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Der Stotterer

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Weil er Stotterer ist, vertraut er ganz auf die Macht des geschriebenen Worts und setzt es rücksichtslos ein, zur Notwehr ebenso wie für seine Karriere. Ein Betrug – er nennt es eine schriftstellerische Unsorgfältigkeit – bringt ihn ins Gefängnis. Mit Briefen, Bekenntnissen und erfundenen Geschichten versucht er dort diejenigen Leute für sich zu gewinnen, die über sein Los bestimmen: den Gefängnispfarrer, den Drogenboss, den Verleger.

416 pages, Hardcover

First published March 20, 2019

23 people are currently reading
430 people want to read

About the author

Charles Lewinsky

58 books93 followers
Lewinsky studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Zürich und Berlin (ohne Abschluss). Danach arbeitete er als Regieassistent bei Fritz Kortner und anschliessend als Dramaturg und Regisseur an verschiedenen Bühnen sowie als Redakteur und Ressortleiter der Sendung Wort-Unterhaltung des Schweizer Fernsehens. 1984 veröffentlichte er zusammen mit Doris Morf sein erstes Buch Hitler auf dem Rütli. Es folgten weitere Bücher und Produktionen beim Schweizer Fernsehen, ARD und ZDF. In der Schweizer Öffentlichkeit wurde Lewinsky Mitte der 90er Jahre als Autor der Sitcom Fascht e Familie bekannt; später folgte Fertig Lustig. 2001 erhielt er den Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank für seinen Roman Johannistag. Weitere Anerkennung als Schriftsteller erwarb er sich 2006 mit der jüdischen Familiensaga Melnitz. Lewinsky hat zudem über 700 Liedtexte für verschiedene Komponisten geschrieben, unter anderem für Maja Brunner, die mit dem Lied Das chunnt eus spanisch vor 1987 den Grand Prix der Volksmusik gewinnen konnte. 2011 wurde er mit seinem Roman Gerron für den Schweizer Buchpreis nominiert. Lewinsky wohnt in Zürich und im französischen Vereux.

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130 (22%)
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237 (41%)
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2 stars
46 (7%)
1 star
5 (<1%)
Displaying 1 - 30 of 42 reviews
Profile Image for Conny.
616 reviews87 followers
April 6, 2019
Sehr gut geschrieben, allerdings konnte ich mich so gar nicht für die Geschichte interessieren. Ein Häftling schreibt, weil er beim Reden stottert, seine Geschichte in Briefen auf; sagt aber schon zu Beginn, dass manches wahr und manches erlogen ist. Warum sollte der Briefempfänger sowas lesen? Oder ich? Der Sinn dieser Konstruktion hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen.
Profile Image for Saskia.
267 reviews11 followers
December 20, 2020
“Dit is een verhaal, verdomme. Dit is literatuur. Fantasie. Uit mijn duim gezogen.”

Nog voor je begint te lezen vallen de letters van De stotteraar al uit elkaar. Alvast een knap omslagontwerp van Nanja Toebak. Een subtiel detail is dat ene andere lettertype in de titel. Maar de omgevallen O valt wel direct op. Een open mond die even hapert?

“Het liegen hebben ze niet uit mijn lijf kunnen ranselen, net zomin als mijn gestotter. Daarom, padre, zult u nooit weten of ik iets van wat ik u hier vertel ook daadwerkelijk heb meegemaakt.”

De lezer maakt direct kennis met Starckle in de gevangenis, waar hij een brief aan de ‘padre’ schrijft. Ze hebben samen een goede overeenkomst gesloten. In ruil voor zijn verhalen, zijn woorden, mag Starckle in de gevangenisbibliotheek werken onder toeziend oog van de padre.
De gesproken taal is hij grotendeels kwijt als stotteraar, maar het geschreven woord is zijn kracht. Hij kan ermee toveren, manipuleren en misleiden.. In zijn brieven schrijft Starckle over zijn jeugd, de dood van zijn zus, zijn dubieuze werk, zijn ene misstap met een gevangenisstraf als gevolg.
Doordat hij de padre rechtstreeks aanspreekt, heb je als lezer ook het gevoel dat Starckle het woord tot jou richt, en dat wekt vertrouwen op. Maar zijn die woorden wel waarheidsgetrouw? De brieven vertellen een ander verhaal dan de dagboekfragmenten, en ook weer een ander verhaal dan het boek dat Starckle uiteindelijk gaat schrijven. Door telkens een nieuwe werkelijkheid te creëren kan hij zijn verleden beter maken en nieuwe vervolgen verzinnen. Alleen Charles Lewinsky, de auteur, kent misschien de waarheid. Maar kan een fictief personage waarheid bevatten?
In De stotteraar neemt Lewinsky het schrijverschap, de literatuur op de korrel. Hij doet dit op een luchtige manier.
In dit verhaal zijn nog eens korte verhalen verwerkt, de ‘vingeroefeningen’ van Starckle. Aan de hand van schrijftips probeert hij het perfecte verhaal te schrijven. Maar bestaat dat wel?
Doorspekt met de levensfilosofie van Schopenhauer heeft De stotteraar mij vooral overtuigd van het schrijftalent van Charles Lewinsky! Hij speelt met woorden en met taal, het geheel is zo knap in elkaar vervlochten! Humor, ironie, levenswijsheid! Met een glimlach en verwondering heb ik genoten van De stotteraar!
Profile Image for Tuti.
462 reviews47 followers
April 18, 2020
(read in german) sorry to say, this didn‘t work for me. this story of a stammerer who can write well - and invent lies and stories - and finds himself in jail because of that - and there writes letters to the jail padre telling his more or less true story... no. sorry.
Profile Image for Juliet.
45 reviews
February 9, 2024
In het begin dacht ik: leuk. Na 130 pagina’s dacht ik: wat ben ik nou eigenlijk aan t lezen? Pakte me niet. Op naar een nieuw boek 👍🏼
Profile Image for miss.mesmerized mesmerized.
1,405 reviews42 followers
March 27, 2019
Johannes Hosea Stärckle ist ein Meister des Wortes. Aber nur des geschriebenen Wortes, gesprochen bekommt er kaum mehr eine Silbe heraus, bevor das Stottern losgeht. Das war mal anders, aber Geschehnisse aus seiner Kindheit haben ihn zu dem gemacht, was er ist und das geschriebene Wort wurde zu seinem Beruf. Jedoch nicht als Journalist oder Schriftsteller, sondern als Betrüger, weshalb er auch jetzt eine Gefängnisstrafe absitzen muss. Dies hindert ihn jedoch nicht am Schreiben und der Padre wird sein Publikum. Ihm vertraut er sich, erzählt aus seiner Kindheit in der Sekte, den Umgang des Vaters mit seinem Stottern, aber auch dem Betrug, den er begangen hat – was klingt wie die Beichte eines Geläuterten, stellt sich jedoch bald schon als weitere Manipulation heraus. Seinen Mitinsassen bleibt sein Talent nicht verborgen und wissen ebenfalls daraus Profit zu schlagen, den Wehren kann sich der Stotterer kaum.

Charles Lewinsky ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Schweizer Literaturwelt. Zahlreiche seiner Romane wurden für hochrangige Preise nominiert und ausgezeichnet. Sein neuer Roman zeichnet sich für mich durch eine pointierte und treffgenaue Sprachgestaltung aus, inhaltlich konnte mich sein Protagonist nicht ganz überzeugen.

Genaugenommen gibt es nur eine Erzählstimme, die des Johannes Hosea Stärckle, der sich jedoch mal in Briefen an seinen Padre wendet, mal in seinem Tagebuch Trost sucht, mal als Geschichtenerzähler und auch als Briefeschreiber auftritt. Je nach Adressat wandelt sich Ton und Ausdruck, wirkt glaubwürdig und überzeugend. Dass die Straftäter sein Ausdrucksvermögen in seinem Sinne nutzt und auch im Gefängnis die Möglichkeiten von Manipulation und mitleiderregender Dramatik voll ausspielt, ist bei der Anlage des Charakters nachvollziehbar. Man muss sich am Anfang am Riemen reißen, um seinen Schelmenmärchen nicht zu glauben und in ihm nicht das Opfer zu sehen, als das er sich stilisiert.

Das Schreiben steht im Zentrum, dafür werden andere interessante Aspekte – die Hackordnung im Gefängnis, die Mechanismen, mit denen dort Macht demonstriert wird u.a. – an den Rand gedrängt, was ich etwas schade fand. Vor allem, da diese ihm letztlich seinen großen Wunsch ermöglichen.

Man kann sich mit Stärckle nicht identifizieren. Er ist zweifelsohne ein intelligenter Zeitgenosse, der geschickt die Fäden in der Hand hat, aber als Sympathieträger taugt er nicht. Eher als noch abschreckendes Beispiel, denn seine Manipulationsversuche machen vor nichts und niemandem halt.

Für mich war es letztlich etwas zu viel des Protagonisten. Keine andere Sicht, kein Schritt zurück durch eine neutrale Erzählinstanz, nicht einmal Antworten auf die zahlreichen Briefe erhält man als Leser, was einen ein wenig erdrückt. Zumal die Märchen Stärckles auch sehr viel Raum einnehmen. Sprachlich gelungen, auch die zentrale Figur interessant in der Anlage, aber letztlich genau dadurch etwas übers Ziel hinaus geschossen.
Profile Image for Evalitera.
679 reviews12 followers
November 30, 2021
2,5 Zum Anfang war ich ja begeistert.
Die Schilderung der Eltern. Haha!
Das war Sartire und originell. Dann war ich mehr und mehr befremdet von der von sich selbst eingenommenen Art des Hochstaplers und seiner bösartigen Gedanken bzw. Denkweisen.
Der Autor erwähnt doch tatsächlich Hochstapler Felix Krull...
Na von diesem ist der Roman meilenweit entfernt.
Der Stotterer schreibt in einem unerträglichen altmodisch gestelzten Stil Briefe an den Gefängnispastor.
Zum Anfang noch amüsant.
Anekdote jagt Anekdote.
Wir springen von der Gegenwart unstrukturiert zurück Kindheit Gefängnis, Arbeit Gefängnis zum Schluss wieder in die
Kindheit, da hatte ich aber schon das Interesse verloren.

Ohne Tiefe in der Erzählung konnte ich nicht mehr mitfühlen.

Der Versuch die Bibel mit der Bibel zu wiederlegen und das war nur zum Anfang interessant.
Es gibt wohl zwei Gründe warum der Stotterer stottert. Der prügelnde Vater, der gemeine Lehrer und der religiös verrückte Priester.
Die Feindseligkeit des Autors gegen Religion schimmert durch fast jede Anekdote.
Ach ja die Mafia spielt ja auch noch ne Rolle.
Während ich sonst immer eine Gänsehaut bei Mafiageschichten bekomme, geschieht hier mit meinen Emotionen gaar nichts.

Ich merke hier beim Schreiben, dass ich verärgert bin über diesen Roman.
Habe teilweise das Buch gelesen und das Hörbuch gehört, dass auch etwas eintönig gelesen wurde. Nette Stimme aber keine großen Möglichkeiten.
Punkt.
Ich kann es nicht empfehlen.
PS Nun ja im persönlichen Hintergrund hatte ich es auch mal mit einer Hochstaplers zu tun, da kommt beim Schreiben etwas hoch...
Er hat auch keine angenehmen Frauenfiguren. Nur eine alte 80jährige Frau. Das sagt viel, oder
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Freedom Breath.
785 reviews69 followers
June 7, 2023
الإنسان حيوان غريب، يقبل المجاملات بكل سرور حتى من الأشخاص الذين لايهتم بآرائهم على الإطلاق.

فكرة أن البطل المتلعثم كاتب اختبار ذكي من كاتب الرواية بالاضافة إلى استخدام اسلوب ادب الرسائل ضمن الرواية والتطرق لحياة الكاتب المتلعثم السجين الحالي تحرك فضول القارئ لمعرفة سبب سجنه.
حيرتني الرواية من ناحية الحقبة الزمنية بالرغم من أصرار الكاتب على اقحام الانترنت وقوقل والتقنيات الحديثة في الرواية لكن غلب على خيالي ان زمن الرواية هي فترة اقدم من تلك الفترة وكأن الاحداث جرت في فترة الأربعينات او الخمسينات ممكن بسبب تعلق البطل بالكنسية وتبعية اسرته لقس القرية التي ينتمي لها
66 reviews
February 5, 2019
irre Geschichte, der Stotterer sitzt in der JVA , in der er durch den Padre einen Job in der Anstaltsbibliothek bekommt. Er nutzt die Zeit dort, um dem diesem Padre Geschichten aus seinem Leben aufzuschreiben, bedrückende Geschichten, denn der Stotterer ist in einer sektenartigen Gemeinde großgeworden, die bei ihm bleibende Spuren hinterlassen hat. Allerdings entdeckt er dabei auch die Leidenschaft am Schreiben perfektioniert diese.
Großartig, wortwitzig, klug, spannend und bedrückend
Profile Image for Gianna.
26 reviews1 follower
Read
April 27, 2019
http://dievorleser.blogspot.com/2019/...

Das Einzige, was die mitreißende Handlung noch überbieten kann, ist Lewinskys Erzählstil. Es gibt bestimmt 50 Stellen, die ich am liebsten zitieren würde, was vor allem an der Bandbreite von Emotionen liegt, die ich beim Lesen erlebt habe.
Profile Image for Mr. P.
302 reviews
April 11, 2020
What a lovely read. Especially nice in the audio book version read by Daniel Brühl. If you like books with a thoughtful character / narrator and a slightly different plot - give this one a try. Meta narrative with several plots and short intertwined side stories at its best!
117 reviews
July 16, 2024
Charles Lewinsky heeft zich definitief op mijn plank Favoriete Schrijvers genesteld 😀😀
Het boek dat hij moest schrijven is Het Lot van Familie Meier, zijn debuut. (Aan de drie vrienden die ik heb hier: lees dit boek!)
En het fijne van wanneer je hetboekdatermoestkomen al geschreven hebt, is dat je daarna volledig vrij bent om te schrijven wat er in de lucht hangt.

In Lewinsky’s geval is dat altijd met n ongeëvenaarde dosis cynisme. Ontroerend, onverwacht en vrij absurd.

Dit boek wordt geschreven door de hoofdpersoon die als veroordeelde oplichter in de gevangenis zijn schrijfskills bijschaafd door zijn levensverhaal op papier te zetten. Schrijven is een vaardigheid waar hij erg goed is, is omdat hij dermate stottert dat spreken eigenlijk nooit gelukt is.
Of hij liegt alles bij elkaar, dat is tenslotte het talent waarvoor hij veroordeeld is: “De waarheid kan wachten, want ze heeft een lang leven voor zich”.

“In mijn opvatting is de waarheid een veiligheidsriem voor mensen die geen fantasie hebben. Voor hen die alles alleen maar zo kunnen zien als ze het zelf meegemaakt denken te hebben. Terwijl elk mens permanent zijn eigen rol net zo lang bewerkt tot de versie die hij in zijn herinner het liefst speelt.”
Profile Image for Nikkidee.
131 reviews
September 14, 2024
Read in German

Thanks gram gram for this great book you left in the Vienna apartment that I happened to steal from you for a holiday.


This book unlike that stupid Ali Hazelwood book pleasantly surprised me. For something picked up in the heat of the moment, panic was so much better than I expected. For modern German literature it read well. I enjoyed Charles Lewinsky's writing and I'll probably pick another one up (from my grandma) at some point in time.

I understand that some people didn't like it due to the fact that there were so many stories in one and it focused very little on prison dynamics (I'd have liked to see a little more of the Advokat too) however I thought Johannes Hosea's story was interesting enough to forgive that.


Profile Image for Sarah.
149 reviews2 followers
October 30, 2020
3 stars!
Ich habe das Buch soeben fertig gelesen und habe gemischte Gefühle. Einerseits ist die Hauptperson sehr faszinierend, da sein ganzer Charakter auf einer Ambivalenz basiert, andererseits ist er so abgebrüht und manipulative, dass man als Leser selbst nicht mehr weiss, was man noch glauben soll und kann. Dennoch hat mich das Buch gefesselt und manchmal auch dank des Galgenhumors zum Lachen gebracht. Ich verstehe, weshalb so viel Kritik geübt wird (vor allem weil es kaum eine Handlung gibt ausserhalb seiner Anekdoten) aber unterhaltsam war es alle Mal.
Profile Image for Cilli.
27 reviews
Read
August 25, 2019
Wurde mir vorgelesen, was Spaß gemacht hat und zum Genuss auf jeden Fall beigetragen hat.
Ich glaube, "selbstgelesen" hätte es mich weniger gefesselt. Die Handlung hat mich nur selten mal überrascht, war mitunter etwas vorhersehbar.
Profile Image for Carola.
113 reviews1 follower
January 20, 2021
Bijzonder boek over schrijven, liegen en de wisselwerking daartussen. Een boek met een bijzondere structuur, een bijzonder onsympathiek personage, waarbij je achterblijft met de vraag wat je nou wel of niet moet geloven. Goed uitgewerkt, maar toch had het voor mij net iets te veel 'bijzonders'.
Profile Image for Martine.
846 reviews5 followers
May 18, 2021
Een stotteraar blijkt ook een gouden pen te hebben. Opgevoed met strenge hand in een sekte, ontvlucht, oplichter geworden en in de gevangenis beland. Met zijn scherpe pen schrijft hij brieven aan de Padre en vertelt zijn verhaal. Zijn levensgeschiedenis en hoe hij via zijn schrijven wraak heeft genomen op ieder die hem kwaad heeft aangedaan.
Een boek vol cynische humor. Hoewel het hoofdpersonage heel wat op zijn kerfstok heeft voel je toch een zeker sympathie voor hem. Prachtig geschreven, het is genieten van elk woord.
Profile Image for Brigitte.
8 reviews
June 24, 2019
Ein hartes Stück Arbeit, diese Lektüre! Obwohl mehrfach empfohlen, wurde ich mit dem Roman gar nicht warm. Zwar versteht es der Autor, mit Sprache zu jonglieren (und mit Zitaten zu prahlen), doch über 400 Seiten wird das selbstverliebte Geschreibsel des Protagonisten etwas mühsam. Es sind einfach nicht meine Themen: weder der Gefängnis-Plot, noch das kranke Sektenleben der Familie samt Guru. Am beeindruckendsten fand ich die schriftstellerischen "Fingerübungen", die für sich stehen und den Roman drumherum nicht brauchen. Schade fand ich, dass der Autor nicht auflöst, warum der Stotterer zum Stotterer wird, obwohl er mehrmals im Text darauf hinweist, dass es ein Davor und ein Danach gibt. Einfach nicht meins! Denis Scheck darf man auch nicht alles glauben!
2 reviews
August 17, 2019
Das Buch hätte alles, was eine gute Story für mich braucht. Etwas Psychologie, Reflektion, eine Lebensgeschichte geprägt von fragwürdigen Erziehungsmethoden, Kritik an institutioneller Religion und ihren "Anführern", einen spannenden Protagonisten und wunderschöner Sprachgebrauch. Die Tatsache, dass der Erzähler unzuverlässig ist, störte mich gar nicht, da ich ganz in seinem Bann war und die Geschichte fesselnd fand, egal ob wahr oder nicht.
Allein für die Sprache und den Schreibstil empfehlenswert. Kurzweilig und zum Nachdenken anregend.
116 reviews
May 23, 2024
Johannes Hosea Stärckle is he hoofdpersonage, de stotteraar. het is niet zeker of hij al zijn hele leven gestotterd heeft, of dat een bepaalde gebeurtenis de oorzaak is. Hij groeit op in een streng gelovig gezin waar de vader almachtig is en hem geregeld slaat ( slaag was bij ons thuis een dagelijkse aangelegenheid)t, zijn moeder is niet in staat enige gevoelens te tonen, zijn zus kan het leven met drie kleine kinderen niet aan ( ook haar man toont geen begrip) en pleegt zelfmoord ( 'ongeluk met een tram') Johannes heeft een geweldig geheugen zowel over Bijbelkennis als over Schopenhauer, die hij geregeld citeert.
Hij vertelt zijn verhaal vanuit de gevangenis aan Arthur Waldmeier, de gevangenispriester; ( de padre) Enerzijds schrijft hij een fictief verhaal, dat later als roman zal worden uitgegeven. Belangrijker zijn volgens mij de brieven aan de padre waarin hij zijn levensverhaal vertelt. De rode draad is hoe hij in een slachtofferrol geduwd wordt en daar wraak voor neemt door wat we fake news en cybercriminaliteit kunnen noemen. Een eerste lachtoffer is Nills, een jongen die hem belachelijk maakt op school. Hij verzint een liefdesbrief waarin het meisje een afspraak met hem wil en hij zich naakt in de turnzaal moet tonen. Achter zijn rug om typt hij brieven om alle klasgenoten te verwittigen van het feit zodat ze in de turnzaal zullen zijn. Als Nills zich vertoont gaan alle lichte aan en staat hij voor schut.. Ook licht hij mensen op via een relatiebureau, wordt hij ghostwriter voor memoires, , doet aan 'weduwepluk' ( hij luistert oude vrouwen af, verzint een neefje in het buitenland, vraagt om geld voor een 'operatie' en luist hen zo het geld af.
Ook dominee Bachhofer dwingt hij tot zelfmoord. Deze heeft hem als kind misbruikt en hij regelt een afspraak met Franz. Hij maakt foto's van het misbruik, verspreidt die en B. pleegt zelfmoord. J. heeft hierover geen enkel gewetensbezwaar, integendeel.
In de gevangenis is hij dankzij de padre bibliothecaris en heeft al gauw door dat de uitgeleende boeken gebruikt worden om drugs binnen te smokkelen. Als de opvolger van de padre dit wil contolleren 'verongelukt' hij. Hierover heeft J wel schuldgevoelens, net als bij de dood van moeder Sjachmann, een oude vrouw die hem onderdak geeft. Zij krijgt kanker, heeft veel pijn en hij verlost haar door haar te verstikken ( de dokters zeggen cynisch: Het is sneller gegaan dan we verwachtten)
Ik vind Johannes een door en door slecht personage. Ondanks zijn liefdeloze jeugd lijkt hij toch vooral gedreven door één motief: wraak. Hij is ook zeer cynisch via citaten van Schopenhauer en steekt zijn kritiek op de hypocrisie van de kerk/dominees niet onder stoelen of banken en is een oplichter op grote schaal. Een zeer hedendaags personage en boek met veel literaire verwijzingen dat geen enkel ogenblik verveelt.
2 reviews
January 31, 2023
Es ist schwer zu glauben, dass der Roman aus dem Jahr 2019 ist, so gut wie alle in ihm vorkommenden Motive sind unfassbar ausgelutscht und nichts an dem Buch ist originell oder wirklich faszinierend. Vor allem liegt das am Protagonisten und seiner selbstgerechten, dabei aber pseudo-reflektierten Art. Es wirkt so, als würde sich der Autor dadurch vor einer Kritik an der Klischeehaftigkeit seines Protagonisten schützen wollen, hinter dieser Selbstreflexion verbirgt sich jedoch nur mehr Leere. Das einzige, das man der Geschichte zu Gute halten könnte ist, dass sie eventuell aufzeigen soll, dass Leben eben nicht konstruiert und erfunden werden kann, wie der Protagonist es so oft predigt, sondern dass der Versuch das zu tun immer im Klischee und Nichtssagenden enden muss. Erstens ist auch das in Form dieses Buches nicht sonderlich interessant verpackt und zweitens glaube ich, dass es sich hierbei um ein bisschen zu viel Interpretation meinerseits handelt. Die Kurzgeschichten sind meiner Meinung nach, bis auf die eine mit dem einsamen Mann in der leeren Stadt und vielleicht noch die mit dem Mann im Theater, allesamt Müll und flacher als ein Blatt Papier. Das Frauenbild ist eine absolute Katastrophe, davon muss ich gar nicht erst anfangen, vor allem die eine Kurzgeschichte, die tatsächlich eine Frau zur Protagonistin hatte tat einfach nur weh, dass ein weißer Mann eine solche Geschichte schreibt und damit den zweiten Platz eines Schreibwettbewerbs gewinnt mag realistisch sein, aber ich sehe in der Erzählweise leider nicht den kleinsten Ansatz, den Protagonisten für seine Einstellung oder seine Taten bloß zu stellen.
Profile Image for Ritja.
620 reviews
November 5, 2019
Es gibt Hörbücher, die sollen möglichst wie enden. „Der Stotterer“ von Charles Lewinsky ist ein solches Hörbuch. Was für eine unterhaltsame Geschichte. Sie hatte alles, was sich das Hörbuchhörerherz so wünscht. Gute und fiese Charaktere, Spannung und Wendungen, die überraschen, eine Hauptrolle, die man eigentlich nicht mögen sollte, weil sie unter anderem alte Damen betrogen und belogen hat.

Aber was soll man tun, wenn man den Stotterer trotzdem ein bisschen mag?

Seine Geschichten aus seinem Leben sind so voll mit Ironie, Humor und kleinen Bösartigkeiten. Seine Macht liegt in dem geschriebenen Wort. Er beobachtet seine Mitmenschen ganz genau, analysiert sie und belauscht sie. Er knüpft Verbindungen und weist sehr viel Geduld auf. Er bereitet sich gründlich vor und pirscht sich langsam ran. Die alten Damen, die auf einmal einen längs verschollenen Enkel wiederbekommen oder die Männer, die Post von ihren Traumfrauen bekommen (auch hinter diesen Frauen steckt der Stotterer). Das Ende ist nicht immer schön und genau deshalb kam er ins Gefängnis.

Aber auch hier kann er seiner Berufung, gute Texte und Briefe schreiben, nachgehen. Für den Gefängnispfarrer, für den Boss im Knast und für eine kirchliche Zeitschrift. Er zeigt, wie man mit Worten Menschen für sich gewinnen und manipulieren kann.

Die Kombination Charles Lewinsky (Auor) und Robert Stadlober (Sprecher) hätte nicht besser sein können. Ich werde jetzt nach einem weiteren Buch von Charles Lewinsky Ausschau halten und darauf hoffen, dass das nächste Buch ebenso gut ist.
Profile Image for Erlesenes.Zerlesenes [Berit] .
219 reviews36 followers
February 27, 2023
2.5 Sterne

Mein erster Kontakt mit Charles Lewinsky, der seit vielen Jahren als eine feste Größe in der Schweizer Literaturwelt gehandelt wird. Die Nominierung für und Auszeichnung mit eine(r) ganzen Reihe an renommierten Literaturpreisen scheint das zu belegen.

"Der Stotterer" konnte mich leider nicht überzeugen. Der pointierte Sprachgebrauch ist der einzige Aspekt dieses Romans, der mich richtig begeistert hat und der letztlich auch der Grund für mich war, das Buch nicht vor Ende der knapp 400 Seiten wegzulegen.
Die Geschichte des stotternden JVA-Inhaftierten, der sich mit einer Reihe von Briefen an den Knast-Pfarrer, Tagebucheintragungen und "Fingerübungen" (kleine autofiktive Geschichten, mit denen er sein schriftstellerisches Talent erproben möchte) mental bei der Stange hält, wirkte dank des beißenden Humors anfangs vielversprechend. Als nach rund 100 Seiten für mich immer noch nicht zu erschließen war, wo die Geschichte hin will und was uns die hundertzwölfte Anekdote oder der sechzigste Bibelstellen-Rant mitteilen will, habe ich mehr und mehr die Lust am Buch verloren.

Das hier ist so ein typischer Fall von: Das Buch ist definitiv nicht schlecht, stellenweise sogar absolut unterhaltsam und extrem gewitzt, aber ob ich es weiterempfehlen würde? - Eher nicht.
7 reviews
January 3, 2022
Mir gefällt der Stotterer aufgrund von zwei Dingen, einerseits die beizeiten herrlich ordinäre und direkte Ausdrucksweise des Protagonisten und andererseits der Perspektivenwechsel von der Kommunikation des Protagonisten mittels Briefen und parallel dazu verfassten Tagebucheinträgen, welche seine tatsächlichen (ungefilterten) Gedanken wiederspiegeln. Der dadurch erreichte Mehrwert an Realität macht die Persönlichkeit der Person umso greifbarer. Zusätzlich dazu gibt es "Bücher im Buch" - Kurzgeschichten, die der Protagonist verfasst und einerseits weiters zeichnen welches Charakter's Kind er ist, doch für sich allein auch interessante Werke darstellen. Dass Kurzgeschichten/Tagebuch/Briefe manchmal thematisch ineinander greifen und sich wiedersprechen bringt einem umso mehr zum Nachdenken über den Protagonisten, ein gelungenes Spiel mit der Vorstellung des Lesers. Alles in Allem eine sehr immersive Art und Weise der Erzählung, die ich so noch nicht gelesen / erlebt habe und definitiv lesenswert.
Profile Image for محمد الأنصاري.
398 reviews33 followers
September 8, 2023
بطل هذه الرواية يعاني عقدة التلعثم، ولكن رغم تلعثمه يمتاز بموهبة مميزة ممتثلة في التدوين والكتابة، ولطالما كانت الكتابة متنفسا لمشاعرنا. ولكن عند بطل هذه الرواية تكاد أن تكون نورا من عتمة النفق الذي عاشه في السجن نتاج جرائمه. تارة يكون مذنبا وتارا يفتخر بجرائم قتله.

تأتي هذه الرواية بقالب رسائل يرسلها يوهانس هوزاي إلى قس السجن، وفي تلك الرسائل قضاء على التعلثم الذي يعانيه، يحدثه عن حياته من الطفولة والسخريات من تلعثمه مرورا بجرائمه التي ارتكبها، مذيلة بحكايات كتبها بشخصيات خيالية لكنها تمثل حياته. يعرج إلى المكتبة التي ترافق السجن ويشرف على عناوينها حذرا من وظيفة ثقب لوحات السيارات، ومن أن تكون القراءة بشكل خاص نوع من أنواع الإيدز ينفر المساجين منه كما حدث في أحداث هذه الرواية. ولم يزل يرسل الرسائل حتى مع أشخاص آخرين كتاجر المخدرات أو الناشر الذي سينشر كتابه. يلهمه آرثر شوبنهاور بتأملاته الفلسفية. يشمئز أحيانا من الكتاب المقدس وذلك بعد المواعظ التي يرسلها قس السجن.

رواية ترينا قوة الكلمة المكتوبة والمقروءة، ولكنني أحسست نوعا ما أنها على الحافة لربما كان الحشو الممل.
Profile Image for Zazou.
322 reviews5 followers
March 18, 2021

De stotteraar, Charles Lewinsky
Omdat ik erg enthousiast was over “Het lot van de familie Meijer” en de recensies over “De stotteraar” ook erg positief waren begon ik vol goede moed aan dit boek van 374 bladzijden.
“Mijn vader kamde zijn haren over zijn kale schedel heen. Meer valt er over zijn karakter niet te zeggen.” En “Mijn moeder droeg jasschorten. Daarmee is ook zij uitvoerig beschreven.” Zulke zinnen smaken natuurlijk naar méér. En gelukkig kwámen er ook meer, maar die konden helaas toch niet voorkomen dat ik moeite had om het boek uit te lezen.
Er stonden absoluut goede episodes in, maar ik vond het een chaotisch boek en wat ik vooral miste was de ziel. En dan is een boek van 374 bladzijden wel héél dik...
Profile Image for Mandarijn.
76 reviews
May 27, 2023
Ik ben redelijk snel na het uitlezen van een ander boek hierin begonnen en was bang dat het niet zou tippen aan het ander boek. Dit boek overtrof al mijn verwachtingen!

WAUW, het is een prachtige briefroman, ik ben een sucker voor mooie woorden en speciaal taalgebruik en dit was alles wat ik ooit in een goed boek zocht! Het is een vertaling, maar SHIT het is zo goed vertaalt!!! Echt enorm respect naar de vertalers, want opnieuw WAUW.
Het duurde even eer dat ik het boek uit had... Omdat het zo mooi geschreven was wou ik niet dat het snel over ging gaan. Maar het moest er ooit van komen! Prachtig prachtig boek
Profile Image for Anton Segers.
1,320 reviews20 followers
June 29, 2021
Zwitserland heeft een waardige opvolger van Friedrich Dürrenmatt.
Via de spirituele schrijfsels van deze zwaar 'stottoterende' gevangene wordt knap de gruwel geschetst van een donkere amorele wereld, getooid in de hypocrisie van fatsoen en religie. Dit gebeurt met het meest trefzekere en humoristische cynisme denkbaar. Zalige zwarte humor waaronder authentieke tragiek voelbaar is.
Na 'Alleen maar helden' weer een schot in de roos voor Charles Lewinsky. Zeer aan te raden lectuur.
Profile Image for Rozemie Steyaert.
20 reviews2 followers
July 31, 2023
Een stotteraar, opgevoed in een extreem streng gezin dat tot een sekte behoort, wordt oplichter. Omdat hij stottert benut hij volop zijn schrijftalent . In de gevangenis beschrijft hij zijn leven in brieven aan de aalmoezenier. Schitterend! Leest als een trein
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Displaying 1 - 30 of 42 reviews

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