Oskar Maria Graf (1894–1967) was a German author who wrote several socialist-anarchist novels and narratives about life in Bavaria, mostly autobiographical.
In the beginning Graf wrote under his real name Oskar Graf. After 1918, he edited his works for newspapers under the pseudonym, Oskar Graf-Berg; for the works he regarded as "worth being read", he selected the name Oskar Maria Graf.
Erschienen 1959 behandelt dieser Roman das nach wie vor hochaktuelle Thema von Exil und Integration aus einer ganz speziellen Perspektive. Der ursprünglich aus Bayern stammende O.M. Graf verarbeitet darin eigene Erfahrungen des Exils in New York. Auf diesen Schauplatz verweist bereits der Untertitel "Ein New York Roman". Tatsächlich aber ist er viel mehr: ein Künstlerroman, ein Exilroman und nicht zuletzt ein Roman, der dem Leser das Amerika der 50er Jahre aus einem ganz anderen Blickwinkel zeigt. Die Hauptfigur, Martin Ling, trägt durchaus autobiographische Züge. Der alternde, einsame und mittellose Martin Ling wird mehr oder weniger über Nacht zum Erfolgsautor, scheitert aber trotz seines Erfolgs an sich selbst und seiner Unfähigkeit, nach den Erfahrungen der Flucht noch irgendwo ein wirkliches Zuhause zu finden. Genau wie Graf selbst wird er in seiner neuen Heimat nie wirklich heimisch. Immer quält ihn das Gefühl des Fremdseins. Graf selbst litt in New York übrigens so sehr an Heimweh, dass er stets mit Lederhosen durch New York spazierte, um so sein Gefühl der Fremdheit zu lindern.