Als die Skar kamen, nahmen sie den Menschen alles. Seither ist die Erde von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Ashara, Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind, kämpft jeden Tag ums Überleben. Auf der Flucht vor den Skar, die es auf Elementwandler wie sie abgesehen haben, läuft Ashara dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Trotz anfänglichen Misstrauens kommen sich die beiden näher und Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menschheit sein könnte. Denn die Tyrannen haben einen Fehler begangen. Einen Fehler, durch den sie sich ihren größten Feind selbst schufen. Als Kiyan in die Fänge der Skar gerät, muss Ashara handeln. Ist sie bereit, die zerstörerische Kraft des Sturms in sich zu entfesseln, um Kiyan zu befreien und die Skar zu besiegen?
Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.
Ich wollte dieses Buch seit seinem Erscheinen lesen, finde hier keine Rezension mit nur einem Stern, Durschnitt bei 3,89 und denke mir: Ja Mensch das wird vielleicht nicht mein neues Lieblingsbuch aber mies ganz bestimmt auch nicht.
Ja, nun, ich lag falsch. Ich wette wäre ich 13 beim Lesen gewesen hätte es mir total gefallen, so überhaupt nicht.
Was ist das für ein Weltenaufbau bei dem einfach nichts erklärt wird und man sich alles selber zusammenreimen muss?? Joa Mensch hier hast die bösen, bösen Skar die vom Himmel gefallen sind und du meine kleine 17-Jährige musst die jetzt besiegen, weil...nun. Darum eben? Und wie es dazu kam, wie die Magie zu den Menschen gelangte und warum die ganze Welt jetzt eine Wüste ist wird nicht erklärt. Okay versteht mich nicht falsch es wird versucht zu erklären, macht aber schlichtweg keinen Sinn und ist in zwei bis drei Sätzen abgehandelt.
Ahja übrigens gehts den Menschen bei den bösen bösen Skar gar nicht so übel. Suckt zwar bisschen aber heyyyy immerhin darf man leben. Dnn kommt Ashara, ist eigentlich, wie das ganze Buch über nur launisch und am ausrasten und schon ist jeder on board jetzt eine Revolte zu starten. Why people why. Ich versteh nicht mal warum es den bösen in dem Buch gibt, was seine Motivation ist? Er sagt selbst er mag einfach Macht lol. Being evil for the sake of being evil hoch hundert.
Man kann die Gefühle der Charaktere kein Stück nachvollziehen. Alles wird oberflächlich gelassen und es wird von Szene zu Szene ohne große Übergänge gesprungen. Das fiel besonders am Ende extrem auf , was einfach viel zu schnell abgehandelt wurde und bei mir kein einziges Gefühl auslösen konnte. Das liegt aber auch mit am Schreibstil der an sich sehr abgehackt ist und völlig unausgereift ist. Nicht nur Wortwiederholungen auf einer Seite mindestens drei Mal, nein ganze Phrasen und Sätze musste ich mir immer wieder geben.
Bitte, wenn dir kein anderes Wort einfällt, dann google doch einfach ein Synonym dafür damit ich nicht fünfhundertmal "Vergeltung" lesen muss. DANKE.
Die Liebesgeschichte ging zu schnell, baute auf keinen Gesprächen, besonderen Momenten oder Gemeinsamkeiten auf. Beschreibungen zu den Charakteren fehlten fast gänzlich, kein Plan wie irgendwer da ausgeschaut hat. Mein Phantombild wäre ein Strichmännchen (Was nicht daran liegt, dass ich nur solche zeichnen kann...)
Das Magiesystem war unausgefreit- woher kommt sie? Schwächt sie den Anwender? Hat es irgendeinen Effekt? Nein man liest nur immer wieder wie Ashara meint sie "lädt" sich auf oder sie wirbelt durch die Gegend und zack bum Wind ist da und macht so sein Ding. Kein Lernprozess, kein Verbessern, ist einfach so. Hat die Frau denn nicht einmal Avatar geschaut?
Spannung gibts in dem Buch am Anfang, weshalb ich auch noch so dabei war. Das ändert sich aber relativ schnell und ich musste mich wirklich lang quälen bis ich dieses Buch endlich beendet hatte. 1,5 Sterne gibts auch nur dafür, dass es mich zu Beginn gepackt hat. Sonst ging alles viel zu schnell und ohne Erklärungen von Statten.
Die Dialoge waren mit das Schlimmste an dem ganzen Buch. Völlig abgehackt, ohne Gefühle und ständig wird das selbe gesagt. Ashara und jeder andere Charakter bleiben völlig blass, sie haben keinen Bezug zueinander und sind ehrlich nicht greifbar. Ich habs versucht, wirklich versucht mich auf die Geschichte einzulassen, mich für irgendwas zu begeistern, aber es geht einfach nicht. Da istt nichts für mich drin, was mich irgendwie packen könnte.
Jedenfalls rennt Ashara die ganze Zeit durch die Gegend, schreit bisschen rum, ein Wind hier, ein Wind da, ist launisch bis zum geht nicht mehr, hat ein Set von zehn Sätzen die sie immer wieder vorbringt und das wars dann auch schon dazu.
Kann ich wirklich nicht empfehlen, sorry, geht einfach nicht. Lest lieber Rebel Of The Sands (Die Rebellin des Sandes) da habt ihr mehr von und vielleicht sogar Spaß beim Lesen.
Ich wollte dieses Buch gern mehr mögen, denn das World Building war fantastisch und es las sich sehr schön! Die Welt ist eine Wüste. Ashara kennt nichts anderes und als Windstürmerin hilft sie ihrem Clan, Wasser in der Wüste zu finden und so zu überleben. Doch die mysteriösen Skar jagen Menschen mit Kräften wie ihren und haben auch bald Ashara und ihre Leute im Visier ... Ich war sofort hooked bei dem Klappentext und den ersten Seiten! Die Prämisse war super spannend, das Buch nahm rasch an Tempo auf und die Wüste kam bildlich rüber. Ich liebe "Fantasy in der Zukunft" als Setting, und die Skar waren sowohl sehr mysteriös als auch etwas gruselig und versprachen fantastische Antagonisten zu werden. Gleichzeitig eine Liebesgeschichte, die eher als Feindschaft beginnt - okay. Es war alles da, um ein großartiges Buch zu werden.
Dann kam die für mich große Enttäuschung. Vielleicht sind meine Erwartungen schuld, vielleicht werden es andere genau deshalb lieben. Einen Punkt kann ich nur hinter Spoiler-Tags verstecken. Der andere betrifft die Liebesgeschichte, die so plötzlich kam, dass ich ein paar Mal vor und zurückgeblättert habe, ob ich Szenen überlesen habe. Wirklich. Ashara kennt den Mann seit ungefähr dreißig Zeilen Begegnung und hasst ihn. Dann küssen sie sich plötzlich. Und sie denkt weiterhin an ihren Hass, aber ihr Körper hat irgendwie die Kontrolle übernommen und tut Dinge, die sie gar nicht will. Ich glaube an Liebe auf den ersten Blick und an Anziehung, die auch gegen Sympathie und rationale Kontrolle geht, aber das war einfach absurd. Ich habe Ashara allen Ernstes mehr mit Tuan geshippt, dem armen Charakter, der von Anfang an in sie verliebt ist, mit ihr zusammen, dessen Gefühle sie aber nicht erwidert. Diese beiden hatten wenigstens Interaktion im Buch und zwar bis zum Ende eigentlich mehr als Ashara und der Love Interest. Da war für mich der Fokus absolut falsch gesetzt.
Das zweite, was mich sehr enttäuscht hat und was ich als verschenktes Potential sehe:
Wirklich schade und nur eine bedingte Leseempfehlung für die Leseratten, die sich an solchen Punkten nicht stören.
Ashara ist eine der wenigen Wolkenstürmerinnen, die noch übrig geblieben sind, seid die Erde mit Sand bedeckt wurde und die Skar die Macht übernommen haben. Die Elementwandler wie Ashara werden von den Skar gejagt also ist sie mit ihrem Clan ständig auf der Flucht und muss gleichzeitig nach Wasser suchen, um das Überleben ihrer Leute zu sichern. Dann passiert es doch, sie werden von einer Gruppe Häscher der Skar entdeckt und angegriffen. Ashara kann fliehen und muss ihre Leute zurücklassen. Sie flieht in die Berge, aber hier wird sie von Kiyan gefangen genommen. Der kann sie nicht wieder gehen lassen, weil das Wohl seiner Leute an oberster Stelle seht und Ashara jetzt den Standort seines Clans kennt. Ashara will um jeden Preis fliehen und bringt damit Kiyans Clan in große Gefahr.
Dieses Buch hat mich auf jeden Fall überrascht. Vor allem der Weltenentwurf hat mich sehr überrascht, dieser war mir aufgrund des Klappentextes nicht so klar. Apropos Klappentext, der verrät mir persönlich viel zu viel und greift viel zu viel in der Handlung vor.
Erzählt wird die Handlung aus der Sicht der 17-jährigen Ashara in der Ich-Perspektive. Ashara ist ein sehr starker weiblicher Charakter, was ich sehr mochte. Sie ist eine richtige Kämpferin und lässt sich nichts gefallen. In ihrer Welt haben die Skar alles überrand. Ihre Herrschaft ist brutal, sie nehmen die Bewohner als Sklaven und unterjochen sie. Asharas Welt besteht größten Teils aus Wüste und jede Menge Sand und wenig Wasser. Hinter all dem verbirgt sich ein Geheimnis, dass erst zum Ende gelüftet wird. Das hat mir unheimlich gut gefallen und mich sehr überrascht.
Natürlich gibt es auch eine Romanze, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Kiyan hält Ashara gefangen und sie hasst ihn dafür, denn wie will zu ihren Leuten zurück. Als Leser kann man Kiyans Verhalten sehr gut verstehen, aber Ashara sieht das natürlich etwas anders. Sie fühlt sich trotzdem zu ihm hingezogen, will sich ihre Gefühle natürlich am Anfang nicht eingestehen.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen, alle Fragen werden beantwortet und es handelt sich hier tatsächlich mal um einen Einzelband. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Das Cover von “Windborn” ist ein absoluter Traum. Ich liebe es
Der Einstieg fiel mir super leicht. Ich mochte Ashara sofort und wusste, dass sie eine tolle Protagonistin sein wird. Und als sie auf Kiyan trifft hat sich für mich das Buch ziemlich rasant zu einem Highlight entwickelt. Ich mochte diesen Zwiespalt den Ashara in Bezug auf Kiyan hat und ich mochte es, dass sie sich nicht so dagegen wehren konnte. Ich mochte die Siedlung, die Leute rund um Kiyan. Doch ab der Mitte des Buches gab es einen Ortswechsel und ab da konnte mich die Story leider nicht mehr so packen. Manche Stellen waren für mich ziemlich wirr und irgendwie schlich die Story dann nur so vor sich hin und ich war etwas enttäuscht. Denn der Anfang war so genial und so stark, dass ich nicht geglaubt habe, dass mich an dem Buch etwas stören könnte.
Zum Ende hin wurde es dann doch nochmal ziemlich spannend und ich habe sogar minimal Tränchen in den Augen gehabt, wie sich das alles entwickelt hat. Ich war schon enttäuscht, dass es sich in diese Richtung entwickelt hat, aber der Schluß war dann doch genauso wie ich es mir erhofft hatte!
Jennifer Alice Jager hat einen tollen Schreibstil. Ich habe auch schon vorher ein Buch von ihr gelesen und ich habe es geliebt. Ich finde, dass die Autorin sich hier sogar noch gesteigert hat und ich glaube, dass mir der Mittelteil nicht so gefallen hat, weil es einfach nicht mein Geschmack war. Aber im Großen und Ganzen, hat mir “Windborn” wirklich gut gefallen.
“Windborn” hat für mich richtig stark begonnen und ich dachte schon, dass es ein absolutes Highlight wird. Aber im Mittelteil wurde es dann etwas langweilig für meinen Geschmack und ich mochte den Ort und die Personen nicht so wirklich. Doch zum Ende hin wird es wieder richtig spannend und der Schluß war ganz nach meinem Geschmack.
Grundsätzlich fand ich das Buch wirklich gut. Der Weltenaufbau und die Idee dahinter haben mir gefallen, ich fand es sehr kreativ und auch mal was anderes und es ließ sich auch super gut lesen. Aber für mich hat da leider der Nachteil eines Einzelbandes zugeschlagen, denn es blieb nicht viel Zeit und Platz um gefühlsmäßig tiefer zu gehen. So konnte ich leider nicht so richtig mit den Charakteren mitfühlen und es blieb mir doch vieles einfach zu oberflächlich. Das Ende wurde mir dann auch viel zu schnell und beinahe lieblos abgehandelt. Nähergehende Erklärungen blieben an der ein oder anderen Stelle aus, so dass man sich vieles einfach zusammen reimen und spekulieren musste, warum die Charaktere jetzt so handeln wie sie handeln. Das mag ich leider immer nicht so gerne und deshalb musste ich dann auch Sterne abziehen. Aber die Idee an sich war echt grandios. Ich hätte mir wirklich gewünscht davon eine Geschichte zu bekommen, die mehr ausgebaut ist und mehr erklärt. So wie es hier umgesetzt wurde, war mir das letztendlich aber einfach nicht genug.
Das absolut Beste an dieser Geschichte ist für mich die Weltgestaltung. Denn wir sind hier in einer post-apokalyptischen Welt mit leicht orientalischem Touch, in der es Menschen mit speziellen Elementarkräften gibt. Besonders der Kontrast zu unserer Welt, die in dieser Geschichte längst vergangen ist, finde ich ziemlich genial und wahnsinnig gut gelungen.
Die Protagonistin Ashara ist eine Wolkenstürmerin. Dadurch kann sie das Überleben ihrer Sippe in der Wüste sichern, da sie so regelmäßig den Häschern der Skar entkommen können, jenen Wesen, die über die Welt herrschen und alle Elementwandler erbittert jagen. Ich mochte Ashara insgesamt sehr gern, denn sie ist mutig, loyal, und lässt sich von nichts und niemandem von ihrem Weg abbringen. Nicht mal für einen Mann verliert sie ihr Ziel aus den Augen, und das hat mir hier sehr gut gefallen.
Die meisten Nebencharaktere bleiben aber recht blass und man erfährt nicht allzu viel über ihre Persönlichkeiten. Das ist schon schade. Ich hätte mir auf jeden Fall mehr Tiefgang gewünscht, und man war emotional auch immer weniger involviert, weil man die Charaktere nur oberflächlich kennengelernt hat.
Die Handlung ist eigentlich ganz spannend, aber an vielen Stellen auch etwas zu unvorhersehbar. Normalerweise kritisiert man ja das Gegenteil sehr oft, aber in diesem Fall hätte ich ab und zu schon gern etwas früher ein paar Hinweise auf die Auflösung bekommen, da man bei mehreren Themen sehr viel spekuliert und im Dunkeln tappt, und mir wurde das stellenweise zu unübersichtlich 😅
Alles in allem eine schöne Fantasy-Geschichte für zwischendurch mit unheimlich viel Potential, aber vielleicht dann doch zu wenig Seiten, um es gänzlich zu nutzen.
Ashara lebt in einer Welt, die nur noch aus Wüste besteht. Sie und ihr Volk wandern von einer Oase zur nächsten, um ihr Überleben zu sichern. Es gibt die sog.Häscher, die Diener der Skar, deren Aufgabe es ist, Menschen gefangen zu nehmen, damit sie diese als Sklaven halten können. Bei einem Angriff der Häscher auf Asharas Volk, gelingt es ihr zu fliehen. Dabei trifft sie Kiyan, der gar nicht so schlecht ist, wie der Ruf, der im vorauseilt. Gemeinsam machen sie sich auf, Asharas Volk zu befreien. Ob es gelingt und welche Schwierigkeiten auftauchen, müsst ihr natürlich selbst lesen.
Ich fand Windborn ok, nicht mehr und nicht weniger. Ich hab dem Ganzen 3 Sterne gegeben. Ich konnte Asharas Handlungen und Gefühle selten nachvollziehen. Sauer aufgestoßen ist mir vor allem die "Beziehung" mit Tuan. Als sie Kiyan kennenlernt, weiß sie plötzlich was wahre Liebe ist, auch wenn sie ihr ganzen Leben lang ihre Mitmenschen ausgeschlossen und weg gestoßen hat (bis auf ihren Bruder). Tuan tat mir schon ein bisschen leid, denn Ashara spielt letztendlich mit seinen Gefühlen und das ist nicht fair. Kiyan wird zuerst als Böser dargestellt, den allewelt fürchten sollte. Er hat aber ein gutes Herz und trifft seine Entscheidungen nur zum Wohle seines Volkes.
Leider muss ich sagen, dass sowohl die Charaktere, als auch die Handlung, für meinen Geschmack, zu oberflächlich dargestellt wurden. Auch der Spannungsbogen flacht nach dem Beginn sehr schnell ab und hebt sich erst wieder kurz vor dem Ende wieder. Die angezettelte Revolution kam mir zu plötzlich. So gesehen, haben die Sklaven der Skar ein weitestgehend gutes Leben. Sie kommen zumindest besser zurande als in der Wüste. Aber dann kommt Ashara daher und alle lehnen sich plötzlich auf?
Und selbst die Auflösung der Skar war fragwürdig und mir zu unausgereift. Fantasy hin oder her, für mich ist nicht nachvollziehbar, wie man aus Wasser Sand macht. Es wurde auch nicht weiter erklärt, bis auf die sagenumwobene Maschine, die es gibt. Ebenso wenig hab ich verstanden, was überhaupt Calibs Motivation ist.
Der Magieaspekt in der Geschichte hat mir gefallen. Ich fand es auch eine schöne Idee die Magie den Elementen zuzuordnen. Beim Setting war ich auch positiv überrascht, allerdings hätte ich mir auch hier gewünscht, nähere Infos zu bekommen. Man erfährt im Laufe der Geschichte, dass Asharas Welt unsere Welt in der Zukunft darstellt. Leider bekommt man keine Infos, was mit "uns" passiert ist.
Windborn ist ein solides Buch, dass man sich durchaus anschauen kann, wenn man nicht zu detaillierte Hintergrundinfos benötigt. Die Geschichte ist flüssig geschrieben, ohne große Längen und eignet sich besonders zum "eben mal dazwischen schieben".
Leider war das Buch einfach nicht mein Fall. Die Geschichte und Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen. Nur leider war die Umsetzung, für mich gefühlt, mehr schlecht als recht. Ich konnte die Entscheidungen der Protagonisten nicht nachvollziehen und eben so unlogisch fand ich die Dreiecksbeziehung. Manche Szenen wurden künstlich in die Länge gezogen wie zum Beispiel auch der Schluss.
Diese Hoffnung war der eine Funke, den man sich bewahren musste, um dem Leben einen Sinn zu geben. Der Glaube daran, dass nicht alles verloren ist und nicht jede Geschichte mit Tod und Trauer endet. Aus „Windborn: Erbin von Asche und Sturm“ von Jennifer Alice Jager
FAKTEN Das Buch „Windborn: Erbin von Asche und Sturm“ von Jennifer Alice Jager erscheint im März 2019 im Arena Verlag. Derzeit handelt es sich um einen abgeschlossenen Einzelband. Es wird als eBook und Hardcover erhältlich sein.
KURZMEINUNG Absolut fesselnd zeigt diese Geschichte, wie groß das Talent der Autorin ist. Definitiv ist „Windborn“ eines ihrer besten Bücher! Emotional, düster und wortgewandt – eine dystopisch angehauchte Fantasy mit Seele.
KLAPPENTEXT Als die Skar kamen, nahmen sie den Menschen alles. Seither ist die Erde von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Ashara, Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind, kämpft jeden Tag ums Überleben. Auf der Flucht vor den Skar, die es auf Elementwandler wie sie abgesehen haben, läuft Ashara dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Trotz anfänglichen Misstrauens kommen sich die beiden näher und Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menschheit sein könnte. Denn die Tyrannen haben einen Fehler begangen. Einen Fehler, durch den sie sich ihren größten Feind selbst schufen. Als Kiyan in die Fänge der Skar gerät, muss Ashara handeln. Ist sie bereit, die zerstörerische Kraft des Sturms in sich zu entfesseln, um Kiyan zu befreien und die Skar zu besiegen?
SCHREIBSTIL & CHARAKTERE Für mich hat die Autorin mit diesem Buch wieder zu sich und ihrem wirklichen Talent gefunden. Vielleicht kennt Ihr ja die Etherna-Saga aus der Feder von Jennifer Alice Jager? „Windborn“ ist nicht ganz so düster, schwer und tragend, doch es hat wieder dieses Gewisse Etwas, das ich an der Schreibkunst der Autorin so liebe. Ihr Stil ist geschwungen, klingend und tiefgehend. Hier zeigt sich das besonders. Es hat mir Spaß gemacht und beim Lesen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert, dass sie wieder mehr zu sich gefunden hat. Die Seiten sind dahingeflogen, so sehr hat mich die Geschichte um Ashara mitgerissen. Das Setting ist atemberaubend. Obwohl ich Hitze und Sommer nicht so wirklich viel abgewinnen kann, hat mich Jennifer A. Jager mit ihren detailreichen Beschreibungen dazu gebracht mir zu wünschen, dass ich auch einmal mit dem Wind auf den Sanddünen umherziehen könnte. Ich habe die Macht der Elemente greifen können, wie viel von Ihnen bis in die kleinsten Teile reicht. Mit Ashara hat sie eine starke und dennoch verletzliche Protagonistin zum Leben erweckt. Belastet mit einer schweren Bürde, kämpft sich diese junge Frau durchs Leben, macht Fehler und muss sich diese bitter eingestehen, die Konsequenzen tragen. Allgemein durfte ich die Charaktere hier sehr gut kennenlernen, ich fühlte mich beim Lesen, als stünde ich an ihrer Seite. Auch das zeichnet ihren Stil aus, man wird direkt hineinkatapultiert, mitten ins Geschehen. Ich habe Asharas Kampf erlebt – nicht einfach gelesen. Die Spannung hat mich gefesselt, mir zwischendurch den Atem genommen, mich zu Tode erschreckt und mir sogar feuchte Augen beschert. Ich möchte von der Autorin gern noch so viel mehr lesen, das wirklich aus ihrem Herzen zu kommen scheint – es war absolut genial, das wieder spüren zu dürfen.
MEIN FAZIT Mit Abstand eines der besten Bücher aus der Feder von Jennifer A. Jager. Dystopisch angehauchte, emotionale, klingende und fesselnde Fantasy mit Seele und Tiefgang. Bitte mehr davon! 😊
In „Windborn. Erbin von Asche und Sturm“ geht es um Ashara, die seit die Skar den Menschen alles nahmen und die Erde im Sand bedeckt ist, um ihr Überleben kämpft. Sie ist Wolkenstürmerin und beherrscht den Wind. Sie muss sich vor den Skar in Achtnehmen, die hinter Elementwandlern wie ihr her sind. Auf ihrem Weg trifft sie auf Kiyan bei dem sie nicht weiß, ob er feind oder Freund ist. Ist er, die Rettung, die alles ändert und kann sie selbst über sich hinauswachsen???
Ashara ist Elementwandlerin und eine Wolkenstürmerin. Sie kann über den Wind bestimmen und Wasserquellen aufspüren, die in der Wüste so selten sind. Sie ist eine authentische Protagonistin, die ich mit jeder Seite mehr kennen lernen wollte.
Kiyan ist ein fremder junger Mann, der auf den ersten Blick sehr geheimnisvoll wirkt und man nicht weiß, ob man ihm trauen kann. Könnte er der Retter sein, von dem sie immer wieder gehört hat?
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Ashara erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Kulisse der Wüste und magischen Elemente haben mich Neugierig gemacht. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit.
Die Spannung und Handlung haben mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Ashara gezogen. Sie ist eine Elementwandlerin und als Wolkenstürmerin beherrscht sie den Wind. Durch ihre Gabe kann sie zusammen mit ihrer Sippe vor den Skar fliehen, die Menschen wie sie mit einer Fähigkeit abgesehen haben. Doch als es dazu kommt, dass Häscher ihre Sippe und sie finden muss sie fliehen und ihren Bruder und die anderen zurücklassen. Auf einmal trifft sie auf Kiyan der zuerst eher Misstrauen bei ihr. Ist Kiyan vielleicht der Retter von der Menschheit, von dem sie schon gehört hat und der den Skar Einhalt gebieten kann? Immer mehr wird klarer, das Ashara die gefährliche Kraft des Sturmes in sich selbst schaffen muss und dies vielleicht ein Schlüssel sein kann. Wieder schafft, es die Autorin mich mit ihrer neu erschaffen Welt von Beginn an mitzunehmen. Ich liebe alles rund um Magie und dieses Buch ist mehr als nur mitreißen. Das Ende war mehr als nur aufregend und man muss einfach mit den Charakteren mitfiebern. Ob Ashara und Kiyan die Skar besiegen können zusammen und vor allem was wird, das Schicksal entscheiden.
Das Cover sieht einfach genial aus und macht direkt Lust in die Geschichte zu starten.
Fazit
Mit „Windborn. Erbin von Asche und Sturm“ schafft Jennifer Alice Jager eine mitreißende Fantasy Geschichte, die mich von Beginn an in die Handlung von Ashara gezogen hat. Ich hätte am liebsten immer weiter gelesen in dieser besonderen Kulisse.
Vorab: Es ist meiner Meinung nach wirklich nur etwas für junge Leser! Anfangs war ich wirklich begeistert von der Geschichte und der Idee. Ashara konnte ich jedoch von Anfang an nicht wirklich leiden. Ich fand sie wirklich anstrengend. Genau wie Kiyan. Ich hatte sehr auf eine positive Charakterentwicklung gehofft, leider hat mir diese letztendlich gefehlt.
Als die Skar kamen, nahmen sie den Menschen alles. Seither ist die Erde von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Ashara, Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind, kämpft jeden Tag ums Überleben. Auf der Flucht vor den Skar, die es auf Elementwandler wie sie abgesehen haben, läuft Ashara dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Trotz anfänglichen Misstrauens kommen sich die beiden näher und Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menschheit sein könnte. Denn die Tyrannen haben einen Fehler begangen. Einen Fehler, durch den sie sich ihren größten Feind selbst schufen. Als Kiyan in die Fänge der Skar gerät, muss Ashara handeln. Ist sie bereit, die zerstörerische Kraft des Sturms in sich zu entfesseln, um Kiyan zu befreien und die Skar zu besiegen?
Meinung
"Windborn - Erbin von Asche und Sturm" ist eine Geschichte von Jennifer Alice Jager. Das Buch ist am 4. März 2019 im Arena Verlag erschienen, umfasst 376 Seiten, ist ab 14 - 17 Jahren empfohlen und als gebundene Ausgabe oder ebook erhältlich. Die Autorin hat schon so einige Bücher veröffentlicht und ich habe auch schon ein paar von ihr gelesen. Bislang wurde ich immer gut unterhalten und gespannt habe ich dieses schöne Hardcover zur Hand genommen. Die Lebensumstände in den Wüsten stellen den Menschen vor enorme Herausforderungen. Nahrungsknappheit, der Mangel an Trinkwasser, drastische Temperaturschwankungen, extreme Hitze und die Weite des Raumes machen die Wüste für Menschen zu einem lebensfeindlichen Gebiet.
Mit der Ankunft der Skar verwandelte sich die Erde in eine von Sand bedeckte Wüste. Wasser wurde ein knappes Gut und das Leben für die Menschen zum täglichen Kampf. Ashara ist eine Wolkenstürmerin. Mit Hilfe ihres Elementes Wind leitet sie ihre Sippe durch die Wüste, immer auf der Suche nach Wasser und Nahrung. Auf der Flucht vor den Häschern der Skar wird sie von Kiyan dem Prinzen der Wüste gerettet, doch dies ist gleichzeitig Fluch und Segen. Ashara lernt ein anderes Leben kennen und erkennt, dass Kiyan eine wichtige Aufgabe zugeteilt wurde. Als sie von den Skar gefangen genommen werden, ist es an ihr zu handeln.
Seit die Eltern der 17 Jahre alten Ashara nicht mehr am Leben sind, ist es an ihr ihr Volk zu leiten und zu führen. Tag für Tag ist sie alleine in der Wüste unterwegs auf der Suche nach Wasser. Die Verantwortung die auf ihren Schultern lastet ist groß. Ashara ist stark aber auch empfindsam. Das Leben ist trostlos, gefährlich und entbehrungsreich. Ihre Gabe ist es die Winde zu beherrschen. Ashara ist nicht perfekt. Sie hat Ecken und Kanten, macht Fehler und entwickelt sich weiter. Ich mochte sie gerne und konnte ihr Tun und ihre Gedanken zumeist verstehen. Die weiteren Charaktere lernt man nicht ganz so gut kennen, doch ich konnte sie dennoch meist einschätzen und fassen.
Frau Jager entführt den Leser in eine ferne Zukunft. Die Städte sind zerstört. Errungenschaften der Menschheit und Annehmlichkeiten des täglichen Lebens sind aus dem Leben der Menschen verschwunden. Wüste und Wasserknappheit beherrschen die Welt. Ein interessant gestaltetes, dystopisches Setting. Die Skar kamen und unterjochten die Menschen. Woher sie kamen und wer sie sind, ist von Anfang an unklar und mysteriös. Dies verleiht der Erzählung einen Science Fiction Touch. Und dann noch die fantastische Komponente, die durch die Elementarwandler eingearbeitet ist. Menschen die über eines der Elemente gebieten - wie Wolkenstürmer, Wüstenteiler oder Funkenmeister.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer. Das ansprechend erdachte Setting, das Leben der Menschen, die Besonderheit der Elementarwandler und die nicht greifbaren Skar wecken schnell das Interesse und die Neugierde des Bücherliebhabers. Eine erwartungsvolle Grundspannung ist stehts vorhanden. Die Autorin zeigt Phantasie und Kreativität. Eine Romanze darf natürlich auch nicht fehlen. Diese hat Frau Jager gefällig eingebaut. Es gibt Action und Dramatik. Am Ende bleibe ich zufrieden zurück, auch wenn nicht alle meine Fragen beantwortet wurden, vielleicht gar nicht beantwortet werden konnten, und meinen Gedanken überlassen bleiben. Der Klappentext des Buches ist gewinnend, doch im nachhinein betrachtet finde ich, dass er schon recht viel vom Handlungsverlauf verrät.
Erzählt wird von Ashar in der Ich Perspektive. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, klar und gut beschreibend. Flüssig führt sie durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm.
Fazit: "Windborn - Erbin von Asche und Sturm" ist eine Geschichte von Jennifer Alice Jager. Eine dystopisch angehauchte fantastische Erzählung mit Science Fiktion Touch, in der die Autorin ihre Phantasie und ihre Kreativität unter Beweis stellt. Ein besonderes Sahnehäubchen fehlte mir auf die volle Sternchenzahl. Von mir gibt es gute **** Sterne.
Zitat
"Ich war der Wind und der Wind war ein Teil von mir. Ich spürte seine sanfte Berührung auf meiner Haut, war eins mit jeder Böe, die über die Dünen der ewigen Wüste hinwegfegte, und nahm ihn in mir auf, mit jedem Atemzug, den ich tat. Ich war die letzte Wolkenstürmerin meines Volkes. Ich beherrschte den Wind. Ich war sein Kind und ein Kind der Wüste. Und dies ist meine Geschichte." (Seite 7)
Ashara ist die letzte Wolkenstürmerin ihres Volkes, welches seit Ewigkeiten durch die Wüste zieht und um sein Überleben kämpft. Ihre Welt wird beherscht von den Skars, die bei ihrer Ankunft die Erde zerstörten. Die Welt ist von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Auf der Flucht vor ihren Erobereren muss Ashara ihr Volk und die Wüste hinter sich lassen und läuft unmittelbar dem unnahbar Kiyan in die Arme. Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menscheit sein könnte, denn die Skars haben einen großen Fehler begangen und sich ihren größten Feind selbst erschaffen. Als Kiyan bei einem Unglück in die Fänge der Skars gerät muss Ashara handeln, denn um ihre Welt zu retten muss sie nicht nur sich selbst verändern. Ist Ashara bereit ihr eigenes Leben und das vieler anderer aufs Spiel zu setzen?
Die Hauptprotagonistin Ashara wird dem Leser gleich zu Begin des Buches vorgestellt. Ich persönlich mochte sie unfassbar gerne, sie hat sich nicht unterkriegen lassen von allem was ihr widerfahren ist und gibt erst auf, wenn sie keinen anderen Weg sieht. Zwar erscheint sie, insbesonders am Anfang, recht gefühlskalt und hasserfüllt zu sein, das verändert sich aber im Laufe des Buches. Auch ihre „Sturheit“ ihre Freunde und Familie nie zurückzulassen, auch wenn das für sie bedeutet sich selbst und ihr persönliches Wohl zurückzunehmen, finde ich sehr beeindruckend. Was mich allerdings gestört hat, wofür ich Ashara auch nicht verzeihen kann, ist ihr Umgang mit Tuan zu Beginn. Ansonsten hat mir ihre persönliche Entwicklung im Laufe des Buches am Besten gefallen.
Über Kiyan und seine persönlichen Gefühle erfährt man im Buch nur an vereinzelten Stellen genaueres, was meiner Meinung nach aber auch zu seinem Wesen passt. Er scheint mir kein Mensch vieler Worte zu sein und behält seine Gefühle lieber für sich. Auch er stellt genau wie Ashara das Wohl seines Volkes vor sein eigenes. Sein Verhalten in den ersten Tagen gegenüber Ashara ist meinem Empfinden nach total nachvollziehbar, lässt ihn aber ebenfalls gefühlskalt wirken.
Ashara’s und Kiyan’s Beziehung wurde nicht zwanghaft in den Vordergrund gedrückt, ging für mich aber am Anfang einfach viel zu schnell. Da die im Buch folgenden Szenen und Handlungen allerdings auf Kiyans Gefühlen basieren verstehe ich schon, warum das alles so passieren musste. Da hätte ich mir am Anfang einfach gewünscht, dass man den Protagonisten mehr Zeit gegeben hätte um sich kennen zu lernen.
Die Handlung des Buches mochte ich sehr und war generell sehr angetan von den vielen Plottwists. Das Verhalten vieler Charaktere war nicht direkt vorherzusehen, was das Buch für mich total dynamisch und spannend wirken ließ. Galibs Platz in der ganzen Handlung kam für mich letzten Endes total überraschend, die Idee mochte ich aber total gerne. Generell war die Story etwas neues für mich und ich mochte alles an ihr.
<(ACHTUNG Spoiler-Warnung für die nächsten zwei Absätze, wenn du das Buch noch nicht gelesen hast springe am besten direkt zum letzten Absatz!)>
Lediglich ein Punkt hat mich etwas gestört: Und zwar der Tod von Tuan. Ich verstehe, dass er Ashana evtl nicht all zu gut getan hat und dass er sich auch mit Kiyan nicht gut verstanden hätte.. ABER ich finde nicht, dass er verdient hatte zu Sand zu zerfallen. Er hat so viel für Ashana getan, um ihr zu helfen ihren Plan zu verwirklichen, nur um dann bei dem Versuch sie zu schützen einfach in den Weiten der Wüste zu verschwinden. Im Prinzip ist nichts von ihm übrig geblieben und das wird ihm meiner Meinung nach nicht gerecht.
Das Ende mochte ich sehr gerne, auch wenn ich der Meinung bin, dass etwas mehr Fokus auf Feriz Mut gelegt hätte werden sollen. Ich hätte einfach sehr gerne erfahren, wie es ihm gelungen ist Kiyan aus dem Wasser zu ziehen. Außerdem hätte ich gerne auch etwas über die Flüchtlinge gewusst und wie viele letzten Endes mit Ashara zum Berg gezogen sind. Im Prinzip hätte ich gerne einfach mehr erfahren, was passiert ist nachdem Ashara die Hand ihres Bruders ergriffen hat.
<(Spoiler Ende)>
Zusammenfassend hat mich Asharas Geschichte unfassbar gepackt. Die Protagonisten sind mit Liebe erschffen worden und harmonieren super zusammen, somit hatte ich beim Lesen auch sehr viel Spaß. Zwar war das Ende etwas schnell, wird dem Buch aber trotzdem meiner Meinung nach total gerecht. Windborn- Erbin von Asche und Sturm von Jennifer Alice Jager bekommt 4,5 Sterne und eine absolute Lese-Empfehlung von mir!
Vielen herzlichen Dank an den Arena-Verlag für das Leseexemplar!
Ashara ist eine Wolkenstürmerin. Das heißt, sie kann das Element des Windes mit ein paar Spielereien ihrer Finger beherrschen. Sie und ihre Sippe wandern durch die Wüste auf der Suche nach Oasen und damit dem lebenswichtigen Wasser. Denn das ist alles, was die Welt noch ist: Eine Wüste. (Im Laufe der Geschichte erfährt man dann erst, dass die Welt aber vorher eine Andere war, nämlich die unsere! Ja, mit Städten, in denen eine U-Bahn fährt und sowas.) Ashara und ihre Familie ist dabei immer auf der Hut vor den Häschern der Skar, eine Art mysteriöse Gruppierung, die alle Menschen versklavt. Eines Nachts in der Wüste, Ashara wird gerade wieder von ihrem Verehrer Tuan belagert, werden sie plötzlich von den Häschern überfallen und müssen fliehen. Ashara kann auf ihrem Wüstensegler (Naja, also ein Surfbrett, quasi) entkommen und landet in den Bergen bei einem anderen, geheimnisvollen Volk, das Zugang zu Unmengen an Wasser hat. Dort trifft sie Kiyan, den eher ruppigen Anführer. Er kann sie nicht mehr gehen lassen, weil sie nun von dem Wasser weiß... Ashara versucht zu fliehen, um ihre Familie zu retten und gerät in eine Welt unterhalb der Berge, die wie die Ruine einer verfallenen Zivilisation aussieht. Und natürlich kommen auch irgendwann die Bösen wieder. Ob Ashara und Kiyan sich da wieder rauswinden können, ist natürlich die große Frage.
Also. Das Buch beginnt wirklich stark! Das erste Kapitel führt grob in alles ein, wie die Welt so läuft, wie Ashara so drauf ist... Und dann geht's gleich los mit Action und Abenteuer! Leider, leider.... kann das Niveau nicht ganz beibehalten werden. Ich mochte große Teile der Geschichte, ehrlich... Die Wahrheit über die Skar fand ich echt großartig, die Entdeckung der alten Welt... Die Autorin beschreibt das alles wirklich atmosphärisch und ich fühlte mich wie in einem Endzeit-Film. Auch, dass hier Magie im Spiel ist und manche Leute die Elemente beherrschen können, fand ich großartig. Mein größtes Problem war vermutlich Ashara selbst. Sie ist einfach ständig wütend und... ich weiß nicht warum. Die Autorin erzählt mir zwar warum... Aber ich fühle diese Wut nicht.
Und leider überträgt sich diese Nicht-fühlen dann auch auf andere Figuren.
Immerhin steht keine überdramatische Liebesgeschichte im Mittelpunkt der Story. Ich vermisse nur irgendwie, dass Ashara eine echte Wandlung durchmacht. Und dass wirklich glaubhafte Twists vorkommen, keine "geschriebenen". Alles was da in der zweiten Hälfte des Buches passiert hat mich gar nicht mehr mitgenommen. Ich meine, was hat Calib (der Oberböse Häscher) überhaupt für eine Motivation? Einfach so ein bisschen Arschloch sein? Really?
Das Wort "Häscher" kommt übrigens so übertrieben oft vor, dass besagte Häscher gänzlich ihren Schrecken verlieren...
Alles in allem... Eine solide Geschichte mit einem wirklich coolen Setting. Ich mochte Kiyan sehr, leider wurde bei ihm nur an der Oberfläche gekratzt und Ashara, die uns durch die Geschichte führt, besitzt an sich einfach keine Tiefe, außer Wut. Ich kann jedoch sehr loben, dass die Story wirklich immer weiter voranschreitet und nicht irgendwo unnötig herumdümpelt. Der Lesefluss ist gegeben!["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>
Titel: Windborn Erbin von Asche und Sturm Autor: Jennifer A. Jager Verlag: Arena Sprache: Deutsch Seiten: 376 Seiten ∞ Hardcover Preis: D ∞€ A ∞ € Genre: Fantasy ∞ Erotik ∞ Reihe: Einzelband (ich hoffe aber auf noch eine Geschichte aus dieser Welt:D )
Meine Meinung: Ich sah das Cover, las der Klappentext und mir war klar das ich auch das von der Autorin unbedingt lesen musste.
Der Einstieg in das Buch fiel mir so wahnsinnig leicht. Ich schlug das Buch auf und war ab der ersten Seite gebannt. Trotz des, doch eher "langweiligen" Schauplatzes - Wüste - hat es die Autorin geschafft mich mit ihren Beschreibungen und Farben zu fesseln, und lies für mich die Wüste in einem neuen Licht erscheinen. Ihre Erzählungen sind so Bildgewaltig und leicht das man einfach nicht anders kann als sich in das Buch fallen zu lassen. Die Autorin schafft es, wie keine andere, mit wenigen Worten in mir große Gefühle hervorzurufen - und das mit einer Leichtigkeit als würde man nicht lesen sondern mitten im Geschehen sein.
Die Protagonisten sind für mich alle so greifbar und Ashara war für mich total faszinierend. Es hat so viel Spaß gemacht sie auf ihrer Reise zu begleiten. Auch die anderen Charakteren wurde alle sehr gut beschrieben, und obwohl einige nur eher am Rand erwähnt wurden, hatte die Autorin es geschafft mich auch hier extremst neugierig zu machen. Ich wollte einfach mehr von der Welt und ihren Bewohnern lesen und erfahren.
Die Geschichte ist absolut bewegend und ab und an auch etwas dramatisch und traurig. Ich fühlte sehr viel mit, mit den Protagonisten und musste mir auch ein-zweimal fast ein Trännchen verdrücken. Den Spannungsbogen hielt die Autorin von Anfang bis Ende gespannt, jedoch in einer so angenehmen weise, so das man sich einfach fallen lassen konnte. Auch die Story in Kombination mit dieser neuen Welt hat mich komplett überzeugt, und nicht nur einmal Überrascht. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Absolut aufregend was sich die Autorin hier für uns ausgedacht hat.
Und als würde das alles noch nicht genügen, hat die Autorin uns auch noch eine glaubwürdige Liebesgeschichte geboten, die aber absolut nicht im Vordergrund steht, sondern das ganze eher wundervoll untermalt.
Für mich eine absolute Lese-Empfehlung. S elten so einen wundervollen, mitreißenden Einzelband gelesen, der mich von der ersten Seite an Glücklich gemacht hat.
Das Cover ist wunderschön und wirklich gut gewählt. Es macht sich unglaublich gut im Regal! Wobei ich beim Untertitel ein bisschen verwirrt war/blieb.
Fazit: Für mich ein außergewöhnliches Buch. Ein doch eher "kurzer Einzelband" der aber so viel erzählt. Tolle Welt, absolut charmante Charakteren und ein Schreibstil der einen nur so fesselt und gebannt hält.
Die Autorin hat mich komplett in ihre Welt gezogen und hat mich nicht mehr los gelassen. Selten war ich so Glücklich nachdem ich ein Buch beendet habe!
Schon jetzt ein Jahres-Highlight von mir
Für mich sind daher 5 Masken nicht genug! Windborn bekommt die GOLDENE MASKE!
Ich habe es noch nicht oft erlebt, dass mich ein Buch so sehr gefesselt hat, wie dieses hier. Zwar gefallen mir die meisten Bücher, die ich lese und auswähle, auf Anhieb, diese Geschichte jedoch verfolgte mich regelrecht. Als ich mit dem Lesen anfing und eine Pause einlegen wollte oder besser gesagt musste, konnte ich an nichts anderes mehr denken oder mich auf etwas konzentrieren. Die Geschichte blieb mir einfach im Kopf und spukte dort unermesslich herum. Mir blieb schon kaum eine Wahl und ich musste einfach weiterlesen.
Zwar hatte ich mich schon lange auf das Buch gefreut, mit solch einer fantastischen und grandiosen Geschichte hätte ich dann aber doch nicht gerechnet. Was ich bekommen habe, überstieg all meine Erwartungen an das Buch und die Autorin.
Doch möchte ich mit dem Cover anfangen, welches mich wirklich angezogen hat. Wenn man schließlich die Geschichte kennt, passt es einfach noch besser zum gesamten Buch. Es wurden einige Details eingearbeitet, die mehr und mehr an Bedeutung gewannen, je weiter die Geschichte voranging.
Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich natürlich einige Vorstellungen von der Geschichte und ihrem Ablauf. Vorgestellt habe ich mir die typischen Elementmagier, die ein Element besonders beherrschen und einen Krieg, den es schon oft gegeben hat. Schließlich gibt es einige Bücher, die diese Themen aufgreifen. Doch was ich anstelle dieser Vermutungen bekommen habe, überstieg all meine Gedanken und jegliche Erwartungen. Denn diese Geschichte zog mich in ihren Bann. Sie begeisterte und faszinierte mich, sodass ich nur noch an diese denken konnte und wie sie wohl ausgehen würde.
Der Schreibstil von Autorin Jennifer Alice Jäger war so echt und bildgewaltig. Auf Anhieb fühlte ich mich wie ein Teil der Welt, in der die Protagonistin Ashara lebt. Ich fühlte mich, als hätte ich sie direkt auf ihren Reisen und Abenteuern begleitet. Als ob ich all diese hautnah miterleben und selbst Qualen und Freuden mit ihr Teilen würde.
Neben der gesamten Geschichte konnten mich die Figuren wirklich begeistern und beeindrucken. Sie alle waren so greifbar und perfekt ausgestaltet. Alle besaßen sie einen eigenen Charakter und eigene Merkmale, die wirklich auffielen.
Ashara stellt in meinen Augen eine wahrhaftige und mutige Kämpferin dar. Als Protagonistin ist sie mir schnell ans Herz gewachsen. Sie hat keine große Entwicklung durchgemacht, da sie von Anfang an Heldenblut besaß und wahre innere Stärke sie auszeichnete.
Was ich wohl vom Prinzen der Wüste halte? Kiyan hat sogar mich mit seiner Persönlichkeit und seiner charmanten Art um den Finger gewickelt. Ich war ihm auf Anhieb verfallen und wäre gern an Asharas Stelle gewesen.
Neben den beiden haben aber auch all die anderen wundervollen Figuren es verdient, erwähnt zu werden. Diese müsst ihr jedoch selbst kennenlernen. Ich für meinen Teil habe einige Favoriten und viele davon sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie alle waren wirklich greifbar und total echt.
Das Ende hätte einfach nicht schöner sein können. Nachdem ich einem Gefühlschaos erlag, traf mich schlussendlich pure Liebe und Hoffnung.
Fazit
Dieses Buch hat mich vollkommen verzaubert und magisch angezogen. Ich konnte meine Gedanken nicht mehr kontrollieren und hatte nur noch diese fantastische und spannende Geschichte im Kopf. Sie ist so neu und so magisch, sodass ich alles um mich herum einfach vergaß und ein Teil von dieser wurde.
„Windborn- Erbin von Asche und Sturm“ von Jennifer Alice Jager ist Anfang März 2019 als Hardcover im Arena Verlag erschienen. Die Aufmachung ist hochwertig – das Buch sieht nach einmaligem Lesen wie neu aus, das gilt auch für das integrierte Lesebändchen.
Worum geht es? In diesem dystopischen Jugendbuch wurde die Erde von Skar übernommen – einige Menschen leben bei ihnen in Gefangenschaft, andere schlagen sich in der Wüste durch, Wasser gibt es kaum noch. Ein paar Menschen haben übernatürliche Kräfte, die sie die Elemente beherrschen lassen. Ashara ist Wolkenstürmerin, die letzte ihres Clans, und daher dafür verantwortlich, Wasser für ihre Leute in der Wüste aufzuspüren. Die Skar machen Jagd auf sie und andere Elementwandler wie sie – daher lebt sie in permanenter Gefahr. Als sie bei einem Eingriff von Kiyan, einem anderen Gestaltwandler, der in den Bergen lebt, gerettet wird, stört sie sich daran, dass Kiyan sie nicht gehen lassen kann – denn in den Bergen gibt es Wasser – und er möchte nicht, dass sich das herumspricht.
Meine Meinung Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mich der Schreibstil ab Seite 50 voll und ganz mitgerissen. Anfangs habe ich schon überlegt, das Buch abzubrechen, weil ich so schwer hineingefunden habe in die futuristische Welt, aber dranbleiben hat sich gelohnt – das Buch entwickelt sich zum absoluten Pageturner und 300 Seiten lang kommt keine Langeweile auf. Anfangs gewöhnungsbedürftig sind auch die futuristischen Namen, bei denen ich teilweise etwas Zeit gebraucht habe, bevor ich diese zuverlässig zuordnen konnte. Da ich nach wie vor davon ausgehe, dass es sich um einen Einzelband handelt, muss ich leider sagen, dass mir zu viele Fragen offenbleiben, die die Skar und ihre Technologien betreffen. So manches für die Handlung Relevantes wurde kurz erklärt – eine chemische Umwandlung (hier möchte ich nicht spoilern) halte ich in der Form für unmöglich, so dass es meiner Meinung nach an der Autorin gelegen wäre, hier eine schlüssig nachvollziehbare Erklärung zu liefern. Ebenso halte ich ein paar Handlungen für zu schnell und zu sehr konstruiert und hoffe, dabei nicht zu viel zu verraten. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass Menschen, die sehr gut in ihrer Position in der Gesellschaft leben, geschlossen innerhalb von wenigen Minuten zur Rebellion in einem Kampf auf Leben und Tod bereit sind, indem sie persönlich viel verlieren aber wenig gewinnen können. Was mir hingegen sehr gut gefallen hat ist, wie die „alte“ (für uns gerade aktuelle) Welt beschrieben wird, mit ihren Hinterlassenschaften. Schade nur, dass die Autorin viele Fragen nicht oder nur unzureichend beantwortet – zum Beispiel wann und wie genau es dazu kam, dass die Skar sich ausbreiten konnten und was dabei mit den Menschen in den Städten passiert ist – hier gibt es hauptsächlich vage Andeutungen und ein paar Legenden. Kommt noch ein zweiter Band-? War das wirklich alles? Falls ja, lässt mich das Buch zu ratlos zurück.
Fazit: Wer einen rasanten Pageturner lesen möchte, ohne groß darüber nachzudenken, ist mit diesem Buch gut bedient. Wer allerdings nachvollziehbare Erklärungen und Handlungen braucht, um voll und ganz in der Geschichte aufzugehen, wird unbefriedigt zurückgelassen.
Die Schreibweise der Autorin ist flüssig, gefühlvoll, bildhaft und sorgt für ein gutes Lesegefühl. Dieses Mal hatte ich jedoch ein paar kleine Schwierigkeiten damit mich so richtig fallen zu lassen, da ich einfach den Sog nicht gespürt habe. Ich habe die Geschichte zwar an sich gerne verfolgt, aber gleichzeitig hatte ich leider nicht den Drang weiterzulesen.
Ashara ist eine Wolkenstürmerin auf welcher eine doch recht große und schwere Last hängt. Sie ist dafür zuständig für ihr Volk das Wasser in der Wüste aufzutreiben. Man merkt sehr schnell, dass sie eine liebevolle und kämpferische Persönlichkeit ist. Sie gibt nicht so schnell auf und versucht immer wieder ihr möglichstes. Gleichzeitig ist sie aber auch vorsichtig und schiebt gewisse Dinge gerne mal hinaus, wenn sie merkt dass es unangenehm werden könnte. Sie war einfach eine Person mit einer nicht ganz reinen Weste und somit auch sehr authentisch.
Kiyan ist unnahbar, schwer zu durchschauen und immer wieder für Überraschungen gut. Tatsächlich fand ich ihn sehr interessant, konnte ihn aber gleichzeitig auch nicht richtig greifen. Ich habe mir wirklich mühe gegeben, aber ich kam nicht richtig an ihn ran was ich insgesamt wirklich schade fand.
Die Grundidee fand ich schonmal genial und auch die Umsetzung war im großen und Ganzen durchdacht, flüssig und verständlich wie nachvollziehbar. Die weiteren Charaktere hatten alle ein nachvollziehbares Wesen, wobei man sie sich nur schwer vorstellen konnte. Sie haben bedingt Abwechslung hineingebracht.
Insgesamt muss ich sagen, dass die Geschichte logisch, immer mal wieder überraschend und auch fast fragenlos zuende geführt wurde. Dennoch hatte ich leider so meine Probleme damit, denn ich bin einfach nicht richtig reingekommen. Ich kann tatsächlich nicht mal genau festlegen, worin mein Problem bestanden hat doch teilweise viel mir das weiterlesen etwas schwer. Ich habe mich leicht ablenken lassen, war nicht immer voll bei der Sache und konnte so die ganze Entwicklung nicht vollkommen genießen.
Letztlich würde ich sagen, ist es eine gut ausgebaute Geschichte mit tollen Charakteren, einer recht süßen Liebesgeschichte und einer spannenden und interessanten Umsetzung. Dennoch muss ich leider etwas von meiner Punktzahl abziehen, da es für mich selber einfach schwierig war einen Bezug aufzubauen, woran auch immer es gelegen hat.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Windborn – Erbin von Asche und Sturm“ hat Jennifer Alice Jager einen spannenden, interessanten und gut ausgebauten Einzelband geschrieben. Im Großen und Ganzen eine tolle Geschichte, die mich leider nicht völlig abholen konnte. Auch wenn ich es nicht direkt benennen kann, konnte ich nur schwer am Ball bleiben und mich nicht vollkommen auf die Geschichte einlassen. Wirklich sehr schade :(
Ashara ist eine der letzten Wolkenstürmer. Sie übernimmt die Verantwortung für ihre Sippe und versucht sie von Oase zu Oase durch die Wüste zu lotsen. Dabei sind ihnen die Skar auf den Fersen. Eines Tages queren die Skar ihren Weg, sodass Ashara versucht diese von der Sippe wegzulocken. Dabei läuft sie den Bergen entgegen und begegnet dort Kiyan, der sie nicht mehr gehen lassen kann. Viel zu groß ist die Gefahr, dass Ashara die Skar zu ihm führen würde. Doch ein folgenschwerer Fehler sorgt dafür, dass die Skar Kiyan gefangen nehmen. Beim Versuch ihn zu retten, lüften Ashara und Kiyan das Geheimnis der Skar.
Das Cover gefällt mir echt gut. Ich finde es geheimnisvoll und lässt die Kräfte in dem Buch erahnen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Jennifer Alice Jager schreibt sehr gefühlvoll und vor allem bildhaft. Sie schafft es die Welt sehr detailliert zu beschreiben ohne dabei zu ausschweifend zu wirken.
Ashara ist eine Wolkenstürmerin, die nach dem Tod ihrer Eltern die Verantwortung für ihre Sippe übernommen hat. Diese Bürde liegt schwer auf ihren Schultern, denn sie ist dafür verantwortlich stets nach Wasser zu suchen und ihr Volk somit vom Verdursten zu retten. Trotz dieser Last ist sie sehr bodenständig und liebevoll. Sie hat in einer aussichtslosen Lage stets ein kämpferisches Gemüt. Aufgeben ist für sie nie eine Option. Sie kämpft bis zum letzten und stellt ihre eigenen Bedürfnisse stets hinten an. Kiyan trägt ebenfalls die Verantwortung für eine Gruppe Menschen. Er ist jedoch weniger nahbar. Er wirkt eher wie ein König oder Anführer. Auch wenn er eine harte Schale hat, so ist sein Herz am rechten Fleck. Auch er stellt seine Bedürfnisse hinten an und möchte für die Menschen nur das Beste.
Mir hat die Idee mit den Skar richtig gut gefallen. Ich hätte zwar gerne etwas mehr über dieses Volk erfahren, dennoch finde ich die Mystik um dieses Volk sehr gelungen. Ich finde die Entwicklung der Menschen in dieser Geschichte sehr gelungen. Die Menschen haben durch die Skar diverse Gaben erhalten, wodurch sich eine Gruppe von normalen Menschen und eine Gruppe von Menschen, die ein Element beherrschen, entwickelt haben.
Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, denn sie ist keine Liebe auf den ersten Blick und auch keine Liebe auf den zweiten Blick. Sie ist eher ein Gefühl von zu Hause, welche mir enorm gut gefällt. Denn dadurch ist sie nicht kitschig oder klischeehaft. Ich finde es schön wie Ashara und Kiyan ineinander ihren Seelenverwandten finden. Die Beiden ergänzen sich sehr gut.
Insgesamt finde ich die Geschichte hervorragend. Es gibt viele Wendungen, viele Überraschungen und eine Menge Humor.
„Sie brachten Schatten, Sand und Sklaverei, doch dann wurde Magie in unseren Adern geweckt. Nun fürchten Sie, was Sie aus uns gemacht haben.“ Buchrücken
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, weswegen sich dieses Buch sehr gut lesen lässt. Ohne große umschweife geht die Geschichte sofort los, die Erzählweise ist sehr rasant und dadurch ziemlich packend. Man wird einfach mitgerissen und taucht mit der Protagonistin Ashara mit in ihre grausame dystopische Welt ein.
Ashara ist eine junge Frau, die seit dem Tod ihrer Eltern eine schwere Last auf Ihren Schultern trät. Das Überleben ihrer Sippschaft hängt von ihr ab. Uns soll hier eine starke und mutige Heldin präsentiert werden, jedoch habe ich ihr handeln eher als unüberlegt und egoistisch empfunden, weswegen ich ihr Helden-Getue nicht abkaufen konnte. Mit ihren angeblichen Heldentaten hat sie sich eher selbst gerettet und andere dabei im Stich gelassen. Dabei hat sie sich dann auch oft eingeredet, dass sie die anderen dadurch beschützt, was jedoch nicht der Fall war. Oft vergaß sie wegen ihrer eigenen Probleme, das Schicksal der anderen – es wurde mal über Tage hinweg, eine brenzliche Situation eines anderen Protagonisten ignoriert. Von Kiyan hingegen haben wir leider nicht so viel erfahren. Wir haben sein Schicksal kennen gelernt, aber nicht seinen Charakter. Bis zum Schluss blieb er für mich eine fremde Person.
Mir fehlte etwas sehr entscheidendes in der Geschichte. Es war vorhanden, aber die Autorin hat dem ganzen nicht die Wichtigkeit beigemessen, die es für die Geschichte aber gebraucht hätte. Die Liebe zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Da wurde nur an der Oberfläche gekratzt und die Gefühle nicht tiefer erläutert. Die Gefühle zwischen den Beiden kamen aus dem nichts, viel zu schnell. Das, was die Protagonisten fühlen sollten, war einfach nicht vorhanden. Es war einfach nicht greifbar für mich. Sehr schade. Es hat der ganzen Geschichte die Intensität genommen. Die Glaubwürdigkeit.
Ab der Mitte des Buches kam es dann zu einem Szenerie wechsel, der für mich das Weiterlesen des Buches zunächst nicht reizen konnte. Weswegen ich unbeabsichtigt eine Lesepause eingerichtet hatte. Ich muss jedoch sagen, dass sich das Weiterlesen auf jeden Fall lohnt. Denn nach dieser kurzen Durststrecke, geht die Geschichte wieder sehr spannend und auch wieder rasant weiter. Die Auflösung des Buches und die Idee, die sich hinter allem verbirgt, ist sehr fantasiereich und einzigartig. Leider haben die Protagonisten am Ende ihrer Reise, nicht dieselbe Erkenntnis wie ich mitgenommen. Weswegen mir am Ende, der Entscheidende funke fehlte. Waren die ganzen Strapazen und neuen Erkenntnisse umsonst?! Es scheint wohl so.
Fazit:
Dieses Buch glänzt mit einer flotten Erzählweise, wo jedoch die Liebesgeschichte leider auf der Strecke bleibt. Das fehlen, dieser glaubwürdigen Liebesgeschichte, macht dieses Buch für mich fad. Dennoch überzeugte mich dieses Buch mit seinem raffinierten World Building.
Ich habe vor kurzem die Leseprobe von “Windborn” gelesen und war schon hin und weg, denn bereits die Handlungsorte und auch die bereits vorgestellten Charaktere haben mir sehr gefallen. Jetzt konnte ich die komplette Geschichte lesen und ich kann nur sagen Buch ist einfach mal so richtig genial.
Bereits die ersten Seiten haben mich gefesselt, denn die Autorin wirft uns eine total fantastisch beschrieben Welt. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Hitze und der Sand auf mich niederprasseln, so toll war alles beschrieben. Die Handlungsorte waren aber auch im weiteren Verlauf der Handlung richtig klasse und mit viel Fantasie beschrieben. Im Mittelpunkt steht Ashara. Diese kann den Wind beherrschen und gehört zu den Elementarwandlern. Diese Wandler werden von sogenannten Skar verfolgt. Allerdings taucht dann auch noch eben mal Kiyan auf, welcher mir zu Beginn sehr geheimnisvoll war und nicht sehr zugänglich wirkte.
Persönlich fand ich das neueste Werk der Autorin richtig klasse, denn es war durchwegs spannend und dieser Spannungsbogen wurde auch durchwegs gehalten. Es war sehr interessant zu sehen, was Ashara so alles erlebt, denn die Autorin hat so einige Überraschungen in der Handlung, sodass ich immer wieder aufs Neue fasziniert wurde.
Die Protagonisten waren toll beschrieben. Gerade Ashara und Kiyan konnten mich begeistert. Auch die Chemie zwischen den beiden war genial. Ashara war eine richtig starke Persönlichkeit und ich fand es klasse, wie sie mit den ganzen Abenteuer umgeht. Hat mir gut gefallen. Kiyan fand ich auch echt nett, obwohl er zu Beginn nicht sehr zugänglich wirkte.
Das Ende war sehr schön zu lesen und es war für mich sehr toll, dass alle meine Fragen beantwortet wurden. Ich muss aber doch gestehen, dass ich mich doch freuen würde, wenn in diesem Setting nochmals eine Geschichte kommen würde, obwohl das Buch ja als Einzelband gilt.
Die Schreibweise war einfach nur wunderbar. Die Autorin hat mich absolut verzückt mit ihrem neuesten Werk, denn es war spannend, emotional und auch dramatisch, sodass es wirklich schön abwechslungsreich war. Der Handlungs konnte man richtig gut folgen, denn alles war wirklich wunderbar verständlich.
Das Cover ist einfach ein Traum. Die Gestaltung mit den Farben und der Schrift ist einfach wunderschön.
Fazit: Geniales neue Geschichte. Spannend und viel Fantasie. Klare Kauf – und Leseempfehlung.
Mich haben sowohl die unterschiedlichen Meinungen, als aber auch Cover und Klappentext auf das Buch neugierig gemacht. Meine liebsten Blogger waren sich uneinig, wie sie das Buch fanden. Ich gestehe mich in der "Ganz nett, aber konnte mich leider nicht überzeugen" Reihe anstellen zu müssen.
Es lag eher weniger am Schreibstil der Autorin. Den fand ich flüssig, locker und er passte zur Story. Er beschreibt die Orte super und man kommt gut in der Story an. Für mich lag es mehr an den Charakteren bzw. an einem Charakter. Dazu aber später mehr.
Erstmal zur Story. Die gelang zu Beginn wirklich gut. Man begegnet Ashara und lernt sie, ihr Leben und ihre Sippe kennen. Sie leben in einer endlos scheinenden Wüste und leben davon, dass die junge Frau sie von Quelle zu Quelle führt. Dabei hilft ihre ihre Elementargabe. Allerdings stellt diese auch eine Gefahr dar, denn in dieser dystopischen Zukunftswelt herrschen die Skar und diese Jagen und Töten Elementare. Somit muss die Gruppe nicht nur wegen des Wassers in Bewegung bleiben, sondern auch damit Ashara den Skar Häschern nicht in die Hände fehlt. Aber eines Tages verlässt sie natürlich ihr Glück und die Siedlung wird angegriffen. Ashara kann fliehen, doch sind ihr die Häscher knapp auf den Fersen. Ihre einzige Chance sind die Berge, allerdings hat die noch nie Jemand lebend wieder verlassen. Dort regiert der Prinz der Wüste und der rettet Ashara vor dem Tod. Oder doch nicht?
Die Story war spannend, aufregend und interessant. Das Setting tollen gewählt und ich hab mit Ashara mitgefiebert. Allerdings wurde das mit der Zeit weniger, denn wenn ich ehrlich bin, wurde mir die junge Frau mit der Zeit immer unsympathischer und ihre ihre sture Art einfach nur anstrengend. Ich geb zu, dass sich das gegen Ende wieder etwas bessert, aber das reißt es für mich leider nicht raus.
Es entspinnt sich eine Liebesgeschichte, die ich durchaus erwartet habe, die mir aber viel zu schnell und plötzlich daher kam. Mir fehlte das Kribbeln, das Mitfiebern und irgendwie leider kam auch emotional nicht wirklich etwas bei mir an. Ich dachte mir eher so: Mmmh. Okay. Es kommt noch mal ordentlich Spannung zum Thema auf und auch überraschen kann die Autorin noch, aber auch hier gilt, dass nur wenig Emotionen bei mir ankamen.
Fazit
Die Autorin hat eine solide Story geschaffen, die mich allerdings nur stellenweise überzeugen konnte. Setting und Grundidee super, Umsetzung irgendwie nicht so wirklich meins. Ashara war nicht wirklich mein Fall und auch die Handlung sat Lovestory war nicht nach meinem Geschmack. Für mich leider nur 3,5 Sterne, da es gewisse Überraschungen nicht mehr rausreißen konnten, auch wenn die Autorin für mich gegen Ende noch einmal etwas die Kurve bekommen hat.
Inhalt/Klappentext: Als die Skar kamen, nahmen sie den Menschen alles. Seither ist die Erde von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Ashara, Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind, kämpft jeden Tag ums Überleben. Auf der Flucht vor den Skar, die es auf Elementwandler wie sie abgesehen haben, läuft Ashara dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Trotz anfänglichen Misstrauens kommen sich die beiden näher und Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menschheit sein könnte. Denn die Tyrannen haben einen Fehler begangen. Einen Fehler, durch den sie sich ihren größten Feind selbst schufen. Als Kiyan in die Fänge der Skar gerät, muss Ashara handeln. Ist sie bereit, die zerstörerische Kraft des Sturms in sich zu entfesseln, um Kiyan zu befreien und die Skar zu besiegen? (Quelle: Arena)
Meine Meinung: Sehr schöner und spannender Fantasyroman. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ich konnte mich sofort in die Geschichte hineinfallen lassen. Die sehr detailierte und genaue Beschreibung der Handlungsschauplätze machte es mir sehr leicht in die Welt von Windborn einzutauchen. Die Protagonisten fand ich sehr sympathisch und besonders. Ashara hat mich von der ersten Zeile weg von sich überzeugen können. Sie ist eine sehr mutige und kämpferische junge Frau, die sich von nichts und niemanden aufhalten lässt. Sie muss im Verlauf der Story einiges einstecken und kommt gestärkt aus diesen Situationen heraus. Kiyan sah ich zu Beginn etwas kritisch. Er war für mich ein wenig zu glatt und konnte seine Persönlichkeit nicht unbedingt positiv zeigen. Erst im Verlauf der Geschichte legte er seine unnahbare Maske ab und wir konnten seine wahren Beweggründe erfahren. Die Geschichte ist von Beginn an spannend und mit Überraschungen gespickt. Der Mittelteil war zwar sehr interessant aber er konnte mich einfach nicht genauso in den Bann ziehen wie das erste und letzte Drittel des Buches. Gegen Schluss wurde es immer spannender und actionreicher. Der Show down war für mich genau richtig. Er brachte viele Erkenntnisse und hat fast alle Fragen beantwortet.
Mein Fazit: Toller Fantasyroman. Die Geschichte konnte mich sofort in den Bann ziehen.
Ashara, eine der letzen Wolkenstürmerinnen, sichert Tag für Tag das Überleben ihrer Sippe in der nahezu endlosen Wüste, in der Wasser knapp und Gefahren und Feinde zahlreich sind. Seit die Skar vom Himmel fielen, bedeckt der goldene Sand alles, was Ashara von der Welt kennt. Grüne Pflanzen, Seen und Meere sind Träume und Märchen für sie - bis sie den verschlossenen Kiyan kennenlernt, der der festen Überzeugung ist, sein Volk eines Tages ans Meer und in Sicherheit zu führen.
Was als verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt, entwickelt sich langsam zu einem dystopischen Roman, gewürzt mit etwas Romantik, als Kiyan und Ashara sich näherkommen und beginnen herauszufinden, was sich hinter den abstrakten Gestalten der Skar und ihrer Festungen verbirgt.
Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen, flüssig geschrieben und mitreißend formuliert hatte ich das Buch in wenigen Tagen durchgelesen. Das Ende zog sich zwar etwas, hielt dafür aber auch noch einige Überraschungen bereit, sodass ich es kaum aus der Hand legen wollte. Etwas zu kurz kam mir allerdings Kiyans "Charakterentwicklung" - man erfuhr zwar etwas über seine Vergangenheit und somit über seine Motive, aber der Übergang von dort zum Status Quo der Geschichte war mir nicht ganz ersichtlich.
Gesamt ein sehr empfehlens- und lesenswertes Buch!
Nach 373 Seiten habe ich immer noch keine Ahnung, was ich hier gerade eigentlich gelesen habe. Es ist, wie bei vielen Büchern: Die Idee ist gut, aber die Umsetzung ein absolut wirrer Haufen voller Zumutungen für den Leser.
Ich möchte nicht allzu sehr ins Detail gehen, da es hier einige Rezensionen gibt, die alles sehr schön aufgeschlüsselt haben. Aber hier meine fünf Cents:
Wollt ihr den absoluten "not like other girls"-trope? Ihr steht voll auf dieses 17-jährige Gör, dass die das Blaue vom Himmel mit ihren neun Mal klugen Antworten philosophiert? Mit tragischer Elterngeschichte und richtig hartem "Das Schicksal meines Volkes liegt einzig und allein auf meinen Schultern!"-Schicksal? Ihr bekommt liebend gern dreitausend unglaubwürdige Dinge ohne jedwede plausible Erklärung vor die Füße geschmissen? Ihr findet es richtig schnieke, wenn man altertümliche Begriffe in einem ansonsten modernen Satzkonstrukt verwendet? Hands down: Dann lest dieses Buch. Ist wie für euch gemacht. Direkt fünf Sterne, gib ihm.
Das da oben ist nicht so euers? Dann lieber Hände weg. Ich hab das Buch zum Glück für einen Euro bei Tedi gekauft und nicht komplett druckfrisch beim Release, sonst hätte ich mich viel mehr aufgeregt. Landet auf dem Stapel für die Bücherspende...
Ich war schon begeistert von der XXL - Leseprobe zum Buch (die ihr übrigens unbedingt angucken solltet, denn es gibt dort exklusive Zeichnungen, die wirklich wunderschön sind!) und konnte es daher kaum erwarten weiter zu lesen.
Ich liebe die Geschichten der Autorin Jennifer Alice Jager sehr und auch hier konnte mich der Schreibstil wieder fesseln. Es las sich sehr flüssig und war ein echter Pagerunner. Das Buch umfasst 28 Kapitel und ist geschrieben aus der Ich-Perspektive von Ashara. Dadurch konnte ich die Wolkenstürmerin gut kennen lernen und fand sie sehr sympatisch. Alle Charaktere kamen authenisch rüber und das Lesen über sie hat Spaß gemacht. Besonders die Charakternamen fand ich schön, wie beispielsweise Kashira, Danyal und Kiyan - diese passen perfekt in diese Wüsten-Fantasy.
Die Story war mal etwas anderes, sie spielt in der Wüste. Es war von Beginn an spannend und die Dramatik hielt an. Es gab immer wieder überraschende Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte.
Ich bin total begeistert von diesem Buch und es gehört auf jeden Fall schon zu einem meiner Jahres-Highlights!
Starker Anfang, schwächeres Ende Als die Skar kamen, nahmen sie den Menschen alles. Seither ist die Erde von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Ashara, Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind, kämpft jeden Tag ums Überleben. Auf der Flucht vor den Skar, die es auf Elementwandler wie sie abgesehen haben, läuft Ashara dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Trotz anfänglichen Misstrauens kommen sich die beiden näher und Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menschheit sein könnte. Denn die Tyrannen haben einen Fehler begangen. Einen Fehler, durch den sie sich ihren größten Feind selbst schufen. Als Kiyan in die Fänge der Skar gerät, muss Ashara handeln. Ist sie bereit, die zerstörerische Kraft des Sturms in sich zu entfesseln, um Kiyan zu befreien und die Skar zu besiegen?
Ich wusste zu Beginn nicht was ich von dieser Geschichte zu erwarten habe. Der Klappentext klang spannend und nach einer neuen Art von Buch. Und grade der Anfang ist für mich wirklich faszinierend gewesen. Es geht viel um die alte Welt bzw. das was von ihr übrig geblieben ist. Was genau mich daran fasziniert hat, möchte ich hier nicht erläutern, denn das Entdecken dessen war für mich einfach super. Asharas Abenteuer in der Wüste und ihr Zusammentreffen mit Kiyan sind actionreich und spannend. Es hat mir Spaß gemacht, einiges über die Welt und die Lebensweisen dort zu erfahren. Auch die verschiedenen Arten von Wandlern, die die Elemente bändigen können, sind wirklich interessant beschrieben. Als jedoch Ashara in die Festung der Skar kommt, wurde es für mich irgendwie langatmig. Die Geschichte dreht sich etwas im Kreis und neue Informationen kommen nur spärlich, während sich Bekanntes immer wiederholt. Als es dann zum Showdown kommt, bleiben für mich einige Dinge noch etwas unbefriedigend ungeklärt. Was ich sehr schade finde. Trotzdem finde ich dieses Buch gut. Denn der Schreibstil ist echt super und die Idee dieser Geschichte ist ein Knaller, auch wenn es ein wenig an der Umsetzung hapert.
Sorry, aber das Buch ist echt seltsam. Es hat die ganzen klassischen Fehler eines Erstlingswerks (obwohl es keins ist) und erzeugt keinen richtigen Handlungsstrom, sondern alles passiert irgendwie viel zu schnell und zu plötzlich.
Ich habe noch nie eine Figur erlebt, die von einer Zeile auf die nächste ihre Meinung so komplett ändert und die Figuren sind insgesamt zu flach und langweilig.
Die Liebesgeschichte ist einfach nur dumm, tut mir leid, das kauft ihr doch keiner ab.
Windborn hat mich so gefesselt das ich es in einem Rutsch gelesen. Mir hat das Worldbuilding sehr gut gefallen, die dystopische Wüstenwelt ist gut Aufgebaut. Die Charakter sind wunderbar, auch wenn die Protagonistin sehr Stur ist, hat dieser Charakterzug an ihr nie genervt. Wer gute Fantasy liebt wird schöne Lesestunden mit der Geschichte verbringen! Die Autorin hat mir verraten das es zur Zeit ein Einzelband ist, aber die eine Idee für eine Fortsetzung hätte.