Gilbert Picard, called Gilbert Charles-Picard, was a 20th-century French historian and archaeologist, a specialist of North Africa during Antiquity. The son of Hellenist Charles Picard (1883–1965), he was born at Nercillac. He was married to Colette Picard, also an historian of antiquity and curator of the site of Carthage, and was the father of Olivier Picard, also an Hellenist, former director of the French School at Athens and a member of the Institut de France. He began his career in Algeria where he explored several sites, and also sojourned in Rome and Carthage. His sister, the philosopher Yvonne Picard, was a member of the French Resistance and died at Birkenau prison camp in 1943. Gilbert Charles-Picard won the Prix Broquette-Gonin awarded by the Académie française in 1960 for his work La Civilisation de l'Afrique romaine. He died in Versailles in 1998, aged 85.
Rom - das grosse Vorbild aller Weltreiche. Doch wie wurde es zu einem solchen und was genau macht ein Weltreich eigentlich aus? Diesen und anderen Fragen ist Autor Greg Woolf auf der Spur.
Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die jeweils einen anderen Aspekt des Themas betrachten. Natürlich geht es häufig um Kriege, aber auch die Welt der Reichen und jene des damaligen Ottonormalverbrauchers werden betrachtet.
Der Leser erfährt von den unterschiedlichen Regierungsformen, wie die Kaiser zu Kaisern wurden und die Auf- und Abstiege des gigantischen Reiches. Über Rom könnte man natürlich ein weit umfangreicheres Werk schreiben, aber das war nicht das Ziel des Autoren. Er möchte dem interessierten Leser einen Einblick in den Aufbau eines Imperiums verschaffen und den Blick für wichtige Details schärfen.
Auch wenn der Schreibstil teilweise etwas trocken ist, so war es für mich dennoch eine lesenswerte Lektüre, die mir viel Wissen vermittelt hat. Ich kann nun die Spuren, die Rom in unserer Geschichte hinterlassen hat, besser nachvollziehen und empfinde das Imperium grundsätzlich als greifbarer.
Empfehlen würde ich diesen Titel jedoch vor allem Lesern, die bereits Umgang mit Sachbüchern pflegen, da das Buch zwar nicht schwer geschrieben ist, aber dennoch Aufmerksamkeit und Interesse des Lesers vorraussetzt und diese nicht erst wecken will.