Mein Name ist Oliver Polak, ich bin dreißig Jahre alt – und ich bin Jude. Sie müssen trotzdem nur lachen, wenn es Ihnen gefällt.Aufgewachsen in der einzigen jüdischen Familie in Papenburg im Emsland, ist Oliver Polak nichts Komisches fremd. Jetzt ist er dreißig und blickt zum ersten Mal zurü auf seine Jugend als Generation Eins nach der Stunde Null – irgendwo zwischen Thora und VIVA. Es geht um die beiden Freistunden während des Religionsunterrichts, die er mit den »beiden anderen Losern« (ein Moslem, ein Zeuge Jehovas) verbringt, um die gestrenge jüdische Lehre seiner herrischen Mutter und die daraus folgende Psychotherapie, seine doppelte Beschneidung, seine Jahre in einem orthodoxen jüdischen Internat in England, seinen überstandenen Hodentumor und darum, dass Juden und Jamaikaner eigentlich dasselbe sind.Oliver Polak erklärt, was er mit dem Papst und Alf gemeinsam hat, warum der Papenburger der Lachs unter den Emsländern ist, und ärgert sich, dass Hitler ausgerechnet nach Osnabrück keine Autobahn gebaut hat. Manchmal geht er dabei ein bisschen zu weit. Er darf das – er ist Jude!Der Autor hat übrigens eine Lesen Sie dieses Buch nicht aus schlechtem Gewissen oder politischer Korrektheit. Kaufen Sie sich für diesen Zweck lieber ein zweites Exemplar.Darf man über so etwas lachen? Man muss! Denn Oliver Polak erzählt mit so viel Charme und Chuzpe von seinen ersten dreißig Jahren, dass man erfreut verkünden Der jüdische Humor ist zurück in Deutschland.
He attended different schools in Leer and Papenburg. He graduated at Carmel College, a Jewish boarding school in England. After an internship at VIVA in Cologne, he acted as co-presenter at the Viva family and hosted for a year on the Disney Club RTL. He also played at Sat.1 in the comedy series Zack. Since 2002, he starred in the series as Udo Bernds Hexe. In 2003 he moved to Berlin, took acting lessons and began in early 2006 to make stand-up comedy.
Den sprichwörtlichen jüdischen Witz hab ich mir in diesem Buch auch ein bisschen komischer vorgestellt. Naja ein bisschen habe ich zwar schon geschmunzelt deshalb war die Zeit das Buch zu lesen keine vergeudete aber ich hätte es wissen müssen: Wer bei Stermann und Grissemann am Verarschetisch in Willkommen Ö persönlich wie eine Schnarchnase rüberkommt ist beim Schreiben auch nicht witziger.
Oliver Polak wächst in Papenburg auf. Seinem extravaganten Vater gehört das „Haus der kleinen Preise“, seine russische Mutter sorgt mit dem „Charme eines aus allen Rohren feuernden Panzerkreuzers“ in der Psyche ihres Sohnes und seiner Umgebung für Angst und Schrecken. Als würde das nicht schon allein für einige Therapiesitzungen reichen, ist Oliver auch noch der weit und breit einzige jüdische Junge in der emsländischen Provinz – und davon hat er einiges zu erzählen. „Ich darf das, ich bin Jude“ ist halb Biographie, halb Stand-up-Programm zum Selberlesen. Ich mag den Humor des Autors, auch wenn dieser konventioneller ausfällt, als ich es erwartet hätte. Subversive Grenzüberschreitungen gibt es durchaus, aber nur in einem insgesamt doch recht braven Rahmen. Die Kindheits- und Jugendepisoden des Textes sind sehr unterhaltsam. Sobald der Autor aber im Erwachsenenleben angekommen ist, wird der humoristische Ton von einem vorwiegend biographischen Erzählfokus überdeckt: Polak berichtet von seiner Leidenschaft für Musik, von seinen Anfängen bei Viva als Show-Praktikant Stefan Raabs, von seiner Sucht nach käuflichem Sex, von psychischen Problemen. Das mag für alle Leser interessant sein, die sich für die Person Oliver Polak interessieren – als Unterhaltungslektüre hat mich die zweite Hälfte des Textes aber leider nicht mehr überzeugt.
Su rezervu. Jausmas toks, kad gerai startavęs, prieš pabaigą autorius išsikvėpė ir tarsi desperatiškai buvo ieškoma tų taip vadinamų "man galima, aš žydas"situacijų. Liko toks jausmas, kad pasakotojas pradėjo juokingą istoriją, bet užmiršo jos pabaigą ir pačios istorijos esmę. Tiesa, skaitosi lengvai, greitai ir nereikalauja didelių intelektinių pastangų.
Šią knygą skaičiau per jau ne kartą mano minėtą programėlę READ A BOOK. Nors ten esu perskaičiusi ir išties neblogų kurinių, bet šis, geriausiu atveju, pusėtinas. Visada kreivokai žiūriu į knygas, kurios žada būti labai juokingos ar panašiai, nes humoru mane itin sužavėjusios knygos skaityti dar neteko, galbūt todėl, kad tai labai individualus dalykas.
Nesakau, jog knyga visiškai nejuokinga, tačiau „kvatotis susiėmus už pilvo“, kaip rašoma kūrinio anotacijoje man tikrai neteko. Galbūt tam sutrukdė ir nevisiškas Vokietijos kultūrinio gyvenimo suvokimas, kadangi aktorius yra žinomas šios šalies, komikas, tad ir kūrinyje buvo gausu juokingų istorijų apie Vokietijos įžymybes, kurių vardai, man nesakė praktiškai nieko.
Kas kita, kai autorius pasakojo apie save ir savo žydiškos kilmės šeimą. Buvo įdomu apie šią tautą skaityti linksmus ir negirdėtus dalykus, be visas tokio tipo istorijas paprastai lydinčio tragizmo ir liūdno patoso. Ir dar vienas pliusas, kad kūrinys pakankamai nedidelės apimties, tad jį perskaityti ilgai neužtruksite.
Ich fand das Buch irgendwie echt recht langweilig. Ohne roten Faden, was so eine "Biografie" vielleicht an sich hat, aber er springt krass in seinen Themen. Hätte es ohne den buchclub auch garnicht gekauft aber naja.
This book was a lot of fun i had to laugh out loud. Oliver Polak tells about his life as a jew in such a comical way but you know it is told from a place of truth.
gut, es gab wirklich ein paar passagen, die lustig waren. sonst aber: irgendwo zwischen kabarettprogramm und rotziger popliteratur. schade eigentlich, weil im grunde ein spannender ansatz - dieses tabu (witze über das jüdischsein) so respektlos aufzubrechen. allerdings kommt das projekt nicht von der stelle, also über den witz hinaus. weshalb dem herrn polak wohl eher geraten werden sollte, auf der bühne zu bleiben und besser keine bücher zu schreiben.
Quasi-Biografie mit zusätzlichen special effects. Offen, ehrlich und direkt. Stellenweise etwas langwierig. Dennoch lesenswert. Sein zweites Buch werde ich sicher auch irgendwann lesen. Warum nur drei Punkte? Weil ich mir etwas anderes vorgestellt habe vermutlich und ich manchmal mit dem Schreibstil nicht klar kam.
Too many names. Of music bands, singers...one might get lost. Sometimes it was unclear what one or another paragraph is about. However, the saver of the book - the MOM of Mr. Oliver Polak. Such a bright character
Das darf man wohl nicht ernst nehmen, aber gelacht hab ich. Vermutlich ist dies Buch aber erst dann richtig witzig, wenn man aus der selben Stadt kommt wieder Autor und so auch die verstecktesten Spitzen erkennt und somit lachen kann