Chuck und Lyla verbindet die Liebe zur kanadischen Wildnis. Doch während die Berge Lyla Kraft geben, für den Lebensraum der Wildpferde zu kämpfen, kehrt Chuck als verbitterter Mann ins Heimatdorf zurück. Er will die geerbte Pelzjägerroute verkaufen und wieder fortgehen. Dann taucht eine rätselhafte Fremde im Dorf auf, die Chucks Herz in Aufruhr versetzt und Lylas Pläne unterstützt. Anders als Lylas Partner, dessen Eifersucht die Beziehung vergiftet.Die Ereignisse überschlagen sich, als Chuck hinter das Geheimnis der Fremden kommt und Lyla plötzlich in den Bergen verschwindet. Hat der Indianer Lonefeather Jones etwas damit zu tun oder ist eine neue Magie im Spiel?
Chuck und Lyla verbindet die Liebe zur kanadischen Wildnis. Doch während die Berge Lyla Kraft geben, für den Lebensraum der Wildpferde zu kämpfen, kehrt Chuck als verbitterter Mann ins Heimatdorf zurück. Er will die geerbte Pelzjägerroute verkaufen und wieder fortgehen. Dann taucht eine rätselhafte Fremde im Dorf auf, die Chucks Herz in Aufruhr versetzt und Lyla Pläne unterstützt. Anders als Lyla Partner, dessen Eifersucht die Beziehung vergiftet. Die Ereignisse überschlagen sich, als Chuck hinter das Geheimnis der Fremden kommt und Lyla plötzlich in den Bergen verschwindet. Hat der Indianer Lonefeather Jones etwas damit zu tun oder ist eine neue Magie im Spiel?
In „Die Schattenkrähe der Rocky Mountains“ begegnet uns direkt der bekannte Schreibstil der mir in Band eins schon so gut gefallen hat. Ich bin direkt wieder auf der Willow Ranch angekommen und habe mich gefreut, die bekannten Figuren wiederzutreffen. In diesem Band geht es vorrangig um Chuck und Lyla. Besonders Chuck hat sich sehr verändert. Ich fand es unglaublich spannend zu erfahren, was dahintersteckt. Es gibt auch in diesem Band einige zwielichtige Gestalten und auch tolle neue Figuren. Es gibt auf jeden Fall genug Stoff um mitzufiebern und mit den Charakteren zu bangen. Auch in diesem Band erfährt man mehr über die Cree Indianer und über Lylas Verbindung zu ihnen. Tolle Landschafts- und Pferdeszenen gibt es auch wieder ohne Ende. Am liebsten wäre ich direkt ins Buch gesprungen und hätte mich auf den Rücken eines der Pferde geschwungen, um die Gegend zu erkunden. Auch dieses Buch hat wirklich Spaß gemacht und ich freue mich schon, wenn es irgendwann eine Fortsetzung gibt und ich wieder die Willow Ranch besuchen darf.
Teil 2 der Willow Ranch Reihe von Natascha Birovljev ist ein Fest für alle, die gerade den Wunsch verspüren, ihrem Alltag zu entfliehen. Man spürt auf jeder Seite, wie sehr die Autorin ihre Wahlheimat Kanada liebt, und wird von ihren eindrücklichen Beschreibungen regelrecht gefangen gehalten. Aber nicht nur die Natur fesselt bei diesem Roman. Waren im ersten Teil für meine Begriffe noch ein paar Ungereimtheiten in den zwischenmenschlichen Beziehungen zu finden, besticht Teil 2 durch ausgefeilte, lebensechte Charaktere, die sich selbst einerseits treu bleiben, andererseits aber auch enorme Entwicklungen durchmachen. Zugegebenermaßen habe ich mich über manch eine Entscheidung der Protagonisten furchtbar aufgeregt, förmlich geschrieen "Nein! Mach das nicht!", nur um dann gebannt weiterzulesen, was der oder diejenige sich mit seiner Entscheidung eingebrockt hat. Grandios hinein verworben in das Geschehen sind mystische Elemente, Sagen und Legenden der Indianer. Sie geben der Geschichte einen besonderen Reiz und sorgen für so manche Verstrickungen. Ebenfalls mit von der Partie sind verschiedenste Tiere, wobei mein absoluter Liebling die eigenwillige Maultierdame Goat ist. Man könnte sie fast als die heimliche Heldin des Buches bezeichnen. Ihr merkt es sicher schon: Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und mich mühelos in die Bergwelt der Rocky Mountains entführt. Eine klare Leseempfehlung von mir. Man sollte allerdings Band 1 'Die Schattenpferde der Rocky Mountains' gelesen haben, um mit den Charakteren und ihren jeweiligen Hintergründen vertraut zu sein.
Der zweite Band um die Willow-Ranch spielt drei Jahre nach den Ereignissen der „Schattenpferde“ und ich kam sofort wieder gut in die Handlung rein. Der Schreibstil der Autorin Natascha Birovljev ist wieder einmal sehr angenehm und aussagekräftig. Die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin.
Für den Lesegenuss sorgen auch die Charaktere. Dieses Mal steht Chuck im Mittelpunkt. Nach und nach erfährt man immer mehr über ihn und versteht dadurch seine Handlungen besser. Lyla war schon im ersten Teil eine Protagonistin, doch auch sie wird gut weiterentwickelt. Mit der geheimnisvollen Wahleeah und dem Indianer Lonefeather Jones hat Natascha Birovljev zusätzlich sehr interessante, wenn nicht sogar einzigartige Charaktere geschaffen.
Mir gefiel die Handlung dieses Mal noch besser als bei den „Schattenpferden“, weil der Plot nicht so leicht vorauszuahnen war wie im ersten Band. Indianische Mystik in Form von Traumfängern spielt eine Rolle und wird gut in die Handlung eingebaut. Was mich fesselte, war die reale Ebene der Handlung, in der die friedliche Bergwelt der Rocky Mountains bedroht wird, ebenso wie die Erlebnisse Chucks am Yukon, die in Erinnerungen erzählt werden. Zum Schluss wird der Spannungsbogen sehr gut zum Höhepunkt geführt und das Ende verspricht einen interessanten dritten Teil. Ich hatte sehr viel Freude beim Lesen der „Schattenkrähe“ und fiebere schon aufs nächste Abenteuer in Kanada hin!