmt nicht mit diesem Wald, und irgendwas stimmt auch nicht mit dieser Gruppe. Erst als er sich unvermittelt in einen Fuchs verwandelt, kann er in die Tiefen seiner Seele und der Natur vorstoßen.
Düster-poetisch schwingende Szenarien: Eine Totemfeier, ein entlaufener Gepard, ein dümmliches Männlichkeitsritual. Dazu eine Art unbestimmte, lichte Traurigkeit. Die Themen, die Wouters in seiner atmosphärischen Geschichte verhandelt, kann Ross in magischen Bildern einfangen. Krakelige Schraffuren ergänzen sich mit präzisen Kompositionen zu hochemotionalen Kunstwerken, jedes Panel eine eigene Welt. Dazu kommt mit der Gruppenleiterin Rotfink eine tolle Figur, die mit Reenie-Look und taffer Selbstsicherheit eine Art Waldläuferin-Vorbild für den verwirrten Louis ist. Und doch so sehr mit ihrem Übergang ins Erwachsensein kämpfen muss wie der Junge mit dem Weg ins Jugendlichenalter. Wie er setzt sie sich selbst auf Spiel, und den entscheidenden Schritt gehen sie gemeinsam.
Danke, Wouters, Ross, und Avant-Verlag, für diese packende Graphic Novel!
Totem is about growing up and standing up. Adult readers see how the other kids may be bullies, but also just kids growing up, trying to shape their own world. To them, summercamp is an annual event and much more sincere than they’d like to admit. As time goes by, Louis learns to fight for his place in this miniature society. Once he passes the initiation rite he embraces his newfound identity wholeheartedly.
The art in this book is by Mikaël Ross and it’s downright stunning. His pencil drawings are vibrant with life. Ross is not afraid to make liberal use of black, creating images full of contrast that allow him to focus and pick out details. This talent is paired with an excellent feel for page compositions lifting the dramatic effect to an even higher level. Ross’ colors are modest and balanced. They support the art and when need be, they’re vibrant enough to pop out and enhance the scene.