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Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

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Nach dem großen Feuer findet Mama Reh am Rande des Waldes ein kleines graues Puscheliges: Blau-Auge, einen jungen Fuchs, der seine Familie verloren hat. Blau-Auge darf bei Mama Reh und ihren Kindern bleiben – und er gibt sich wirklich große Mühe, ein gutes Reh zu sein! Aber als zuerst die dumme kleine Maus verschwindet und kurz darauf das Rehkitz Vielpunkt, glauben alle Waldtiere, dass Blau-Auge dahintersteckt. Ein Fuchs bleibt eben immer ein Fuchs! Doch Blau-Auge zeigt den Tieren, dass er ein echter Freund ist, auf den man sich verlassen kann.

Ob Füchse oder Kinder – alle brauchen Freunde und Geborgenheit. Und Kirsten Boie erzählt uns davon.
Mit wunderbaren Illustrationen von Barbara Scholz.

ab 6 Jahren

192 pages, Hardcover

First published February 25, 2019

1 person is currently reading
15 people want to read

About the author

Kirsten Boie

284 books107 followers
Kirsten Boie was born in Hamburg in 1950. She studied German and English literature and wrote a doctoral thesis on a topic in the field of literary research. She worked as a secondary school teacher in Hamburg from 1978 until 1983. When she adopted a child she had to stop teaching and began to write. Her first book "Paule ist ein Glücksgriff" (1985) was very well received and won several awards.

Since then she has published more than 60 books for children and teens that have been translated into many languages. Special mention must be made of her novels for young adults that critically examine social issues and display literary innovation. In addition to the many awards she has won, her complete works have been nominated for the Hans Christian Andersen Award three times (in 1999, 2001 and 2003).
Kirsten Boie lives with her family near Hamburg.

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Community Reviews

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Sarah.
635 reviews10 followers
June 21, 2020
Eine süße Geschichte, illustriert mit tausend süßen Bilden (aber ich bin nicht sicher, ob ich wirklich bis tausend zählen kann...). Am Anfang hat sichs ein bisschen gezogen, aber als dann Zweifüßler und Rundfüßler ins Spiel kamen, wurde es wirklich unterhaltsam!
Profile Image for Aki.
1,011 reviews
September 25, 2025
Es ist soo cute und eine wirklich tolle Story und so wichtig für Kinder, dass wir alle verschieden sein können und dürfen und uns nicht verstellen müssen. Leider nur 4 Sterne, weil die Amsel für ihren Sprachfehler als dumm bezeichnet wird. Also wirklich so mit...Sie muss lernen, dass man so nicht spricht, sonst bleibt sie dumm. Was ist das für eine Lektion. Gerade in so einem Buch völlig fehl am Platz.
Profile Image for Greenbear.
57 reviews3 followers
February 22, 2019
Nach einem Feuer sind viele Tiere heimatlos und müssen sich eine neue Bleibe suchen. Besonders getroffen hat es den kleinen Fuchs, der seine ganze Familie verlor. Alle Tiere misstrauen ihm, nur Mama Reh fasst sich ein Herz und nimmt ihn bei sich auf. Damit beginnen jede Menge (kleine) Abenteuer mit seiner neuen Familie.

Zuallererst mein Hauptkritikpunkt: der Titel ist ein Misnomer. Vor allem in Verbindung mit dem Titelbild (das nirgendwo im Buch auftaucht, auch die Szene existiert nicht) vermittelt direkt das Gefühl, es ginge um Identitätsfindung, womöglich sogar die Genderdebatte, Eigenbestimmung oder andere moderne Themen im Jahr 2019. Dem ist nicht so. Stattdessen geht es um einen Flüchtling und Heimatlosen, der in eine fremde Umgebung integriert werden soll und dabei auf Anfeindungen, Vorurteile und Missverständnis stößt. Damit ist das Buch zur Flüchtlingsdebatte nur vier Jahre zu spät.
Diese TATSÄCHLICHEN Themen greift Boie auch sehr gekonnt und kindgerecht auf und streut immer wieder moralische Parolen ein wie "Freund hilft Freund und Bruder hilft Bruder" oder "Versprochen ist versprochen". Die Illustrationen sind schön und humorvoll. Die Geschichte jedoch zieht sich teilweise arg, was vor allem am Schreibstil liegt. Boie spricht ständig die Leser direkt an und ruft Dinge ins Gedächtnis, die erst wenige Sätze zuvor genannt wurden. Wiederholungen erfolgen mindestens einmal pro Seite. Dass dadurch eine relativ simple Geschichte auf 180 Seiten aufgebläht wird ist unnötig.

Den dritten Stern muss ich abziehen wegen der dreisten Faulheit der Autorin. Ein Hauptelement des Plots ist die Unterstellung der anderen Tiere, das Fuchskind hätte eine Maus gefressen. Dem ist am Ende nicht so und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen. Gleichzeitig ernährt sich der Fuchs aber über die mehreren Wochen der Geschichte von: nichts. Er isst einfach gar nichts. Dabei hätte Boie hier ideal den Kindern ein bisschen was über die Fressgewohnheiten von Füchsen beibringen können. Gleiches gilt für andere fleischfressende Tiere, die dem Fuchs hier seinen angeblichen Fleischkonsum zur Last legen. Und nachts werden ausnahmslos alle Tiere müde und gehen schlafen. Moment! Sind Füchse nicht nachtaktiv? Genau so wie Dachse, Waldmäuse und viele Wildschweine und Rehe? Also so ziemlich jede auftretende Tierart? Das muss Boie doch wissen und hätte es extrem leicht einbauen können.
Profile Image for Julie J..
609 reviews36 followers
September 29, 2020
Im Wald gab es ein großes Feuer. Als die Tiere sich danach versammeln, findet Mama Reh ein kleines graues Tier, einen jungen Fuchs, der seine Familie verloren hat. Mama Reh nimmt ihn auf und nennt in Blau-Auge. Dieser muss sich nun große Mühe geben, ein gutes Reh zu sein, was ihm jedoch sehr schwer fällt. Als eine kleine Maus verschwindet, glauben alle Waldtiere, Blau-Auge hätte Schuld daran, denn ein Fuchs bleibt immer ein Fuchs. Kurz darauf verschwindet auch noch Blau-Auges Reh-Bruder Vielpunkt. Der kleine Fuchs nimmt seinen Mut zusammen und zeigt alles Tieren, dass er nicht nur ein Fuchs ist, sondern ein echter Freund, auf den man sich verlassen kann.

In diesem Kinderbuch finden sich wertvolle Botschaften zwischen den Seiten einer spannenden Geschichte. Alle brauchen Freunde sowie Geborgenheit. Daneben gibt es Abenteuer, aber auch so Manches zum Lachen. Gerade die menschlichen Leser und Leserinnen werden viel Freude an der tierischen Sicht auf die Menschen haben. So gibt es hier Zweifüßler wie Rundfüßler und es wird erklärt, woher elektrische Lampen ihr Licht nehmen. Der tierische Erzähler der Geschichte spricht die Zuhörenden direkt an, was den besonderen Charme dieses Buches ausmacht.
Das Buch ist gefüllt mit bunten, wunderschönen Illustrationen von Barbara Scholz, die dem Charme des Buches die sprichwörtliche Krone aufsetzen.
Profile Image for CorniHolmes.
941 reviews44 followers
March 10, 2019
Kirsten Boie zählt seit meiner Kindheit zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Viele ihrer Bücher sind in ein fester Bestandteil meiner Kinder- und Jugendbuchsammlung. Ende Februar wurde diese nun um ein ganz zauberhaftes Vorlesebuch erweitert: „Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte“. Bei diesem Schätzchen stellte sich mir gar erst die Frage, ob ich es lesen möchte. Hier kam einfach so vieles zusammen: Es ist von Kirsten Boie, es wurde von Barbara Scholz illustriert (ich liebe ihre Illustrationen!), es klingt so zauberhaft schön und das Cover ist so süß! Ganz klar, dieses Buch musste ich unbedingt bei mir einziehen lassen.

Nanu, was ist denn das? Es ist klein, grau und puschelig. Ein Wolfskind vielleicht? Nein. Dieses kleine graue Puschelige ist ein junger Fuchs, der leider seine Familie bei einem großen Feuer verloren hat. Jetzt ist das arme Kerlchen ganz alleine und weiß nicht, wo seine Eltern und seine Geschwister sind. Zum Glück darf es bei Mama Reh und ihren drei Rehkindern bleiben, ist das nicht lieb? Da der kleine Fuchs blaue Augen hat, wird er auf den Namen Blau-Auge getauft. Blau-Auge ist sehr erleichtert, dass er bei der Rehfamilie bleiben darf und er gibt sich auch die allergrößte Mühe, ein gutes Reh zu sein, wirklich! Als aber ein kleines Mäusekind verschwindet und nur kurz darauf auch das Rehkitz Vielpunkt spurlos verschwunden ist, fällt der Verdacht sofort auf Blau-Auge. Er ist nun mal ein Fuchs und ein Fuchs bleibt immer ein Fuchs, so meinte ja schon der Uhu. Blau-Auge wird fortgeschickt und er macht sich auf die Suche nach seiner Fuchsfamilie. Ob er sie finden wird? Alleine suchen muss Blau-Auge sie zum Glück nicht. Er wird bei seinem großen Abenteuer Freunde an seiner Seite haben, die ihm nicht im Stich lassen werden. Und auch Blau-Auge wird allen zeigen, was für ein guter Freund er ist und dass man sich immer auf ihn verlassen kann.

Dieses Buch hat mir nur noch mal zu deutlich vor Augen geführt, dass Kirsten Boie zurecht zu meinen Lieblingsautorinnen gehört. Ich bin so verliebt in diese niedliche Geschichte! Was für ein wundervolles und herzallerliebstes Kinderbuch! In meinen Augen darf es in keinem Kinderbuchregal fehlen.

Auf gut 192 Seiten erwartet einen hier eine wunderschöne und zu Herzen gehende Geschichte, die einen berührt und zum Nachdenken anregt, die einen mitfiebern und mitfühlen lässt, die einen traurig und glücklich macht. Das Buch enthält eine Menge wichtiger und toller Botschaften, zauberhaft und sehr kindgerecht verpackt in einem großartigen Tierabenteuer.

Was mir hier ganz besonders gut gefallen hat, ist die Erzählweise des Buches. Als Leser erfahren wir alles aus der Sicht der Waldtiere und werden von dem Erzähler sogar öfters direkt angesprochen. Beides mag ich unheimlich gerne. Tiergeschichten fallen schon seit langem in mein Beuteschema und diese direkte Ansprache konnte mich schon immer begeistern.

Wie Kirsten Boie das Erzählen aus der Tiersicht gelungen ist, ist einfach nur großartig. Besonders klasse fand ich, wie sie uns Menschen (Zweifüßler) darstellt. Hach, auf was für Ideen sie da nur gekommen ist, herrlich! Bei manchen Beschreibungen habe ich ja schon ein bisschen gebraucht, bis ich verstanden habe, wovon die Tiere da nun sprechen. Als es dann Klick gemacht hat, hatte ich jedes Mal ein breites Lächeln auf den Lippen.
Eines meiner Highlights war die Sache mit dem Mond. Die Waldtiere denken, dass wir Menschen uns jede Nacht am Mond bedienen und dessen Licht für unsere Häuser stehlen, damit wir es, wenn es draußen dunkel wird, weiterhin schön hell bei uns haben. Also da musste ich ja wirklich sehr schmunzeln. Auch super fand ich die Beschreibungen über die Rundfüßler. Rundflüßler, na, ahnt ihr, was damit gemeint ist? Ich bin jetzt mal ganz gemein und verrate es nicht. Wenn ihr gerne wissen möchtet, was sich hinter diesen mysteriösen Rundfüßlern verbirgt, müsst ihr das Buch schon selber lesen. Was ihr unbedingt tun solltet! Ob zum Vor- oder zum Selberlesen, ich kann „Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte“ jedem sehr ans Herz legen.

Zum Vorlesen eignet sich das Buch wunderbar. Ich habe es für mich alleine gelesen, kann mir aber nur zu gut vorstellen, dass es für zauberhafte Vorlesestunden für die ganze Familie sorgen wird. Der Schreibstil ist so schön und liest sich super angenehm. Ich habe nur die Schrift als recht klein empfunden, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich da immer sehr anfällig bin. Dennoch wird das Buch für Erstleser zu schwierig sein, da sich auf einer Seite auch oft sehr viel Text befindet. Hier sollte man in meinen Augen schon ein etwas geübterer Leser sein. Ich persönlich würde das Buch zum Selberlesen ab 8 Jahren empfehlen.

Womit mich Kirsten Boie ebenfalls hellauf begeistern konnte, sind die Charaktere. Vor allem Blau-Auge hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Mit dem kleinen Fuchs habe ich beim Lesen so mitgelitten. Das kleine Kerlchen kann einem wirklich nur leid tun. Das Buch ist stellenweise schon sehr traurig, aber keine Sorge, zu traurig und bedrückend ist die Geschichte nicht. Es gibt auch eine Menge schöner und lustiger Momente, die die traurigen Szenen wunderbar auflockern.
Da wäre zum Beispiel der Herr Professor Kater, auf den die Familie Reh stoßen wird. Der Kater ist typisch Katze, er hält sich für ganz toll und den Größten. Unsympathisch ist er aber nicht, ich mochte den Herrn Professor Kater sehr gerne. Die Waldtiere sind einfach alle auf ihre Weise total liebenswert und einzigartig.

Was das Buch dann noch besonderer macht, sind die vielen wichtigen und tollen Botschaften, die es enthält und die auf eine rührende Weise vermittelt werden: Jeder darf so sein, wie er oder sie ist. Und auch, wenn man total verschieden ist, kann man befreundet und sogar die allerbesten Freunde sein.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen natürlich die bezaubernden Illustrationen von Barbara Scholz. Ich liebe ihre Bilder wirklich sehr, sie sind so niedlich und herzerwärmend schön! Ich konnte mich an den vielen hübschen Zeichnungen einfach nicht sattsehen. Egal ob die kleinen Bildchen oder die ganzseitigen Illustrationen – sie sind alle so traumhaft und geben das Geschehen im Text erstklassig wieder.

Fazit: Was für ein wunderschönes Kinderbuch! Mit „Vom Fuchs, der ein Reh sein sollte“ hat mir Kirsten Boie nur noch mal vor Augen geführt, dass sie zurecht zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen zählt. Ich bin ganz verliebt in diese süße Geschichte, die hier erzählt wird. Sie ist spannend und lustig, sie ist traurig, warmherzig, zauberhaft schön und so wundervoll illustriert. „Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte“ handelt von Freundschaft, Mut, Toleranz, Vorurteile und Zusammenhalt und ist ein Vorlesebuchschatz für die ganze Familie. Ich bin hellauf begeistert und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!
Profile Image for Fabelhafte  Bücherwelt .
170 reviews
April 8, 2019
Das Cover ist richtig schön und hat uns sofort gefallen. Man sieht den kleinen Fuchs, der von anderen Waldtieren umgeben ist.

Die Geschichte ist spannend und interessant erzählt, aber eher als Vorlese Buch gedacht. Für Erstleser ist es zu viel Text, zu klein geschrieben und die Sätze sind zu lange. Dies sieht man schon allein im Anfangssatz und setzt sich im gesamten Buch so fort.

Besonders Schön finde ich die Erklärungen der Tiere und wie sie unsere Welt sehen. Wörter wie Donnerbüchsen, Rundfuß und schwarzes Band laden zum Miträtseln ein und bereiteten uns viel Spaß beim Lesen.

Der Fuchs Blau-Auge hat uns manchmal richtig leid getan. Aber in Vielpunkt hat er einen tollen Freund und Bruder gefunden. Ganz im Sinne von „Freunde helfen einander“, lernen Kinder mit diesem Buch, was echte Freundschaft bedeutet.

Die Illustrationen von Barbara Scholz passen hervorragend zum Inhalt des Buches und machen die Geschichte lebendig.


Fazit
Wir können dieses schöne und großartige Buch über Freundschaft, Vorurteile, Ablehnung, Mut und Zusammenhalt nur empfehlen. Schöne und spannende Lesestunden mit Lerneffekt sind garantiert. Einziger Kritikpunkt sind die langen, teils verschachtelten Sätze.
Profile Image for Sarai.
36 reviews3 followers
August 19, 2019
Wunderschöne Vorlesegeschichte mit einem Erzählton, der mir sehr gefallen hat und ausgesprochen niedlichen Illustrationen.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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