De hemelschijf van Nebra is een van de belangrijkste archeologische vondsten van de afgelopen eeuw. In 1999 werd de schijf door illegale schatzoekers ontdekt in midden-Duitsland, maar na een avontuurlijke odyssee wist archeoloog Harald Meller hem veilig te stellen om er nader onderzoek naar te kunnen doen. De bronzen schijf met gouden versierselen blijkt de oudst bekende voorstelling van de kosmos ter wereld. Het is het sensationele bewijs dat 3600 jaar geleden in het hart van Europa een tot nog toe onbekende, hoogontwikkelde cultuur heeft bestaan.
In De hemelschijf van Nebra schetst Meller samen met historicus Kai Michel niet alleen de spectaculaire gang van zaken rond de vondst van de schijf, maar ook de contouren van een fabelachtig prehistorisch imperium, dat tot nu toe volkomen onbekend was. Het rijk van Nebra was uitgestrekt en machtig, en onderhield contacten van Stonehenge tot aan Egypte en Mesopotamië. Zijn heersers lieten zich bijzetten onder enorme grafheuvels.
De hemelschijf van Nebra levert ons de sleutel tot een vrijwel spoorloos verdwenen wereld, waarin de ideeën over goden, macht en kosmos ingrijpend veranderden. Het bestaan van deze onbekende beschaving betekent een fundamentele herijking van de gangbare historische opvattingen.
Harald Meller (1960) is archeoloog en directeur van het museum voor prehistorie in Halle an der Saale. Zijn vondst van de schijf van Nebra geniet internationale erkenning. Kai Michel (1967) is historicus en wetenschapsjournalist. Samen met Carel van Schaik schreef hij de bestseller Het oerboek van de mens (30.000 exemplaren verkocht).
This is — no lie — one of the most incredible, interesting and enlightening books I think I've ever read. If you read German, Dutch or Swedish (the langs it's currently available in) and are interested in ancient history or the development of states, then this is a must read. I'm not kidding.
In 2002, two half-drunk guys with a geiger counter discovered what has since become the most important archaeological find in recent German & European history on a hill near Halle, Germany: a "celestial disk" dating back about 4,000 years, made of bronze and gold, that had been ritually buried in the manner of a king, with swords, arm bracelets & other objects.
What was the disk's purpose, who made it, and how did it come to be buried where it was?
These questions the author answers one-by-one, first explaining how the disk came into the hands of the German state, then how the archaeologists and specialists analysed it and what conclusions they came to, then what those findings say about the culture that created it before talking about the international context at that time (the Bronze Age) and other finds.
The prose is thick with facts and the reader gets a university crash course in archaeo-astronomy, archaeo-metallurgy, archaeo-geology, archaeo-meteorology and a slew of other archeo-specialist areas one might not have known even existed, as well as ancient state-building, politics, mythology, the place of human sacrifice in governments and how the world 4,000 years ago probably looked....and we had no idea.
But even with that, the tone is conversational and meant for the lay reader. Perhaps it gets a little excited at times (understandable), but it always stays engaging and with both feet on the ground.
The upshot of their findings was this: a genuine state with a rigid hierarchy formed in Middle Germany at roughly the same time as Hammurabi in Summer and Akhenaten in Egypt. It controlled trade (amber, copper, tin), was in constant contact with other groups of the same culture -- including the Wessex Culture in England (= the Stonehenge people) -- and had scientific knowledge that previously was thought to only have existed in the Middle East a thousand years later.
The Kingdom of Nebra, as they've termed it, lasted around 400 years.
This has been thought impossible. Northern Europe was supposedly full of barbarians in wolfskins running around in the forest clubbing moose for dinner until the Romans came. There was no way they could have created an actual state.
As with anything academic, the arguments put forth by the author are very convincing -- for a lay reader. In only one place does he mention that not all archaeologists agree with their conclusions (the carbon-dating, etc is accepted though). It would be interesting to know where and how, but it's understandable that he'd only be presenting his and his team's side of the argument.
Unfortunately, hardly anybody has heard of this find or the subsequent finds (now that the archaeologist know what they're looking for they're turning up a lot), despite the author's claims that there was huge media hype and their work is internationally famous. He is the director of the Prehistory Museum in Halle, so perhaps biased as to what the average person sees.
The fact that this rather important book has not yet been translated into English shows just how (not) generally known the disk is, and that it's not considered very interesting for those outside of the Germanic countries.
Ich muss gestehen, als ich vor ein paar Jahren im Podcast "Das Universum" von Florian Freistetter und Ruth Grützbauch die Folge zur Himmelsscheibe von Nebra gehört habe, war mir dieses Objekt noch gänzlich unbekannt. Ur- und Frühgeschichte zählen zwar schon länger zu meinen Interessensgebieten, aber klassischerweise beschäftigt man sich eher mit den sogenannten "Hochkulturen" wie Mesopotamien, Ägypten etc. Mitteleuropa ist nun nicht unbedingt der Standort der einem in den Sinn kommt, wenn man von hoch entwickelten Kulturen der Frühgeschichte redet. Meller beginnt mit einem Krimi und gewinnt damit auch Leser die sich normalerweise vor Sachbüchern scheuen. Gleichzeitig überdramatisiert er nicht wie man das oft von amerikanischen Non-fiction-Autoren kennt, sondern behält sich größtenteils einen sachlichen Stil bei. Aber leider nicht durchgänig. Und hier bin ich auch schon bei meinem einzigen Kritikpunkt. Zeitweise kippt der Stil leicht ins reißerische und hat mich an Galileo oder andere Dokus im ÖRF erinnert, besonders mit Bezug auf nicht geklärte geschichtliche Fälle. Ich mochte schon als Kind/Jugendliche kein Galileo. Als beliebtes Mittel die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu fesseln und ihn vor dem Bildschirm zu halten werden pausenlos Fragen aneinander gereiht, eine provokanter als die andere. Hat er/sie/es wirklich Geheimschriften entdeckt? Wo hat er/sie/es sie versteckt? Und hat er/sie/es damit wirklich eine Weltverschwörung aufgedeckt? Die Fragen verlaufen dann natürlich im Sande und es werden keine Antworten geliefert. Das hat mich schon damals frustriert und genervt, da der Wissenserwerb gleich null ist. Meller lehnt sich diesem Mittel an, vermutlich um möglichst viele Leser zu erreichen und bei der Stange zu halten. Ist zwar legitim, hat mich allerdings genervt. Zum Glück bekommt er die Kurve und liefert Antworten. Zwar nicht immer direkt, aber schlussendlich werden die Fragen verknüpft und beantwortet. Ich war auch sehr froh über die Zusammenfassung der Erkenntnisse am Ende, denn viele Theorien habe ich aufgrund der hohen Informationsdichte nicht komplett im Kopf behalten. Harald Meller und Kai Michels packen unglaublich viel Wissen in dieses Buch, angefangen von der Kultur der Schnurkeramiker über die Glockenbecher, mit Abstechern zu den Babylonern und schließlich zur Kultur von Aunjetitz welche die Himmelsscheibe hervorgebracht hat. Nun hört sich das Wort Aunjetitz für mich als eine aus dem äußersten Westen Deutschlands stammende Leserin, eher wie ein kleines Kaff irgendwo in der Lausitz an. Welche Kultur die Autoren hier jedoch vor den Augen des Lesers auferstehen lassen ist wirklich unerwartet und erstaunlich. Ging man doch lange davon aus, dass es in Europa lediglich Stämme oder sogenannte Häuptlingsgesellschaften gab. Dass es sich bei der Aunjetitzer Kultur um eine frühe organisierte Staatsform handelt, hat die Forschung ordentlich auf den Kopf gestellt. Die Autoren gehen außerdem auf die verschiedenen gesellschaftlichen Ordnungssysteme ein, sodass auch ahnungslose Menschen wie ich den Unterschied verstehen. Meller und Michels belassen es aber nicht nur bei Definitionen, sie setzen sich mit der Frage auseinander wie und warum sich Staaten überhaupt gebildet haben, wie sie sich halten konnten oder warum sie untergegangen sind. Dazu zitieren sie einige Philosophen und Soziologen wie bspw. David Hume oder Pierre Bourdieu. Das hat mir besonders gut gefallen, da der Text nicht nur eine bloße Aufzählung von Fakten bleibt sondern sich auch in weiterführenden Hypothesen wagt. Insgesamt ein tolles Sachbuch, mit vielen Quellenangaben und einem Stil der auch für Leser geeignet ist die eher selten Sachbücher lesen. Aber auch für geübte Non-fiction-Leser bleibt es sehr spannend und unglaublich informativ.
Very hard-to-rate book. On the one hand, I love that the authors bring the European Bronze Age to attention like this, describing it with all the wonder, respect and awe it deserves. Amazing and spectacular things happen in the Bronze Age, and too few people know about it. On the other hand, the authors' arguments for the interpretation and context of the Nebra Sky Disc are chancy at best. One assumption is used to validate the next assumption. And so on, and so on. It's one big pile of assumptions. So... Maybe I'll think of an appropriate rating later.
Sie ist die älteste Darstellung des Himmels, ihre Entdeckung war eine archäologische Sensation: Die Himmelsscheibe von Nebra stammt aus keiner Hochkultur des Altertums, sie wurde im Herzen Europas gefunden. Welches verlorene Wissen birgt die rätselhafte Scheibe aus Bronze und Gold? Wer waren die Menschen, die sie vor 3.600 Jahren erschaffen haben?
Raubgräber entdeckten die Himmelsscheibe von Nebra auf der Spitze des Mittelbergs in Sachsen-Anhalt, der Archäologe Harald Meller rettete sie für die Öffentlichkeit. Seither koordiniert er die Erforschung ihrer Geheimnisse. Gemeinsam mit dem Historiker und Wissenschaftsjournalisten Kai Michel entwirft er das Panorama des sagenhaften Reichs von Nebra. Dessen Kontakte reichten von Stonehenge bis in den Orient, seine Fürsten ließen sich unter gewaltigen Grabhügeln beisetzen. Es war eine Zeit, in der die Vorstellungen von Göttern, Macht und Kosmos revolutioniert wurden. Die Himmelsscheibe liefert uns den Schlüssel zu einer verschollenen Welt, der wir die Grundlagen unserer modernen Gesellschaft verdanken.
Kurzmeinung / Leseerlebnis
Das Buch ist für Laien verständlich geschrieben und auch stellenweise sogar mit einer angenehmen Prise Humor versehen. Allerdings ist das Thema Archäologie zuweilen ein recht trockenes. Meller und Michel gelingt es - so gut es das Thema erlaubt - Wissen spannend zu vermitteln.
Mitunter etwas pathetisch, allerdings werde ich das bei der allgemein spürbaren Begeisterung der Autoren für das Thema verbuchen. Ich möchte glauben, mich mit den meisten der für die europäische Geschichte bezeichnenden Epochen zumindest grundlegend auszukennen; Allerdings wurde mir beim Beginn dieser Lektüre schmerzlich bewusst, dass ich bei dieser Annahme die Bronzezeit vollkommen aussen vor gelassen hatte. Abgesehen von der zeitlichen Eingliederung konnte ich mir nur wenig darunter vorstellen. Verdammt, ich hätte nicht einmal mit Sicherheit sagen können, warum wir sie als Bronzezeit bezeichnen! Glücklicherweise ist dieses Buch wohl im Wissen um die Scharen von ignoranten Laien entstanden, denn nicht ein einziges Mal war ich dazu genötigt, zusätzliche Recherche zu betreiben. Ab der Hälfte wurden einige Befunde zwar repetitiv, was mich aber im Nachhinein nicht mehr stört, immerhin haben sich mir diese Passagen umso mehr eingeprägt. Der journalistische Hintergrund Kai Michels sorgt für einen lückenlosen und einnehmenden Aufbau, wofür ich bei all den mir neuen Erkenntnissen sehr dankbar war. Bestimmt wirkt das Ganze oberflächlich, möglicherweise langatmig auf ein Publikum mit Vorwissen, aber das ist nun einmal die Natur des populären Sachbuches. An alle, welche meine bisherige Ignoranz teilen: Hier entsteht ein lebhaftes Bild einer nur schwer fassbaren und oft übergangenen Kultur, welche jedoch auf viele Weisen in uns fortlebt. Und das alles kann, den seither vergangenen 4000 Jahren technologischen Fortschritts sei Dank, an einem einzigen Fund demonstriert werden! Archäologische Forschung zu einer Kultur, in welcher noch kein Bedarf für Schrift bestand, wirkt zunächst schwammig, aber auch dieser Aspekt wird beeindruckend und nachvollziehbar ausgelegt. Im Ernst, falls sich noch jemand dabei ertappt, dass bei ihr oder ihm dieselbe Bildungslücke besteht, lest es einfach. Danach lässt sich immerhin fundiert entscheiden, ob man sich zu den feineren Nuancen der hier vorgestellten Kulturen informieren möchte.
liest sich wie ein Krimi. Ich bin einmal hindurchgerauscht und müsste das Buch eigentlich gleich noch mal lesen, um alles besser zu verstehen. Es wird die abenteuerliche Auffindung und Rettung der Himmelsscheibe für die Öffentlichkeit beschrieben. Ich bin unglaublich dankbar, dass wir nun überhaupt von der Existenz dieser Scheibe wissen. - Ganz zu schweigen von den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die das Ganze ausgelöst hat. - Es folgt eine Einordnung alter und neuer Erkenntnisse in die bislang dunkle Zeit im frühbronzezeitlichen Europa. Da scheint ein Zipfel von etwas Unbekanntem und Großartigem auf, von dem ich bis jetzt noch nichts wusste. Die alten Hortfunde, die im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Halle zu sehen sind, - und mit denen ich früher nicht viel anfangen konnte - erscheinen nun in einem ganz anderen Licht. Die Autoren tragen alles mögliche zusammen und es entsteht tatsächlich so ein Panorama. Wirklich toll und spannend. Ich bin begeistert.
Gefallen hat mir übrigens besonders der Bogen, den die Autoren über die Jahrtausende schlagen. Dass nämlich die kommunistischen Machthaber und Despoten des 20. jahrhunderts zwar nicht unbedingt Lehren aus der europäischen Vorgeschichte zogen, wohl aber das Prinzip des "Cagings" verstanden hatten, indem sie in Ermangelung natürlicher Grenzen einen unüberwindlichen "Eisernen Vorhang" installierten.
Das Autorenduo nimmt den Leser mit auf Spurensuche, beginnend bei der Entdeckung der mysteriösen Bronzescheibe von Nebra. Die archäologischen Befunde und Erkenntnisse aus erster Hand ergeben ein differenziertes und komplexes Bild: so könnte eine mitteleuropäische frühbronzezeitliche Gesellschaft ausgesehen haben, die in der Lage war, die Himmelsscheibe hervorzubringen. Bisherige Theorien werden auf den Kopf gestellt, es ergeben sich neue Perspektiven. Die Gesellschaft von Nebra war weitaus richtungsweisender und präsenter als man es sich aus heutiger Sicht hätte vorstellen können.
Komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge der unterschiedlichsten Fachbereiche werden nachvollziehbar erklärt. Ein umfangreicher Bildteil mit speziell für das Buch angefertigten Illustrationen rundet das ganze ab.
„Die Himmelsscheibe von Nebra“ ist empfehlenswert für alle, die sich für den einzigartigen Fund interessieren oder mehr über die mitteleuropäische Geschichte v. Chr. erfahren wollen. Die spannende Aufbereitung der Himmelsscheiben-Story wird Geschichts- und Archäologie-Fans begeistern.
The Nebra sky disk is one of the most if not the most important archeological discovery of Germany. The book tells the exiting story of the rescue and decryption. The reader is taken into world to the which the disk belonged. A sensational but unfortunately unknown chapter of our past. It reveals the existence of an long forgotten advanced civilisation in the heart of Europe.
A journey to the world 3600 years ago? This book was since almost two years on my to read list now I finally had time to pick it up. I‘m really happy I did if not I would have missed out one something. It is not without reason a bestselling book. The language and structure is very pleasant it almost doesn’t feel like scientific book but more like a novel. Already the start is thrilling and begins with the criminal case that evolved around the disk. Is it a forgery? Where was it found ? Then together with the authors the reader delves into the life of the Unetice culture (Aunjetitzer Kultur) the so called people behind this mystery. The reader gets presented the newest archeological discovery’s and facts about the culture without even noticing, because the book is so gripping. In the fist half the disk and it’s use is the main topic. In the second section the topics range from the social structures,the origin of the gold, the connection to Stonehenge( Amesbury Archer)the to the discovered tombs of the Unetice lords. I was particularly interested because this book reveals an unwritten page of history the pretentiousness of European cultures. Our ancestors weren’t dumb or simple minded !
Even 3600 years the Unetice had trading relationships reaching from England and Spain to Africa and the orient. There was a vast exchange of knowledge, concepts and resources in Europe. The find of the disk is regarded as reconfirming that the astronomical knowledge and abilities of the people of the European Bronze Age was exceptional. They did not only observe the sky in places like the Goseck circle. They where also able to determine when it was needed to add weeks because a leap year was approaching. There where not only great cultures in Egypt or Mesopotamia.....
To conclude worth a read for people who are interested in European/Germanic cultures. It’s an easy read with a lot of information. The illustrations and pictures in the middle where a nice addition. I hope that in the future we will get more information about this part of history. But until then in my opinion our modern society should take a step back from the high ground. We are always so prideful thinking that we are advanced but in reality many of us are unhappy.
The disk of Nebra can teach us something important for our time. The history of humanity can’t be described with a simple progression model. A separation of pre history and actual history makes no sense, nor the rating of the development level. Every culture has a right in its own. But if we need to judge than we need to look at the quality of life for the majority, not the few.
Deel 1 is niet zo boeiend. Het is een soort detective. De beschrijving van de schijf lijkt overdreven lang. Het meest interessante zijn de context en de tijdsbeschrijving waarbij de andere voorwerpen een belangrijke rol spelen. De schijf is een mooie aanleiding om je te verdiepen in de Bronstijd. Verbazend zijn de ongetwijfelde contacten met het midden-oosten. Veel speculatie, maar niet onmogelijk. Zelfs zeer waarschijnlijk verhaal.
Dieses Buch war vom Anfang bis zu Ende fesselnd und sehr informativ. Dazu fand ich die Astologischen Indizien die herausgefunden wurden atemberaubend. Kann das Buch nur weiterempfehlen!
In university I once got the assignment to write 'The biography of an artefact', which I at first struggled to get my head around. I would have wanted to read this then, the ultimate biography of an object that ties together continents, faith, politics, trade and the heavenly bodies. Even in the years when I studied archaeology there was an increasing reliance of inter-diciplinary interpretations, but wow, just wow at how almost the entire academic world now brings pieces to a gigantic puzzle. Not just traditional geology, botany and anthropology, but molecular genetics, metallurgy and astronomy all contribute to a context that may be a bit far fetched at times here, but still comes to astonishing conclusions. I had not expected a re-definition of civilizational dynamics and the presence of high society in central Europe when I picked this up!
Dieses Buch über einen Teller ist mein neues Lieblingsbuch.
Ich bin eigentlich nicht Fan von Krimis, aber der hier: WOW. Spannend von vorne bis hinten. (Es ist ein Sachbuch.)
Und dabei habe ich echt überlegt, ob ich es lese. 366 Seiten plus Literaturanhang. Puh! Über diese Bronzescheibe?! Ich habe sie schon gesehen, 2012 oder so. Im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle gab es eine Ausstellung zu Pompeji. Alter Falter war die interessant. Harald Meller hatte die wahrscheinlich auch gemacht. Nebenbei hatte ich dann auch im Obergeschoss die Scheibe gesehen. Die war okay.
Vielleicht liegt es daran, dass es um meine Heimatregion geht. Als Kind habe ich viele Sagen und Märchen darüber gehört, vor über Hexen und Teufel und andere Übernatürlichkeiten. Dass hier im heutigen Sachsen-Anhalt schon zur Bronzezeit ein zahlreiche Generationen überdauerndes Reich gestanden haben soll... unglaublich. Aber dank Harald Meller ist es schon glaublich, er erklärt alles im Detail, holt sich andere Expert*innen dazu. Vierhundert Jahre lang soll Aunjetitz überlebt haben, ein Reich regiert von Fürsten, die gleichzeitig fähige Metallurgen und sogar Alchemisten waren.
Wer hätte gedacht, dass dieses Buch über einen Teller mein neues Lieblingsbuch wird.
Die Autoren und ich haben die gleiche Leseliste: Alexander Demandt, Yuval Noah Harari, Johannes Krause... jetzt muss ich noch ein Buch schreiben, das Harald Meller und Kai Michel lesen, dann sind wir eine große, glückliche Literaturfamilie.
Een vlot geschreven populair wetenschappelijke belichting van een belangrijke Bronstijd periode in Midden- en WestEuropa. Het Krimi-achtige begin doet denken aan het boek over het boek over de ontdekking van het evangelie vlgs. Judas. In het vervolg geeft de auteur eerst een feitelijk verslag van het wetenschappelijk onderzoek naar de herkomst van de materialen van de schijf en de omstandigheden/context welke gereconstrueerd kunnen worden op basis van archeologische vondsten uit de betreffende periode. Speculaties over de (opbouw van de) samenleving en gedachtenwereld van de Aunjetitz worden met onderbouwing verderop in het boek naar voren gebracht met verwijzingen naar andere auteurs. Bij dit laatste kan men natuurlijk zijn twijfels hebben, ingegeven door het feit dat er geen schriftelijke bronnen zijn en ook de materiele overblijfselen schaars zijn. Al met al een aanbevelenswaardig boek.
Een boek om je in te verliezen tijdens de donkere dagen voor Kerstmis. Ga mee op zoek naar de geheimen van De hemelschijf van Nebra, en laat je meenemen naar het Europa maar ook naar het Santorini van zo’n 3600 jaar geleden en laat je verbazen. De lezers worden door de auteurs meegenomen naar de Únětice-cultuur; dit is een samenleving uit de bronstijd in Midden-Europa tussen 2300 en 1600 v.Chr.
Lees over het Zevengesternte ofwel de Plejaden en wat deze sterrengroep met landbouw te maken heeft. Zien we de zon en de maan afgebeeld op de schijf of toch niet? Wanneer een raadsel opgelost is, stuiten de auteurs al weer op een volgend vraagstuk. De hemelschijf heeft een aantal metamorfoses ondergaan; wat was daar de reden voor en wanneer en door wie werden die aangebracht? Lees mijn recensie hier verder: https://graaggelezen.blogspot.com/202...
Very well researched and clearly written book. It's interesting how much information can be gathered from one object by collaborating with many people of different areas of expertise. My biggest revelation was how bad agriculture has been for us a species, both physically and ethically, and that the origins of writing has basically always been a need for administration (controlling people). A different thought for somebody that loves to read for pleasure... I am surprised that it doesn't seem to be available in English, it seem like there would be a market for it.
Een boek waar ik met moeite doorheen kwam. Het begon met de bemachtiging van de hemelschijf, wat nog een boeiend verhaal is. Hierna is het grootste deel enkel speculatie wat wordt gepresenteerd als de waarheid. Hypothesen die op basis van een aantal "bewijzen" als het antwoord op het gehele probleem worden gegeven. Als je hier doorheen kan prikken is het mogelijk een leuk boek, doordat het goed discussie materiaal op kan brengen. Overigens worden de ideeën halverwege het boek zo speculatief dat het in mijn mening niet te redden is.
Hard to get through. Interesting but overloaded with ifs, buts and side steps. Could also call it nuanced. Chockful with historical dates, names and archeological info but hard to follow. The writers seem over enthusiastic and forget about the reader more than once.
Sehr gelungenes Buch. Nicht nur gehen die Autoren auf die einzelnen Details des Fundes ein, sondern ordnen es auch passend in das derzeitige Verständnis der Gesellschaft der Bronzezeit ein.
El relato del descubrimiento, expoliación y de como se recuperó el disco con la representación astral mas antiguo del que se tenga registro. Contado de manera sobria.
Tolles Buch mit allen Informationen zur Himmelsscheibe und der Zeit, in der sie entstanden ist. Der erste Teil des Buchs hat phasenweise etwas von einem Krimi. Der zweite Teil wird "sachlicher" und beschreibt die Region, gesellschaftlichen Strukturen und Menschen zur Zeit der Himmelsscheibe. Mir persönlich hat der zweite Teil des Buchs etwas besser gefallen. Hier findet man zuweilen auch philosophische Fragestellungen, die zum Grübeln anregen. Sehr zu empfehlen!
Dieses Buch wurde mir von einer Kundin mehrfach empfohlen. Da mich nur schon alleine das Cover enorm ansprach und auch der Inhalt interessant klang, habe ich mich endlich daran gemacht, mehr über die Himmelsscheibe zu erfahren.
Wobei ich anmerken muss, bis ich dieses Werk in die Hände bekam, hatte ich noch nie von dieser Scheibe gehört. Dafür stellt sie ein wirklich wichtiges Artefakt dar und hat den Blick auf die Vergangenheit Mitteleuropas vollkommen verändert. Wiie das geschehen konnte und woran das liegt, erklären Harald Meller und Kai Michel in ihrem Buch.
Das Werk ist für ein Sachbuch sehr gut geschrieben. Auch als jemand, der selten Sachbücher liest, muss man sich vor diesem Buch nicht fürchten. Die Autoren richten sich sogar an interessierte Laien, verzichten auf Fachausdrücke und zu lange Sätze. Teilweise liest sich das Buch fast schon romanhaft.
Das ist aber dem Inhalt in keinster Weise abträglich. Ich konnte mich in der faszinierenden und geheimnisvollen Welt der Himmelsscheibe verlieren und kam oft aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es gibt so viel in diesen Seiten zu entdecken! Ich habe so viel lernen können. Nicht nur über die Scheibe, ihre Bedeutung und ihre Zeit, sondern auch darüber, wie die Wissenschaftler arbeiten und zu ihren Einsichten kommen.
Wer sich für die Geschichte Deutschlands bzw. Europas interessiert, für den hat dieses Buch einiges zu bieten. Auch für Leser, die sich an Sachbücher herantasten möchten, käme der Titel in Frage.
Ich bin der Kundin sehr dankbar, dass sie mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat und habe ihr dies auch schon mitgeteilt. Wirklich - welch ein Buch und welch Entdeckung!
Dit is een non-fictie zoals ik ze nog nooit eerder gelezen heb! Blijkt dat er de laatste jaren toch wel veel naar boven is gekomen dankzij de laatste snufjes uit de wetenschap. De uiteenzetting van het boek is verder ook prachtig, zeer interessant en intelligent.
Ik vond deze foto recent terug op het internet en moet zeggen dat ik stomverbaasd was van de visuele informatie en gelijkenis deze verschaft ten aanzien van het boek en de hemelschijf, zeker terugkijkend op de maatschappij van vandaag de dag, dewelke won en zij die nu haar reis terug maakt tot bij ons. Het bronze skelet breekt het romeins, goddelijk goude in twee!
Dit boek zou zo spoedig mogelijk in het engels moeten uitkomen! Ik vind dat de hele wereld dit mag lezen. :^)