In einer Herbstnacht werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann in die Südsteiermark gerufen. Schon die Fahrt zum Tatort in Kitzeck im Sausal gerät für Sandra zur Nervenprobe. Aus dem Nichts taucht ein Mädchen mitten auf der Fahrbahn auf, das genauso plötzlich wieder im dichten Nebel verschwindet. Bergmann will merkwürdigerweise nichts davon gesehen haben. Nach und nach wird der Fall um den ermordeten Weinbauern immer unheimlicher, führt er die Ermittler doch in dunkle Zeiten zurück, als der „Spuk von Trebian“ begann …
Spuk im Weinberg Im Sausal wird ein Winzer erschossen aufgefunden. Doch schon der Weg in den kleinen Ort gestaltet sich für die Grazer LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann schwierig. Dichter Nebel liegt über der Landschaft und plötzlich steht ein verletztes Mädchen auf der Fahrbahn, um kurz darauf wieder vom Nebel verschluckt zu werden. Am Tatort wird es nicht besser – das Opfer wurde mit einem altertümlichen Vorderlader durch das Fenster erschossen und obwohl der Altwinzer viele Feinde hatte, werden immer wieder Geister längst Verstorbener als Täter ins Spiel gebracht. Der Hof wird angeblich schon seit Jahren von ihnen heimgesucht und eine Reihe von Bewohnern starben auf unnatürliche Weise. Während Sascha Bergmann dem Geistergerede ablehnend gegenüber steht – er hatte auch die Mädchengestalt auf der Straße nicht gesehen, geht Sandra auch diesen Spuren nach. Das hat natürlich zur Folge, dass sie zusätzliche Spötteleien ihres Vorgesetzten zu ertragen hat. Auch der nunmehr 9. Fall des Duos aus Graz zeichnet sich durch den bildhaften Schreibstil aus, welcher die Gegend in der Südsteiermark perfekt mit der Handlung verwebt, dazu fließt jede Menge Dialekt in die Dialoge ein, was den Lokalkolorit unterstreicht und die Geschichte noch bildhafter macht. Auch die gewohnten Sticheleien zwischen den beiden Ermittlern dürfen nicht fehlen und lockern die Handlung auf. Ein paar Längen mit immer neuen Geistererscheinungen hatte die Story dann doch, wobei sich die Autorin auf historische belegte Ereignisse und Personen in der Gegend bezieht. Das Buch bietet gewohnt spannende Unterhaltung und macht Lust auf die weiteren Teile der Serie.
Ist halt auch nicht ganz mein Genre, denke ich, aber ich bin überhaupt nicht mit den Protagonisten und der Erzählweise warmgeworden. Denke aber, wenn man diese Art des Erzählstils mag, dann wird man schon Gefallen dran finden.
Wie auch bei ihren anderen Büchern, schafft sie das grüne Herz der Steiermark besonders hervorzuheben. Dennoch verrät das Cover nichts vom Inhalt, was es für mich noch spannender macht.
Meinung
Wie von Claudia Rossbacher bereits gewohnt, schafft sie es auch dieses Mal, den Spannungsmoment durchgehend hoch zu halten. Man möchte die Seiten beim Lesen geradezu verschlingen.
Im Mittelpunkt stehen die LKA-Ermittler Sandra Mohr, Sascha Bergmann rund um die Aufklärung des Mordes an einem Weinbauern. Doch schon die Fahrt nach Kitzeck, in der Südsteiermark, wird für Sandra Mohr zur Zerreißprobe. Was hat sie im dichten Nebel gesehen? War es real? Warum hat es Bergmann nicht gesehen? Und was hat es mit Mutter Silbert und den Fluch von Trebian auf sich?
Es ist so spannend geschrieben, dass ich es in einem Rutsch durch hatte. Ich wollte unbedingt diese Fragen aufklären und doch kam das Ende, anders als erwartet.
Mich fasziniert immer wieder, wie sie die steirischen Ausdrücke so gut in das Buch einbinden kann, da doch ihre Bücher in unterschiedlichen Regionen der Steiermark spielen. Wer diese nicht versteht, im Glossar wird man aufgeklärt
Fazit
Wieder einmal ein gut durchdachter und spannender Krimi. Mach weiter so. Klare Empfehlung
Dialekt Krimi--the best part about it was listening to the Austrian dialect in the dialogue. Not a bad Krimi, however, and I'll probably listen to another one.
n einer Herbstnacht werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann in die Südsteiermark gerufen. Schon die Fahrt zum Tatort in Kitzeck im Sausal gerät für Sandra zur Nervenprobe. Aus dem Nichts taucht ein Mädchen mitten auf der Fahrbahn auf, das genauso plötzlich wieder im dichten Nebel verschwindet. Bergmann will merkwürdigerweise nichts davon gesehen haben. Nach und nach wird der Fall um den ermordeten Weinbauern immer unheimlicher, führt er die Ermittler doch in dunkle Zeiten zurück, als der „Spuk von Trebian“ begann …
Hm, ich tu mir selbst nach neun Bänden manchmal noch etwas schwer mit der Protagonistin, Sandra Mohr und auch das Thema/der Schwerpunkt dieses Kriminalfalls konnte mich nicht so recht überzeugen - Paranormales ist jetzt in nicht explizit paranormal ausgewiesenen Geschichten nicht so ganz meins. Trotzdem mochte ich die Entwicklung des Falls, wie der Plot aufgebaut war, die Spannung zwischen Sandra und Sascha. Diesmal habe ich auch gehört, nicht gelesen, was eigentlich ganz gut funktioniert hat, die Sprecherin hat die verschiedenen Stimmen schön unterschiedlich gelesen - für meinen Geschmack hätte es nur in der neutralen Erzählstimme vielleicht auch ein bisschen mehr Lokalkolorit sein können. Trotz allem gibts ingesamt drei Sterne von mir.
Der neunte Fall von Sandra und Sascha ereignet sich kurz vor Halloween und ist mit Geistererscheinungen gespickt. Ein Weinbauer wird erschossen aufgefunden und laut Überlieferungen treiben Geister, die in der Zwischenwelt gefangen sind dort ihr Unwesen.
Claudia Rossbacher hat in diesem Krimi Rückblenden auf ein Medium eingebaut, das in der Gegend tätig war und verweist auch auf Bücher darüber.
Für mich war der Roman etwas anders als die Vorgänger. Das lag wohl an den erwähnten Rückblenden. Die gaben der Geschichte einen anderen Drive.
Äußerst spannend, man sucht vergebens nach dem Täter bis zum Schluss. Sascha Bergmann ist wieder unschlagbar in seiner charmanten Art und auch Sandra Mohr trotz ihrer Erkältung. Wieder ein sehr gelungener Krimi, den man (leider) sehr schnell gelesen hat. Steirerrausch = Leserausch.