Sommer 1969. Während auf den Straßen gegen den Vietnamkrieg protestiert wird, fiebert der elfjährige Tobias am Stadtrand von Köln der ersten Mondlandung entgegen. Zugleich trübt sich die harmonische Ehe seiner Eltern ein. Seine Mutter fühlt sich eingeengt, und als im Nachbarhaus ein linkes, engagiertes Ehepaar einzieht, beschleunigen sich die Dinge. Tobias, eher konservative Eltern freunden sich mit den neuen Nachbarn an, und deren dreizehnjährige Tochter, Rosa, eigenwillig und klug, bringt ihm nicht nur Popmusik und Literatur bei, sondern auch Berührungen und Gefühle, die fast so spannend sind wie die Raumfahrt. Auch die Eltern der beiden verbringen viel Zeit miteinander, zwischen den Paaren entwickelt sich eine wechselseitige Anziehung - "Wahlverwandtschaften" am Rhein. Und während Armstrong und Aldrin sich auf das Betreten des Mondes vorbereiten, erleben Tobias und seine Mutter beide eine erotische Initiation… Ulrich Woelk erzählt spannend, atmosphärisch dicht und herzzerreißend von einem Aufbruch, persönlich und politisch, der tragisch endet.
Ist in Ordnung/okay/nett, aber stilistisch eher schwach und es gab ein paar Dinge, die mich irritiert haben. Die Hauptfigur klingt in meinen Ohren viel zu jung - das riss mich gerade in den Sexszenen sehr raus. Die Story war interessant, aber mir etwas gewollt erzählt.
Sommer 1969. Der elfjährige Tobias lebt mit seinen Eltern in einem modernen Einfamilienhaus am Stadtrand von Köln. Sein Vater ist Ingenieur, seine Mutter ist für den Haushalt zuständig. Die Rolle der braven Hausfrau hat sie bislang nie in Frage gestellt, bis eines Tages eine neue Familie ins Nachbarhaus zieht. Im Gegensatz zu den konservativen Ahrens, verkörpern die Leinhards einen modernen und fortschrittlichen Lebensstil. Wolf ist Philosophieprofessor, Uschi übersetzt amerikanische Kriminalromane. Außerdem sind sie Kommunisten, demonstrieren gegen den Vietnamkrieg, wollen die Welt verbessern. Trotz der politischen und kulturellen Unterschiede freunden sich sie beiden Paare an und bei gegenseitigen Einladungen wird intensiv diskutiert, getrunken und geraucht.
Tobias schenkt dem Zuzug der Leinhards hingegen wenig Interesse, denn seine ganze Aufmerksamkeit gilt aktuell der Raumfahrt. Gespannt verfolgt er die verschiedenen NASA Missionen und fiebert der ersten bemannten Mondlandung entgegen – bis er Rosa kennenlernt, die 13-Jährige Tochter der Leinhards! Während sie Tobias ein völlig neues Weltbild näherbringt, eifert seine Mutter der neuen Nachbarin nach- bewundert sie für ihre Unabhängigkeit. Als sie beginnt Englisch zu lernen und arbeiten möchte, ist Tobias Vater mit der Aufhebung der klassischen Rollenverteilung überfordert. Und während am 21.Juli 1969 die ersten Menschen den Mond betreten und Millionen die Liveübertragungen im Fernsehen verfolgen, gerät das gutbürgerliche Leben des Jungen aus den Fugen und endet in einer Katastrophe.
Atmosphärisch dicht und spannend erzählt Ulrich Woelk von den späten 1960er Jahren und beschreibt sehr anschaulich die gesellschaftlichen Umbrüche und technischen Fortschritte der damaligen Zeit. Mit Tobias unschuldiger und naiver Stimme, gelingt es ihm hervorragend, etwas von dieser einzigartigen Aufbruchstimmung einzufangen. Woelk erzählt von der Emanzipation der Frau aus sexueller und wirtschaftlicher Abhängigkeit, vom Erwachen eines neuen politischen Bewusstseins und von einem allgemeinen Wertewandel in der Gesellschaft. Über all diesen zentralen Themen schwebt die Euphorie über die bevorstehende Mondlandung. Die euphorische Stimmung ist greifbar, wäre da nicht der erste Satz des Romans, der unheilvoll über dieser grandiosen Geschichte schwebt.
KURZ HUMORVOLL KRITISCH und auch noch atmosphärisch
Mochte ich. Manchmal ist kurz sehr wohltuend.
Wenn jemand über das Jahr 1969 schreibt, muss er nicht immer so tief einsteigen wie Frank Witzel, der Sieger des Deutschen Buchpreises 2015 mit seinem hervorragenden, aber auch ausufernden, achthundertseitigen Buch „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“.
Ulrich Woelk hat, da er weniger als 200 Seiten Lesematerial anbietet, in seinem Roman auf ein einziges Ereignis als zentrierendes Moment abgestellt: die Mondlandung 1969. Diese allerdings hat er (zu) ausgiebig zelebriert.
In dem Roman „Der Sommer meiner Mutter“ erwacht ein kleiner Junge aus seinem egozentrischen, bereits patriarchalischem Weltbild zu langsam. Anders als die Nachbarstochter Rosa, die einen schon weiteren Horizont mitbringt, bekommt er nichts mit von dem, was um ihn herum in den Menschen vorgeht. Er sieht weder die Überheblichkeit seines Vaters noch die familiären Bindungen seiner Verwandten, noch die autoritären, verlogenen Strukturen seiner Umwelt. Wie sollte er auch, er ist noch ein Kind. Doch dann gibt es eine familiäre Katastrophe, die seine heile Welt zerschlägt.
Diese Katastrophe ist meines Erachtens überzogen, aber es gilt die künstlerische Freiheit.
Ulrich Woelk trifft den Ton seiner Erzählzeit bestens. Mit wenigen Andeutungen kommt er aus, um zu zeichnen, wie feste und spießige Vorstellungen des Zusammenlebens besonders die Frauen in eine feste Rolle zwängten, aus denen nicht leicht auszusteigen war. Wir können uns heute kaum noch hineinversetzen in diese Zeit, die doch noch gar nicht lange her ist: wie jeder, der auch nur ansatzweise anders ist, per se schon verdächtig war, wie Ausgrenzung funktionierte und wie normal sie war. Jedenfalls in den etablierten Kreisen der Mittelschicht, von denen der Roman handelt. Nur einmal, in einer kurzen Skizze, läßt Woelk seine Spießer von 69 kurz aufgerüttelt werden durch die Teilnahme an einer politischen Demonstration.
Woelks leiser Humor zeichnet „Der Sommer meiner Mutter“ besonders aus. Woelk gibt allerdings dem Aufkeimen von Sexualität der beiden Kinder Rosa und Tobias zu viel Raum, die Schilderung von Doktorspielchen können schnell peinlich werden und etwas weniger Raumfahrt hätte auch genügt. Manche Protagonisten mit Potenzial bleiben dagegen ungenutzt im Raum stehen.
Fazit: Durchgängig durch die Kinderperspektive Tobias erzählt, gibt „Der Sommer meiner Mutter“ ein reizvolles und in seiner Kürze sogar kritisches Bild der Erzählzeit wieder. Trotz kleiner Schwächen durchaus ein Lesegenuß.
Kategorie: Anspruchsvoller Roman/Gute Unterhaltung Auf der Longslist des Deutschen Buchpreises 2019 Verlag: C.H. Beck, 2019
Se trata de una novela corta de apenas 168 páginas donde nuestro narrador, un niño de 11 años nos contará que vivió durante el verano de 1969. Ya empieza de forma inesperada sabiendo lo que encontraremos al final, pero eso no quita las ganas de saber lo que ocurrió durante ese periodo de tiempo.
Tobias, que así se llama nuestro protagonista, es hijo único en una familia bastante conservadora con un padre ingeniero y una madre ama de casa. Su vida se verá marcada cuando una pareja bastante más liberal con una hija de 13 años, Rosa, se trasladen a vivir a la casa de al lado.
Él, un apasionado de todo el tema espacial y nos narrará cómo vio ese primer lanzamiento del Apollo, como Amstrong llegó a la Luna… Y esto lo podrá hacer gracias a la televisión que llegó por aquellos años y no todo el mundo poseía una.
Además irá apreciando ciertos cambios en su madre a causa de la influencia de su vecina a los que al principio no le hará mucho caso pero que acabarán haciendo mella en él, puesto que su sistema de ver las cosas es totalmente patriarcal.
Con Rosa entablará una amistad algo peculiar, ella más avanzada en muchos temas como la música, la literatura y el amor le irá enseñando todo lo que ella sabe y hará que pierda su Luna especial.
En resumen, encontraremos una historia con el feminismo totalmente en auge, los cambios del rol en la mujer, los avances tecnológicos, secretos familiares, la lucha por los derechos civiles e imposiciones sociales y una pérdida de inocencia donde un niño crecerá de golpe
3.5 Sterne. Super zu lesen. Während mir die Erzählung aus Perspektive des elfjährigen Protagonisten gefallen hat, denke ich nicht, dass es irgendeinen realen Altersgenossen gibt, der ansatzweise so reflektiert ist. Eine schöne Zeitreise in das Jahr der Mondlandung mit für mich unbefriedigendem Ende. Aber nochmal: Super zu lesen!
Esta historia nos traslada a los años 60 en el momento que el hombre se acerca a la Luna y cuando el papel de la mujer era muy limitado y nos lo cuenta todo Tobi, un nene de 11 años.
La historia en general me ha gustado bastante, la única pega es que en los últimos capítulos se centra demasiado en el tema espacio y se olvida de la historia principal, pero quitando eso, me ha sorprendido mucho. Y aunque es una historia bastante corta, no te deja con la sensación de que va todo muy rápido o que hay lagunas.
En cuanto a personajes, me ha gustado mucho como el autor a mezclado dos familias con ideales opuestos y como lo ha ido avanzando su amistad: la madre de Tobi es la que más cambio tiene y vaya cambio, aunque su final es muy agridulce, no es spoiler que en la primera frase el nene te lo cuenta. Y también me ha gustado como Tobi lo vive y como va haciéndose mayor sin darse cuenta y experimentando lo que es el amor y el sexo.
El final es lo que menos me ha gustado porque esperaba un encuentro diferente, más cercano todo y no lo que sucede mezclado con tanto dato del espacio que hace que se desinfle la historia, como ya os he comentado. Pero me quedo con que para mí el final es cuando sucede lo de la madre y es lo que realmente me ha gustado.
Een fijn, rechtlijnig verhaal. De moeder van de titel pleegt al in de eerste zin zelfmoord, dus ik verklap hier niets. Hoe het zover heeft kunnen komen, staat in het middenstuk. En hoe het verder is gegaan met de hoofdpersoon in het slothoofdstuk. Het is de summer of love en Amerikanen landen op de maan. Deze zaken worden aan elkaar geknoopt in een herinnering aan die tijd met twee gezinnetjes die buren worden en bevriend raken. Tikkeltje schematisch, maar prettig duidelijk.
Gleich im ersten Satz wird der Suizid der Mutter des Ich-Erzählers, dem elfjährigen Tobi, erwähnt. Dem Spannungsbogen tut das aber keinen Abbruch. Was mir an dem Buch gut gefiel: Es ist nicht schwarz/weiß, Themen wie Emanzipation, Unterdrückung und Geschlechterrollen werden nicht effekthaschend aufgeladen, sondern vielmehr in vermeintlich alltäglichen Episoden aufgegriffen. Auch das dramatische Ende überzeugt mich, regt zum Nachdenken an und berührt. Eher weniger überzeugt hat mich der quasi zweite Handlungsstrang, der die ersten sexuellen Erfahrungen von Hauptfigur Tobias und Nachbarsmädchen Rosa aufgreift. Das trägt nicht wirklich viel zur Hauptgeschichte bei und ist angesichts des sehr jungen Alters von Tobias teilweise eher befremdlich und auch sprachlich nicht überaus ansprechend geschrieben. Gerade angesichts des knapp gehaltenen Umfangs der Erzählung von nicht mal 200 Seiten hätte ich mir noch mehr Eindrücke aus dem Zusammenleben der Familien und dem Ungleichgewicht der Geschlechter gewünscht.
Auch wenn man gleich ab dem ersten Satz weiß, was passieren wird, hat es mich trotzdem sehr ergriffen. Mitreißend geschrieben und einer der wenigen Coming-of-age-Romane über einen Jungen, den ich seit langem wirklich gut fand.
Ulrich Woelks Roman „Der Sommer meiner Mutter“ entführt uns ins Jahr 1969; in einen Sommer voller Umbrüche, Aufbrüche und Abgründe. Die Geschichte spielt am Stadtrand von Köln, im Milieu einer bürgerlichen Neubausiedlung. Erzählt wird sie aus der Sicht des elfjährigen Tobias Ahrens, einem nachdenklichen Jungen mit großem Interesse an Wissenschaft, insbesondere der bevorstehenden Mondlandung. Während Neil Armstrong sich darauf vorbereitet, den Mond zu betreten, beginnt für Tobias und seine Familie ein anderer, ganz persönlicher Aufbruch; einer, der ebenso weltverändernd wirkt, zumindest in ihrer kleinen Welt.
Als die neue, politisch engagierte Familie Leinhard ins Nachbarhaus zieht, prallen zwei Lebensentwürfe aufeinander. Tobias’ konservative, katholisch geprägte Eltern treffen auf ein linksintellektuelles Paar, das aus Griechenland zurückkehrt und frischen Wind mitbringt; kulturell, politisch und emotional. Schnell entsteht eine enge Verbindung zwischen beiden Familien. Besonders Tobias' Mutter beginnt, sich von ihrer Rolle als Ehefrau und Hausfrau zu lösen; inspiriert durch Frau Leinhard und ihre Ideen von Selbstbestimmung und Emanzipation. Auch die Kinder, Tobias und die ältere Rosa, nähern sich an und erleben ihre ersten körperlichen und emotionalen Erkundungen.
Doch der scheinbar nostalgische Bilderbogen wird durch eine schockierende Eröffnung in düsteres Licht getaucht: „Im Sommer 1969, ein paar Wochen nach der ersten Mondlandung, nahm sich meine Mutter das Leben.“ Dieses Wissen begleitet jede Szene und verleiht der Geschichte Tiefe und Tragik.
Rezension
Ulrich Woelk gelingt mit „Der Sommer meiner Mutter“ ein vielschichtiger, atmosphärisch dichter Roman, der weit mehr ist als eine Jugendgeschichte vor historischem Hintergrund. Was auf den ersten Blick wie ein nostalgisches Erinnerungsstück an eine Zeit der technischen Utopien und gesellschaftlichen Umwälzungen wirkt, entpuppt sich als fein verwobenes Psychogramm zweier Familien und vor allem als intensive Studie über das Gefüge von Ehe, Rollenbildern, Begehren und Entfremdung.
Besonders gelungen ist die Erzählperspektive. Aus dem Blickwinkel des elfjährigen Tobias wirkt vieles naiv und unausgesprochen und doch spürt man als Leser die Spannungen zwischen den Zeilen. Woelk nutzt diese kindliche Perspektive nicht zur Verklärung, sondern als stilistisches Mittel, um die Risse in den erwachsenen Beziehungen umso deutlicher hervortreten zu lassen. Manches bleibt dabei bewusst undeutlich, vieles wird angedeutet statt ausgesprochen, was dem Roman seine eindringliche, fast schwebende Stimmung verleiht.
Die Dynamik zwischen den beiden Müttern ist ein zentraler Katalysator der Handlung. Ihre Annäherung – emotional wie körperlich – sprengt nicht nur gesellschaftliche Konventionen, sondern setzt auch eine Entwicklung in Gang, die niemand mehr aufhalten kann. Woelk beschreibt das ohne Voyeurismus, sondern mit großer Empathie und psychologischer Präzision. Die Begegnung zwischen Rosa und Tobias spiegelt auf kindlich unsichere Weise diese Suche nach Nähe und Selbstverortung wider.
Besonders berührend sind die leisen, inneren Konflikte. Die Leere in der Ehe der Ahrens, die Sprachlosigkeit zwischen den Eltern, das verzweifelte Ringen der Mutter um Selbstverwirklichung. All das wird getragen von einer subtilen, aber dichten Sprache, die viel zwischen den Zeilen erzählt.
Fazit
„Der Sommer meiner Mutter“ ist ein kluger, einfühlsamer und intensiver Roman über eine Zeit des Aufbruchs; historisch wie persönlich. Woelk verwebt gesellschaftliche Entwicklungen der späten 60er Jahre mit den leisen, oft übersehenen inneren Kämpfen seiner Figuren. Die Geschichte ist tiefgründig, ohne schwer zu wirken, und emotional, ohne je kitschig zu werden.
Mich persönlich hat besonders beeindruckt, wie die beiden Familien, so gegensätzlich sie auch wirken, aufeinander reagieren und sich gegenseitig verändern. Woelk zeigt, wie Begegnungen mit anderen Lebensmodellen dazu führen können, das eigene Leben zu hinterfragen und das mit weitreichenden Konsequenzen. Die Geschichte ist tragisch, aber nie hoffnungslos. Sie ist melancholisch, aber niemals zynisch.
Ein stilles, großes Buch, eindrucksvoll erzählt, klug komponiert und tief bewegend. Wer sich für psychologisch dichte Familiengeschichten mit historischem Kontext interessiert, sollte diesen Roman unbedingt lesen.
1968 hat die Welt verändert, für den 11-jährigen Tobi kommt das größte Ereignis seines Lebens jedoch erst im darauffolgenden Jahr mit der Ankündigung der Mondlandung. Doch auch in seinem unmittelbaren Leben wird am Ende des Sommers nichts mehr so sein wie zuvor. Mit dem Einzug der Leinhards ins Nachbarhaus wird so ziemlich alles in Frage gestellt, was bis dato feste Größen in seinem Leben waren: die Rolle seiner Mutter als Hausfrau, das Politische hält Einzug in die Kölner Idylle der Kleinfamilie und aus dem Jungen wird ein Jugendlicher, der mit der Nachbarstochter seine ersten sexuellen Erfahrungen sammelt. Tobi erlebt seinen persönlichen „Summer of Love“, jedoch auch die Erwachsenen hinterfragen nochmals den Lebensentwurf, für den sie sich entschieden haben.
Ulrich Woelk ist mir namentlich als Autor bekannt, bislang hatte ich jedoch noch keinen seiner Romane gelesen. Mit der Nominierung auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2019 ist er jedoch in meinen Fokus gerückt und hat mich neugierig auf seine anderen Werke gemacht. Er ist ein routinierter Erzähler, der ohne Ecken und Kanten durch die Handlung gleitet und einem so das Eintauchen in seine Geschichte leicht macht.
Oberflächlich betrachtet ist „Der Sommer meiner Mutter“ eine Coming-of-Age Geschichte, die er in einer historisch interessanten Zeit angesiedelt hat. Schaut man jedoch genauer hin, birgt der Roman alle großen Themen der BRD in sich, die Ende der 1960er/Anfang der 1970er den öffentlichen und privaten Diskurs bestimmten. Durch die Erzählperspektive kann er sich davor bewahren, zu werten und den Erzähler Position beziehen zu lassen, denn der 11-jähirge Tobi kann nur wahrnehmen, aber nicht einordnen oder gar verstehen, was er sieht.
Was so idyllisch beginnt, läuft dann doch recht stringent auf die unvermeidliche Katastrophe zu. Der Ausgang ist bekannt, denn damit leitet Woelk den Roman ein:
„Im Sommer 1969, ein paar Woche nach der ersten bemannten Mondlandung, nahm sich meine Mutter das Leben.“
Die Emanzipation hat 1968 bereits Wellen geschlagen, in den Vorstadthäusern bei den Hausfrauen und Müttern war sie jedoch nicht angekommen. Nun ist es so weit und die beiden Nachbarinnen wagen sich, eine Meinung und einen Beruf zu haben, sich aus den selbstgewählten Fesseln zu befreien und ihren Instinkten zu folgen. Währenddessen tragen die Männer den Kampf zwischen Kommunismus und Kapitalismus aus, ebenso wie zwischen Geistes- und Ingenieurswissenschaften. Was nutzt schon all das Denken, wenn man keine Deckenlampe befestigen kann?
Tobias beginnt sich zu lösen, seine Eltern und alle anderen Erwachsenen plötzlich mit anderen Augen, als eigenständige Wesen über ihre unmittelbare Funktion für ihn hinaus zu sehen. Mal neugierig, mal verstört blickt er auf diejenigen, die eigentlich souverän im Leben stehen sollten, gerade aber durch heftige Erdbeben erschüttert werden und ins Wanken geraten. Ulrich Woelk findet das Große im Kleinen und konnte mich vom ersten Kapitel an für die Geschichte gewinnen. Die gesellschaftliche Relevanz ist allemal gegeben, ob es für die Shortlist des Buchpreises reichen wird, wage ich momentan – jedoch in Unkenntnis der meisten Nominierten – jedoch zu zweifeln.
He tenido la oportunidad de leer este libro gracias a masa crítica.
Es lo primero que leo del autor, y no sabía muy bien qué me iba a encontrar exactamente. Ha sido una historia que me ha sorprendido para bien.
El autor nos traslada con esta lectura al año sesenta y nueve. Con una recreación muy fiel a todo lo que pasaba y cómo se vivía en aquella época.
Esta historia nos muestra cómo se vivió el primer alunizaje, llevado a cabo por Neil Armstrong, las manifestaciones en contra de la guerra de Vietnam, los avances tecnológicos de aquella época, la revolución de la televisión en color, cuando era ya de por sí difícil encontrar una casa donde hubiese una en blanco y negro, el rol de la mujer en sociedad tan patriarcal de entonces, cómo empezaron a cambiar y a luchar por el feminismo...
El autor logra una ambientación increíblemente buena, llena de detalles que hacen que viajes hasta Colonia en aquellos años.
Los personajes son sencillos pero bien perfilados. Nos encontramos con dos familias totalmente distintas entre sí. Por un lado tenemos a la familia Ahrens, católica y muy conservadora donde, Eva, la mujer, es ama de casa y no se sale de los cánones impuestos por la sociedad. Por otro lado conoceremos a la familia Leinhard. Se trata de una familia mucho más liberal y con una mentalidad mucho más abierta, donde ambas partes trabajan, y creen en un futuro mejor para todos. Ambas familias se conocen cuando está última se muda a Colonia, donde serán vecinos y futuros amigos.
Tobi y Rosa son los hijos de las familias, quienes crearán una amistad bastante inusual, donde ella le irá descubriendo a él cosas que no conocía. Música, ideales, amor... Las primeras veces y esa inocencia propia de los niños.
La narración es sencilla, fresca y ágil. Aun sabiendo qué va a ocurrir desde el principio, tienes la necesidad, curiosidad, de leer para averiguar el por qué pasa lo que pasa.
Es una novela cortita, consta de 164 páginas, lo que hace que sea una lectura muy rápida para pasar un buen rato. Es entretenida y te mantiene enganchado.
La trama es también sencilla pero buena, con todo muy bien encajado y con algún detalle que no esperas.
Sin duda una novela muy entretenida ideal para esta época. Te hace sonreír al ver la ingenuidad de alguno de sus personajes.
Si te gustan los libros ambientados en otras épocas, disfrutar de cómo empezaron o fueron algunas marchas o revoluciones, las historias cortitas y frescas, este es tu libro!
Sommer 1969. Der elfjährige Tobias fiebert am Stadtrand von Köln der ersten Mondlandung entgegen, während sich seine eher konservativen Eltern mit den politisch engagierten und flippigen neuen Nachbarn anfreunden. Deren dreizehnjährige Tochter Rosa bringt Tobias nicht nur Popmusik und Literatur bei, auch was das Liebesleben angeht, hat sie ihm einiges voraus. Zwischen den Eltern entwickelt sich ebenfalls eine wechselseitige Anziehung, aber die Liebe geht andere Wege als vermutet. (Klappentext)
Im Sommer 1969 ist der Protagonist Tobias ein 11-jähriger Junge. Es ist der Sommer, in dem seine Mutter sich umbringt. Seine Eltern führen bis dorthin einvernehmlich, eine konservative Ehe. Er arbeitet, sie ist zuständig für Haushalt und Kindererziehung. Sie leben in einem Kölner Vorort und als im Nachbarhaus ein Ehepaar einzieht gerät ihr sonst so überschaubares Leben in Bewegung. Die Nachbarin trägt Hippieklamotten, übersetzt Bücher und ist genau wie ihr Mann Anhängerin einer linken Weltanschauung. Tobias Mutter wagt ein paar zarte Schritte in Richtung Veränderung, Blue Jeans statt Baumwollrock. Als sie jedoch arbeiten möchte, fühlt ihr Mann sich unzulänglich und sorgt sich darüber, was seine Kollegen und erst die Vorgesetzten denken könnten.
Während seine Eltern und die Nachbarn sich näher kommen, sucht Tobias die Nähe zur älteren schlauen Nachbarstochter Rosa, die ihn zu verheißungsvollen Fantasien anregt. Als seine und Rosas Eltern wieder einen gemeinsamen diskussionsfreudigen Abend verbringen, ist er bei Rosa und das Drama nimmt seinen Lauf.
Die Geschichte ist eine Ich-Erzählung, der Sprachstil schlicht und präzise. Dadurch entsteht eine große Nähe zum Protagonisten. Ich kann mich genau in Tobias hineinfühlen, erfahre wie er denkt und fühlt.
Fazit: Der Sommer meiner Mutter ist ein ruhiges Buch in dem etwas völlig unvorhergesehenes passiert. Es geht um den Wunsch nach Veränderung, Emanzipation, Entsetzen und Schuld. Meine Empfehlung für diese ruhige starke Geschichte.
Der Autor: Ulrich Woelk lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Er studierte Physik und Philosophie. Sein Debütroman »Freigang«, erschien 1990. Der Roman »Der Sommer meiner Mutter« stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Für »Für ein Leben« erhielt Ulrich Woelk den Alfred-Döblin-Preis.
Wie wahrscheinlich die meisten Menschen auf der Welt fiebert der 11jährige Tobias 1969 der ersten Mondlandung entgegen. Doch für ihn ist dies nicht das einzig Aufregende in dieser Zeit: Bei ihnen daheim sind nebenan neue Nachbarn eingezogen, die sich bald gut mit seinen Eltern verstehen. Und Tobias sich mit deren 13jähriger Tochter. Trotz der jeweilig sehr unterschiedlichen Ansichten vertiefen sich die Beziehungen und nicht nur Tobias macht neue Erfahrungen. Eigentlich sind diese knapp 190 Seiten eine Tragödie, die bereits mit dem ersten Satz dargestellt wird. Doch wie es dazu gekommen ist, schildert der erwachsene Ich-Erzähler im Namen seines elfjährigen Alter Ego so abwechslungsreich und interessant, dass ich immer wieder vergessen habe, welch ein dramatisches Ende das Ganze nimmt. Vielleicht empfinden es jüngere Lesende nicht ganz so, denn vermutlich liegt es daran, dass es für mich auch eine Reise in meine Kindheit war. Ulrich Woelk lässt Tobias diese Zeit so detailgetreu beschreiben, dass ich beinahe auf jeder Seite Aha-Effekte hatte. Die typische Klein-Familie, in der die Frau Hausfrau ist, weil der Mann genug verdient und sie es nicht nötig hat zu arbeiten. Wo das Tragen einer Jeans für eine erwachsene Frau fragwürdig ist. Wo man E605 sorglos in die Obstbäume sprüht. Kaum zu glauben, dass all dies gerade einmal 50 Jahre her ist. Tobias erzählt in kurzen Sätzen, schnörkellos und geradeheraus, so wie ich mir vorstellen kann, wie ein Junge in diesem Alter erzählen würde. Auch die Eingeengtheit seiner Mutter wird überdeutlich; wie sie gefangen ist durch die Erwartungen, die (nicht nur) ihr Sohn an sie hat und damit ihren eigenen persönlichen Wünschen nur sehr eingeschränkt gerecht werden kann. Es war keine gute Zeit für Menschen, die eine andere Vorstellung vom Leben hatten als die Mehrheit der Gesellschaft. Insgesamt ein schönes Buch: für die Einen als Erinnerung wie es einmal war (und hoffentlich nie wieder sein wird). Und für die Anderen um zu erfahren, wie ihre Eltern aufgewachsen sind.
Aunque a primera vista parece un libro ligero, ya que consta de 164 páginas, en su interior esconde mucho más de lo que imaginas. Temas sociales, familiares y reivindicaciones que te hacen tomar consciencia de cómo era la vida en esa época y todo lo que ha evolucionado el mundo hasta ahora. A través de una trama entretenida y repleta de acontecimientos que nos trasladan al año 1969, conocemos a Tobias, un niño que está a punto de cumplir los once años y al cual le apasiona todo lo relacionado con el espacio. Pendiente del primer alunizaje tripulado, Tobi lleva una vida tranquila junto a sus padres en Colonia, hasta que un día llegan unos vecinos nuevos a la casa de al lado junto a su hija Rosa, y todo cambia para siempre. Porque entre ambas familias las diferencias son notorias. Mientras que los padres de nuestro protagonista tienen una mentalidad más conservadora y cada uno tiene su papel fijado en el núcleo familiar, él trabajando fuera de casa y ella dedicándose al cuidado del hogar, el nuevo matrimonio es más liberal y tienen claro que el modelo de sociedad, tal y como está establecido, tiene que cambiar. Pese a todo ello, forjan una relación que poco a poco va afianzándose más y más, y lo mismo ocurre con sus hijos, que ven que con el paso del tiempo la complicidad aumenta, aunque no tengan mucho que ver el uno con el otro. De esta manera, somos testigos del cambio que se produce en ellos, tanto en los adultos como en los niños, cómo el estar con personas que piensan y ven la vida de forma diferente va guiándoles por caminos que jamás pensaron que caminarían, aportándoles enseñanzas y experiencias nuevas, entre las que se encuentran el paso de la niñez a la madurez, el despertar al amor y la lucha de la mujer por la independencia. Esta historia tiene un trasfondo brutal y la variedad de temas que se tocan me ha parecido un acierto absoluto. El principio es impactante y necesitas saber qué ocurre desde ese mismo instante.
Der Sommer meiner Mutter ist eine melancholische Coming-of-age-Geschichte. Sie wird geprägt durch den ersten Satz: „Im Sommer 1969, ein paar Wochen nach der ersten bemannten Mondlandung, nahm sich meine Mutter das Leben“
Durch die dadurch entstandene Stimmung wird der Roman zu etwas besonderen, der sich von anderen, oft auch banalen Geschichten um heranwachsende unterscheidet.
Tobias war damals 11. Erzählt wird die Geschichte vom jetzt erwachsenen Tobias, der sich an dieses Jahr und was vor dem Suizid passierte zurückerinnert. Das ist handwerklich sauber gemacht und funktioniert. Die Zeit 1969 und die Stimmung dieser Zeit wird lebendig.
Für Tobias und seinen Eltern werden die neu hinzugezogenen Nachbarn wichtig. Die sind weniger konservativ als sie selbst und irgendwie freunden sie sich sehr an. Da ist auch die 13jährige Tochter Rosa. Es ergibt sich eine Konstellation, die neues in Gang setzt, insbesondere auch für Tobis Mutter, die erste Emanzipationsversuche wagt.
Obwohl ich die Figuren mag, erfüllen sie doch die Stereotype.Ich hätte sie mir vielschichtiger gewünscht. Sie sind sehr konstruiert. Aber das wird so gebraucht, um den versuchten Ausbruch der Mutter aus den Konventionen zu erzählen. Der dann freilich mit schlimmen Konsequenzen scheitert.
Ich mochte auch Rosa und ihre Gespräche mit Tobi. Die hatten Tiefe und waren für den Jungen von Bedeutung. Dennoch war auch Rosa etwas überzeichnet, sie hatte fast nichts kindliches. Tobis Schwanken zwischen kindlichen und jugendlichen Empfindungen hingegen, erschienen mir sehr glaubhaft wie auch die Entwicklung der gesamten Geschichte.
Man kann sich von der Handlung beim Lesen kaum losreißen, da der Roman so eine Dichte und Geschlossenheit besitzt.
Etwas für Nostalgiker: Wer die frühen 1960er Jahre erlebt hat, und das vielleicht sogar im Rhein-Ruhr-Gebiet, wird Ulrich Woelks Roman Der Sommer meiner Mutter gewiss mögen. Über den schwierigen Weg in eine emanzipierte Gesellschaft – vor allem für die Frauen in jener Zeit – haben andere gleichwohl überzeugender geschrieben. Ich las zuletzt zu diesem Thema zum Beispiel Annette Hess, deren Protagonistin in Deutsches Haus auch Übersetzerin ist. Als Übersetzerin verdient bei Woelk die Hippie-Nachbarin Uschi Leinhard ihr Geld, und mit der Übertragung englischer Krimis und Romane will künftig auch die Mutter des Helden in Woelks Story, Tobi, endlich Selbstständigkeit erlangen. Der Autor beschreibt sympathisch lesbar die Verwicklungen, die Emanzipationen, Coming-Outs, erste Liebe, erster Sex in den westdeutschen Wirtschaftswunderjahren schwer machen. Als Kammerspiel oder Ku’damm-Komödie verspräche die Geschichte von Tobi, Rosa und ihren Eltern – trotz aller Tragik – einen unterhaltsamen Abend. Im Roman bleibt der Plot – und vor allem das Ende – ein bisserl dünn. Ich hab das Buch dennoch gern gelesen.
#lesejahr2019 #deutscherbuchpreis #longlist „Im Sommer 1969, ein paar Wochen nach der ersten bemannten Mondlandung, nahm sich meine Mutter das Leben.“ Es ist nicht nur der Sommer der Mutter, es ist auch der Sommer des 11jährigen Ich-Erzählers, den das ein Jahre ältere Nachbarsmädel Rosa „Meine Eltern haben mich nach Rosa Luxemburg benannt“ in die körperliche Liebe, das „es“ einführt. Es ist der Sommer der Verwirrung und Verwirrtheit, der in einem sexuellen Outing kulminiert und in einer Tragödie endet. Packend schildert #ulrichwoelk auf knappen 180 Seiten ein Universum des Menschseins, eine Metamorphose, die durch das Zusammentreffen zweier scheinbar komplett ungleicher Familien, die sich in den Geschlechterstrukturen dann doch so ähnlich sind, ausgelöst wird. Alles gepackt in den aufregenden Sommer 1989 zwischen Mondlandungsfieber und Vietnamkriegswut. #leseempfehlung #shortlisthoffnung #mondlandung #rosetta #emanzipation #wirtschaftswunderzeit #sexuellerevolution
Stellenweise fand ich den Roman gut gelungen, etwa bei der Vermittlung des Gefühls, wie Tobias den Rückhalt seiner bisher gewohnten kindlichen Welt verliert. Einerseits bedauert er es, nicht mehr dieselbe Freude an Dingen zu empfinden, andererseits ahnt er, dass dies zum Erwachsenwerden gehört. Auch die Beobachtung der Erwachsenen durch seine Augen fand ich recht gut.
Schwächer war zum einen das Abhaken des historischen Umfelds. Das wirkte zu sehr wie bei einer Rückblickssendung und zu wenig individuell erzählt. Auch eine Sexszene fand ich enttäuschend, als das weder der Leser noch der Protagonist weiss, was da eigentlich ablief. Ob nun das erste Mal beschrieben wurde, oder etwas anderes, so sollte das beim Protagonisten doch einen stärkeren Eindruck hinterlassen. So wirkte das fast wie ein Mißbrauch durch das reifere Mädchen, den er schnell verdrängen wollte.
Der Sommer meiner Mutter Ist ein leicht zu lesendes Buch, aufgrund seiner sprachlichen Schlichtheit und Sparsamkeit. Es ist ein aufregendes und spannendes Buch. Die Zeit am Ende der 60ger Jahre waren Jahre des Umbruchs und dieser Roman beschreibt die mehrschichtigen Umbrüche durch die Beobachtungen des elfjährigen Tobias. Da trifft die gefestigte Familie Tobias‘ mit ihrer spiessigen, doch allgefälligen Weltansicht auf die neuen Nachbarn, mit ihren von Adorno und Marx geprägten freienLebensgefühl. Von sexueller Erfahrung, über Rolle der Frauen, sowie Familienleben mit Rolle des Mannes, vieles gerät ins Schwanken. Dieses Buch mag voller Klischees der 60ger Jahre sein, es regt dennoch zum Nachdenken an und zeigt auch die Schattenseiten in Zeiten des Umbruchs. Ich würde den Roman empfehlen.
Como me suele ocurrir con los libros en los que el protagonista es un niño o, al menos, tiene un papel importante en la historia, me ha resultado un libro tierno. No obstante, con un principio prometedor me hice más ilusiones de las que debiera y debo decir que el libro me ha gustado, sí, pero me he quedado con ganas de saber algo más, de profundizar algo más en algo que no sé qué es pero que siento que me falta. El descubrimiento de la sexualidad y los sentimientos, las distintas percepciones que se pueden tener de un mismo momento según estés educado, la liberaciónde la mujer, la guerra de Vietnam, muchos temas en pocas páginas, con lo que al final no he llegado a disfrutar de ninguno de ellos realmente...y todo ello aderezado con la ilusión y la incertidumbre del primer viaje del hombre a la luna.
Das Buch war an sich interessant und hat mir gefallen. Vieles blieb aber an der Oberfläche. Insbesondere am Ende hätten dem Buch ein paar Seiten mehr sicher gut getan. Es wir am Anfang schon vorweggenommen, dass die Mutter sich das Leben nimmt. Gerade das bleibt aber unverstandlicherweise sehr an der Oberfläche. Ich hatte leider das Gefühl am Ende musste der Autor "schnell fertig werden". Hm... 3,5*
Ich hab dieses Buch in zwei Sitzungen verschlungen. Ich fand es unglaublich schön geschrieben. Man konnte Wendungen erahnen und doch kam es unerwartet. Die Symbolik und die Armosphäre erzeugten einenwunderschöne Stimmung und Spannung.
Netter kleiner Roman über die Gesellschaft der späten 60er, die Erweckung der Sexualität eines (sehr jungen) Buben und die Mondlandung. Stilistisch eher schlicht, leicht wegzulesen.