Ruben Wickenhäuser präsentiert in diesem 7. Band der PRneo-Staffel "Die Bestien" eine Nebenhandlung, die Perry Rhodan helfen soll, das Problem des Ringens zwischen den Superintelligenzen ES und ANDROS zu lösen und den Dimensionsriß zu schließen, der die beiden Galaxien Andromeda und die Milchstraße in ihrer Existenz bedroht. Bevor die Ereignisse an Bord der AMUNDSEN geschildert wird, beschreibt Wickenhäuser in einem schönen Einstieg die Wiederbegegnung des, unter Amnesie leidenten, Perry Rhodan mit Thora und seiner Tochter Nathalie, der seine Familie und Freunde hilflos zurückläßt. Im Vorgängerroman stellte Mirona Thetin, Faktor I der MdI, Thora und Bully die Aufgabe, einen Speicherkristall an einen geheimnisvollen Empfänger in der Eastside zu übergeben, dadurch sollte der Kampf gegen ANDROS unterstützt werden. Die Besatzung der AMUNDSEN wird mit dieser Aufgabe betraut, sie fliegen das Moloch-System an, in dem das Suprahet eingeschlossen ist. Dort treffen sie auch auf eine bekannte Persönlichkeit der Azaragh von Gatas, der auch schon Bekanntschaft mit Perry Rhodan gemacht hat. Sie treffen tatsächlich auf Faktor VII und dem Modul Baar Lun, die den Speicherkristall entgegennehmen...
Der Roman hätte etwas mehr Würze vertragen, die Handlung plätschert etwas dahin, ein nerviger Ingenieur, dessen soziale Intelligenz zu wünschen übrige läßt, nervt etwas.
Auch hier werden die Meister der Insel wieder ganz anders geschildert als in der Erstauflage, Gessa-Listron (Faktor VII) wird als symphatische und als mitfühlende Persönlichkeit geschildert und Mirona Thetin habe ich sowieso ins Herz geschlossen :=)
Warum ein Informations-Speicher, der händisch auf der anderen Seite der Galaxis Unterhändlern aus Andromeda so übergeben werden muss, ist mir nicht plausibel genug dargestellt worden, ich denke, hier handelt es sich wieder um Zeilenschinderei.
Für mich der enttäuschendste Roman des aktuellen Zyklus...