Tattoos, schwarze Kleidung, raue Schale: Mara Billinsky eckt an. Auch bei ihren neuen Kollegen in der Frankfurter Mordkommission, von denen sie nur "die Krähe" genannt wird. Niemand traut Mara den Job wirklich zu, schon gar nicht ihr Chef, der sie lieber auf Wohnungseinbrüche ansetzt. Aber dann erschüttert eine brutale Mordserie die Mainmetrople. Mara sieht ihre Chance gekommen. Sie will beweisen, was in ihr steckt. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln - und kommt dem Täter dabei tödlich nah ...
Abgründig, vielschichtig und unglaublich spannend. Die "Krähe" Mara Billinsky in ihrem ersten Fall!
eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung
Ich hatte mich eigentlich sehr auf die Geschichte gefreut, weil ich Krimis und Thriller mit eigenwilligen Ermittlerfiguren sehr mag. Doch leider haben mich einige Dinge gestört, sodass ich die Geschichte mich nicht wirklich unterhalten hat.
Zum einen hat mich die Protagonistin Mara Billinsky viel zu sehr an Targa Hendricks aus der gleichnamigen Reihe erinnert. Die Figuren sind sich so ähnlich, dass ich beide beim lesen ständig vermischt habe. Maya Billinsky hat ebenso wie Targa eine nüchterne und unkonventionelle Art, die Dinge anzugehen, außerdem sind beide alternativ gekleidet. Targa habe ich das abgenommen, weil sie sehr gut ausgearbeitet und ihre Geschichte rund ist, Maya erschien mir gewollt eigenwillig und nicht authentisch. Auch ihre Herangehensweise habe ich ihr nicht abgenommen, weil sie manchmal einfach nur leichtsinnig ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihn Wirklichkeit jemand so arbeiten würde. Auch die übrigen Figuren sind mir nicht sonderlich sympathisch und die Art und Weise, wie das Team miteinander umgeht ist einfach nur respektlos. Teamarbeit ist hier fehl am Platz.
Was mir weiterhin nicht gut gefallen hat, war dass der Autor oft nur berichtet hat, dass etwas passiert ist anstatt es durch die Handlungen von Maya zu zeigen. Beispielsweise ist die Rede davon, dass sie einen Türsteher "bedrohen" musste um reingelassen zu werden und später auch, um drinne jemanden zu finden. Ich hätte diese Szenen gerne erlebt anstatt nur einem kurzen Satz davon zu lesen. Das hat sich wie ein roter Faden durch das Buch gezogen. Manchmal war auch der Schreibstil etwas hölzern, ich wurde dadurch aus dem Lesefluss gerissen, wenn er denn man vorhanden war.
Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, war die Art und Weise, wie die Opfer umgebracht wurden. Sie wurden nicht einfach erschossen oder erstochen, sondern der Täter war kreativ. Die Opfer haben kurz vorher noch den ein oder anderen Satz zu hören bekommen, auch das fand ich gut gelöst.
Die Handlung an sich war spannend, wie es sich für einen Ermittlungsthriller gehört. Bis zum Schluss habe ich keine Idee gehabt, wer der Täter sein könnte. Als geübte Thrillerleserin erlebe ich das leider nicht sehr oft, denn meistens sind die Geschichten nach einem bestimmten Muster geschrieben. Das war hier nicht so.
Alles in allem eine solide Geschichte, nur Figuren und Schreibstil sind ausbaufähig.
THRILLER ⭐️⭐️⭐️ . . Blinde Rache ist der Auftakt zur Mara Billinsky Reihe und gleich mal vorne weg - ich mag diese eigenwillige Ermittlerin total gerne - ihr Aussehen - ihre unangepasste Art - das teilweise recht rotzige Verhalten gefallen mir wirklich sehr gut
Mara - nur Die Krähe genannt - wird mit Rosen als Team zusammengespannt wobei weder Mara noch Rosen wirklich glücklich damit sind und sich anfangs nur aus dem Weg gehen ... nach und nach näher sie sich aber einander an und es entsteht schön langsam so etwas wie eine Zusammenarbeit und Rosen hält Mara immer öfter den Rücken frei bei ihren Alleingängen
eine schreckliche und brutale Mordserie hält Frankfurt und die Ermittler auf Trab - die Opfer werden gefoltert und grausam ermordet und für mich als versierte Thriller-Leserin war schon recht rasch klar welches Motiv dahintersteckt und auch ziemlich schnell - WER
An sich wäre das ja nicht weiters schlimm wenn es nicht noch zwei weitere Kritikpunkte gäbe die mich gestört haben - ACHTUNG möglicherweise nicht ganz Spoilerfrei
zum einen hat es mich sehr geärgert dass Mara herausfindet wer der ominöse Mann im Hintergrund ist - wir als Leser das aber nicht erfahren - da wäre es mir lieber gewesen auch Mara hätte keinen Blick auf den Mann werfen können oder ihn nicht erkannt - damit könnte ich gut leben - es muss ja nicht immer alles restlos aufgeklärt werden
und zum anderen fand ich das Ende dann sehr sehr seltsam ... der Täter tut alles um Maras Glaubwürdigkeit zu untergraben - was ihm auch total gelingt und sagt selbst dass Mara keinerlei Beweise in der Hand hat - was auch stimmt und dann ... gibt er einfach so auf??? WHY??? Ich verstehe es leider nicht
Nichts desto trotz werde ich die Reihe weiterverfolgen da ich schon gespannt bin wie sich Mara und Rosen in der weiteren Zusammenarbeit zusammenraufen werden und weil ich Mara einfach mag :o)
Ein Buch das ich aber eher für Neulinge im Thriller Genre empfehlen möchte da alte Hasen den Plot wohl zu schnell durchschauen werden
Autor: Leo Born ist das Pseudonym eines deutschen Krimi- und Thriller-Autors, der bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht hat. Der Autor lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Dort ermittelt auch – auf recht unkonventionelle Weise - seine Kommissarin Mara Billinsky. (Quelle: Luebbe)
Mara Billinsky kehrt zum Polizeidienst in ihrer alten Heimatstadt Frankfurt zurück. Anfangs bekommt sie jedoch nur die kleinen Fälle, wie etwa Einbrüche, zugewiesen. Plötzlich bekommt sie dann aber, völlig überraschend, den Mord an Ivo Karevic zugewiesen. Der Mafiaboss wurde auf brutalste Art und Weise umgebracht. Sofort hängt Mara sich in den Fall und beginnt mit den Ermittlungen, die nicht ganz ungefährlich werden sollen. Als dann plötzlich auch noch eine zweite Leiche gefunden wird, die ebenfalls auf brutalste Art und Weise zugerichtet wurde, wird schnell klar, dass diese Fälle wohl zusammenhängen. Mara und ihre Kollegen hängen sich voll in die Ermittlungen, um den Mörder zu schnappen.
Der Thriller ist in drei Teile und insgesamt 65 Kapitel unterteilt. Sobald ein neuer Teil beginnt, gibt es eine komplette Seite, die neben der Angabe des Teiles, auch einen Titel enthält (schon hier findet sich die Krähe vom Cover wieder). Die Kapitel selbst besitzen dann aber keine Titel und bestehen allein aus einer Kapitelziffer. Das Buch steigt direkt in die Story ein, was dazu führt, dass man als Leser/-in die ersten Kapitel über, nicht genau weiß, worum es eigentlich genau geht. Dies wirkt sich aber keinesfalls negativ aus, sondern sorgt vielmehr für Spannung und die nötige Motivation zum Weiterlesen. Ein weiteres Mittel, dass man im Buch häufiger findet, um die Spannung aufrecht zu erhalten, ist die Tatsache, dass manche Kapitel genau im richtigen Moment enden und man so “gezwungen” ist, weiterzulesen (manchmal auch über ein Kapitel hinaus), um zu erfahren, wie die Szene ausgeht. Dieses Stilmittel mag ich für meinen Teil recht gern in Büchern, sofern der/die Autor/-in weiß, es einzusetzen und das weiß Leo Born in diesem Thriller durchaus. Neben diesen Punkten kann der Thriller durch seine detaillierten Beschreibungen von Charakteren und Handlung überzeugen. Man kann sich die Orte, Personen und Handlungen gut vor Augen führen. Besonders bei den brutalen Mordfällen sorgt der Detailgrad für einen kalten Schauer auf dem Rücken (zwar beseitete Leser/-innen könten hier Probleme bekommen). Die Charaktere bleiben das ganze Buch über ihrer Rolle treu und entwickeln sich stets weiter (so weit, dass es an einem Punkt sogar zum Mitfühlen führen kann). Seite für Seite entwickelt sich das Bild beim Lesen so immer weiter, bis die Handlung zum Ende kommt. Das Ende lässt dann noch einige Fragen offen, die sich hauptsächlich auf die Protagonistin beziehen, was aber keinesfalls negativ ist, da es so noch genug Stoff für weitere Bücher der Reihe gibt.
Cover: Anmerkung: Da ich das eBook gelesen und rezensiert habe, bezieht sich meine Meinung zum Cover, allein auf die Covervorschau.
Das Cover sticht sofort durch seine rote Farbe ins Auge und macht sich gut in jedem Bücherregal. Auf der Vorderseite sehen wir die Abbildung eines Vogels (wahrscheinlich einer Krähe), der sich durch die schwarze Farbe deutlich vom Hintergrund abhebt. Außerdem stellt dieser Vogel eine direkte Verbindung zum Buch dar, denn die Protagonistin wird ebenfalls “Krähe” genannt. Unter dem Vogel steht der Titel des Buches, ebenfalls in schwarz. Insgesamt ist dieses Cover durch seine Gestaltung ein absoluter Eyecatcher und passt gut zum Inhalt des Buches.
Fazit: Anfangs noch recht unwissend, bekommt der/die Leser/-in mit zunehmender Story, immer mehr an Informationen. Auch das Bild der Charaktere wird so Seite für Seite genauer und dank der detaillierten Beschreibungen, kann man voll und ganz ins Buch eintauchen. Krimi und Thriller-Fans kommen bei dem Buch sicherlich auf ihre Kosten, aber auch allen anderen möchte ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 5/5 Sterne.
Klappentext: Tattoos, schwarze Kleidung, raue Schale: Mara Billinsky eckt an. Auch bei ihren neuen Kollegen in der Frankfurter Mordkommission, von denen sie nur "die Krähe" genannt wird. Niemand traut Mara den Job wirklich zu, schon gar nicht ihr Chef, der sie lieber auf Wohnungseinbrüche ansetzt. Aber dann erschüttert eine brutale Mordserie die Mainmetropole. Mara sieht ihre Chance gekommen. Sie will beweisen, was in ihr steckt. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln - und kommt dem Täter dabei tödlich nah … (Quelle: Luebbe)
Hiermit beginnt die Reihe um die Frankfurter Ermittlerin Mara Billinski.
Von diesem Reihenauftakt habe ich mir viel erhofft und noch mehr versprochen. Band 4 war Anfang des Jahres sehr gut. Aber hier - viel Geschwafel, viel Mobbereien, ein achso brutaler Fall nach dem anderen und eine Auflösung, die so in jedem Kinderkrimi vorkommen könnte. Noch dazu völlig unplausible Handlungssprünge, was die Ermittlungen angeht. Ich möchte hier nicht spoilern, daher gehe ich nicht näher darauf ein.
Von mir gibt es 1 Stern für das Cover und den Bezug zur Hauptfigur, 1 Stern für die eigenwillige Hauptfigur selbst und 1 Stern für einen guten, leicht zu lesenden Schreibstil. Mehr ist leider nicht drin.
„Blinde Rache“ von Leo Born bildet den Auftakt zu einer Thrillerserie rund um die unkonventionelle Frankfurter Ermittlerin Mara Billinsky. Das Taschenbuch ist im Dezember 2018 bei Bastei Lübbe erschienen und umfasst 464 Seiten. Mara Billinsky arbeitet nach längerer Abwesenheit wieder in ihrer Heimatstadt Frankfurt. Durch ihr Auftreten und ihr Verhalten stößt sie bei ihren Kollegen auf Unverständnis: Mit Tattoos, Piercings, schwarzem Outfit und Sarkasmus eckt sie immer wieder an. Schnell hat sie ihren Spitznamen weg: die Krähe. Wen wundert es da, dass ihr eine fast unlösbare Aufgabe gestellt wird? Sie wird mit der Klärung eines schrecklichen Mordfalls im kroatischen Verbrechermilieu beauftragt. Doch bald schon liegt der Verdacht nahe, bei diesem Verbrechen handele es sich um den Auftakt zu einer Mordserie. Als sie bei ihren Ermittlungen auf der Stelle tritt und immer wieder aneckt, wird ihr der Fall schließlich entzogen. Doch das hindert sie nicht daran, auf eigene Faust weiter zu ermitteln. Der Thriller beginnt gleich spannend mit der Schilderung eines Folter- und Mordverbrechens. Unwillkürlich fragt man sich beim Lesen, wer wohl dahinterstecken und was wohl das Motiv zu diesem grausamen Verbrechen sein mag. Wie von einem Thriller, der im Milieu der Banden- bzw. organisierten Kriminalität spielt, nicht anders zu erwarten, geht es auch im weiteren Verlauf eher brutal zu. Die Foltermethoden haben es wirklich in sich. Dennoch dominiert während des Lesens die Spannung, voyeuristische Elemente werden vom Autor gemieden; beim Lesen zermartert man sich unwillkürlich das Hirn, um auf eine Lösung zu kommen. Das Ende des Romans hat es dann endgültig in sich: Nach einer überraschenden Wendung und einem nervenzerreißenden Showdown werden die Morde zwar aufgeklärt, aber den Leser/innen stellen sich einige moralische Fragen. Auch wenn die Mordopfer sehr unangenehme Zeitgenossen waren, bleibt die Frage nach den Grenzen sowie dem Recht und Unrecht der (Selbst-)Justiz. Neben der eigentlich zentralen Mordserie spielen noch zwei weitere Verbrechen eine Rolle, die teils aber nicht endgültig geklärt werden. Dieses animiert die Lesenden, sich auf weitere Bände dieser Serie zu freuen. Gleiches gilt für die abschließende Offenlegung von Maras Schicksal. Immer wieder richtet der Autor den Blick auf die Schattenseiten unserer Gesellschaft, wenn er z.B. Einblicke in Hannos Jugendzentrum und das Schicksal der dortigen Jugendlichen gewährt oder das Thema „(Zwangs-)Prostitution“ thematisiert. Borns Sprache und Stil sind flott und flüssig zu lesen. Perspektivwechsel und an passenden Stellen eingefügte fragmentarische, kurze Sätze verleihen dem Lesen Tempo; Gleiches gilt für die eher kurzen Kapitel, die oft mit einem Cliffhanger enden. So mag man beim Lesen das Buch kaum zur Seite legen. Besonders gut ist es dem Autor gelungen, die dunkle Seite der Bankenmetropole Frankfurt darzustellen. Auch dieses sorgt für eine Aufrechterhaltung des Spannungsbogens und zugleich für eine bedrückende Atmosphäre. Mara Billinsky ist bestimmt ein streitbarer Charakter, jedoch erfährt man beim Lesen immer wieder häppchenweise Details aus ihrer Vergangenheit, die es nachvollziehbar machen, wieso sie so ist, wie sie ist, nämlich eine Einzelgängerin, die wenig Wert darauf zu legen scheint, wie sie bei anderen ankommt. Sie ist aber dennoch, wie auch die anderen Charaktere, vielschichtig gezeichnet, was mir persönlich sehr gut gefällt. Einblicke in die Psyche der Handlungsträger erleichtern eine Identifikation mit denselben, Selbstreflexionen derselben lassen sie wandelbar und entwicklungsfähig erscheinen. Dieses gilt vor allem auch für Maras Partner Jan Rosen. Insgesamt legt Leon Born mit „Blinde Rache“ einen äußerst spannenden, teils bedrückend und stets rasant zu lesenden ersten Teil einer Thrillerreihe vor, den ich selbst am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Auf jeden Fall hat mich das Buch neugierig auf die Nachfolgebände gemacht, denen ich mich bei Gelegenheit ebenfalls widmen werde. Ich kann diesen Thriller allen Freund/innen der deutschen Thrillerliteratur nur wärmstens empfehlen.
"Es scheint übrigens in der Natur zu liegen, dass Schwächre immer grausamer in ihrer Rache sind als Stärkre." (Adolph Freiherr von Knigge) Mara Billinsky kehrt zur Frankfurter Mordkommission zurück, nachdem sie in Düsseldorf große Erfolge verzeichnet hatte. Bei ihren Kollegen, allen voran ihrem Vorgesetzten HK Rainer Klimmt kommt sie nicht gerade gut an. Den Mara hat ein sehr auffallendes Äußeres, nicht gerade passend für eine Kommissarin. Mit ihrer schwarzen Kleidung, Tattoos, Piercings und den Doc-Martens Schnürstiefeln passt sie so gar nicht ins Team. Gerade deshalb wird sie von allen heimlich "die Krähe" genannt. Um sie möglichst schnell wieder loszuwerden setzt sie Klimmt aufs Abstellgleis. Statt Mord muss sie wegen mehreren Wohnungseinbrüchen ermitteln. Doch dann erschüttert eine brutale Mordserie Frankfurt und selbst das Team um Klimmt ist ratlos. Deshalb setzt er nun doch Mara zusammen mit dem ruhigen Kollegen Jan Rosen auf den Fall an. Nun hat Mara endlich einmal die Gelegenheit zu beweisen, was in ihr steckt. Da sie Rosen nicht in Schwierigkeiten bringen will ermittelt sie auf eigener Faust und ahnt dabei nicht, dass sie selbst in Gefahr schwebt.
Meine Meinung: Das auffällige rote Cover besticht vor allem durch die Krähe, dazu noch der interessante Klappentext, beides hatten mich sofort magisch angezogen. Der Schreibstil des für mich noch unbekannten Autors war sehr gut, flüssig und von Anfang an spannend. Das in drei größeren Blöcken aufgeteilte Buch bestach vor allem durch die Ermittlerin Mara Billinsky. Der Plot bei dem es um Einbrüche und eine Mordserie ging, war sehr gut ausgearbeitet, bis zum letzten Drittel hatte ich keine Ahnung wer der Täter sein könnte. Dazu noch die interessante durchaus belastende Vergangenheit der Ermittlerin die mich nach diesem Buch noch neugieriger auf die weiteren Folgen machte. Mit Mara Billinsky hat Autor Leo Born eine wirklich extravagante Ermittlerin erschaffen, man könne sie durchaus mit Stieg Larssons Lisbeth Salander vergleichen, die ebenfalls optisch aus der Norm hervorsticht. Auch wenn Mara in manchen Szenen sicher etwas eigenwillig, kalt und unnahbar daherkommt, konnte ich feststellen, das in ihrem Innersten einen herzlicher, verletzter und sensibler Mensch steckt. Doch sie ist auch eine Kämpferin die, wenn sie eine Sache angefangen hat, sich darin verbeißt und nicht aufgibt. Jan Rosen dagegen ist das krasse Gegenteil, er ist eher der ruhige, zurückhaltende Zeitgenosse, der mit der Strom fließt, um möglichst nicht aufzufallen. Doch Mara weckt in ihm seine Lebensgeister, durch sie wird Rosen auf einmal ein Partner, mit dem sie zusammenarbeiten könnte. Maras Vorgesetzter Klimmt dagegen ist ein richtiger Fiesling, mit dem ich mich nicht anfreunden könnte. Was die Opfer anbelangt, beschönigt Leo Born nichts, von daher ist es sicher kein Buch für Zartbesaitete. Dies war definitiv ein besonderer und guter Reihenauftakt, bei dem ich mich schon auf den nächsten Band mit Mara Billinsky freue, dem ich eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne gebe.
Worum geht’s? Mara Billinsky ist anders – schwarz gekleidet, tätowiert, unbequem. Nach ihrer Zeit in Düsseldorf kehrt sie nach Frankfurt zurück, um in der Mordkommission endlich zu zeigen, was in ihr steckt. Doch ihr Chef macht ihr das Leben schwer, und selbst ihre Kollegen zweifeln an ihr. Als eine brutale Mordserie die Stadt erschüttert, bekommt Mara ihre Chance – und beweist, dass sie nicht einfach „die Krähe“ ist, über die alle reden.
Meine Meinung: Von Leo Born und seiner Thrillerreihe um Mara Billinsky hatte ich schon viel gehört, aber mit „Blinde Rache“ bin ich nun mittendrin gelandet – und völlig gefesselt. Das Buch ist von Anfang an rasant, düster und intensiv geschrieben. Born verwebt Spannung, Emotion und Atmosphäre so geschickt, dass man kaum merkt, wie schnell die Seiten verfliegen.
Mara ist keine einfache Figur. Sie ist hart, misstrauisch, manchmal fast unnahbar – und trotzdem spürt man die Wut und Verletzlichkeit, die sie antreiben. Ihre Vergangenheit ist voller Brüche: die Mutter ermordet, als sie zehn war, der Vater – Anwalt, Frauenheld und Lebemann – kaum präsent. All das prägt sie – und macht sie zu einer Ermittlerin, die niemals aufgibt, egal, wie viele Mauern man ihr in den Weg stellt. Und dann ist da Jan Rosen. Ihr Kollege wirkt zunächst wie ihr kompletter Gegenpol: ordentlich, korrekt, fast schon streberhaft. Doch Born deutet zwischen den Zeilen an, dass in ihm mehr steckt – etwas, das erst noch ans Licht kommen wird. Diese Entwicklung zu beobachten, fand ich besonders spannend. Während Mara kämpft, sich durchzubeißen, scheint Jan seinen Platz noch zu suchen. Ich bin sehr gespannt, wie sich seine Figur in den kommenden Bänden entfalten wird.
Der Fall hat es in sich: Wie der Titel schon sagt, geht es um Rache – grausame, kalte, zielgerichtete Rache. Die Opfer werden brutal gefoltert, regelrecht hingerichtet. Leo Born zieht seine Leser tief hinein in ein Milieu aus Menschen- und Drogenhandel, Prostitution, Mafia-Verstrickungen und Jugendkriminalität. Selbst die Nebenhandlungen – etwa die Serie von Einbrüchen durch jugendliche Täter – fügen sich nahtlos ins Gesamtbild ein. Auch der Junge Rafael Makiadi, den wir kennenlernen dürfen, ist eine spannende Figur. Ich bin mir fast sicher, dass wir ihn und Hanno wiedersehen werden – und freue mich jetzt schon auf das weitere Kennenlernen. Überhaupt ist das ganze Buch brutal, düster und durchweg spannend – ein Thriller, der kaum Luft zum Atmen lässt.
Das Ende kam zwar nicht völlig überraschend, hat mich aber trotzdem mitgerissen. Eine stimmige, solide Auflösung, die Lust auf mehr macht – und das Gefühl hinterlässt, dass wir von Mara Billinsky noch einiges zu erwarten haben.
Fazit: Ein starker, kompromissloser Auftakt mit einer Ermittlerin, die sich in keine Schublade pressen lässt. „Blinde Rache“ ist düster, rasant und durchweg fesselnd – ein Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite unter Strom steht.
Guter Auftakt für eine spannende Krimireihe Ich bin froh zuerst den 2. Band der Mara Bilinsky Reihe gelesen zu haben, da der wesentlich spannender und zusammenhängender geschrieben wurde. Den 1. habe ich nun als Hörbuch nachgeholt und die Stimme von Sabina Godec ist unfassbar toll und bereichert die Geschichte und Mara enorm.
Leider fand ich es sehr schwer der Story zu folgen, da nebenher irgendwie total viel passiert, was an sich letztendlich zwar zum Plot gehört aber doch wie ein hab abgetrennter Faden wirkt, dem man versucht zu folgen und gleichzeitig total unwichtig und wie eine ganz andere Storyline wirkt.
Zudem fand ich Borns Beschreibung der weiblichen Charaktere manchmal unangenehm, sie werden unnötigerweise in unpassenden Situationen sexualisiert. Für männliche Charaktere würde wohl nie der Ausdruck "sportlich knackiger Hintern" in einer eher sehr angespannten Szene fallen.
Dennoch, und vielleicht auch weil ich den 2. schon gelesen hatte, mag ich Mara und den Rest der Truppe unheimlich gern. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und in ihren Handlungen glaubhaft und stets stimmig. Auch der Schreibstil Borns überzeugt mich sehr, es liest sich gut, flüssig und zügig, man will immer mehr. Auch zum Zuhören war es sehr spannend. Freue mich auf den 3. Teil!
Spoiler-Warnung:
Dass die Staatsanwältin da mit drin steckt war mir schon recht schnell klar und auch dass sie wahrscheinlich die Strippen ziehen würde, wieso genau, das machte erst zum Ende ein vollständiges Bild. Klimmts massive Abneigung gegenüber Mara konnte ich nicht so ganz abkaufen, dass die beiden sich nicht abkönnen steht einfach von Anfang an fest und man weiß nicht so ganz, was vor Beginn der Story passiert ist, nur dass sie aus Frankfurt wegging und seit ihrer Rückkehr auf Unfreundlichkeiten stieß. Umso mehr freut es mich natürlich, wie es im 2. Band weiterging.
Da ich den 2. ja schon gelesen hatte, wusste ich bereits, dass Borke verstorben ist, ihre gefühlt 2 sek. Trauer wirkten aber auch sehr unterkühlt. Generell konnte ich ihre lovestory nicht wirklich abkaufen, da fehlte es mir an mehr Substanz und Glaubhaftigkeit. Naja. Trotzdem hab ich irgendwie das Gefühl, dass er nicht wirklich tot ist. Wäre nur halb überrascht, wenn er im Laufe der Reihe plötzlich auftauchen sollte!
"Mitten im Geschehen zu sein, die elektrisierende Gefahr und das jederzeit Unvorhersehbare, das zog sie gewaltig an." (Zitat Pos. 2612)
Inhalt: Mara Billinsky ist nach vier Jahren Kripo Düsseldorf zurück bei der Kripo Frankfurt, ihrer Heimatstadt. Mara folgt ihren eigenen Regeln, das macht sie zur Außenseiterin. Auch ihr Chef bei der Kripo Frankfurt will sie mit Kleindelikten beschäftigen, doch dann wir Ivo Karevic, einer der mächtigen Bosse der kroatischen Mafia, grausam ermordet. Ein weiterer Mord geschieht und Mara sucht nach Zusammenhängen, wo es keine Gemeinsamkeiten zu geben scheint ....
Thema und Genre: Ein spannender Thriller, der in Frankfurt spielt. Themen sind Traumata durch einschneidende Kindheitserlebnisse, Hilfe für Jugendliche, die bereits in die Kriminalität abzugleiten drohen und Gewalt an Frauen.
Charaktere: Mara Billinsky lebt ihre dunkle Gothic Seite und ist nicht teamfähig. Doch für den Leser macht sie gerade dies zu einer sehr interessanten Hauptprotagonistin. Der introvertierte, vorsichtige Ermittler Jan Rosen wird ihr als Kollege zugeteilt, da auch er nicht in das Team der anderen Ermittler passt. Doch durch Mara wacht er auf und unterstützt sie bei ihren Alleingängen.
Handlung und Schreibstil: Das Buch ist in drei Teile eingeteilt mit durchnummerierten Kapiteln. Die spannende Handlung findet zeitlich fortlaufend statt, jedoch wechseln die einzelnen Ereignisse und Protagonisten einander ab, sodass sich kleine zusätzliche Handlungsstränge ergeben, die sich dann zu einem Ganzen fügen. Da jeder Wechsel in einem neuen Kapitel erfolgt, ist es einfach, beim Lesen den Überblick zubehalten. Die Sprache passt zum Thriller und garantiert flüssiges Lesen.
Fazit: Der Beginn einer neuen Serie mit der eigenwilligen Ermittlerin Mara Billinsky. Ein sehr spannender, realistischer Thriller zu aktuellen Themen, den man nicht aus der Hand legen kann, bis die letzte Zeile gelesen ist.
Endlich mal ein Thriller, bei dem ich die Umgebung kenne - denn Frankfurt ist meine Wahlheimat. Allerdings steht die Stadt nicht im Mittelpunkt, was mich aber nicht weiter gestört hat. Viel einprägsamer ist dabei die Ermittlerin Mara Billinsky.
Sie hat mich wirklich beeindruckt. Denn wirklich willkommen ist sie in Frankfurt nicht. Sie scheint einfach nicht hineinzupassen, da sie sich ganz schwarz kleidet und auch eine eigenwillige Art zu ermitteln hat. Dadurch wird sie erstmal aufs Abstellgleis geschoben, wovon sie sich aber nicht aufhalten lässt. Vor allem nicht, als ein grausamer Mord dem nächsten folgt. Als Leser muss man sie einfach mögen und meiner Meinung nach macht ihre Figur auch den Reiz der Serie aus, weil man mal keinen abgebrochenen, alkoholkranken Ermittler hat, sondern eine taffe, junge Frau.
Aber auch darüber hinaus hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Allerdings braucht man starke Nerven, denn die Handlung ist ziemlich brutal, die Morde werden auch dementsprechend beschrieben. In letzter Zeit habe ich wenig blutige Thriller gelesen, deswegen hat das Buch bei mir wirklich Gänsehaut verursacht.
Spannung ist auf jeden Fall gegeben. Es geht Schlag auf Schlag, es gibt unerwartete Wendungen und der Autor lässt einem sehr viel Raum, um mitzurätseln - auch wenn man als Leser lange im Dunkeln tappt.
Auch der Schluss lässt nichts zu wünschen übrig: Alles wird aufgeklärt, ist in sich schlüssig und lässt keine Fragen offen. Besonders genossen habe ich, dass es kein kitschiges Ende war, man aber auch das Gefühl bekommt, dass es mit Mara weitergeht. Und ich wollte auch direkt weiterlesen.
Von mir gibt es deswegen 5 Sterne - und ich freue mich auf die weiteren Teile der Reihe.
„In der einsamen Straße wurde ihr auf einmal mit dumpfer Endgültigkeit bewusst, dass sie allein auf weiter Flur stand. Und dass das, was vor ihr lag, viel zu groß, viel zu gewaltig für sie sein konnte.“ . Mara Billinsky ist auf keinen Fall die typische Polizisten und ihre Tattoos, schwarzen Klamotten und rauer Umgangston führen dazu, dass sie bei der Frankfurter Mordkommission direkt den Spitznamen „Die Krähe“ bekommt. Niemand traut ihr was zu und ihr Chef teilt ihr belanglose Fälle zu. Doch eine grausame Mordserie erschüttert Frankfurt und Mara fängt an, zu ermitteln. Doch ist sie der Gefahr wirklich gewachsen? . Die Story ist hauptsächlich aus der Sicht Maras erzählt, wechselt aber auch mal die Perspektiven, wodurch man einen prima Einblick in die verschiedenen Charaktere bekommt und Spannung aufgebaut wird. Und Spannung gab es wirklich genug! Die düstere Stimmung begleitet einen durch den ganzen #thriller und der tolle Schreibstil trägt dazu bei, dass sich ab und an wirklich ein beklemmendes Gefühl einschleicht. . Ich habe bis zum vorletzten Abschnitt nichtmal ansatzweise geahnt, wer all die Morde begangen hat und es hat mich fast wahnsinnig gemacht. Das Ende war gut, keine Frage aber einen kleinen Kritikpunkt muss ich leider äußern. Das Motiv des Täters konnte ich durchaus verstehen, aber die plötzliche Einsicht und Reue kam mir dann doch ein bisschen zu abrupt und hat in dem Zusammenhang nicht ganz so gepasst. . Ein super Auftakt zur Reihe, besonders, da es in meiner Geburtsstadt spielt und ich viele Ecken kenne. Ich freue mich unglaublich auf Band 2 und vergebe wegen eben genanntem Kritikpunkt 4,5 Sterne und mecker damit auf hohem Niveau.
Was für ein gelungener Thriller. Von Anfang an bis zum Ende hat er mich gefesselt.
Ganz besonders Kommissarin Mara Billinsky hat es mir einfach angetan. Eine „etwas andere Frau“. Mara „Die Krähe“ ist sehr eigen in ihrer Art und eckt damit auch viel an, aber die Frau hat Biss und ist eine Kämpferin. Andererseits hat sie das Herz am rechten Fleck. Für mich eine außergewöhnliche und hoch interessante Protagonisten.
Blinde Rache ist für mich ein Thriller, genau wie ein Thriller sein sollte. Leo Born hat es geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Ein flüssiger Schreibstil hat es leicht gemacht all den Wendungen zu folgen und dran zu bleiben. Die Spannung kam absolut nicht zu kurz. Immer wieder habe ich mitgefiebert und konnte in alle möglichen Richtungen spekulieren.
Die Charaktere finde ich sehr gut ausgearbeitet. Viele interessante und charakterstarke Personen, was es mir leicht gemacht hat sie ins Herz zu schließen oder eben im Gegenteil ;) Durch die Einblicke in die einzelnen Leben wurde die Figur immer lebendiger, und dennoch war es mir nicht too much, was das Seelenleben einiger Charaktere angeht. Da wurde meiner Meinung nach ein gutes Maß gefunden.
Einen kleinen Kritikpunkt gibt es von mir für das Ende. Das ging mir etwas zu schnell und abrupt. Da fehlte mir die letzte Dramatik und das i-Tüpfelchen.
Fazit: Ein absolut gelungener Thriller, den jeder Fan dieses Genres im Regal stehen haben sollte. Ich kann Blinde Rache nur empfehlen und freue mich persönlich schon auf weitere. Von mir 4 ½ von 5 Sternen.
Mara Billinsky ist back in town! Sie arbeitet wieder für die Frankfurter Mordkommission, wo sie nur "Die Krähe" genannt wird. Muss wohl an ihrem Aufzug, schwarzer Kleidung, Tattoos, Piercings und ihrer rauen Schale liegen. Eine Mordserie erschüttert Frankfurt und Mara will damit allen beweisen, dass sie nicht unterschätzt werden sollte. Ganz besonders ihrem Chef! Sie fängt an auf eigene Faust zu ermitteln und begibt sich damit in große Gefahr.....
Mein Fazit: Ein super Buch! Spannend bis zur letzten Seite 🤩 Toller Schreibstil und greifbare Charaktere! Mir hat es super gut gefallen und ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus! Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen 🤩 Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht Mara auf ihrem Weg zu begleiten. Sie ist ein wahnsinnig interessanter & herausstechender Charakter. Ich mag ihre Art sehr 😊 Aber auch alle anderen handelnden Personen wurden sehr gut dargestellt und bleiben im Gedächtnis. Die einzelnen Mordfälle und wie das ganze am Ende zusammenhängt war echt gut durchdacht und ausgearbeitet. Man tappt lange im Dunkeln und einiges ist so gar nicht vorhersehbar. Durch die wechselnden Perspektiven erhält man immer andere Einblicke und ab und an endet ein Kapitel Mal mit einem kleinen Cliffhanger 😊 Das hat die Spannung konstant aufrecht gehalten. Trotzdem war mir schon vor dem Ende klar war wer der Täter ist 😉 Aber das tut dem Buch keinen Abbruch! Ich fand es grandios und freue mich auf viele weitere Fälle mit der Krähe 🤩 Somit bekommt das Buch von mir die vollen 🌕🌕🌕🌕🌕
Mara Billinski, genannt die Krähe. Eine Ermittlerin die aufgrund ihres Aussehend, ihrer Kleidung und auch ihrer Ermittlungsmethoden ganz schön aus der Reihe tanzt. Kein Wunder das kein Vorgesetzter sie gerne in seinem Team sieht. So auch Hauptkommisar Klimmt von der Mordkommision Frankfurt. Hier hin wird Mara versetzt und schon gleich beginnt eine Mordserie deren Zusammenhänge nicht offensichtlich sind. Mara eckt überall an und lässt sich allen Widerständen zum Trotz nicht aus dem Fall drängen.
Leo Born hat eine aussergewöhnliche Protagonistin erschaffen, an der ich großen Gefallen gefunden habe und die ich sehr sympathisch fand, gerade weil sie nicht die üblichen Klischees bedient und auch manchmal aus der Rolle fällt. Der Schreibstil hat mich überzeugt und lässt einen das Buch nur ungern aus der Hand legen, weil man unbedingt wissen will wie es weitergeht. Die Handlung ist so erzählt, dass ich immer mit gerätselt habe und bis kurz vor dem Ende noch keine klare Vorstellung von der Auflösung hatte.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt alle Krimilesern an Herz legen und werde auf jeden Fall die Serie weiter lesen.
This is a very entertaining Krimi. It is fairly evenly paced from the beginning up to its last page, 376, without too much digression that adds nothing to the story. The closing chapter was a bit preachy, but it didn't hurt my impression of the book. It takes place in Frankfurt, which was a little different for me. I would definitely consider reading another book by this author.
****ONE THING I FORGOT TO MENTION: there is one big fail in the book. It is not central to the plot in any way, but there are a few references to Kinshasa being in Tanzania. The last time I checked, Kinshasa was still comfortably in the Congo. While this careless editing mistake almost made me abandon the book (don't editors do anything?????), I'm glad I ignored it because this was in fact a good read.
Bisher habe ich mich thriller technisch selten aus Berlin raus bewegt. Nun frage ich mich, warum ich das nicht schon eher getan habe. Ein großartiger Thriller welcher sich flüssig lesen lässt, die Spannung hält und keine Langeweile aufkommen lässt. Eine absolute Empfehlung und wieder ein absolutes Highlight. Die Bestellung des nächsten Bandes juckt mir bereits in den Fingern.
Mara Billinsky ist eine sympathische Figur, Schreibstil war gut. Die Story war okay, nichts neues und wirklich interessiert, wer gemordet hat, hat mich am Ende nicht so richtig. Werde der Reihe aber eine Chance geben, da die Ermittlerin mir gefällt.
Untypische Ermittlerin, die auch dann noch kämpft, wenn keiner mehr an sie glaubt
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich durfte den zweiten Teil in einer Leserunde lesen und musste wissen, wie die Geschichte um Mara Billinsky begann.
Cover: Ich finde dieses Cover genauso großartig wie das von Teil zwei. Klar erkennbar als Thriller und die Krähe ist super passend.
Inhalt: Mara Billinsky ist nach einiger Zeit wieder in ihren Heimatort Frankfurt zurückgekehrt um dort in der Mordkommission durchzustarten. Leider ist ihr Auftreten der Auslöser, dass ihr der Start dort nicht allzu gut gelingt. Mara ist eher untypisch mit ihren Piercings, Tattoos und ihrer Kleidung. Trotzdem ist sie selbstsicher und engagiert. In der Stadt ereignen sich einige mysteriöse grauenhafte Morde, doch Mara wird mit Diebstählen abgespeist. Schafft sie es, in der Mordkommission Fuß zu fassen?
Handlung und Thematik: Wie ich es bereits vom ersten Teil gewohnt war, ist auch hier volle Action angesagt. Ein grausamer Mord jagt den nächsten. Leo Born schafft es super darzustellen, wie sehr man unter Vorurteilen und Benachteiligungen leiden muss, nur weil man anders aussieht oder eine andere Herangehensweise hat. Sein Buch beweist wieder einmal: Kämpfe, auch wenn keiner an dich glaubt, es lohnt sich!
Charaktere: Mara Billinsky ist wie schon beschrieben eher speziell. Mit ihren Piercings, ihren Tattoos und sogar ihren Schuhen fällt sie definitiv auf und wirkt auf den ersten Blick nicht wie eine Polizistin. Trotzdem ist sie selbstbewusst und tough. Ich liebe sie einfach! Jan Rosen ist mehr der schüchterne und zurückhaltende Typ. Er kann mit Mara anfangs noch nicht so viel anfangen, aber er entwickelt sich doch zu einem netten Kerl. Hauptkommissar Klimmt ist für mich der Antagonist, obwohl er keine Menschen auf dem Gewissen hat (noch nicht…). Er ist absolut unsympathisch, aber den Charakter an sich und seine Interaktion mit den anderen finde ich super gewählt. Ach ja, ich würde mich vermutlich auch in den Lederoutfit-Bad-Boy Borke verlieben bzw. bei ihm schwach werden :-)
Schreibstil: Das ist ja bereits das zweite Buch, dass ich von Leo Born gelesen habe (ich habe Teil zwei vorher gelesen) und ich kann sagen, der flüssige Schreibstil ist der Hammer. Die Seiten flogen bei mir nur so dahin! Die Charaktere und die Umgebung werden so detailreich und realistisch beschrieben, dass man sich super hineinversetzen kann. Die Kapitel sind kurz, so kann man eigentlich nie aufhören zu lesen, da man sich immer denkt „eins geht noch“… Einzig und allein im Mittelteil hatte das Buch für mich ein paar Längen, das kann aber auch daher kommen, dass ich ja einiges schon aus Teil 2 (Lautlose Schreie) gewusst hab und für mich die Erklärungen nicht mehr so wichtig waren. Trotzdem ein gutes Buch und ausgeklügelte Tötungsarten ;-)
Persönliche Gesamtbewertung: Ein sehr guter Auftakt für die Mara Billinsky-Reihe! Vermutlich hätte mir das Buch noch besser gefallen, hätte ich nicht schon den zweiten Teil (Lautlose Schreie) gelesen. Leo Born hat einen super Schreibstil, er baut Spannung auf und sorgt immer wieder für Überraschungen. Seine liebevoll gestalteten Charaktere wachsen einem schnell ans Herz. Ich kann gar nicht genug von Mara bekommen und freue mich auf Teil drei der Reihe!
Mara Billinsky Ist wieder zurück in Frankfurt um die dortige Mordkommission zu unterstützen. Aber Mara ist nicht nur mit ihrem Kleidungsstil eine Ausnahme bei der Polizei, auch ihr Art eckt dort an. Ihre Kollegen nennen sie nur "die Krähe", und ihr Chef möchte sie eigentlich nicht in seiner Abteilung haben. So muss Mara erstmal bei Wohnungseinbrüchen ermitteln, bis ein brutaler Mord geschieht. Nachdem die Kollegen in diesem Fall nicht weiterkommen und sich aktuelleren Geschehnissen widmen sollen bekommt Mara ihre Chance. Aber schon bald danach gibt es einen weiteren brutalen Mord...
Blinde Rache ist der erste Teil der Mara-Billinsky-Reihe von Leo Born.
Mara Billinsky hat es nach ihrer Rückkehr nach Frankfurt nicht leicht, mit ihrer Art und Weise macht sie sich keine Freunde bei ihren Kollegen. Ihr Aussehen sorgt neben ihrem Verhalten schnell dazu das sie von ihren Kollegen "die Krähe" genannt wird. Aber Mara ist ehrgeizig und will sich beweisen und als sie endlich eine Chance bekommt stürzt sie sich mit Eifer in die Ermittlungen.
Mara ist eine ungewöhnliche Ermittlerin, sie sticht mit ihrem Aussehen aus der Masse heraus, ihre raue Art und ihr Temperament sorgen nicht gerade für Sympathie beim gegenüber. Auf mich wirkte Mara zuerst unnahbar, sogar ein wenig unsympathisch, aber nach und erfährt man immer mehr von ihr und versteht besser warum sie so ist und man erkennt ihren guten Kern, den sie gut vor der Welt verstecken will.
Die Mordserie hatte in sich, auch wenn die Morde ziemlich brutal sind, ergeht sicher Autor hier nicht bis ins letzte Detail um zu schockieren, sondern lässt genug Freiraum für die eigene Vorstellungskraft, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Der Fall ist interessant und komplex, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten bzw. Opfern ist lange unklar, und so rätselt man als Leser mit Mara mit was das Motiv hinter den Taten sein könnte.
Das Buch brauchte für mich ein klein wenig um ein wirkliches Spannungsgefühl bei mir zu erzeugen. Mara als Protagonistin war sofort interessant, auch die weiteren Erzählstränge konnten mich für sich einnehmen, aber erst nach und nach kam für mich wirklich richtig Schwung in die Geschichte. Zum Ende hin zog das Tempo nochmal deutlich an es endete in einem dramatischen Finale, das mir gut gefallen hat und wirklich spannend erzählt wurde.
Mein Fazit: Ein gelungener Reihenauftakt, der mir trotz kleiner Kritikpunkte spannende Lesestunden bereitet hat.
Mara Bilinsky eckt mit ihrer Art an. Zurück in Frankfurt muss diese sich auf ein neues in der Mordkommission beweisen. Sie bekommt den schwierigsten Fall, da dieser nicht zu lösen scheint. Mehrere Opfer werden nicht nur hingerichtet, sondern regelrecht gefoltert. Eine Verbindung scheint es nicht zu geben. Mara, von ihren Kollegen Krähe genannt, beißt sich an diesem Fall so fest, dass sie von diesem wieder abgezogen wird. Unterstützung von ihren Kollegen kann sie keine erwarten. Doch sie gibt nicht auf und bringt sich dadurch selbst mehrfach in Gefahr.
Mara Bilinsky ist keine aalglatte Kommissarin, sondern entspricht so gar nicht ihrem Berufsstand. Und dies macht sie authentisch und sympathisch. Man ahnt zum Ende als Leser wer der Täter sein könnte. Auch Mara folgt der richtigen Fährte. Dies macht die Story ebenfalls authentisch. Denn nichts nervt mehr, wenn sich die Kommissare blöd anstellen und ewig um des Rätsels Lösung herumkreisen. Gut geschrieben, tolle Story.
Mara Billinsky kehrt als Kommissarin zurück nach Frankfurt. Durch ihre raue Art eckt sie bei ihren Kollegen an und wird nur „die Krähe“ genannt. Da ihr niemand etwas zutraut, soll sie sich lieber um kleine Fälle kümmern. Als eine brutale Mordserie die Stadt erschüttert, sieht Mara ihre Chance gekommen zu beweisen, was in ihr steckt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch sie kommt dem Täter gefährlich nah.
Dieser erste Teil der Mara Billinsky Reihe hat mir super gut gefallen. Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen und dabei spannend und fesselnd, so dass ich sofort in die Geschichte rein fand und nicht mehr vom Buch los kam. Die Beschreibungen der Umgebung, der Personen und der Abläufe waren bildhaft und ich hatte alles richtig gut vor Augen. Mara Billinsky, genannt „die Krähe“, fand ich unglaublich faszinierend. Sie war ganz anders mit ihren Tattoos und ihrer schwarzen Kleidung, hatte eine ruppige Art, war unangepasst und eckte immer wieder an. Damit hatte sie keinen leichten Stand bei ihren Kollegen. Für mich war sie aber ein erfrischendes und absolut tolles Gesamtpaket und ich fand sie sofort sehr sympathisch. Der Plot gefiel mir richtig gut. Es gab interessante Wendungen und die Verbindung der einzelnen Morde war lange unklar, so dass ich genug Möglichkeiten zum Überlegen hatte. Die Morde waren brutal und blutig, was mich überhaupt nicht störte, ganz im Gegenteil. Die Spannung war durchgängig vorhanden und stieg zum Ende dann nochmals an, so wie ich es von einem Thriller erwarte.
Ein starker und spannender Auftakt um Mara Billinsky, der mich dem nächsten Teil entgegenfiebern lässt. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.