Eine mutige junge Frau in einer Welt voller Verrat und Aberglaube
Grafschaft Hanau-Münzenberg, 1524: Das Glück der Hirtin Gertrud Dey, die sich in den fahrenden Händler Franz Schott verliebt hat, scheint perfekt. Zusammen mit Franz treibt sie die Schafe durch die Wetterau zu abgelegenen Höfen, wo sie die Gebrechen der armen Landbevölkerung heilt. Dem ortsansässigen Henker, ebenfalls heilkundig, ist Gertrud ein Dorn im Auge. Er streut das Gerücht, sie sei mit dem Teufel im Bunde. Als mehrere Kinder sterben, angeblich, weil Gertrud ihre Milch verhext hat, muss die Schäferin um ihr Leben bangen. Und auch ihre Liebe zu Franz wird auf eine harte Probe gestellt …
Ursula Neeb, geboren 1957 in Bad Nauheim, betreute nach ihrem Studium der Kulturwissenschaften, Geschichte und Soziologie über viele Jahre hinweg die fotografische Sammlung im Deutschen Filmmuseum Frankfurt, bevor sie zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung in die Bildredaktion wechselte. Ursula Neeb lebt und arbeitet als freie Archivarin und Autorin in Schmitten im Taunus.