Auf einmal sind alle verliebt. Paulines beste Freundin Natascha und die blöde Leonie auch. Angeblich sogar Paulines Mutter. Aber das kann Pauline sich nun wirklich nicht vorstellen. Trotzdem benehmen sich plötzlich alle so komisch und streiten sich um nichts und wieder nichts, fast als würden sie nicht mehr dieselbe Sprache sprechen. Aber zum Glück sind da Lukas und sein dreibeiniger Hund. Vielleicht wissen die noch, wie man einfach nur einen Schneemann baut.
Tamara Bach has been writing since she was sixteen. She spent her teen years living in Oppenheim -- a small town very much like Miriam's -- and, like Miriam, wishing she lived in a big city. Today she lives and writes in Berlin, where she also works in young people's television and theater.
Ja ne znam da li je moguće da su nekome SVE knjige ovako strava, ali evo, ovo mi je treća knjiga Tamare Bah i podjednako me oduševljava kao i prethodne dve. (Sad će uslediti jedan period patnje što u mojoj biblioteci imaju samo ta tri njena dela ali nekako ćemo da se snađemo.) Reči na L je roman o jedanaestogodišnjoj Paulini kod koje pubertet tek što nije, a kod pola njenih drugara već jeste (uz propratne komentare tipa "Nataša još nikad nije dobila. A njena mama vreba na to kao lešinar"), što se ispoljava u "zaljubljivanju" i šuškanju na velikom odmoru i ljubavnim pismima. Stvar dodatno komplikuju faktori poput tog da se i njena majka zaljubila a da je otac smrtno ljubomoran iako su se razišli pre sto godina i on sad ima novu ženu i dete (mala napomena: maćeha ima NAJBOLJE roditeljske veštine na svetu, sve njene interakcije sa Paulinom su milina jedna, onako da ustanete od knjige i malo aplaudirate). I sve neverovatno duhovito i pisano lakom rukom i jednako poetično kao i dela koja Tamara Bah piše za adolescente, samo ipak malčice zaokruženije u pogledu radnje, sa sve jednom čisto filmskom scenom grupne drugarske solidarnosti. Znate kako mi je sad toplo oko srca kad se te scene prisetim, želim holivudsku ekranizaciju, ako može već SUTRA.
Wörter mit L… Was fällt Euch dabei als Erstes ein? Genau: LIEBE Das Thema hat mich sogleich fasziniert. Ein Buch für Kinder ab der fünten Klasse das sich mal nicht mit Pferden, Fußball oder Meerjungfrauen beschäftigt… sondern mit den Veränderungen, die Kinder in diesem Alter durchleben. Da macht sich manchmal so ein komisches Gefühl in der Magengegend breit, das nichts mit dem Mittagessen zu tun hat… oder die Freunde verhalten sich merkwürdig…
So ergeht es auch der 10jährigen Pauline …
"Damals im Kindergarten, als wir noch klein waren, haben wir alle ausgesehen wie Frösche, mit Blähbauch und Beinen, die nur zum springen da waren." S.16
Sie hat das Gefühl alles um sie herum verändert sich. Ihre Mutter, ihr Vater, ihre beste Freundin. Alles dreht sich irgendwie nur noch um die Liebe, Jungs, Männer, Enttäuschungen die tief sitzen. Und Pauline will das nicht. Das war vorher nicht so, oder? Das ist, als hätte es ein Zeichen gegeben, eine Hupe, einen Startschuss, irgendwas. Als hätten sich alle verabredet. Nur mir hat keiner Bescheid gegeben. S.28
Ein ganz großartiges Buch, das so treffend all das beschreibt was Mädchen in diesem Alter durch machen. Nicht mehr Kind, aber auch noch nicht Jugendliche. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Und nicht genug, dass man seine Umwelt nicht mehr versteht – sich selbst versteht man auch manchmal nicht mehr!
Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, das ist ein trauriges Buch. Oder ein Buch, das nur Probleme behandelt. Nein. Wörter mit L ist auch lustig – aber vor allem wunderwunderschön!
"Poesie ist ein Wort, das so schön ist wie das Ding, das es beschreibt" S. 116
Tamara Bach schafft es mit ihren Worten die Kinder auf Augenhöhe anzusprechen und den Erwachsenen die Augen zu öffnen!
Begeistert vergebe ich volle 5 von 5 Lieblingslesesesseln! Und ich werde mir definitiv die anderen Bücher von Tamara Bach genauer anschauen.
Ein wundervolles Kinderbuch aus der Feder von Tamara Bach, meiner liebsten Jugendbuchautorin. Ich war echt skeptisch, ob mir auch ein Kinderbuch in ihrem Stil zusagen würde, aber es war einfach perfekt. Das Buch ist mit seinen 176 Seiten recht kurz, jedoch gelingt es, die Aufregungen und Veränderungen eines jungen Mädchens mit dem Übergang ins Erwachsenenalter toll darzustellen. Ich habe die ganze Zeit mit Pauline mitgefühlt und mitgedacht. Ich war sauer auf Natascha und Paulines Mutter, ich war gerührt von ihrem kleinen Bruder und genervt von Leonie. Wir erleben hier einen relativ kurzen Abschnitt aus Paulines Leben, in dem sich nur scheinbar kaum etwas verändert. Und doch hat Pauline einige wichtige Erkenntnisse über sich selbst, ihre Familie, ihre Freunde und was sie im Leben braucht. Ich habe während der Lektüre viel darüber nachgedacht, wie es wohl ist, als Scheidungskind aufzuwachsen. Das Buch konnte mir eine Variante zeigen und vermitteln, wie schwierig das sein kann.
Ich finde dieses Kinderbuch sehr lesenswert; nicht nur für die Zielgruppe (ab 10), sondern auch für Erwachsene, die noch einmal wissen möchten, wie das damals war mit dem Gefühlschaos.
Von Tamara Bach habe ich schon das eine oder andere Jugendbuch gelesen. Mit ihrem ganz eigenen Schreibstil schafft sie es, den ganz normalen Alltag auf eine ganz besondere Art einzufangen. Ihre Geschichten sind etwas eigenwillig, aber immer äusserst dicht und authentisch. Und genau so ist auch "Wörter mit L". Es ist die Geschichte über die elfjährige Pauline, die so langsam in die Pubertät kommt.
Pauline lebt die Hälfte der Woche bei ihre Mama und die andere Hälfte bei Ihrem Papa und dessen Frau. Schön, dass die Situation so gelöst ist, dass alle damit glücklich sind. Und dann ist da auch noch ihre beste Freundin Natascha. Die beiden verstehen sich ohne Worte - eigentlich. Doch plötzlich interessiert sich Natascha für Jungs und schreibt Tristan sogar einen Brief. Sie wendet sich vermehrt Leonie zu, die auch verliebt ist. Als sich dann auch noch ihre Paulines Mutter in einen Kollegen verliebt und viel weniger Zeit für ihre Tochter hat, bricht für diese eine Welt zusammen. Ihre Gefühle spielen verrückt und ihr Leben ist plötzlich kompliziert. Nur gut, dass es da noch ihren Halbbruder Jonathan gibt. Und als sie eines Tages eine Schreibmaschine geschenkt bekommt, entdeckt sie darauf viele schöne Wörter und schreibt auch einen Brief.
Wie schon in ihren Jugendbüchern beweist Tamara Bach sehr viel Feingefühl und Authentizität. Ohne ein grosses Trara, ohne dass etwas Aussergewöhnliches geschieht, erzählt sie doch so viel. Es ist nicht einfach, wenn man zwischen Kindheit und Jugend steht, wenn die beste Freundin schon ein Entwicklungsschritt weiter ist und sich überall alles um diese "dämliche Herzscheisse" dreht. Gemeinsam mit Pauline erleben wir nochmals, wie es ist, so langsam in die Pubertät zu kommen, durchleben mit ihr Stimmungsschwankungen und Gefühlschaos.
Jedes Kapitel dieser wunderbaren Geschichte wird mit einer hübschen Vignette von Petra Hämmerleinova eingeläutet.
Fazit: "Wörter mit L" wird zwar ab 10 Jahren empfohlen, aber auch mich als Mutter einer Zehnjährigen konnte das Buch begeistern. Einmal mehr ist Tamara Bach ein feinfühliger Roman gelungen, der alles andere als 0815 ist. Unbedingt mehr davon!
Fertig. Wörter mit L von Tamara Bach. Gleich vorweg, es werden keine Wörter mit L aufgelistet, nur angedeutet. Es geht ums Verliebtsein und das in jedem Alter, also Mamas und Papas können auch verliebt sein. Es geht aber eigentlich auch um Beziehungen im allgemeinen. Die beste Freundin, die Eltern, Geschwister, Lehrer*innen sind irgendwie auch da. Zwei Zuhause haben. Es geht um Selbstständigkeit und Verantwortung und dass man Dinge lernen kann. Ums Zammsitzen und reden. Oder Briefe schreiben. Mal anrufen. Es geht viel um Kommunikation, ja. Ein sehr schönes, leichtes Buch für 9-13-Jährige.
Was passiert mit uns, wenn wir uns verlieben? Die elfjährige Pauline erlebt, wie sich alle plötzlich um sie herum verlieben. Doch wieso können die sich nicht einfach wieder normal verhalten? Mit einer ganz ruhigen, nachdenklichen und poetischen Sprache erzählt uns die Autorin wie das so ist mit der Liebe. Humorvoll, aber auch zum Heulen, wenn sich dadurch die Menschen so verändern, dass sie nicht mehr da sind, wenn man sie braucht.