Intrigen und Verrat – das hatte Rael nicht erwartet, als sie nach Prelon ging, um sich an der Magierakademie ausbilden zu lassen. Doch Prelon wird von den mächtigen Häusern des Südens beherrscht, die das Potential der jungen Magierin schnell erkennen und auszunutzen wissen. In einer Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren alles ist was zählt, muss Rael das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften, sich gegen die Intrigen der Fürstenhäuser wehren und ihre Stärke im drohenden Krieg beweisen. Und als wäre dies alles nicht genug, verdreht der junge Schwertmeister Nolan ihr auch noch den Kopf...
Wem würdest du in einem Königreich folgen, das durch ein Netz von Intrigen gesponnen, dir niemals verrät, wer Freund oder wer Feind ist? Der Auftakt zu einer atemberaubenden High-Fantasy-Serie um die weiße Magierin Rael und die Welt von Perdosien! Intrigen und Verrat – das hatte Rael nicht erwartet, als sie nach Prelon ging, um sich an der Magierakademie ausbilden zu lassen. Doch Prelon wird von den mächtigen Häusern des Südens beherrscht, die das Potential der jungen Magierin schnell erkennen und auszunutzen wissen. In einer Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren alles ist was zählt, muss Rael das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften, sich gegen die Intrigen der Fürstenhäuser wehren und ihre Stärke im drohenden Krieg beweisen. Und als wäre dies alles nicht genug, verdreht der junge Schwertmeister Nolan ihr auch noch den Kopf... Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, die einen mit bitterer Erkenntnis aber auch Hoffnung zurücklässt... Quelle: piper.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Es war zu einer Zeit, in der alle Hoffnung verloren schien.
Das Cover sprang mir sofort ins Auge und ich wusste, dass dieses Buch etwas für mich ist. Ich liebe die Farben und auch die Frau auf dem Cover. Es ist einfach stimmig und strahlt schon Fantasy aus. Trotzdem wird nicht viel vom Inhalt verraten, man kann aber auf die Zeit schließen, in der es spielt, einer eher mittelalterlichen Zeit.
Der Schreibstil der Autorin hat mir die meisten Schwierigkeiten bereitet. Oftmals wirkten die Sätze für mich abgehackt und waren auch in einer ziemlich einfachen Sprache geschrieben. Ebenso wurde für mich persönlich die Umgebung zu schlecht und wenig beschrieben, sodass ich mir oft nichts vorstellen konnte. Was ich aber als positiv empfand, waren die Perspektivenwechsel. Dadurch verfolgt man mehrere Charaktere und hat einen weiteren Blickwinkel auf die Geschichte.
Zu Beginn lernt man Rael kennen, sie ist bei Gauklern und merkt selber, dass sie Kräfte besitzt. Als zwei Reisende auf sie aufmerksam werden verändert sich ihr gesamtes Leben, denn sie ist stärker als sie glaubt.
Der Einstieg in die Geschichte war sehr gelungen, begonnen wird mit einem Märchen oder einer Legende und ich liebe solche Dinge. Da war ich auf jeden Fall schon einmal sehr begeistert von dem Ganzen. Danach gings dann mit Rael weiter und ziemlich schnell nimmt die Geschichte an fahrt auf. Sie trifft auf Jerdan und Nolan und die beiden verändern ihr Leben grundlegend.
Ich fand die Geschichte eigentlich ziemlich spannend. Es gibt verschiedene Häuser, die alle einen gewissen Rang haben. Der König ist im ersten Haus und jedes Haus hat schwarze und weiße Magier. Die Häuser bekämpfen sich gegenseitig um aufzusteigen und da ist es nicht verwunderlich, dass hier einige Intrigen gesponnen werden. Leider wurde mir das ganze System zu wenig erklärt und ich wollte mehr wissen, wieso dies so ist, wieso der König überhaupt existiert und wieso er einem Haus angehört. Es gab hier einfach zu wenige Informationen und ich musste mir einige Dinge zusammen reimen, das war dann doch eher anstrengend.
Rael kommt also in dieses ganze System hinein und wird auf die Akademie geschickt, um ihre Kräfte beherrschen zu lernen. Dort findet sie recht schnell Freunde. Von den Ausbildungsstunden hätte ich mir mehr gewünscht, denn die waren wirklich spannend und man lernt auch die ganzen verschiedenen Kräfte besser kennen. Rael hat zuerst noch Probleme, aber man merkt als Leser bald, dass da mehr dahinter steckt und dass sie eigentlich etwas ganz besonderes ist. Ich mag solche Geheimnisse ja gerne, auch wenn mich als eingefleischte Fantasy-Leserin nicht mehr viel überraschen kann.
Mit Rael selbst hatte ich aber ein Problem, denn sie wirkte auf mich zu naiv, hat alles geglaubt, was man ihr sagte und nichts hinterfragt. Man hätte hier so viel mehr herausholen können, aber leider wurde das nichts. Auch ihre Art selbst mochte ich nicht. Sie ist manchmal wie ein stures Kind und ich konnte damit einfach nicht umgehen. Dagegen fand ich Jerdon aber ziemlich spannend und hätte gerne mehr aus seiner Sicht gelesen. Er ist ein ruhiger Mensch, der aber dennoch sehr klug und stark ist und ich stelle ihn mir immer ein wenig wie Lupin vor. Er ist eindeutig mein liebster Charakter.
Auch wenn die Handlung in der ersten Hälfte noch eher langweilig war, wurde es dann in der zweiten richtig spannend. Es wurden so viele Intrigen aufgedeckt und es wurde gekämpft und ich liebe Kämpfe! Einfach genial, was dann noch am Ende passiert ist. Ich habe so wirklich nicht damit gerechnet und war vom Ende positiv überrascht. Diese Hälfte hat das ganze Buch wieder ausgerissen und ich glaube, dass ich auch den zweiten Teil lesen werde.
Fazit:
Das Buch hat keine allzu neue Geschichte zu bieten. Was am Ende aber passiert wurde toll gemacht und hat die Spannung nochmal gehoben. Rael mochte ich einfach nicht, ich komme mit ihrer Art nicht klar und hätte viel lieber mehr aus Sicht von Jerdon gelesen oder auch von Nolan, da dieser auch interessant ist. Mit dem Schreibstil hatte ich die größten Probleme, aber ansonsten ein recht gutes Buch. Ich vergebe 3 von 5 Sterne.
4/5 Sterne Die weiße Magierin: Gefährliche Mächte Roman von Tatjana Karg Piper Digital „Wem würdest du in einem Königreich folgen, das durch ein Netz von Intrigen gesponnen, dir niemals verrät, wer Freund oder wer Feind ist? Der Auftakt zu einer atemberaubenden High-Fantasy-Serie um die weiße Magierin Rael und die Welt von Perdosien! Intrigen und Verrat – das hatte Rael nicht erwartet, als sie nach Prelon ging, um sich an der Magierakademie ausbilden zu lassen. Doch Prelon wird von den mächtigen Häusern des Südens beherrscht, die das Potential der jungen Magierin schnell erkennen und auszunutzen wissen. In einer Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren alles ist was zählt, muss Rael das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften, sich gegen die Intrigen der Fürstenhäuser wehren und ihre Stärke im drohenden Krieg beweisen. Und als wäre dies alles nicht genug, verdreht der junge Schwertmeister Nolan ihr auch noch den Kopf... Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, die einen mit bitterer Erkenntnis aber auch Hoffnung zurücklässt...“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Piper Digital Verlag für das Rezensionsexemplar. Dieses Buch ist der Auftakt zu einer atemberaubenden High - Fantasy - Serie um die weiße Magierin Rael und die Welt von Perdosien. Durch eine kurze Einleitung erfährt der Leser mehr über die Geschichte Perdosiens um kurz darauf mit der Geschichte von Real zu beginnen als sie auf zwei Magier trifft. Zu Beginn empfand ich die Geschichte als eher schleppend und erst als Real an der Akademie eintrifft, nimmt diese an Fahrt auf und wird interessanter. Allein schon durch das Wirrwarr aus Intrigen, Machtkämpfen und dem Verrat innerhalb der Fürstenhäuser entwickelt die Geschichte eine Eigendynamik. Mein Eindruck war, dass ich Real nie richtig zu fassen bekam beim Lesen und sie ein wenig blass blieb im Gegensatz zu einigen der Nebencharaktere des Buches. Davon gibt es eine Vielzahl und die wenigstens sind einfach zu durchschauen, da sie durch die Autorin wirklich interessant und vielschichtig dargestellt wurden. Wer Freund oder Feind ist, ist nicht so leicht zu erfassen und daher ist das ein kleines Meisterstück der Autorin. Allein das Netzwerk aus Intrigen und Verrat gelingt es der Autorin hervorragend zu meistern und so den Leser zu fesseln. Es ist spannend und prickelnd zugleich und auch klein wenig Romantik darf nicht fehlen auch wenn man eigentlich das Gefühl hat, diese zarten Gefühle nicht wirklich greifen zu können. Hier mangelt es noch an Glaubhaftigkeit und Authensität, was aber wahrscheinlich in den anderen Bänden sicher besser heraus kristallisiert werden dürfte. Was wieder eine schöne Abrundung der Story liefert ist die Beschreibung der angewandten Magie durch die Protagonisten. Diese ist bildhaft beschrieben. Durch den Cliffhanger am Ende des Buches bleibt dem Leser nichts anderes übrig als mit dem nächsten Band weiter zu machen. Sehr schön war auch die Landkarte am Beginn des Buches und ein Glossar am Ende, was dem Leser diese Welt noch ein wenig näher bringt. Ich gebe dem Buch 4 Sterne und glaube, dass man in den anderen Teilen sicher noch eine Entwicklung nach oben erkennen wird. #sciencefiction #fantasy #jugendbuch #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #tatjanakarg #piperverlag #bücherliebe #booklover #reading #dieweißemagierin #gefährlichemächte #leseratte #bücherwurm #bookaholic #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher
Intrigen und Verrat – das hatte Rael nicht erwartet, als sie nach Prelon ging, um sich an der Magierakademie ausbilden zu lassen. Doch Prelon wird von den mächtigen Häusern des Südens beherrscht, die das Potential der jungen Magierin schnell erkennen und auszunutzen wissen. In einer Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren alles ist was zählt, muss Rael das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften, sich gegen die Intrigen der Fürstenhäuser wehren und ihre Stärke im drohenden Krieg beweisen. Und als wäre dies alles nicht genug, verdreht der junge Schwertmeister Nolan ihr auch noch den Kopf...
Meinung
"Die weiße Magierin - Gefährliche Mächte" ist der Auftakt der Raels - Reise - Reihe von Tatjana Karg. Das fantastische Abenteuer ist am 1. Februar 2019 im Piper Verlag erschienen, umfasst 440 Seiten und ist als ebook oder als Broschur erhältlich. Schon immer gehörte das Lesen über phantastische Welten zu Tatjana Kargs liebsten Beschäftigungen. Nun hat sie ihre eigene Romanidee verwirklicht. Der erste Band von Raels Reise ist Kargs erstes Buch. Wem würdest du in einem Königreich folgen, das durch ein Netz von Intrigen gesponnen, dir niemals verrät, wer Freund oder wer Feind ist? Der Auftakt zu einer atemberaubenden High - Fantasy - Serie um die weiße Magierin Rael und die Welt von Perdosien! Zusammen mit der Kurzbeschreibung klangen diese beiden Sätze sehr ansprechend für mich. Immer wieder gerne tauche ich in High - Fantasy - Welten ab. Für Rael gab es nur einen Grund um nach Prelon zu gehen und sich an der Akademie ausbilden zu lassen: Sie möchte ihre Magie unter Kontrolle halten. Die große Stadt der Magier ist allerdings anders als erwartet. Beherrscht von Fürstenhäusern, die sich in ständiger Konkurrenz und im laufenden Kampf gegenüberstehen, sind alle nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Ungewollt wird auch Rael in diese Rivalität hineingezogen. Sie muss das Ringen der Häuser durchschauen, die finsteren Pläne ans Licht zerren und dabei versuchen ihr Herz nicht zu verlieren.
Rael war noch ein kleines Kind als ihre Eltern verstarben. Seither lebt sie bei einer Gauklertruppe und zieht mit ihnen umher. Ihre Ziehmutter behandelt sie verachtend schlecht, schlägt sie und zwingt sie zu unsäglichen geldbringenden Aktivitäten. Eigentlich dachte sie immer nur ein wenig Gauklermagie zu besitzen, aber als sie eines Tages auf zwei Magier trifft wird klar, dass weit mehr Potential in ihr schlummert. Dieses zu kontrollieren ist ihr oberstes Ziel. Das größte Manko an Rael ist ihre Substanzlosigkeit. Sie wird dem Leser nicht richtig näher gebracht, wird nicht greifbar, bleibt farblos und oberflächlich. Das fand ich sehr schade, denn so konnte ich auch nicht richtig mit ihr mitfiebern, mitbangen, mithoffen oder mitleiden. So manchen Nebencharakter konnte ich besser fassen. Die Autorin hat viele durchaus interessante Charaktere erschaffen. Kaum einer ist durchsichtig und einfach zu durchschauen. Man weiß nie wem man wirklich trauen kann, wer es tatsächliche gut mit Rael meint. Auch der Geschichte geschuldet lässt sich schwer einschätzen wer Freund und wer Feind ist. Das wiederum hat Tatjana Karg geschickt, passend und ansprechend eingebaut. Selbst der Leser muss auf der Hut sein.
Ein kleines Intro erzählt dem Leser von der Vergangenheit der Welt. Danach springt man zur Begegnung von Rael und den zwei Magiern. Eine Begegnung die Raels Leben für immer verändert. Der Einstieg in die Erzählung fiel mir nicht schwer, doch irgendwie konnte ich mit Rael nicht viel anfangen. Die Geschichte plätschert dahin und wird erst interessanter, als ihre Zeit an der Akademie beginnt. Wirklich spannend und unterhaltsam wird es, wenn man ins Intrigengewirr, die Machtkämpfe und die Verratsmomente der Fürstenhäuser Einblick gewinnt. Manche Geschichten werden von den Protagonisten beherrscht. Diese wird eindeutig von den vorkommenden Machenschaften getragen. Es ist undurchsichtig, intrigant und von Falschheit durchzogen, daher auch spannend und neugierig machend. Das Intrigennetz hat Tatjana Karg gekonnt gesponnen. Es kommen romantische Gefühle auf. Diese konnte ich, gleich wie die Protagonistin selbst, nur schwer fassen. Die aufkeimenden Emotionen kamen nicht wirklich bei mir an. Da ich denke das sich in den weiteren Bänden liebestechnisch noch etwas tun wird, hoffe ich das die Autorin dies glaubhafter zu Papier bringt. Die Anwendung der Magie hat Frau Karg bildhaft beschrieben. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, doch Band 2 ist bereits erschienen und kann gleich im Anschluss gelesen werden. Wie viele Bände die fertige Reihe umfassen soll ist mir nicht bekannt.
Der Leser begleitet großteils Rael und erfährt so mehr über ihr Tun und ihre Gedanken. Außerdem gibt es andere Protagonisten denen er über die Schulter schaut und deren Handlungen er beobachtet. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Leicht, klar, teils bildhaft und meist flüssig geht es durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm. Am Anfang des Buches befindet sich eine Karte und am Ende ein Glossar .
Fazit: "Die weiße Magierin - Gefährliche Mächte" ist der Auftakt der mehrteiligen fantastischen Raels - Reise - Reihe von Tatjana Karg. Die Geschichte wird meiner Meinung nach nicht von der Hauptprotagonistin getragen, sondern lebt durch die Intrigen, Machtkämpfe, Ränke und der Ehrlosigkeit die in der Stadt Prelon herrschen. Trotz der für mich nicht recht greifbaren Hauptprotagonistin, ein interessantes und unterhaltsames Leseerlebnis. Von mir gibt es **** Sterne.
Zitat
"Es war zu einer Zeit, als alle Hoffnung verloren schien. Die Kriegsherren der fünf Reiche trieben ihre Armeen unaufhörlich in den Kampf, und die Schlachten tobten schon lange nicht mehr nur an den Grenzländern, sondern hatten längst die Städte erreicht. Menschen flohen tiefer ins Landesinnere hinein und suchten Schutz in den Tempeln der Göttin, doch der Krieg hielt auch hier Einzug. Und wenn du glaubst, dass die meisten damals durch die Klinge eines Schwertes starben, so sei dir gesagt, dass es weit schlimmere Wege gibt, diese Welt zu verlassen." (Auszug aus dem Intro)
Reihe
Band 1: Die weiße Magierin - Gefährliche Mächte Band 2: Die weiße Magierin - Kampf um Prelon
Rezension zum Buch Die weiße Magierin: Gefährliche Mächte: (Raels Reise, Band 1) von Tatjana Karg
Inhaltsangabe:
Wem würdest du in einem Königreich folgen, das durch ein Netz von Intrigen gesponnen, dir niemals verrät, wer Freund oder wer Feind ist? Der Auftakt zu einer atemberaubenden High-Fantasy-Serie um die weiße Magierin Rael und die Welt von Perdosien! Intrigen und Verrat – das hatte Rael nicht erwartet, als sie nach Prelon ging, um sich an der Magierakademie ausbilden zu lassen. Doch Prelon wird von den mächtigen Häusern des Südens beherrscht, die das Potential der jungen Magierin schnell erkennen und auszunutzen wissen. In einer Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren alles ist was zählt, muss Rael das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften, sich gegen die Intrigen der Fürstenhäuser wehren und ihre Stärke im drohenden Krieg beweisen. Und als wäre dies alles nicht genug, verdreht der junge Schwertmeister Nolan ihr auch noch den Kopf... Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, die einen mit bitterer Erkenntnis aber auch Hoffnung zurücklässt...
Meine Meinung zum Buch:
Das Cover gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Farblich sowie auch in Schrift und Darstellung harmoniert es perfekt mit dem Inhalt. Es ist wunderschön und zog mich direkt an dieses Buch lesen zu wollen. Der Klappentext gibt kaum Inhalt über das Buch wieder wodurch ich sehr neugierig auf die Geschichte war.
Tatjanas Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen wodurch ich direkt in der Geschichte abtauschen konnte. Doch stellenweise fehlte mir die Bildhaftigkeit wodurch ich mir diese High Fantasy Welt genauestens hätte vorstellen können. Detailliertere bildliche Beschreibungen wären wünschenswert gewesen.
Die Story, zunächst sehr ruhig wodurch sie stockend beginnt, nimmt danach immer mehr Fahrt auf und konnte mich dann nicht mehr los lassen. Die Einleitung ins Buch wiederum war perfekt denn so bekam ich einen Einblick in die Welt Perdosiens.
Spannung und Nervenkitzel pur treten erst ab der Akademie in Kraft denn ab da an wimmelt es nur so vor Intrigen, Machtkämpfen und Verrat der Fürstenhäuser wodurch sich eine faszinierende Dynamik entwickelt der ich begeistert gefolgt bin.
Doch Rael war von Anfang an eine Protagonistin für mich zu der ich keinen richtigen Bezug aufbauen konnte. Stets empfand ich sie in ihrer charakterlichen Persönlichkeit als etwas blass, ich hätte mir hier mehr Tiefgründigkeit gewünscht, denn so konnte ich zwar Sympathien zu ihr aufbauen, doch das letzte Krönchen fehlte mir.
Andere Protagonisten waren dahingehend sehr vielseitig und facettenreich was ich nicht nur interessant fand sondern auch geheimnisvoll und phantastisch. Gut und böse waren nämlich nicht leicht zu unterscheiden und damit hat mich Tatjana ziemlich in die Irre geführt.
Gefühle und Emotionen sowie ein klein wenig Romantik sind auch vorhanden, für mich hätte es ein Hauch mehr sein dürfen, denn sie sind zwar vorhanden, aber so richtig berühren konnten sie mich nicht. Meine Vermutung sagt mir das es in Band 2 mehr davon geben wird.
Die Magie des Buches durch die Protagonisten war greifbar und sehr anschaulich, ich konnte sie fühlen und folgte dieser gebannt und gefesselt. Auch wenn ich Cliffhanger immer ein wenig mit Argwohn sehe, aber nur aus dem Aspekt heraus weil ich weiter lesen möchte, hat Tatjana hier ein schönen Buch geschrieben, das mich zwar nicht in allen Punkten begeistern konnte, aber dennoch eine tolle Geschichte ist die für seine Fortsetzung mehr verspricht.
Mein Fazit zum Buch:
Tatjana Karg hat eine schöne High Fantasy Geschichte geschrieben die mich in eine faszinierende Welt geführt hat. Tiefgründigkeit bei der Hauptprotagonistin und Bildhaftigkeit fehlten mir wodurch in nicht vollkommen von der Geschichte eingenommen wurde. Die Gefühle sind hier sehr blass dosiert aber dafür punktet dieses Werk mit großartigen Ränkespielen, Intrigen und Verrat. Eine Steigerung für Teil 2 ist an manchen stellen jedoch nach oben noch da.
Tatjana Kargs ‚Die weiße Magierin‘ und ich hatten einen schweren Start. So schwer, dass ich mit dem Gedanken gespielt habe, abzubrechen. Aber die Autorin hat sich von meinen meckernden Kommentaren in der Leserunde nicht verunsichern lassen. Und ich mich dann doch nicht vom Beginn der Geschichte. Ok, ein bißchen. Aber ich habe weitergelesen. Und ab ziemlich genau der Hälfte hat es mich so gepackt, dass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe. Wie so oft wurde Durchhalten belohnt.
Dass mich das Buch anfangs nicht so begeistern konnte, liegt sicher nicht am Schreibstil der Autorin. Sehr flüssig und einnehmend, so dass ich der Geschichte gut folgen konnte. Das war aber zu Beginn auch alles, was mir gefallen hat. Die Story ist viel zu schnell vorangeschritten, war sehr oberflächlich und die Figuren blieben mir fremd. Protagonistin Rael war mir herzlich egal, da ich keinerlei Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Naiv und vertrauensselig, mochte ich sie nicht sehr. Das hat sich zwar im Laufe der Geschichte nicht sehr verändert, sie schloss schnell Freundschaften, vertraute gefühlt jedem und hat das auch im Gegenzug von fast Fremden erwartet. Doch ich habe mich mit ihr arrangiert, vor allem, da sie sich für ihre Freunde einsetzt, sich für sie in Gefahr begibt und viel für sie riskiert. Sie macht schon auch einen großen Wandel durch, ganz klar, und ich bin gespannt, wie unser Verhältnis im Folgeband werden wird.
Auch die anderen Personen brauchen ihre Zeit um sich zu entwickeln. Erst im Nachhinein wird mir jetzt klar, was die Autorin für ein Ziel verfolgte. Sowas mag ich. Auch wenn ich Gefahr lief, das große Ganze durch einen Abbruch nicht zu sehen. Ein Grund mehr, sich ab und an durchzubeißen. So oberflächlich die Figuren am Anfang waren, so viel Profil haben sie später bekommen. So entpuppen sich manche Verbündete als Feinde, manche Feinde als Personen, die alles in Frage stellen und sich dann doch für die richtige Seite entscheiden. Das gefiel mir besonders gut, denn geradlinige Personen sind langweilig und je undurchsichtiger eine Figur, desto mehr Plottwists kann sie bescheren. Manchmal war ich davon überrascht, manchmal nicht.
Prelon, der Schauplatz der Geschichte, ist kein einfaches Pflaster. Konkurrierende Häuser, jedes auf seinen Vorteil bedacht, jedes skrupellos und tödlich. Das System gefiel mir gut, auch wenn ich im Glossar gerne neben den Namen der Häuser auch die Rangliste abgedruckt gehabt hätte. Denn vor allem zu Beginn wusste ich noch nicht immer sofort, wer nun Teil des zweiten Hauses, des dritten usw. ist. Aber da nicht alle Häuser eine Rolle spielen ging das mit der Zeit auch. Das Magiesystem in Prelon ist dann auch eine Klasse für sich. Auf den ersten Blick ziemlich einfach (Schwarzmagier und Weißmagier), sind die Details doch so ausgefuchst, dass mir manchmal der Kopf geschwirrt hat. Vor allem, da anfangs mal wieder sehr spärlich mit Details umgegangen wird. Doch mittlerweile habe ich den Durchblick. Der Aufbau der Welt ist sehr komplex und anspruchsvoll, das zeigt sich mal wieder erst im Laufe der Geschichte. Ich sag’s ja, was mir da durch die Lappen gegangen wäre..
Die Geschichte ist erst relativ ereignislos, schreitet aber schnell voran. Es wird wenig Zeit für die einzelnen Szenen verwendet, das bin ich so eigentlich nicht von Fantasygeschichten gewohnt. Es wirkte etwas gehetzt und deshalb hab ich auch zum Plot keinen Zugang gefunden. Du merkst, es war am Anfang wirklich schwer für mich. Und dann, so ab der Hälfte, legt die Geschichte den Schalter um. Ich kann den Zeitpunkt gar nicht genau bestimmen, geschweige denn die Szene. Auf einmal merke ich, wie gefesselt ich bin. Und wie es mich drängt, weiterzulesen. Und ich werde auch den zweiten Teil lesen, denn mir wurde versprochen, dass es so spannend bleibt. Und offene Fragen geklärt werden. Denn da habe ich einige. 3,5 Sterne.
Vielen Dank an NetGalley und den Verlag Piper für dieses Leseexemplar.
"Die weiße Magierin - Gefährliche Mächte" hat mich mit dem wunderschönen Cover direkt eingefangen. Nach dem ich mir die Inhaltsangabe durchgelesen hatte, war ich auf eine romanzenlastige Geschichte eingestellt, aber das war weit fehl gedacht.
Als Rael zwei Reisenden hilft, hatte sie noch nicht gewusst, dass die beiden Magier sind. Sie findet schnell heraus, dass die beiden aus Prelon sind, wo die mächtigsten Magiebegabte ausgebildet werden. Als einer der Reisenden Raels Potential entdeckt, die sie nur für Taschenspielertricks hielt, begleitet sie diese nach einem kurzen Zwischenfall und so beginnt ihr Abenteuer in einer neuen Welt- einer Welt voller Magie. In der Magierstadt angekommen, muss Rael eine Prüfung ablegen, doch zuvor muss sie all ihre Optionen abwägen und festlegen, welchen Weg der Magie sie gehen will. Innerhalb eines Tages muss sie diese lernen und sich entscheiden zwischen, der weißen und schwarzen Magie sowie der Magie des "Kampfes". Wie man dem Titel unschwer entnehmen kann, entschied sich Rael für die weiße Magie, bei der man sich auf ein Element spezialisiert. Damit es nicht zu langweilig wird, erfährt Rael, dass Prelon keine einfache Stadt ist. In der Stadt herrscht ein Krieg zwischen den Familienhäusern. Das mächtigste Haus stellt den König auf. Aufgrund der Feindschaften dürfen sich die Adepten untereinander nicht anfreunden, nicht einmal miteinander sprechen. Rael sowie einigen anderen Magiern gefällt diese Einstellung nicht, daher rebellieren sie dagegen an.
Die Geschichte hat eher typische Jugenbucheigenschaften statt die eines klassischen Fantasyromans. Da die ganze Geschichte in Prelon spielt, weiß man eigentlich auch nichts über die Welt. Rael hat die zwei Reisenden außerhalb von Prelon gefunden. Sie war schon überall, aber was dieses "überall" ist, bleibt geheim. Zwischendurch wird die Stadt für ein Fest von geflügelten Wesen besucht. Wobei ich mich gefragt habe, welchen Zweck diese Wesen erfüllen sollten. Diese waren genauso schnell weg, wie sie auch aufgetaucht sind. Die Charaktere waren soweit relativ stereotypisch. Ohne es großartig spoilern zu wollen, sind Rael, Nolan und Jerdan Charaktere die man in jedem Jugendroman schnell wiederfindet. Zwar dachte ich zu Beginn, dass Rael frischen Wind bringen wird, aber keine zwei Seiten später, verfiel sie in das Verhalten jeder Jugendbuchprotagonistin. Die Romanze war zum Glück nicht sehr präsent. Erst die letzten 35% wurde was angedeutet und führte dann in eine ganze seltsame Richtung. Da musste ich stark an TMI von Cassandra Clare denken. Die Geschichte ist aber soweit unterhaltsam geschrieben. Die Kapitel sind nicht allzu lang und wenn man sich zwischendurch etwas nicht merken kann, gibt es anschließend ein übersichtliches Glossar über alle Charaktere und Häuser.
Ich hatte mich auf eine gute Fantasygeschichte eingestellt, die sich eher als ein Jugendbuch entpuppt hat. Trotz einigen negativen Punkten hat mich das Buch gut unterhalten und ich kann es kaum erwarten den nächsten Band in meinen Händen zu halten.
Inhalt: Intrigen und Verrat – das hatte Rael nicht erwartet, als sie nach Prelon ging, um sich an der Magierakademie ausbilden zu lassen. Doch Prelon wird von den mächtigen Häusern des Südens beherrscht, die das Potential der jungen Magierin schnell erkennen und auszunutzen wissen. In einer Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren alles ist was zählt, muss Rael das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften, sich gegen die Intrigen der Fürstenhäuser wehren und ihre Stärke im drohenden Krieg beweisen. Und als wäre dies alles nicht genug, verdreht der junge Schwertmeister Nolan ihr auch noch den Kopf... Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, die einen mit bitterer Erkenntnis aber auch Hoffnung zurücklässt...
Meine Meinung: Tatjana Kargs Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, jedoch fällt es mir doch etwas schwer anfangs in die Geschichte reinzusteigen, da der Einstieg doch sehr merkwürdig rüberkam. Dazu war es so, dass man anfangs nicht wirklich wusste, aus welcher Sicht eines der Charaktere die ersten Kapiteln war. Erst zur Mitte der Handlung wurde es etwas besser und die Sichten und die Charaktere wurden angenehmer und übersichtlicher, etwas jedoch nur.
Hauptprotagnistin ist Real, eine junge Gauklerin, die von 2 Magieren gerettet wird und erlernt einzelne und langsame Einblicke in die Magie und wird leider als Spielball im Kampf um Macht und Politik eingesetzt. Leider ist dieser Kampf doch etwas verwirrt und total verzwickt, sodass man kaum einen Durchblick durch diese Politik hat.
Das positive daran, dass Rael aufgrund vieler Meinungen ihren Charakter und Wesen treu bleibt, denn sie hört andere zu und bildet dabei ihre eigene Meinung zum Gesehen. . Die Handlung und die Dialoge zwischen den einzelnen Charakteren verspricht doch einige Überraschungen und bringt so einige Wendungen mit sich, die man nicht erwartet hat.
Fazit: Insgesamt ist es eine sehr komplexe und interessante Welt, die die Magie der Welt doch etwas anders dar gestellt wird. Die Grundidee ist da und die Geschichte hat Potenzial nach oben.
Das Cover ist so traumhaft schön. Die Bücher werde ich mir noch als Taschenbücher kaufen.
Ich weiß gar nicht wie ich das alles in Worte fassen soll. Das Buch hat mich von Anfang an in einen Sog gezogen, ich konnte nicht aufhören zu lesen. Schon von Beginn an werden Fragen aufgeworfen, die man unbedingt beantwortet haben will.
Der Schreibstil war unglaublich. Die Geschichte ist so flüssig geschrieben und sehr spannend gehalten. Die Autorin hat ein Meisterwerk geschrieben, ich kann es gar nicht anders sagen.
Rael ,die Hauptprotagonistin, kam mir am Anfang etwas naiv vor, doch sie legt so eine unglaubliche Charakterentwicklung hin. Wow.. Das sie naiv war hat auch zum lauf der Geschichte gepasst.
Die Charaktere waren alle so unglaublich wundervoll gestaltet und einzigartig beschrieben. Ich liebe so viele davon, allein Jerdan und Khor. (ich will so viel schreiben, aber ich will nichts Spoilern) Ich kann gar nicht ausdrücken wie sehr ich dieses Buch liebe und ihre Charakter. Ich habe gelacht, mich verliebt, gehasst, mich entliebt, geweint - alles. Das Buch hat mich in seinen Bann genommen und nie mehr wieder losgelassen.
Die Geschichte hat alles, Liebe, Verrat, Magie, Freundschaft, Intrigen.
Das Buch verdient mehr als 5 Sterne.
Das ist eins meiner Lieblingsbücher geworden, es hat sich in mein Herz gekämpft und wird dort bleiben.
Bitte einfach lesen!! Das Buch verdient so viel mehr Liebe und Aufmerksamkeit.
Intrigen und Verrat – das hatte Rael nicht erwartet, als sie nach Prelon ging, um sich an der Magier Akademie ausbilden zu lassen. Doch Prelon wird von den mächtigen Häusern des Südens beherrscht, die das Potential der jungen Magierin schnell erkennen und auszunutzen wissen. In einer Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren alles ist, was zählt, muss Rael das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften, sich gegen die Intrigen der Fürstenhäuser wehren und ihre Stärke im drohenden Krieg beweisen. Und als wäre dies alles nicht genug, verdreht der junge Schwertmeister Nolan ihr auch noch den Kopf... Rael, kennt ihre Eltern nicht, da Sie schon sehr früh starben und Sie seitdem bei einer Gauklertruppe lebt. Ihr geht es dort mehr schlecht als Recht, aber Sie gibt niemals ihre Hoffnung auf. Durch eine Ausbildung an der Magier Akademie ist Sie der Hoffnung irgendwann ihr Potenzial besser ausbilden zulassen. Die eigentliche Geschichte gefiel mir relativ gut, was ich nicht so toll fand ist, dass Rael nur ansatzweise erklärt wird. Mir fehlte da einfach zu viel Gefühl, wie geht es ihr bei der Tyrannischen Stiefmutter und wie fühlte Sie sich in der Akademie. Außerdem fand ich Sie an mancher Stelle einfach zu rasant geschrieben, da hätte man ausführlicher auf die Szene eingehen können.
Das Buch hatte einen interessanten Klapptext, weshalb ich auch gespannt darauf war, um was es in dieser Geschichte geht und was ich bekommen habe, hat mich nicht enttäuscht, auch wenn es vielleicht so wirken könnte, weil ich seit Ewigkeiten dieses Buch lese.
Ich habe wirklich lange dafür gebraucht, konnte aber trotz der langen Pausen immer wieder gut in das Buch einsteigen, denn der Schreibstil war wirklich angenehm zu lesen. So etwas ist immer ein grosses Plus.
Der Weltenaufbau und die gesamte Grundidee mit der Akademie und den unterschiedlichen Nutzungen der Magie waren ebenfalls eine Stärke dieser Geschichte, die mir wirklich sehr gut gefallen haben. Sie sind wohl generell die Stärke dieser Geschichte.
Und natürlich haben auch die Charaktere ihre Tiefe bekommen. Mir waren sie sympathisch, auch wenn mir nicht mehr jedes Detail im Kopf geblieben ist. Bei mir ist es aber immer ein gutes Zeichen, wenn die Charaktere nicht auffallen (wenn sie es tun, ist es meist sowieso nur negativ), da ich sowieso nicht wirklich auf diese fokussiert bin.
Generell ist es aber eine wirklich tolle Fantasygeschichte, die ich Leute, die High Fantasy und Magier mögen, wirklich nur empfehlen kann. Von mir gibt es dafür vier Sterne.
Fangen wir mit den positiven Aspekten des Buches an, denn das geht schneller: Es gab einige (wenige) amüsante Stellen! Und jetzt kommen wir zum Rest: Leider war es ein totaler Reinfall. Schon am Anfang kam man schlecht in die Handlung rein. Man konnte die Welt einfach nicht verstehen und niemand hat sie einem erklärt. So tappte man ewig total im Dunkeln und hat mehr als die Hälfte einfach überhaupt nicht verstanden. Das zog sich tatsächlich auch durchs ganze Buch. Ständig fragte man sich, was das jetzt sollte, was da jetzt los war, wo die jetzt herkommen.. Zudem konnte man nie zwischen Feind und Freund unterscheiden. Man wusste erst recht nicht, wer jetzt gegen wen war, weil irgendwie alle gegeneinander zu sein schienen und dann doch wieder nicht, aber dann plötzlich doch wieder! Es war nervenaufreibend. Am schlimmsten waren aber die Charaktere. Eigentlich konnte man sie alle nicht ausstehen und erst recht konnte man keine Bindung zu ihnen aufbauen. Nicht mal mit der Protagonistin konnte ich wirklich mitleiden. Sie war so.. unauthentisch. Und das Ende könnte man sinnbildlich für das ganze Buch nehmen. Es war einfach so typisch.
Ich bin durch den Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden und dann hab ich es doch immer vor mir hergeschoben.
Nach dem ich es jetzt gelesen habe, weiß ich nicht mal sicher, wie ich es bewerten soll. Einerseits hat mir die Idee zum Buch richtig gut gefallen. Die Magier und ihre Art diese zu praktizieren ist mir neu, aber es fehlten mir auch weitere Infos dazu. Die Schule oder besser die Art der Unterweisung fand ich schrecklich. Aber das war wahrscheinlich von der Autorin genau so gedacht.
Rael tat mir während des Buches einfach nur leid. Sobald sie Vertrauen in jemanden gefasst hat und ihn als Freund ansah, belehrte dieser sie meist eines „besseren“ und beging Verrat in irgendeiner Art an ihr. Überhaupt ist es ein Wunder, dass Rael im Innern so gut geblieben ist.
Das Buch hatte einige Längen, bei denen ich es gerne zur Seite gelegt hätte, aber dann kamen wieder neue Aktionen und später kam auch wieder richtig Spannung auf. Auf einen Endkampf oder eine Liebesgeschichte wartet man allerdings in diesem Band vergeblich. Aber wer weiß, vielleicht erwartet das ja den Leser im zweiten Teil der Dilogie.
Das Buch war leider gar nichts für mich. Ich hatte Schwierigkeiten mich in die Charakter hineinzuversetzen. Konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen und somit auch nicht mit ihnen mitfiebern oder ihre Handlungen nachvollziehen. Die Politik rund um die Stadt Prelon war mir viel zu kompliziert und die meiste Zeit hatte ich nur ein riesen großes Fragezeichen im Kopf. Auch an Spannung mangelte es und die Geschichte plätscherte nur so vor sich hin. Ich konnte mich auch nicht in die Geschichte einfinden, da gefühlt zwar viel passierte aber es auch gleich wieder vorbei war. Für mich hat sich der Sinn der Geschichte nicht erschlossen und die meiste Zeit war ich einfach nur verwirrt weil ich nicht wusste wer eigentlich gegen wen kämpft und wer mit wem verbündet war. Den 2. Teil werde ich dementsprechend nicht mehr lesen. Was mir aber gefallen hat war die Karte am Anfang und auch die Gespräche zwischen den Charakteren da sie viel Humor und Witz enthielten!
Tatjana Karg veröffentlicht mit Die weiße Magierin - Gefährliche Mächte Anfang des Monats ihren Debütroman und startet damit auch gleich ihre Reihe um Rael und die Länder von Perdosien. Der zweite Band "Kampf um Prelon" ist auch schon im Piper Verlag erschienen.
Der Klappentext verrät meiner Meinung nach nicht zuviel von der Handlung. Was schon mal ein großer Pluspunkt ist.
Wem würdest du in einem Königreich folgen, das durch ein Netz von Intrigen gesponnen, dir niemals verrät, wer Freund oder wer Feind ist? Der Auftakt zu einer atemberaubenden High-Fantasy-Serie um die weiße Magierin Rael und die Welt von Perdosien! Intrigen und Verrat – das hatte Rael nicht erwartet, als sie nach Prelon ging, um sich an der Magierakademie ausbilden zu lassen. Doch Prelon wird von den mächtigen Häusern des Südens beherrscht, die das Potential der jungen Magierin schnell erkennen und auszunutzen wissen. In einer Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren alles ist was zählt, muss Rael das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften, sich gegen die Intrigen der Fürstenhäuser wehren und ihre Stärke im drohenden Krieg beweisen. Und als wäre dies alles nicht genug, verdreht der junge Schwertmeister Nolan ihr auch noch den Kopf... Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, die einen mit bitterer Erkenntnis aber auch Hoffnung zurücklässt...
Das Buch beginnt sehr gut. Ich wurde grob in die Geschichte des Landes eingeführt und lernte dann schnell die Protagonistin Rael sowie zwei Nebencharaktere, Nolan und Jerdan, kennen. Rael empfand ich sehr schnell als sehr naiv. Ich konnte sie das ganze Buch über nicht richtig fassen. Mal wirkte sie charakterlich sehr stark, dann wieder total naiv und ich hatte nicht das Gefühl, dass sie sich wirklich entwickelt. Ihre Magie entwickelt sich ja - aber in Prelon darf man nicht nur magisch stärker werden, sondern muss auch lernen, dass ein große Klappe gefährlich werden kann. Und wie gefährlich ein falsches Wort ist, lernt Rael sehr schnell. Zu ihrem Glück ist sie meistens mit Menschen zusammen, die ihre Art interessant und lustig finden, aber wenn sie so weiter macht, wird sie schnell jemandem Falschen auf die Füße treten. Was mich auch an ihr störte, war, dass sie am Anfang des Buches nicht wirklich Dinge hinterfragt. Nicht darauf beharrt, dass man ihr erklärt, wie es in Prelon läuft. Wie es in der Akademie laufen wird. Und später bringt sie ohne wirklich Nachzudenken andere in Gefahr. Vertaut Leuten, ohne mir Leserin zu zeigen, warum sie denen vertraut. Ich konnte viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen.
Obwohl ich die meiste Zeit an Raels Seite war, begleiten wir auch andere Personen, wie Brengar oder Jerdan. Letzterer und auch Fürst Xarven fand ich ja persönlich am interessantestens. Besonders ihre Verflechtungen in die Intrigen und Machtkämpfe im Reich. Die hätte ich mir persönlich übrigens stärker ausgearbeitet gewünscht. Allgemein hatte ich das Gefühl nur an der Oberfläche von Prelons Gesellschaftsstruktur zu kratzen. Dadurch sind auch einige Fragen, die ich mir stellte, unbeantwortet geblieben.
Die Hauptintrige hat mich persönlich nicht überrascht, aber was ich sehr gut ausgearbeitet fand, war die Frage nach "Wer ist Freund, wer ist Feind?" Bei einigen Personen waren Rael und ich schnell einer Meinung, bei anderen hoffte ich, dass Rael mal ihre Augen aufmacht und von ganz anderen Personen wurde ich überrascht.
Zusammengefasst ist zu sagen, dass die Geschichte um Rael in meinen Augen Potenzial hat, was in den nächsten Bänden einfach besser ausgeschöpft werden sollte. Vor allem ihre Charakterentwicklung. Es gibt mehrere spannende Handlungsstränge und das offene Ende macht auch Lust auf mehr. Auch hoffe ich, dass die anderen vier Reiche im Laufe der Reihe eine stärkere Rolle spielen werden, da die bisherigen Informationen mich neugierig machten.
Rael ist eine Gauklerin, die mit ihrer Truppe von Stadt zu Stadt zieht, um die Menschen zu unterhalten. Als sie an einem Abend Feuer für ihr Lager holen möchte, findet sie Nolan und Jerdan, zwei Magier, die soeben mit ihrer Kutsche verunglückt sind und nimmt sie mit zum Lager ihrer Truppe. Nolan und Jerdan bemerken bei Rael ein magisches Talent und rekrutieren sie für die magische Akademie in Prelon. Dort muss sie eine Aufnahmeprüfung bestehen, durch die sie in ihr Haus eingewiesen wird. Denn Prelon ist in hierarchisch geordneten Häusern organisiert, von denen das erste Haus den König stellt. Rael freut sich auf ihr neues Leben, doch bald muss sie feststellen, dass Intrigen das Leben in Prelon beherrschen und man nicht immer klar zwischen Freund und Feind unterscheiden kann… ‚Die weiße Magierin: Gefährliche Mächte‘ ist der erste Band der Reise von Rael. Ein zweiter Band ist bereits erschienen. Ob ein dritter geplant ist, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich auch den zweiten Band noch nicht gelesen habe. Das Cover hat mir gut gefallen. Eigentlich mag ich Gesichter auf Covern nicht, jedoch ist es hier dezent gehalten. Durch die Verschnörkelungen und das intensive Lila bleibt der Blick sofort am Cover hängen. Der Schreibstil von Tatjana Karg ist schön flüssig und verständlich. Die Welt Perdosien und vor allem Prelon werden umfassend beschrieben. Man lernt die Natur, die Menschen, die Regeln und die komplizierte Politik des Landes gut kennen. Prelon hat vor meinem inneren Auge bis ins Detail Form angenommen. Raels Alter wird fast bis zum Schluss nie explizit genannt und trotzdem war sie in meiner Vorstellung noch recht jung. Das liegt vor allem an ihrer recht naiven Art. Sie möchte niemandem etwas Böses und vermutet auch bei anderen keinerlei böse Absichten. Womit sie im intriganten Prelon in den Mittelpunkt der Fehden der Häuser gerät. Durch den Klappentext erfährt man bereits, dass sie verliebt in Nolan ist. Diese Liebesgeschichte hätte das Buch meiner Meinung nach nicht gebraucht. Sie wurde nur zwischendurch und dann auch recht kurz angesprochen. Leider habe ich zu Rael keinen vollen Zugang gefunden, was wohl an ihrem sehr lieben, naiven Charakter liegt. Den hat sie bis zum Schluss und ich würde mir für Teil 2 wünschen, dass sie sich dort etwas weiterentwickelt und erwachsener wird. Bei den anderen Charakteren haben meine Sympathien gewechselt wie die Seiten im Buch. Was keinesfalls negativ gemeint ist! Tatjana Karg schafft es unglaublich gut den Leser an der Nase herumzuführen und unerwartete Wendungen zu schaffen. Die Spannung wurde so das ganze Buch über aufrecht gehalten. Das Ende deutet auf einen zweiten Teil hin, der glücklicherweise auch schon erschienen ist! Dem werde ich mich jetzt auch bald widmen, da ich es kaum erwarten kann, zu erfahren, wie es mit Rael weitergeht!
Mein erster Eindruck dieses Buches ist ein sehr gute, muss ich zugeben. Angefangen beim Cover, dass uns die Protagonistin gut zeigt, über die Magie bis hin zu den verstrickten Intrigen innerhalb der "goldenen Stadt".
Rael wächst bei Gauklern auf, die nicht gerade sehr freundlich zu ihr sind, wobei ich hier maßlos untertreibe. Als Nolan und Jerdan auftauchen, öffnet sich eine Tür für sie. Was darauf folgt, will sie nie wieder erleben, also begibt sie sich in die Ausbildung zur Magierin an der Akademie.
Was sie vorher nicht wusste, die Akademie und auch die ganze Stadt sind von Intrigen durchsetzt und keiner scheint ihr Freund zu sein. Rael stellt sich dem Entgegen und kassiert dafür Strafe. Aber sie ist nun mal etwas Besonderes und das will sich keiner dieser "Häuser" entgehen lassen.
Rael war anfangs sehr faszinierend, hat aber im Laufe der Geschichte abgebaut und ist sehr naiv und schwach geworden, da hätte ich mehr erwartet. Jerdan hingegen ist ausgesprochen interessant, vor allem aufgrund seiner Vergangenheit und seiner Magie.
Wer gut und wer böse ist, ist hierbei nicht leicht zu unterscheiden. Bei vielen habe ich ein schlechtes Bauchgefühl gehabt, was sich als richtig erwies, bei anderen lag ich total daneben.
Dennoch ist die Geschichte eine mit sehr viel Potenzial und da ist noch Luft nach oben. Außerdem gab es einige Längen, die man hätte überspringen können. Alles in allem aber ein sehr gutes und interessantes Buch! Ich hoffe sehr, Rael wächst in Zukunft zu einer Protagonistin heran, die es mit allem aufnehmen vermag und ihr Selbstwertgefühl steigern kann!
Teil 1 von Die Weiße Magierin hat ein Problem. Nämlich, dass es nur die erste Hälfte eines 900 Seiten starken Debütromans ist, den der Verlag aus wirtschaftlichen Gründen lieber teilen wollte.
Die Weiße Magierin ist in diesen beiden bisherigen Bänden eine spannende und packende Geschichte, voller toller Figuren, Intrigen, Mord und Verrat. Der Schreibstil ist meistens schlank und schnörkellos, manchmal ist die Prosa aber eher halbgar. Insgesamt stören diese Einzelmomente zwar immer noch, es ändert aber nichts daran, dass Tatjana Karg hier in der erstem Hälfte ein gutklassiges Buch mit einzelnen schwächeren Momenten und in der zweiten Hälfte einfach großartige Unterhaltung abgeliefert hat.
Wer den ersten Teil mochte und der ihm aber zu abrupt geendet hat, der sollte unbedingt in den zweiten reinschauen. Teil 1 war Pippifax. In Teil 2 trägt die Geschichte erst wirklich Blüten.