HAYMATLOS ist die Heimat für Biografien, Emotionen und Geschichten aus verschiedenen Perspektiven. Dichter*innen kommen in diesem Gedichtband zusammen, um ihre Gedichte mit Bezug zu Rassismuserfahrungen, Migrations- und Familiengeschichten, Sehnsucht nach „Normalität“ uvm. einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Dieses Buch eckt mit seiner Existenz an und stört, um auf historische, individuelle und kollektive Rassismuserfahrungen und auf (post)migrantische/BPoC/migrationshintergründige Perspektiven hinzuweisen und sie sichtbar zu machen. “HAYMATLOS” und nicht “heimatlos”, um nicht einfach hinzunehmen und alles beim Alten zu lassen, sondern um zu intervenieren, zu verändern und Kraft zu schöpfen. Der Gedichtband bildet einen Schutzraum aus Worten, Reimen und Versen.
Mir haben zwar (gerade zum Schluss hin) ein paar Gedichte nicht voll zugesagt, aber die Sammlung ist so emotional, bewegend und wichtig, dass ich da einfach nur 5 Sterne vergeben kann.