Der 3. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey 1918 ist der Frieden mit Russland in greifbarer Nähe. Nach einem Mordanschlag ist es fraglich, ob Konstantin das noch erleben wird. Immerhin pflegte die Dorflehrerin Rebecca ihn aufopferungsvoll. Graf Adolphis indes ist verzweifelt. Durch den Kauf von Kriegsanleihen ist das Gut hoch verschuldet. Gräfin Feodora drängt Katharina zur Hochzeit mit dem Scheusal Ludwig, einem Neffen des Kaisers. Diese Verbindung wird zur Überlebensfrage für Gut Greifenau. Doch Katharinas Herz schlägt für den Industriellensohn Julius. Kurz vor der Hochzeit flieht sie. In Berlin gerät sie mitten in die Wirren der Novemberrevolution.Der Krieg ist zu Ende und der Kaiser selbst geflohen.Der Nachfolgeband zu "Gut Greifenau. Nachtfeuer".Die Gut-Greifenau-Reihe im Ü 1: Gut Greifenau - AbendglanzBand 2: Gut Greifenau - NachtfeuerBand 3: Gut Greifenau - Morgenröte
Da es sich hier um den 3. Teil einer Reihe handelt, möchte ich zum Inhalt des Buches garnicht viel sagen. Es geht nach wie vor um die Grafenfamilie und ihre Angestellten, die auf Gut Greifenau in Hinterpommern leben. Die Geschichte spielt über mehrere Bände kurz vor, während und nach dem 1. Weltkrieg. Die Autorin versteht es dabei, die historischen Hintergründe gut recherchiert wiederzugeben, ohne sie zu sehr in den Vordergrund zu stellen.
Im Mittelpunkt der Bücher stehen die vielen tollen Personen, die von Hanna Caspian auf ganz tolle Weise Leben eingehaucht bekommen haben. Ich habe Katharina, Alexander, Rebecca, Konstantin, Albert & Co. von Band zu Band mehr ins Herz geschlossen, habe mitgefiebert und mitgelitten. Alle Protagonisten haben ihr Päckchen zu tragen und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass alle am Ende ihr Glück finden.
Schauplatz, Charaktere und Schreibstil waren durchweg genial und ich kann die Reihe sehr empfehlen. Ich vergebe 5 / 5 ⭐ für diesen besonderen historischen Roman 📖
Buchmeinung zu Hanna Caspian – Gut Greifenau. Morgenröte
„Gut Greifenau. Morgenröte“ ist ein Roman von Hanna Caspian, der 2019 bei Knaur TB erschienen ist. Dies ist der dritte und abschließende Band einer Trilogie um die Bewohner des fiktiven Gutes Greifenau, die von 1913 bis 1919 spielt.
Zum Autor: Hinter Hanna Caspian verbirgt sich eine erfolgreiche deutsche Autorin, die ihr Herz ans Rheinland verloren hat. Ihre historischen Liebesromane behandeln spannende Themen der vergessenen deutschen Geschichte. Dabei verwebt sie akribisch tatsächliche historische Begebenheiten mit dem Leben fiktiver Figuren. Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften und Sprachen. Mit ihrem Mann wohnt und arbeitet in unmittelbarer Nähe zum Rhein.
Klappentext: 1918 ist der Frieden mit Russland in greifbarer Nähe. Nach einem Mordanschlag ist es fraglich, ob Konstantin das noch erleben wird. Immerhin pflegte die Dorflehrerin Rebecca ihn aufopferungsvoll. Graf Adolphis indes ist verzweifelt. Durch den Kauf von Kriegsanleihen ist das Gut hoch verschuldet. Gräfin Feodora drängt Katharina zur Hochzeit mit dem Scheusal Ludwig, einem Neffen des Kaisers. Diese Verbindung wird zur Überlebensfrage für Gut Greifenau. Doch Katharinas Herz schlägt für den Industriellensohn Julius. Kurz vor der Hochzeit flieht sie. In Berlin gerät sie mitten in die Wirren der Novemberrevolution. Der Krieg ist zu Ende und der Kaiser selbst geflohen.
Meine Meinung: Vieles, was ich zu den ersten beiden Teilen geschrieben habe, kann ich nur wiederholen. Ich habe mich in und mit diesem Buch wohlgefühlt. Die Figuren sind erfrischend und zum Teil in erstaunlicher Tiefe mit Ecken und Kanten beschrieben. Wieder geht es um die Liebesgeschichten der beiden Grafenkinder, Themen aus der Welt der Bediensteten, aber auch Entwicklungen, die sich aus dem Kriegsende ergaben. Politische Ereignisse spielen weiterhin im Leben der Bewohner kaum eine Rolle, wohl aber der allgegenwärtige Standesunterschied und immer noch Versorgungsengpässe, die nach Kriegsende verstärkt auftreten. Es gibt immer noch viele Geheimnisse um die Bewohner des Gutes, die nach und nach an die Oberfläche gebracht werden und auch die ein oder andere Figur taucht wieder auf, die das Gut zwischenzeitlich verlassen hatte. Albert Sonntag bleibt meine Lieblingsfigur, auch wenn sich seine Rolle wieder etwas wandelt. Er hat eine Frau gefunden, die er liebt, und einen Vater, der ihn nicht als Sohn kennt. Und dann ist da noch das Ziel seiner Rachegedanken, Pastor Wittekindt. Katharina, die schon im letzten Band von einem jungen Mädchen zu einer selbstbewußten jungen Dame geworden ist, arbeitet weiter an der Realisierung ihrer Träume. Viele in ihrem Umfeld sind von der Hartnäckigkeit und der Kompromisslosigkeit der jungen Frau beeindruckt. Überhaupt sind es weiterhin die kleinen Dramen und Erfolge, die dem Roman Würze verleihen. Manche Figuren sind etwas einseitig gestaltet, aber sie passen dennoch in die Geschichte. Das Leben auf dem Gut wird glaubhaft und realistisch beschrieben und von Zeit zu Zeit passiert etwas aufregendes. Und diesmal werden alle wesentlichen Erzählstränge zu einem gemeinsamen Ende verwebt. Nach vielen dramatischen Ereignissen endet die Geschichte mit der ersten freien Wahl, bei der auch Frauen abstimmen durften. Dies ist ein überaus passender Abschluss der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und bei der Vielzahl der Figuren findet sich für jeden Leser etwas. Mit einigen Figuren fiebert man mit, anderen wünscht man weniger Erfolg. Der Leser lernt die Auswirkungen des Krieges auf die Bewohner des Gutes kennen und die kleinen Dramen wirken präsenter als die auch vorhandenen Glücksmomente. Viele der Figuren entwickeln sich weiter und überraschen mit neuen Eigenschaften. Nikolaus und Anastasia, die beiden anderen Grafenkinder, spielen eine größere Rolle als bisher, aber auch für die bekannten Figuren stehen Entwicklungen an, die diese fordern und manchmal auch überfordern. Es gibt viel Leid, aber auch für die ein oder andere Figur eine Portion Glück.
Fazit: Die Autorin hat sich noch einmal gesteigert und die Geschichte hat mich mitgenommen, wie ich es kaum erwartet hatte. Fast immer war die Entwicklung der Ereignisse glaubhaft und es war durchgehend spannend und mitreißend. So vergebe ich fünf von fünf Sternen (95 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung für diese faszinierende Familiensaga aus.
Der dritte und letzte Band, rund um die Grafenfamilie von Auwitz-Aaarhayn und ihren Dienstboten, ist der krönende Abschluss einer Trilogie, die mich absolut überzeugen konnte! Nachdem der zweite Band am Ende einen schlimmen Cliffhanger hatte, war ich mehr als gespannt, wie es weitergehen wird. Gott sei Dank hat uns die Autorin nicht so lange mit den Folgebänden warten lassen, wie es sonst meistens üblich ist.
Der Krieg neigt sich langsam dem Ende zu. Die Menschen hungern und die Revolution in Russland scheint auch auf Deutschland überzuschwappen. Die Grafenfamilie verliert, langsam aber sicher, immer mehr an Einfluss. Die noch vorhandenen Pächter und die Zwangsarbeiter am Gut beginnen zu revoltieren. Die deutschen Soldaten können nicht glauben, dass Deutschland den Krieg verlieren wird. Als auch noch die Spanische Grippe ausbricht, befindet sich Gut Greifenau im Ausnahmezustand. Nur Gräfin Feodora denkt, alles bleibt beim Alten und jeder muss weiterhin nach ihrer Pfeife tanzen. Sie bangt mehr um die Zarenfamilie, als um ihre eigenen Kinder und das Gut, das die Schuldenlast kaum mehr tragen kann. Das neue Gesetz, den 8 Stunden Tag für alle Bediensteten und Arbeitnehmer einzuführen, lässt Grafin Feodora Gift und Galle spucken. Ebenso die Handlungsweisen ihrer beiden "Sorgenkinder" Konstantin und Katharina. Die Ereignisse überschlagen sich und es scheint als würde nach diesem Krieg kein Stein auf den anderen bleiben....
Ich war wieder so intensiv in der Geschichte, dass man alles andere um einem herum vergisst und ausblendet. Verschiedene Perspektiven und Schauplätze lassen die wieder fast 600 Seiten nur so an einem vorbeifliegen. Ich litt und bangte mit den Figuren, egal ob im Parterre bei den Dienstboten oder mit den Grafenkindern. Vorallem Katharina macht in diesem letzten Band eine unglaubliche Wandlung durch. Sie wird erwachsen und weiß, was sie will. Ihre Durchhaltekraft beeindruckte mich vollkommen. Werden Konstatin und Rebecca das Glück finden? Wer wird von den Dienstboten aus dem Krieg zurückkehren? Wird Albert sich zu erkennen geben? Und wird sich das Gut halten können? All das fragt man sich während der spannenden Lektüre und erhält am Ende Antworten auf alle offenen Fragen.
Fazit: Ich war traurig die liebgewonnenen Figuren nun nach dem Finalband verlassen zu müssen. Selten findet man eine Trilogie, bei der alle drei Bände gleich spannend und hervorragend recherchiert sind. Diese Reihe gehört definitiv zu meinen absoluten Lese-Highlights ever! Absolute Leseempfehlung für alle drei Romane der Trilogie!
4,5 Sterne = fast perfekt, würde ich weiter empfehlen
Dieser Band hat mir bisher am besten gefallen. Die Charaktere haben inzwischen richtig Tiefe und bestimmte Charaktere sind einem inzwischen sehr ans Herz gewachsen und man möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Zwischenzeitlich kam auch richtig Spannung auf und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Viele Handlungsstränge kommen hier zusammen und werden zufriedenstellend abgeschlossen. Man könnte theoretisch die Reihe hier beenden, aber ich möchte natürlich wissen, wie es weitergeht und lese selbstverständlich weiter...
Ich war sehr gespannt auf den dritten Teil der "Gut Greifenau"-Reihe von Hanna Caspian. "Morgenröte" hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.
Da es sich um den dritten Band der Reihe handelt, möchte ich nicht zu viel vom Inhalt verraten, um Spoiler zu vermeiden. Doch was ich sagen kann: Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche zum Ende des Ersten Weltkriegs. Hanna Caspian versteht es meisterhaft, diese turbulente Zeit anhand ihrer Protagonisten darzustellen, die einem über die Bände hinweg ans Herz wachsen oder auch abstoßen. Die Autorin zeigt eindrucksvoll, was diese historischen Veränderungen für einzelne Personen bedeuteten.
In "Morgenröte" passieren einige schlimme Dinge, aber es gibt auch immer wieder Hoffnung und neue Chancen. Diese ausgewogene Mischung machte diesen Band für mich besonders angenehm und spannend. Tatsächlich hat mir dieser Teil bisher von allen am besten gefallen, weshalb ich ihn mit 5 Sternen bewertet habe.
Die verschiedenen Erzählperspektiven – von der Adelsfamilie über die Bediensteten bis hin zu den Menschen in der Stadt, ob arm oder reich – machen die Geschichte unglaublich spannend. Es gab einige Überraschungen und spannende Wendungen, und beim Hören des Hörbuchs kam für mich zu keiner Zeit Langeweile auf.
Der Schreibstil von Hanna Caspian ist wie in den ersten beiden Bänden angenehm flüssig, aber nicht zu simpel. Die Sprache passt hervorragend zum historischen Setting und zieht einen förmlich in die Geschichte hinein.
Ich kann die Gut Greifenau Reihe jedem ans Herz legen, der sich für historische Settings interessiert und dabei auch die Einzelschicksale der Protagonisten miterleben möchte. Die Serie hat definitiv Suchtpotenzial – es ist wie eine sehr hochwertige Soap, bei der man einfach wissen muss, wie es mit den Charakteren und ihren Schicksalen weitergeht.
Alles in allem ein hervorragender historischer Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Minuten gefesselt hat.
Dies ist der dritte und damit auch letzte Band der Triogie um das Gut Greifenau, und man sollte die ersten beiden Bücher gelesen haben, um diesen hier richtig genießen zu können. Dann aber bekommt man einen gro��artigen Abschluss der Geschichte um Gut Greifenau – ich zumindest hatte mit diesem Band wunderschöne Lesestunden.
Die Geschichte spielt Ende des 1. Weltkriegs, über einen Zeitraum von 2 Jahren. Es war spannend, die politischen Änderungen und Umbrüche mit ihren Auswirkungen zu erleben, was es für die Menschen auf Gut Greifenau bedeutet, wie sich ihr Leben ändert und was das neue System mit sich bringt – Chancen, aber auch Fallen. Ich mag es, wenn ich Geschichte an Einzelschicksalen erleben kann, und genau das ist es, was mir hier so gut gefallen hat. Die Charaktere sind aus den Vorgänger-Büchern schon alle bekannt, und so konnte ich richtig mit ihnen fiebern und leben, egal ob es die Herrschaften oder die Dienstboten waren, ob sympathisch oder unsympathisch, alt oder jung. Diese Geschichte bietet viele verschiedene Facetten, und die unterschiedlichen Erzählperspektiven machen die Geschichte sehr spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, will ich wissen wollte, wie es den unterschiedlichen Figuren ergangen ist. Und da die Autorin an Überraschungen und unerwarteten Wendungen auch nicht gespart hat, war es wirklich von der ersten Seite an sehr fesselnd.
Die beiden Vorgänger konnten mich ja nicht so sehr packen, und jetzt im Rückblick, weiß ich gar nicht warum. Vielleicht war es einfach der falsche Zeitpunkt, denn die Geschichte bietet alles, was eine gute Familiensaga braucht. Spannende Figuren, Gut-Menschen und Bösewichte, einen bewegende Zeit und zuletzt auch einen eingängigen und sehr angenehmen Schreibstil. Ich habe an diesem Abschlussband wirklich nichts auszusetzen und hoffe auf weitere Bücher der Autorin – gerne auch als Saga im historischen Setting. Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.
3⭐️ Schon etwas schlechter als der zweite Teil. Was mich besonders gestört hat waren die vielen Fehler, falsche Namen oder ähnliches. Sogar auf dem Klappentext steht ein völlig falscher Name (wer ist Sebastian?!). Das ist schon bedauerlich und leider für mich persönlich sehr störend. Die Story fand ich etwas anstrengender zu lesen als bei den anderen beiden Büchern, aber das Ende war wirklich schön :)
Dies ist der dritte Band einer Familiensaga von Hanna Caspian, die als „Gut Greifenau“-Trilogie im Handel verfügbar ist. Die ersten drei Bände erschienen bis März 2019. Doch ich muss unbedingt erwähnen, dass es sich schon lange nicht mehr um eine Trilogie handelt. Da das Leben immer wieder fortschreitet, waren die Leser und auch die Autorin gespannt, wie es mit den Figuren nach diesem dritten Band weitergeht. Und siehe da, es gibt weitere drei Bände um das Landgut Greifenau und derer von Auwitz-Aarhayn.
1918, der Frieden mit Russland, er ist zum Greifen nahe. Der Zar wurde hingerichtet. Russland wird von Lenin, Trotzki und den Bolschewiki beherrscht.
Nach einem Mordanschlag ist es fraglich, ob Konstantin das noch erleben wird. Als er wieder in die Heimat schwerkrank zurückkehrt, kommt er bei der Dorflehrerin Rebecca unter, die ihn aufopferungsvoll pflegt. Nur sein Vater Graf Adolphis erfährt davon und ist indes verzweifelt, während er Rest der Familie davon ausgeht, dass Konstantin tot ist.
Durch den Kauf von Kriegsanleihen ist das Gut hoch verschuldet. Wie in alter adeliger Tradition scheint nur eine Heirat den Schuldenberg verringern zu können.
Gräfin Feodora hingegen drängt deshalb die Tochter Katharina zur Hochzeit mit dem Scheusal Ludwig, einem Neffen des Kaisers. Diese Verbindung wird zur Überlebensfrage für Gut Greifenau. Doch Katharinas Herz schlägt für den Industriellensohn Julius aus Potsdam. Kurz vor der Hochzeit flieht sie. In Berlin gerät sie mitten in die Wirren der Novemberrevolution.
Schließlich ist der Krieg zu Ende und der Kaiser selbst geflohen. Die Arbeiter- und Bauernräte wollen den Adel enteignen. Doch auch die Landarbeiter und Pächter bangen um ihren Lebensunterhalt.
Vergleichbar mit Downton Abbey hat Hanna Caspian ein allumfassendes Universum rund um ein fiktives Gut Greifenau geschaffen. In den Romanen dieser Reihe dreht sich alles um das Leben einer Adelsfamilie und die Schicksale ihrer Mitglieder. Gleichzeitig werden aber auch die Geschichten und Schicksale der Dienstboten eingebunden. Die Reihe gibt uns einen faszinierenden Einblick in die sozialen Unterschiede und das Zusammenleben in einer vergangenen Zeit.
In diesem Roman gibt es viele verschiedene Geschichten, die Menschen aus allen Gesellschaftsschichten betreffen. Sowohl bei den Angestellten als auch bei der adeligen Familie, den Pächtern, den Dorfbewohnern und den Bekannten gibt es Geheimnisse und Komplikationen. Viele Probleme müssen gelöst werden. Die Autorin hat es großartig geschafft, den Weg zum Ziel zu gestalten. Das bedeutet, dass es anfangs nicht auf eine Lösung am Ende des Romans oder der Trilogie hinausläuft. Man verstrickt sich förmlich in den Verwicklungen der einzelnen Figuren, fühlt mit ihnen mit, freut sich mit ihnen und wünscht ihnen das Schlimmste. Am Ende will man nur noch wissen, wie es mit den einzelnen Charakteren weitergeht.
In diesem fesselnden Roman wird die Geschichte einer fiktiven Familie erzählt, die eng mit den turbulenten Ereignissen des Ersten Weltkriegs und dem Sturz des Kaisers verbunden ist. Das Buch bietet einen faszinierenden Einblick in das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland zu dieser Zeit und erzählt die bewegenden Schicksale der Familienmitglieder, die von den Auswirkungen des Krieges betroffen sind. Eine packende Geschichtserklärung, die den Leser mitnimmt auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit.
»Morgenröte« bietet genau wie die anderen Bände dieser Reihe umfangreiche Informationen zur Geschichte, die von Hanna Caspian akribisch recherchiert und detailreich aufbereitet sind. Die Informationen sind entlang des Themas sehr vielfältig und werden faszinierend zu einer Geschichte mit vielen kleinen Geschichten verwoben. Es ist eine Quelle, die sowohl Liebhaber als auch Neulinge von historischen Romanen gleichermaßen anspricht und begeistert.
Für mich persönlich gilt: Einmal Greifenau, immer Greifenau! Ich wünsche es von ganzem Herzen jedem neuen Leser, jeder neuen Leserin.
Auch dieser 3. Teil hat mich gleich wieder eingesogen. Man ist ganz leicht wieder drin und das Buch schließt nahtlos an den Vorgänger an. Der Spannungsleven ist direkt wieder hoch.
Katharinas Plänen finde ich erstaunlich und muss ihr Respekt zollen, sie reift wirklich bewundernswert.
Manche Figur trifft es hart und man empfindet Mitleid. Der Graf tritt erstaunlich kulant und risikobereit auf. Das Schicksal der Figuren und deren familiären Verbindungen entwickeln sich dynamisch und spannend weiter. Die Geschichte kann sehr fesseln.
Man kann diese schlimmen Zeiten in dem nun schon 5 Jahre dauernden Krieg sehr gut nachempfinden! Gesteigert werden sie dann auch noch durch die gefährliche spanische Grippe, die durchs ausgezehrte Land zieht.
Ich konnte in diesem Band viel über das Ende des 1. Weltkriegs lernen. Das Kriegsende hilft spontan nur wenigen, denn Armut und Hunger herrschen weiter vor. Nur die Soldaten können sich endlich auf den Heimweg machen. Auch die Hauptfiguren müssen unerwartete weitere dramatische Entwicklungen erleben. Man kann das Buch zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Es geht Schlag auf Schlag. Unglaublich, was die Figuren alles noch erleben und ertragen müssen! Man kann es kaum in Worte fassen. Die Zustände in der ersten Zeit nach Kriegsende waren vertrackt und teilweise haarsträubend. Das war mir bislang so nicht bewusst. Es mussten noch viele Menschen in den Gemetzeln zwischen den verschiedenen Gruppierungen sterben. Man leidet mit und ist fassungslos.
Noch bis ca. 100 Seiten vor dem Ende ist für die meisten Figuren kein glückliches Ende oder eine Zukunft in Sicht. Man fragt sich mittlerweile, wie die Autorin das noch einigermaßen zum Guten wenden will. Aber dann kann das Ende doch auf ganzer Linie überzeugen.
Die gesamte Trilogie konnte mich auf ganzer Linie begeistern. So gut unterhalten befasse ich mich gerne mit historischen Ereignissen.
Auch Teil 3 hat mir gut gefallen - einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass das, was bei Teil 2 zu düster war, hier jetzt vielleicht ein bissle viel in die andere Richtung ausgeschlagen hat - will sagen, es geht alles vielleicht ein bissle zu glatt - da hätte man doch ein bissle "mischen" können....
Trotzdem: Das ist Jammern auf hohem Niveau, ich wurde sehr gut unterhalten und werde die Reihe sicher weiterlesen resp. hören, denn ab Teil 4 sind die Bücher nicht mehr in Kindle Unlimited enthalten und bei Audible gibt's die auch als Hörbücher.
Wir sind in den letzten Monaten des 1. Weltkrieges, als das Buch losgeht, aber auch nach dem Ende des Krieges sind die Zeiten nicht gleich wieder toll. Die Privilegien des Adels fallen quasi von einem Tag auf den anderen, was gestern noch wichtig und wertvoll war, z.B. die Verlobung mit einem Mitglied des Kaiserhauses, ist plötzlich nichts mehr wert oder sogar hinderlich.
Wir verfolgen weiter das Schicksal sowohl der Adelsfamilie als auch der Bediensteten, wobei mir dieses Mal Katharinas Geschichte besonders gut gefallen hat. Wie meist mochte ich auch hier den "russischen" Plot am allerwenigsten, der hat aber jetzt auch nicht soviel Raum eingenommen, als dass es sehr gestört hätte.
Summa summarum war auch dieser Band toll zu lesen, die wilden Zeiten zu Beginn der Weimarer Republik wurden für mich sehr nachvollziehbar beschrieben und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände. Es gibt gute 4.5 von 5 Sternen- ich denke, dieser Band hat mir bisher am besten gefallen aus der Reihe.
Der 3. Band ist der perfekte Abschluss der Gut Greifenau Trilogie. Er knüpft genau so spannend an die Ereignisse des 2. Bandes an und fordert den Figuren alles ab.
Die Entwicklung nimmt ihren Lauf - Endlich wird’s spannend 😃 Der Krieg ist zu Ende und der Kaiser geflohen ….
Nach dem Cliffhanger in Band zwei musste ich unbedingt mit Band drei anfangen und wow, die Geschichte ist nochmal richtig in Fahrt gekommen und um einiges spannender und interessanter geworden. Was sich während der ersten zwei Bücher noch wie eine Einleitung angefühlt hat ist jetzt definitiv zum Hauptteil und Höhepunkt gekommen.
✍🏻
Den Schreibstil kann ich hier erneut loben und auch wenn das Buch mehrere Perspektiven und recht viele Charaktere hat kann man sich in jeden gut hineinversetzen.
Außerdem finde ich die geschichtliche Situation mal wieder sehr gut und verständlich geschildert und die Geschichte um Gut Greifenau passgenau hineingelegt. 🕰️
♥️♥️♥️♥️♥️
😢😢😢
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Achtung ‼️ Spoiler
Endlich finden Katharina und Konstantin mit ihren Lieben zusammen 🥰
Auch wenn ich schockiert war, wie Katharina von Cornelius Urban fortgeschickt wurde 😳
Auch die Beziehung zwischen Rebecca und Konstantin hat sich sehr entwickelt.
Aber am Ende doch ein ganz gutes Happy End, zum Glück 🍀
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