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I can see U

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Wir standen am Fenster neben dem Haupteingang und schauten in die Nacht. Wolken zogen über den Mond, die Schatten der Büsche tanzten im bleichen Licht.
Wir dachten alle dasselbe.
"Er ist irgendwo da draußen", flüsterte ich.

Als Ben neu in die Klasse kommt, ist Marie fasziniert: Ben sieht gut aus, ist immer freundlich und liest ihr geradezu die Wünsche von den Lippen ab. Endlich jemand, der sie wahrnimmt! Doch dann geschehen merkwürdige Dinge: Im Klassenchat kursieren Fake-Bilder von ihr, gut gehütete Geheimnisse ihrer Mitschüler verbreiten sich plötzlich wie ein Lauffeuer; und was ist das für ein "Auftrag", den der Neue angeblich hat? Langsam beginnt Marie zu ahnen, dass etwas Größeres dahintersteckt …

327 pages, Kindle Edition

First published February 21, 2019

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Community Reviews

5 stars
10 (15%)
4 stars
21 (31%)
3 stars
17 (25%)
2 stars
11 (16%)
1 star
7 (10%)
Displaying 1 - 19 of 19 reviews
Profile Image for Steffi.
3,284 reviews183 followers
April 3, 2019
"I can see U" hat mich mit seinem Klappentext und der Aktualität des Themas sehr neugierig gemacht und ich war gespannt auf die Geschichte. Leider konnte das Buch jedoch nicht mit meinen Erwartungen mithalten.

Für mich ist die Geschichte am meisten daran gescheitert, dass es unglaublich zäh erzählt ist. Bevor ansatzweise etwas spannendes passiert, ist schon halbe Buch um. Es besteht leider hauptsächlich aus den Beschreibungen des Schulalltages und anderen unwichtigen Dingen, was auf Dauer einfach nur langweilig ist. Leider war das Buch für mich kaum spannend und auch die Auflösung hat nicht unbedingt meinen Gechmack getroffen. Das Ende war mir dann zu aprupt.

Weiterhin ist für den Leser von Beginn an offensichtlich, dass mit Ben etwas nicht stimmt, aber die Protagonistin ist völlig geblendet von seinem Äußeren und einfach nur naiv. Ein bisschen Naivität kann ich ja bei den Charakteren von Jugendbüchern ertragen, aber bei Marie war mir das einfach zu viel.

Internetsicherheit und was mit den Daten passiert ist ein wirklich wichtiges Thema, besonders für Jugendliche, aber die Umsetzung der Geschichte hat mir leider nicht gefallen.
135 reviews
February 10, 2019
Dieses Buch müsse zur Pflichtliteratur für jeden Internetnutzer gehören.
Der Autor zeigt auf ganz "normale" Art, wozu der ungezügelte Umgang mit den Cybermedien führen kann, wenn man es zulässt.
Die Story um den neuen Mitschüler Ben, der mit allen guten Umgang pflegt, ist doch alltäglich. Immer online , chatten mit Bild und Wort, gehört doch heute dazu. Jeder fühlt sich irgendwie angesprochen. Selbst zu Hause immer online und voll vernetzt. Nur das Gehirn bleibt aus.
Es muss erst was mit einem selbst passieren, bevor man nachdenkt.
Dem Autor gelingt es wunderbar dieses Thema zu verarbeiten.
Der Schreibstil ist fesselnd und ich habe diese Buch in kurzer Zeit verschlungen.
Öfter mal offline und miteinander von Mensch zu Mensch.
Profile Image for Nikki Naddy.
171 reviews
February 22, 2019
Das Buch hatte mich sofort voll gepackt, es geht um die reelle digitale Welt in den heutigen Klassenzimnern. Marie zeigt auch deutlich die Naivität die dabei entstehen kann, wenn man nicht hinter die Dinge sieht. So hinterfrägt sie in ihrer Sonne-im-Bauch-Blindheit z. B. überhaupt nicht, woher Ben diese ganzen Informationen über sie und alle anderen Mitschüler nimmt. Sie ist so total von ihm eingenommen, sieht nur dass er nicht nur sie sieht sondern dass er über alle persönliche Infos besitzt, die sich keiner erklären kann woher er diese hat...

Es geht in dem Buch um die kritischen Themen wie Cybermobbing, Internetkontrolle, die ungefragte Nutzung persönlicher Informationen und Daten, um Interneteinfluss, Beliebtheitssteigerung und Erfolg im Internet auf Kosten anderer, und verlorener Menschlichkeit und Authentizität im Social Media-Zeitalter. Alles ist nur Fake, nichts real. Wo ist der echte Mensch?

Ein wirklich gutes Jugendbuch das aufrütteln kann und eine sehr gute Unterrichtslektüre darstellen würde.
Profile Image for CorniHolmes.
945 reviews43 followers
February 16, 2019
„I can see U“ konnte meine Neugier auf Anhieb wecken. In erster Linie der Klappentext; als ich den das erste Mal las, war ich sofort Feuer und Flamme für das Buch. Das Cover ist nicht so ganz mein Fall, allerdings hat es irgendwie auch etwas Faszinierendes. Vielleicht liegt es an dem Blick des Jungen, dieser hat so etwas Geheimnisvolles und irgendwie auch leicht Hinterhältiges an sich, finde ich. Für mich stand jedenfalls schnell fest: Den ersten Jugendroman von Matthias Morgenroth wollte ich unbedingt lesen!

Als ihr neuer Mitschüler das erste Mal den Klassenraum betritt, fühlt sich Marie sofort zu ihm hingezogen. Ben ist gutaussehend, er ist immer freundlich, höflich und hilfsbereit und trägt stets ein Lächeln auf den Lippen. Marie ist einfach fasziniert von ihm und nimmt sein merkwürdiges Verhalten durch ihre Rosarote Brille zunächst gar nicht wahr. Ihre Klassenkameraden aber spüren, dass mit Ben etwas nicht stimmt. Als plötzlich Fake-Bilder im Netz auftauchen, gut gehütete Geheimnisse ihrer Mitschüler ans Licht kommen und auch sonst so einige sehr seltsame Dinge passieren, beginnt Marie doch so langsam zu zweifeln. Hat all das etwas mit Ben zu tun? Wer ist ihr neuer Mitschüler eigentlich?

Wenn ich dieses Buch in wenigen Worten beschreiben müsste, wären diese wohl: Spannend, fesselnd, erschreckend, gruselig, realistisch, humorvoll. Ja, für mich war „I can see U“ genau das. Ich war hier am mitfiebern, stellenweise auch am schmunzeln, ich war hier wie gebannt beim Lesen und obwohl die Story Fiktion ist, habe ich sie als erschreckend realistisch empfunden.

In meinen Augen ist Matthias Morgenroth ein richtig cooler Jugendroman gelungen. Meinen Geschmack hat er absolut getroffen; ich habe das Buch quasi verschlungen und in weniger als einem Tag durchgesuchtet. Bis auf das Ende finde ich das Buch wirklich klasse. Das Ende hat mich leider ein bisschen unzufrieden zurückgelassen. Es ist zwar spannend, allerdings kam es mir zu schnell und etwas zu abrupt. Zudem war es mir auch zu offen. Mein erster Gedanke war, als ich das Buch beendet hatte: Wie, das war‘s jetzt? Dann aber habe ich noch mal über das Ende nachgedacht und mittlerweile finde ich es doch gar nicht mehr so schlecht. Komplett zufrieden damit bin ich nach wie vor nicht, aber es passt definitiv zur Geschichte.

Was mir richtig gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Dieser liest sich sehr angenehm und locker-leicht. Er ist ziemlich jugendlich gehalten, was vor allem die Zielgruppe sehr ansprechen wird. Besonders klasse fand ich, dass es viele Textnachrichten gibt. So etwas liebe ich in Büchern. Ebenfalls begeistert bin ich von dem Humor. Da kann ich mir recht gut vorstellen, dass er eher Jugendliche als Erwachsene ansprechen wird; mich jedenfalls konnte er bestens unterhalten.

Humorvoll ist das Buch also, allerdings liegt das Augenmerk doch deutlich mehr auf der Spannung. Diese kommt hier nicht zu kurz. Ich hatte bezüglich Ben, dem neuen Mitschüler, zwar recht früh eine Vermutung, die sich dann auch bestätigt hat, aber meinen Lesespaß hat dies in keinster Weise beeinträchtigt.

Erzählt wird alles rückblickend aus der Sicht von Marie in der Ich-Perspektive. Sie schreibt die Geschehnisse auf und berichtet uns Lesern davon, was sie alles erlebt hat, nachdem Ben das erste Mal den Klassenraum betreten hat.
Marie war für mich eine absolute Sympathieträgerin. Ich konnte mich wunderbar in sie hineinversetzen und ihr Denken und Handeln jederzeit nachvollziehen. Na ja, okay, manchmal habe ich sie vielleicht doch als ein wenig naiv empfunden, allerdings darf man auch nicht vergessen, dass sie ein Teenager ist und sich ziemlich in Ben verguckt hat. Wie heißt es so schön: Liebe macht bekanntlich blind. Ich habe ihr teilweise etwas Rosarote-Brille-Verhalten daher als sehr authentisch empfunden.

Auch die anderen Charaktere konnten mich überzeugen. Besonders interessant fand ich Ben. Bei ihm werde ich allerdings nicht näher ins Detail gehen, um nicht doch noch aus Versehen zu spoilern. Ben jedenfalls ist schon echt strange. Wie er redet, wie er sich benimmt – ich habe da öfters eine richtige Gänsehaut bekommen, weil ich sein Verhalten einfach so merkwürdig, schräg und gruselig fand.

Gänsehaut-Momente gab es für mich hier recht viele. Vor allem zum Ende hin habe ich die Handlung als extrem spannend und packend empfunden. Wäre das Ende etwas anders gewesen, wäre „I can see U“ auf jeden Fall ein 5 Sternen-Buch für mich geworden.

Matthias Morgenroth behandelt in seinem Buch viele aktuelle Themen wie Cyber-Mobbing, Digitalisierung sowie der Gebrauch vom Internet und den Social Medien und er verdeutlicht dabei, wie gefährlich die Technisierung sein kann. 
Ich persönlich würde „I can see U“ als einen Mix aus Jugendbuch, Thriller und ein bisschen Dystopie bezeichnen. Eine sehr gelungene Mischung, muss ich sagen, eine, die einen beim Lesen richtig fesselt, schockiert und nachdenklich stimmt.

Was genau es nun mit diesem geheimnisvollen Ben auf sich hat, werde ich selbstverständlich nicht verraten. Auch über die vielen seltsamen Dinge, die sich in Maries Klasse zutragen werden, werde ich schweigen. Wenn in euch die Neugierde erwacht ist und ihr die Antworten darauf möchtet wissen, müsst ihr das Buch schon selber lesen. Ich kann es wirklich nur empfehlen, mir hat es tolle Lesestunden beschert.

Fazit: Mit „I can see U“ ist Matthias Morgenroth ein sehr spannender, fesselnder, humorvoller und trotz Fiktion ein schockierend realistischer Jugendroman gelungen. Mich hat die Handlung durchweg mitfiebern lassen und bestens unterhalten. Sie hat mir Gänsehautmomente beschert und mich sehr nachdenklich gestimmt. Mir hat das Buch echt gut gefallen und wäre das Ende ein bisschen anders gewesen, hätte ich hier auf jeden Fall 5 Sterne vergeben. Das Ende mag zur Geschichte passen, nur hat es mich dennoch ein wenig unzufrieden zurückgelassen. Ich kann „I can see U“ natürlich trotzdem absolut empfehlen und vergebe 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen!
Profile Image for Melissa.
106 reviews
February 25, 2019
Geschichte und Charaktere
Der Autor schafft es in „I can see U“ geschickt, eine sehr aktuelle Thematik in ein spannendes Abenteuer zu verwandeln.
Die Geschichte hat eine recht simple Struktur, wie ich sie für ein Jugendbuch angemessen finde. Es ist quasi ziemlich offensichtlich, welcher Charakter welche Rolle spielt und was dessen Motive sind. Unsere Protagonistin ist dabei stellenweise erfrischend naiv, wie es ein junges Mädchen mit rosaroter Brille sein sollte. Es ist sehr schön, mal keine allwissende und alleskönnende Super-Protagonistin zu haben. Manche Charaktere, beispielsweise die Eltern, bleiben jedoch sehr unnahbar, mehr als Namen und Beruf erfährt man quasi nicht. Aber gerade das passt dann doch irgendwie in die Welt einer Jugendlichen und hat mich demnach auch nicht gestört.
Auch der Verlauf der Geschichte ist relativ vorhersehbar (was mich bei einem Jugendbuch nicht stört), zugleich mich das Ende doch stark überrascht hat, wenn auch sehr positiv. Es werden außerdem zahlreiche Hinweise gestreut, die mich zwar sehr zum Schmunzeln gebracht haben, auf die ich wegen der Spannung aber nicht näher eingehen möchte.
Sehr förderlich finde ich, dass die Geschichte mit der Prämisse beginnt, eine Aufarbeitung der dann folgenden Geschehnisse zu sein. Ich glaube, für mich wäre die Geschichte ohne diesen Prolog nicht halb so spannend gewesen. Man fiebert einfach mit den Protagonisten mit, man möchte wissen, was denn so schlimmes am Ende wirklich passiert ist, auch wenn man schon Kapitel vor den Charakteren das Geheimnis lösen konnte.

Schreibstil
Der Schreibstil hat mir in diesem Buch ausgesprochen gut gefallen. Einerseits klingt er, für jugendliche Protagonisten, nicht zu gehoben. Man sieht zum Beispiel eher simple Ausdrücke wie „die andere“, anstatt „ein anderes Mädchen“, aber auch ein bisschen Denglisch (etwas ist „strange“). Andererseits klingt er auch nicht zu sehr nach dem verzweifelten Versuch, den aktuellen Jugendslang einzubinden. Worte wie „hammer geil“, „cool“ und „fresh“ fallen zum Glück – und ein bisschen erstaunlicherweise – eher selten, wenn überhaupt. Aber auch der Satzbau ist entsprechend einfach gehalten und eher kurz und direkt. Beschreibungen findet man wenige, außer über Dinge, die für unsere Protagonistin von Bedeutung sind. Dabei spielen auch ihre zahlreichen gedanklichen Abschweifungen und Tagträume eine große Rolle, die meiner Meinung nach sehr gut zu einem jugendlichen Charakter passen.

Fazit
I can see U ist ein Jugendbuch und dessen sollte man sich beim Lesen bewusst sein. Man findet hier keinen Krimi à la Agatha Christie, sondern eine einfache und spannende Geschichte für ein ruhiges Wochenende.
Ich finde es sehr schön, dass der Autor in diesem Buch ein so aktuelles Thema anspricht, ohne allzu sehr „typisch erwachsen“ besserwisserisch und belehrend mit der Thematik umzugehen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es vielen Jugendlichen die Augen öffnet, welche Gefahren mit blindem Konsum verbunden sind und sie – hoffentlich - zum Nachdenken anregt.
Profile Image for Lea.
342 reviews
February 13, 2019
Ich wurde von diesem Buch wirklich sehr positiv überrascht. Das Buch ließ sich schnell und angenehm lesen und ich habe am Schreibstil nichts auszusetzen. Dementsprechend war ich auch schnell in der Handlung drin und konnte das Buch recht zügig lesen. Dabei ist mir besonders positiv aufgefallen, dass der Autor es geschafft hat, authentisch aus der Sicht von einer Jugendlichen zu schreiben, was ja häufig nach hinten los geht.

Die Geschichte wird sozusagen als Rückblick der Protagonistin erzählt, was dem ganzen eine gewisse Spannung verliehen hat. Auch die Atmosphäre, die der Autor kreiert hat konnte mich begeistern. Man hat einfach gemerkt, wie die Spannung innerhalb der Handlung immer weiter angestiegen ist und die Lage sich zugespitzt hat. Dennoch gibt es auch die ein oder andere humorvolle Szene, die das Ganze ein wenig auflockert.

Ohne zu viel vorweg zu nehmen, möchte ich auch kurz die Thematik ansprechen. In dem Buch wird nämlich sowohl die Digitalisierung als auch die Nutzung von sozialen Medien und Mobbing an Schulen kritisiert. Man merkt einfach, dass sich der Autor mit diesen Themen lange und gründlich auseinander gesetzt hat und dass hinter diesem Buch viel Arbeit steckt. Außerdem regt es den Leser wirklich zum Nachdenken an und ich fühle mich jetzt besser informiert bzw gewarnt als vorher.

Die Darstellung der Charaktere hat mir ebenso gefallen. Marie war mir als Protagonistin sehr sympathisch und ich konnte ihr Handeln und ihre Gedankengänge gut verstehen. Auch ihre beste Freundin konnte mich von sich überzeugen, da sie auch häufig mal Dinge hinterfragt hat. Mein persönlicher Favorit war dennoch Josh, da er derjenige war, der immer mal wieder ein wenig Humor in die Geschichte gebracht hat und stets ehrlich war.

Zu Ben könnte ich sehr viel sagen, jedoch würde das zuviel verraten, weshalb ich einfach sage, dass es interessant war , sein Verhalten zu beobachten und er wirklich authentisch und realistisch dargestellt wurde.

Mein einziger Kritikpunkt ist leider das Ende, weshalb ich auch einen Stern abziehen werde. Ich mag Cliffhanger, doch das war mir einfach ein Ticken zu wenig Informationen. Einerseits kann der Leser nun selbs5t kreativ werden und das Thema nochmals überdenken, jedoch hätte ich mir wenigstens einen Epilog gewünscht.
Fazit

Ein gelungenes Jugendbuch mit einer heutzutage wichtigen Thematik. Meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht nur unterhaltend, sondern auch lehrreich und warnend zu betrachten, da es einfach zum Nachdenken anregt. Digitalisierung ist ein Thema, mit dem man ständig konfrontiert wird und man sich dennoch nur wenige Gedanken über die Konsequenzen macht. Trotz das dieses Buch Fiktion ist, gibt es meiner Meinung nach einen erschreckend realistischen Ausblick darauf, wie es in Zukunft sein könnte. Große Leseempfehlung , vor allem wenn man sich mal mit diesem Thema auseinander setzen möchte.

4/5 Sterne!
343 reviews5 followers
February 18, 2019
Spannend bis zum Schluss! Endlich jemand, der sie wahrnimmt! Als Ben Olympion neu in die Klasse kam, war Marie fasziniert: die Sonne ging in ihr auf und die Vögel zwitscherten nur für sie, denn Ben sieht gut aus, ist immer freundlich und liest ihr geradezu die Wünsche von den Lippen ab. Endlich jemand, der sie wahrnimmt! Doch dann geschehen merkwürdige Dinge: Im Klassenchat kursieren Fake-Bilder von ihr, gut gehütete Geheimnisse ihrer Mitschüler verbreiten sich plötzlich wie ein Lauffeuer; und was ist das für ein „Auftrag", den der Neue angeblich hat? Langsam beginnt Marie zu ahnen, dass etwas Größeres dahintersteckt … Er hatte für sie gedichtet. Sofort und unverzüglich. Das war jetzt aber wirklich Romantik! Die richtige und echte! Nicht die Epoche. Die persönliche. Und – sie konnte es kaum fassen und sie freute sich auf morgen! Auf den Trampo-Park. Auf das nächste Wiedersehen mit Ben. Auf die ganze Welt! Ihr wurde ganz kalt, wenn sie las, was sie gerade geschrieben hatte, und sie bekommt eine Gänsehaut. Die Erinnerungen an diesen glücklichen Tag … Von wegen, alle Wünsche werden wahr! Wie konnte sie nur so blind sein und denken, es wäre das Glück, das es gut mit mir meinte? Es war nicht Glück, es war alles Berechnung. Diese Geschichte hat alles was junge Leserinnen schätzen: ein düsteres Geheimnis und ein süßer Junge, der das Herzchen der jungen Helden zum Schmelzen bringt...Klasse! Eine spannende in der Ich-Form erzählte Geschichte. Atemlos und raffiniert, wunderbar atmosphärisch mit komplexen Charakteren, überraschenden Wendungen und einem Schuss Romantik. Auf jeden Fall ist "I can see U" ein kunstvoller und komplexer Roman, den man unbedingt lesen sollte! Nicht nur faszinierende Verbrechen werden erforscht, sondern auch Themen wie Angst, Kreativität, und so viel mehr. Vor atmosphärischer Internatskulisse erzählt Matthias Morgenroth eine spannende Geschichte von Mord und Mystery, die vor Charme, Witz und zarter Romantik sprüht. Dieses Buch hat mich unglaublich eingenommen, der lebensnahe Schreibstil und die Charktere, die man eigentlich verdächtigen sollte, sind mir total ans Herz gewachsen! Auch das Ende hat mich nicht enttäuscht! Eine spannende, coole Geschichte alle Verdächtigen entwickeln sich im Laufe der Ereignisse und steuern auf ein überraschendes Ende zu. Echt gut! Eine lesenswerte Geschichte durch tolle Charaktere mit Tiefgang. Dieses Noir Teenage Mystery liest sich hervorragend auch wenn man nicht mehr sweet sixteen ist. Ein moderner Kriminalroman bei dem nichts so ist, wie es scheint für Mädchen ab 13 Jahren.
Profile Image for Anne.
735 reviews
February 9, 2019
Erschreckend und sehr realistisch
Das ist das erste Buch, das ich von Matthias Morgenroth gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr gut und passt perfekt in die Handlung und gegenwärtige Zeit. Die Protagonisten sind gut getroffen, wobei die meisten dann aber doch eher nur oberflächlich vorgestellt werden. Marie ging mir an einigen Stellen sogar gelegentlich auf den Keks und ich konnte nur die Augen verdrehen, vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass sie die Rolle des naiven Dummchens wirklich gut trifft. Sie entwickelt sich aber sehr gut weiter zum Ende hin und der Leser bekommt einen neuen, verbesserten Eindruck von ihr. Das hat mir sehr gefallen. Ihre Freundin Ellie und der kleine Nerd Josh ergänzen sie sehr gut, die drei ergeben ein tolles Gespann. Ben...tja,Ben. Der ist wirklich eine Nummer für sich. Ich werde nichts weiter zu ihm sagen, ihr solltet ihn wirklich selbst kennenlernen. Man hat seine Ahnungen und Vermutungen, was ihn angeht, es dann aber zu sehen und zu glauben ist wieder ein anderes Thema.
Das Thema und der Inhalt der Geschichte ist sehr zeitgemäß und gleichzeitig auch sehr erschreckend veranschaulicht. Ich habe mich des öfteren beunruhigt umgesehen und meine elektronischen kleinen täglichen Begleiter misstrauisch beäugt. Die Abhängigkeit von den Handys, Smartphones und dem Drang, immer erreichbar sein zu wollen und sich nackt zu fühlen, sollte man sein kostbares kleines Gerät mal nicht bei sich zu haben, trifft der Autor hier wahnsinnig genau. Es nervt nicht nur, ständig im Alltag nahezu alle Leute um einen herum mit der Nase am Bildschirm kleben zu sehen, es dann in einem Jugendroman noch einmal mehr bestätigt zu bekommen, ist mehr als erschreckend und hat mich mehr als einmal mit dem Kopf schütteln lassen. Nicht nur diese ständige Digitalisierung von alles und allem wird hier thematisiert, sondern auch die Schattenseiten: Cyber-Mobbing. Ich bekam wirklich eine Gänsehaut bei einigen Szenen und es gruselte mich regelrecht. Ich werde einiges jetzt mit Sicherheit mit anderen Augen sehen nach dieser Lektüre.
Die Umsetzung des Buches ist wirklich gut gelungen und es war ein aufregender Lesespaß voller Wendungen. Das Ende hat mich am meisten überrascht, aber gleichzeitig auch sehr bewegt. Ich kann das Buch wirklich empfehlen.
39 reviews1 follower
March 1, 2019
Ich sehe dich... Immer und überall...

Im Buch „I can see U“ von Matthias Morgenroth geht es um künstliche Intelligenz, die auch offline funktioniert und alles und jeden sieht. Immer. Überall.

Marie ist ein unscheinbarer 15jähriger Teenager. Ihre Welt steht Kopf als ein neuer Schüler mitten im Schuljahr in ihre Klasse kommt – BEN. Seine Augen lassen in ihr die Sonne aufgehen – zumindest beschreibt sie es so. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt. Sie schreibt sie auf Papier, damit niemand sie faken kann, wie z. B Bilder…
Zeitgleich zum neuen Schüler in ihrer Klasse testet Maries Familie ein neues Bestellsystem. Anhand der Online-Profile der Familienmitglieder bekommen sie Produkte zugeschickt, ohne diese direkt zu bestellen. Sie können dann entscheiden, ob sie diese behalten wollen oder nicht. Der Vater von Marie ist wahnsinnig technikbegeistert. So haben sie auch eine „Alexa“ und ein computergesteuertes Garagentor.
Bei den Klassenkameraden ist Ben sehr beliebt. Er ist cool, da er immer die neuesten Klamotten trägt und zu jedem Thema Bescheid weiß. Er schickt seinen Klassenkameraden Links und Produktempfehlungen zu allem, was gesprochen wird. Fast wie das Bestellsystem. Brenzlig wird es, als ein Schüler ein Knutsch-Foto von seiner Ex- Freundin und deren bester Freundin (Marie) „bestellt“. Keinen Tag später gibt es dieses Fake-Foto in den sozialen Netzwerken.
Marie und ihre Freundin Elli sowie ihr Klassenkamerad Josh finden das Verhalten von Ben und die ganzen merkwürdigen Umstände (Sicherheitstüren und einen abgesperrten Bereich mitten in der Schule; Links von Ben, obwohl er nie mit Handy gesehen wird; passende Lieferungen zu gesprochenen Themen; verschwundene Physik-Utensilien) verdächtig. Kann es sein, das Ben ein Spion einer großen Marketingfirma ist? Oder hat er wohl eine Hirn-Schnittstelle mit seinem Handy? Was für ein Blödsinn! Oder etwa doch nicht…

Obwohl man als Leser schon weiß, dass Ben eine KI ist, ist es trotzdem super spannend die Geschichte zu lesen. Die ganzen Vorfälle sind teilweise echt heftig und dadurch wurde Ben mir richtig unsympathisch. Das Ende des Buches weckte in mir den Wunsch, den Autor zu fragen: „Nicht dein Ernst, oder???“
Profile Image for Aurelia.
77 reviews2 followers
February 16, 2019
Titel: I can see u
Autor/in: Matthias Morgenroth
Verlag: Coppenrath
Genre: Jugendbuch
Ausgabeform: Hardcover
ISBN: 978-3-6496-3190-3
Seitenanzahl: 304
Preis: 16,00€ [D] 
Klappentext:

Wir standen am Fenster neben dem Haupteingang und schauten in die Nacht. Wolken zogen über den Mond, die Schatten der Büsche tanzten im bleichen Licht. Wir dachten alle dasselbe. "Er ist irgendwo da draußen", flüsterte ich. 


Als Ben neu in die Klasse kommt, ist Marie fasziniert: Ben sieht gut aus, ist immer freundlich und liest ihr geradezu die Wünsche von den Lippen ab. Endlich jemand, der sie wahrnimmt! Doch dann geschehen merkwürdige Dinge: Im Klassenchat kursieren Fake-Bilder von ihr, gut gehütete Geheimnisse ihrer Mitschüler verbreiten sich plötzlich wie ein Lauffeuer; und was ist das für ein "Auftrag", den der Neue angeblich hat? Langsam beginnt Marie zu ahnen, dass etwas Größeres dahintersteckt …


Inhalt:
Marie ist ein eher unscheinbares Mädchen, das von keinem Jungen wahrgenommen wird.
Aber sie hat sowieso noch nicht den Richtigen getroffen. Doch als dann schließlich Ben in ihre Klasse komm, verschwinden ihre Bedenken. Denn Ben sieht total gut aus, hat einen tollen Charakter und interessiert sich als Erster für sie. Marie schwebt auf Wolke 7 und merkt deshalb auch nicht, dass er irgendein großes Geheimnis mit sich herum schleppt...
Meine Meinung:

Mich hat der Klappentext von "I can see u" total angesprochen und deshalb bin ich auch total froh darüber, dass ich das Buch schon vorab lesen durfte. 

Leider hat mich der Verlag, in Form eines beigelegten Zettels, schon bevor ich das Buch gelesen habe über den Inhalt gespoilert. Das war aber keine böse Absicht sondern ein blödes Missverständnis und diese Tatsache wird meine Rezension auch in keiner Weise negativ beeinflussen.


Matthias Morgenroth hat mit diesem Buch auf ein paar wirklich wichtige und aktuelle Themen aufmerksam gemacht. Es dreht sich vor Allem um die Digitalisierung und darum, was in unserem heutigen Zeitalter schon alles möglich ist. 


Die Protagonistin des Buchs ist die 15-jährige Marie. Außerdem spielen ihr neuer Mitschüler Ben, ihre beste Freundin Elli und Josh noch eine große Rolle. Leider bin ich mit Marie nicht so recht warm geworden. Auch im Verlauf der Geschichte hat sich daran nichts geändert. Das lag einfach daran, dass alle Leute, aber vor Allem Marie sehr kindisch, unreif und naiv waren, obwohl sie die 10. Klasse besucht haben. Vielleicht liegt das einfach daran, dass "I can see u" von einem Autor und nicht von einer Autorin stammt. Eine Autorin hätte sich vielleicht etwas besser in Marie einfühlen können, dass kann ich aber auch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen. Jedenfalls ist es mir oftmals etwas schwer gefallen, die Handlungen und Gedanken von Marie nachzuvollziehen. 

Der Schreibstyl hingegen hat mir wieder sehr gut gefallen. Er war sehr flüssig und nicht schwer zu verstehen. Außerdem bin ich immer noch von der Idee hinter dem Buch begeistert. Trotz dessen, dass ich gespoilert wurde und dadurch schon einiges wusste, kamen immer wieder neue Wendungen auf mich zu. Deshalb wurde das Lesen auch niemals langweilig. Außerdem hat man gemerkt, wie viel Recherche hinter dem Buch steckt. Es ist sehr detailreich und unheimlich gut durchdacht. Mich hat nur noch ein kleines bisschen gestört, dass manches doch etwas unrealistisch wirkte. Allerdings bin ich kein Profi und kann deshalb auch nicht sagen, was in ein paar Jahren möglich sein wird. 

Mein größtes Highlight war dann definitiv das Ende. Es sind nochmal so viele Dinge passiert, mit denen ich unter keinen Umständen gerechnet und noch nicht mal ansatzweise erahnt hätte.
17 reviews1 follower
February 10, 2019
Inhalt: Marie ist ganz fasziniert von dem Neuen in der Klasse. Ben scheint ein intelligentes Köpfchen zu haben und seine Augen sind wie der Sonnenaufgang. Doch bald ereignen sich komische Dinge. Gefakte Bilder tauchen im Klassenchat auf, die für viel Unruhe sorgen. Geheimnisse werden preisgegeben, doch keiner will es gewesen sein. Hat Ben etwas damit zu tun? Werden sie vielleicht ausspioniert? Marie versucht mit ihren Freunden Elli und Josh das Geheimnis zu lüften und treffen auf noch weitere sonderbare Dinge.

Wertung: Matthias Morgenroth hat ein hochaktuelles Thema aufgegriffen, welches ganz besonders bei Jugendlichen für regen Gedankenaustausch führen sollte und zum Umdenken anregt. Die Digitalisierung der Medienwelt führt zu allerlei Gefahren. Ein prekäres Beispiel wird in dem Buch "I can see u" aufgegriffen.
Marie hat sich verliebt uns steht daher Ben blauäugig gegenüber. Sie will die kritischen Bemerkungen über ihn gar nicht hören. Ihr Charakter spiegelt die Realität wieder. Aber auch unter den jungen Leuten gibt es doch den einen oder anderen hellen Kopf. Den übernimmt in diesem Buch Josh. Er betreibt einen youtube-Account, der bei seinen Klassenkameraden recht gut ankommt. Er kennt sich in der digitalen Welt aus. Somit ist er der ideale Ermittlerkollege für Marie. Ihre beste Freundin Elli ist dagegen eher aufbrausend und revoltierend. Ein bunt gemischtes Trio also. Ben scheint unnahbar. Dennoch versucht er es jedem recht zu machen und jede Menge schlaue Tipps.
Der Schreibstil ist einfach gehalten und entspricht der Sprache der heutigen Jugend.. Die Geschichte wird aus der Sicht von Marie geschrieben in Form eines Berichts oder Tagebucheintragung. Sie liest sich flott weg.
Der Spannungsaufbau ist eher flach gehalten. Zwar ist die Geschichte durchaus interessant und gut verfolgbar, doch sind nur wenige erhöhte Spannungsmomente enthalten. Dafür ist eine sehr gut erkennbare Moral enthalten, was dieses Buch recht wertvoll gerade für die junge Generation macht.

Fazit: "I can see u" ist eine unterhaltsame und lehrreiche Lektüre. Aber für Spannungsliebhaber eher etwas flach. Dafür sehr aufklärend im Bereich der digitalen Kommunikation.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Ingrid.
102 reviews
February 6, 2019
Guter Jugendroman

Marie ist eine ganz normale Jugendliche, die jeden Tag in die Schule geht, nicht sonderlich auffällt und in deren Leben sich nicht besonders viel tut. Als plötzlich Ben mitten unterm Schuljahr in der Klasse auftaucht. Marie ist sofort hin und weg von ihm, verknallt sich in ihn. Es dauert nicht lange, bis er per Handy Kontakt zu ihr aufnimmt, Marie schwebt im siebten Himmel. Doch schon bald passieren seltsame Dinge. Eigenartige Fotos werden im Internet gepostet, immer wieder tauchen Fotos oder Kommentare auf, die eigentlich persönlich waren und die nicht in der Öffentlichkeit landen sollten. Die Schüler werden immer unruhiger und suchen in den eigenen Reihen nach Verdächtigen. So spitzt sich die Lage zu.

Der vorliegende Roman ist aus dem Leben gegriffen, macht auf viele Dinge aufmerksam, die in der heutigen Zeit zum täglichen Leben dazu gehören. Der permanente Griff zum Handy, der gläserne Mensch, der fast schon von der virtuellen Welt beherrscht wird. Die virtuelle Welt, die immer mehr um sich greift und fast schon ein Eigenleben führt. Besonders erschreckend fand ich die Beschreibung des Smart-Shoppings – Dinge werden einem geschickt, ohne dass man sie bestellt hat – nur aus einer Analyse des Kaufverhaltens der jeweiligen Person. Es wird gut beschrieben, welche Auswirkungen kleine Kommentare haben können, oft wird etwas schnell dahin gesagt, doch durch die permanente Vernetzung kann einem daraus schnell ein Strick gedreht werden. Das Buch ist gut geschrieben, etwas erschreckend, wo unsere Welt uns noch hinführen wird. Es ist sehr flüssig zu lesen und einfach geschrieben, als Empfehlung für das Lesealter würde ich 12 bis 13 Jahre angeben.
Profile Image for Miri | tthinkttwice.
235 reviews2 followers
March 11, 2019
Die vollständige Rezension gibt es auf unserem Blog - siehe Profil.

[...]
Ich bin auf das Buch gestoßen, weil es interessant klang und ich tatsächlich viele positive Meinungen darüber gelesen hatte – lese ich immer noch. Außerdem geht es um Cybermobbing – ein unfassbar wichtiges Thema. Und trotzdem komme ich nicht umhin, dem Buch kritisch gegenüber zu stehen.
[...]
Die Protagonisten

Ben – Ja…Ben… Ich weiß, dass der Verlag selber und auch einige Rezensionen in Bezug auf Ben bereits gespoilert haben. Ich kannte diese Spoiler allerdings nicht bevor ich angefangen hatte zu lesen, wusste allerdings bereits schon nach den ersten paar Seiten, was es mit Ben auf sich hat und konnte es daher nicht wirklich nachvollziehen, wieso Bens Mitschüler erst so spät begriffen haben, was mit ihm los ist. Für mich war es einfach zu offensichtlich und gepaart mit Maries Verhalten, hat es mich leider genervt, dass immer um den heißen Brei herumgeredet wurde.

Marie – Mit ihr kam ich so gar nicht zurecht. Insgesamt eine nette Person, aber sowas von naiv und gutgläubig. Sie versucht sich alles, was Ben angeht schön zu reden und übersieht jegliche Fakten und Auffälligkeiten. Das mag für einen verliebten Teenager nicht so sehr weit hergeholt sein und dennoch ging sie mir fast permanent auf die Nerven mit ihrem Verhalten.
Ihre beiden Mitschüler und Freunde, Josh und Elli, waren da nicht ganz so verblendet und haben schon recht früh misstrauisch auf Ben reagiert.

[...]
Fazit

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, vor allem, weil ich das Grundthema sehr interessant und auch wichtig finde. Leider hat mir die Umsetzung nicht so richtig gefallen und ich hatte zudem auch noch arge Schwierigkeiten mit der Protagonistin. Eine etwas ungünstige Mischung.
Anderen Lesern hat das Buch hingegen sehr gut gefallen, daher bildet euch bitte eure eigene Meinung, wenn die Story für euch interessant klingt. Von mir gibt es leider nur 2 von 5 Sternen.
Profile Image for Adorable.Books.
300 reviews2 followers
April 19, 2019
Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen. Es ist für Jugendliche gedacht und die Zielgruppe spricht es auf jeden Fall an. Das Cover hat mich persönlich nicht ganz so angesprochen. In einem Buchladen hätte ich es bestimmt nicht in die Hand genommen. Umso froher bin ich, dass ich es gelesen habe. Auf jeden Fall regt es zum Nachdenken an. Vor allem da ich mein Handy auch sehr oft in den Händen habe. Es regt dazu an, darüber zu grübeln, ob man vielleicht doch nicht alles im Internet über sich preisgeben sollte. Vielleicht wäre es auch eine gute Idee, das Buch als Lektüre im Unterricht zu nutzen. Genau um die Kinder schon früh für die Fallen des Internets zu informieren. Das Buch kritisiert sehr die Digitalisierung der heutigen Zeit. Oftmals ist einem nämlich gar nicht bewusst, was man alles über sich preisgibt. Es wird auch ein großes Geheimnis gelüftet, was man sich aber im Laufe der Lektüre ein bisschen denken kann.
Das Ende hat mich nicht ganz so befriedigt, da es viel zu offen ist.
2,296 reviews13 followers
February 27, 2019
Zum Inhalt: 

Der neue Schüler Ben gefällt Marie. Er sieht toll aus und tut alles für sie und weiß immer genau, was sie möchte. Aber dann passieren merkwürdige Dinge, die keiner so richtig einschätzen kann. Fakebilder tauchen auf, Geheimnisse werden publik. Was ist da los? Wer spielt da ein böses Spiel? 

Meine Meinung: 

Das Buch ist ein wirklich toller Jugendroman. Er zeigt, wie schnell man in das Gefüge von Verrat gerät und schwer wieder rauskommt. Es zeigt aber auch, dass man immer einen Ausweg und eine Lösung finden kann. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, zusammen zu halten. Der Schreibstil ist sehr packend und richtig gut zu lesen. Die Protagonisten fand ich sehr interessant und gut aufgebaut. 

Fazit: 

Sehr interessantes Jugendbuch. 

Profile Image for Bianca.
92 reviews
September 28, 2019
Inhaltsangabe:
Wir standen am Fenster neben dem Haupteingang und schauten in die Nacht. Wolken zogen über den Mond, die Schatten der Büsche tanzten im bleichen Licht.
Wir dachten alle dasselbe.
„Er ist irgendwo da draußen", flüsterte ich.
Als Ben neu in die Klasse kommt, ist Marie fasziniert: Ben sieht gut aus, ist immer freundlich und liest ihr geradezu die Wünsche von den Lippen ab. Endlich jemand, der sie wahrnimmt! Doch dann geschehen merkwürdige Dinge: Im Klassenchat kursieren Fake-Bilder von ihr, gut gehütete Geheimnisse ihrer Mitschüler verbreiten sich plötzlich wie ein Lauffeuer; und was ist das für ein „Auftrag", den der Neue angeblich hat? Langsam beginnt Marie zu ahnen, dass etwas Größeres dahintersteckt …

Handlung:
Man könnte meinen, es geht hier um eine ganz alltägliche Geschichte in einer Schule, über alltägliche Probleme von Jugendlichen. Integration, Freundschaft, die erste große Liebe. Doch es steckt viel mehr in dieser Erzählung. Mobbing, Mitläufer und Trends und ein gesellschaftliches Problem, das uns alle angeht.

Meinung:
I can see u ist ein Jugendbuch, in dem die Gefahren des Internets (Social Media & Co.) drastisch dargestellt werden. Matthias Morgenroth spricht in einer fesselnden Geschichte ein wichtiges Thema an, das in der heutigen Zeit viel zu wenig beleuchtet wird. Das Internet, virtuelle Kommunikation, Onlineshopping, all das was uns das Leben erleichtert, kann es theoretisch auch zu Hölle machen. Absolut lesenswert!
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218 reviews
March 26, 2024
Ein offenes Ende, schon recht abrupt.
Irgendwie hatte ich noch gehofft, dass eine Aufklärung stattfindet, was hier eigentlich gespielt wurde. So bleibt man auf der Frage hängen.

Ich geh dann mal ein paar Accounts im Netz löschen ...
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9 reviews5 followers
December 21, 2021
Dieses Buch war okay, aber ich fand das Ende ein bisschen enttäuschend.
733 reviews5 followers
February 24, 2019
Meine Meinung zum Buch :
Mit großer Begeisterung habe ich die ersten Seiten von "I can See U" gelesen und war positiv überrascht, wie kreativ und eigenständig dieses Buch neue Wege geht. Denn mit einer ganz innovative Thematik, schlagen wir hier mal wieder ein ganz neues Thema, abseits des Mainstreams im Jugendbuchgenre ein und dies wurde fantastisch umgesetzt.
Mit kurzen und sehr temporeichen Kapiteln führt uns der autor in die Welt, die zukunftsorientierte und erschreckende Aspekte beinhaltet , durch den sehr einfachen, schnörkellosen und bildhaften Schreibstil, ist man nach wenigen Sätzen mitten in der Geschichte und kann diese kaum mehr aus der Hand legen.
Ein absolut spannendes und mitreißendes Jugendbuch, welches absolut überzeugt !
Displaying 1 - 19 of 19 reviews

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