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Todeslieder: Roman (DrachenStern Verlag. Science Fiction und Fantasy)

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Der dritte Weltkrieg ist vorbei. Die meisten Großstädte sind vernichtet und unbewohnbar. Die Menschen sind in strenge Klassen unterteilt. Während Ivy ein Leben im Überfluss führt, muss sie zusehen, wie die unteren Klassen kaum überleben. Die Musik ist die modernste Waffe der Menschheit, nachdem die Totenweber sich als neue Ebene der Evolution herauskristallisiert haben. Durch ihre Fähigkeit, Todeslieder zu komponieren, sind sie mächtig - und gefürchtet. In den unteren Schichten versuchen sie der Verfolgung und dem sicheren Tod zu entgehen. Als Ivys kleine Schwester entführt wird, hinterlässt der Täter ein unmissverständliches Zeichen am Ein Todeslied. Ivy begibt sich auf eine gefährliche Suche nach dem Kidnapper. Kann sie ihn finden und stoppen, bevor er seine tödliche Melodie zu Ende gewebt hat? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

400 pages, Kindle Edition

Published February 15, 2019

14 people want to read

About the author

Nina Rudt

3 books3 followers
Nina Rudt, 1996 in Göttingen geboren, studiert derzeit Medizin in Magdeburg. Das Lesen und Schreiben von Geschichten begleitet sie schon seit ihrer Kindheit als große Leidenschaft. So schaffte sie es bereits 2012 mit ihrer Kurzgeschichte "Der Fehler" unter die Top 10 des MANGAKA-Schreibwettbewerbs vom Carlsen Verlag.Die spannende Dystopie "Todeslieder" ist ihr Debütroman.

ninarudt (instagram)

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Community Reviews

5 stars
4 (28%)
4 stars
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Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for justabookseller.
114 reviews40 followers
March 6, 2019
Was für ein unglaublich gutes Buch. Durchgehend spannend und mitreißend. Tolle Handlung, liebenswerte Charaktere. Hatte in den letzten Tagen zu wenig Zeit zum Lesen, ansonsten hätte ich es wahrscheinlich an einem Stück gelesen. Eine absolute Empfehlung von mir!
Profile Image for Carolin Wahl.
Author 15 books1,440 followers
February 21, 2019
Die Geschichte rund um Ivy, Jared, Chevalier, die Totenweber - ich mochte sie wirklich sehr! (:

Die Idee, die hinter den Todesliedern steckt ist neu und überraschend anders. Vieles kam in der Handlung für mich recht überraschend, alles zieht wie ein Film vor dem geistigen Auge an einem vorbei und der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Welt selbst ist nicht bis ins letzte Detail beschrieben, aber so bleibt noch genügend Platz für die eigene Fantasie.
Ivy ist eine toughe, aber liebenswerte Hauptfigur, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe; denn trotz ihres frechen Mundwerks und dem Status als "Prinzessin", der Tochter des mächtigsten Mannes der Stadt, hat sie doch das Herz am rechten Fleck und das spürt man besonders im Laufe der Handlung...

Fazit: Ich kann die Geschichte allen empfehlen, die ein rasantes Abenteuer voller Überraschungen, unvorhergesehenen Wendungen, liebevoll ausgearbeiteten Charakteren und einer Prise Humor lesen möchten! (:
Author 3 books3 followers
Read
April 23, 2020
Auf Lovelybooks gibt es jetzt eine Leserunde zu "Todeslieder" und 10 Exemplare zu gewinnen!:)
Profile Image for Lovebooksandpearls.
5 reviews
February 28, 2021
„Todeslieder“ von Nina Rudt gehört zu den Büchern, deren Cover mich etwas irritiert hat. Ich folge Nina schon lange auf Instagram und hatte das Buch, eben wegen des auffälligen Covers immer wieder auf dem Schirm, allerdings dachte ich es sein ein Krimi. Hätte ich mal den Klappentext etwas früher und genauer gelesen, denn ihr Debütroman ist eine fantastische Mischung aus Fantasy und Science Fiction.

Worum es in der Geschichte geht:
Im Jahr 2197 – 300 Jahre nach dem 3. Weltkrieg – leben die Menschen mit einer künstlichen Sonne und es haben sich Zusammenschlüsse mehrere Städte gebildet. Ikar liegt im ehemaligen Amerika, hat 50 Millionen Einwohner und wird von Präsident Lawn regiert. Ivy, die Tochter des Präsidenten, wächst beschützt und behütet auf, rebelliert aber gern gegen ihren viel beschäftigten Vater. Als ihr kleine Schwester entführen wird bricht für Ivy eine Welt zusammen und sie nimmt die Suche nach ihr, gemeinsam mit dem französischen Diplomaten Chevalier, selbst in die Hand. Dabei erfährt sie gut gehütete Geheimnisse und gerät zwischen die Fronten eines schon lange, im Untergrund, tobenden Krieges. Für Ivy ändert sich damit alles und sie schwebt mehr als einmal in tödlicher Gefahr. Hinzu kommt das es in ihrer Lage schwer ist zwischen Freund und Feind zu unterscheiden und so mancher sich als etwas ganz anderes entpuppt als es den Anschein hat.

Zur Geschichte:
Die Geschichte wird aus Ivys Sicht erzählt und gleich zu Anfang bekommt man einen sehr guten Eindruck der futuristischen Welt, die sehr gut beschrieben ist. Jedes Kapitel hat eine Überschrift, die im wesentlichen wieder gibt worum es gehen wird.
Ikar ist in Klassen eingeteilt, für jede davon gibt es eine Tätowierung, die anzeigt in welche Schichte der jeweilige Mensch gehört. Hier geht es von Reich über Arbeiter bis zur Armut. Auch das wird sehr anschaulich anhand der verschiedenen Stadtbezirke beschrieben.
Im Laufe der Evolution haben sich die sogenannten Todenweber entwickelt, die mit ihrer Musik andere Menschen manipulieren, hypnotisieren und sogar töten können. Diese Menschen werden gefürchtet und geächtet, sind aus der Gesellschaft ausgetossen und gelten als vogelfrei. Es besteht ein Konflikt zwischen Todenwebern, die ihre Menschenrecht zurück fordern + Rebellen, die am liebsten alle von ihnen tot sehen wollen.
Die Handlung ist spannend aufgebaut und man wird Stück für Stück an Ivys Seite in den Konflikt hinein geführt. Lernt dabei Ivy, Chevalier und Jared kennen, die sich bereits in Kapitel 3 zusammenfinden und sich gemeinsam auf die Suche nach der kleinen Schwester machen. Durch die Verschiedenen Parteien und vielen Charaktere ist die Handlung sehr komplex, aufregend und zieht von Seite zu Seite mehr an.
Themen wie Machtgier, Politik, Angst vorm Anderssein, Verrat, Misstrauen, Hass bestimmen den Kern der Geschichte. Aber auch ein zartes Schwärmerei und Zusammenhalt findet sich in der Erzählung wieder. Stellenweise gibt es brutale Szenen und es wird auch mal geflucht. Besonders zum Schluss hin wird es sehr actionreich und das Ende ist traurig, überraschend, aber sehr passend.

Die Charaktere:
Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und hatten Tiefe, ihr Handeln war durch und durch menschlich. Dadurch das jeder von „seiner Sache“ überzeugt ist, ist es schwer zu sagen das einer davon gut oder böse ist, denn jeder handelt in voller Überzeugung das Richtige für sein eigenes Überleben und Fortbestehen zu tun.
Obwohl es ein Fantasy Roman ist handeln die Menschen darin sehr real nach dem Motto: „Fressen oder gefressen werden.“ Die Taten sind nicht abwegig und spiegeln die Angst der Betroffenen wieder.
Ivy als Hauptprotagonistin hat mir sehr gut gefallen. Ein bisschen rebellisch, tapfer, vielleicht manchmal etwas kopflos und voreilig, aber auch das hat perfekt zu ihrem Alter gepasst. Die Schwärmerei für Chevalier war sehr gut eingeflochten und glaubwürdig erzählt.
Auch alle anderen Charaktere sind bei mir angekommen und ich mochte das Zusammenspiel untereinander. Sehr gut hat mir gefallen, das etwas fragwürdigere Personen mich im Laufe der Geschichte für sich gewinnen konnten.

Schreibstil / Lesefluss:
Nina Rudt schreibt sehr flüssig und anschaulich. Ich konnte mir alles perfekt vorstellen, Atmosphäre + Gefühle kamen bei mir an.
Die Welt mit ihren futuristischen Elementen war sehr bildlich, fantasiereich, lebendig und in die Zukunft gesehen nicht unvorstellbar.
Die gewählte Sprach war perfekt und hat zu jedem der Charakter e gepasst und ihnen Leben eingehaucht.
Die Kapitel waren nicht zu lang + durch die Geschichte zieht sich ein roter Faden, der einem immer tiefer in das Geschehen zieht. An manchen Stellen waren mir die Szenenwechsel zwar zu schnell, und ich hatte das Gefühl hier fehlen ein bis zwei Seiten, aber meinen Lesefluss hat das nicht gestört.

Meine Meinung:
Nina Rudt's Debütroman „Todeslieder“ fand ich klasse. Eine perfekte und neue Mischung aus Fantasy, Dystopie und Science Fiction. Die Welt in ihrem Aufbau, mit ihren futuristischen Elementen war sehr gut + vorstellbar beschrieben. Die Todenweber waren komplett neu für mich und die Idee hat mir – auch wenn ich kurz gebraucht habe, um es zu verstehen – sehr gut gefallen. Die Handlung war spannend, aufregend, hat mich teilweise ergriffen und regt zum nachdenken an.
Es war schwer eine Seite zu wählen, weil die Charaktere aus vollster Überzeugung für ihre Sache einstehen, wenn auch oft mit fragwürdigen Methoden und Taten. Es gab im Grunde kein Gut oder Böse, weil eben jeder versucht sich selbst zu schützen und sein Fortbestehen zu sicheren. Die Welt mag futuristisch und die Todenweber der Fantasie entsprungen sein, aber der Kern der Handlung hat etwas durchaus reales: Politik, Macht, Angst Fremdenhass sind nur ein paar Themen worum es geht.
Der Schreibstil war lebendig, anschaulich und detailliert, so dass ich mir alles super vorstellen konnte und sehr schnell in die Geschichte und in meinen Lesefluss gefunden habe. Die Sprache für jeden einzelnen Charakter war sehr gut gewählt und hat den letzten Schliff gegeben. Vom Ende war ich echt ergriffen, es war traurig und auch irgendwie ungerecht :( aber auf jeden Fall passend. Absolute Leseempfehlung für alle die mal eine neue Welt entdecken wollen und gerne Geschichten lesen, die einen inneren Zwiespalt auslösen.
Profile Image for Hauntedcupcake.
291 reviews7 followers
April 25, 2019
Inhalt
Die Welt hat sich nach dem Dritten Weltkrieg so gut wie möglich erholt und neu organisiert. Doch eins ist geblieben: Der Nachhall der Todeslieder - magisch gewobener Lieder von Totenwebern, den gefürchtetsten und geächtetsten Menschen der Welt. In dieser Welt lebt Ivy, Tochter des Präsidenten von Rothdal, ein behütetes und gutes Leben. Bis ihre Schwester von einer radikalen Gruppe entführt wird und Ivy sich auf den Weg macht, sie zu retten. Unterstützung erhält sie vom undurchsichtigen Jared und dem attraktiven Diplomaten Chevalier. Die Suche nach ihrer Schwester wird ein Wettlauf gegen die Zeit und Ivy muss feststellen, dass nicht alles so ist, wie sie gedacht hat...

Meine Meinung
Das Buch habe ich dank des Klappentextes auf meine Wunschliste gepackt und durfte dann bei der Leserunde auf Lovelybooks mitlesen. Ein Glück! Todeslieder hat sich als wahres Schmuckstück herausgestellt. Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr angenehm lesen, auch wenn er noch ein wenig flüssiger sein könnte. Für ein Debüt ist es aber unglaublich toll und spannend geschrieben.

Ivy führt ein gutes Leben als Tochter des Präsidenten von Rothdal. Die wirren des letzten Krieges beeinträchtigen sie kaum mehr und vor den geächteten Totenweber muss sie sich nicht gross fürchten. Doch als ihre kleine Schwester entführt wird und als Druckmittel gegen den Präsidenten verwendet wird, bricht Ivy aus ihrem behüteten Leben auf. Gemeinsam mit dem Zirkusartisten Jared und dem geheimnisvollen aber äusserst attraktiven französischen Diplomaten Chevalier macht sie sich auf die Suche nach ihrer Schwester. Dabei muss sie feststellen, dass vieles, was sie für wahr empfunden hat, nicht so ist. Wem kann sie noch trauen? Und schafft sie es, ihre kleine Schwester zu retten?

Auf dem Umschlag des Buches steht "Suchtgefahr! [...] ein echter Pageturner". Solche Eigenwerbungen finde ich immer sehr abschreckend und entsprechend vorsichtig bin ich an die Geschichte herangegangen. Tatsächlich aber stimmt diese Werbung hier vollkommen. Todeslieder ist rasant, spannend, fesselnd und lässt einen effektiv nicht mehr los. Man fliegt praktisch durch die Seiten, vor allem ab der zweiten Hälfte des Buches gibt es kein Halten mehr!

Ohne gross ins Detail zu gehen und damit zu spoilern: Die Suche von Ivy entwickelt sich rasend schnell zu einem Wettlauf gegen die Zeit, der einem die verschiedenen Seiten der Akteure zeigt, mit Spannung überzeugt und einen einfach nur fesselt.

Setting
Die Geschichte spielt in unserer Welt - oder was von der noch übrig ist. Nach dem Dritten Weltkrieg haben sich die wenigen übriggebliebenen Städte zusammengetan. Eines dieser Bündnisse ist Rothdal, wo die Story seinen Anfang nimmt.

In einer futuristisch anmutenden und doch nicht allzu abgehobenen Zukunft leben die Menschen in Kasten unterteilt. Kleine Tattoos an ihren Handgelenken ordnen sie den entsprechenden Gruppen zu und sorgen dafür, dass unterschieden werden kann. Das Worldbuilding hat mir sehr zugesagt, auch wenn ich mir hier eine vertieftere Materie gewünscht hätte. Gegenstände, Techniken, Maschinen werden grösstenteils nur angekratzt und oberflächlich behandelt. Hier hätte man mehr machen können, den Potential bietet das alles allemal!

Auch Teil dieser Welt sind Totenweber, Menschen die Lieder zwecks Manipulation, Hypnose oder gar Töten weben können. Diese sind gefürchtet und werden geächtet, ja, sie sind gar "zum Abschuss freigegeben". Und wo Geächtete leben, da bilden sich auch Lager - hier das Lager der ToWeb, die zum Ziel haben, den Totenweber ihre Rechte zurückzugeben, und zum anderen die Rebellen, die die komplette Ausrottung der magisch begabten Menschen anvisieren.

Charaktere
Ivy, Tochter des Präsidenten, ist äusserst begabt, sich in Schwierigkeiten zu bringen. Sie hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, denn sie bringt einen gewissen Witz, ja gar Sarkasmus mit, der mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Gleichzeitig hat sie ihre Schwächen und überzeugt damit, dass sie definitiv nicht perfekt ist.

Chevalier spielt den Grossteil der Geschichte den männlichen Part. Er ist sehr undurchsichtig, düster und geheimnisvoll. Den "hellen" Part übernimmt dafür Jared, ein aufgestellt aber nicht minder geheimnisvoller Typ von der Strasse, der eine Vorliebe für Feuer hat.

Natürlich spielen auch andere wichtige Persönlichkeiten mit - der Präsident (Ivy's Vater), Vicky, die entführte Schwester, Jonathan, der Bodyguard, um ein paar wenige zu nennen und nicht zu spoilern. Die Charaktere haben mir alle gut gefallen, auch wenn auch hier etwas mehr Zeit hätte investiert werden können - teilweise bleiben die Protagonisten nämlich etwas blass.

Fazit
Eine grandiose Idee, deren Umsetzung etwas mehr Tiefe verlangt hätte. Gerade die Welt an sich und ein paar der Charaktere hätten mehr Farbe und Tiefe gut vertragen. Dennoch ist die Geschichte unglaublich spannend, rasant und - wie beworben - ein echter Pageturner, der einen nicht mehr loslässt. Klare Leseempfehlung von mir!

4.5 Sterne
Profile Image for DaJa.
1,314 reviews16 followers
June 12, 2019
Das Cover hat mich ein wenig an die Eve Dallas Bücher erinnert und der Klapptext war durchweg interessant. Allerdings war ich recht schnell verwirrt, weil Musik zu meinem Leben gehört und ich mir nicht vorstellen kann, dass sie jemanden schadet. Die Totenweber mit ihren Todesliedern waren neue für mich und gewöhnungsbedürftig.
Die Beschreibung der Umgebung hätte ich mir ein wenig detaillierter gewünscht, leider war sie meist recht oberflächlich. Auch den Hauptcharaktere wird die Autorin meiner Meinung nach, nicht ganz gerecht. Sie sind sympatisch aber mir fehlt die Tiefe, daher wirken Sie meist recht blass.

Die Handlung ist spannend und aktionreich, es entstehen keine unnötigen Längen, allerdings hatte ich mir mehr von dem Buch erhofft. Irgendwie ist der Schreibstil auch nicht so meins gewesen.


Fazit:
Die Idee zur Geschichte ist große Klasse, weil sie sehr kreativ und neu ist. Die Autorin soll unbedingt dran bleiben und weiter an ihrem Stil, denn ich vermute hier ein großes Talent.
Profile Image for Michelle.
568 reviews9 followers
July 15, 2019
3.5*


"Todeslieder" ist Jugendfantasy Roman von Nina Rudt und ist 2019 im Drachen Sternen Verlag erschienen.

Die Handlung beginnt im Jahre 2197, ungefähr 300 Jahre nach den dritten Weltkrieg. Die Protagonistin Ivy ist die Tochter des Präsidenten von Ikar, dies ist ein Zusammenschluss mehrerer Städte in Ameika.
Totenweber, musikbergabte Personen, die alleine nur mit ihren Kompositionen Töten können.
Sie sind in dieser Welt vogelfrei und werden mit den Tod bestraft, wenn sie in den Fingern der Regierung fallen.
Dieses Schicksal möchten die Totenweber jedoch nicht kampflos hinnehmen und so fängt ein spannender Kampf gegen "Gut" und "Böse an.
Als jedoch Ivy den Zirkusartisten Jared kennen lernt, wird sie auf einen mysteriösen Zirkus im schlechtesten "Getto" der Stadt aufmerksam und ab diesen Punkt nimmt die Geschichte ihren Lauf.
Sobald Ivys kleine Schwestee von der Terrororganisation ToWebs entführt wird, muss Ivy ihren Schicksal ins Auge blicken und den Lügen dieser Gesellschaft auf den Grund gehen.

An den Schreibstil musste ich mich Anfangs erst gewöhnen, aber nach 50 Seiten ging das Lesen schnell dahin. Für mich persönlich war der Schreibstil etwas zu ausführlich, wodurch die Geschichte teilweise in die Länge gezogen worden ist.
Ein großer Minuspunkt war jedoch das man einfach in diese Welt geworfen worden ist ohne große Erklärungen (bis zum Schluss haben gibt es bei mir noch einige offene Fragen)
Was dieses Buch ausmacht sind zwei Dinge.
Erstens die wirklich toll ausgearbeitete Chataktere, von der aller ersten Seite an mochte ich Ivy wirklich gerne und auch alle Nebencharaktere.
Zweitens ist diese Welt wirklich etwas besonderes, bisher habe ich noch nie etwas Ähnliches gelesen und das heißt wirklich etwas.

Dem Roman der Autorin habe ich letztendlich 3,5 Sterne von 5 möglichen gegeben. Da es für mich zu viele offene Fragen gab, und das Ende etwas überrumpelnt für mich war.
Schlussendlich kann ich nur sagen, das es ein wirklich gelungener Debütroman war und ich es kaum abwarten kann ,das es ein neues Buch von Nina Rudt geben wird
Profile Image for MeinLesezeichenBlog.
93 reviews5 followers
April 11, 2020
Diesen Roman habe ich auf Instagram nur durch Zufall entdeckt. Und ich kann ehrlich sagen, dass ich sehr glücklich über diesen Fund bin. Ich war lange nicht mehr so begeistert und nachhaltig beeindruckt von einem Jugend-Fantasy-Dystopie-Roman. Das liegt daran, dass die Romane in diesen Genre kaum noch Überraschungen für mich bereithalten, sondern alles ein bisschen abgedroschen und durchgekaut ist. Doch dieser Roman ist anders. Er ist so gut wie klischeefrei, erinnert von der Atmosphäre und hinsichtlich einiger erzählerischer Elemente her trotzdem ein wenig an die “Divergent”-Reihe von Veronica Roth. Aber dennoch bringt der Roman dringend benötigten frischen Wind in diesen Genre-Mix. Die Autorin punktet hier vor allem mit der originellen Idee der Totenweber, die mittels Musik die Menschen hypnotisieren, manipulieren und töten können.

Ich bekam ganz schnell ein Feeling für die Figuren – vor allem für Jared, den geheimnisvollen Zirkusartisten. Aufgrund der lebendigen und dynamischen Dialoge und Interaktionen kamen mir alle Figuren sehr authentisch vor. Ivy ist zwar trotz ihrer priviligierten Stellung keine “Damsel-in-distress”, aber auch keine “Wonderwoman”, die plötzlich alles kann und jeden besiegen kann. Sie ist eine gute Mischung aus beidem mit einer großen Prise Normalität, hat Stärken und Schwächen und weiß mit diesen mal mehr, mal weniger gut umzugehen. Und natürlich gibt es auch ein bisschen Liebe, wie kann es auch anders sein, bei zwei attraktiven und zwielichtigen Männern? Aber diese bleibt dezent im Hintergrund und entwickelt sich ganz leise und nebenbei und nicht ohne viel Tamtam. Das hat die Autorin sehr gut gelöst und in die Story eingebaut. Zumal ein großes Liebesdrama einfach nicht zur restlichen (düsteren und ernsten) Handlung gepasst hätte.
Womit ich mich ein wenig schwer getan habe, war das Einfinden in die Welt von Rothdal. Ich hatte Schwierigkeiten, mir die Gesellschaft vorzustellen (gezogen auf das Stadtbild und sozio-ökon-polit-historische Zusammenhänge). Auch der grundlegende Konflikt zwischen Totenwebern und Rebellen war etwas verwaschen und ich hatte lange Zeit ein großes Fragezeichen im Kopf bzgl des Wieso-Weshalb-Warums. Zu diesen Themen hätte ich mir detaillierte Schilderungen gewünscht.
Die Handlung war durchweg spannend und unvorhersehbar. Man konnte miträtseln und eigene Vermutungen aufstellen. Einige der Wendungen kamen unerwartet, fühlten sich aber nicht unlogisch oder unglaubwürdig an. Während der Lektüre hatte ich durchgehend das Gefühl, dabei zu sein. Die Geschichte verläuft im richtigen Tempo: rasant und nüchtern, aber nicht hektisch. Vor allem der Showdown gegen Ende hat es ziemlich in sich und hat mich kurz sprachlos gemacht. Das Ende ist ein gutes Ende, einfach realistisch und fügt sich in das Gesamtbild ein. Auch hier: frischer Wind!

Mein Fazit
“Todeslieder” von Nina Rudt ist ein über alle Maßen gelungenes Debüt für (junge) Erwachsene, das mich wirklich positiv überrascht hat und von dem ich nicht die Finger lassen konnte. Ich habe den Roman praktisch inhaliert. Absolute Leseempfehlung!
Profile Image for Kathrin Schröder.
Author 11 books3 followers
April 27, 2020
Todeslieder von Nina Rudt

gelesen dank Netgalley im April 2020

Science Fiction

In einer Gesellschaft der Zukunft hat sich eine Mutation entwickelt. Menschen, die über diese verfügen, können mit ihren Liedern andere Menschen beeinflussen, sogar töten. Die Gesellschaft verbietet diese Fähigkeit und verfolgt die Betroffenen. Doch dann wird die jüngste Tochter des Präsidenten entführt und ihre ältere Schwester macht sich auf die Suche.

Die grundlegende Idee und der Einstieg zur Geschichte haben mir sehr gut gefallen. Ebenso auch das Endergebnis - nur dazwischen war nicht alles rund.

Im Verlauf wurde etwas oft im letzten Moment getrickst, weil gerade dann der Befreier auftauchte, der Zufall funktionierte, Volkes Stimme aufmarschierte oder irgendwie doch die große Katastrophe für die Hauptperson ausblieb.

Ein weiterer Kritikpunkt sind diverse Flüchtigkeitsfehler des Lektorats, die den Spaß beim Lesen einschränkten.

Zusammenfassend: Gute Grundidee, im Ansatz interessante Charaktere, die ihr Potential nicht immer ganz ausschöpften, die Dramaturgie der Geschichte wurde etwas zu oft unlogisch oder zufällig gelöst.

#Netgalleyde #Todeslieder #NinaRudt #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram
Profile Image for Lukas Katzmaier.
Author 27 books1 follower
November 12, 2023
3,5 *

Ich habe schon lange nicht mehr so schnell ein Buch fertig gelesen. Sehr spannende und actionreiche Handlung! (Bis auf den Anfang, der ein paar Längen hatte, aber leider ohne die Fantasy/Sci-Fi Welt gut darzustellen).
Die Handlungsweise der Protagonistin war für mich teilweise nicht so wirklich nachvollziehbar. Auch war das Buch recht brutal (was mich normalerweise nicht stört, aber ich anhand des Schreibstils und der Story so nicht erwartet hatte). Vor allem das Ende gefiel mir dann nicht ganz so gut (und nicht nur wegen einiger noch offengebliebener Fragen). Wäre das Ende etwas besser gewesen, hätte ich zumindest 4* Gegegeben, denn die Story an sich hat mir ansonsten recht gut gefallen.
Displaying 1 - 10 of 10 reviews

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