Seit 216 Jahren sammle ich schwarze Seelen für die Armee meines Herrn: Ich kläre grausame Verbrechen auf und töte die Täter. Sex und Zuckerwasser halten mich bei Kräften. So weit, so gut, so einfach. Nie hätte ich damit gerechnet, dass eine schwarze Seele eines Tages den Spieß umdreht: Sie jagt mich – und den einzigen Menschen, der mir etwas bedeutet.
Warum muss ich mich verlieben? Warum an Menschlichkeit erkranken – ausgerechnet jetzt?
I studied Drama and Directing in Gießen and Frankfurt, worked as a theatre director in Germany and South Africa, and finally (at least for the moment) started to earn money in advertizing and communications. I published one novel so far, a second is to follow in autumn.
Ludwig Ziffer. Ein Name, den man sich merken sollte... Ludwig Ziffer räumt in der Welt auf. In einer Welt, die zunehmend böser und schlechter wird. Dabei tötet er nicht um des Tötens willen, sondern um zu ernten. Schwarze Seelen. Schwarze Seelen, die mit dem Tod ihres Wirts freigesetzt werden, um sie somit der Welt zu entziehen und die Welt ein wenig besser zu machen. Denn Ludwig Ziffer ist kein Mensch. Er ist ein Dämon. Was im ersten Moment wie eine Schauergeschichte anmutet, ist in Wirklichkeit ein Buch, dass mit sehr viel Witz und Charme geschrieben ist. Denn Ludwig Ziffer erzählt seine Geschichte in Rückblenden selber, indem er sie aufschreibt. Während des Schreibprozesses hat er "Gesellschaft" und diese kommentiert Ludwigs Geschichte immer wieder mit solchen feinen Spitzen, dass ich oftmals herzlich lachen musste. Denn auch wenn man es nicht glauben sollte, ein Dämon unterscheidet sich nicht allzusehr von einem Menschen und so erzählt Ludwig von seinen Missgeschicken; seinen Erfolgen; seinen Ideen, die er über Jahrhunderte gesammelt hat und auch von seiner Arbeit mit der Frankfurter Polizei.
Eine Geschichte, bei der man trotz allem starke Nerven braucht, wofür die Geschichte selber einen aber mehr als entlohnt.
Würde ja 3.5 Sterne geben. Ist ein ganz interessantes Buch. Hatte es auch schnallt durch, nur die Story war etwas gewagt. Nicht das sie schlecht is, hatte es mir nur anders vorgestellt.