„Himmel, was sind die Menschen nur für komplizierte Wesen?“, fragt sich die clevere Terrierdame Phoebe ziemlich häufig, seitdem sie als Hotelhund in einem kleinen Dorf in Niederbayern gelandet ist. Sie stellt fest, dass nicht jede Schwiegermutter unweigerlich ein Drachen ist und dass Möpse nicht immer Hunde sind. Begleite Phoebe ein Stück ihres Weges und erlebe die unglaublichsten Geschichten, die wirklich nur einem Hotelhund in Bayern passieren können.
Auch wenn ich mehr der Katzentyp bin und mich an den Geschichten von Fellnasen ergötze, wollte ich mir die Geschichte von Phoebe und ihrem Weg vom Straßenhund zum Hotelhund nicht entgehen lassen. Liest man sich die Kurzbeschreibung durch, wird auch schnell klar warum. Hier durfte ich bereits den Humor genießen, welcher auch im Buch vorkam und der die Geschichte nicht nur lebhaft, sondern auch unglaublich unterhaltend machte.
Als ich das Wort Straßenhündin las, wurde mir erst einmal Angst und Bange, denn ich vermutete am Anfang das es hier erst einmal zu unerfreulichen Momenten kommen könnte. Jeder weiß mittlerweile das die Haltung in ausländischen Tierheimen mehr als fragwürdig ist, weswegen ich mich nur zögerlich an die Geschichte traute. Doch schon hier muss die kleine Phoebe wohl mehrere kleine Hunde-Schutzengel gehabt haben, denn sie hatte mit dem Heim Glück gehabt. Sie war aufgrund ihrer Größe natürlich etwas im Nachteil, aber man hatte ein Herz für sie.
Nachdem es schließlich zur Vereinigung von Phobe mit ihren neuen Herrchen gekommen war, ging es auch prompt ins Hotel, welches übrigens wirklich existiert. Wer allerdings dachte, die Geschichte würde aus der Sicht von Autor Uwe Krauser spielen, der irrt, denn man erlebt alles aus der Sicht von Phoebe. Ich fand das toll, da der Autor ganz in den Erzählungen aufging und Phoebes Hundeleben mit viel Witz beschrieb. Doch nicht nur das, denn einmal im Buch konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Dafür war der Schreibstil einfach zu flüssig und die Spannung darüber, was als nächstes geschehen würde, zu groß.
Während ich also mit Phoebe weiter das Hotel erkundete, stieß ich auch vermehrt auf andere Charaktere. Neben Hunden wie dem Mops Hector oder der kleinen Flora, spielten natürlich auch wir Menschen eine große Rolle. Neben Uwe und seinem Mann Oliver, reihten sich hier noch Freunde, Familie und der ein oder andere Gast ein. Natürlich muss nun keiner Angst haben, das er im nächsten Buch auftaucht, wenn er im Hotel eincheckt, denn natürlich sind gerade die Gäste zum größten Teil aus der Fantasie entsprungen. Für Abwechslung war trotzdem ausreichend gesorgt.
Das bewiesen auch die einzelnen Kapitel, deren Erzählungen zwar immer mit einer Überschrift eingeleitet wurden. Kurz gesagt es wurde nie langweilig. Von Ausflügen in die bayrischen Wälder, über die Hundeschule, besuchen bei Verwandten oder dem Urlaubssitting bei Elfriede und Pedro, gab es immer etwas zu entdecken und zu lachen. Dabei fiel mir dabei auf, das ich nicht nur Phoebe, sondern auch ihre Herrchen besser kennenlernen durfte. Das machte in der Hinsicht Spaß, da man sofort herauslesen konnte, wie toll die Beiden aufeinander eingestimmt waren. Natürlich ging es nie zu privat zu, aber die Verkörperungen ihrer Charaktere dürfte er ganz gut hinbekommen haben.
Was das Buch noch bot, war Erholung. Wo ich die ersten Beschreibungen rund um den Ort Bodenmais hörte, schaltete sich bei mir sofort der Urlaubsmodus ein. Frische Luft, angenehme Wanderungen durch den Wald und ein Gefühl von Ruhe überkamen mich und ließen mich nicht mehr los. Somit ist dem Autor ein toller Mix gelungen, denn er packte mich emotional, unterhielt mich und sorgte dafür das ich mich für ein paar Stunden entspannen konnte. Herrlich.
Mein Fazit
Schon als ich das Buch beendet hatte, überschüttete ich den Autor mit Lob. Kein Wunder, denn ich fühlte mich auf so vielen Ebenen unterhalten. Dazu kam, das mir Phoebe mit jeder Seite mehr ans Herz wuchs. Deswegen freue ich mich bereits jetzt auf das nächste Buch des Autors, denn hier darf man Layla kennenlernen, welche Phoebe´s Hotelgefährtin wird. Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig darauf.
**Inhaltsangabe Verlag:** Phoebe, eine clevere, sehr liebenswerte Terrier-Mischlingshündin, findet nach einer langen Zeit in einem kroatischen Tierheim ein neues Zuhause in einem niederbayerischen Dorf. Sie wird dort ab sofort mit zwei männlichen Hotelbesitzern leben und hat die beiden schon nach kürzester Zeit ziemlich gut im Griff. Sie erzählt vom ersten Jahr in ihrer neuen Heimat, welches voller Begegnungen und Erlebnisse steckt, mit denen sie den Leser zum Lachen, Nachdenken aber manchmal auch zum Weinen bringt. Phoebe findet sehr schnell zwei Freunde: den übergewichtigen Mops Hector und die sanftmütige Mischlingshündin Flora, mit denen sie einige spannende Abenteuer zu bestehen hat. Die beiden Hunde helfen ihr, die täglichen Herausforderungen in der Welt der manchmal doch recht komplizierten Menschen zu meistern und ihr Verhalten ein wenig nachvollziehen zu können. Die unterschiedlichsten Personen kreuzen den Weg der schwulen Hotelbesitzer samt Hotelhund und sorgen dafür, dass ihr Leben nicht langweilig wird. So lernt Phoebe z.B. Uwes Schwiegermutter kennen, die so gar nicht den Vorstellungen der kleinen Hündin entspricht, während sie von dem recht einfach gestrickten Ehepaar Marilyn und Dieter aus dem tiefsten Ruhrpott hellauf begeistert ist. Auch der Hotelalltag, samt nicht immer ganz einfachen Gästen, sorgt für reichlich Abwechslung und es ergeben sich einige unglaubliche Situationen.
**Meine Inhaltsangabe:** Phoebe, einst eine Straßenhündin, wird von den Hotelbesitzern Uwe und Oliver aus dem kroatischen Tierheim vom Fleck weg adoptiert und in ihre neue Heimat nach Bolsterlang in Niederbayern gebracht. Sie muss erst noch ein bisschen lernen, was es heißt, ein geliebter Hund mit Heimat zu sein, doch das hat sie bald raus. Denn ihrem knopfäugigen Frechdachs-Charme kann kaum einer widerstehen. Im Hotel darf sie die wichtige Aufgabe des Hotelhundes wahrnehmen und mit Herrchen Uwe zusammen den Hotelgästen auf geführten Wanderungen ihre neue, schöne Heimat zeigen. Nebenbei lernt sie noch so einiges im Umgang mit den Menschen durch ihre beiden neuen Hundefreunde Mops Hector und die schöne Flora. Doch Phoebe stellt nicht nur das Leben von Uwe und Oliver komplett auf den Kopf und unternimmt so manchen Unsinn, sondern sie bringt vor allem ganz viel Leben, Freude und Liebe nach Bodenmais.
Erster Satz: »Ich habe Angst, ich habe ganz schreckliche Angst.«
**Mein Eindruck:** Ich habe schon das eine oder andere Buch von Uwe Krauser gelesen und kenne daher seinen lockeren, humorvollen und liebenswerten Schreibstil schon. Und das ist auch hier wieder absolut Programm. Erzählt wird die Geschichte von Phoebe selbst und da bleibt kein Auge trocken. Sei es vor Lachen oder aus Rührung. Jede Zeile macht überdeutlich, mit wie viel Liebe der Autor Phoebe, Tieren allgemein und auch den Menschen verbunden ist. Es ist eigentlich nur die Geschichte von der Ankunft eines ehemaligen Straßenhundes in seiner neuen Familie, doch die ist so rasant und mit so viel herrlichen Szenen und Situationen gespickt, dass ich quasi in einem Rutsch durch das Buch durchgerauscht bin. Ich wollte nicht aufhören zu lesen, weil die Story nicht nur lesens-, sondern auch über die Maßen liebenswert ist. Eine tierische Komödie voller Herz und Witz, spritzig, frech, wunderbar. Wer Tiere, insbesondere Hunde liebt, gern lacht aber auch mal ein kleines Tränchen verquetscht, wer Geschichten rund um Familie, Freundschaften, Trauer, Freude, Spaß und Liebe mag, der wird hier auf seine Kosten kommen. 5/5 Sterne. Am Ende gibt es noch mehrere Seiten mit einigen s/w-Fotos von Phoebe und ihrer tierischen und menschlichen Familie. Denn Phoebe ist keine Fiktion! Es gab Phoebe wirklich. Leider gab, also Vergangenheit. Denn sie durfte nach einem glücklichen, langen Leben vor nicht allzu langer Zeit auf die ewige Hundewiese im Himmel umziehen. Ich bin mir sicher, dass sie immer mal von einer besonders kuscheligen Wolke gähnend zu ihren Lieblingsmenschen herabschaut und von da oben auf sie aufpasst.
Mischlingshündin Phoebe wird von Uwe und seinem Partner Oliver aus einem Tierheim gerettet.Dort bekam sie von Hündin Wilma den richtigen Blick beigebracht,damit sich ein Mensch für die entscheidet,hat dann ja auch geklappt.d Ein neues,besseres Leben beginnt...
Das Buch ist aus Sicht der kleinen Straßenhündin geschrieben,was das Ganze sehr viel interessanter macht. Erster neuer Hundefreund wird Mops Hector,der Phoebe versucht zu zeigen,was den Menschen gefällt und wie man den "Duft der Natur" annimmt,um Heute zu machen. An der Stelle musste ich echt schmunzeln,weil ich vorher schon wusste,was kommt.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich sehr zügig lesen,sodass man das Buch schnell durch hat. Man kann es kaum aus der Hand legen,weil Phoebes Hundeabenteuer so spannend ist.
Die Hundeschule war auch sehr schön,vor allem Pudel Leopold,auch da musste ich lachen. Dass Phoebe als Hotelhund eingesetzt wird finde ich gut,auch wenn Phoebe anfangs nicht begeistert ist davon.
Die Geschichte wird sehr schön bildhaft dargestellt und man fiebert auch an der ein oder anderen Stelle mit,dass es für ausgeht.
Zum Ende hin habe ich dann aber doch einige Tränen vergossen,weil es wirklich traurig war.
Alles in allem ein wunderschönes,gefühlvolles Hundeabenteuer. Ich hoffe,dass es noch mehr von Phoebe geben wird. Ein großer Dank geht an Uwe Krauser,der uns an seinem Leben mit Phoebe teilhaben lässt!
Phoebe ist ein Hund aus einem rumänischen Tierheim. Sie bekommt bei Uwe und Oliver in einem bayrischen Hotel ein neues und liebevolles Zuhause. Dieses Buch erzählt aus Hundesicht was Phoebe so alles erlebt.
Meine Meinung:
Eigentlich, tja eigentlich lese ich Bücher aus diesem Genre nicht so gerne, weil es unheimlich schwierig ist, dem Alltag einen spannenden Anstrich zu verpassen. Aber: Leute dieses Buch sollte jeder lesen, egal ob Hundehalter oder nicht. Es ist sprachlich toll gemacht und da es aus Phoebes Sicht erzählt wird bekommt man jedes Gefühl , das transportiert wird doppelt mit. Einmal durch das, was Phoebe fühlt und dann noch dadurch, dass sie merkt, was ihr Herrchen fühlt. Wow endlich mal eine wundervoll andere Idee. Sehr gut und konsequent umgesetzt. Außerdem konnte der Autor so Charaktere entstehen lassen, die teilweise sehr urig sind, da sie ja aus Phoebes Sicht beschrieben werden. So wirkt der Alltag spannend und Phoebe wird in den Augen der Leser zu einer kleinen Heldin,Trösterin,Freundin ( natürlich in erster Linie für ihre zahlreichen ,wirklich toll beschriebenen Hundefreunde ) und natürlich zu einem sehr artigen ( meistens jedenfalls) Hotelhund.